Posts by MunaLisa

    Hallo Thilo und Freunde,

    das mit dem Schimmel anschwärzen hat es auch zum Kriegsende gegeben. In Reinstetten (bei Ochsenhausen/Oberschwaben) hat ein Bauer seine beiden Schimmel schwarz gestrichen, da er meinte, er könne sie und sich somit bei der Feldarbeit besser vor Jabo-Beschuss schützen. Eine ganze Weile hatte es funktioniert, bis.....

    ( schriftliche Lebenserinnerungen Arnold von Alberti, Archiv "MunaLisa")


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Peter, hallo Daniel,

    nur kurz und abschließend geantwortet. wenn es auch im Bezug zur Frage von Jüfü nur einen thematischen Hintergrund betrachtet....

    - Hans Geitmann war es nicht, der von mir gemeinte war bei der Bundesbahn ( also Nachkriegszeit ) und dort bei der Bundesbahndirektion Stuttgart( BD Stg ) .

    - In einem Buch aus dem Bereich der KZ-Gedenkstätten wird er als "Präsident" der BD Stg bezeichnet, was aber so nicht stimmt - er war in der "zweiten Reihe", also ein Dezernent. ( Den Namen müßte ich nachliefern ).

    - Dieser Mann war zu Kriegszeiten über mehrere Jahre bei einer Reichsbahndirektion in den besetzten Gebieten und dort für die "Fahrplan-Erstellung" der Deportationszüge in zwei Vernichtungslager in dieser RBD zuständig.

    - Die Züge sind seinerzeit vorrangig zu befördern gewesen, damit einerseits die Züge der Bevölkerung möglichst wenig auffallen und andererseits die Wagen möglichst rasch wieder zur Verfügung stehen ( Wagen waren damals bereits Mangelware und andererseits wurde seitens der Reichsbahn ja pro beförderte Person abgerechnet.... ).

    ( Soweit meine sich auf das Buch beziehende Kurzzusammenfassung zu diesem Stichwort. Wenn ich das Buch beim Auspacken der restlichen Umzugskartons wieder in die Hände bekomme, kann ich gerne eine Zusammenfassung dazu hier einstellen. )


    Herzliche Grüße

    und an Jüfü viel Erfolg bei der Recherche

    Uwe

    Hallo,

    interessantes Thema.

    Es wäre tatsächlich hilfreich, den Namen zu nennen.


    Nebenbei: einer der Fahrplan-Ersteller war dann später auch ein hoher Bundesbahn-Beamter in der Bundesbahndirektion Stuttgart. ( Der Name ist mir leider im Moment nicht geläufig, stammt aus einem veröffentlichten Buch, das bei mir noch im Umzugsgut steckt.. )


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Uwe,


    die Bahn ist so absolut gar nicht mein Thema, aber nach einer Tarnung sieht es meiner Meinung nach gar nicht aus. Für mich ist das eher ein Böschungsbewuchs. Vor der Lok ist ja auch eindeutig der Bewuchs zu sehen!


    Viele Grüße Sten

    Hallo Sten,

    danke für den Hinweis. Hatte nur "schnell" das Bild angeschaut, das bei mir auf dem Bildschirm sehr dunkel zu sehen ist. Da sah der Bereich um den "Sandkasten" ( Vorratsbehälter für Quarzsand zum besseren Bremsen ) auf dem Langkessel so aus, als wenn da Äste davor sind, Beim Nachschärfen und Aufhellen ist aber tatsächlich klar zu erkennen, daß das "Grünzeug" hinter der Lokl ist.

    => ? Könnte das für die Annahme sprechen, daß es sich um eine "Nachkriegsaufnahme" handelt ?


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Dieter,


    interessantes Thema.


    Was mir dazu einfällt:

    Die Lok trägt einerseits Äste, die eventuell als Tarnung gegen Fliegersicht dienen sollen. (=> Korrigiert, schlecht hingeschaut.. , denn das Grünzeug befindet sich im Hintergrund der Lok. Danke Sten für den Hinweis.)

    Gleichzeitig hat sie keine Abdeckblenden vor den Stirnlampen. Ein Widerspruch. Oder ist das Bild in der Nachkriegszeit aufgenommen? ( Das könnte dann die fehlenden Blenden erklären, zu einer Zeit, als "noch" das Bw-Kürzel aufgemalt war..., ( Achtung, nur eine Annahme ).


