Posts by Margarete

    Guten Tag, allen,


    einst schrieb ich dieses:

    Der Kompaniechef der "643" war am 13.4.44 der Stabsarzt Dr. Miescke.
    Er hat die Todesmeldung eines im Lazarett in Husi, Bessarabien, im April 1944 verstorbenen Mannes an dessen Witwe unterschrieben.

    Beim DHI Moskau habe ich etwas zur Truppen-Entgiftungs-Kompanie 643 gefunden.


    Dr. Miescke war erst seit dem 3.3.44 als Stabsarzt bei der Kompanie.

    Für den 5.4.44 ist eine Person als verstorben eingetragen in der Verlustliste. Dabei handelt es sich um den oben genannten Mann.

    https://wwii.germandocsinrussi…age/7/mode/inspect/zoom/7


    Ich verlinke noch eine Akte, aus der ein bisserl etwas über die Tätigkeiten einer Entgiftungs-Kompanie erkennbar sind:

    33. Unterlagen der Truppen-Entgiftungskompanie (mot.) 642 (untersteht Armeearzt AOK 2): KTB Nr. 12, 1.10.-31.12.1944

    https://wwii.germandocsinrussi…iegsrang-und-verlustliste


    Grüße von Margarete


    HAMBURG


    Guten Tag, allen,


    nach der Bombardierung Hamburgs (Operation Gomorrha) wurden Ausgebombte u.a. in umliegenden Orten untergebracht und einquartiert, wo Platz war, auch in Baracken. In Meldekarten meiner Heimatstadt finde ich immer wieder Einträge über "Zugezogene" aus Hamburg in dieser Zeit.


    Nach Hamburg zurückkehren - nach dem Krieg - konnte man nur mit Sondergenehmigung und erhielt eine zeitlich befristete Aufenthaltsgenehmigung.


    Thomas (u.a.a.), vielleicht interessiert Dich dies im Zusammenhang zu Deiner Frage.


    Ein aus Kgf Entlassener, dessen Familie nach der Vertreibung aus Schlesien in Niedersachsen untergebracht wurde, schreibt im April 1948 an den Bürgermeister des niedersächsischen Ortes:

    • "Ich habe die Möglichkeit, bei meinem Onkel, .... , meinem Berufe entsprechend, Arbeit zu finden. Das Wohnungsamt Hamburg, bei dem ich wegen Aufenthaltsgenehmigung Rückfrage hielt, ist bereit, mir diese zu erteilen, wenn sich die dortige Gemeinde ihrerseits wiederum bereit erklärt, mich nach Beendigung der Aufenthaltsgenehmigung in Hamburg wieder aufzunehmen. ...."

    In einem Schreiben des Kreisflüchtlingsamtes vom 26.7.1948 (also kurz nach der Währungsreform) steht dies:

    • "Die Lage der Flüchtlinge ist durch die Auswirkungen der Währungsreform gekennzeichnet. Sie hat zu schweren Erschütterungen der untersten Stufen der Gemeinschaft geführt, nachdem sich Ankündigungen durch Rundfunk und Presse, die wirtschaftlich Schwächsten durch Sonderregelungen zu schützen, nicht bewahrheitet haben. Flüchtlinge, Vertriebene, Evakuierte und Ausgebombte müssen erleben, dass ihre Anfangserfolge auf dem Gebiete der Existenzbildung am stärksten gefährdet sind. Bis zum Erlass eines Lastenausgleichsgesetzes werden viele dem ungeheuren Druck unterlegen sein und viele werden in kurzer Zeit das Erarbeitete zum zweiten oder auch schon zum dritten Male verloren haben."

    Grüße von Margarete

    Hallo, Jürgen,


    ob Deiner Lobesrede bin ich etwas verwundert, überrascht und natürlich erfreut, zumal ich Dir ja nur eine winzige Information geben konnte und ein paar Karten-Links. Sicher investiert man immer ein paar Stunden, um etwas herauszufinden, davon lebt das Forum: man hilft und unterstützt sich gegenseitig.

    An den von Dir erwähnten Brief kann ich mich nicht erinnern. Du wirst mich schon aufklären, wenn Dir danach ist.


    Wahrscheinlich hast Du schon in die VBl (Vermisstenbildlisten DRK) geschaut? Ich hänge Dir den Eintrag zu Deinem Vater vorsichtshalber an.

    Mehr kann ich vermutlich nicht für Dich tun.


    Sei herzlich gegrüßt von Margarete

    Guten Morgen, allen, besondere Grüße an Ludwig und Adebar,


    lieber Jürgen, erst gestern abend habe ich Deinen Beitrag gelesen. Es freut mich, dass Dir die Karten inzwischen vorliegen. Allerdings sind die Karten von Leova und Stalinesti für Dich nicht relevant.

