Posts by MunaLisa

    Hallo Gerd,
    danke für Deine Vorschläge.
    Beim SEH muß man nicht fragen, da gibt es niemand der sich mit solcherlei Basis-Historie des Standortes beschäftigt.
    Da weiß ich zufällig genau Bescheid :)

    Im DB-Museum ist nach dem Weggang von Herrn Illenseer und Kollegen, den letzten Eisenbahnern mit Herzblut dort, bei solchen Anfragen immer nur zu hören: "Da haben wir nichts im Bestand...." Es ist ja heute auch nur noch ein Firmen-Museum der neuzeitlichen DB AG.
    Schade, war früher unter Herrn Schwerin und Vorgängern eine gute Adresse für unsereins.

    Mit freundlichen Grüßen
    nach Bielefeld

    MunaLisa

    Moien,
    kleiner Hinweis: Todesermittlungen (auch bei Jabo-Angriffen) wurden i.d.R. von der Kripo durchgeführt, Landeshauptarchiv wäre eine Möglichkeit Akten bzw. Schreiben
    der entsprechendenKrip-Leitstellen einzusehen (wenn noch vorhanden) Frage: Welcher Baureihe gehörte die Lok an?
    h.

    Hallo AviaB.33,
    die Lok war eine Pr. T 16, Lok Nr. 94 535. Sie wurde wieder instandgesetzt und lief noch bis Anfang der Sechziger Jahre.

    Der Hinweis mit der damaligen Zuständigkeit ist gut, das könnte man versuchen.
    Hoffentlich wurden die Akten, die dann bei der Staatsanwaltschaft verbleiben, nach den 40 Jahren Aufbewahrungsfrist nicht entsorgt sondern dem Archiv zugeführt.
    => ein dunner Faden nur, aber der Versuch ist es wert.

    Mit Dank und freundlichen Grüßen
    MunaLisa

    Hallo Johann Heinrich,
    hallo Jörg,
    danke für die Anmerkungen und Hinweise.

    Die Zeitungsarchive sind hier leider etwa schwierig auszuwerten, da sie entweder schon mehrfach verkauft wurden und heute ( wenn die Zeitungen noch erscheinen.. ) "sich niemand mehr damit auskennt", was "irgendwo im Keller alles so rumliegt".. ( "Redaktion Light" eben mit vielen Volontären..) .
    Andererseits unterstelle ich aufgrund der bisherigen Erfahrung bei Recherchen in dieser Zeit, daß seinerzeit solche Vorkommnisse nur noch selten in der Presse erwähnt wurden.. Ein Versuch ist es natürlich wert.

    Die zur Heilbronner Stimme gehörenden Tageszeitungen sind dagegen gut sortiert, doch zentral, da geht alles seine langsamen Wege, wenn man nicht von der Redaktion selber ist... ..und kostet dann noch nach Zeit-Aufwand..
    ( Zum Glück bin ich gelegentlich auch schon als freier Schreiberling tätig gewesen, da versuche ich mal was "in die "Waagschale zu werfen.." :) )


    Zum Hinweis mit der Bestattung:
    Ferdinand Steinbach wurde wenige Tage danach auf dem Künzelsauer Friedhof im Familiengrab beerdigt.
    Weitere Unterlagen aus dem persönlichen Besitz dürften nicht mehr vorhanden sein, da diese Linie der Familie ausgestorben ist. Bisher lies sich noch keine Spur zu noch lebenden weiteren Verwandten finden.

    Bei diesem Jabo-Angriff sind nach Auskünften aus der damaligen Zeit wie auch aus den heutigen Berichten damaliger Zeit- oder ( zu den nach dem Angriff stattgefundenen Aktionen ) Augenzeugen außer dem Lokpersonal keine Personen verletzt worden.