    Die Lok 52 477 wurde im Jahre 1943 von der Lokfabrik Borsig in Berlin hergestellt. Fabrik-Nr. 15574.

    Den Krieg hat sie überstanden, sie gelangte zur Deutschen Reichsbahn (West), die dann zur Deutschen Bundesbahn wurde. Sie war zuletzt dem Bahnbetriebswerk Celle zugewiesen, wo sie mit Datum vom 14.02.1951 ausgemustert und später verschrottet wurde.


    Auf der Pufferbohle ist ein Revisionsdatum zu erkennen. Kannst Du von der Vorlage diesen Bereich mit einer hohen Auflösung scannen, vielleicht ist das Datum und das Buchstaben-Kürzel des entsprechenden Ausbesserungswerkes lesbar... Danke.


    Zur Bezeichnung Ka West fällt mir als Erklärung nur "Karlsruhe Westbahnhof" ein. Hier ist der Abzweigbahnhof zur Albtalbahn. Auf Grund der Lage in Kriegszeiten ein geschickter Ausweichplatz für Teile des großen Bw Karlsruhe sowohl Ka(r) Pbf ( Personenbahnhof ) wie Ka(r) Rbf ( Rangierbahnhof ) .


    Im allgemeinen hat es in den vor Kriegsausbruch bei der Deutschen Reichsbahn / DRG kein Bw gegeben, das mit dem Kürzel "Ka" oder "Ka West" bezeichnet wurde.

    Und in Kassel, das sonst gerne im allgemeinen Eisenbahner-Schriftverkehr mit "Ka" abgekürzt wurde, hat es kein Bahnbetriebswerk oder eine Lokstation mit der Bezeichnung "Kassel West" gegeben.



    Die Auflistung der verwendeten Bw-Kürzel in Kriegszeiten ist eine gute Sache. Danke für den Vorschlag.

    Mal sehen, was ich dazu beitragen kann. ( Derzeit zeitlich sehr eng.. )


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Justus und Thomas,


    Thomas: Danke für den Link zur tabellarischen Liste. Klasse Service.


    Ansonsten hoffe ich, daß ihr euch nicht "festbeißt".. ;-)


    Im Gegensatz zur Politik macht hier jeder was er kann.

    Im Gegensatz zur Politik, wo man durchaus den Eindruck gewinnen kann, daß "nicht jeder kann, was er macht... " ;-)



    So, nun aber genug der Schelmereien, die Baustelle wartet.

    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo,


    von ihm habe ich keinen Eintrag gefunden:

    Rolf Castell, ( bürgerlicher Name: Rudolf Assel, * 28.05.1921, München )


    Der bekannte Schauspieler aus Bayern war auch bei mehreren Krimi-Serien mit dabei, u.a. beim "Tatort" aus München als Kriminaldirektor ( "Kriminalrat Schubert" ).

    In einer Folge "Ein Mann namens Pavlow" der Serie Die fünfte Kolonne von 1965 spielte er den grantelnden Münchner Kriminalpolizisten, der einen ominösen Freitod zu untersuchen hat, der sich dann als Teil einer sowjetischen Spionage-Angelegenheit entpuppt...


    Er wurde lt. Wiki-Eintrag 1940 zur Wehrmacht eingezogen, diente u.a. zwei Jahre in Afrika.

    Nach dem Krieg machte er weiter mit seiner Schauspieler-Ausbildung.


    Näheres zum militärischen Lebenslauf ist mir nicht bekannt.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Dan,


    als Dankeschön dafür, daß Du künftig unsere Forumsregel beachtest und die Beiträge mit einer Anrede und Gruß kürst, will ich Dir gerne wie folgt antworten: 8)

    Du fragst:

    "Kann man irgendwo erkennen, wo die Kisten hingebracht wurden?"


    => Anhand dieses Aufklebe-Zettels nicht, Es ist praktisch eine Art Warenbegleitzettel, damit man weiß, was darin ist. U.a. auch deshalb, da es sich ja bei Munition (-sbestandteilen) um Transportgut handelt, bei dem die Reichsbahn entsprechende Transportvorschriften hatte.