    ... die Vorkommnisse im August 1944 in Bessarabien. Ich versuche den letzten Tag im Leben meines Vaters, dem Uffz. Hermann Heitmann geb. 23.9.1909, zu rekonstruieren, der als Angehöriger der 4. Kompanie im GR 717 der 153. F.A.D., FP 59.955 E, seit dem 21.8.1944 südlich Tighina im Raum Volintiri als vermisst gemeldet ist und dort seit dem 20.8.1944, 18:00 Uhr, in dem erweiterten Alarmregiment 717 im Einsatz war.

    Inzwischen habe ich einiges durchgeblättert. Gefunden habe ich diesen Hinweis:

    20.08.1944 - ein Rgt. der 153. F.A.D. zur Verfügung der 6. Armee in Zuführung nach Volontiri.

    Einen Hinweis, wann das Regiment eingetroffen ist, habe ich nicht gefunden.

    Der Gefechtsstand der 153. F.A.D. befand sich am 20.08. in Haidar, ca. 300 km südwestl. Volontiri - Richtung Konstanza (wenn es das richtige Haidar ist).

    Ob es sich dabei tatsächlich um das Regiment Deines Vaters handelt, wissen wir natürlich nicht, es wäre jedoch vorstellbar.

    Dokument anliegend, ebenso ein Kartenauszug.


    Link zu den Karten:

    20.000er: (es sind nicht alle Karten vorhanden, liegen mir in reduzierter Form vor - lieber Uli, die kann ich Dir senden)

    http://igrek.amzp.pl/maplist.php?cat=ROMLCH020K


    Übersichtskarte (ohne diese lassen sich die Orte der kleinen Karten überhaupt nicht lokalisieren):

    http://igrek.amzp.pl/mapindex.php?cat=ROMLCH020K


    Leova, Stalinesti, Haidar, Volontiri habe ich zur Orientierung in anliegendem Ausschnitt aus dem mapindex gekennzeichnet.


    50.000er:

    http://igrek.amzp.pl/maplist.php?cat=ROMBONNE050K


    mapindex

    http://igrek.amzp.pl/mapindex.php?cat=ROMBONNE050K


    250.000er:

    http://igrek.amzp.pl/maplist.php?cat=GSGS4375


    mapindex

    http://igrek.amzp.pl/mapindex.php?cat=GSGS4375

    Der anliegende Kartenauszug ist gebastelt aus: R56 Tighina + R66 Odessa.


    Seid herzlich gegrüßt Margarete

    Guten Morgen, Euch,


    Augustdieter, nachdem ich Deine Frage gelesen hatte, habe ich verschiedene Suchvarianten ausprobiert. Bei keiner kam die Fehlermeldung.

    Doch, wie Frank zeigt, ist er nach wie vor vorhanden.

    Ich hoffe, Ihr habt einen Computerspezialisten, der sich das anschauen kann.

    Danke und schönen Gruß - Margarete

    Hallo, zusammen,


    meine Frage hänge ich einfach mal an diesen Beitrag an.


    Vorhin habe ich die Heeresgruppe Mitte gekuugelt. Als Ergebnis wird auch ein Eintrag aus dem Lexikon der Wehrmacht angezeigt. Wenn ich diesen anklicke, kommt eine Warnung "Sicherheitsrisiko".

    Was ist da los?


    Grüße von Margarete

    Hallo, many, Bernhard u.a.a.

    auch hier wurde vermutlich das Datum verschrieben ?
    San. Komp. 213 am 30.03.1942 in San. Komp. 318 Umbenannt. = Verfügung vom 21.3.42

    im Bericht vom 1.4.42 wird mitgeteilt, dass die San.Komp.318 am 28.11.41 das Lazarett in Kobeljaki übernommen hat. Darüber bin ich natürlich auch gestolpert. Ich denke, der Schreiber wollte keine unnötige Verwirrung erzeugen, indem er von der San.Komp.213 schreibt.

    Klarer wäre es gewesen, wenn er auf die Umbenennung hingewiesen hätte. Vielleicht gab es Vorgaben, dies nicht zu tun!?


    Ich habe noch etwas gefunden. Die 213. Sicherungs-Division hatte als Sanitätsdienste

    gemäß Gliederung vom 10.02.1941 Krankenkraftwagenzüge 213, Feldlazarett 213, Sanitätskompanie 213,

    gemäß Gliederung vom 01.05.1941 Krankenkraftwagenzug 213, Sanitätskompanie 213 = wegen Abgabe kein Feldlazarett mehr,

    gemäß Gliederung vom 23.04.1942 Krankenkraftwagenzug 318, Sanitätskompanie 318 = wegen Umbenennung jetzt "318".

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    Lt. Vfg.Stellv.Gen.Kdo.VIII. A.K., Abt. IbA Nr. 170/41 g.M.v. 14.3.41.

    wurde von der 213. Sich.Div. u.a. das Feldlazarett 213 an den Befh.d.rückw.Heeresgebiet 102 abgegeben.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Aus der Stammtafel des Feldlazaretts 213:

    am 05.04.41 dem Befh.d.rückw. Heeres-Geb. 102 unterstellt

    am 05.07.41 Umbenennung auf Befh.d.rückw. Heeres-Geb., Mitte

    am 01.04.42 Umbenennung auf Kommand. General d.Sich.-Truppen u.Befh.i.H.-Geb. Mitte.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Die Heeresgruppe Mitte kämpfte im Frühjahr 1942 (unser Ausgangsdatum) im nördlichen Raum (Moskau, Leningrad? Ist nicht mein Forschungsgebiet.)