    Eine Anfrage beim Suchdienst des Roten Kreuzes in München ist noch im Laufen, vielleicht ergibt sich dort eine Spur. ( Mit dieser Institution habe ich bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht ! )

    Mit freundlichen Grüßen
    MunaLisa

    Hallo Jörg,
    sehr nett, daß Du Dich meiner Frage annimmst. Die Idee ist auch nicht ganz ohne.
    Doch auf den umliegenden Friedhöfen ist er nicht gebettet worden - es gibt keine Einträge dazu. ( Ich bin zwar im Zuge der Durcharbeitung der Sterbebücher und der Friedhofslisten auf weitere Eintragungen mit Hinweis auf Fliegerbeschuß auf Bahnanlagen gekommen, die aber alle ein deutliche anderes Datum haben wie etwa der 31.03.45, als in Waldenburg ein russischer Arbeiter ums Leben kam... Und auch Einträge ohne den Hinweis auf Fliegerbeschuß oder Eisenbahn etc. gibt es in einem großen Zeitraum um den 13.09.44 nicht.

    In Hall liegt er auch nicht.

    Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

    MunaLisa

    Hallo Rüdiger,
    hallo AviaB33,
    hallo Matthias,

    ich danke für Eure Vorschläge.
    Eine Anfrage an die Tschechische Staatsbahn geht heute noch auf den Weg.
    Und der Hinweis auf die RBD-Amtsbätter ist auch klasse !

    Mal sehen, was sich ermitteln läßt.

    Einen schönen Abend wünscht Euch
    MunaLisa

    Hallo in die Runde,

    im Moment bin ich mit meinem Latein am Ende..

    Mich würde interessieren, wer der junge Dampflokheizer war. Leider ist im Gegensatz zum mit ihm an den Folgen des Jabo-Angriffs verstorbenen Lokführers kein Name vermerkt worden. Auch zum Verbleib des Leichnams ist kein Hinweis zu finden. Eine Suche im web auf den Seiten mit Kriegsgräberverzeichnissen hatte keinen Erfolg gebracht - auch hier ist nur der Lokführer ( Friedrich Steinbach aus Künzelsau, Hindenburgstraße ) aufgeführt.

    Was ist mir bisher bekannt? Es handelt sich um einen Eisenbahnzug auf der Reichsbahn-Nebenstrecke Waldenburg - Künzelsau - Forchtenberg im Hohenlohischen. Kurz vor Erreichen des Zielbahnhofes Waldenburg ( Württ. ) wird der Zug auf freier Strecke von Jabos erkannt, die Rotte kehrt um und nimmt den Zug unter Beschuß als er gerade die Einfahrtsweiche erreicht hat. Das Lokpersonal kann den Zug noch anhalten aber nicht mehr in ein rettendes Gebäude kommen, Es versucht "unter" ( wohl eher je nach Anflugrichtung "hinter".. ) der Lok Schutz zu suchen. Doch die Jabos "treffen den Kessel, aus dem das unter Dampfdruck stehende Kesselwasser mit hohem Druck ausströmt und auch das Lokpersonal übergießt und verbrüht.
    Neben dem Lokführer ist auch ein in all den spärlichen Notizen aus dieser Zeit nur als "junger tschechischer Heizer" aufgeführte zweiter Mann betroffen.
    Von diesem fehlt bisher jede Spur. Gerne würde ich nun seinen Namen erfahren und auch etwas über seinen Verbleib.

    Durch den Sohn des eigentlichen Stamm-Heizers von Lokführer Friedrich Steinbach , Herrn Sinn, konnte ich noch in Erfahrung bringen, daß der Tscheche bereits seit ein paar Monaten im Dienst beim Lokbahnhof Künzelsau des Bahnbetriebswerkes Heilbronn war, da er dort den nach karelien abkommandierten Heizer Sinn zu vertreten hatte. Leider sind auch bei der Bahn die Archive im Vorfeld zu Stuttgart 21 in alle Winde verstreut ( bzw. entsorgt.. ), so daß auch hier keine Hoffnung auf einen Fund besteht.

    Vielleicht von Bedeutung: der Tscheche war kein Kriegsgefangener. Es dürfte entweder ein "freiwillig" bei der Deutschen Reichbahn beschäftigter oder ein Zwangsarbeiter gewesen sein.

    Anfragen beim Standesamt / Archiv in Künzelsau und Waldenburg ( Württ.) waren ohne Erfolg.

    Wer hat eine Idee, wo man noch fündig werden könnnte, wenn man nur den Sterbeort und das Datum, jedoch keinen Namen hat ? Das tschechische Konsulat ?

