Posts by dibo53

    Hallo,


    lese gerade "Lauter Abschiede", Tagebuch im Kriege von Udo von Alvensleben.

    Alvensleben war 1941 Offizier im Stab der 16. Panzerdivision, er hatte schon im WK I zusammen mit Hube gedient.

    Habe folgende Aufzeichnung in seinem Tagebuch gefunden, aber sonst an keiner anderen Stelle im Netz etwas dazu.

    Zitat:

    16. August 1941

    Hube setzt um 10 Uhr zum Angriff auf Nikolajew an. Um 12 Uhr ist der Westrand der Stadt erreicht.

    Wenige hundert Meter vom Bahnhof Grigowo finden sich die Leichen von etwa 150 von den Russen hingemordeten Soldaten der 6. Kompanie des Schützenregiments 79. Was teuflische Phantasie an Martern ersinnen kann, wurde hier angewandt. Gleichzeitig kommen die Nachrichten vom Ostufer des Ingul, wo Angehörige der Division unter gleich grauenvollen Umständen hingemordet aufgefunden wurden.

    Zitatende


    Lediglich in der Verlustliste der Offiziere im LDW findet man zu dem Zeitpunkt Verluste der 6./.

    Hat jemand ggf. weitere Informationen zu den Ereignissen in Grijgowo, vielleicht gibt ja das KTB der 16. PD etwas her?


    Gruß

    Dieter

    Moin Joseph,


    vielen Dank, dann bin ich da offensichtlich einer Verwechslung unterlegen.


    Dann gehörte der Vater meines Freundes sicherlich zum AK 304 und ist dann mit seiner Frau und kleiner Tochter aus dem Kessel herausgekommen.

    Werde mal schauen ob sich zum AK 304 was finden lässt.


    Grüße


    Dieter

    Hallo Johannes Maria,


    da die Daten der Kommandoübernahme durch Rußwurm etwas unterschiedlich sind, habe ich seine Personalkarteikarte angehängt, dort gibt es nochmals Abweichungen zu den oben genannten.


    Gruß


    Dieter

    Hallo Yannik,


    vielen Dank, genau dies meinte ich, offensichtlich waren chemische Kampstoffe auf dem europäischen Kriegsschauplatz vorhanden.

    Aus Erzählungen meines Vaters weiß ich, das 1942 vor Sewastopol - nach dem Einsatz von Nebelwerfern - die Russen mit Gaseinsatz gedroht haben, wozu es allerdings nicht kam.


    Gruß


    Dieter

    Hallo,


    nach meiner Erinnerung gab es einen Tread zu einem Ereignis mit chemischen Kampfstoffen in einem süd-italienischen Hafen.


    Nach einem deutschen Bombenangriff, flog ein alliiertes Schiff mit chemischen Kampstoffen in die Luft, es ist davon auszugehen, dass auch die West-Alliierten chemische Kampfstoffe "bereithielten".


    Gruß


    Dieter

    Hallo Joseph,


    habe diesen Tread mit großem Interesse gelesen.

    Was ich nicht gefunden habe sind Informationen zum Abwehrkommando 305 in Zusammenhang mit dem Ausbruch, Major/Oberstleutnant Christiansen war m.W. zum April '44 versetzt und nicht mehr Chef des Kommandos.

    Der verstorbene Vater eines Freundes von mir war '43 - '44 Angehöriger des Abwehrkommandos, zum Zeitpunkt des Kesselausbruchs war seine Frau und seine 4-jährige Tochter bei ihm, er hat sich mit seiner Familie nach Westen - mit Flußquerung - durchgeschlagen.

    Wo finde ich ggf. weitere Informationen zum AK305?


    Gruß


    Dieter

    Hallo Karl,


    da hast Du absolut recht, wir wissen nicht wie ein Gericht entschieden hätte. Mord war es nur nach meiner persönlichen Rechtsauffassung und vor dem Hintergrund anderer Lösungen in ähnlichen Fällen durch "aufrechte" Offiziere.