    Ob das Feldlazarett 213 (nicht San.Komp.213) in Tschudowo eingesetzt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Für wahrscheinlicher halte ich Bernhards Ausführungen (Schreib-, Lese-, Übertragungsfehler).


    Erwähnte Dokumente anliegend.

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    Gut, dass wir so Einiges klären konnten.

    Liebe Grüße von Margarete


    PS: Bernhard, ich habe Dir ein bisserl Farbe geklaut. =)

    Hallo, many und Bernhard,


    inzwischen habe ich erneut in den NARA-Rollen der 213. Sich.Div. gelesen. Anliegend 4 Seiten als "Beweismittel" und daraus nachfolgend Notizen:


    213. Sicherungs-Division: Umbenennung der San.Komp. 213 in San.Komp. 318 (Schreiben vom 30.3.1942)


    Tätigkeitsbericht der Abt. IVb für die Zeit vom 1.4.-31.12.42

    1.4.42 Div. Stabsquartier Krementschug

    Es wird eine Entlausungsanstalt eingerichtet, die mit Personal der San.Komp. 318 besetzt wird.

    San.Komp. 318 hat am 28.11.41 mit 1. Zug ... Lazarett in Kobeljaki übernommen und führt es als Ortslazarett Kobeljaki weiter.

    Ein San.Offz. mit der Op.-Gruppe des 2. Zuges der San.Komp. 318 führt das am 20.01.42 in Mirgorod eingerichtete Ortslazarett. Zahnstationen in Krementschug + Kobeljaki.


    25.6.42 Div. Stabsquartier Losowaja

    San.Komp. 318 löst am 8.7.42 ... ab und übernimmt am 10.07.42 die Kr.S.St. Losowaja.


    19.7.42 Div. Stabsquartier Belgorod

    Einrichtung einer „fliegenden“ Zahnstation der San.Komp. 318.

    Vorhandene, von der San.Komp. 318 besetzte Entlausungsanstalten, werden von der Truppe rege benutzt.

    San.Komp. 318 richtet am 24.7.42 ... das Ortslazarett Belgorod ein.

    San.Komp. 318 stellt für von der Div. eingesetzte Minensuchkommandos San.Personal und San.Material ab.


    4.11.42 Div. Stabsquartier Tschugujeff

    San.Komp. 318 richtet am 4.11.42 Ortslazarett Tschugujeff ein, eine Infektionsabteilung und eine Zahnstation sind angeschlossen.

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    Eigentlich müßte am 6.4.42 die San.Komp. bereits mit "318" bezeichnet worden sein, nicht mit "213".


    (Beim Suchen mit "213" nach weiteren Gräberkarten wurde eine Karte ausgeworfen, die überhaupt nicht passte. Bei der vermeintlichen "213" handelte es sich um "2/3" - sah aber tatsächlich wie "213" aus.)

    dein Auszug Gräberdatei trägt das Datum 6.3.42

    der Eintrag in der Tabelle Standorte Sanitätseinheiten 6.4.42 ein Monat Zeitunterschied.

    Ja, stimmt. Außerdem habe ich den 2-seitigen Bericht über eine Dienstreise vom 19.-20.3.42 eingestellt. Macht also lediglich 2 1/2 Wochen Zeitunterschied.


    Ich denke, der Tätigkeitsbericht (Karte der Orte und Tschudowo anliegend) und Bernhards wunderbar ausgearbeitete Recherchen sollten überzeugen.


    Grüße von Margarete

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    Lieber Bernhard,


    vielen Dank für Deine intensiven Nachforschungen!


    Vermutlich ist es so, wie Du denkst. Bei der Übertragung der Todesmeldungen auf die Gräberkarten wird sich ein Schreib- oder Lesefehler eingeschlichen haben. Die Kriegsgräberfürsorge hat die Daten dann so übernommen.


    Vorab beim kuugeln fand ich auch nur Tschudowo bei Nowgorod: Schlacht am Wolchow

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Wolchow


    Auf den Karten im Bereich der 213. Sicherungs-Division konnte ich kein Tschudowo ausfindig machen.

    Die Sanitätskompanie 213 bzw. 318 befand sich definitiv nicht in Tschudowo.


    Herzliche Grüße von Margarete


    Nachtrag:

    Hallo, many, sehe Deine Beitrag erst jetzt. Die Standortfrage ist für mich geklärt. "213" befand sich nie in Tschudowo.

    Auch Dir vielen Dank. - Allerdings sollte bei den Standorten der Sanitätseinheiten eine Korrektur erfolgen.


