Posts by MunaLisa

    Hallo Peter,


    liefere ich gerne über das Wochenende noch nach, da diese Bilder noch nicht sortiert abgelegt sind und gerade ein Druckwerk Korrektur gelesen werden möchte und der Nachwuchs morgen zum Jugend-Feuerwehr-Wettkampf zu begleiten ist..


    Die Halle und das Getreide-Lagerhaus wurden zu Bundeswehr-Zeiten als StOV-Räumlichkeiten genutzt.

    Den Traditionsraum gibt es noch, der ist ja in der Bundeswehr-Kaserne, die oben auf dem Berg steht und heute von einer der im e-Bereich tätigen Konzerntöchter des Hauses Würth genutzt wird.


    Ein interessantes Thema,

    herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Gemeinde,

    bei einer Baustellen-Begehung mußte ich entsetzt feststellen, daß entgegen bisheriger Beteuerungen die alte Rauhfutter-Lagerhalle des Mergentheimer Standortes nach einem überraschenden, erneuten Eigentümer-Wechsel nun doch abgerissen wurde.. :-(

    Auch wenn die Halle nun architektonisch sicherlich kein Sensationsobjekt darstellte, so war es doch ein interessanter Zeit-Zeuge, der in der Stadt jeweils für ein überraschtes "Aha!" gesorgt hatte, wenn man im Gespräch darauf kam. Mit dem Begriff Rauhfutter konnte bis auf einzelne Ausnahmen zudem heutzutage kaum noch jemand etwas anfangen. Da die Halle in einem Geländeeinschnitt unterhalb der alten Kaserne ( die Fläche wird seit der Nachkriegszeit als Krankenhaus genutzt ) gut sichtgeschützt lag und vorne an der Straße das alte Getreide-Lagergebäude die Blicke der vorbeifahrenden auf sich lenkte, stand dem mehrfach bestätigten Erhalt der heute als Lager genutzten Halle eigentlich nichts im Wege.... Denkste!

    Der langjährige Eigner mußte gesundheitsbedingt vor zwei Jahren das Grundstück verkaufen, die Halle übernahm ein Zeitungs-Auslieferer, der in der Halle sein Gut lagerte. Er hat aber überraschend einem lukrativen Angebot eines Immobilien-Unternehmers nicht widerstehen können, der die Halle auf Abriß erworben hat und ganz schnell sein Vorhaben umsetzte. So werden bald auch hier die allerorts emporwuchernden "Hasenställe" aus quadratischen Fassadenelementen das Bild verschönern..


    Zum Glück konnte ich letztes Jahr die Halle ( und das Getreide-Lagergebäude ) noch ausgiebig fotografieren und auch Pläne zusammentragen, mit denen ich gerne in einer in Vorbereitung befindlichen Chronik zum Standort ( dauert noch ein wenig, erst müssen die laufenden Projekte fertig sein.. ;-) ) auch diese beiden Gebäude und ihre ursprüngliche Funktion mit vorstellen möchte.



    Ein kleiner Trost: das Getreide-Lagerhaus bleibt erhalten, es wird seit eineinhalb Jahren aufwendig zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut, wobei es innen komplett und außen weitgehend sein Gesicht verliert. Aber wenigstens als Baukörper erhalten bleibt..


    Nebenbei gesagt bin ich auch deswegen über den Abriß etwas traurig, da ich beim ersten Verkauf auch ein ernstzunehmendes Angebot abgegeben hatte, daß den städtebaulichen Anforderungen ( keine Kunden-Frequenz, kein Lärm, etc. wegen des Krankenhauses ) entsprach. Mir hätte es als Teilelager und Fahrzeug-Garage gedient. Doch der gegen Ende der Frist noch ins Rennen gekommene Mitbewerber konnte durch die Umnutzung in dutzende kleine Eigentumswohnungen letztlich doch ganz anders kalkulieren und ein deutlich höheres Angebot unterbreiten. Und da der Denkmalschutz am Objekt keinerlei Interesse zeigte... ...nahmen die Ereignisse ihren nun sichtbaren Verlauf.


    Mit freundlichen Grüßen

    Uwe

    Hallo Michael,

    ganz großes Dankeschön für den Hinweis auf die beiden Bücher, beide waren mir bisher nicht bekannt und versprechen vom Titel her in der Tat sehr interessant zu sein. Da wird die Leihbücherei wieder einen Auftrag bekommen..