    Für Hinweise bedanke ich mich schonmal im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen

    MunaLisa

    Hallo Thomas,
    da die Zitat-Funktion gerade nicht funktionieren will... ..auf diesem Wege:

    Die Unart, viele Betriebsstellen-Archive in Berlin anzusammeln, ist leider kein gutes Omen bei Deiner Suche - bei einigen Aufkäufen von der Bahn hatten die abgebenden Dienststellen in aller Regel Probleme, die nachweislich abgegebenen Dokumente wieder zurückzuerhalten, selbst solche mit gesetzlichen Nachweispflichten.. :(
    Nichts desto trotz wünsche ich Dir hierbei viel Erfolg. Frau Dr. Kill kann ich als Ansprechpartnerin gern empfehlen.

    Deine Anmerkung wegen der Demontage durch die Russen:
    Unabhängig davon, für was oder wen profuziert wurde, haben die Russen erklärtermaßen sowieso "alles" mitgenommen, was sie erhaschen konnten. Die Zerschlagung der Fertigungs- und der Verkehrs-Strukturen waren ja eine Zeit lang erkärtes Programm.
    Einen direkten Zusammenhang als Voraussetzung der Demontage der Anlagen zur Motoreninstandsetzung in Wittenberge mit der Nutzung auch für Militärfahrzeuge im Krieg würde ich nicht als begründet sehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    MunaLisa

    Hallo Wirbelwind,
    kurz gehalten darf man sagen, daß im Kohnstein etc. nach dem Abzug der Amis nicht mehr viel vorhanden war, die haben dort "die Platte geputzt"..
    Die Russen sind dann zu großen Teilen durch Nachfertigungen oder dem Aufspüren von Beständen bei den "Zuliefer-Betrieben" zum Erfolg gekommen.
    Ausführlicher kann ich das mal später zusammenstellen, im Moment bin ich ziemlich ausgelastet.

    Mit freundlichen Grüßen
    MunaLisa

    Hallo,

    In der Auflistung der Ritterkreuzträger im LdW steht bei Steinbatz Leopold 9./JG 51, sollte jedoch 9./JG 52 heißen glaub ich. Er wurde nicht nur posthum mit Schwertern ausgezeichnet, sondern auch zum Leutnant befördert.
    (...)
    [*]Gruß, Charly

    Hallo Charly,
    Korrekturvorschläge sind sicherlich immer gut. Darf man fragen, woher Du Deinen "Glauben" hier begründest ? Nachdem es ja im Lexikon so eingebessert werden soll, wäre eine Quellenangabe sicherlich von Bedeutung.
    Vielen Dank.
    ( das ist natürlich in keiner Weise abwertend gemeint ! )

    Mit freundlichen Grüßen
    MunaLisa

    Hallo Diana,
    na, da geht ja glatt die Sonne auf!
    Sehr schön zu lesen, daß Du wieder aktiv mitmischen tust. Da wünsche ich DIr viel Vergnügen - und teile Dir die Sachen ruhig ein, wenn mal ein Schwung auf einmal kommt. "Gut Ding will (und kann) Weile haben.. "
    Alles Gute
    MunaLisa

    und von MunaLena ( 9 J.), die sich auch schon für´s Thema interessiert zeigt und am Wochenende eifrig bei der Suche nach Trümmerteilen eines abgestürzten Jagdflugzeuges, dem Reinigen der Teile und dem Versuch der Zuordnung mitgeholfen hatte. Sie freut sich, daß hier im Forum auch einige Frauen aktiv sind.

    Guten Morgen Amper68,

    das ist schade, daß Du nun durch den Fund bzw. die vorschnellen Reaktionen hier auf Deine Fundmitteilung die Nacht nicht gut verbracht hast. Dabei zeigt ja Deine Anmerkung, das Du via Suchmaschine auf unser Forum aufmerksam wurdest, daß Du nicht leichtfertig mit diesem Fund umgegangen bist. Dafür möchte ich Dich nochmal loben.

    Leider ist das der deutlich seltenere Fall. Oftmals streunen weniger nachdenkliche Zeitgenossen mit Suchgerät durch die Landschaft, die sich solcherlei Funde erhoffen und gar nicht wissen, was sie damit eventuell an der Fundstelle vernichten können. Das gipfelt dann Dank den Weiten des Web´s , daß solche Zeitgenossen dann auch noch hier anfragen, was sie denn gefunden hätten und was das wohl wert wäre.... ( Glücklicherweise laufen derlei Frager hier erklärtermaßen ins Leere...)

