Posts by MunaLisa

    Hallo zusammen,

    als Ulmer möchte ich zum Thema Rommel-Gedenken auf einen lokalen Aspekt hinweisen.

    In der Region lebten viele (und leben auch heute noch einige) Kriegsheimkehrer, die in den von Rommel geführten Einheiten gedient haben. Trotz der für Rommel beinahe sprichwörtlichen Art und Weise, die Soldaten ohne Rücksicht auf den Einzelnen in die Kämpfe zu werfen, wird er bis heute von "seinen Ehemaligen" verehrt. Ich habe in all den Jahren hier und da zufällige Begegnungen mit solchen Leuten gehabt, sei es im Beruf oder in Vereinen etc., von keinem ist mit ein schlechtes Wort über ihn in Erinnerung.


    Auch in einem von mir gegründeten Verein waren / sind unter den mehreren hundert Mitgliedern mehrere Mitglieder, die unter Rommel gedient haben. Hier ist mir z.Bsp. ein Phänomen nachhaltig in Erinnerung:

    Bei Jahreshauptversammlungen wurden vom zumeist anwesenden Landrat und Bürgermeistern zwei Mitglieder immer persönlich begrüßt, während man ansonsten eher nach dem Motto verfuhr: "Ich bin der (Lokal-) König, mein Volk soll mich huldigen.."

    Als ich einmal während einer solchen Begrüßung bei diesen Personen stand, stellte mir der Landrat (ein damals in den Vierziger Jahren stehender Mann, kein Veteran.. ) die Herren so vor: ein Beispiel: "Das ist Herr Bruno Ceppa, er hat im Stab beim Rommel gedient" - daß er damals sogar noch aktiver Kreisbaumeister war, war für den Landrat offenbar nicht so bedeutend.. (..obwohl man sonst gerne auf die Titel hinwies.)

    Und diese Weise ist wirklich "üblich" in der Region.


    Und selbst in den Schulen wird beim Thema "Nationalsozialismus" bzw. "Zweiter Weltkrieg" die Geschichte um Rommels Ende bemüht.


    So verwundert es nicht, daß bis in die heutige Zeit hinein von gewöhnlichen Bürgern auf ein gepflegtes Grab geachtet wird und dort regelmäßig frische Blumen abgelegt werden.


    In den ersten Jahren des Vereins war ein Berater Herr von Alberti, damals der persönliche Referent von Manfred Rommel. Die ein oder andere Vorstandsrunde fand daher damals im Rathaus in Stuttgart statt.

    Das interessanteste daran war immer die zweite Hälfte der Sitzung, wenn Herr v. Alberti dann aus den Erinnerungen von Manfred Rommel an diese Zeit berichtet.

    Bei mir hat es damals dazu geführt, daß ich mich näher mit den Ereignissen beschäftigt habe und in der Schule einen Vortrag dazu hielt, der die Vorgänge viel detaillierter darstellte als in der üblichen Schul-Literatur.


    Vielleicht trägt die ein oder andere Anmerkung dazu bei, daß Thema 75. Todestag von R. etwas entspannter zu betrachten...


    Mit freundlichen Grüßen

    Uwe

    ( der dieses Thema eigentlich auch ganz "entspannt" betrachtet )

    Hallo Justus,

    auch aus dem sonnigen Süden ein herzliches Dankeschön für Deine Bereitschaft und ein Bündel Vorschuß-Lorbeeren anläßlich Deiner Ernennung zum Blaustern. Sicherlich eine gute Entscheidung.


    Viel Vergnügen und gutes Gelingen wünscht Dir

    Uwe


    ( P.S.:: Von Vorrednern wurde gefragt, ob die Entscheidung schon beim Treffen bekannt war - Mir ist dazu nichts bekannt, aber eine Bardin (Ina Deter) wußte wohl schon vor einigen Jahren die richtigen Worte zu wählen: "...... solche Männer braucht das Land!"... ;-)

    Hallo,

    von den Bildern her gesehen würde ich eher nicht auf Norddeutschland tippen wollen. Vom Baustil eher untypisch für die Gegend.

    Besonders das Haus im 1. Bild ("Oben Links" in Deiner Collage) ist für mich typisch für die kuk-geprägten Landstriche, etwas in Richtung Böhmen und auch noch ins Erzgebirge hinein gehend. Nur von dort her kenne ich diesen Baustil.


