Posts by rebelau

    Liebe Pam,

    war nicht in meiner Absicht, Dich zu ärgern. Ich hatte aber im Thread zuvor selbst schon aus dem genannten Buch zitiert, daher fand ich Deinen Hinweis etwas befremdend, und habe dann so ausschweifend darauf geantwortet. Na vielleicht hattest das ja auch überlesen.

    Freut mich natürlich, dass Dein Großvater Herrn Högel kannte und mit ihm in einer Besatzung fuhr. Ich habe mich mit ihm auch sehr ausführlich über die Fahrten mit U 30 und U 110 unterhalten, er war ein ausgesprochen netter Mensch und konnte wunderbar gut erzählen...


    Ansonsten sind wir ja nicht viel weiter als vorher, wie Raul zutreffend feststellte...


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Liebe Pam,

    Nur nebenbei: Ich habe nicht nur das Buch, sondern ich kannte den Verfasser auch persönlich. Wir haben viel über diese und ähnliche Themen gesprochen, er war auch ein begeisterter Maler und daher kam wohl auch die Affinität zu den Wappen und Emblemen.

    Wenn Du Dir so sicher bist: Welches Boot ist es denn nu? Du hast ja bisher drei Vorschläge ins Spiel gebracht, aber es is ja nur ein Boot zu sehen...🤔

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo Pam und andere,

    ich glaube nicht, dass das so einheitlich gehandhabt wurde. Dafür gibt es auch keinen wirklichen Grund. Die Embleme waren ja letztenendes gerade eine individuelle Sache, sollten den Charakter von Mannschaft und Kommandant darstellen. Es wird natürlich schwierig sein, es anhand dieses relativ kleinen Bildes klar zu beweisen, aber was wären die Alternativen? Und irgendein Boot muss es ja wohl gewesen sein...

    Ich halte nach wie vor U 407 für die plausibelste Variante.

    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Pam, hallo Interresierte

    ja, die Ringe sind in der Kriegschronik auch aufgeführt, neben den anderen Emblemen. Die Frage ist, welche Embleme waren jeweils wo am Turm und wann?

    Das konnte sich auch öfters mal geändert haben.

    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Pam,

    bezüglich der Örtlichkeit hast Du hundertprozentig recht, das kann überall und nirgends sein.

    Mit dem Emblem würde ich mich aber trotzdem nicht so stark auf die Farbe fixieren, wie gesagt...

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo Thomas,

    Vielen Dank!

    Ja ist mir fast peinlich, ich hab das vor längerer Zeit letztmals gemacht, da ging's, muss mich mit Eurer Anleitung mal wieder befassen, die ist wirklich gut aber ich war zu schnell...

    Zum Thema: Ich kann mir schon vorstellen, dass diese Embleme oder Wappen immer mal wieder neu und nicht immer genau gleich gemalt wurden.

    Insofern spricht schon einiges für U 407.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo Pam,

    interessant. In meiner chronik ist der Sägefisch auch schwarz, aber mit weisser Umrandung dargestellt. Kann schon sein, dass man den halt mal umgemalt hat irgendwann? Ich tippe doch auf U 407, deshalb. Ansonsten klar, was den Verkäufer betrifft, das wird öfter so "gehandhabt" werden, Motto: Passt scho irgendwie...

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo Leute,

    habe leider grad keinen Scanner um das Deckblatt hier einzustellen; als Bild abfotografiert gehts leider nicht, kommt der Hinweis die Datei ist zu gross.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo Leute,

    Sieht wohl doch nach U 407 aus.

    Ich habe die Kriegschonik und da sind sowohl der Sägefisch als auch "los gehts" auf dem ersten Blatt drauf. Die Chronik wurde von Paul Herzog erstellt und ich bekam sie von Herrn Korndörfer anlässlich eines Gespräches mit ihm vor einigen Jahren.

    Herzliche Grüsse

    Eberhard

    Hallo Leute,

    Pam hat Recht, U 83 führte das Wikingerwappen.

    (Quelle: Georg Högel. Embleme, Wappen, Mailings. Hamburg 2009. Siehe dort S. 52.)