    "Bedeutet "Reichsbahn", dass die mit der Bahn transportiert wurden oder bei der Bahn zum Einsatz kam?.

    Zum Beispiel um einen Bahnhof zu schützen?"


    => Ein Hinweis auf eine Verwendung zum Schutz von Bahnanlagen ist das sicherlich nicht. Zumal -wenn Bahnhöfe temporär "geschützt" wurden, dann mit Flak-Geschützen gegen (Tief-) Flieger.


    Hoffe, ein wenig zum besseren Grundverständnis beigetragen zu haben und danke für den Beitrag über eine Bezettelung einer Mun-Kiste.


    Herzliche Eisenbahner-Grüße

    Uwe

    Hallo -Jurgen-,

    das dürfte ein italienischer LKW der Marke SPA sein. Den genauen Typ kann ich nicht eindeutig zuordnen.


    Schaue mal bei www.kfz der wehrmacht.de nach, da sind drei Typen mit Bild aufgeführt.


    Gegenfrage: Sind zu dem von DIr gezeigten Bild nähere Angaben wie Ort, Datum etc. bekannt?


    Herzliche Grüße

    Uwe

    (...)

    Am 26.10.1945 erfolgte die Ablösung des Stabes der 553. Volksgrenadierdivision durch die Division 905;

    (...)

    Hallo Wolfgang,

    herzlichen Dank für die Mühe mit den Aufstellungen. Sehr interessant und durch das Vorliegen des KTB als Quelle eine gut zitierbare Quelle.


    Wenn Du es noch selbst ändern kannst: beim obigen Datum haben sich die einzelnen Zahlen beim "Antreten" falsch aufgereiht... 8)


    Viele Grüße

    Uwe

    Hallo Radmann,

    der Kriegsteilnehmer, der dieses Bilderalbum über seine Dienstzeit angelegt hatte, war im November 1938 zur Wehrmacht eingezogen worden und hatte die Monate davor beim RAD gedient. Das wure mir vor ein paar Wochen aus der Familie noch mal bestätigt.

    Danke für die Aufmerksamkeit beim Betrachten der Bilder.

    Herzliche Grüße

    Uwe

    Guten Abend Thomas,

    danke für die aufklärenden Erläuterungen. Du hattest mich freundlicherweise schon seinerzeit auf diese Filmschleife hingewiesen und mir so manches gut erklären können. Auch dafür nochmals ein Dankeschön.


    DIe "Wackelei" ist beim Einmarsch der Truppe in das Bauwerk zu sehen, Min. 1.14 ff.

    ( ist auch nicht so wichtig... ;-) )


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo "Versuchsdienst",


    ich danke Dir für den Link-Hinweis.

    Leider ist die Lok ja nur äußerst schemenhaft zu erahnen. Es könnte die angefragte Lok sein, aber es ist nicht eindeutig.

    Nebenbei: Interessant die bearbeitete Filmszene, als die Soldaten in die Anlage einmarschieren. Da wackelt die Böschung ( besonders die rechte ) hin und her... ;-)


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Harry,

    Dein Interesse freut mich. Ja, die Bilder sind noch vorhanden.

    Kannst Dich ja gerne mal per PN melden ( Klick auf meinen Namen links unter dem großen Button, dann auf das dann erscheinende Symbol für eine PN klicken.. ) .

    Melde mich dann gerne zeitnah, bin jetzt auf dem Weg zum DIenst.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Scheinbar ist es nicht möglich meine Frage nach dem Ehren-/ Verhaltenskodex der Waffen SS zu beantworten.


    Ich ärgere mich meine Fragen nicht schon Jahre früher gestellt zu haben.


    Vielleicht sind auch meine Vorstellungen einfach nur falsch.

    Guten Abend Michael,


    eines haben die damaligen Jungs beherrscht und beherzigt: " Gruß - Meldung - Gruß ! " Das wollen wir hier bitte auch so tun - es steht auch so in unserem "Ehrenkodex", sprich: den Forumsregeln. ( Huba hatte Dich ja auch schon darauf hingewiesen. )


    Du schreibst:

    "Scheinbar ist es nicht möglich, meine Frage nach dem Ehren- / Verhaltenskodex der W-SS zu beantworten."

    Sehe ich auch so. Gründe dazu haben ja schon mehrere hier angeführt.


