Posts by MunaLisa

    Hallo allerseits,


    aus dem nahen Niederstetten erhielt ich heute die Mitteilung, daß der Termin für "den letzten Flug" einer Bell UH-1D der Bundeswehr steht: am kommenden Mittwoch wird das mit einer kunstvollen Sonderlackierung ( u.a. mit dem Motiv "winkende Personen".. ) versehene Exemplar mit dem taktischen Zeichen 73 + 08 vom Hubschraubertransportregiment 30 in Niederstetten seinen letzten Flug antreten: Ziel ist das Hubschraubermuseum in Bückeburg, wo die "Huey" künftig die Ausstellung bereichern wird. Eine genaue Flugroute und Uhrzeiten sind im Moment noch nicht "offiziell" bekannt, ich versuche sie mal nächste Woche noch nachzuliefern.


    In den letzten Wochen war die Maschine ja noch im Land unterwegs und verabschiedete sich von verschiedenen Standorten. Vor rund drei Wochen waren hier in der Nähe des Standortes noch vier Huey´s im Formationsflug auf einer Abschiedsrunde am Himmel zu sehen. Und zu hören! Uns erinnerte das an die vielen Jahre, wo mit diesem Flugmuster hier Tiefflug-Übungen in den engen Tälern oder Absetz-Übungen mit Außenlast durchgeführt wurden. Nun wird auch uns das vertraute Geräusch fehlen.


    Nach rund 50 Jahren keine "Huey" mehr am Himmel ? Eigentlich unvorstellbar...


    Mit etwas wehmütigem Gruß in die Runde

    MunaLena (*) und Uwe


    (Bei der Geburt landete direkt vor dem Kreissaal ein SAR-Hubschrauber.... ;-) )

    Hallo Jörg,

    ich danke Dir für die "Geschichten, die das Leben schrieb".


    Ja, so konnte es zugehen. Kenne auch einige Geschichten aus den Übungsplatz-Aufenthalten in Bergen-Hohne mit Alkohol. ( EIn paar habe ich ja hier im Forum schon mal wiedergegeben: Sturzbesoffene Amerikaner fuhren mit einem LKW in der Nacht quer über den TrÜbPl und geraten auf eine Schießbahn, wo Nachtschießen mit Panzern angesetzt ist. Als sie mit ihren zwei eingeschalteten Scheinwerfern von einer Panzerbesatzung als "Ziel" erkannt und anvisiert werden, wird erst in allerletzter Sekunde klar, daß es entgegen des eigentlichen (stationären) ein bewegliches Ziel ist...

    oder:

    In der zweigeteilten Unterkunftsbaracke wird auf der einen Baracken-Seite von zwei besoffenen Unteroffizieren ein nächtliches "Russisch-Roulette" mit deren P1 gespielt. Einer hatte aber noch eine Patrone geladen... - Während dieser nachfolgend keinen Blödsinn mehr machen konnte, hatte auf der anderen Baracken-Seite die dortige Truppe Glück: eigenlich sollten dort Soldaten übernachten, in der Schußbahn standen Doppelstockbetten... )


    Ein Erlebnis aus der Grundausbildungszeit bei der Panzertruppe: An einem Abend fiel uns auf, daß auch die Soldaten vom "Stamm" der Kompanie im Kompanie-Gebäude blieben. was sonst nicht der Fall war. Ein Uffz brachte einen Kasten "Gold-Ochsen-Milch" einer Ulmer Traditions-Brauerei mit und spendierte das seiner Stube. Es war ein netter Abend, bis dann um 22.00 Uhr für jedermann "Zapfenstreich" angesagt war.

    Ein paar Stunden später erklärte sich dann das Rätsel, warum der "Stamm" dageblieben war: "Nachtalarm!"

