Posts by MunaLisa

    (...) Das Foto zeigt zwar keinen geschlossenen Wagon der zur Notküche umgebaut wurde, dafür aber einen "offenen" Sprigelwagen der sicher für den Güterverkehr vorgesehen war.

    (...) Vielleicht kann jemand von Euch mehr daraus interpretieren (...)

    VG
    KS

    Hallo Kruppstahl,

    danke für das Zeigen des Bildes.

    Ergänzend zu Henrys Ausführungen:

    Bei dem Waggon handelt es sich um einen üblichen offenen Güterwagen mit "niederen Bordwänden", hier mit einsteckbaren Rungen. Die Deutsche Reichsbahn ( DR / ab 1937 DRB ) ordnete diese Waggons unter einem sogenannten Gattungsbezirk ein. Rungenwagen aus Bauserien, die vor dem Kriege entstanden waren, ordnete man unter dem Gattungsbezirk "Stuttgart" ein. Die Ausführung der sogenannten "Kriegsbauart" ( vereinfachte Ausführung, u.a. geschweißte Ausführung und unter Einsparung von Stahl ) ordnete die DRB unter dem Gattungsbezirk "Ulm" ein.

    Daneben gab es noch Gattungszeichen, deren Buchstaben-Kombination Auskunft über gewisse Eigenschaften gab.

    So lautete zum Beispiel die Bezeichnung für einen Rungenwagen der Kriegsbauart "Rmms":

    R = Rungenwagen;

    mm = für mehr als 15 to Ladegewicht;

    s = für 100 km / h geeignet


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Karl,

    hallo Hans,


    nochmals ein Dankeschön für Euer Bemühen - "ich habe verstanden"... ;)


    Danke Karl für den Hinweis auf diese (Normalspur-) Strecke. Deren Verlauf und Betriebsgeschichte ist inzwischen brauchbar dokumentiert.


    Weil es in vorigen Beiträgen zu Fragen um Begrifflichkeiten ging:

    - eine "V 36" hat es bei der Wehrmacht nicht gegeben, diese Bezeichnung ist erst nach dem Kriege zustande gekommen, als einige erhalten gebliebene Loks in den Dienst der Staatsbahnen ( Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn der DDR ) gelangten. Die Bahnverwaltungen bezeichneten zu dieser Zeit ihre Motorloks mit einer Baureihen-Nummer, die grundsätzlich ein Zehntel der Motorleistung entspricht-

    Beispiel: Die bei der Wehrmacht WR 360 C ( Wehrmacht, Regelspur, 360 PS, 3 angetriebene Radsätze ) bezeichneten Motorloks wurden bei den Staatsbahnen nun als " V 36" bezeichnet ( V = Lok mit Verbrennungsmotor ) .


    Bei den Eisenbahnfreunden hat sich allerdings umgangssprachlich " V 36 " als Synonym für alle Unterbauarten und für alle Zeitepochen eingebürgert, so daß bei Nennung dieser Bezeichnung "jeder" weiß, um was es sich handelt... ( Vergleiche : "Tempo" oder "Zewa" ( ...kennt jeder, aber wer weiß schon, daß letzteres die Abkürzung für Zellstoffwerke Waldhof ist.. ;) )


    In diesem Sinne, herzliche Grüße

    Uwe

    ( bekennender Fan dieser Baureihe, der selbst mehrere Jahre eine originale WR 360 C sein eigen nennen konnte, dann aber wegen fehlender Unterstellmöglichkeit leider weitergeben mußte.. )

    Hallo Henry,

    mit diesem Bild hast Du mir eine große Freude bereitet- eine solche Karre hat in meinem Lehrbetrieb noch bis in die Achtziger Jahre hinein überlebt. Sie war im dritten Stock eines zum Eisenwarenlager umgebauten ehemaligen Futterlagers für die Pferde der im Neu-Ulmer Teil der Ulmer Bundesfestung stationierten Truppen. Irgendwann sind wir Lehrlinge dann über den Bretterboden gedüst...


    Die "Alten" erzählten uns, daß mit diesen E-Karren nach dem Krieg auch die Stahlträger, Flachstahl und Rohre ausgeliefert wurden. Auf den Kopfsteinpflaster-Straßen sicherlich keine leichte Aufgabe. Wenn dann noch eine Karre vom Wettbewerber in Sicht kam - zumeist mußten die Lehrlinge die Auslieferung machen - , dann fuhren die jungen Heißsporne auch mal ein "Rennen". Kam dann bei einem die Ladung ins Rutschen und gleitete auf die Straße, dann soll man sich aber gegenseitig beim Ladung wieder aufladen bzw. sichern geholfen haben ....

    Da ich diese "Rennsport-Geschichte" auch von alten Handwerksmeistern aus der Kundschaft gehört habe, sollte wohl etwas "dran sein"...


    Danke für die Erinnerung an alte Zeiten!


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Alex,

    nach dem Lesen des Inhaltsverzeichnisses und Deiner Erläuterungen => Respekt!