    Solches Verhalten ist hier im Forum nicht gern gesehen. Wir gehen ja mit ganz anderen Voraussetzungen mit dem Thema "Wehrmacht" und "Geschehen im Zweiten Weltkrieg" um. Darunter auch zwei thematische Schwerpunkte, die mir spontan zu Deinem Spaziergangs-Fund auffallen.
    - Die Suche nach dem Schicksal von Verwandten ( nimmt gerade bei der Enkel- und Urenkel-Generation wieder zu.. );
    - Die Recherche zu bestimmten Kriegsereignissen / Kampfgeschehen .
    Oftmals stehen beide auch im direkten Zusammenhang. Ein aktuelles Beispiel: Gestern morgen trafen sich drei User dieses Forums, die sich erst hierdurch kennengelernt hatten, um nach einer Absturzstelle eines deutschen Flugzeuges zu suchen. Zwei User sind bemüht, das Schicksal von zwei in den letzten Kriegstagen verschollenen Piloten sowie einem in der Nähe begrabenen "Unbekannten Soldaten" (vielleicht personengleich) zu klären und hoffen, nach langer akribischer Vorarbeit vielleicht durch Trümmerteile oder perönliche Gegenstände eine Zuordnung zu ermöglichen. Glücklicherweise ist im Ergebnis der Recherchen gesichert, das der Pilot bei dieser Maschine an anderer Stelle aufgeschlagen ist und es sich also hier nicht um eine Grabstätte handelt. Das hätte einigen ( auch juristischen ) Aufwand bedeutet mit vielen beteiligten Institutionen u.s.w.
    Der andere User ist schwerpunktmäßig an der Geschichte an sich interessiert, also die Fragen: was - wann - wo genau - wie - wodurch - wo befinden sich ggfs. nachprüfbare Belege / Aufzeichnungen dazu u. s.w. , um das ganze dann einmal für die Heimatgeschichte in einem Aufsatz festzuhalten.
    Das Ergebnis in groben Zügen: die ermittelte Aufschlagstelle des Fliegers paßt ( die Interpretationen von historischen Angaben des Punktes lagen bis zu 500 Meter weit auseinander.. ) , einzelne kleinere Teile konnten gefunden werden, darunter auch drei, die vermutlich einem Flugzeug-Typ zuzuordnen sein dürften. Hiermit beschäftigen sich nun wiederum damit beschlagene Leute, nachdem die Tochter eines Users hier die Teile am Sonntag-Nachmittag mit Eifer gereinigt hatte. ( Sie ist im Grundschulalter und das Thema hat nun auch das Interesse der Schule geweckt.. )
    Warum ich das nun DIr schreibe? Nachdem mein Interesse an diesem Flugzeugabsturz etwas publik wurde erhielt ich mails und Anrufe von vielen, mir bis dahin unbekannten Personen, die mir meist kurz und klar anboten, mit Ihrer Sonde gleich morgen vorbeizukommen und von den "sicherlich" zu fndenden Teilen den Erlös mit mir zu teilen...
    Das war natürlich nicht mein Ding, keiner von diesen Herrschaften erhielt nähere Angaben und ich verzichtete gerne auf deren "Hilfe"...

    Ein weiteres latentes Problem sind unüberlegte Zeitgenossen, die Munition bzw. Munitions-Teile berühren, bewegen oder sogar nach Hause mitnehmen, ohne zu wissen, inwieweit das gefährlich ist. Das Ergebnis kann man mehrfach jedes Jahr in der Zeitung lesen... Damit ist bekanntlich nicht zu spaßen!

    Doch das ganze gipfelt dann noch mit solchen "Zeitgenossen", die sich am Fund einer Erkennungsmarke "erfreuen" und den Rest nicht würdigen ( sprich melden ) . Somit ist für alle Zeit die Zuordnung des Gefallenen verunmöglicht worden.
    Entsprechend deutlich sich dann hier im Forum die Reaktionen, wenn man den Eindruck hat, daß so jemand sich meldet um hier Angaben zu Einheit etc. zu bekommen.