    Beste Grüße


    Dieter

    Hallo Stefan,

    nö, ich habe mir die Aufzeichnungen der Abwicklungsstäbe von John Sever heruntergeladen, darin finden sich eine Vielzahl von Rückkämpferberichten, sozusagen aus erster Hand, allerdings in '44 und '45 aufgeschrieben.


    Grüße


    Dieter

    Hallo,


    ich habe einige ähnliche Situationen in Rückkämpferberichten der HG Mitte gelesen, in der Regel haben Offiziere die "Parlamentäre" mit den Worten: "Geben sie ihm eine Waffe, wir brauchen jeden Mann!" wieder eingereiht.

    Ich habe in einem Fall von einer Erschießung des "Parlamentärs" gelesen, was allerdings in einem weiteren Bericht der selben Rückkämpfergruppe nicht bestätigt wurde.


    Für mich handelt es sich im oben beschriebenen Fall um Mord!

    Wenn Pirschl überlebt hat, dann hoffe ich, dass er nach dem Krieg strafrechtlich verfolgt wurde.


    Gruß


    Dieter


    einiges zum Werdegang: http://gliederungundstellenbesetzung.blogspot.com/2009/01/

    Hallo,


    ich nutze mal diesen Thread um eine Frage zu klären.


    Bekannt ist, dass die Blaue Division in der HG Nord im Raum Leningrad bis Ende 1943? eingesetzt war.


    Wurden die während der Kampfhandlungen gefangen genommenen Spanier nach dem "Rückzug" der Division 1944 von den Russen entlassen?


    Ich habe im Arolsen Archieves zufällig eine Karteikarte eines Bekannten gefunden, er war nach dem Krieg offensichtlich DP und hat mit seiner Familie im Nachbarort gelebt.


    Auf dieser Karte bin ich auf seine Zeiten als Kriegsgefangener gestoßen und würde (L?)eningrad, Russia, Entlassung 1944 lesen, daraus schließe ich, das Rico Angehöriger der Blauen Division war!


    Ich habe die Karte - ausschnittsweise - ohne Namen - angehängt, weil es sich teilweise um noch lebende Personen handelt.


    Gruß


    Dieter

    Files

    • 002.jpg

      (152.1 kB, downloaded 23 times, last: )

    Hallo Markus,


    es war im und vor dem WK I gar nicht so unüblich, dass Soldaten der kaiserlichen Armee vorübergehend in den Diensten befreundeter Mächte ihren Dienst taten und dort auch ausgezeichnet wurden.

    Ich habe einen entfernten Cousin meiner Urgroßmutter,


    Karl Lorenz Auler Pascha (*1854, +1930),


    der vor dem WK I in türkischen Diensten stand. Im WK I dann General und als Kommandeur der 5. Landwehr-Division an der Westfront.


    Gruß Dieter


    Foto aus Karl Lorenz Auler Pascha.... Kurzbiografie von Jost Auler

    Hallo,


    ich denke es ist schon hilfreich, wenn Du mit Deinem Gerät unter widrigsten Bedingungen "im Schlaf umgehen kannst".

    Ich habe nur immer gehofft, niemals die Notwendigkeit erleben zu müssen, zum Glück ist es bis heute so geblieben.


    Gruß


    Dieter

    Hallo,


    ich meine mich zu erinnern, dass wir die Zeltplane aus dem Sturmgepäck gezogen haben, zu zweit ausgebreitet haben- im liegen -

    und dann alles fein säuberlich platziert haben, war besonders Nachts schwierig und musste endlos geübt werden.


    Gruß


    Dieter

    Hallo Matthias,


    Willy Powierski war laut Gräberkarte Obergefreiter, nach meiner Einschätzung Stammpersonal, wenn ich mich zu den z.B.V. Bataillonen recht erinnere (KTB AOK 18) wurden die Divisionen aufgefordert besonders geeignete Offiziere, Unteroffiziere und Gefreite als Rahmenpersonal abzugeben.


    Waren außerdem die Bewährungssoldaten nicht alle zu Mannschaften degradiert?


    Gruß


    Dieter