Posts by dibo53

    Hallo Alexander,


    auf Deine Antwort habe ich quasi schon "gewartet".

    Dann warten wir bis konkrete Ergebnisse vorliegen, die dann auch berichtet werden können.


    Ich hatte zu anderen Themen hin und wieder Kontakt zu dem Redakteur des Magazins, macht es Deiner Meinung nach Sinn, ihm aktuell eine Richtigstellung zu liefern?


    Beste Grüße


    Dieter

    Hallo,


    mir ist folgender Artikel aus dem Online-Magazin Mittelrheingold aufgefallen:


    "Spezialisten der amerikanischen Streitkräfte haben eine ungewöhnliche Mission auf dem Friedhof von Kamp-Bornhofen durchgeführt: Sie bargen Knochenreste und andere DNA-Spuren, die 2 ermordeten Angehörigen der US-Luftwaffe zugeordnet werden. Die Amerikaner waren gegen Ende des 2. Weltkrieges mit ihrem Bomber über dem Taunus abgeschossen worden und nach dem Fallschirmabsprung im Niemandsland zwischen Kaub und Lorch in Gegangenschaft geraten. In Kamp wurden sie vermutlich von einem SS-Trupp ermordet und auf dem Friedhof verscharrt. Das Verbrechen konnte nie aufgeklärt werden. Das US-Militär will je nach Wunsch der Angehörigen für eine Bestattung auf einem Soldatenfriedhof oder in der Heimat sorgen2


    Da es hier um meine Heimat geht, habe ich bei uns im Forum dazu recherchiert aber nichts gefunden.


    Der Begriff "Niemandsland zwischen Kaub und Lorch" könnte zweierlei Bedeutung haben, eine nach WK 1, da war das Gebiet nicht besetzt, oder zum Ende WK 2, Niemandsland zwischen vorrückenden Amerikanern und Wehrmacht.


    Ich kann mich an meinen Großvater erinnern, der allgemein von Vorgängen dieser Art gesprochen hat, meine Erinnerung daran ist aber nicht mehr die Beste.


    Hat jemand weitere Informationen dazu

    Hallo Uwe,


    offensichtlich bist Du Tief in der Thematik. Ich wollte mir selbst ein Bild machen und suche die z.B. die typischen Lastgänge der letzten Winter vs der Netzkapazität. Mir ist schon klar, es ist so etwas wie die mittlere Höhe der Alpen, aber es könnte ein Einstieg sein.

    Das Netz ist immer so schwach, wie das schwächste Glied.


    Dank und Gruß


    Dieter

    Hallo Allerseits,


    in dem AI-Bericht geht es primär um Verhalten ukrainischer Kräfte, in deren Folge die Russen maßlose Zerstörungen mit unzähligen zivilen Opfern angerichtet haben.


    Die ukrainischen Kräfte waren zu diesem Zeitpunkt offensichtlich der irrigen Einschätzung, dass die Russen Rücksicht nehmen könnten, aber da zählen weder zivile Opfer noch eine schlechte Presse.


    Nach Medienberichten der letzten Woche hat die ukrainische Seite offensichtlich ihre Strategie dahingehend geändert, dass die Bevölkerung zum Verlassen von absehbar umkämpften Gebieten aufgefordert worden ist.


    Damit könnten solche Situationen in Zukunft ggf. vermieden werden.


    Grüße


    Dieter

    Moin,


    ich habe Vorbehalte dagegen, dass Meinung - und wenn sie noch so hanebüchen ist - zensiert wird!


    Solange kein Hass, Fake News oder persönliche Verunglimpfungen verbreitet werden müssen wir das aushalten, ich denke wir sind erwachsen genug, diese Dinge selbst im Einzelnen zu beurteilen.


    Gruß


    Dieter

    Hallo Willi,


    ich habe eine überarbeitete Auflage aus 2021, brillant analysiert. Viele unserer Politiker scheinen es nicht gelesen zu haben, sonst könnten sie manches antizipieren.

    Es macht auch mir Angst und ich stecke noch in den ersten beiden Kapiteln.


    Gruß

    Dieter

    Hallo,Nowo


    die FR beschreibt aber m.E. nicht die volle Ausdehnung "Noworussija" auf das Putin abzielt.


