Posts by Margarete

    Hallo, Euch,


    Dieter, anliegend findest Du Ausschnitte aus den Rückzugskarten vom 20.+28.+30.11.1944 rund um Pecs bzw. Fünfkirchen. Die Einheiten-Bezeichnungen sind schlecht lesbar. Vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen.


    Kuugel doch bitte zu Ort/Jahr/Ungarn. Ist nicht viel, was sich finden läßt.


    Ein KTB des 68. A.K. für den Zeitraum ist nicht überliefert. Leider! Würde mich auch interessieren.


    Grüße von Margarete

    Hallo, Beate u.a.a.


    die von Dir gefundenen Informationen kann ich bestätigen. Das Landesschützen-Bataillon 251 war im Wehrkreis II Stettin zur Gefangenenbewachung eingeteilt.

    Im Nov.1940 war es in Demmin eingesetzt. In der anliegenden Gliederung des Ersatzheeres vom Nov.1943 (mit handschriftlichen Ergänzungen aus 1944) wird Greifswald als Standort genannt.


    Mit den Suchbegriffen: greifswald 1945 bzw. stalag IIC

    lassen sich verschiedene Infos finden, auch Fotos zum Stalag IIC.


    Aus Wikipedia:

    "Von 1940 bis 1945 bestand an der heutigen Franz-Mehring-Straße das große Kriegsgefangenenlager Stammlager IIC, in dem viele Kriegsgefangene aus zahlreichen von Deutschland besetzten Ländern interniert und in Nebenlagern zu Zwangsarbeit eingesetzt wurden. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Stadt, die eine große Garnison der Wehrmacht beherbergte, ohne Zerstörungen. Am 30. April 1945 wurde sie auf Veranlassung des Stadtkommandanten Rudolf Petershagen kampflos der Roten Armee übergeben."


    Grüße von Margarete

    Guten Abend, allen,

    Peter Norman Nissen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Norman_Nissen
    https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Norman_Nissen
    Zitat:

    • "Peter Norman Nissen (* 6. August 1871; † 2. März 1930) war ein kanadischer Ingenieur und Offizier der britischen Armee. Er entwickelte im Jahr 1916[1] für die britische Armee die später nach ihm benannte Nissenhütte, eine selbsttragende Konstruktion aus Wellblech, die für Unterkünfte im Ersten und Zweiten Weltkrieg genutzt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten sie auch als Notunterkunft für Zivilisten."

    Es grüßt Margarete

    Guten Morgen, all,


    in der NARA-Rolle T175 R70 sind etliche Dokumente (1943) zu Anwerbemethoden zur Waffen-SS und zum RAD enthalten. Von den Anwerbern wird mit unangemessenen "Worten" starker Druck ausgeübt. Beschwerden darüber werden auf höchster Ebene diskutiert. (Z.B. wird die Wehrmacht als "grauer Sauhaufen" bezeichnet.)


    Aus den Dokumenten geht hervor, dass selbst bei Androhungen von "verrecken lassen beim Minentrampeln" und "ich lasse Euch erschießen" nicht unterschrieben wurde.


    Aufgrund der Beschwerden erfolgen Anweisungen. Im Schriftverkehr ist dann auch zu lesen: "unerlaubte Mittel, unzulässige Werbung, unerwünschte Methoden, von allen Gauen Klagen".


    Das fleissige Mitglied RolandP hat dazu etwas geschrieben:


    Der RAD und die Werbungen für die Waffen-SS 1943
    http://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php/Thread/7637-Der-RAD-und-die-Werbungen-für-die-Waffen-SS-1943/?postID=71751#post71751


    Die o.g. NARA-Rolle steht auf Johns (jccalvin) Server zur Verfügung.
    T-175 R-70 Pers.St.RFSS
    http://www.forum-der-wehrmacht…?postID=561862#post561862


    Es grüßt Margarete

    Guten Abend, allen,


    ein kleiner Hinweis an alle "Kinder" deren Eltern sich im Pflegeheim befinden:


