Posts by Oldie07

    Hallo Johann,

    gut zu hören, daß History1 ausgeschlossen wurde, mehr möchte ich dazu nicht kommentieren. Vielen Dank für das Einstellen der Daten zu meinem Onkel. Es wäre ein purer Zufall, wenn ein anderes Mitglied des Forums auch nach einen Gefallenen bei Russanowo nachforscht, es sind ja auf dem Foto 5 Birkenkreuze zu sehen.

    Gute Zeit,

    Oldie07 (Johann)8)

    Hallo Leute,

    ich habe mich seit längerer Zeit nicht mehr gemeldet, weil ich mich über einen Kommentar von "History1" maßlos geärgert habe. Aber jetzt Schwamm drüber, die Zeit heilt Wunden. Ich möchte Euch abschließend mitteilen, was weitere Nachforschungen über das Schicksal von meinem Onkel Eugen Kamm ergaben. Dank Internet/Volksbund/Rotes Kreuz/Stadtarchiv MünchenWast konnte weitestgehend das Schicksal meines Verwandten geklärt werden. Die Erstgrablage sowie ein Foto vom Onkel fehlten noch. Ich habe weiter rechergiert und mit Hilfe von Ancestry und Family Search eine Verwandte in Amerika herausgefunden. Von dieser Verwandten habe ich mehrere Fotos erhalten, je 1 Foto vom Onkel in Zivil und in Uniform sowie 1 Foto von einer Grabstelle mit 5 Holzkreuzen. Wer dort begraben ist ist unklar, man sieht keine Schilder, nur Birkenkreuze. Also weiter nachgeforscht, über einen ehemaligen Soldaten der 298.I.D. bekam ich die Adresse eines in München lebenden Uklrainers. Der kannte den Todesort "Russanovo" sehr gut, weil ein Onkel von ihm dort lebt/lebte. Ich habe ihm erzählt das ich nachwievor auf der Suche nach der Erstgrabstelle meines Onkels bin. Er schaltete sich ein, schrieb an den Dorfrat von Russanovo, hier nun die Antwort schon übersetzt;

    1. Während der ganzen Sowjetzeit gab es keine offiziellen Anweisungen an die lokalen Exekutiv-Behörden bzgl. der Pflege/Aufsicht nach den deutschen Soldatengräbern. Für diese Zwecke hat man auch keine Gelder aus dem Budget gegeben.

    2. Nach 1991 gab es in Russanovo einige Male Suchaktionen nach den gefallenen sowjetischen Soldaten. Aber der Dorfrat hat keine Meldungen über entdeckte deutsche Gefallenen erhalten.

    3. In den 1950-1960er wurden auf der Höhe der Dörfer Russanovo und Ostrolutschie Begradigung und Kanalisierung des Flussbetts vom Trubesch vorgenommen. Große Mengen Erdreich wurden dabei verschoben. Wahrscheinlich wurden dabei die Soldatengräber der Wehrmacht zerstört (oder mit Flusswasser überflutet). Dorfeinwohner können sich an die genaue Stelle der deutschen Soldatengräber nicht erinnern. Es gibt auch unbestätigte Berichte/Erzählungen, dass 1945-49, als große Hungersnot in dem Gebiet herrschte, entkräftigte Einwohner Brennholz sammelten, wo es möglich war, dabei hat man auch die Holzkreuze von den deutschen Soldatengräbern für diese Zwecke entnommen. -Briefende_

    Warum stelle ich alles so genau ins Forum, damit jeder lesen kann was bei Nachforschungen für traurige Resultate ans Tageslicht kommen können!

    Ich hege keinen Groll gegenüber der ukrainischen Bevölkerung, ich bin froh das jetzt ein für alle Mal das Schicksal meines Onkels geklärt ist, ich kann dieses Buch schließen!

    Aus dem heißen Niederbayern grüßt Euch,

    Oldie07 (Johann)

    Hallo Dirk,

    hier meine E-Mail-Adresse:XXXXXXX

    Übrigens, beim Volksbund ist ein

    Franz Kamm geb. 08.08.1911 in Ornbau, gefallen 08.01.1944, gelistet!

    Franz Kamm geb. 22.02.1911 (Hauptmann) ist nicht gelistet (vielleicht hat er den Krieg überlebt). Starte trotzdem eine Anfrage beim Volksbund, weil ev. Verwandschaft möglich ist!

    Ebenfalls beste Grüße,

    Johann


    E-Mail-Adresse gelöscht...Huba

    Hallo Dirk,

    der Stammbaum bei Ancestry ist nicht von mir eingestellt. Muß man nicht ein Mitglied (gegen Gebühr) sein um dort einen Stammbaum anzulegen?

