Posts by rebelau

    Hallo Karl,

    das hört sich schlüssig an! Der Hinweis der Sowjets ist ja schon fast peinlich zu nennen, kaum zu glauben dass sie die Nachmacher zurechtweisen und an ihre eigene Tradition erinnern mussten...

    Jostdieter,

    zur DDR bzw. Aufarbeitung des Krieges hatten wir hier ja vor zwei oder drei Jahren mal einen recht umfangreichen Thread: Kann ich, falls Du ihn noch nicht kennst, zur Lektüre sehr empfehlen, da ging es auch um die NVA und ihren Umgang mit der Wehrmachtstradition und mit ehemaligen Wehrmachtsangehörigen.https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/41815-darstellung-und-aufarbeitung-des-ii-weltkrieges-in-der-ddr/&postID=439778&highlight=Aufarbeitung#post439778

    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Leute,

    habe eben erst diesen Thread entdeckt, der ja die vergangenen Tage ganz schön hochgeschossen ist... Ich kann mich nur Vorrednern wie Eddy oder Karl, ZAG und vielen anderen anschließen: Diese Vorwürfe sind schon mehr als absurd. Ich lese immer ganz gerne die Neuigkeiten unter "Entscheidungen" und "Verwarnungen" und habe hier schon manchen "Goldfasan", "Gefreiter 18" oder ähnliches fliegen sehen, mich oft amüsiert dabei und festgestellt, dass Thomas zwar gerne mal rumholzt, aber das alles hier schon auch mit sehr viel Fingerspitzengefühl moderiert. Ein gewisser Sarkasmus, oder vielleicht besser Galgenhumor, gehört dazu und ist sicher auch notwendig. Die ganze Materie, ob nun mit oder ohne allgemeine SS, ist schon sehr politik- und damit emotions- und auch polemiklastig, meiner Meinung nach alles nur Bremsklötze, die eine sachliche Aufarbeitung von Geschichte erschweren bzw. teilweise fast unmöglich machen. Genau das zeigt dieser Thread.

    Bin ja nun auch schon fast zehn Jahre dabei und kann nur sagen: Weiter so, ganz ohne Konflikte wird´s nie abgehen, egal wie man´ s dreht oder wendet.

    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Liebe Kordula,

    so lange kenne ich Dich hier im Forum, wenn wir auch nicht allzu oft persönlich miteinander geschrieben haben - gelegentlich aber doch, und ich finde Deine Art, das hier mit zu gestalten - äußerst sensibel und doch von einer gewissen Bestimmtheit - sehr besonders. Du wirst auch mir fehlen, alles Gute für Dich und danke,

    ganz liebe Grüße

    Eberhard

    Lieber Bert?

    War er offiziell nicht dabei? Aber in Moskau ist er gewesen, und aktiv tätig für die KPD, ebenso dann ab 1941 in Schweden, bis man ihn dort inhaftierte. Jedenfalls war das nicht gerade eine Vorzeigekarriere für einen Sozialdemokraten, der ein hohes Parteiamt anstrebte...

    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Lieber Bert,

    alles ganz interessant, und um Berlin(West) hat Schumacher diese Gespräche geführt und dort maßgeblich eine Vereinigung der SPD mit der KPD verhindert. Die Verhandlungen waren sehr hart und gnadenlos.

    Schumacher soll es auch gewesen sein, der den ehemaligen Kommunisten Wehner (dieser war ja im sowjetischen Exil u.a. im Nationalkomitee "Freies Deutschland" engagiert, Ulbricht auch) als "geläutert" in die SPD aufgenommen hat. Vielleicht hat er seine Zähigkeit und seine rhetorische Begabung geschätzt...

    Ich meine aber, dass Kurt Schumacher als Person, gezeichnet von Krieg und politischer Verfolgung, dazu mit einem enormen Willen und einer Aura, mit der sich damals viele Leute, die selbst schwere Schicksalsschläge hatten ertragen müssen, der geeignete Repräsentant eines "neuen Deutschland" gewesen wäre. Er ließ sich in keiner Weise verbiegen oder gar erpressen.

    Nun, die Geschichte ist eben so abgelaufen, Spekulationen, wie es anders hätte sein können, gab es immer und wird es immer geben, bekanntlich bringen sie ja nichts...

    In diesem Sinne wünsche ich Dir ein gutes und gesundes Jahr 2019,

    herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Andi,

    manche Seiten sind zu hell, die Schrift fast nicht erkennbar. Kannst Du es, wie Lothar schon empfohlen hat, mal mit Scannen versuchen? Dann müsste alles besser lesbar sein. Oder wenn Du fotografierst, dann wesentlich dunkler.

    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Lieber Bert,

    der Mann, der diesen Zwischenruf machte, hieß Kurt Schumacher und war der Wiederbegründer der SPD nach dem Krieg, das dürfte ja allgemein bekannt sein...

    Leider ist er nicht Bundeskanzler geworden - mit seiner Vorgeschichte wäre er, der trotz seiner schwersten Kriegsbeschädigungen (aus dem I. Weltkrieg) zehn Jahre lang im KZ saß, meiner Auffassung nach der Mann gewesen, der einen politischen Neuanfang ohne allzu schnelle Festlegung auf eines der Lager (OSt/West) hätte gestalten können. Als Person war er in keiner Weise angreifbar und politisch "absolut integer". Er saß ja auch schon vor 1933 für die SPD im Reichstag, hat dort einige bemerkenswerte Reden gehalten.

    Leider starb er schon vor der 2. Bundestagswahl.