    Wenn die Rente der Mutter bzw. des Vaters nicht ausreicht, um die Kosten des Pflegeheims zu decken, werden wir ergänzende Sozialhilfe beantragen.
    Erhalten Vater oder Mutter eine Versorgungsrente, ist nicht das Sozialamt zuständig, sondern die Kriegsopferfürsorge (KOF).
    = Antrag auf Übernahme der nicht gedeckten Heimkosten aus Mitteln der Kriegsopferfürsorge im Rahmen der Hilfe zur Pflege nach § 26 c des Bundesversorgungsgesetzes (BVG)


    Link zur pdf-Broschüre "Kriegsopferfürsorge":
    http://www.bmas.de/SharedDocs/…df?__blob=publicationFile


    Z. Zt. ist mir nur bekannt, dass z. B. der Vermögensfreibetrag des zu Pflegenden bei der KOF 6.000,- € beträgt anstelle von 5.000,- € beim Sozialamt.


    Es grüßt Margarete

    Guten Tag, den Unterstützern,


    der "Südamerikaner" hat sich inzwischen bei mir gemeldet. Er sieht es auch so: das Foto kann nicht 1941 entstanden sein.
    Für mich ist es ein gutes Beispiel dafür, wie vage in den Familien überlieferte Erzählungen und Erinnerungen doch sein können. "Er" hat z. B. eine Information, dass eine gemeinsame Vorfahrin Ende des 19. Jahrhunderts in einem Haus wohnte, dass definitiv erst Jahrzehnte später erbaut wurde.
    Ich danke Euch!


    Herzliche Grüße von Margarete


    Paule, gut, dass Du Dich bei mir entschuldigt hast....

    Hallo, Thomas,


    Deine Frage ist berechtigt. Paule wollte wohl helfen. Allerdings bin ich stinksauer, er hat mich nicht gefragt! Und er ist lange genug Mitglied hier im Forum, um zu wissen, dass man so etwas nicht macht. Ich habe ihn aufgefordert, das Foto dort zu entfernen.


    IR75, guten Abend, danke!


    Lieber Niki, auch Dir vielen Dank, für Deine Einschätzung.


    Zusammenfassend steht also fest,
    - dass das Foto höchstwahrscheinlich im 1. WW entstanden ist,
    - die Dienstränge der beiden Männer jedoch nicht eindeutig festzustellen sind,
    - und die Datierung "1941" falsch ist.
    Um einen Zahlendreher kann es sich auch nicht handeln (1941 - 1914), da weder mein Großvater noch sein Bruder 1914 alt genug waren, um Soldaten zu sein.
    Das Rätsel läßt sich wohl nicht lösen.


    Euch allen vielen lieben Dank und herzliche Grüße - Margarete

    Guten Abend, Ihr zwei,


    IR 75, für "brandenburgische Aufschläge" bei dem rechten Mann hat Kugel dies herausgeworfen:
    http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/194532
    Wie kannst Du DAS auf dem schlechten Foto überhaupt erkennen? Respekt!


    "Doppelkokarde" nennen sich also die beiden Punkte auf der Mütze. Die haben aber beide Mützen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/…e:Tafel_XVII_Kokarden.jpg


    Was ist denn "SK" (beim linken Mann, schreibst Du).


    Bei dem Mann rechts meine ich erkennen zu können, dass der Schuh geschnürt und der obere Bereich glatt ist. Ist das auch ein Hinweis auf die Zeit des 1. WW?
    Auf der Webseite Seitengewehr.de habe ich einiges gefunden. Hier das vorletzte Bild zeigt die Schuhe/Stiefel.
    http://www.seitengewehr.de/preussen1919-3.html
    und hier das zweite Bild http://www.seitengewehr.de/thueringen1.html
    Doppelkokarde
    http://www.seitengewehr.de/FeldgendarmFreikorps.pdf


    Der Mann rechts scheint eine Verletzung an seinem linken Arm zu haben.


    Bis später - Margarete

    Lieber Bernhard,


    vielen Dank für Deine Einschätzung bezüglich der Datierung. Das Foto soll meinen Großvater und seinen Bruder (den Polizisten) zeigen. Ich erkenne keinen der beiden im Vergleich mit anderen mir vorliegenden Bildern. Ich weiß, dass mein Großvater in ganz jungen Jahren ebenfalls Polizist gewesen sein soll. Er ist Jahrgang 1902. Wie alt schätzt Du (Ihr) die Männer? Anfang bis Mitte 20 doch eher nicht oder?