    Die Kameraden der Stube mit dem Kasten "Milch" hat es zuerst erwischt, es war die 3. Stube vom dritten Zug. Nacheinander wurden alle Stuben geweckt . Wir hatten es gut: als 1. Stube vom 1. Zug konnten wir noch ein Stündchen länger "schlafen", bis auch wir mit Geschrei geweckt wurden. Dann mit allem Sach vor dem Kompaniegebäude in den Hecken "unterziehen" und auf weitere Anweisungen warten. Doch es kam niemand, auch keine "Anweisung"... Irgendwann ging dann einer von uns in das Gebäude zurück, doch alle Räume waren leer. Oder doch nicht? Aus dem Keller drang Gelächter und "Gesang". Leises Anpirschen ermöglichte die Auflösung des rätselhaften Treibens: der Spieß samt UvD und zwei weiteren Kompanieangehörigen saßen im "Bierkeller" und vergnügten sich fleißig an den Beständen. An uns hatte schon lange keiner mehr gedacht...


    Soweit für heute aus dem Schatzkästlein der Erinnnerungen... 8)


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Guido,

    danke für die Erläuterungen und Hinweise.


    Wenn Du dann "mal Zeit hast" für dieses Thema, dann melde dich gerne einmal.

    Wir bleiben in Kontakt.

    Und sollte ich bei meinen Recherchen etwas zu Deinem aktuellen Thema finden, melde ich mich bei Dir.


    Viel Erfolg bei Deinen Bemühungen und berichte gerne hier wieder, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben haben. Danke.


    Herzliche Grüße

    Uwe


    (Nebenbei; ich habe Kontakt zu zwei langjährigen Ingenieuren in diesem Bereich gefunden, die sich auch mit der Geschichte des Radarwesens bechäftigen. Von denen konnte keiner etwas mit diesem Begriff "Moritz" etc. anfangen.. )

    Hallo Guido, hallo Thilo,


    sollte der Ansatz "Funkmess" stimmen...

    ... möchte ich mich dazu melden, da ich mich gerade mit der "ZVS (Zentralversuchsstelle) für Hochfrequenztechnik e.V." in Ulm-Dornstadt beschäftige und in diesem Zusammenhang unter dem Stichwort "Funkmessgeräte" ( sprich "Radar" ) manche Unterlagen aus der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten ( der Technischen Hochschulen wie etwa Hamburg oder Hannover ), den E-Stellen (Erprobungsstellen) der Luftwaffe und der Industrie ( Telefunken, Blaupunkt, und und und.. ) aus privaten Sammlungen zur Verfügung gestellt bekam. darunter auch ein Besprechungsprotokoll von Herbst 1944, in dem -ich will es mal so sagen- "alle" Projekte aus dem Marine-Bereich durchgesprochen wurden. Ein Projekt unter dem Decknamen "Moritz" war aber nicht dabei.


    Kannst Du mir einen Hinweis geben, in welchem Zusammenhang dieses Gerät hätte verwendet werden sollen ? Dann kann ich nochmal gezielt das Protokoll durchgehen ( 72 Seiten, für den Moment für mich zu viel zum nur "auf Verdacht" scannen.. ) . Vielleicht lief es ja auch unter einer anderen, "offiziellen" Bezeichnung?


    Oben wurde ja ein möglicher Zusammenhang mit Flak angesprochen - dann könnte es vielleicht zur Zielerfassung; zur (Funk-) Fernleitsteuerung eines Geschosses oder ähnliches oder sogar als ein "S"-Gerät ( = Störsender ) gedient haben ?? ( Alles nur Vermutungen, da zu dieser Zeit oft an solchen Dingen geforscht wurde.. )


    Guido, Du schreibst, daß "Moritz" bereits 1943 bei der Truppe war. Kannst Du differenzieren, ob es ein Versuchseinsatz zur Erprobung bei einem Teil der Marine war oder ob es sich um ein bereits regulär bei der Truppe eingeführtes Gerät gehandelt hat?


    Die mir zur Verfügung stehenden Unterlagen behandeln Projekte, die 1943 und später ( noch ) in der Entwicklung aber auch in der Weiterentwicklung waren.



    Vielleicht helfen Dir meine Fragestellungen / Hinweise etwas bei der weiteren Zuordung von Details oder Zusammenhängen.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Danke Thilo

    für das EInstellen des imposanten Bildes. Sehr beeindruckend, was "400 kg"so alles bewerkstelligen können...