    "Ich ärgere mich, meine Fragen nicht schon Jahre früher gestellt zu haben."

    Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer... Im übrigen geht das eigentlich uns allen so bei diesem historischen Themenfeld.


    "Vielleicht sind auch meine Vorstellungen einfach nur falsch."

    Die ein oder andere "Formulierung" in Deinen Ausführungen verleitet mich tatsächlich zu der Annahme, daß Du unter solchen Betrachtungsweisen wohl nie die von Dir erhoffte "passende Formulierung" als Antwort in alten Unterlagen finden wirst.

    Forumskollege Huba, unsere langjährige "Gute Seele" des Forums und sehr gut mit dem Thema "SS" vertraut, hat Dir ja schon ein paar Hinweise und Erklärungen gegeben. Ebenso weitere Kollegen.

    Deine geäußerte bzw. zumindest "zwischen den Zeilen" doch recht klar zu erkennende Erwartungshaltung, daß Du eine Antwort in alten Schriftstücken finden wirst, die klar abgegrenzt entweder nur "schwarz" oder nur "weiß" ist, die solltest Du wohl ablegen. Die von Dir gesuchte -ich zitiere Dich- "Wahrheit" wird sicherlich dazwischen liegen und somit irgend einen Grauton aufweisen...


    Vielleicht überdenkst Du nochmal in Ruhe die Sache und kommst zu dem Entschluß, Deine Erwartungshaltung zu senken. Dann wirst Du auch "die Lösung" für das Rätsel finden und erkennen.


    Herzliche Grüße

    und viel Erfolg

    Uwe

    Hallo Micha,


    spätestens beim Lesen Deines zweiten Beitrages hier möchte ich meinen, daß eine Beantwortung der Frage in der Weise, wie Du sie dir wünscht, wohl nur schwer möglich ist.

    Du schreibst mehrmals, daß Informationen und "Antworten" "nicht die Wahrheit wiedergeben" - dabei kennst Du sie ja offensichtlich noch nicht, da Du ja danach fragst, weil Du "sie nicht kennst"...

    Ohne Dir jetzt nahe treten zu wollen - hast Du hierzu vielleicht zu stark eine "vorgefertigte" Meinung? Das wäre schade, denn so verläuft hier jeder Versuch einer kompetenten Antwort wohl eher im Sande...


    Im Laufe der Jahre habe ich einige Herren kennengelernt, die in ihrer Jugendzeit zur Waffen-SS gezogen wurden. Ihre Lebensgeschichte und die Geschichtchen aus dieser Zeit sind mir noch gut in Erinnerung. Von mehreren habe ich diese auch schriftlich erhalten. Ich könnte mir die Mühe machen und die entsprechenden Passagen zusammenstellen. Doch können diese wiederum nur ein Beispiel dafür sein, wie es den jungen Männern seinerzeit erging und welchem Drill sie unterlagen. Ob dies jetzt auch ganz pauschal für "die gesamte W-SS" gegolten hatte, kann ich aber nicht sagen. Und daher möchte ich mich damit nicht dem Verdacht aussetzen, in den von Dir genannten Wortwahlen wie "entnazifiziert", "alliierte Meinung", "tuten und blasen" ( also vom Tuten und Blasen ) keine Ahnung zu haben" oder -unbeabsichtigt- "die Wahrheit zu verfälschen"... 8)


    Nachdenkliche Grüße

    Uwe

    Hallo Wim,


    herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Abschluß Deiner Recherchen. Das Inhaltsverzeichnis und der gezeigte Umband lassen einen schon neugierig auf das Werk werden...

    Die Gliederung und die abgehandelten Kapitel bieten offenbar einen guten Einblick in die Struktur der beiden Organisationen.

    Kannst Du uns auch schon einen Preis für den Kauf des Buches verraten?


    Deinem Buch wünsche ich einen guten Absatz. Viel Erfolg.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Steffen,


    "Maschinenfabrik Esslingen" - da fühle ich mich angesprochen... ;-)


    Interessanter "Fund", mal was anderes.

    Bleibt für mich die Frage, ob das mit der "ME" vom lokalen Bezug her mit dem Wohnort des abgebenden Herren übereinstimmen könnte.


    Herzliche Grüße

    Uwe