    Bernhard, Westküste Großbritannien, super. Habe die verlinkte Karte gefunden. Kannst Du die Gegend, die Du meinst, evtl. für mich eingrenzen?
    http://www.retrobibliothek.de/…resfaksimile_5181380.jpeg


    Herzliche Grüße Margarete

    Guten Morgen, Euch,


    aus Südamerika habe ich das anliegende Foto erhalten. Es soll sich bei den Personen um Verwandte handeln. Einer von ihnen war Polizist.
    Das Foto ist leider sehr klein (Pixel) hier angekommen. Nun hoffe ich auf Eure Unterstützung bei der Identifizierung

    • der Uniformen in Bezug auf Truppenzugehörigkeit / Einheiten - schaut Euch bitte auch das Schuhwerk an
    • der Landkarte(n). Die herunterhängende Karte habe ich gedreht. Erkennt Ihr evtl. die Küstenlinie?
    • des Zeitraumes der Aufnahme - der Absender meint, es sei ca. 1941 entstanden. Mein "Bauchgefühl" kann das irgendwie nicht glauben. Kann das Bild aus einer weit früheren Epoche stammen? (Tintenfass und Federhalter, Blumen)

    Vielen Dank und Grüße - Margarete

    Guten Abend, allen,


    in der von Christian zur Verfügung gestellten Preisliste wird für ein Foto 9 x 12 cm ein Preis von 35 Pfennig genannt.


    Die ausländischen (Zwangs-) Arbeiter mußten 2 - 3 Lichtbilder für die Arbeitspapiere (Aufenthaltsgenehmigung, Fremdenpass, Arbeitskarte etc.) vorlegen, für die sie 2,- RM zu entrichten hatten. Für die Fotografen war das sicherlich ein gutes Geschäft.


    Gruß von Margarete

    Hallo, Gabriela, u.a. a.,


    anliegend eine Karte "Heiligenbeiler Kessel Ende März 1945".
    Das Kriegstagebuch (KTB) des AOK 4 endet leider im Februar 1945. Das KTB für den späteren Zeitraum wurde beim Rückzug zwischen Allenstein und Königsberg vergraben, 2004 gefunden und in ein russisches Archiv gegeben. Inwieweit inzwischen Daten aus diesem KTB verfügbar sind, ist mir unbekannt.


    Zwei KTBs des AOK 4 stehen zum Download im Forum Axis zur Verfügung. In Rolle 262 befinden sich im hinteren Teil sehr gute Lagekarten, aber wie gesagt nur bis Februar 1945.
    https://forum.axishistory.com//viewtopic.php?f=48&t=223939
    Auf T312 klicken, bei One Drive die Rollen T312 R261 und 262 herunterladen, wenn Du magst.


    Vielleicht von Interesse:


    Kämpfe des XXVIII. Armee-Korps um Memel und im Samland Ende 1944 und Anfang 1945
    http://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php/Thread/19213-Kämpfe-des-XXVIII-Armee-Korps-um-Memel-und-im-Samland-Ende-1944-und-Anfang-1945/?
    postID=180297#post180297


    Eine gute Karte vom Pillauer Gebiet
    http://maps.mapywig.org/m/Germ…TK25/1385_Pillau_1936.jpg


    Mit Gruß - Margarete

    Hallo, Daniel,


    anliegend ein paar Seiten zum Lesen.
    Namenslisten habe ich noch.


    Gruß - Margarete

    Guten Tag, Herr Soln,  8)



    Wenn ich das richtig interpretiere, dann war er offensichtlich ab Sommer 1944 auch fahnenflüchtig, richtig?


    Dafür sehe ich in den genannten Daten keinerlei Hinweise.

    Quote

    Großvater väterlicherseits aus Oberschreiberhau, Kreis Hirschberg/Schlesien


    Mein Großvater stammt ebenfalls aus Hirschberg, wurde vor dem Ostfeldzug in ein Landesschützen-Bataillon eingegliedert, welches ab 9.1941 dem WBU unterstand und im Generalgouvernement eingesetzt war. Ende 1943 verlegte es an die Front östlich Odessa. Am 10.04.1944 wurde der Räumungsbefehl für Odessa erteilt (kam für meinen Großvater zu spät). Der Rückzug durch Rumänien begann und endete mit der erneuten Zerschlagung der 6. Armee.