    Übrigens: Ihr leistet eine tolle Arbeit!!!


    Grüße von Margarete

    Guten Abend, Euch,


    hier

    Standorte Sanitätseinheiten

    wird lt. VdK für die Sanitäts-Kompanie 213 für den 6.4.1942 als Einsatzort Tschudowo in Russland genannt.

    Zu diesem Zeitpunkt (ca.) befand sich die San.Kp. im Bereich Kobeljaki-Krementschug. Den Ort Tschudowo kann ich nicht finden. Könnt' Ihr behilflich sein?

    Mich irritiert, dass "Russland" angegeben ist, nicht "Ukraine". Vielleicht wurde die Ortsangabe beim VdK nicht korrekt erfasst?


    Fragende Grüße - Margarete

    Feld Ers.Bt. 335


    Guten Tag allen,

    hallo, Nachforscher,


    in den Rückkämpferberichten sind etliche Aussagen von Angehörigen der 335. Infanterie-Div. dabei (NARA-Rolle T78 R140).

    Diese Rolle kannst Du Dir bei John Calvin herunterladen.

    So gehts:

    Microfilm Rolls


    Vorab ein Auszug zum FEB 335.

    Gruß Margarete

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    Hallo, Roland,

    das mit der Fleißarbeit kann ich nur zurückgeben!!!


    Zitat Margarete:

    Auf einer Gräberkarte steht die Truppenbezeichnung: SS-Pol. 6, Eingreifgruppe Pieper. ...Gefallen am 5.8.43 bei Tschernelowka - Grablage Proskurow. (das "t" von Prostkurow war ein Schreibfehler meinerseits)


    Zitat Roland:

    Der Befehlshaber der Ordnungspolizei für die Ukraine – Gesch. Stelle – Kiew, den 23.August 1943 Tagesbefehl Nr.40 ...

    Rev.Obwm. d.Sch. Erich Klein Eingreifgr. Piper, am 5.8.43 b. Tschernelowka

    … (Bestand 500 Findbuch 12493 Akte 41 Unterlagen BdO für die Ukraine, Bl. 268 - 269)GA 978/0461 Erich Klein, 14.2.1911 Düsseldorf, Rev. Owm., SS-Pol 6, Eingreifgruppe Pieper, EKM – 263 – Pol.Btl. 314


    Roland, ich bin ein bisserl verwirrt. Meine Frage ging dahin, ob Erich Klein tatsächlich bei "Piper" war. Dies wird durch den Tagesbefehl Nr. 40 anscheinend bestätigt. Piper befand sich im Großbereich Luzk. Todesort und Grablage von Klein wurden angegeben mit Tschernelowka/Proskurow.

    Wenn es sich dabei um diesen Ort handelt Proskurow** = bis 1954, danach Chmelnyzkyi ist er ca. 220 km von Luzk entfernt. Allerdings habe ich Tschernelowka nicht finden können (andere Schreibweise?).

    Ist es wirklich vorstellbar, dass sich "Piper" im August dort aufgehalten hat?


    Zitat Roland:

    Wie die Beschriftung auf der Gräberkarte letztendlich zu Stande kam, kann ich leider auch nicht sagen - u.a. ist mir eine "6.Kompanie" dieser Einheit Piper bisher nicht begegnet,

    Welche 6. Kompanie? :?: Nachtrag: Meinst Du, die 6 in "SS-Pol. 6, Eingreifgruppe Pieper" steht für 6. Kompanie, nicht für Pol.Rgt. 6?

    -----------------

    http://maps.mapywig.org/m/German_maps/series/300K_UvM/ - siehe Karten U50 Proskuroff, T51 Luzk


    https://de.wikipedia.org/wiki/Proskurow Zugriff: 02.07.2021

    Proskurow (russisch Проскуров) steht für: ehemaliger Name der ukrainischen Stadt Chmelnyzkyj


    https://de.wikipedia.org/wiki/Chmelnyzkyj Zugriff: 02.07.2021

    Chmelnyzkyj

    Chmelnyzkyj (ukrainisch Хмельницький; russisch Хмельницкий Chmelnizki; ursprünglich gemeinostslawisch Плоскиривцы/Ploskirivcy; vom 18. Jahrhundert bis 1954 ukrainisch Проскурів/Proskuriw, russisch Proskurow, polnisch Płoskirów) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Oblast in der Ukraine mit etwa 267.000 Einwohnern, Industriestadt, kultureller Mittelpunkt der Oblast mit Theater, Philharmonie, Hochschule und Fachschulen. ....


    Die Stadt wird vom Oberlauf des Südlichen Bugs durchflossen und liegt an der Eisenbahnhauptstrecke Lwiw–Odessa bzw. – Kiew. In der Stadt kreuzen sich die Fernstraßen M 12 und N 03. Nach dem nordöstlich gelegenen Kiew sind es 278 Kilometer (Luftlinie) und nach Lwiw im Westen sind es 217 Kilometer. ....