    Das nun auf Deine, offensichtlich gut gemeinte Anfrage hier erst enmal sehr reserviert reagiert wurde, ist daher vielleicht verständlich. Wenngleich Du Dich ebenso verständlich nun erstmal wie vor den Kopf gestoßen gefühlt hast... Sehr schade.
    Dabei hast Du ja in allen wesentlichen Punkten richtig reagiert.

    Ich hoffe, daß Du Dich in Laufe des Tages wieder soweit beruhigen kannst und Du in der kommenden Nacht dann wieder ruhig schlafen kannst.
    Und für ein Abmelden hier im Forum gibt es gar keine Veranlassung! Ausgeschlossen! :)

    Meint, mit freundlichen Grüßen
    MunaLisa

    (Schnellschreibfehler korrigiert )

    Um Gottes Willen nein ......bin heute mit meinen Hunden direkt bei uns im Wald unterwegs gewesen.....
    keine 1000m Luftlinie von uns zuhause !
    diesen Waldabschnitt bin ich im Herbst täglich gegangen um Pilze zu suchen.....sowas habe ich nie gesehen geschweige den gefunden .....
    ich möchte es auch garnicht behalten....kann mir jemand sagen wo ich das abgeben kann?

    Hallo Amper68,
    Deine Anmerkungen zu den Umständen dieses Fundes erscheinen mir durchaus realistisch: Könnte mir gut vorstellen, daß da ein Landser in den letzten Tagen sich unauffällig seines Equipments entledigen wollte. Die Anhäufung von Gegenständen mit den Symbolen sowie die Mun-Teile könnten ein Indiz dafür sein. ( Bei uns am Fluß ist sowas schon zwei mal bei Hochwasser freigelegt worden.. )

    Doch Dein Fund kann auch ein Hinweis auf einen Gefallenen sein, daher ist trotz der langen Zeit seither bei sowas mit Bedacht vorzugehen. Die (teilweise launigen) Anmerkungen der Vorschreiber beziehen sich darauf.

    Daher in der Tat: melde Deinen Fund beim Polizei-Revier, dann ist einerseits der Fund-Ort der Utensilien dokumentiert. Andererseits wissen die auch, was zu veranlassen ist, damit die Mun-Teile fachgerecht beseitigt werden.
    Die Ortsverwaltungen als unterste Polizei-Behörde sind in aller Regel mit sowas völlig überfordert... .

    Wenn es Dich näher interessiert, kannst Du ja mal im Ortsarchiv nachfassen, ob aus den zeitgenössischen Berichten zum Kriegsende ( da ist bestimmt was vorhanden, und wenn es der vom Pfarrer ist ) etwas über Kampfhandlungen bzw. Gefallene / Verwundete Landser in diesem Bereich zuzuordnen ist.

    Also - Kopf hoch und Mut gefaßt: Melde Deinen Munitionsfund sowie den Hinweis auf die aufgefundenen persönlichen Ausrüstungsgegenstände eines ( möglicherweise gefallenen) Soldaten ( je nach Vorfinde-Situation der von Dir erkannten Gegenstände ).

    Kannst ja dann mal mitteilen, was dabei herausgekommen ist.

    ,Mit freundlichen Grüßen
    MunaLisa

    Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte, ( ... )
    Für jegliche Hilfe im Voraus vielen Dank!

    Gruß Apex89

    Hallo,
    hier sind jedoch "Bilder mit Tausend Worten" ( der Werbung ) drauf angehängt...Leider kann man auf den Bildern nur allerlei Werbung sehen, die sich immer ins Bild schiebt. Oder auf der Mitte der Kartusche, wo Stempelungen sichtbar sein sollten, liegt der hölzerne Gliedermeßstab drauf..

    Stelle mal die Bilder direkt und ohne Reklame-Streifchen hier direkt ein. Dann können wir was sehen - und vielleicht mit Antworten dazu Dir helfen..

    Schönen Abend noch,
    MunaLisa

    Hallo Thilo und Siggi,
    sehr nett, Eure Hinweise waren wieder einmal sehr hilfreich.