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Rudolf,

    dieses Wehner-Zitat kannte ich noch nicht - aber es ist super treffend, "Wöhner" nahm kein Blatt vor den Mund, und Willy war außedem nicht nur den Damen, sondern auch gewissen hochprozentigen Flüssigkeiten gegenüber nicht abgeneigt, wie man wohl weiß. Aber da war und ist er sicher auch nicht der einzige Politiker, der diesen Genüssen fröhnte...

    Herzliche Grüße,

    Eberhard

    Lieber Bert,

    stimmt, das Haus am Brahmsee war "legendär". Es gibt Bilder, wo er dort Holz hackt.

    Ein typischer Hanseat eben; fühlte sich am wohlsten im Umkreis der "Woderkant"...

    Was die Staatsverschuldung angeht, so hast Du völlig recht. Man investierte in Konjunkturprogramme, um die Arbeitslosigkeit einzudämmen.

    Die Neuverschuldung war entscheidend zu hoch. Ohne die bereits akkumulierten Staatsschulden (Kohl hat die Neuverschuldung zwar dann reduziert, aber auch nie einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt) wäre die Wiedervereinigung ab 1990 wirtschaftlich viel leichter zu bewerkstelligen gewesen.

    Herzliche Weihnachtsgrüße

    Eberhard

    Hallo Rudolf,

    "lass uns das für Dich gugeln" - ist das nicht Kordulas Motto? - Vielleicht sollten wir es zum Weihnachtsmotto 2018 erklären...Na denn, ich weiß ja dann wen ich konsultieren darf wenn mein eigener Guglhupf nicht gelingt....:thumbsup:


    Aber noch zum Thema. Ich habe einige Reden von ihm im Fernsehen gesehen (einige der großen Bundestagsdebatten wurden ja übertragen - gibt´s wohl nicht mehr), damals als Schüler, und war auch bei einen Wahlkampfauftritt von ihm dabei im Bundestagswahlkampf 1980.

    Tja, damals das Duell gegen Strauß, das war schon ne Nummer...


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Leute,

    dieses Thema ist ja ziemlich eingeschlafen, soweit ich das erkennen kann.

    Hier ein kleiner Zusatz zur letzten Liste:

    Rolf Schimpf, Schauspieler (Bekannt als "Der Alte" bis 1999), geboren am 14.11.1924, war im Kriege bei der Sturmartillerie eingesetzt.

    Wer mag, kann im Wikipedia - Artikel dazu was lesen.

    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Thomas,

    wäre sicher ein gutes Thema, aber ein ziemlich dickes Fass...

    Der Mann ist ja in den Fünfzigern politisch sehr aktiv gewesen, sozusagen...(nicht gerade als Freund des Grundgesetzes)... Ich denke, da war er auch viel bekannter als heute...

    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hi Leute,

    ... und gleich noch was (wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat.... )

    Von Dr. Kurt Braaz ist der zweite Teil der Biografie über Robert v. Greim erschienen.

    Hier mal die kurze Präsentation des Autors:


    "Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde des NeunundzwanzigSechs-Verlages,

    Berlin Mitte, 26. April 1945 spätnachmittags: Im Dauerfeuer sowjetischer Waffen landet ein

    Fieseler ‚Storch‘ auf dem zertrümmerten Straßenstück zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor.

    Ihm entsteigen ein Generaloberst der Luftwaffe und eine zierliche junge Frau. Der grauhaarige Offizier

    ist am Bein verwundet und muß von seiner Begleiterin gestützt werden; mühsam bewegen sich

    die beiden in Richtung der Neuen Reichskanzlei, die seit Tagen unter Artilleriebeschuß liegt.

    Sie werden im Bunker tief unter dem ausgebrannten Gebäude bereits erwartet.

    Zum letzten Mal treffen Robert v. Greim und Hanna Reitsch mit Adolf Hitler zusammen,

    der sich vier Tage darauf in seiner letzten Zufluchtsstätte selbst richten wird.

    Welchen Weg hat das Leben des hochdekorierten Jagdfliegers aus dem Ersten Weltkrieg und

    den Wirren der Münchener Räterepublik bis hierher genommen? Warum ist die 33jährige Pilotin bei ihm?

    Was bewegt Greim, sich an diesem Tag noch einmal dem Diktator zu stellen, der eine Blutspur

    durch seine Soldatenlaufbahn gezogen hat?

    Warum folgt der 52jährige diesem ‚Führer‘ vier Wochen später in den Tod?

    Sie haben lange auf den II. Band meiner Robert von Greim-Biographie warten müssen, aber jetzt ist er fertig.

    Er zeichnet das Bild eines Mannes, dem seine fliegerische Leidenschaft und sein unbedingtes Pflichtgefühl

    zum Verhängnis werden, und ermöglichen darüber hinaus eine neue Sicht auf Ursprung, Aufstieg und

    Niedergang der Luftwaffe des Dritten Reiches. Das Buch kann ab sofort unter

    www.neunundzwanzigsechs.de

    bestellt werden. Dort finden Sie auch weitere Einzelheiten und Leseproben.

    Mit einem freundlichen Gruß,

    Ihr

    Dr. Kurt Braatz

    NeunundzwanzigSechs Verlag".


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    HallMarcus,

    nein, der hieß Horst Schmidt und flog zuletzt (1944/45) in der 7. Staffel, erst Lauerer, dann Bausek.

    Bilder habe ich natürlich, nur keinen Scanner hier greifbar.

    Falls der Name irgendwo auftauchen sollte, schicke ich Dir eines.


    Herzliche Grüße

    Eberhard