    Die Stadt entwickelte sich seit dem 17. Jahrhundert bis zum Holocaust zu einem großen jüdischen Zentrum. Um 1900 betrug der jüdische Bevölkerungsanteil rund 49 %.[2]......

    --------

    OT: Im Februar 1919 wurden Pogrome gegen Juden durchgeführt. (Naiverweise hatte ich angenommen, dass nach dem Sturz des Zaren Pogrome gegen Juden nicht mehr durchgeführt wurden - bis die Deutschen kamen.)

    https://www.yadvashem.org/unto…atabase/index.asp?cid=748


    Grüße von Margarete an alle

    Guten Abend, allen zusammen,


    zufällig bin ich auf diesen Beitrag gestossen. Ich muß das mal kurz erklären.

    Mein Großvater war bei der 213. Inf.Div., die wurde Sich.Div. Der 213. unterstand das Pol.Batl.318. Der Komp.Chef der 3. Kompanie war Hauptmann Grimm (Stellenbesetzung vom 15.05.42). Irgendwann im Sommer 1942 wurde das Pol. Batl. 318 zum III. Batl. des Pol. Rgts. 6 bzw. SS Pol 6. (Polizei ist nicht wirklich mein Interessengebiet. Seht mir also bitte nach, wenn meine Aussagen bis hierher evtl. nicht ganz "politisch korrekt" sind.)


    Nun wurde ich gebeten, Gräberkarten des Polizei Regt. 6 ausfindig zu machen (32 Funde).

    Dabei fand ich u.a. Karten mit der Truppenbezeichnung: SS Pol. Rgt. Kampfgr Grimm oder Kampfgr. Grimm SS Pol Rgt. 6 bzw. III./SS Pol Rgt. Kampfgr. Grimm. Bei dem "Grimm", so vermute ich, wird es sich um den o.g. Hauptmann Grimm handeln.


    Auf einer Gräberkarte steht die Truppenbezeichnung: SS-Pol. 6, Eingreifgruppe Pieper. Erkennungsmarke: Pol. Btl. 314. Gefallen am 5.8.43 bei Tschernelowka - Grablage Prostkurow.

    Beim Kuugeln fand ich diesen Beitrag zum Sonderkommando Hauptmann Pieper. Nachdem ich nun auch noch Gräberkarten zu "Piper" tlw. heruntergeladen habe, frage ich mich, ob es sich um ein- und dieselbe Einheit handelt? Das SS-Pol 6 wird nur ein einziges Mal in Verbindung mit der Eingreifgruppe Pieper (mit i e ) genannt, während die anderen Pipers (nur mit " i ") mit dem SS Pol Rgt 11 in Verbindung stehen.

    Siehe hier:


    Gräberkarten von Angehörigen des

    Truppenteils

    Name / Erkennungsmarke / Tag + / Ort des Todes / Grab


    Eingreifgruppe Piper, SS Pol.Rgt. 11

    Dre.L. / Pol. Reit. Abt. I / 1.7.43 / 5 km westl. Dubno / Dubno Krgfrdh.

    Hel.B. / Pol. Btl. 303 / dto.

    We.P. / Pol. Btl. 314 / dto.

    Wo.P. / Pol. Rgt. 11 / dto.


    Eingreifgruppe Piper 4 Kp.

    Br.A. (*geb.in Lettl.) / 23. Schutzm. Btl. / 6.7.43 / 3 km südl. Jorowa ... / Zwiahel, russ. Sammelanlage


    Eingreifgruppe Piper, SS Pol.Rgt. 11

    Fie.H. / 7. Pol. Pz. Kp. / 16.7.43 / Dorf Blüdniki, südwestl. Halirz / Stanislau Krgfrdh.

    Flö.P. / Pol. Btl. 314 / 16.7.43 / dto.

    Ho.A. / II./Pol. Rgt. 11 / 16.7.43 / bei Dorf Pukasowic, 4 km w. Halitsch / Stanislau

    Mö.E. / II./Pol. Rgt. 11 / 16.7.43 / dto.

    Ort.A. / II./Pol. Rgt. 11 / 16.7.43 / dto.


    II./SS Pol. Rgt. 11

    Piper,Heinrich /II. Pol. Rgt. 11 / 8.11.43 / Silno Wald 5 km nördlich / Heldenfriedhof Lusk (Karte anliegend)

    Ve.P. / Pol. Rgt. 11 / 8.11.43 / bei Silno / Luzk

    Ste.K. / Pol. Btl. 303 / 8.11.43 8 nördl. Silno / Luzk, Heldenfriedhof

    Ste.G. / Pol. Btl. 314 / 8.11.43 / dto.

    Ka.W. / Pol. R. 11 / 8.11.43 / bei Silno / Luzk Krgfrdh.

    Pol. Batl. 303

    Ha.Ot. / Pol. Bat. 303 / 8.11.43 / bei Silno / Luzk bei Silno Kgfr.

    Pol. Btl. 314

    Pö.F. / Pol. Btl. 314 / 8.11.43 / dto.