    Quote


    ab 14.10.1943 und am 29.07.1944 2. Kompanie Landesschützen-Bataillon 582 Unterstellung: Wehrmachtsbefehlshaber Ukraine ab 1944 Odessa, ab August 1944 Kischinew/Rumänien


    Ich bezweifle stark, dass das Lds.Batl. 582 in 1944 nach Odessa verlegt wurde und zu den Einheiten gehörte, die sich durch Rumänien schlängelten.
    Wenn diese Aussage von der WASt stammt, kann ich nur vermuten, dass dort im Laufe der vergangenen Jahrzehnte davon ausgegangen wurde, dass alle Einheiten, die dem WBU unterstanden, in Richtung östlich Odessa verlegt wurden. (Ich lasse mich gern eines Besseren belehren!)


    Mir liegen etliche Unterlagen des Bundesarchivs zum WBU vor. Leider enden diese Im Spätherbst 1943. Bis dahin ist das Lds. 582 nicht gelistet.


    Zitat aus dem Lexikon der Wehrmacht und dem Tessin:

    • Ab dem 29. Dezember 1941 wurde das Bataillon in Drohobycz im Generalgouvernement eingesetzt. 1944 war das Bataillon in den Karpaten und den Beskiden eingesetzt. Zuletzt war das Bataillon bei der 78. Sturm-Division im Einsatz.
    Quote

    Vermisst gemeldet: 29.07.1944 bei Dolina/Galizien
    Truppenmeldungen nach Juli 1944 liegen nicht vor.
    Kriegsgefangenenschaft: keine Unterlagen
    02.12.1945 von einer britischen Entlassungsstelle registriert.


    Eingesetzt in Drohobycz im Generalgouvernement Vermisst in Dolina. Das passt zusammen, auch der Einsatz 1944 in den Karpaten und Beskiden. Siehe Karte (leider von 1914):
    https://upload.wikimedia.org/w…licia_physical1914-de.png


    Im Tessin habe ich nach dem Ort Drohobycz gesucht. Funde siehe Anlage.
    Darin wird u.a. das Stalag 328 genannt, welches sich 1945 in Ostpreußen befand.
    Das passt für mich zum Tessin-Eintrag bei Lds. 582, dass dieses 1945 bei der 78. Sturm-Div. im Einsatz war. Die 78. befand sich ebenfalls in Ostpreußen.
    Link ins LdW:
    http://www.lexikon-der-wehrmac…nteriedivisionen/78ID.htm


    Ach so, hätte ich fast vergessen: Britische Entlassungsstelle - Könnte sein, dass Dein Großvater zu denen gehörte, die bei den Absetzbewegungen in den Bereich der Brit. Armee gelangt sind. Da mußt Du dann allerdings auf die Unterstützung eines anderen Forenmitglieds hoffen. Vielleicht bittest Du Dr. Rudolf, einen Blick auf dieses Thema zu werfen. Der sucht auch zur 78. Sturm-Div. in 1945.


    Herzlichst Margarete

    Files

    Guten Tag, allen,


    Hallo, Jörg,
    etwas OT: in meinem Wohnort wurde ab 1952 im Krankenhaus ein Leitender Arzt beschäftigt, der "Meerwasserversuche" an Inhaftierten im KZ Dachau durchführte. Er war Angeklagter im Nürnberger Ärzte-Prozess; ein weiteres Verfahren wegen Mordes wurde 1960 eingestellt. Mit 58 J. starb er 1963 unter "ungeklärten Umständen".

    Quote

    Zitat vom Sanitäter Jörg: mir stellt sich die Frage was hat er (Pustkuchen) verbrochen was zur Anklage 15 Jahre nach Kriegsende führte.


    Wenn neue Beweise entdeckt werden, finden auch heute noch NS-Prozesse statt. An meinem Beispiel siehst Du, dass es kein Einzelfall war, dass auch 15 Jahre nach Kriegsende Anklagen erfolgten.


    Alle: Wer hat eigentlich die Löcher in die Zähne gebohrt, in denen z. B. Leute wie Himmler die Zyankali-Kapsel versteckt hatten oder steckten diese in Zahnlücken?
    Mußten Zahnärzte dafür die Voraussetzungen schaffen?
    Vielleicht im Krankenhaus in Berlin?????


    Gruß von Margarete