Posts by MunaLisa

    Hallo Thilo,


    interessanter Beitrag aus einer Zeit, als noch Wert auf Hintergrund-Recherche gelegt wurde..

    ( Wobei mir der Reporter (Herr Konzelmann ? ) dank seiner in vielen Jahren interessanten Reportagen aus aller Welt in angenehmer Erinnerung ist. )


    Persönlich hat mir zu Beginn der Blick aus dem Unterkunftsgebäude auf den Exerzierplatz gefallen: aufgenommen in der Becelaaer-Kaserne in Esslingen. Diesen Blick konnte ich sechs Wochen lang "geniesen", als ich dort zur LKW-Fahrschule auf Lehrgang war und mein Zimmer auch dort in der Gebäudeecke war.. ;-) Bei der KFZ-Halle im Hintergrund durften wir dann die ersten beiden Tage des Lehrgangs erst mal die "neuen" ( seit der Ablieferung an die Truppe konserviert in einem Depot hinterstellt gewesenen ) MAGIRUS 5 to. - LKW reparieren und in Gang setzen, da keiner im straßentauglichen Zustand war. Da ich in den Jahren zuvor einen Opel Blitz restauriert hatte, hat mir diese Arbeit sogar Spaß gemacht.. ;-) )


    Danke für das Auffrischen der Erinnerungen.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Jan,


    interessanter Ansatz - herzlich Willkommen hier im Forum.


    Um das ganze besser einordnen zu können, sollte man wissen, ob er vor dem Kriegseinsatz bei der Reichsbahn war. Ich vermute (!) , daß er entweder im Bereich Gleisbau oder Maschinenwirtschaft in einer leitenden Funktion war und deshalb mit seinen Berufserfahrungen "vor Ort" gebraucht wurde. Das war nichts ungewöhnliches.

    Ist Dir bekannt, ob er vielleicht bei einer Bahnmeisterei ( allgemein: "Gleisinstandhaltung" ), einem Maschinenamt ( allgemein: "Lokomotiven-Wartung / - einsatz" ) oder einem Betriebsamt ( allgemein: "Organisation des Zugverkehrs" ) in Position war? Vielleicht war er auch in einem "Reichsbahn-Ausbesserungswerk" ( "RAW" ), diese gab es sowohl für Waggons wie auch für Loks.


    Hilfreich wären auch weitere Angaben zur Person: Name, wann und wo geboren.

    Gibt es bereits weitere Angaben zu seinem Kriegseinsatz ( Soldbuch, Angaben im Rentenbescheid zur Verwendung in der Kriegszeit, etc. .. ) ?


    Hier im Forum sind viele Kollegen mit jeweiligen Spezial-Themengebieten. Da dürfte sich wohl auch über den Großvater noch etwas herausfinden lassen, wenn man seine Person bekannt gibt.


    Viel Erfolg!
    Herzliche (Eisenbahner-) Grüße

    Uwe

    (Bahnmeister)

    Wunderschönen guten Abend an alle erst einmal vielen Dank für alle die Information, komme erst jetzt dazu zu antworten. Da ich zur Zeit noch mit einem Tumor kämpfe, (...)

    Na wenn das so ist.. ..dann wünsche ich Dir viel Kraft, viel Glück, ein gutes Durchhaltevermögen und baldige Genesung. Toll, daß Du dir dennoch Zeit für dieses Forum nimmst!


    Alles Gute und auch Dir einen schönen Tag.

    Uwe

    Hallo,


    sehr oft saß auch Führungspersonal im Fieseler ( da auch als Beobachtungs - Verbindungsflugzeug benutzt). Kann auch sein, dass man den Chef dain verunglimpfen wollte.


    Gruß Karl

    Hallo Karl,

    hallo Mitleser,


    habe den Beitragsfaden erst heute erkannt, aber genau die Vermutung über eine abweertende Äußerung über ein Führungspersonal oder den Kameraden, der für gewöhnlich das Flugzeug flog, war auch mein erster Gedanke. Eine andere, allgemein Sinn gebende Deutung habe ich nicht..