    Für in Silno am 8.11.43 Gefallene 17 Gräberkarten online gefunden (7 heruntergeladen).

    Entfernung Silno-Luzk knapp 50 km - siehe Karte

    Schreibweise: Luck – Lusk – Luzk – manchmal: Lutsk


    Wikipedia: Woiwodschaft Wolhynien

    https://de.wikipedia.org/wiki/…hynien_(1921%E2%80%931939)

    mit schöner Übersichtskarte

    "Administrative Gliederung der Woiwodschaft 1939"

    https://upload.wikimedia.org/w…_administracyjny_1939.png


    Gruß von Margarete

    Guten Abend, zusammen,


    mir liegen Schriftstücke vor über die Versuche, nach Kriegsende die Personalunterlagen von Marine-Angehörigen aufzufinden (im Britischen Sektor).

    U.a. mußten ehemalige deutsche Soldaten aus Personalakten Unwichtiges entfernen (Bericht v. 21.7.46), wohl um das Gewicht vor dem Transport zur Royal Navy nach Minden zu reduzieren. Die in Kiel eingesetzte Dienstgruppe mußte täglich 3000 Akten durchsieben.


    Bei Durchsicht von Meldekarten war mir dieser Eintrag aufgefallen: "von der Wehrmacht entlassen für Royal Navy Baracken" und "Arbeitsstelle: Royal Navy". Ich vermute, diese Männer gehörten zu den oben genannten.


    Einen Bericht möchte ich gern einstellen. Ich meine, er ist eine interessante Ergänzung dieses Themas.



    Bericht Nr. 7 über Dienstreise Hamburg, Eutin, Plön, Kiel, Flensburg, Eutin, Kiel, Plön, Eutin, Minden vom 4.-12.2.46

    Korv.Kapt.Dr. Givens im Auftrag des Staff Officer Security B.N.C.C.G.

    Am 4.u.5.2.46 in Begleitung von s/Lt. Crosse R.N.V.R.

    ===============================================================

    Auftrag: Feststellung der in Russland gefallenen Dtsch.Mar.-Offze.bezw. Hilfsmitteln für diesen Zweck.


    4.2.46/5.2.46 Hamburg:

    Meldung beim Security Office s/Lt. Roderick GM/SA Navy House St.Pauli.

    Rücksprache mit Kpt.z.S.Schumann, F.Kpt.Wittig, K.Kpt. a.D.Mellin (vom Nautischen Institut).


    Die gesuchte Liste aller Marine-Offiziere vom Stande der Kapitulation mit Kommandoangabe existiert nicht. Zur Verfügung gestellt wurde:


    1.) Liste aller Kommandeure vom Stande der Kapitulation (für Feststellung wesentlich)


    2.) Liste aller Höheren Offiziere bis Freg.Kapt. einschl. abwärts ohne Kommandos und Anschriften. Bereits Juni 1945 der Royal Navy übergeben (ohne Belang).


    3.) Eine Aufstellung über Verluste Kriegsmarine (Gefallene, Vermisste Kriegsgefangene) getrennt nach Seegebieten (Ursprung Marquardt).


    Infolge Ausfalls der gesuchten Liste ist für die befohlene Feststellung die Beiziehung der Kartei des ehemaligen OKM/MPA (Kommandierungskartei)‚ die in Eutin von britischen Truppen beschlagnahmt wurde, sowie der Verlustkartei Marquardt in Flensburg, über die im Bericht Nr. 3 vom Dezember 45 unter Ziffer 26 Meldung erstattet wurde, erforderlich.


    Um diese Unterlagen aufzufinden bezw. sofort herbeizuschaffen setzte K.Kpt. Givens Dienstreise fort, nachdem Lt. Crosse für Bereitstellung eines Wagens zu dieser Fahrt Sorge getragen hatte. Lt. Crosse kehrte am 5.2.46 nach Minden zurück.


    Noch 5.2.46. Plön

    Meldung bei Royal Navy Headquarter Schleswig-Holstein, Security Office, s/Lt. Johnson (Lt.Cdr.Proctor nicht anwesend). S/Lt. Johnson telefonierte mit dem Adjutanten der Royal Dragoons Eutin, Redbergkaserne und wies mich an, mich in der Wachstube des Regiments zu melden, dort befände sich ein Haufen Dokumente, ob es die gesuchten seien sei nicht bekannt.


    Eutin

    Ich meldete mich bei der Regimentspolizei in der Redbergkaserne. Hier fand sich in einer Ecke gestapelt eine grössere Anzahl von Kisten mit Personalakten, aber offenbar nicht die gesuchte Kartei, zu deren Identifizierung mir Frl. Hoffmann von der GM/SA, früher MPA, mitgegeben worden war, da Kpt. Mellin unabkömmlich. Eine genauere Untersuchung, zu der alle Kisten hätten weggeräumt werden müssen, war nicht möglich, da so spät keine Arbeitskräfte verfügbar. Da aber nach Aussage des englischen Serganten diese Dokumente bereits seit August v.J. hier lagerten, während ich die gesuchte Kartei noch im Dezember im Gefängnis in Eutin festgestellt hatte, schien es ausgeschlossen, dass die Kartei hier lagerte.