    So langsam lassen sich die Ereignisse in eine Reihe bringen.. ( und die üblichen Übertragungs- oder Leichtigkeits-Fehler aufdecken - wie Siegfried zu Carl / Karl oder die Einträge in die Gräberliste, wo fast alle als "Wehrmachts-Helfer" aufgeführt werden, obwohl im Original "Wehrmachts-Angehöriger" steht... )

    Heute ist Familientreffen, mal sehen, ob und an was sich die "bucklige Verwandschaft" noch erinnert.. ( das obligatorische Sterbebild-Kärtchen existiert auch noch. ) .

    Wenn sich noch was bedeutendes bei der Recherche ergibt teile ich es gerne hier mit.

    Herzlichen Dank , auch im Namen der Tochter,

    MunaLisa

    Hallo Gerard,
    hoppla, Du hast ja ein noch weitgehend unbekanntes Bild hier eingestellt.. Vielen Dank.

    Die Behauptung, daß das Aggregat 4 bereits 1946 "veraltet" war, würde ich so nicht behaupten wollen.
    Einerseits erklären die US-raumfahrtleute noch heute, daß ihnen die erbeutete Technik und die Dokumentation dazu einen Vorsprung von mindestens 10 Jahren ermöglich hat. Von dem Zeitgewinn für die sowjetische Seite ganz zu schweigen..
    Und bedenke, die MATADOR und andere Nachgolgetypen basierten ja im wesentlichen auf der Konstruktion des A4.
    Und zu guterletzt: die Kurzstrecken-Rakete LANCE, eigentliche Konstruktion noch Ende der Fünfziger Jahre unter Beteiligung mehrerer Fachbereichsleiter noch aus der Zeit des A4.., darf sich noch als letzter Nachfahre davon bezeichnen..
    Und wieso veraltet, die Konstruktion der Nordkoreaner ist bei einigen der Baugruppen - grob gesagt - auch nur ein abgekupfertes Konstrukt aus A4 und LANCE... Und funktioniert.

    Alles ist eben Ansichtssache..
    Oder: "Da sag´ ich jetzt nichts dazu - weder so oder so; nicht das es dann heißt, ich hätte so oder so gesagt...." :)
    ( alte Redensart aus dem Schwäbischen )


    Mit freundlichen Grüßen

    MunaLisa

    Hallo Gemeinde,

    wie es halt manchmal so geht.. da kennt man seit Jahren eine nette ältere Dame aus der Nachbarschaft und erst nach Jahren ergibt es sich rein zufällig, daß sie eine "interessante Geschichte" im Bezug zum Geschehen des 2. Weltkriegs hat.
    Erst spät hatte sie erfahren, daß ihr leiblicher Vater ein bei einem Absturz ums Leben gekommener Flugzeugführer war. Doch viel sprach man wohl nicht darüber.

    Nun würde sich die Dame freuen, wenn sie noch näheres dazu in Erfahrung bringen könnte. Vielleicht kann ja jemand hier aus der Runde etwas beitragen oder anders herum mit den hier bekannten Angaben in seinen Auflistungen etwas ergänzen.
    ( Eine WASt-Anfrage will die Dame noch stellen, doch die hat ja eine lange Wartezeit.. )

    Es handelt sich um Carl Beuerle, geboren 18.07.1912 in Möckmühl,
    gestorben am 09.09.1944 beim Absturz eines Aufklärungsflugzeuges. Es wurde in der Familie erzählt, daß der Aufklärungsflieger durch Jabo-Beschuß im Vogelsbergkreis abstürzte.
    Der Leichnam wurde dann nach dem Krieg nach Dörzbach umgebettet.
    In der Aufstellung bei "denkmalprojekte.org" ist er wie viele als "Wehrmachtshelfer" deklariert, das ist aber nicht zutreffend, da er Flugzeugführer gewesen sein soll.
    Mehr ist leider nicht überliefert.

    Es wäre schön, wenn jemand hier Licht ins Dunkel bringen könnte. VIelen Dank, auch im Namen der Tochter, für Hinweise.

    Mit freundlichen Grüßen
    MunaLisa
    .