    Herzliche Grüße

    Uwe

    (der immer wieder gerne den im alten Hangar des Crailsheimer Fliegerhorstes unter die Decke gehängten "Fieseler Storch" bewundert... (Achtung: Reisetipp für einen Zwischenstop in der Veranstaltungshalle, die zu einem der Söhne des Autohauses MAN Stegmaier gehört.. ;-) )

    Hallo "Eulemann"

    (ich hätte dich gerne mit einem Vornamen angesprochen.. )


    daß ein Verlegen einer "normalen" Stromleitung auch damals kein "Grund" für eine Liquidierung gewesen sein dürfte, erscheint insoweit naheliegend.

    Ohne jetzt Kenntnis über die Details und näheren Umstände dieser Tat zu haben, möchte ich jedoch auf zwei mir aufgefallene Details aus den hier bisher genannten Infos hinweisen:


    - Zur Anmerkung in deinem letzten Post, daß "die Einwohner über den genannten Grund lachen, da zum Zeitpunkt des Einmarsches der Alliierten die Stromleitung bereits bestand.." (sinngemäß zitiert): die Italiener haben offenbar einem Arbeitskommando angehört, daß in der zurückliegenden Zeit mit dem Bau / der Wartung dieser Leitung oder eines Teilabschnitts davon betraut gewesen sein.


    - Dadurch, daß diese Leitung zu "Dora" geführt hat ( zu welchem Teil genau wäre hier bei der Betrachtung auch interessant.. - dem Lager Dora oder zum "Mittelwerk" im Kohnstein ? ) könnte das ein (mit-)entscheidener Grund für das Handeln der SS gewesen sein - es galt der Grundsatz, keine Augenzeugen des Geheimprojektes in die Hände der Gegner fallen zu lassen ( vereinfacht ausgedrückt ).

    Daß es sich hier dazu um Italiener gehandelt hat, k ö n n t e zusätzlich ein Anlaß gewesen sein: da Italien sich ja aus "der Achse" gelöst hatte, sah man die Italiener allgemein hin als "Verräter"...


    Wie gesagt, nur allgemeine Annahmen, keine Indizien für den konkreten Fall..


    Wenn sich vor Ort in den Archiven nichts über die näheren Umstände finden liese ( was ich jedoch stark annehme ), dann könnte ich mal in unserem Kreis der Aggregat 4 - Leute dieses Thema ansprechen. WIrd aber nicht unbedingt kurzfristig zu recherchieren sein, da gerade zwei Buchprojekte zum Thema in Arbeit sind, wozu noch "die letzten Details" zu recherchieren sind und der Redaktionsschluß im Nacken sitzt...


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Guten Abend Ingo,


    ich danke Dir für die Angaben. Wenn ich mit meinen Projekten "durch" bin, sollte ich mich wohl da mal auch einlesen, nachdem auch etwas für meinen Bereich dabei ist.. ;-) ( E-Transport )


    Ich wünsche eine schöne Woche,

    Uwe

    Hallo Marius,

    interessante Frage, wenngleich sicherlich nicht einfach bzw. eindeutig zu beantworten. Denn, auch wenn es gewisse Bestands-Auflistungen der an die Truppe ausgelieferten KPz gegeben hat, denen man die "Verluste" abziehen muß, so ist doch nicht unbedingt stückgenau zu ermitteln, wieviele KPz reparaturbedürftig bei den rückwärtigen Instandsetzungsstellen waren oder zu noch größeren Instandsetzungen in Richtung der Reparaturwerkstätten "in der Heimat" waren. Ob derartige Bestandsänderungen bei der Truppe in überlieferten Unterlagen nachzuvollziehen sind ??


    Das von Ingo ( Grüße ! :-) ) angesprochene dreibändige Werk ist mir nicht bekannt.