    Erinnert mich an einen "Mitarbeiter" bei einem Jugend-Zeltlager, der in Hanau Leiter des Drogen-Dezernats war. Der berichtete damals, daß ihm bis zu dieser Zeit bereits zwei Mal unter den privaten PKW ( einmal war es ein Opel Admiral B ) ein Sprengsatz gelegt wurde. Er meinte damals, daß ihn die angewandte Methode, Zündschloß betätigen bei geöffneter Fahrertür und (noch) nicht angeschnalt sein neben der stabilen Bauweise des KFZ in beiden Fällen das Leben gerettet hätte...


    Nur so nebenbei berichtet, weil es mich seit Kindesbeinen beeindruckt hat.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Forum,


    zur EInstimmung ins Thema etwas "Lokal-Colorit" und zum Lebenslauf zweier markanter Persönlichkeiten der ZVS. ( bei der Abteilung von Professor Görcke fanden auch die Nachtflugversuche mit dem Hubschrauber statt... )


    91 Focke - Buch Die Zeit in Himmelweiler und Albeck 09.05.21.doc


    Wer etwas ergänzen kann, gerne.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Bernhard,


    das kannte ich in der Tat noch nicht. ( Und dabei bin ich öfters beruflich dort in der Gegend unterwegs und "an der alten Burg" immer nur vorbeigefahren... Wenn ich das gewußt hätte, daß es sich um einen "Neubau" handelt, hätte ich schon mal hingeschaut.)

    Das ist also eine der Reichsstellen / Abteilungen des BFH.



    Hallo Odenwälder Bub,

    da sind zwei interessant erscheinende Quellenangaben dabei. Ein Fall für die Leihbücherei.



    Ich danke Euch beiden für die Hilfe.



    Nebenbei erwähnt: die Radarsparte der Fa. TELEFUNKEN ist ja nach dem Kriege nach: richtig, Ulm, gezogen. Der neue Standort war sicherlich kein Zufall..

    Mit der (soundsovielten) Nachfolge-Firma der TELEFUNKEN Radartechnik in Ulm habe ich schon Kontakt aufgenommen, vielleicht gibt es da ja jemanden, der sich mit der Historie beschäftigt (hat)..


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Forum,

    im Zusammenhang mit der Recherche zum "Focke-Hubschrauber" Fa 223 "Drache" betrachte ich derzeit den Einsatz eines Fa 223 von Ende Juli bis Ende August 1944 bei der "Zentralversuchsstelle für Hochfrequenzforschung e.V." ( Bezeichnung laut Dienststempel und vorliegenden Dienstausweisen ) in Himmelweiler (heute ein Teilort von Dornstadt bei Ulm an der Donau).

    Dort war diese ZVS unter der Leitung von Dr.-Ing Ernst Breuning seit 1943 auf dem Flugplatz "Ulm-Dornstadt" in Himmelweiler untergebracht. Dr. Breuning war in dieser Zeit zugleich auch Flugplatz-Kommandant.


    Die ZVS für Hochfrequenztechnik e.V. ( heute auch gerne Z.F.H. genannt ) war eine Untergliederung des "Bevollmächtigten für Hochfrequenzforschung (BFH) des Reichsforschungsrates". Der BFH wurde 1942 von Göring berufen.


    Offenbar sind bisher sehr wenig Informationen über die in "Himmelweiler" tätigen "Gruppen" der ZVS, die Forschungsgebiete und die dortigen Versuche bekannt. Auch BIlder "aus alter Zeit" sind bisher sehr, sehr dünn gesät.


    Da ich im Zusammenhang mit dem Hubschrauber -Thema gerne die ZVS etwas konkreter vorstellen möchte, würde ich mich über Hinweise, Quellen-Verweise oder auch Bilder des Standortes Himmelweiler sehr freuen.


    Vielleicht hat ja jemand aus dem Forum schon einmal in einem anderen Zusammenhang über die ZVS oder den Bereich "BFH" allgemein recherchiert und könnte mir hier mit -verlässlichen- Angaben behilflich sein.