    Mir gefällt es grundsätzlich, wenn solche Ereignisse detailliert recherchiert und auch im Zusammenhang dokumentiert werden.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg für Dein Buch ( auch wenn ich persönlich es mir nicht zulegen werde, da ich in anderen Themen "tief" drin bin. )


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo HaPeLu,

    "es ist alles gesagt - nur noch nicht von jedem.." In diesem Sinne möchte ich die Hinweise von Thilo und Dieter bestätigen und Deine Annahme, daß es sich um eine Radaufhängung handeln könnte, ausschließen.

    Und somit die Auskünfte der beiden Kollegen unterstreichen.


    Eine kleine Empfehlung noch:

    da Du sagst, daß es keine Gußnummern oder andere "Zeichen" oder Schlagzahlen an den Teilen gibt (*), kann eigentlich nur noch das Abfotografieren mit mit einem daneben gelegten Zollstock und die Angabe der Wellendurchmesser etc. bei der Bestimmung der Fahrzeug-Art und Baugröße weiterhelfen - wenn Dir das zu wissen so wichtig wäre !?


    (* = wenn Du die Teile richtig reinigen wolltest, dann müsste schon etwas auf den blanken Gußteilen zu erkennen sein.... )


    Herzliche Grüße aus einer Fahrzeugwerkstatt ( Schiene und Straße)

    Uwe

    Hallo ihr zwei ( letzten Beitrags-Einsteller ),

    kann es sein, daß Ihr Euch jetzt "gehen" laßt. Das ist doch nicht unser Stil, ganz besonders nicht der letzte Beitrag.


    Kopfschüttelnd grüßt Euch

    Uwe

    Hallo allerseits,

    vielen Dank für die Hinweise und Tipps.

    Hatte die letzten Tage Überstunden zu machen und bin noch nicht zu weiterem und zum Antworten gekommen.

    Die Anfrage bei den Kirchengemeinden läuft noch, habe das nun auch auf Bielefeld ausgeweitet. ( Diese Variante halte ich für denkbar, auch wenn der letzte Verwandte sich immer noch "sicher" ist, daß auch der Onkel (wie sein eigener Vater) in Bünde geboren und getauft wurde....


    Die Rückfrage zu anderen Schreibweisen des Nachnamens ist generell ein guter Ansatz - in diesem Falle gibt es aber in der Tat nur die "originale" Schreibweise ( ohne "r" vorne und mit "meier" hinten... ).


    Rückfrage zu Angaben beim Volksbund:

    Sind bei dem Gefallenen Fritz / Friedrich Jöstingmeier aus Bielefeld Namen von Frau bzw. Geschwistern oder Kindern bekannt ? Die Namen dieser Verwandten kenne ich von der gesuchten Person. Würden die Namen also "gleich" sein, so wäre dies ein starkes Indiz...


    In diesem Sinne, herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Dirk,

    Danke für den Hinweis.

    Hatte ich vorletztes Jahr ( beim Standesamt ). Da meinte man, es gäbe keinen Eintrag zu diesem Herrn... Da lebten noch drei seiner Kinder, die aber das Gegenteil "bezeugen" konnten. - den Herrn gab es mit "Bünder" Vergangenheit.

    Ich bin gerade auf kirchlicher Seite auf der Suche nach einem Geburtsdatum und habe heute auch die Suchstelle des DRK angefragt.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Gemeinde,

    da wieder etwas mehr Zeit für so etwas, möchte ich meine Frage noch mal aufgreifen.

    Heute konnte ich mit dem letzten, noch lebenden Nachfahren nochmals sprechen, seinem Neffen.

    Dieser kann sich noch ganz gut an den Onkel sowie die Erzählungen über seinen Tod kurz vor Kriegsende:


    Der gesuchte Soldat:

    - wurde immer "Onkel Fritz" genannt, ein Hinweis auf den Vornamen "Friedrich";

    - hat "den Krieg von Anfang an mitgemacht";

    - ist "beim Rückzug" "bei Berlin" "erschossen worden". ( Zeitpunkt ca. März 1945 )


    Leider gibt es (immer) noch kein Geburtsdatum..


    Ansonsten ist mir noch bekannt:

    - er war evangelisch;

    - hatte mindestens eine Schwester ( "Änne" gerufen ) ;

    - war mit einer Sophie verheiratet ;

    - hatte vier Kinder ( Ursel, Renate, Margret ( Margarethe ? ) , Manfred )


    Die Kinder leben nicht mehr und können auch nicht mehr befragt werden.


    Was mich wundert ist der Umstand, daß es sonst keine Spur von jemand mit diesem Namen im Zweiten Weltkrieg gibt. ( Auflistungen bei "Gefallenenprojekt.de" und anderen ).


    Es würde mich sehr freuen, wenn vielleicht jemand unter den Ahnenforschern hier eine Spur finden könnte.


    Für eventuelle Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Für Hinweise vielen Dank im Voraus, auch vom Neffen des Gesuchten !


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Werner,


    ihr wart mit einem Hotchkiss, im Versorgungswesen als "Unterlegkeil für richtige Panzer" bezeichnet ( "Duck und wech..." ;) ) unterwegs...


    Danke für Deine Schilderung eines "typischen" Denkfehlers seitens des Einweisers!