    Falls Du Zugriff bei Ancestry hast würde es mich freuen, wenn Du mir ihn per PN zukommen läßt. Interessehalber würde ich ihn dann mal durchsehen.

    Einen Franz Kamm (Hauptmann), wie erwähnt, kenne ich nicht. Der Name "Kamm" kommt wohl des öfteren im Frankenland vor, ürsprünglich kam ja

    mein Vater und seine 2 Brüder (Eugen und Max) aus Nürnberg und übersiedelten nach München.

    Schönes Wochenende,

    Johann

    Hallo Dirk,

    ich gestehe, mein Fehler, alle Daten vom Volksbund sind korrekt!

    Habe das Geburtsdatum vom Onkel Eugen Kamm angegeben, er fiel am 18.09.1941(Inf.Reg. 527/298 I.D.) in Russanow/Nähe Kiew.

    Danke für Deine Nachforschungen,

    viele Grüsse,

    Johann

    Hallo Dirk,

    mein Onkel Max geboren 02.05.1914 hatte nur diesen einen Vornamen! Er war am Kriegsende Obergefreiter. Ich glaube mich erinnern zu können, daß in einem der Bücher über die

    96. oder 296. oder 298 I.D. ein Leutnant .......Kamm darin vorkam, der aber in einem Gefecht getötet wurde.

    Herzliche Grüße,

    Oldie07 (Johann)

    Hallo in der Runde,

    ich habe die Berichte zur 296.I.D./I.R. 520 gelesen, nun kommt mein Anliegen. Mein Onkel Max Kamm wurde lt. WAST am 03.03.1940 einberufen, bekam die Erkennungsmarke:

    - 6 - Pi.Zug I.R. 520. Truppenteile ab 03.03.1940: Pionier-Zug I.R. 520, dann gibt es bis Dezember 1940 keine Aufzeichnungen. Ab 29.01.1941 war er dann bei der Stabskompanie

    Pionier-Zug I.R. 520, dann bei der 2. Kompanie I.R. 520. Um abzukürzen führe ich keine weiteren Militäreinheiten auf, weil sie für meine Frage nicht relevant sind! Er geriet vermutlich 1945 (nicht bestätigt) in russische Gefangenschaft, verstarb in Kusnezk am 14.10.1945 (ist amtlich bestätigt) !

    Von Onkel Max Kamm habe ich kein Foto, hat jemand eine Idee, wo ich ein solches bekommen könnte? Jeder der Nachforschungen zu einem Angehörigen betrieben hat weis wie es ist, wenn

    man kein Gesicht von der betreffenden Person vor Augen hat. Für mich ist es eine Herzensangelegenheit ein Foto von ihm in den Händen zu halten, es wäre ein vorweihnachtliches Geschenk .

    Leider gibt es keine Verwandte mehr, die ich danach fragen könnte.

    Freue mich auf Eure Anregungen,

    Vorweihnachtliche Grüsse sendet,

    Oldie07 (Johann)

    Hallo Thilo,

    danke für den Hinweis, wieder ist ein Lichtlein aufgegangen.

    Einfall toll, was damals schon dem Leser für Service geboten wurde.

    Grüße

    Oldie07 (Johann):thumbsup:

    Hallo Thilo,

    ich wollte gerne von Dir wissen, ob man die "Bewohnerliste" eines Wohnhauses im Internet findet!

    Würde mich um eine umgehende Nachricht freuen.

    Schönen Tag,

    Oldie07 (Johann)

    Hallo Thilo,

    danke für Deine Zuschrift. Wo hast Du den die Bewohnerliste eines Wohnhauses her? Kann ich die im Internet einsehen???

    In der Mordsache hatte ich mich auch an die BLF (Bayerischer Landesverein für Familienforschung in München gewandt. Die haben bei ihren Rechergen den folgenden Artikel im Rosenheimer Tagblatt vom 28.Dezember 1915 entdeckt, der womöglich im Zusammenhang mit erwähntem Tötungsdelikt steht:

    "Am 24.Dez. abends erschoß sich ein Soldat des 7.Feldartillerieregiments in den Maximiliansanlagen beim Friedensdenkmal (Münchner Stadtgebiet), nachdem er kurz vorher aus Eifersucht seine Geliebte, eine Kassiererin, durch einen Stich in die linke Brustseite schwer verletzt hatte". Wer auch immer und wann diesen Artikel verfaßt hatte, konnte wahrscheinlich nicht wissen, daß

    meine Großmutter daran starb. Lt. Sterbeurkunde wurde sie "nachmittags um elf drei viertel" ( also um 23.45 ) als Leiche aufgefunden.