    Der Hinweis auf die Bilder aus HH und HB: könnten das auch vom Motiv her reine "Urlaubsreise-Fotos" sein `?


    Vielleicht konnte ich ein klein wenig behilflich sein. Viel Erfolg.


    Gruß Uwe

    Hallo Matthias,

    in der Tat eine bemerkenswerte Leistung von Dir, das kann man nicht genug loben.

    Den Ausführungen von Thomas kann ich nur zustimmen. Auch bei mir warst Du schon öfters derjenige, der einen entscheidenden Hinweis auf ein gesuchtes "Puzzle-Steinchen" bei der Recherche geben konnte. Beeindruckend dabei die Bandbreite deiner Themen, mit denen Du dich näher beschäftigst.

    Angenehm dabei: mir ist noch kein Beitrag von Dir aufgefallen, in dem Du jemanden oberlehrerhaft oder persönlich angegangen wärest. Heutzutage im www eine selten gewordene Umgangsform..


    Lieber Matthias, einfach D A N K E dafür. Schön, daß wir dich hier dabei haben.


    Herzliche Grüße,

    Uwe

    Hallo Gemeinde,

    zur Zeit beschäftige ich mich näher mit dem Geschehen um eine Einrichtung in Warthausen mit 170 Jahren interessanter und wechselvoller Geschichte. Dabei spielen die Ereignisse aller vier Kriege in dieser Zeit eine bedeutende Rolle. Für die Zeit des Zweiten Weltkrieges konnte ich noch ein paar rüstige Zeitzeugen im Alter von 81 bis 100 Jahren ermitteln und befragen sowie aus den Familienalben das ein oder andere interessante Bild in diesen Zusammenhängen bekommen - so macht Recherche Spaß.


    Eine weitere, gute Quelle waren die Vereinschroniken und teilweise Berichte von Pfarrern und Schultheißen. So auch die im Jahre 1955 niedergeschriebenen Erinnerungen des Bürgermeister Alois Blersch, der auch über seine Erlebnisse zur Kriegesende-Zeit im Jahr 1945 berichtet: Die Aufzeichnungen sind im Kreisarchiv Biberach ( Riß ) archiviert und wurden in Auszügen auch im Band 7 des Landkreises Biberach, der Reihe Geschichte und Kultur veröffentlicht. ( "Kurt Diemer: April 1945 - Ende und Anfang Der Krieg kommt nach Oberschaben" ).


    Einzelne, die Wehrmacht betreffende, Passagen stelle ich hier ein - vielleicht sind sie für den ein oder anderen auch mal ein hilfreiches Puzzlesteinchen bei seinen Recherchen.


    Im Dezember 1944 wurde im Gasthaus Löwen ein Außenlager des Heereszeugamts Ulm eingerichtet. Im Löwensaal wurden "unter Aufsicht eines Reserveoffiziers Hauptmann Schönhöfer aus Biberach" ca. 5.000 Pistolen des Fabrikats Mauser "verlagert". Vor dem Einmarsch der Franzosen gelang es ihm nicht mehr, die Waffen fortzuschaffen oder zu vernichten, sie wurden zur leichten Beute für den Feind.


    Etwa zwei Wochen vor dem Einmarsch der Alliierten bezog "eine deutsche Funkerabteilung mit einer Anzahl Nachrichtenhelferinnen Quartier im Warthauser Schloß. Dieses Quartier war bereits für das Generalkommando Stuttgart vorgesehen. Die Funkerabteilung war nur 1 - 2 Wochen im Schloß und hatte sich nach Vernichtung ihrer ganzen Einrichtung" am Sonntag in der Nacht in Richtung Allgäu abgesetzt.

    ( => Kann hier jemand die Einheit der "Funkerabteilung" zuordnen ? )


    Zur gleichen Zeit kam eine Kartenstelle nach Warthausen und bezog in Räumen der Malzfabrik Warthausen und des Kohlenhändlers Franz Schwellinger Quartier. Leiter der Truppe war ein "Hauptmann Braun", im Zivilleben Vermessungsrat in Schorndorf. Auch diese Truppe machte sich "in der Nacht vor dem Einmarsch der Alliierten unter Zurücklassung des gesamten Kartenmaterials" aus dem Staub.