    Eherner Grundsatz für jeden Einweiser ist die "Eigensicherung". Wenn der erste Hotchkiss an der vorgesehenen Position steht, dann weist er den zweiten Hotchkiss ein. Wenn dieser dann auf den bereits teilbeladenen Rungenwagen fahren soll, hat sich der Einweiser seitlch "neben" den ersten Hotchkiss zu stellen. Niemals vor diesen, denn die Gefahr eines eingequetscht zu werden ist viel zu groß.


    Wir haben vor Beginn einer Ver- oder Entladung immer nochmal das Personal kurz über die Unfallschutz-Vorschriften unterrichtet. Zum Glück gab es bei uns keine Unfälle, nur einmal bei einem VW einen platten reifen, weil der Fahrer über einen im Wege liegenden Holzkeil mit vorgestecktem Nagel fuhr - ( "Natürlich" lag der Keil mit nach oben zeigender Nagelspitze, was einen sofortigen Reifenwechsel verursachte: der VW-Bus befand sich mit der Lenkachse auf dem Vordern Wagen, mit der Hinterachse noch auf dem hinteren...

    ... und eigentlich "keinen" geeigneten Platz für das Aufstellen des Wagenhebers.

    Bis der Reifen gewechselt war, hatten alle nachfolgenden Fahrzeuge eine kurze Pause... )



    Herzliche Grüße und einen schönen Sanntag,

    Uwe

    Hallo Eumex,

    Freund des "Breitspur"-Fahrens... ;)


    Danke für die Klarstellung, genau so war es!

    Die Genauigkeit beim Tolerieren der Überstände der Laufwerksketten am rechten und am linken Waggonrand hat seine Begründung nicht nur in der Frage der Gewichtsverteilung der Schwergewichte auf dem Waggon, sondern auch in der Einhaltung des sogenannten "Lichtraumprofils". Steht die Ladung zu weit über, dann k a n n diese leicht an Hindernissen streifen... Und was viele nicht bedenken: beim Befahren von Kurven steht ein längeres Fahrzeug im Bereich der Mitte zwischen den Radsätzen weiter außerhalb der Gleismitte als direkt über den Radsätzen. Und kommt dann noch eine Überhöhung der in der Kurve außen liegenden Schienenstrangs dazu, dann "nickt" das Fahrzeug auch noch ein und kann im ungüstigen Falle noch weiter überstehen..

    Die Nichtbeachtung dieser Faktoren hat schon einige Schwertransporte zu einem unerwarteten "Nothalt" verholfen... ;)


    Und die Vernachlässigung der Ladungssicherung hat beim Ladegut "Kampfpanzer" auch -im Wortsinne- schwere Folgen:

    Nach Einnahme der Region Hohenlohe durch die US-Amerikaner hat ein US-Militärtransportzug mit verladenen KPz dies unter Beweis gestellt: bei einem Panzer war der Turm nicht ordentlich verriegelt und drehte sich aufgrund der Überhöhung im Bogengleis. Dummerweise passierte dies am Ende eines Tunnels ( "Haller Tunnel" ), das Kanonenrohr streifte kurz vor dem Tunnelmund die Tunnelwand, verkeilte sich und hebelte den Panzer vom Waggon. Der Panzer kam auf dem Bahndamm zu stehen - oberhalb von Wohnhäusern, da die Strecke hier auf einem hohen und steilen Bahndamm verläuft... Schwere Bergetechnik war hier nicht einsetzbar....Der Havarist konnte erst nach einigen Monaten geborgen werden, als ein Dampfkran der Reichsbahn in der Region im Einsatz war... ;)

    ( Quelle: eigene Recherchen und Zeitzeugen-Befragungen in Schwäbisch Hall 2014 - 2016 )


    Also lieber beim Verladen und Verzurren ein paar Minuten mehr aufbringen, als hinterher Stunden, Tage, Wochen mit einer Havarie beschäftigt zu sein...


    Herzliche Grüße

    Uwe

    ( ex 4. / 284 bzw. 1. / 284 ;) )

    ( "Breit fahren - schmal denken" )

    Hallo "Mello" (?),

    das Ändern eines eigenen Beitrags geht nur über einen kurzen Zeitraum nach dem Erstellen des Beitrags.

    Spätere Änderungen / Korrekturen gehen dann nur über die Moderatoren / Forumsleitung,

    => Ich war so frei und habe die Mods in dieser Sache schon um Abänderung der Überschrift gebeten...


    Herzliche Grüße

    und einen angenehmen Sonntag wünscht Dir

    Uwe

    Hallo,

    also bei Ulanen, wenn es ein Württembergisches Ulanen-Regiment betreffen sollte, dann könnte ich mal in Unterlagen schauen....


    Aber wenn es - den Fotos nach zu urteilen - ein Angehöriger eines Husaren - Regiments war, dann kann ich nichts dazu beitragen.


    Wichtig ist dabei aber auf alle Fälle: je mehr Informationen und Daten sowie Namen Du zur Verfügung stellst, um so mehr und auch genauer kann man für Dich auf die Suche gehen....


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg.


    Herzliche Grüße

    Uwe