    ( Ein Beispiel: wie viele "Forschungsstellen" / Abteilungen des BFH hatte es gegeben? In den Weiten des web wird gerne von 14 oder 15 geschrieben, doch wenn eine vermeintliche Örtlichkeit einer "Forschungsstelle des BFH" genannt wird, ist es dann "nur" eine Verlagerungs-Örtlichkeit - wenn es sich überhaupt abklären läßt. )


    Eine mögliche Quellenlage könnte der Bestand im Bundesarchiv R 26 III über den "Reichsforschungsrat" sein. Hat hier schon mal jemand Einblick genommen und könnte mir einen Tipp geben, ob sich hier eine tiefere Recherche zielführend sein könnte?


    Was ich bisher schon "abgeklappert" habe:

    - Das Stadt- und Kreisarchiv;

    - die regionalen Heimatkundler;

    - das Landesdenkmalamt;

    - die Untere Denkmalschutzbehörde;

    - den heutigen Eigentümer der Liegenschaft ;

    - die Kinder von mehreren führenden Wissenschaftlern (wobei es in den Familien-Unterlagen im allgemeinen "nichts" zu den damaligen Tätigkeiten gibt, die Akteure haben gemäß ihres Geheimhaltungseides offenbar "nichts" zuhause verlauten lassen / mitgebracht - zumindest ist den (damals kleinen) Kindern nichts bekannt gewesen. Hier konnte ich den interessierten, heute hoch betagten Damen und Herren noch "etwas" für sie "neues" mitteilen.. );

    - Aufsatz von Sören Flachowsky: "Der Bevollmächtigte für Hochfrequenzforschung des Reichsforschungsrates

    und die Organisation der deutschen Radarforschung in der Endphase des Zweiten Weltkrieges 1942 - 45" (Viele Zitate, bleibt aber absichtlich nur "oberflächlich", das Thema der Unterabteilungen oder der Mitarbeiter wird gar nicht betrachtet. )

    - Willbold: "Der Luftkrieg zwischen Donau und Bodensee".


    Das Buch von Herrn Lenk über die Rommelkaserne streift nur kurz das Thema des Standortes Himmelweiler an sich und ist zudem in einzelnen Punkten leider fehlerbehaftet.



    Für Unterstützung und Hinweise bin ich sehr dankbar.


    Im Anschluß an die Recherchen beabsichtige ich hier / im Lexikon einen Beitrag zur ZVS und zur Gliederung des BFH einzustellen.


    Zuletzt noch der allgemeine Hinweis, daß in absehbarer Zeit die letzten noch vorhandenen Gebäude der Flugplatz-Kommandantur ( bis vor ein paar Jahren noch als Altenheim genutzt ) mit Ausnahme des Gebäudes an der Pforte samt angebauter Kirche zum Abriß anstehen und das Areal zur "städtebaulichen Nutzung" (sprich: "Wohnen und Arbeiten") vorgesehen ist. Nach einem Ideenwettbewerb vor ein paar Jahren geht das Projekt so langsam in die konkrete Phase über - der erste Schritt ist dann: die "Baufeldfreimachung"...

    (Ich bin am Ball und berichte dazu zu gegebener Zeit aktuell.)


    Herzlichen Dank im Voraus,

    Gruß Uwe

    Hallo Sperling und die mirratenden,


    ein interessantes Rätsel, danke für das EInstellen.

    Auch mein erster Eindruck - das ist nicht der Minister Speer, auch wenn ihm die angefragte Person recht ähnlich sehen will.

    Wir sollten bedenken, daß es damals ein "gern gepflegter Brauch" war, das Äußere "berühmten" Personen nachzuempfinden. Vielleicht auch hier? Neben im tread schon geäußerten Details wirkt der Mann dem Gesichte nach auch deutlich älter als Speer.


    Eumex ist auch schon der niederige Drahtverhau am linken, unteren Bildrand aufgefallen, der irgendwie "durcheinander" wirkt. Welchen Zweck der -längs des Weges- (nicht...) gespannte Verhau gehabt haben sollte?


