Posts by Nickolay

    Hallo zusammen,


    Ich habe ein Dokument gefunden, das mit diesem Thread relevant ist.


    Quelle: CAMO https://pamyat-naroda.ru/docum…jeniya:otcheti:peregovori


    Das Dokument heißt: “Kurzbericht über die Feindseligkeiten des 6. Panzerregiments gegen den deutschen Faschismus für den Zeitraum vom 4. Juli bis 14. Juli 1941”.

    Es ist schwierig, das gesamte Dokument ins Deutsche zu übersetzen, deshalb werde ich die wichtigsten Punkte zu diesem Thema übersetzen. Ich hoffe, die wichtigsten Punkte sind klar.


    “Um 4.30 Uhr 4.7.41. erhielt das Regiment einen mündlichen Befehl vom Kommandanten der 3. Panzerdivision - die Verteidigung in dem Gebiet zu organisieren: Bol.Lobjanka, Dobrowidki, Schwanibachowo, Gorbowo, Panewo, Wjesna, Pog. Tschirski.

    Um 5.00 Uhr 4.7.41. ist das Regiment im Bestand: 1. Panzer-Bataillon mit 10 Panzern KW, 6 Panzern T-28; 2. Panzer-Bataillon mit 48 Panzern BT-7; 4. Panzer-Bataillon mit 30 Panzern T-26; Aufklärungskompanie mit 17 BA-10 und 3 BT-7 Panzer des Kommandos des Regiments, trat im Marsch für die Erfüllung der gestellten Aufgabe auf. 3. Panzer-Bataillon mit 45 Panzern BT-7 sind 3. motorisierten Schützenregiment für Handlungen auf der Richtung Izborsk unterstellt.”


    “Um 20.45 Uhr 4.7.41. erhielt das Regiment eine neue Aufgabe vom Stabschef der 3. Panzerdivision Oberst Kagarmanow: sofort gehen von der Verteidigung zum Angriff mit der Aufgabe, die feindliche Gruppe zu zerschlagen und die Stadt Ostrow zu erobern und erreichen das nördliche Ufer des Flusses Welikaja.

    Links angegriffen 5. Panzerregiment mit der Aufgabe, den östlichen Rand der Ostrow zu erobern.

    Um 21.00 Uhr am 4.7.41. das Regiment kam aus dem Gebiet der Verteidigung auf der Rollbahn in Richtung Ostrow. Vorwärts wurde ein Spitzeneinheit bestehend aus 3. Kompanie des 2. Panzer-Bataillons geschickt.

    An 22.00 wurde die Spitzeneinheit, das Dorf Karpowo erreichend, mit dem Feuer der Artillerie und der Pak getroffen. Die Spitzeneinheit wandte sich von der Rollbahn nach links und trat in die Schlacht ein….”


    “…. Aufgrund der Einbruch der Dunkelheit, sowie wegen der Abwesenheit von 3. Haubischen Artillerie-Regiment und ausreichende Anzahl Infanterie - nur eine nicht die ganze Kompanie, Regiment zu 2.30 Uhr 5.7.41. auf der Ausgangsposition 800 m südlich von Pkt. 73,3 zurückgehen….”


    “Verluste für den 4.7.41:

    Zwei Panzer abgebrannt, 1 Panzer mit Pak abgeschossen, ein Panzer BT-7 ist ertrunken, vermisst (offenbar ausgebrannt) 1 Panzer BT-7”.


    “Um 14.00 Uhr 5.7.41 vom Stabschef der Division erhielt das Regiment den mündlichen Befehl des Divisionskommandeurs: das Regiment mit einer Kompanie 3. motorisierten Schützenregiment mit Unterstützung von 3. Haubischen Artillerie-Regiment für 5.7.41. muss die Stadt Ostrow zu erobern. Links greift das 5. Panzerregiment an. Beginn der Vorbereitungsfeuer ist um 15.00 Uhr, Angriff um 15.30 Uhr.

    Außer dem Regiment waren keine anderen Teile der Roten Armee an dem Angriff auf die Ostrow beteiligt.

    Die Vorbereitungsfeuer statt 15.00 hat um 15.25 begonnen.

    1. Panzer-Bataillon wartete nicht auf Vorbereitungsfeuer und auf Befehl von Oberst Kagarmanow trat von den Ausgangspositionen in 15.25.