    Im Lindauer Stadtarchiv waren keine Hinweise zu finden, die Lokalzeitung hatte jedoch in ihrem Archiv einen guten Hinweis auf die Zusammensetzung dieser Kampfgruppe. Diese Wochenende haben wir ein großes Fest, daher komme ich erst Anfang der Woche dazu, eine kurze Zusammenfassung dazu hier einzustellen.


    Einen schönen Sonntag wünscht Dir

    Uwe

    Hallo Ingo, Eumex und Roland,


    habe mit großem Interesse Eure Hinweise gelesen. Vielen Dank!

    Ich hatte es schon mit "Lindau" und "Feldherrnhalle" probiert, da bin ich aber nicht auf diese "Treffer" verwiesen worden.. Aber jetzt kenne ich ja die "richtige" Bezeichnung ;-)


    Sehr interessant, was da in den Beitragsbäumen so alles zu lesen ist. Und schön, das noch vor wenigen Jahren damals dabeigewesene sich gemeldet haben.


    Ich werde mir das ganze heute abend in Ruhe durcharbeiten, jetzt geht es erst einmal auf die Baustelle.


    Ich wünsche Euch einen schönen Abend,

    herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Gemeinde,


    aktuell arbeite ich an einem Eisenbahn-Buch und betrachte auch die Heimatgeschichte der Ortschaften um das Kriegsende. Leider ist in den Archiven vor Ort nur sehr wenig erhalten geblieben und in lokalen Publikationen wurde, wenn überhaupt etwas zum Thema vorkommt, gerne "voneinander abgeschrieben"... Mit der Hilfe einer Archivarin und mehrerer Eingeborener zwischen 85 und 99 Jahren lies sich mittlerweile so manche Begebenheit nochmal betrachten und teilweise die Schilderungen detaillierter abfassen. Auch das ein oder andere Bild aus diesen Wochen ist aus privater Hand aufgetaucht.

    Auch zu einigen der rund 40 in einem Gemeinschaftsgrab bestatteten Soldaten lies sich sein Schicksal in den letzten Tagen der Kämpfe recherchieren.

    Doch bei einem Punkt habe ich bisher keine Bestätigung finden können und bitte daher die Gemeinde um Mithilfe: In einer Beschreibung der Kampfhandlungen zwischen dem 20. und 27. April 1945 in Oberschwaben wird in einer vom Kreis veröffentlichten Publikation aufgeführt, daß die "SS Infanteriedivision Feldherrnhalle" von Lindau aus zum Eingreifen in die Kämpfe um Ochsenhausen und Illertissen befohlen wurde.


    Nun finde ich etwa im Lexikon d.W. bei dem zuletzt mit dem Namen Feldherrnhalle neu aufgestellten Verband ( ab Juli 1944 ) immer nur den Hinweis, daß dieser dann an der Ostfront eingesetzt war und letztlich dann auch dort aufgerieben und die Soldaten in sowj. Gefangenschaft gekommen seien. - Kein Hinweis auf eine Einheit im Bodenseeraum..


    Vielleicht kann mir hier jemand, der sich näher mit der Geschichte der SS-Division Feldherrnhalle beschäftigt hat, bei der Aufklärung behilflich sein.


    Mit herzlichem Dank im Voraus und freundlichen Grüßen

    Uwe

    Hallo Oliver,

    interessanter Zeitungsfund. Hier hat endlich mal jemand Initiative bewiesen - ein Beitrag für "Unser Dorf soll schöner werden" ?


    Hallo Stefan,

    und da passt das Lied dazu..." Tausend mal berührt, und es ist nichts passiert " (...) " ..und es hat bumm gemacht.."


    Danach ist es dann " exe " um im Wortspiel zu bleiben.. ;)


    Ich wünsche einen schönen Abend und frohe Pfingsten,

    Gruß Uwe

    Halo Johann,

    danke für den Hinweis. Habe mir den Beitrag angeschaut und bin angenehm überrascht gewesen. Ordentlich recherchierte Sendungen zu diesem brisanten Thema sind leider ganz selten. Hier gefiel mir auch das gut gesetzte Schlußwort von Herrn Hendricks, welches das ganze Dilemma gut beschreibt.


    Schönen Abend noch,

    Gruß Uwe

    Hallo Neuer,


    da ich zufällig gerade die Seite aufrief, als Du den Beitrag eingestellt hast, will ich mal den Moderatoren hier etwas Arbeit abnehmen..