    Hallo,

    ich möchte zu diesem Thema einige interessante (!) Seiten zur A4 und auch A4b eines Oberleutnant Gerhard Siegmund im Anhang einstellen.
    Nach eigener Aussage war G. Siegmund u.a. in Peenemünde mit der Entwicklungsführung der Treibstoffe für die A4 beauftragt. Seine zu Papier gebrachten Aussagen wurden wohl in sowjetischer Gefangenschaft, nach Beendigung des Krieges gemacht.
    ( ::: )
    Gruß Roy

    Quelle: germandocsinrussia.org (FB 12480, Akte 234)


    Hallo Roy,

    Dein Beitrag ist in der Tat für die meisten Mitleser hier interessant und neu - und Manfred dürfte erst mal eine Weile beschäftigt sein.. :) ( Gruß an Ihn ! )

    Ich hatte ihn mir schon mal durchgearbeitet, es sind einige interessante Details angegeben, die man in anderen "offiziellen" Aufschrieben so gar nicht lesen konnte. ( Mich hatte mal die Frage des Treibstoff-Mix interessiert, da einerseits bei uns im Tal die Kartoffeln mit der Kleinbahn in die Großstadt zu einem Alkohol-Betrieb transportiert werden mußten, und dieser daraus eine der Komponenten herstellte.. ..und bei diesem Betrieb einer der alten Inhaber noch zu diesem Heeres-Auftrag Bescheid wußte sowie mir das ganze aus Sicht eines Chemikers für Laien verständlich erklären konnte ( Kommt so ins Buch rein.. )

    Was mir aufgefallen ist: der Olt Siegmund wird sich ganz schön geärgert haben, nachdem seine Gruppe in amerikanischer Gefangenschaft ging, er es aber unbedingt noch nach Berlin schaffen wollte... ( und es ja auch geschaftt hatte ) , obwohl er dort nichts mehr ausrichten konnte - und "zum Dank" dann in die deutlich schlechtere sowjetische Gefangenschaft kam. Gleichfalls bemerkenswert: einmal ist er so "pflichtbewußt", das er noch nach Berlin durchsickert, andererseits "verrät" er detailliert und ausführlich schon mit Datum eine Woche nach Waffenstillstand eine "neue Technologie".. On es sich für Ihn dann auch wirklich positiv ausbezahlt hat ?

    Mit freundlichen Grüßen

    MinaLisa..

    Hallo,
    so macht Recherche richtig Spaß..
    Dank Bernhard, Fredy,, Lothar, Pitt usw. hat sich ja schon einiges aufklären lassen.
    Klasse finde ich auch immer wieder Bildvergleiche wie bei der Straßeneinmündung in Vulaines -les-Provins.. Interessant hier zu sehen, das sich in den über 75 Jahren gar nicht so viel an den Bauichkeiten geändert hat.

    Bleibt noch die Frage an Sandra, ob es vielleicht noch ein paar weitere Bilderleins gibt.. :)

    ...denn auf alten Bildern läßt sich immer viel entdecken..

    Es freut sich darauf

    MunaLisa

    Hallo Sandra,

    Bilder bei einem Hausabbruch "gerettet" - eine lobenswerte Aktion, da hast Du gut mitgedacht.
    Und richtig auch das Einstellen der Bilder hier im FdW.. :)
    ( Hoffentlich finden sich bei Häuser-Abbrüchen in Eurer Gegend noch mehr solcher "Hinterlassenschaften".. )

    Bei diesen Bildern dürfte es sich sehr wohl um Bilder aus Frankreich handeln, das Gehöft mit dem "raumsparend" abgestellten Jagdflugzeug von Bild eins würde ich dorthin verorten wollen. Hier dürfte die teilweise erkennbare
    Aufschrift auf dem Militärfahrzeug auf die Truppenzugehörigkeit und somit auf die Stationierungen der Einheit Rückschlüsse ermöglichen.

    Das 4. Bild hier ( bei DIr als 03-xx bezeichnet ) zeigt ja auch mehrere Beute-Fahrzeuge fränzösischer Herkunft, wobei auch hier ein Emblem erkennbar ist, was Rückschlüsse auf die Truppe ermöglichen dürfte.
    Leider kann ich beide nicht zuordnen, aber auch dafür gibt es hier im Forum ja die entsprechenden Kenner.. :)

    Mit freundlichen Grüßen
    MunaLisa