    Auch wenn das nicht mein Themengebiet ist, so hat mich das Thema doch angesprochen - nachdem hier im Ort drei KFZ-Mechaniker zum gleichen Werkstatt-Zug (?) einer Tiger-Einheit eingezpgen waren und alle soweit gesund aus dem Krieg heimgekehrt sind. Sie haben hier oft und gerne von ihrer Zeit mit den Tigern berichtet....


    Viel Erfolg und herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Eddy,


    na, dann hat sich das wohl insoweit geklärt. Danke übrigens für den Link auf die website, hatte ich vor ein paar Jahren mal erkannt und ebenfalls nach bestimmten Gebäuden dort gesucht. Anlaß waren eine Art "Zigaretten-Bildchen" aus den Fünfziger Jahren von mehreren Gebäuden dort, eines davon zeigt sogar die Sprengung im Moment, als die Druckwelle den Schutt und Staub hochwirft - insoweit beeindruckend..

    Die Bilder hatte ich als "Beifang" in einem privaten Fotoalbum mitbekommen, das von einem früher beim Munitionsraäum-Kommando kurz nach den Krieg eingesetzt war.

    (Wenn ich bei Gelegenheit die Scans in der Hand habe, werde ich sie mal hier einstellen.)


    Herzliche Grüße ins Alpenvorland

    Uwe

    Hallo Eddy, hallo Thilo,


    stimme Thilo zu. Das war auch mein erster Eindruck, als ich heute Nacht mir das Bild zum ersten Mal angeschaut habe. Leider ist es im Bereich der KFZ nicht scharf genug, so daß man keine Details erkennen kann. Sollte die Vorlage in diesem Bereich eine gute Schärfe aufweisen, so würde ich Dich bitten, den Bereich mit den KFZ als Bildausschnitt hier einzustellen.

    (Vielleicht kann man ja mit (d)einem Bildbearbeitungsprogramm hier vorher noch etwas nachschärfen ?)


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Lothar,

    Du hast ja einerseits Recht, aber bitte bedenke, die Info geht in die Oberpfalz, da wollte ich nicht so viel auf einmal .... ;-)

    ( Hier im Frankenland sagt "der Volksmund", dass die Franken und die Oberpfälzer sich nicht so ganz arg wertschätzen würden.. Kann mir dabei keinen Grund dafür vorstellen. )


    Jetzt aber die Ironie gleich wieder ausgeschaltet! Danke für die Detaillierung / Korrektur. Bin auf Arbeit und wollte es kurz halten.


    So, Vesperpause vorbei und das Signal geht auf Hp 1.


    Gruß Uwe

    Guten Morgen Ralph,


    kurz vor Arbeitsbeginn ein kurzer Hinweis: NARA steht als offizielle Kurzform für das National-Archiv in Washington.

    Dort kann man -gegen eine gewisse Gebühr- in den Beständen zu seinem Thema suchen (lassen). Aus Gründen des Copy-Rights ist es daher (auch hier) im Forum generell "nicht gern gesehen", wenn viele Seiten aus NARA-Beständen veröffentlicht werden.


    Soweit in Kurzform als Hintergrundwisen für ein besseres Verständnis.


    Herzliche Grüße

    Uwe


    Hallo Uwe,

    schön, daß Du dich hier angemeldet hast.

    Auch ich finde es interessant, wenn Du ein paar der Bilder hier einstellen könntest. Einerseits ermöglicht dies eventuell Rückschlüsse auf Einsatzorte und damit wiederum beteiligte Einheiten etc. .

    Andererseits würde mich persönlich auch interessieren, ob vielleicht Aufnahmen der dortigen Versorgungs-Feldbahnen mit dabei sind. Diese kleinen Eisenbahnen ("Heeresfeldeisenbahnen" mit 600mm Spurweite) waren von Häfen ins Hinterland angelegt worden und waren ein Rückgrat bei der Versorgung der Truppen wären der Zeit des "Kuban-Brückenkopfes" und am Ende dann insbesondere auch bei der (weitgehend vollständigen) Evakuierung der Truppen mitsamt Gerät...