    Rücksprache im Gefängnis Eutin‚ das jetzt unter deutscher Polizeiaufsicht steht. Übernahme durch die Polizei am 17.12.45. Zelle 17 leer übergeben, über Verbleib der Dokumente nichts bekannt. (Aussage der Polizei-Offiziere). Am vorhergehenden Sonnabend, den 2.2.46, sei jedoch ein grösserer Haufen Dokumente, offenbar Personalakten, vom Boden des Gefängnisses durch einen deutschen Marine-Offizier in Begleitung eines britischen Serganten vom 8. Corps abgeholt und mit LKW weggefahren worden, wohin unbekannt.


    6.2.46. Kiel

    Marine-Bereichskommandant, Kiel.

    Nachforschung nach den in Eutin abgeholten Dokumenten.


    Durch Aussage von Geschw. Richter Dr. Meissner festgestellt, dass es sich um Untersuchungsakten gehandelt habe, die nach dem Marine-Gerichtsaktenarchiv auf Gut Hörst bei Rieseby überführt worden seien (durch Mar.Stabsrichter Barthold)


    Eutin

    Rücksprache beim Town-Major, Major Dales. Dieser versprach Nachforschung nach den Dokumenten, von deren Verbleib ihm nichts bekannt sei. Empfahl zunächst Nachfrage bei dem Hauptquartier der 80. Brigade, dem das 93. Light A.A. Regiment, R.A., das die Wache im Gefängnis gestellt hatte, unterstellt gewesen sei. Über seine Nachforschung soll ich übermorgen Bescheid abholen.


    Rücksprache mit Major Barbary und Cpt. Morray H.Qu. 80. Brig. Seeschloss Fissau bei Eutin. Über Verbleib der Dokumente nichts bekannt, verantwortlich war Cpt. Gregory vom 3. Regiment, Regiment ist aufgelöst, Offiziere verteilt, Brigade werde nachforschen, und das Ergebnis der Royal Navy Headquarter mitteilen, schriftlicher Bescheid soll abgewartet werden.


    7.2.46. Flensburg

    Die Nachweis- und Betreuungsstelle für Kriegsgefangene des Deutschen Roten Kreuzes(Kartei Marquardt) hat verlegt und befindet sich jetzt im Heinz-Krey-Lager‚ dort besichtigt. Für Abtransport werden benötigt, 8 Tage Vorbereitung und 8 LKW, davon 2-3 reines Karteimaterial, das übrige Einrichtungsgegenstände. Nachdem die vorhandenen 5 Schreibkräfte vor wenigen Tagen ins russische Gebiet zurückgekehrt sind, wird die Arbeit behelfsmässig von Herrn Marquardt, seiner Frau und seinem Jungen und Stabsintendant Jürgen sowie unter Mithilfe von Freg.Kpt. a.D. Rost bewältigt. Für die Kartei interessieren sich auch andere Stellen der ehemaligen Wehrmacht bezw. der ehemaligen Wehrmachtauskunftsstelle Wast. Beschleunigte Entscheidung erforderlich, damit Arbeit baldigst weitergeführt werden kann. Verlustübersicht nach Seegebieten übergeben.


    8.2.46. Eutin

    Rücksprache bei Town-Major. Über Verbleib der Dokumente hat nichts festgestellt werden können. Empfohlen wird Rücksprache mit Cpt. Gregory, früher 93. Regiment, der sich jetzt bei der 20. A.A. Brigade in Hamburg befindet.


    Persönliche Nachforschung im Gefängnis durch Vernehmung der Kochfrau Heinecke und ihrer Hilfe. Lt. deren Aussage sind die Dokumente, unter ihnen die Kartei, auf einem kleineren Wagen kurz vor Übergabe des Gefängnisses an die Deutsche Polizei von britischen Truppen abgeholt worden. Es schien daher wenig wahrscheinlich, dass sie nach ausserhalb gekommen sind. Ich erfuhr die Namen und Anschriften von mehreren englischen Soldaten‚ die bis zuletzt der Wache angehört haben und die jetzt in der Umgegend von Eutin kommandiert sein sollen.