    Da passt also wohl was nicht zusammen?


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Leute,

    Marine - Erzgebirge?? Die KM - wie schon die Kaiserliche Marine- bezog ihren Personalersatz aus dem GANZEN Deutschen Reich. Und die Sachsen galten nicht als die schlechtesten Mariner. Sogar viele Österreicher (wie zB. Peter Alexander) leisteten ihren Kriegsdienst bei der KM im "hohen Norden"!

    Ingo, das kann ich nur bestätigen, auch aus Bayern kamen viele Mariner. Ich hatte mal in den 80er Jahren einen Nachbarn, der auf der "Prinz Eugen" unterwegs war.

    Dann genügt ein Blick auf die Listen der UK München, um zu sehen, wie viele U-Bootfahrer beispielsweise aus dieser Region stammen.

    Georg Högel, der unter Fritz-Julius Lemp Funker gewesen ist, und später ein Buch über U-Boot-Embleme geschrieben hat, war Bayer, ich habe ihn vor ca. 10 Jahren hier in München kennenlernen dürfen.

    Friedrich Guggenberger war Münchner,Otto Kretschmer, der erfolgreichste U-Boot-Kommandant des Krieges, war gebürtiger Oberschlesier und hat später in Niederbayern gelebt. Das sind nur ein paar Beispiele, die Reihe lässt sich fortsetzen...


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo liebe Forumskolleginnen und -kollegen,

    wieder mal eine Neuerscheinung, wieder mal der Helios - Verlag:


    Hans J. Wijers

    Die Ardennenoffensive Band IV
    3. Fallschirmjäger-Division Kämpfe im Nordabschnitt der Ardennenoffensive 1944/45 Augenzeugenberichte
    181 Seiten

    Hardcover, 17 x 24 cm
    171 Abbildungen
    ISBN 978-3-86933-230-7
    24,00 €


    Damit legt Hans J. Wijers nun einen weiteren Band zum Kampfgeschehen im Raum der 6. Panzerarmee vor.

    Band III endete ja mit den amerikanischen Gegenangriffen ab Weihnachten 1944 im Bereich von Thirimont, Faymonville, Steinbach, Remonval und Schoppen und damit schon weit im Januar 1945. Der vierte Band schließt nun an und beschreibt die weiteren Abwehrkäämpfe in diesem Abschnitt.

    Wie bisher werden Augenzeugenberichte und zahlreiche Bilder präsentiert und in die Schilderung des Gesamtgeschehens mit Auswertungen von Kriegstagebüchern und After Action Reports integriert.

    Wijers´Darstellung der Ardennenkämpfe umfasst damit nun insgesamt stolze 628 Seiten, und dabei wird ja nicht das gesamte Kampfgeschehen, sondern ausschließlich der Bereich der 6. Panzerarmee, also der nördliche Abschnitt, behandelt.

    Die Detailgenauigkeit ist meiner Auffassung nach bemerkenswert, die Arbeit resultiert aus jahrelangen Recherchen und dürfte trotz der zahlreichen Veröffentlichungen zu diesem Thema schon einen besonderen Stellenwert einnehmen. Hier noch die Rezension des Verlages zum IV. Band:


    "Kurzbeschreibung:


    Der Autor beschreibt den militärischen Konflikt zwischen zwei sich feindlich gegenüberstehenden Armeen im Nordabschnitt der Ardennen und zitiert die Männer, die in diesem Gefecht für ihr Land kämpften.

    Hans Wijers thematisiert in dieser Publikation jene Kämpfe in dem Gebiet südöstlich von Malmédy, das nach der 1. Phase der Ardennenoffensive von Teilen der 3. Fallschirmjäger-Division zwischen Weihnachten 1944 und Ende Januar 1945 gesichert wurde. Er gibt eine detaillierte Übersicht über die Geschehnisse in der Zeit, nachdem der deutsche Vormarsch sich festgelaufen hatte und die 3. Fallschirmjäger-Division und andere Einheiten versuchten, die Gegenoffensive der US-Truppen Ende Januar 1945 in ihrem Abschnitt aufzuhalten.