    ..und Dich höflich auf eine Grundregel hier hinweisen: Wertermittlungen etc. werden hier nicht gemacht. Bitte um Verständnis.


    Was mir auffällt:

    - kein Bild dazu veröffentlicht. Nur für Forums-Mitglieder mit Glaskugel und magischen Fähigkeiten.

    - war der Opa "dabei" oder ein Sammler ? ( da kannst Du selber schon mal erkennen, in welche Richtung es gehen k ö n n t e .. )


    Schönen Abend,

    MunaLisa

    -

    Hallo Uwe und Gerd,


    ich danke für die weiteren Hinweise.

    Das Buch zur 5. ist sicherlich sehr interessant und der Autor darf sich über zwei konkrete Fragestellungen von mir zu seinen Ausarbeitungen "freuen".. ;-)


    Einen schönen Sonntag noch,

    Gruß Uwe

    ( der jetzt schnell noch seine langen Tapetenrollen im Lokal seiner Wahl abgibt - hoffentlich hilft es für ein sinnvolles Ergebnis bei Europa- , Kreistags- und Gemeinderatswahl .. )

    Hallo Gemeinde,

    nachdem ich mit Eurer Hilfe rasch das Rätsel um den Bauzug in Warthausen im April 1945 klären konnte, würde mich zu den -soweit namentlich bekannten- handelnden Personen näheres interessieren. ( Die Geschichte wird Bestandteil eines Eisenbahnbuches zum Standort )


    Inzwischen habe ich zu den örtlichen Begebenheiten einige nähere Details ermitteln können, da mir nun klar wurde, daß ein immer wieder in alten Erzählungen auftauchender "Lazarettzug" in Wirklichkeit dieser Zugteil der 7. SS-Eisenbahnbaubrigade war.... ( wobei es in diesen Tagen aber auch noch andere, tatsächliche Lazarettzüge auf diesem Streckenabschnitt gab, was erst einmal zwei Stunden konzentriertes Sortieren der einzelnen "Mitteilungen" bedingte...)


    Wenn der Beitrag im Buch in Bälde veröffentlicht ist, verlinke ich diesen gerne als "Leseprobe" fürs (Eisenbahn-) Buch.


    Im Zuge der Recherchen sind mir zum Geschehen um den Zug im April 1945 noch ein paar Unstimmigkeiten aufgefallen. Um diese klären zu können wäre es sehr hilfreich, etwas zum Lebensweg und zum Verbleib der zuletzt noch am Zug vorhandenen SS-Angehörigen in Erfahrung zu bringen. Daher meine Anfrage hier, ob jemand über Informationen zu folgenden Personen verfügt:


    1. ) Kurt Schäfer , SS-Sturmbannführer ; Kommandeur der 7. SS-Eisenbahnbaubrigade ( hatte seine Frau und seine 4-jährige Tochter mit dabei - ein Hinweis auf ein mittleres Lebensalter ? )

    Er hat offenbar den Einmarsch der Franzosen überlebt.


    2. ) Luger , SS-Scharführer , (Vorname bisher nicht bekannt) , stellvertretender Kommandeur der 7. SS-Eisenbahnbaubrigade

    ( => er ist nach aktuellem Stand früherer Recherchen mit einem von zwei Zugteilen in / bei Aulendorf zuletzt gesehen worden. Datum 22. / 23. April 1945 ) Angeblich sind von ihm und den Häftlingen / Wachmannschaft keine Spuren mehr aufgetaucht...( !/? ). Zeitgenössische "Gerüchte" gibt es in der gesamten Bandbreite denkbarer Ereignisse: von der Vernichtung des Zuges im Zusammenhang mit einem Luftangriff bis hin zur "Erschießung" der Häftlinge unmittelbar vor dem Einmarsch der Alliierten. .

    Da bisher von diesem Zugteil keine Namen der Häftlinge dokumentiert sind habe ich inzwischen eine Anfrage an die Gedenkstätte des KZ-Buchenwald gerichtet, da die 7. eine kurze Zeit lang einmal diesem KZ verwaltungsmäßig unterstellt war. Vielleicht sind dort oder dann beim ITS über die Namen der Häftlinge Angaben zum weiteren Schicksal der Insassen und somit des Zuges an sich erhalten geblieben. )


    Als einzigen weiteren Namen habe ich noch einen "SDG" Stachowski ( SDG => "Sanitätsdienstgrad" ? , Bezeichnung stammt vom polnsichen Lagerschreiber ).