    Der Anmutung der Flora samt des Weges würde ich das Bild durchaus auf das südliche Deutschland, vielleicht noch Elsass / Lothringen verorten wollen - könnte das mit eventuell bekannten Stationen Deines Großvaters übereinstimmen ?


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Walter,


    wegen der Frage zum VKN melde Dich doch mal in Pee heim HTM. Die beiden Archivare dort sind eigentlich sehr hilfsbereit. ( wenngleich zur Zeit in Folge des "Dummen C" in Kurzarbeit, bei gleichzeitig stark erhöhter Anzahl an Anfragen.. ) Daher kann es vielleicht etwas länger dauern wie sonst üblich.


    Andererseits: Du schreibst von Feldpost-Briefen - vmtl. von dieser Truppe. Vielleicht magst Du ja eine Kopie davon dort zur Verfügung stellen?

    Danke.


    Herzliche Grüße

    und viel Erfolg bei Deiner Suche

    Uwe

    Hallo Schülle,

    hallo Christian,


    wobei ich mich auch frage, was hier der Grund für die Annahme sein sollte, daß "diese Sachen aus dem Zweiten Weltkrieg stammen"... !?


    Also:

    - es ist etwas aus Eisen,

    - viel Korrossion,

    - unvollständig,

    - ohne Abmessungen

    angefragt, von dem nicht erkennbar ist, warum ein Zusammenhang mit dem WK II bestehen sollte.


    Meine Interpretation:

    Fund für den Alteisen-Container.


    Nix für ungut Schülle,

    aber das scheint mir nichts "passendes" für die Frage WK II zu sein.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Daniel Doris,

    wenn -wie es scheint- Deine Eltern / deren Geschwister den Namen des Urgroßvaters nicht preisgeben wollen, den kannst Du dir eigentlich auch selbst besorgen: schau mal im Familienstammbuch nach. Zumindestens den Namen deines Großvaters ( der ja übrigens auch Kriegsteilnehmer war.... ) kannst Du über das Familienstammbuch herausfinden. Und wenn Du das vom Großvater noch auftreiben könntest, dann hättest Du auch daraus den Namen seines Vaters - also deines Urgroßvaters.

    Wenn Du keine Einsicht in das Familienstammbuch nehmen kannst; dann kannst Du grundsätzlich auch über die Kirchengemeinde gehen, wenn ihr getauft seid. Frag mal im Gemeindebüro nach... ;-)


    Viel Erfolg und bleibe ggüber Deinen Eltern / Tante in dieser Sache ruhig "hartnäckig" ..


    Gruß Uwe

    Hallo Peter,


    auch von mir ein "Herzliches Willkommen" hier im Forum - schön, daß Du dich nun dazu entschlossen hast. 8)


    Wie die Vorredner schon mitteilten, wäre eine "aufgelockerte" Präsentation der gereinigten Fundteile vorteilhaft für eine Zuordnung. Aus eigener Erfahrung heraus würde ich Dir vorschlagen, daß Du / der ursprünglich anfragende MA des Kampfmittelbeseitigungsdienstes die Teile separiert ( das Typenschild "in groß", die Hülsen in einem Bild und die markanten Blechteile in einem Bild) und dazu jeweils mit einem danebengelegten Meterstab fotografiert.


    Hilfreich wäre sicherlich auch die Nennung der Ortschaft, bei der die Maschine runtergekommen ist. ( Einerseits ist die Angabe der Ortschaft noch nicht die genaue Angabe der Fundstelle und andererseits scheint die Fundstelle ja schon "geräumt" zu sein - das Erscheinen von unerbetenen "Sondlern" durch diese Nennung scheint hierbei also nicht mehr ein "großes" Problem zu sein..

    ..meint, herzlich grüßend

    Uwe

    Hallo Karl,

    in der Tat bei Loks und Waggons der Eisenbahn => k e i n Balkenkreuz. Es waren ja auch keine militärischen Fahrzeuge, sondern Fzg. der Eisenbahn-Gesellschaft....