    ( => Kann hier jemand die Einheit der "Kartenstelle" zuordnen ?)

    "Außerdem waren vor dem Einmarsch noch einzelne, versprengte Truppen der Organisation Todt hier und ein Reserveoffizier Hauptmann Storch aus Regensburg, der beim Schloßgutpächter Mock einquartiert war. Seine Mannschaft hatte Notquartier bezogen in der Heuscheuer des Freiherrn von Koenig am Bahnhof. Das Verhalten dieser Truppen war korrekt.."

    ( => Kann hier jemand die Einheit des Hptm d.R. Storch zuordnen ? )



    Am Montagvormittag, dem 23.4.45, dem Tag des Einmarschs der Alliierten, "verschanzte sich eine Panzerabwehrtruppe (verm. Oberschüler) mit einem Leutnant in der mitten im Ort gelegenen Kiesgrube des Freiherrn von Koenig. Sie waren mit Panzerfäusten bewaffnet. Beherzte Frauen und Männer, darunter Schulrat Schmieg, ersuchten sie von ihrem sinnlosen, das Dorf gefährdenden Unternehmen -unter Umständen auch unter Anwendung von Waffengewalt- abzubringen, was zuletzt auch auf friedlichem Wege gelang."



    Nach dem Einmarsch der Alliierten kamen etliche, bereits aus amerikanischer Gefangenschaft entlassene, Landser, aus Richtung Memmingen, um über Biberach in ihre Württembergische Heimat zu gelangen. (...) Unter ihnen "war auch der ehemalige Flak-Wachtmeister Dr. Gebhard Müller, der spätere Ministerpräsident von Baden-Württemberg (1953 - 58) und Präsident des Bundesverfassungsgerichts ( 1958 - 71)".


    Ende Mai 1945 befand sich im ehemaligen RAD-Lager Gaisental ( Biberach ) "der bekannte Schauspieler Theo Lingen, er war als Angehöriger der sogenannten Wehrmachtskulturkompanie in Vorarlberg in französische Gefangenschaft geraten".



    Herzlichen Dank für Hinweise zu den Einheiten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Uwe

    Hallo Lucky,

    Du schreibst, daß Du über das DRK Unterlagen bekommen hast, in denen der vorherige (berufliche) Werdegang Deines Opas aufgeführt wurde.

    Daraus müßte doch zu entnehmen sein, ob er vor der Einberufung zum Militär bei der Eisenbahn war - oder?

    Einerseits wurden viele Reichsbahner zum Einsatz in den Osten zu einer der dortigen Dienststellen versetzt ( ist in diesem Fall eine angegeben ? ) , andererseits gab es ja auch beim Militär Eisenbahner ... ( die sogenannten "grauen Eisenbahner" , im Gegensatz zu den "blauen Eisenbahnern" der Reichsbahn ) . Wenn er aber erst im Februar 1945 (zum ersten Mal) zur Wehrmacht eingezogen wurde, müßte er also vorher ein "blauer Eisenbahner" gewesen sein..


    Vielleicht kannst Du ja mal die wichtigsten Eckdaten auflisten. Und gibt es noch ein Bild aus dieser Zeit? (Vielleicht läßt die Eisenbahn-Dienstkleidung einen weiteren Rückschluß zu.. ) .


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Arnd, hallo Bert, und all die anderen,


    in der Tat ein interessantes Thema..


    Über die Möglichkeiten der Deutschen Reichsbahn zur Transportraum-Gestellung zu einer Truppenverlegung von der polnischen Seite in den "Westen" und "Südwesten" kann man sicherlich nur spekulieren. Damals gab es allerdings noch genug betriebsbereite Loks und Wagen und auch Fahr-Personal, um mit einer Vorlaufzeit von einzelnen Tagen solche Transporte zu organisieren und durchzuführen.


    Doch schon allein aus einer Sichtweise heraus war es für den "GröFaZ" ein "Geschenk", daß die Franzosen nicht zum Angriff übergegangen waren: die fehlenden Munitionsvorräte auf deutscher Seite.