    KW-Panzer haben sich für eine Weile vor dem Sumpf bei Schelkino-1 aufgehalten. Die 2. und 4. Panzer-Bataillone haben 1. Panzer-Bataillon überholt und brachen als erste in den nördlichen Rand der Ostrow in der Nähe von Pkt. 66.3 ein.

    Das 5. Panzerregiment hat nicht angegriffen, und hat Artillerienbeschuss unterzogen und hat angefangen, sich in die nordöstliche Richtung zurückzuziehen.

    Sobald das 6. Regiment die Linie des Dorfes Kuwschinowo erreichte, eröffnete der Feind ein starkes Sperr-Mörserfeuer und schnitt sofort die Infanterie von den Panzern ab….


    …Vor dem nördlichen Rand der Ostrow wurden Panzer für 15 Minuten verzögert und feuerten von einem Platz auf Pak des Gegners. Die Stadt Ostrow war ein starkes Panzerabwehrgebiet des Feindes, mit bis zu 36 Panzerabwehrkanonen und 20 schweren Panzern, von denen viele im Häusern waren. Nach einer kurzen 15-minütigen Feuerwehr bewegten sich die Panzer vorwärts. Als die Panzer aus dieser Grenze kamen, öffnete der Feind darauf ein starkes Sperrfeuer mit der Kraft von bis zu 2 Artillerie-Regimenten.

    Beim weiteren vorrücken der Panzer begannen die Infanterie und Pferdebespannte Artillerie des Gegners in Panik nach Westen und Süden über den Fluss Welikaja zurückzukehren und große Verluste aus dem Feuer unserer Panzer zu tragen.

    Ein Teil der Panzer KW und Panzer des 2. Bataillons erreichten den Fluss Welikaja. Die Panzer trugen große Verluste durch das Feuer der Panzerabwehrkanonen aus den Hinterhalt von den Flanken. Zu diesem Zeitpunkt gingen der 20 schweren Panzer des Feindes in einen Gegenangriff auf unsere linke Flanke. Der Feuerkampf von Panzer hat begonnen dann der Gegner ist zu einem weiteren Angriff nicht gegangen.

    Um den Erfolg zu entwickeln, war es notwendig, eine Reserve im Kampf zu werfen, die das Regiment nicht hatte, also begannen sich die Panzer zurückzuziehen”.

    “Um 21.00 Uhr zog sich das Regiment in neue Positionen zurück”.


    “In den Schlachten um die Stadt Ostrow zerstörte das Regiment innerhalb von 5.7.41 25 Panzerabwehrkanonen, 10 schwere und 30 leichte Panzer, etwa ein Infanterieregiment und bis zu 2 feindliche Feldartillerieabteilungen”.

    “Das Regiment in dieser Schlacht hatte Verluste in Panzern: 8 Panzer KW, 31 Panzer BT-7, 5 Panzer T-28, 17 Panzer T-26. Abgeschossen und evakuiert: 2 Panzer KW, 2 Panzer BT-7, 2 Panzer T-28”.


    Viele Grüße Nikolay

    Hallo Tobi,


    Ich habe hier ein Fragment der Karte der sowjetischen 69. Armee installiert, das die Position der 214.ID und des GR.355 nordöstlich von Wladimir Wolynskij Anfang Juli 1944 zeigt.

    Die gesamte Karte findest du unter diesem Link https://pamyat-naroda.ru/docum…Cmap::types%5Ckarti:shemi



    Quelle: CAMO

    Viele Grüße Nikolay

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    Hallo Lucas,


    Nach Kriegsbeginn und aufgrund hoher Verluste stand das Kommando der Roten Armee vor der Aufgabe, die Fronten schnell wieder mit Truppen und Kräften zu füllen.

    Da die Bildung der Standard-Infanteriedivision ein längerer Prozess war, sowie Schwierigkeiten in Bezug auf Personal, Waffen und militärische Ausrüstung für die Divisionen, beschloss das Kommando der Roten Armee, Schützen-Brigaden für die Front zu schaffen.

    Die Schützen-Brigade war im Wesentlichen ein verstärktes Schützen-Regiment.

    Die Schützen-Brigade umfasste in der Regel ein Stab, drei Infanterie-Bataillone, eine MPi-Kompanie, eine Artillerie-Abteilung, ein Mörser-Bataillon und Versorgungseinheiten.