    Auch die Fahrzeuge der Heeres-Feldbahnen ( Schmalspur ) trugen so etwas nicht.


    Was auf den Loks (vornehmlich im Osten) an den Stirnseiten prangte, waren Buchstaben-Kürzel für das Bahnbetriebswerk, zu dem sie gehörten.


    Hoffe, etwas geholfen zu haben...


    Herzliche Eisenbahner-Grüße

    Uwe

    Hallo Kordula, hallo Eumex,


    ein erwähnenswerter Einsatz gestern.

    Hatte nach Dienstende zufällig kurz vor Mitternacht den Fernseher eingeschaltet, war auf HR und es lief gerade eine Ausgabe der "Hessenschau" mit einer Live-Schalte zu einem Außenreporter.

    Als dieser den Pressesprecher ( der Stadt ? ) mit viel Gestammel interviewte und bereits in der Abmoderation samt Hinweis auf eine spätere Live-Schalte im Laufe der Nacht war, hörte man ein leises Grummeln - die Sprengung der Bombe war erfolgt. ( Unsere Funkuhr zeigte 1 Min. vor Mitternacht.. )


    Der Pressesprecher berichtete auch, daß man im Lauf des Nachmittages "70 LKW-Ladungen Sand, rund 2.000 Tonnen, aus einer naheliegenden Sandgrube herangefahren habe, um die Bombe damit zu überdecken." Damit sollte bewirkt werden, daß die Druckwelle überwiegend in das Erdreich geleitet werden solle". Auf Rückfrage des (mit dem Thema offenbar nicht vertrauten) Reporters, was dann mit der Sandaufschüttung passiere, meinte der Pressesprecher trocken (sinngemäß) : " die wird es dann halt ein bischen anheben.." . ( Was hätte er auch sonst sagen sollen.. ? ;-) ) ( Nebenbei: der Reporter hatte auf die mißglückte Sprengung eines Blindgängers in München Bezug genommen, wo erheblicher Sachschaden in der Umgebung entstanden war.. ).


    Auf jeden Fall eine große Leistung der beteiligten Stellen: 25. tsd. Leute innerhalb eines (halben) Tages zu evakuieren, woanders unterzubringen und zu betreuen, darunter zudem auch C-Infizierte sowie in Quarantäne stehende Personen, das verdient Respekt.


    Der Baumaschinenführer, der den Blindgänger bei Arbeiten freigelegt hat und diesen -nach meinem aktuellem Kenntnisstand- dabei auch lageverändert / beschädigt hat -, weshalb auch deshalb von einer Entschärfung/Abtransport abgesehen wurde, wird wohl auch erleichtert gewesen sein. ( Gute Erholung ! )


    Meint zumindest,

    herzlich grüßend,

    Uwe

    Hallo Thomas, hallo Karl,

    ich bin zwar nicht der direkt angesprochene, aber dennoch danke ich Euch für die verlinkte Seite. Hochinteressant und webtechnisch gut gemacht. Mein Kompliment an denjenigen! ( bei genannten Anlagen und Querverweisen wurden gleich Links auf diese gesetzt - erleichtert das sinnzusammenhängende Lesen sehr. )

    Nebenbei konnte ich dort auch eine Vorschrift finden, die ich bisher noch nicht in der H.Dv- Sammlung zu Munition (-slager) hatte.. ;-)


    Zum "Aufständern" von Munitionsbehältern:

    Dient ganz klar der Unterlüftung. Einerseits ist ein guter Luftdurchsatz wichtig, um die Mun trocken zu halten, insbesondere wegen der allgem. Luftfeuchtigkeit ( bedenke "Nebel, Regen, Morgentau" etc, ).

    Würde der Mun-Behälter oder sogar die eingelagerte Mun direkt auf dem Boden stehen, käme dann noch die Erdfeuchte dazu. Das sollte natürlich verhindert werden.


    Das mal als Kurz-Zusammenfassung.


    Herzliche Grüße

    Uwe