    Es gilt unter den Historikern als in der Sache unstrittig, daß die Vorräte selbst für längere Kampfhandlungen gegen Polen nicht ausgereicht hätte. Und die Industrie hatte große Schwierigkeiten, hier aus Nachproduktion zu liefern.

    ( Genaue Zahlen kann ich im Moment nicht beisteuern, da mein Bücherarchiv bereits für den anstehenden Umzug verpackt ist. Im Werk von Donath über den Munitionsverbrauch dürften hierzu belastbare Angaben enthalten sein - wenn es jemand näher interessiert. )


    Mit freundlichen Grüßen

    Uwe

    Hallo zusammen,

    ein interessanter Beitragsfaden, in dem das wichtigste in diesem Zusammenhang bereits gesagt ist. Und dazu noch in kurzen, prägnanten Sätzen. Klasse.


    Zwei Aspekte möchte ich noch zusätzlich erwähnen:

    - ein "Neuer" kann seine Frage in fachlicher Hinsicht nur so formulieren, wie ihm eventuell hilfreiche Fachbegriffe / -Bezeichnungen, Strukturen der damaligen Organisationen oder zeitliche Abläufe bekannt sind.


    - Stichwort: der ein oder andere, der etwas zur Fragestellung wissen könnte, antwortet nicht.

    Das kann gelegentlich auch mal daran liegen, daß man in dem Moment nicht ausreichend Zeit zur Recherche im eigenen Fundus oder in der Fachliteratur hat. ( In solchen Fällen habe ich es dann schon mal so gehandhabt, daß ich denjenigen angeschrieben habe und auf die momentan fehlende Zeit für Recherchen verwies und bat, sollte die Frage dann noch offen sein, sich in zwei Wochen nochmals direkt bei mir zu melden.)


    Denn nicht zu vergessen: für viele ist das hier "Berufung", aber nicht der Beruf zum Brötchen-Erwerb..


    Soweit in Kürze, da es bereits Mitternacht ist..


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Hendri,


    schön, daß Du die Daten bekannt gegeben hast und auch die Rückseite des Fotos.


    Bei der Rückseite sind ja die beiden vorderen Ziffern durch die noch anhaftenden Reste des schwarzen Foto-Kartons verdeckt - wenn ich das so richtig erkannt habe.

    Dieses "Problem" hatte ich auch schon öfters, doch die Reste des schwarzen Kartons lassen sich eigentlich leicht entfernen.

    Meine Empfehlung:

    mit einem nur leicht angefeuchteten Schwamm die schwarzen Kartonreste anfeuchten ( nicht wässern..! ;-) ) ;

    noch kurzer Einwirkzeit mit einem nicht zu scharfen und mit einer nicht gezahnten Klinge ( ich nehme gerne ein Obstmesser ) mit nur leichtem Druck das Papier vorsichtig zur Seite wegschieben und dadurch vom Fotopapier ablösen.

    Die Stellen mit einem Küchentuch sofort wieder trocken tupfen.

    Die Aufschriften mit Bleistift oder Kuli bleiben unbeeinträchtigt, und da durch das Abtupfen auch leichte Verschmutzungen vom Fotopapier weggenommen werden, sind die alten Beschriftungen oftmals auch etwas besser zu lesen..


    Probiere es vielleicht mal an einer Stelle ohne Schrift aus. Und wenn Du damit klar kommst, versuche doch mal die ersten beiden Zahlen "freizulegen".


    Viel Vergnügen und Erfolg

    wünscht Dir

    Uwe

    Hallo Hendri (k?),


    danke für das Einstellen des Bildes. Gerne darfst Du aber auch die Rückseite mit der für dich nicht zu entziffernden Zahlenreihe einstellen - und dich einmal überraschen lassen, wie rasch sich hier im Forum geübte Ziffern-Deuter dazu melden.. ;-)


    Ebenso ist es sehr hilfreich, die von Dirk aufgelisteten Fragen so weit als möglich zu beantworten. Je mehr Details bekannt, je besser die Zuordnung.


    Auch wenn die Waffen-SS nicht mein Thema ist, so weiß ich aus einigen Zeitzeugen-Gesprächen, daß man es damals ganz gut verstand, die Aspiranten dazu zu bewegen, sich "freiwillig" zu melden. Oder man hat das einfach ungefragt gleich so angekreuzt...


