Posts by dibo53

    Hallo Auguste,


    leider habe ich kein Foto das ich räumlich oder zeitlich dort einordnen könnte.


    Was mich beim Lesen immer wieder besonders trifft, ist der in der Regel, ich nenne es mal "gleichgültige" Umgang mit den Verlusten in den eigenen Reihen.

    Da werden Befehle gegeben und ausgeführt die offensichtlich völlig aussichtslos in der Zielerreichung sind, dies fällt mir insbesondere immer wieder bei Angriffsoperationen auf, wenn schwere Waffen nicht vorhanden sind.


    In der VBL habe ich nur zwei Vermisstenfälle der AA 24 für den fraglichen Zeitpunkt gefunden, allerdings kein Jahrgang 1916.


    In der Gräberdatei gibt es um den 01.10. eine Vielzahl von Gefallenen der 24. ID die auf dem Friedhof Sigolowo begraben wurden.


    Wenn Du heute die Gegend zwischen Tortolowo und Gaitolowo mit Google Earth anschaust lässt sich anhand von verfallen Trichtern und Grabenstücken erahnen mit welcher Heftigkeit dort gekämpft wurde.


    Gruß


    Dieter

    Hallo Auguste,


    anbei einige Auszüge aus dem KTB der 24. ID für die fragliche Zeit.


    Der Kartenausschnitt zeigt die Gegend zwischen Tortolowo im Süden und Gaitolowo im Norden.


    Der Punkt 378, ich habe ihn auf einer Artilleriekarte gefunden, liegt etwa in der Mitte zwischen den beiden Dörfern.


    Beste Grüße


    Dieter

    Guten Morgen Auguste,

    nach der Divisionsgeschichte hat die 24. ID in der letzten Augusthälfte '41 an den Kämpfen um Tscherkassy teilgenommen.


    Als er nach seinem Fronturlaub im September erst wieder auf der Krim ankam, war die AA24 schon im Norden und er musste dann in Richtung Norden.


    Ich schaue mal nach was sich über die Kämpfe Ende September bei Tortolowo finden läßt.


    Beste Grüße


    Dieter

    Hallo Uwe,


    wenn ich nicht ganz falsch liege wurde (wird?) die VBL beim DRK geführt uns zwar gespeist von Informationen zu einem Vermissten durch die Angehörigen, die diese von der Einheit (aus Verschleierungsgründen ohne exakte Ortsangabe) erhalten hatten. Dies ist auch der Grund für z.T. recht seltsame Schreibweisen von Ortsangaben, die Angehörigen wussten es nicht besser.


    Ich denke auch mutmaßlich Ertrunkene könnten Anfangs als vermisst geführt worden sein.


    Wenn ich daneben liege bitte ich um Widerspruch.


    Beste Grüße


    Dieter

    Nach seinem Heimaturlaub im September 1942 wurde er zurück an die Front zur Krim beordert.

    Von da aus ging es Richtung Tscherkassy dann Tartolowo, dort verliert sich seine Spur, die A.A.24 hatte da auch große Verluste.

    Hallo Auguste,


    von der Krim ging es für die 24. ID im August '42 mit der Bahn in Richtung Norden, möglicherweise über Tscherkassy, mein Vater erzählte, dass sie mehrere Tage unterwegs gewesen seien und in Mga ausgeladen wurden.


    Bei Tscherkassy war die 24. ID August - September '42 nicht im Einsatz. Möglicher Weise war sie in '41 bei dem Vormarsch dort??


    Die 24. ID wurde Ende August - Anfang September bei Tortolowo, wenige Kilometer nordöstlich von Mga in Richtung Gaitolow eingesetzt.


    Du schreibst, bei Tortolow würde sich seine Spur verlieren, ich nehme an, Dein Großvater gilt als vermisst, kennst Du einen genauen Zeitpunkt.


    Ich besitze das Kriegstagebuch der Division bis etwa Mitte '43, wenn ich einen genaueren Zeitpunkt kenne schaue ich mal nach.


    Beste Grüße


    Dieter

    Hallo auguste,


    neben der "Geschichte der 24. Infanteriedivision", zu der die AA24 gehörte, habe ich zwei Bücher gefunden die eine Vielzahl von Informationen zur Fragestellung beinhalten.