    Mir ist zufällig Tim Marshall "Die Macht der Geographie" in die Hände gefallen. Er schreibt, das Russland (Katharina d. Große) dieses Gebiet, Ost, Südukraine bis nach Odessa im Westen dem Osmanischen Reich abgenommen hat. 1922 wurden dann die Gebiete von den Russen in die Sowjetrepublik abgetreten.


    Damit scheinen seine Motive mir etwas klarer.


    Gruß Dieter

    Hallo Justus,


    für mich ist es wenig realistisch in der jetzigen Lage Offensiven anzukündigen und Aufmarschpläne zu propagieren.

    Die ukrainische Armee steht mit dem Rücken zur Wand und ihr Präsident macht in Zweckoptimismus.

    Wie komme ich darauf: Ich habe die Analysen von Oberst Reisner und Prof. Neitzel sehr aufmerksam gelesen und gehört.


    Die gravierende Übermacht der Russen von an der Front verfügbaren 1.000 Rohren zu 100 Rohren der Ukraine machen für mich den entscheidenden Unterschied. Wenn wir zehn Panzerhaubitzen liefern und wohlwollend den Geräten eine x-fache Feuerkraft zugestehen, ändert sich das Verhältnis nicht wirklich entscheidend.


    btw die Russen haben täglich einen Verschuss von im Mittel 60.000 Schuss und es ist leider kein Mangel absehbar, die haben offensichtlich Millionen Schuss an Beständen.


    Mir erschließt sich der Optimismus von Selenskyj nicht, die ukrainische Armee ist m.E. lediglich in der Moral überlegen, sonst auf keinem Gebiet. Moral ist zwar besonders wichtig, aber damit alleine lassen sich keine Offensiven zum Erfolg führen.


    Vielleicht ist Selenskyj nur nach Außen so optimistisch?



    Gruß Dieter

    Hallo Bert,


    eine sehr realistische Einschätzung der Lage von Deiner Seite, ich sehe es ähnlich..


    Das Problem dabei ist allerdings, das man damit ganz schnell in die Ecke der Putin-Versteher gestellt wird, jeder Zweifel am Sieg der Ukraine wird umgedeutet in Unterstützung Russlands.


    Die westlichen Politiker sollten Alles dafür tun, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen, leider ist das Gegenteil der Fall, die Lieferung von Waffen führt nur weiterhin dazu, dass die Ukrainer die Verluste tragen. Jemand müsste Selenskyj auf den Boden der Tatsachen holen, statt ihn vom Sieg träumen zu lassen.


    Gruß Dieter

    Hallo,


    ein Interview mit Oberst Reisner in NTV.

    Quelle: https://youtu.be/DfGs3mm8W70


    Aus meiner Sicht eine sehr gute Analyse der gegenwärtigen Situation, auch schlüssig mit dem o.a. Artikel von Prof. Neitzel.


    Fazit: Es gibt für die Ukraine kaum einen Grund optimistisch zu sein.

    Auch die wenigen Rohre und die wenigen Granaten/ Raketen werden leider zu keiner nachhaltigen Veränderung führen.


    Gruß

    Dieter

    Hallo,


    nachdem der ukrainische Botschafter durch seine Bemerkung zu Stephan Bandera für erheblichen Wirbel gesorgt hat habe ich die Suchfunktion genutzt allerdings keine Primärquellen (NARA) dazu gefunden.

    Zur Zusammenarbeit mit dem SD sollte doch eigentlich in entsprechenden KoRück-Unterlagen was zu finden sein?

    Ist da schon mal jemand fündig geworden.


    Gruß Dieter

    Hallo Allerseits,


    ich habe mir den Bericht angeschaut.


    Die Taktik der Verzögerung und der Kampf um Feste Plätze beherrscht das ukrainische Militär offenbar inzwischen hervorragend.


    Was mich allerdings bei jedem "Strong Hold" fassungslos macht, ist offensichtliche Vernachlässigung der Zivilbevölkerung, war es Anfang des Krieges bei Mariupol noch die Unterschätzung der russischen Rücksichtslosigkeit, die zur späten und nur teilweisen Evakuierung Bevölkerung geführt hat, gab es in Swerodonezk ein ähnliches Bild mit im Kampfgebiet verbliebener Zivilbevölkerung. Dem russischen Militär scheint es relativ gleichgültig zu sein, ob sich Zivilisten in ihrem Wirkbereich befinden.