    Die Städischen Friedhöfe München haben mir zwischenzeitlich auch mitgeteilt, daß ihre intensiven Rechergen zu keinen Erfolg führten. Jetzt habe ich jedoch eine neue heiße Spur, einen "neuen Verwandten" habe ich entdeckt, werde ihn demnächst kontaktieren, vielleicht kann er etwas zur Klärung beitragen.

    Schönen Tag,

    Oldie07 (Johann)

    Hallo Thilo, danke für Deine Infos. Nach der Sterbeurkunde wurde meine Großmutter als Leiche in der Schleißheimerstr. 13 aufgefunden. Von der Dachauerstr. 37 sind es nur wenige Hundert Meter zur Schleißheimerstr. 13 ! Woher hat Thilo die Adressen? Jetzt ist es mir klar, aus den Adressbüchern ( bei Genwiki einsehbar ) ! Aufgrund meiner Anfrage über die Hintergründe der Mordtat erhielt ich leider von folgenden Behörden nur ablehnende Bescheide: Kriminalfachdezernat 1 München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Staatsarchiv München, Archiv Erzbistum München und Freising, Rechtsmedizin der LMU München. Die Anfrage bei der Städt. Friedhofsverwaltung München nach dem Grab meiner Großmutter wurde noch nicht beantwortet.

    Zum Schluß noch was zum Schmunzeln, meine Anfrage bei der Rechtsmedizin interessierte den ehemaligen Institutsleiter Prof...... persönlich, er kramte jetzt als Privatmann im Archivkeller umher, leider ohne Erfolg , viele Unterlagen aus der Zeit um 1915 wurden im 2.Weltkrieg durch Brand vernichtet! Trotzdem, ich finde das "beachtenswert" das er sich überhaupt diese Mühe gemacht hat!

    Grüsse nach Hessen,

    Oldie07(Johann)



    16.35 Uhr


    Hallo Marcus, auch Dir danke für Deine Ausführungen. Von einem Tötungsdelikt gehe ich aus, so wurde in meiner Familie immer gesprochen! Aber....., es ist nicht amtlich bestätigt!

    Wegen Daten zu Xaver Staudinger werde ich mich wie von Dir angeraten an das Stadtarchiv, Winzererstr., wenden.

    Gruß vom Exil-Münchner

    nach München,

    Oldie07(Johann)


    Beiträge zusammengefügt; kkn

    Hallo in der Runde,

    vor kurzem habe ich beim Stadtarchiv München in der Winzererstrasse die Sterbeurkunde ( Gebühr Euro 31,70 ) meiner Großmutter Katharina Volkmann

    angefordert und erhalten.

    Meine Großmutter wurde am 24.12.1915 in München ermordet, im Dokument steht nur "sie wurde als Leiche aufgefunden"!. Von diversen Behörden gibt es zu diesem Tötungsdelikt keine Aufzeichnungen.

    Die Großmutter wurde am 19.09.1876 in Mammendorf ( Ldkr. Fürstenfeldbruck ) geboren, heiratete in erster Ehe 1906 Balthasar Volkmann, wurde von ihm 1909 geschieden.

    In der Sterbeurkunde taucht nun ein fällig neuer Name für mich auf, sie hat in der Zeit zwischen 1910 bis 1915 einen Herrn Xaver Staudinger ( Beruf Kofferträger ) geheiratet.

    Wie würdet ihr vorgehen um näheres über X.Staudinger zu erfahren? Mittlerweile bin ich es schon leid von jeder Behörde für ein angefordertes Schriftstück zwischen Euro 30.00 bis 50,00 zu löhnen.

    Freue mich auf Eure Anregungen!

    Oldie07 (Johann)?(

    Hallo JR,

    Onkel Max hatte vor seiner Militärzeit kein Kirchenamt inne! Es war nur eine Idee von mir, auch bei der Ev.Kirche nach einem Foto anzuklopfen!

    Vielen Dank für Deine Nachricht.

    Gruß,

    Oldie07 (Johann)

    Hallo Thilo und Dirk,

    habe beim Stadtarchiv der Landeshauptstadt München wegen einem Foto meines Onkels Max Kamm ( Obergefreiter im II.Weltkrieg ) angefragt, hier die Antwort:

    "Im Stadtarchiv München befinden sich lediglich die Kennkarten von jüdischen Bewohnern.

    Eine Kennkartenkartei mit Fotos aller Münchner Bewohner ist im Stadtarchiv München leider nicht überliefert.

    Überliefert ist die Kartei der Militärregierung, jedoch konnte Max Kamm in dieser nicht ermittelt werden.

    Diese Kartei wurde durch die Militärregierung angelegt und enthält neben den biographischen Angaben die Fingerabdrücke der registrierten Personen,

    Fotos sind nicht enthalten."

