Posts by rebelau

    Hallo Micha,

    ich finde die Hinweise gut. Es muss ja deshalb niemand was anschauen, aber manchmal übersieht man auch was, was man doch mal gern gesehen hätte.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo,

    Na also Rurskij und Kurskij kann man in der Tat leicht verwechseln. So entstehen manchmal Irrtümer, die sich oft halten, weil der eine wieder vom anderen abschreibt usw. Da gibt es ja schon aus der Bibel so manches Beispiel. Das ist als schon seit Adam und Eva so....

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo,

    es kann natürlich sein, dass aus russischer Sicht eine derartige Geschichte willkommen ist - stellt sie doch die Operationen der Roten Armee in ein ensprechendes Licht. Model war ja einer der gefürchtetsten Gegner - er hat ja schon vor Moskau im Winter 1941/42 den endgültigen Durchbruch verhindert. Noch gefährlicher war Manstein, ohne dessen strategische Erfolge die Schlacht bei Kursk gar nicht stattgefunden hätte.

    Was aber bringen solche Verfälschungen auf Dauer?

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo AP,

    Das Ganze ist doch überhaupt nicht schlüssig. Models Werdegang und auch sein Tod sind sehr gut dokumentiert, er hatte nach Kursk noch eine ganze Reihe hoher Kommandos, beispielsweise 1944 bei der Vernichtung der HG Mitte und später an der Westfront. Sein Ende wurde hier im Thread auch schon genau geschildert - warum sollte gerade Manstein solch einen unplausiblen Zusammenhang behauptet haben?

    Ich glaube schon auch, dass da einiges durcheinandergeraten ist...

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Lieber Bert,

    ich kenne seine Bücher auch, die beiden über den Ostfeldzug und eines über Afrika.

    Meiner Meinung nach ähnelt er im Stil Werner Beumelburg, der sehr viele Bücher über den 1. Weltkrieg verfasst hat.

    Interessant ist sicher seine Tätigkeit im Auswärtigen Amt; hierzu schreibt u.a. Rudolf von Ribbentrop in seinem Buch.

    Seine historische Genauigkeit wird mittlerweile vielfach in Frage gestellt, sicher zurecht. Allerdeings gibt es meines Wissens bis heute auch nicht sehr viele gute Gesamtdarstellungen gerade über den Ostfeldzug. Damals gab es zumindest keine vergleichbaren.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo Matthias,

    Ich kannte den Kameradenkreis des NR 570. Die haben sich in München bis Mitte der Einerjahre noch regelmässig getroffen. Ich kannte Amboss, Graf Zedtwitz, Bartusch und noch viele andere. Schorsch Knapp war der Letzte er starb ca. 2015.

    Daher hat mich auch die Stellenbesetzung interessiert. Mein Vater diente bis zum Herbst 1941 im Regimentsstab.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard


    Edit: mich würden weitere Unterlagen zum Regiment interessieren, auch Personalunterlagen KTB usw. Wenn Du mir da weiterhelfen könntest?

    Hallo Paul,

    Interessanter Beitrag, wichtige Fakten, nur sehe ich keinen Widerspruch zu unseren vorigen Beiträgen.

    "Seltsame Gerüchte" gibt es immer wieder und ganz sicher besonders in Kriegszeiten...


    Eumex, darüber ist ja auch schon viel nachgedacht und geschrieben worden.

    Die Frage führt schnell in die Tiefe. Worum ging es den kriegführenden Parteien 1944? Um die Beseitigung Hitlers und seines Regimes? Oder um die Ausschaltung des Deutschen Reiches als Gross - bzw. Militärmacht?

    Je nachdem was für eine Antwort rauskommt, wäre ein sofortiger Waffenstillstand oder die Fortführung des Krieges die Konsequenz gewesen...

    Heruliche Grüsse

    Eberhard

    Lieber Bert,

    Hitler selbst wollte immer eine Verständigung mit GB, eine solche mit der Sowjetunion lehnte er grundsätzlich ab.

    Ribbentrop hat in seinen "Erinnerungen" betont, er sei immer gegen einen Angriff auf die Sowjetunion gewesen und habe auch eine Verständigung angestrebt. Sein Sohn hat das in seinem Buch auch dargelegt.

    Fakt ist wohl, dass eine aktive Aussenpolitik seit 1941 praktisch nicht mehr stattgefunden hat.

    Aber ein realer Hintergrund für derartige Gerüchte war wohl schon da.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo Interessierte,

    bekannt ist ja der wachsende Unmut der Sowjets über die fehlende "Zweite Front" in Europa in den Jahren bis zur Invasion. Sie hatten die Hauptlast des Krieges zu tragen und bei weitem die meisten Opfer.

    Ich kann mir vorstellen dass diplomatische Aktivitäten in Richtung einer Verständigung mit Hitler auch dazu dienten, Druck auf die USA und GB auszuüben, eine Invasion zu unternehmen.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Lieber Bert,

    Ribbentrop schreibt in seinen in Nürnberg verfassten Erinnerungen (S. 249 ff) von mehreren Versuchen, Hitler zu Verhandlungen mit den Sowjets gedrängt zu haben und auch von entsprechenden Signalen der Sowjets um die Zeit von Stalingrad bis zum Sommer 1943 herum. Bedonders im Frühjahr 1943 nach der Rückeroberung von Charkow scheint es derartige Bestrebungen gegeben zu haben.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Also mein lieber Rudolf,

    jetzt muss ich aber schon mal intervenieren. Die Einkommensteuererklärung dem Buch von unserem Forumsmitglied gegenüberzustellen und als ernsthafte Konkurrenz hinsichtlich der Zeiteinteilung zu sehen - Rudolf, Rudolf, wohin soll das führen?

    Ich habe das Buch jetzt auch bestellt, leider noch nicht in Händen, denn: Irgendwie hat der Link nicht funktioniert, ich habe mehrere Anläufe nehmen müssen mit dem Ergebnis, dass ich schlussendlich fünf Exemplare im Warenkorb hatte, und so viele wollte ich dann doch nicht, musste wieder alles storieren und bei Null anfangen... Jetzt habe ich eines bestellt, aber noch nicht geliefert bekommen (ächtz)...

    Mal schau´n wer schnella is...


    Verbalsportliche Grüße vom

    Literaturkritiker