    Viel Erfolg!

    Gruß Uwe

    Hallo Hector und Kollegen,

    na, da sind ja schon ein paar Puzzle-Teilchen zusammengekommen...


    Bei den Munitions-Anstalten des Heeres ist mir bisher auch bei den Einrichtungen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und in den Zwanziger Jahren dieser Begriff noch nie vorgekommen. Man lernt nie aus. Vmtl. war es ein regional mehr oder weiniger gebräuchlicher Name unter den Beteiligten.


    MfG Uwe

    Hallo Harri,


    eine kleine Bitte an Dich: präzisiere dein Gesuch in der Betreffzeile, damit:man erkennen kann, um was es geht ( gibt vielleicht auch weniger enttäuschte Klicks.. ;-) ).

    Danke.


    Zu Deiner Frage kann ich inhaltlich leider nichts beitragen, nur viel Erfolg wünschen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Uwe

    Hallo Dirk,


    sehr interessant, da war der Herr offenbar "Mitglied der Bewegung".. Durchaus möglich, da er laut (soeben erhaltenen) Sterberegister-Eintrag "gottgläubig" war, also aus der Kirche ausgetreten.


    Thilo hatte in der Tat den richtigen Hans Christian Jürgen Brand erkannt,

    der Sterberegister-Eintrag erfolgte erst 1943 aufgrund "schriftlicher Anzeige der Wehrmachts-Auskunftsstelle für Kriegsverluste und Kriegsgefangene vom 20. März 1943" . Dort ist er als Wachtmeister eingetragen, jedoch aufgrund späterer Mitteilung der WASt aus dem Jahre 1943 ( nur Jahreszahl vermerkt ) auf "Leutnant" geändert.


    Eingetragen wurde als Todesgrund: "Gefallen"

    Des weiteren: "Als Leutnant der 3. Schwadron Aufklärungs-Abteilung 21 am 9. November 1941 gefallen bei Gorodischtsche, Ostfront."

    (Quelle: Sterberegister-Auszug Gemeinde-Archiv Warthausen)


    Nun ist die Identität und die letzte Einheit sowie das Todesdatum geklärt. Doch die Frage des "Wo ?" ist für mich noch offen.. ..in den Weiten des Web und hier über die Suchfunktion habe ich mit der angegebenen Einheit sowie dem Ort nichts erhellendes gefunden. Zudem bedeutet der Ortsname auf russisch offenbar so etwas wie "aufgegebene Ortschaft" ... Und in der Schreibweise ohne -sch- vor dem -t- gibt es einen Ort in der Ukraine..


    Falls jemand von Euch den Ort sowie die angegebene Einheit in dieser Zeit ( Nov. 1941 ) zuordnen kann, so wäre ich für einen Hinweis dankbar.


    Herzlichen Dank für Eure Hilfe,

    Uwe

    Hallo George,

    genau so ist es auch mir gegangen. ;-)


    Die beiden Berichte im Netz der beiden ehemaligen Mitarbeiter ( die seit Jahren bereits verstorben sind ) geben leider in solcherlei Details keine klaren Auskünfte. Und auch ansonsten ist von den familiären Dingen nicht so viel bekannt, und da ja beide Linien ausgestorben sind, gibt es auch keine Überlieferungen oder Ansprechpartner mehr. Nur beide Villen stehen noch im Ort...


    "Erschwerend" kommt noch hinzu, daß in der Familie über Generationen darauf geachtet wurde, daß jeweils branchenintern ver- / ge- heiratet wurde. Somit sind die Familienbande weit gestreut gewesen.


    Und die Homepage eines weiblichen Fans der Brauerei ( auch mit entfernten familiären Verbindungen zu einem ehemals führenden Mitarbeiter ) ist ebenfalls eine Sackgasse - die Dame meldet sich über Monate nicht und ist am angegebenen Ort weder bekannt noch gemeldet..


    Vor Ort hat sich heute ein "Schnipsel" finden lassen, der mir im Moment noch nicht vorliegt. Hoffentlich ergibt sich daraus ein weiterführender Hinweis. Den würde ich dann auch mitteilen.


    Dankeschön und einen schönen Abend,


    Gruß Uwe