    Aktuell bahnt sich in Lyssytschansk ein ähnliches Geschehen an.


    Wir sind sicherlich zu weit weg und zu wenig informiert um es richtig beurteilen zu können, aber mir entsteht der Eindruck, das man die Zivilbevölkerung nicht frühzeitig evakuiert und dies erst bei laufenden Kampfhandlungen versucht.

    Mir drängt sich die Analogie Ostpreußen 1944/45 auf.


    Beste Grüße


    Dieter

    Hallo,


    vielleicht habe ich mich undeutlich ausgedrückt:


    z.B. Beim Vormarsch der Alliierten gab es Ortschaften die nicht verteidigt wurden, weil im Ergebnis die totale Zerstörung zu erwarten war. Da wurde gegen Befehle verstoßen, um die Zivilbevölkerung nicht über Gebühr zu schädigen.

    War bekanntermaßen nicht im Sinne der obersten Führung und die Verantwortlichen haben es oft mit dem eigenen Leben bezahlt.


    Gruß

    Dieter

    Demzufolge kann es gar nicht anders sein, als dass die ukrainische Armee diesen Angriff verteidigt! Du schreibst aber - unter Verweis auf Belege - dass die ukrainische Armee angreift. Da Du es ja bekennendermaßen immer sehr genau nimmst, halte ich Deine Wortwahl nicht für unglücklich. Sie ist m.E. beabsichtigt. Denn nur so läßt sich für Dich Dein Mantra von ukrainischen Kriegsverbrechen aufrechterhalten. Natürlich moniert der Amnesty-Bericht die Verlagerung von Kriegshandlungen in zivile Gebiete. Aber er gesteht eindeutig zu, dass es den Verteidigern wohl kaum anders möglich war, als aus bewohntem Gebiet heraus zu operieren. Wie soll das denn auch anders funktionieren? Erwartest Du, dass - gentlemenlike - die ukrainische Armee vor den Stadtmauern oder in markierten und für Zivilisten gesperrte "combat areas" auf die Angreifer warten?

    Hallo,


    ich kann dem nicht folgen "das es demzufolge nicht anders sein kann"!


    Es gibt zweiten Weltkrieg Beispiele auf beiden Seiten, dass Verteidiger, in wenig Erfolg versprechenden Situationen, Positionen geräumt haben und auf diesem Weg zivile Gebäude und Einrichtungen "geschont" wurden.


    Allerdings war der umgekehrte Fall leider die Regel!


    Gruß


    Dieter

    Hallo,


    eine sehr umfangreiche Abhandlung zu den Kosaken hat Erich Kern, "General von Pannwitz und seine Kosaken" in den sechziger

    Jahren veröffentlicht, habe allerdings auf die Schnelle nichts von Fegelein gefunden.


    Gruß


    Dieter

    Hallo,


    Oberst Reisner zeigt wie gering die Lieferung der schweren Waffen aus dem Westen bis jetzt ist. Er beschreibt aber auch das Dilemma der UK-Streitkäfte sehr eindringlich, Einsatz sobald das Gerät eintrifft oder deren Zusammenfassung und die Aufstellung kampfkräftiger Brigaden.

    Sein Vortrag ist unbedingt sehenswert.


    Der sofortige Einsatz kann nur dort funktionieren, wo es um Ersatz von verlorenem eigenem Gerät geht.


    Salopp gesagt, wird der Krieg, indem man der UA ein paar Brocken über den Zaun zu schmeißt, nicht gewonnen


    Gruß

    Dieter

    Guten Abend Dieter,

    bei Kaltenegger findet sich nur die anliegende von Balck selbst angefertigte Kartenskizze. Den Raum Semmering findest Du am Rand oben.


    Gruß

    MP

    Hallo MP,


    Danke für die Karte.

    Habe eine Lagekarte SüdOst April 45 gefunden, diese zeigt die südliche Grenze I.SS Pz zwischen Neunkirchen und Gloggnitz, etwas mehr als 10 km nördlich des Semmering, insofern passt der überlieferte Rückzugsweg Wiener-Neustadt - Semmring nicht ganz. Vielleicht war das für ihn eine Landmarke in seiner Erinnerung.


    Gruß

    Dieter