    1942 wurde ein neuer Struktur einer selbständiger Schützen-Brigade eingeführt, der umfasste: das Stab, vier Schützen-Bataillone, ein MPi-Bataillon, ein MG-Bataillon, eine Artillerie-Abteilung, ein Mörser- Abteilung, eine Kompanie von Panzerabwehrgewehr und Versorgungseinheiten.


    Viele Grüße Nikolay.

    Hallo Lucas,


    Nach den Unterlagen der 55. selbständiger Schützenbrigade wurden Scharfschützen aktiv in den Kampfhandlungen der Brigade eingesetzt.

    In den Kampfberichten Anfang Mai gibt es folgende Einträge:

    2.5.43. “19 Scharfschützen waren an vorderster Linie im Einsatz deren Feuer zerstört 24 deutsche Soldaten und 1 Pferd”.

    3.5.43. “15 Scharfschützen waren an vorderster Linie im Einsat. Keine Ergebnisse”.

    4.5.43. “16 Scharfschützen waren an vorderster Linie im Einsatz deren Feuer zerstört 9 deutsche Soldaten und 1 Pferd”.


    Viele Grüße Nikolay

    Hallo Lucas,

    Anfang Mai 1943 Stand dem 49. Infanterieregiment eine russische 55. selbständiger Schützenbrigade der 2. Stoßarmee gegenüber.

    Ich habe am 23.05.43. ein Fragment der Karte installiert, aber Anfang Mai war die Situation die gleiche.

    Die ganze Karte finden Sie unter diesem Link https://pamyat-naroda.ru/docum…Cmap::types%5Ckarti:shemi

    Quelle: Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation (CAMO)

    Viele Grüße Nikolay


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    Hallo Matthias,


    Teile der 6. Panzer-Division waren im Gebiet Klin. Aber das war bis Mitte Dezember 1941.

    Ich habe Andrejewskoje gesucht, wo Kämpfe am 16.01.42 gegangen sind.

    Das Dorf, das du auf der Karte markiert haben, heißt Andrianowka, und dort am 16.01.42 gab es keine Kämpfe.


    Viele Grüße Nikolay

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    Hallo Wilna,


    Übersetzung in der Reihenfolge, in der Sie die Bilder eingestellt haben.


    Bild 1:

    Unterschrift des Kriegsgefangenen und Datum der Ausfüllung des Fragebogens – 17.8.48.

    Verbales Porträt: Wachstum – überdurchschnittlich, Körperbau – durchschnitt, Haarfarbe – blond, Augen – grau, Nase - mit Höcker, Gesicht – oval.

    Besondere Zeichen - hat keine.

    Position, Titel und Nachname des Mitarbeiters, der den Fragebogen ausgefüllt hat - der Inspektor der Rechnungslegung, des Lagers Nr. 85

    Markierungen über Bewegung - 5.11.47. angekommen im Lager Nr. 85, 2.11.49. gesendet von Lager Nr. 85 zu Lager Nr. 15, Übertragen in das Lager der Organe der Rückführung Nr. 69 1.12.49.


    Bild 2:

    Welche Auszeichnungen hat - Eisernes Kreuz 2. Klasse, Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42.

    gefangen genommen oder freiwillig übergeben werden - gefangen genommen.

    Wenn gefangen genommen – 28.7.44.

    Wo gefangen genommen - Stadt Vilna.

    Familienstand – verheiratet.


    Bild 3:

    Die Nationalität - Deutsch.

    Muttersprache – Deutsch.

    Welche anderen Sprachen er spricht - er spricht nicht.

    Parteimitgliedschaft - der Parteilose.

    Der Glaube - Evangelist.

    Bildung-8 Klassen der Volksschule.

    Beruf und Spezialgebiet vor dem Dienst in der Armee – Bauer.

    Berufserfahrung - 16 Jahre.

    In welcher der Armeen des Gegners war - in Deutsch.

    Wurde mobilisiert oder freiwillig eingesetzt – mobilisiert.

    Wenn mobilisiert wurde – 2.11.37.

    Die Truppen - Infanterie.

    In welchem Teil diente vor der Gefangenschaft – 4.Kompanie, II Bataillon, 255. Grenadier-Regiment, 110. Infanterie-Division.

    Erkennungsmarke Nummer - erinnert sich nicht.

    Dienstgrad oder Rang Unteroffizier.