    "Auf alten Bildern kann man viel entdecken." ;-)


    Herzlichen Dank im Voraus und einen schönen Abend

    wünscht Dir

    Uwe

    Hallo Uwe.

    wenn Du schon von Eisenbahngeschützen sprichst... ...dann fühle ich mich angesprochen.. ;-)

    ( ...) Oder es war etwas ganz anderes?

    Was ich damit sagen möchte: es gab durchaus Granaten dieser Größe. Nicht nur Bomben.

    Gruß, Uwe K.

    Bomben?

    Du meinst "Abwurfmunition" ? ;-)


    ( So ist das halt mit dem "Volksmund" - im geläufigen Sprachgebrauch wird nicht detailliert unterschieden. )


    ( Ironie wieder aus! )


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Aber Hallo !


    Lieber Paul,

    da hast Du / habt ihr ja schon einiges vor Ort ermittelt. Vielen Dank für die Mitteilung und die Bilder. Hoffe, es besteht die Möglichkeit, das Material in sachkundige Hände zu bringen.


    Bei den Gleisjochen handelt es sich um sogenanntes "Rahmengleis" für den schellen Vorbau, wennglech auch die Tragfähigkeit und die Langlebigkeit bei höheren Zuggewichten und einfachem Unterbau nicht groß war. Die Stahlschwellen sind angenietet. War also "Standard" bei den Heeresfeldbahnen.


    Bei dem Fahrgestell handelt es sich um eine Lore, vorbereitet zur Aufnahme von einem Drehschemel für den Transport von Langholz oder Schienen. Näheres wird ein Kollege sagen können, der sich speziell mit den Feldbahn-Wagen und Loren beschäftigt. ( Ich mich mehr mit den Loks und den Reisezugwagen. ). Ich melde mich dann noch dazu.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    Hallo Eulemann,


    na also, da gibt es ja schon einige weitere Infos aus deiner Vorarbeit. Wunderbar.
    ( Es ist halt schon besser, man weiß über den (Er-) Kenntnisstand des Anfragenden bescheid, damit es dann nicht wie so oft heißt: "das wußte ich aber alles schon.." . Letztlich hatten Dich die Kollegen ja auch auf dieserlei Umstände hinweisen wollen. )


    Also alles auf einem guten Wege!


    Zu Deinen Fragen kann ich selbst nichts beitragen, da es regional wie thematisch zu weit weg ist.

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber -wie schon Vorredner- den Gang in die regionalen Archive empfehlen. Einmal zum Gemeindearchiv; vielleicht gibt es auch im Ort selbst oder in den benachbarten Orten einen Heimatverein oder einen derart interessierten Heimatgeschichtler.

    Seit den Achtziger Jahren wurden in den meisten Landkreisen durch die Kreisarchivare Orts-Chroniken verfaßt oder zumindest initiiert. Auch hier ist zumeist etwas über die Kriegsereignisse zu finden. ( Nicht immer fachlich so fundiert, jedoch in der Regel Hinweise für genauere Recherchen in den Archiven.. ).


    Was auch nicht zu verachten ist: die Archive der Lokalzeitungen. In früheren Jahrzehnten gab es dort oft noch "Vollblut-Redakteure" mit langer Ortsbindung. Oftmals stammen aus deren Federn gut recherchierte Beiträge / Beitragsserien zu den Kriegserlebnissen im Ort / der Region. Beliebte Erscheinungs-Zeiträume waren "runde" Jahreszahlen, etwa "Fünfzig Jahre nach Kriegsende" etc. .


    Ob die Empfehlung, einmal in ein Altersheim oder zu einem Altentreff zu gehen und dort die Leute zu konkreten Ereignissen zu befragen, in deinem Ort durch die inzwischen doch sehr lange Zeitdistanz noch sinnvoll ist, kann ich von hier aus mangels Ortskenntnis nicht erkennen. Vielleicht ist es Dir aber zumindest einen Versuch wert..


    Hoffe ein wenig aufgemuntert zu haben ;-)


    Herzliche Grüße

    Uwe