    Herzlichen Dank für Hinweise zu diesen Personen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Uwe


    ( Hallo Admins: falls Ihr es sinnvoll findet, den Such- Beitrag zum (noch) unbekannten Zug hierher ins Forum Allgemeine SS zu verschieben oder ggfs. zu verlinken , so hätte ich natürlich nichts dagegen.. ;-) Danke. )

    Hallo Uwe,


    herzlichen Glückwunsch! "Volltreffer" .

    Die richtige Anwort lautet: 7. SS-Eisenbahnbaubrigade.

    In ihrer Doktor-Arbeit zum Thema der SS-Baubrigaden hat Frau Dr. Frings ( jetzt bei der Stadt Köln ) dazu ein paar klare Angaben enthalten, wie mir soeben vorab telefonisch mitgeteilt wurde.


    VIelen Dank Dir und den anderen Hinweisgebern für die Hilfe. Jetzt kann ich das belegbar mit ins Buch zur Bahn aufnehmen.


    Bemerkenswert für mich . selbst kenne ich den Platz seit meiner Schülerzeit und halte mich dort und im Ort seit Jahrzehnten regelmäßig auf. Auch zur Kriegsgeschichte im Ort und in der Region habe ich in den Neunzger Jahren viele alte Einwohner befragt und so manches Detail erfahren. Aber dazu hat nie einer etwas direkt oder indirekt geäußert... Und auch ein knitzer, naseweißer Vereinskollege aus dem Ort, der mit seinem Fahrrad schon "jeden Winkel" im Ort ausgekundschaftet hatte, hat hierzu nie etwas in Erfahrung gebracht.. (gerne hätte ich ihn heute auch befragt, aber er ist vor ein paar Jahren an den Folgen eines Rangierunfalls gestorben.. ).


    Nochmals vielen Dank - ihr habt mir eine große Freude bereitet!


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Matthias,


    schön, daß Du dich der Sache angenommen hast. Danke.

    Ich habe der Übersichtlichkeit wegen zu den jeweiligen Punkten Stellung dazu genommen:

    Hallo Gemeinde,


    heute bin ich über eine Textpassage in einem Sonderheft 1 des Historischen Vereins in Biberach auf einen kleinen Beisatz gestoßen, der für mich völlig überraschend einen ganz neuen Forschungsansatz bietet. Im Ort kann sich keiner der heute sehr hoch betagten Herren an so etwas erinnern, in der Ortschronik ist kein Hinweis dazu enthalten.
    Daher meine Frage an Euch, ob jemand diese Gruppe schon einmal bei seinen Recherchen aufgefallen ist.


    In dem Heft wird der Luftangriff auf Biberach (Riß) abgehandelt, der am 12. April 1945 stattfand und vermutlich dem Bahnhof gegolten hatte aber dann das benachbarte Altstadtviertel verwüstet hat.

    Zum Bergen der Verletzten und Toten wurden die "Häftlinge" ( ? ) dieses "Eisenbahnlagers" eingesetzt, nach zwei Tagen seien sie dann von französischen Kriegsgefangenen abgelöst worden.


    Nun kann man die Verfasser des bereits 1985 erschienen Heftes nicht mehr fragen, auf welche Quellen etc. sie sich bei diesen Formulierungen gestützt haben. Doch scheint es mir am wahrscheinlichsten, daß sie hier Begrifflichkeiten durcheinander gebracht haben.


    Was ich mir am ehesten vorstellen könnte:

    - es handelte sich um einen ausgelagerten Reparaturtrupp der Eisenbahn , welche u.a. auch Fremdarbeiter oder Kriegsgefangene in ihrer Mannschaft hatten.


    Vielleicht gelingt es ja mit Eurer Hilfe, dieses lokale Rätsel auch nach so vielen Jahren noch zu lösen.


    Herzlichen Dank im Voraus,

    Uwe


    Nebenbei: Bei dem Luftangriff war unter den Opfern auch ein Oberfeldwebel Matthias Rütter aus Biberach ( Riß ) . Er wurde schwer verletzt aus den Trümmern geborgen und verstarb kurz darauf im Krankenhaus.

    Von ihm ist der Ausspruch überliefert: "Es ist schrecklich! Nun war ich bisher 5 Jahre im Kriegseinsatz und es ist mir nichts zugestoßen. Und jetzt im Heimaturlaub trifft es mich so schwer."