    Ich suchte einen dieser Soldaten in der Nähe von Lübeck auf, aber auch dieser konnte keine genauen Angaben machen. Ich suchte dann nochmals die Redbergkaserne auf und bat um eine persönliche Unterredung mit dem Adjutanten des Regiments, Captain ?. Mit diesem zusammen suchte ich nochmals die vorhandenen Dokumente, die Wache hatte inzwischen gewechselt, der wachhabende Sergant behauptete im Gegensatz zu allen bisherigen Aussagen und auch, zu der Aussage des Adjutanten, der zufolge die Dokumente im November gekommen sein sollten, dass sie erst kurz vor Weihnachten hierher gebracht worden seien. Ich bat den Adjutanten, um Bereitstellung einer Arbeitsgruppe, um die Dokumente zu untersuchen, da eine solche nicht zur Verfügung gestellt werden konnte, vereinbarten wir sofortigen Abtransport der gesamten Dokumente, wobei sich ergeben würde, ob die gesuchte Kartei darunter sei. Die Beschaffung des Transportraumes und der Arbeitskräfte wurde mir überlassen. Ich fuhr sofort nach Plön

    Plön

    berichtete Lt. Cdr. Proctor und bat um telefonische Unterrichtung von Lt.Cdr.Child. Daraufhin erhielt ich Befehl, den Abtransport wie vorgeschlagen durchzuführen.


    9.2.46. Kiel

    Bereitstellung des Transportraumes (1-7 to LKW) erwirkte ich von der GM/SA Schleswig-Holstein in Kiel-Kronshagen. Das Arbeitskommando wurde mir für Montag vom Marine-Bereichskommandanten, Quartiermeister K.Kpt.Stötter, zugesagt. Desgleichen einen LKW für Rücktransport des Arbeitskommandos.


    Durch Bereichskommandant Kpt.z.S. Kähler, erfuhr ich, dass Kpt.z.S. Fenn‚ letzter Kommandeur des 9. Mar.Flak-Regts. in Gotenhafen, bereits entlassen und z.Zt. in Kiel anwesend sei. Ich suchte ihn auf, um über seine Erfahrungen über die Marineverluste im Kampfraum Gotenhafen zu hören. Er erklärte sich bereit, für sein Regiment die gewünschten Feststellungen zu treffen, wenn er einen entsprechenden schriftlichen Auftrag bekäme, damit er legitimiert sei. Ich liess ihm die folgende Bescheinigung durch den Marine-Bereichskommandant fertigen und stellte ihm evtl. Bestätigung durch Staff Officer Security Royal Navy in Minden in Aussicht.


    „Kpt.z.S. a.D. Dr. Fenn ist vom Naval Document Centre beim B.N.C.C.G. Minden beauftragt, Feststellungen über die Verluste der Deutschen Kriegsmarine im Ostseebereich in Sonderheit im Bereich der Kampfgruppe Gotenhafen zu treffen. Diese Angaben werden vom Royal Navy Headquarter in Minden auf Anforderung der britischen Regierung dringend benötigt. Dr. Fenn muss für diese Aufgabe bis auf weiteres uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Englische und deutsche Dienststellen werden gebeten, ihm erforderlichenfalls behilflich zu sein."


    10.2.46. Sonntag


    11.2.46.

    7.00 Uhr Start Kiel mit 7 to LKW nach Eutin mit Arbeitskommando. Persönliche Abmeldung in Plön beim Lt.Cdr. Proctor, dieser bat die Abholung der Dokumente aus seinem Bereich zu beschleunigen und über die erfolgte Abholung ihn jeweils zu verständigen. Aufladen in Eutin um 1.00 Uhr beendet, Arbeitskommando entlassen. Rückfahrt nach Minden über Lübeck - Hamburg.


    Auf der Rückfahrt erste Reifenpanne vor Celle, zweite Panne (Motordeffekt) hinter Celle infolge Überschwemmung. Da kein Quartier zu finden, war ich gezwungen, die Nacht durchfahren bezw. auf der Strasse im Wagen zu übernachten, nachdem wir hinter Hannover infolge Überschwemmung nicht weiterkamen und der Brennstoff ausging. Am nächsten Morgen


    12.2.46. halfen uns britische Truppen mit Brennstoff aus, so dass wir im Laufe des vormittags in Minden ankamen.

    Auch der LKW konnte die Strecke nicht in einem Tage bewältigen und traf am Nachmittag in Minden ein.

    12.2.46 Dr. Givens

    Nachtrag:

    KIEL 11.2.46.

    In Kiel wurde mir beim Marine-Bereichskommandant gemeldet, dass sich dort eine grössere Anzahl von Offfzierspersonalakten und eine Anzahl (etwa 20) schwere Kästen mit 0ffizierskarteikarten befinden. Umfang des Materials konnte in der Kürze der Zeit nicht genau festgestellt werden, es wird angenommen, dass ein 5 to-LKW zum Abtransport genügt.

                                                       Dr. Givens


    Es grüßt Margarete


    PS: Bei den Überschwemmungen handelt es um das Jahrhunderthochwasser von Hannover

    https://www.ndr.de/geschichte/…nover,hochwasser3804.html

    Gerhard und Christa, schönen Dank!


    Liebe Christa, ich hatte das Internet bereits befragt und keine Antwort gefunden. Deine Aussage bestätigt meine Vermutung.

    Hier im Ort verstarb in der besagten Zeit ein ausl. Arbeiter an dieser Erkrankung. Er hätte also damals nicht gerettet werden können.

    Nochmals vielen Dank.

    Gruß von Margarete