    US-Einheiten, die seit Beginn der Offensive deutschen Verbänden gegenüberstanden, wurden erneut in den Kampf geworfen, um die deutschen Truppen wieder zu ihren Ausgangsstellungen der Offensive zurückzudrängen.

    Die deutschen Einheiten waren von den tagelangen Kämpfen seit dem 16. Dezember 1944 nahezu erschöpft. Ohne ausreichende Verpflegung und Ausrüstung und fast ohne Nachschub standen sie Verbänden gegenüber, die gleichermaßen entschlossen waren, sie zurückzuwerfen."



    Herzliche Grüße

    Eberhard







    Hallo Tac,

    da magst Du vielleicht schon recht haben, wobei ich sagen muss, dass die im Helios-Verlag erschienen und mir bisher bekannten Bücher schon einen hohen Informationsgehalt haben, also keineswegs nur Abbildungen mit wenig Text. Natürlich nicht auszuschließen, dass es auch mal anders ist.

    Über Stalingrad gibt es so viel Literatur, dass es schwierig sein dürfte, hier noch was wirklich Neues zu bringen.


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Leute,

    es gibt mal wieder eine Veröffentlichung über Stalingrad, und zwar folgende Neuerscheinung (Helios Verlag):


    Alexander Losert. Stalingrad. Das kurze Leben des Funkers Rudolf Theiß. Feldpost aus dem Kessel.

    132 Seiten, Hardcover, 17,7 x 24,7 cm

    121 Abbildungen

    ISBN 978-3-86933-222-2 Preis € 19,80


    Es handelt sich um die die Veröffentlichung von Feldpostbriefen eines jungen Soldaten, der in Stalingrad gefallen ist.

    Hier die Präsentation des Verlages:


    Ein Wort wie Donnerhall: Stalingrad. Die Schlacht an der Wolga steht wie kaum eine andere für die Verbissenheit, die die Kriegsparteien an den Tag legten. Hunderttausende gingen in den Tod. Einer davon war Rudolf Theiß. Aus dem kleinen Ort Weitershain in Hessen stammend, verschlug es ihn als Funker in der 29. Infanterie-Division (mot.) nach Russland. Eigentlich wollte er den elterlichen Hof übernehmen, doch mit 20 Jahren endete sein Leben in Stalingrad. Nur ein Foto und seine Feldpost sind erhalten geblieben neben den Urkunden seiner Auszeichnungen (darunter das EK II, das er als Funker bei der Artillerie bekam). Dort schildert er seinen Weg von der Ausbildung über die ersten Kämpfe, bis zu seinem Schicksalstag: dem 31. Dezember 1942. Seit diesem Tag gilt er als vermisst. An diesem Tag schrieb er den letzten Brief aus dem Kessel. Hunger, die Sorge um daheim, der Wunsch nach Frieden. All das findet sich in den Zeilen in die Heimat. Ein Dokument der Zeitgeschichte. Die Stimme aus dem Schützengraben und von der vordersten Front. Ein weiteres Puzzleteil in dieser Schlacht der Schlachten: Stalingrad!


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Hallo Karl,

    das hört sich schlüssig an! Der Hinweis der Sowjets ist ja schon fast peinlich zu nennen, kaum zu glauben dass sie die Nachmacher zurechtweisen und an ihre eigene Tradition erinnern mussten...

    Jostdieter,

    zur DDR bzw. Aufarbeitung des Krieges hatten wir hier ja vor zwei oder drei Jahren mal einen recht umfangreichen Thread: Kann ich, falls Du ihn noch nicht kennst, zur Lektüre sehr empfehlen, da ging es auch um die NVA und ihren Umgang mit der Wehrmachtstradition und mit ehemaligen Wehrmachtsangehörigen.https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/41815-darstellung-und-aufarbeitung-des-ii-weltkrieges-in-der-ddr/&postID=439778&highlight=Aufarbeitung#post439778

    Herzliche Grüße

    Eberhard