    "Geschichte des 10. (Preuß) Reiter-Regiments" von Pulkowski beinhaltet die Beschreibung der Stammeinheit (inkl.Fotos), ab der Aufstellung 1920. Das Regiment war Stammeinheit für eine Vielzahl von Aufklärungsabteilungen.


    "Hoffnung Heimkehr" von Wolfgang Stadler beinhaltet u.a. dessen Zugehörigkeit, anfangs zur 2./, später zur 4./ AA24, von etwa April 1943 bis zu seiner Gefangennahme Ende Januar 1944.


    1942 war die RA/AA24 bis etwa August auf der Krim, dann bis Ende November südöstlich Leningrad und ab Dezember bei Tschudowo am Wolchow.



    Mein Vater kam Anfang 1942 zur 2./RA 24 und ging Januar '44 mit Stadler in Gefangenschaft.


    Ich bin im Besitz einiger Fotos der RA/AA24, die ich allerdings räumlich kaum und zeitlich etwas einordnen kann.


    Beste Grüße


    Dieter

    Hallo,


    Udo v. Alvensleben, Stabsoffizier bei der 16. PD, hat in seinem Buch "Lauter Abschiede" kurz über die Ereignisse um Mitte August 1941 berichtet.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Johann Heinrich,


    der Artikel beschreibt u.a. die klassische Ingenieurausbildung - ein halbes Jahr Praktikum und drei Jahre, sprich sechs Semester - Studium.

    Hatte bis zur europäischen Vereinheitlichung in den 90ern Bestand.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Karl,


    ja, ich denke schon, habe als Bub in den 50ern mit einem solchen Brotbeutel zu Hause gespielt.

    Da war schon eine Kennzeichnung drin, allerdings kein Namensschild sondern ein Signet, mit einem Stift. So ein Ding hatten wir auch noch, musste man die Spitze anfeuchten und dann - "unentfernbar!".


    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo Eberhard,


    aber andererseits nimmt der Mittelmeerraum 1943 einen erheblichen Teil ein, da diese Anordnung von Göring ja sehr "heftig" ist, kann ich das außer Acht lassen nicht nachvollziehen.


    Gruß


    Dieter

    Hallo

    und herzlichen Dank für die schnellen Antworten.


    Das mit dem Verdopplungsstrich war mir irgendwie nicht bewusst, "mein Sütterlin" ist auch fast sechzig Jahre her.


    Dann werde ich mich mal auf die Suche nach dem Wüstling "Hennes" 1774 Metzgermeister zu Simmern machen.


    Könnte Johannes bedeuten, allerdings war auch der Nachname Johann im 18. Jh. in der Region verbreitet.


    Nochmals vielen Dank und

    beste Grüße

    Dieter

    Hallo Diana,


    ich komme nochmals mit einer Frage zu Entschlüsselung, Auszug aus einem Kirchenbuch:


    Ich lese:


    Maria Eva, der angegebene Vatter soll Metzger Mstr Henes zu .... sein, die Mutter ist eine zu Simmern??? gewesene ledige Dienst Magd Anna Margartha


    Könntest Du bitte den Ort entziffern.


    Vielen Dank und beste Grüße


    Dieter



    Hallo Sewastopol,


    ich habe mir das KTB der 24. ID vom 17.12.42 angeschaut!


    Ich habe keinen Hinweis auf Artilleriefeuer auf eigene Truppen gefunden, im Gegenteil, bei der Abwehr des Angriffs des IR 32 haben sowjet. Artillerie und Granatwerfer russische Bunker unter Feuer genommen.


    Gruß Dieter

    Hallo Christian,


    habe mir das KTB der 24. ID für den fraglichen Zeitraum angeschaut, dort spricht man von schweren Regenfällen und unpassierbaren Straßen, passt vielleicht nicht ganz zu dem Foto.


    Wenn man sich südwestlich der Linie Lemberg - Tarnopol die Gegend anschaut könnte es allerdings wieder passen - Nordostausläufer der Karpaten.


    Ich war vor einigen Jahren mit dem Motorrad in der Gegend, bin nach Nordosten aber nicht aus den Karpaten raugefahren.


    Gruß


    Dieter