    Welche Position haben in der Einheit eingenommen - Leiter des Lebensmittellagers.


    Bild 4:

    Sozial- und Vermögensstatus eines Kriegsgefangenen – Bauer, hat ein Haus, 18 Hektar Land, 10 Kühe, 2 Schafe, 15 Schweine, 1 Pferd.

    Lebte er in der Sowjetunion – nein.

    Lebt einer Ihrer Verwandten und Bekannten in der UdSSR - nein.

    Waren unter strafrechtlichen Ermittlungen oder Gerichtsverfahren – nein.

    In welchen anderen Staaten gab es noch - Polen, Belgien, Rumänien während des Militärdienstes.

    Listen Sie alle Aktivitäten im Detail auf, bevor Sie in die Armee einberufen werden - Im Jahr 1928 schloss er die Schule ab, 1928-1937 war er in der Landwirtschaft tätig, 1937-1938 war im Dienst in der Armee und war dort bis 1944, 1941-1944 war in Russland, in den Städten Rshew, Orel, Rogatschew.


    Viele Grüße Nikolay

    Hallo Stefan,


    Ich habe einen passenden Andrejewskoje (Andrejewskaja) gefunden. Es liegt 20 km südwestlich von Wolokolamsk. Ich konnte Andrejewskoje bei Klin nicht finden.

    Es passt, weil 16.01.42. es gab einen Kampf um diesen Andreewskoje.

    In den Dokumenten der sowjetischen 3.Garde Kavallerie-Division, die am 16.01.42 eingetreten ist auf Andrejewskoje wird es gesagt, dass Teile von deutschen 6.Panzer-Division, einschließlich 76. Artillerie-Regiment in Andrejewskoje verteidigt wurden.

    Auf der Karte betonte ich gelb Andrejewskoje und Wolokolamsk.


    Viele Grüße Nikolay.

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    Hallo Zusammen,


    Im zweiten Teil des Berichts (wo es schlecht gelesen wird) wird gesagt, dass am nächsten Tag dieser Kommandant des Regiments den Befehl gegeben hat, 8 Gefangene Polen zu Schießen, die in der deutschen Armee mobilisiert wurden.



    Gruß Nikolay

    Hallo Zusammen,


    auf dem Truppenübungsplatz Mitte / Radom wurden u.a. auch Einheiten aufgestellt, die aus freiwilligen etnischer Minderheiten der Sowjetunion bestanden, Ein möglicher Einflussfaktor?

    Ich gehe davon aus, dass in diesem Fall in dem Bericht angegeben würde, dass die erschossenen ehemalige Soldaten der roten Armee sind.

    Meiner Meinung nach war ein großer Faktor, dass der Kommandant des Regiments, der den Befehl zum Schießen gab, nach Nationalität Jude war.


    Gruß Nikolay

    Hallo Viktor,


    Der richtige Name für den Ort ist Kol. Lesjuw. Nordöstlich von Radom in Polen.

    Es gab einen grammatischen Fehler, wie es oft in Russischen Dokumenten war.

    Es war ein 240. Schützen-Regiment der 117. Schützen-Division.

    Anhang: KTB der 117. Schützen-Division für 16.01.45. und ein Fragment der Karte der 69. Armee für 14-18.01.45.


    Viele Grüße Nikolay

    Hallo Terje,


    Ich habe ein paar Fotos von der modernen Art von Bukan, wo dein Großvater verwundet wurde, die ich letztes Jahr während meiner Reise in diese Gegend gemacht habe.

    Bild 1 – Zentralteil Bukan

    Bild 2 – Kirche in Bukan

    Bild 3 – Höhe 218,1 östlicher Bukan. Blick aus dem Osten von Dimitriewka

    Bild 4 - südliche Rand von Bukan

    Bild 5 - Häuser in Bukan


    Viele Grüße Nikolay


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    Hallo Sören,



    Die Front kann sich in jede Richtung bewegen, nicht unbedingt nur vertikal oder horizontal.

    Es hängt von der operativen Situation, den gestellten Aufgaben, der Art des Geländes usw. ab.

    Die Linien auf der Karte zeigen die rechte und linke Grenze, die für die Aktionen einer bestimmten Einheit angeordnet sind.

    In diesem Fall bedeutet die von dir angegebene Linie die rechte Grenze für die 42.Armee und damit die linke Grenze für die 10.Gardearmee.



    Gruß Nikolay