    Dann habe ich noch beim Einwohnermeldeamt München, Abt. Passwesen nachgefragt, hier die Antwort:

    "Alle Antragsunterlagen zu Ausweisdokumenten müssen auf Grund gesetzlicher Fristen 5 Jahre nach Ablauf des Dokumentes vernichtet werden.

    Aus diesem Grund sind leider keine Unterlagen von Ihrem Onkel mehr vorhanden."

    Ich habe die Texte Wortgenau wiedergegeben, vielleicht helfen sie dem Einen oder Anderen bei seinen Rechergen!

    Es ist zum Haare raufen, wo könnte ich noch nachfragen?

    Vom Onkel Eugen der ebenfalls Soldat war und 1941 gefallen ist, hatte ich auch kein Foto. Nach endlosen Rechergen fand sich eine Spur zu einer ausgewanderten,

    angeheirateten Verwandten in Amerika, die im Nachlaß ihres Mannes ( Adoptivsohn von Onkel Eugen ) ein Foto von Onkel Eugen fand.

    Leider hatte sie kein Foto von Onkel Max.

    Soviel von meinen Erfahrungen zum " einfachen Beschaffen eines Fotos " !

    Bis demnächst,

    Oldie07 (Johann):(

    Hallo Diana, schön das Du mir antwortest. Die Daten zu meinem Onkel sind bereits eingestellt unter " Spezialhospital-Nr. 2738 " (auch die Antwort von der WAST). Da ich von der Existenz meines Onkel keine Ahnung hatte, ich auch nicht weis wie er aussah, würde mir ein Soldatenbild nichts helfen.

    Hallo Andreas,Thilo und Dirk, ebenfalls vielen Dank für Eure Anregungen. Mein Onkel war in München wohnhaft, ich werde beim Stadtarchiv in der Winzererstrasse wegen einem Foto anfragen, viel Hoffnung auf Erfolg habe ich nicht! Wie gesagt, die WAST hat auch kein Foto, das Ev.Luth. Zentralarchiv in Nürnberg hat auch nichts im Bestand.

    Ich bleibe am Ball!

    Servus,

    Oldie07 (Johann)


    Verlinkung zum ursprünglichen Thema gelegt, Diana

    Hallo Forumsmitglieder,

    vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich ein Foto eines Wehrmachtssoldaten anfordern kann. Es geht um ein Foto zu meinem Onkel, der als Soldat im Oktober 1945 in russischer Kriegsgefangenschaft verstarb.

    Wo ich auch anfragte, WAST/DRK/Volksbund, es existiert kein Foto. Verwandte kann ich ansprechen, alle älteren Jahrgänge sind verstorben. Hat jemand eine Idee?

    Freue mich auf Eure Zuschriften,

    Oldie07 (Johann):thumbsup:

    Hallo und guten Morgen,
    zu der WASt-Auskunft über die militärischen Einsätze meines Onkels im 2.WK, s. Beitrag vom 19.03.2018,
    habe ich doch noch eine Frage:
    ab 09.01.1942 war mein Onkel bei der 1.Kompanie Jagdkommando 1 und ab 11.09.1942 bei der 1.Kompanie Jagdbataillon "Krah" eingesetzt!
    Wem unterstanden diese Einheiten, welche Bewaffung hatten sie, was waren die Aufgaben eines Jagdkommando???
    Ich habe überhaupt keinen blassen Schimmer, für was diese Jagdkommandos aufgestellt wurden!
    Freue mich auf Eure Aufklärungen.
    Oldie07(Johann)

    Hallo Paul,
    vielen Dank das Du die Mühe gemacht hast, für mich die Russ. Gefangenenakte in das Forum einzustellen. Heute komme ich mit der letzten Info zu diesem Thema, es gibt nicht Neues! Auf meine Nachfrage bei der WASt warum die Aufzeichnungen über die Kriegseinsätze meines Onkels im Juli 1944 enden, wurde mir gestern schriftlich mitgeteilt, daß keine ergänzenden Mitteilungen vorliegen!
    Ich komme mir vor als wenn ich ein gutes Buch gelesen hätte, Spannung baut sich auf, aber das Ende des Buches bleibt mir verschlossen.
    Das macht mich traurig, wennigstens gedanklich wollte ich nachvollziehen können, was mein Onkel ab Jul 1944 bis zu seiner Gefangennahme mitmachen mußte.
    Allen, die mich bisher mit Informationen gefüttert haben und vielleicht noch weiter füttern, wünsche ich schöne Osterfeiertage, das gilt natürlich
    auch für alle anderen Mitglieder des Forums in Nord/Süd/Ost/West!
    Oldie07(Johann)