Posts by JoMe

    Hi Harm


    Das sind zwei verschiedene Flugzeuge, die beiden rechten Fotos zeigen eine Bf110 C.

    Die Fotos zeigen keine Einzelheiten, die auf einen Verband schließend lassen.


    Das rechte Foto zeigt eine He 111 P/H, deren Kennzeichen A1 + W . lauten könnte und damit zum KG 53 gehört.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi Utegert


    Bei der Me 262 A-2a/U2 handelt es sich um eine Version mit verglastem Rumpfbug (sogenannte LotFe-Kanzel)

    Die Maschine wurde auch als V484 bezeichnet (nach den drei letzten Ziffern der WNr.).

    Die Bezeichnung V 8 ist mir für dieses Flgz. nicht bekannt.

    Der letzte mir bekannte Flug fand am 17.12.44 in Lechfeld statt (bei den Mtt-Werken).


    Gruß

    JoMe

    Hi Walter


    Noch ne kleine Verbesserung.

    Der Flugbucheintrag vom 23.09.1939 bei der FFS C Burg lautet "ANYM", es ist sehr wahrscheinlich, daß tatsächlich WL - vor dem Kennzeichen stand.

    WL - .... wurde übrigens ab Feb.1939 eingeführt.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi


    Interessante Antworten und viel Phantasie.

    Also, so was gab es nicht !

    Es wurde zwar mit Leitstrahlen experimentiert (siehe auch X-Verfahren, Y-Veerfahren, Knickebein), die auch gute Wirkung zeigten, aber gestört werden konnten.

    Wichtig dabei war es, zwei Leitstrahlen zu haben, die sich schnitten, um das Ziel auszumachen.

    Weitere Schnittpunkte mit Leitstrahlen konnten die jeweilige Entfernung zum Ziel anzeigen.

    Die Funktechnik befand sich erst in den Anfängen.

    Es war möglich, einen Sender anzupeilen, damit hatte man dann zwar eine Richtung, aber nicht die Entfernung.

    Wir sollten auch nicht vergessen, die Gegenseite schlief nicht und war uns funktechnisch voraus.

    Ein Sender in Feindesland konnte angepeilt und damit aufgefunden werden.


    Gruß

    JoMe

    Hallo zusammen


    Die GQ-Verlustmeldung besagt, daß Hptm Süssmann vermißt wurde, Ziel seines letzten Einsatzes war der FP Ockenburg/NL.

    In der Ancestry-Meldung steht, daß Hptm Süssmann am Strand "angespült" wurde. Das ist das Synonym dafür, daß er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte.

    Für mich erscheint es logisch, daß die Masch. von Hptm Süssmann aus unbekannten Gründen (vermutlich nach Beschuß) ins Meer stürzte und er anschließend zu einem unbekannten Zeitpunkt angeschwemmt wurde.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi


    Ich hab mir mal ein paar meiner FB-Kopien angeschaut, da kommen auf der A/B-Schule zwischen 160-210 Flugstunden, verteilt auf 500-600 Landungen (ich hätte fast wieder Starts geschrieben) zusammen.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi Sandt


    Die Ausbildung war 1944 bereits sehr eingeschränkt und muß tatsächlich als mangelhaft angesehen werden.

    Das betrifft die Ausbildungsdurchführung, und nicht die Flugschüler. Die waren bestimmt hochmotiviert.

    Z.B. wurden zu Beginn des Krieges (bis etwa 1942) auf den A/B-Schulen etwa 500-600 Flüge absolviert. Im Vergleich zu den 150 Flügen des Horst Sandt ist das ein vielfaches an Flugzeit und damit auch an Erfahrung und erklärt den Begriff "mangelhaft".


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi Julian


    Lt. der Verlustliste des Gen.Quartiermeisters fand der Verlust am 03.12.41 statt.

    He 111 P-2, WNr. 2640, Mittelmeer (b. Insel Capri/I), Motorstörung/Absturz.

    Die Besatzung wurde wie folgt angegeben:

    Bordfunker: Fw Dueing +

    Bordschütze: Uffz Bauer +

    Passagier:

    Reg.O-Baurat Karl Caspari +.

    Die Namen der Geretteten sind nicht bekannt.


    Das Flugzeugkennzeichen wurde nicht angegeben, bist Du Dir mit A1 + NR sicher (die III./KG 53 war meines Wissens immer mit der He 111 H ausgerüstet, nicht mit der anders motorisierten He 111 P) ?

    Falls Du Ergänzungen zu meinen Daten hast, immer her damit, nehme ich gerne an.


    Gruß

    JoMe

    Hi Uwe


    Es handelt sich um die He 111 H-6 / 4302, 4304, 4307, 4314 und 4341.

    Die von Dir angegebenen WNr. (He 111 H-5 und H-6) wurden tatsächlich in Rostock-Marienehe hergestellt (die hier beschädigten Masch. im Juli 1941) und natürlich auch dort eingeflogen (Quelle: FB Heinrich).

    Oranienburg als möglicher Ort der Beschädigung ist eine Vermutung von Dir, versteif Dich nicht darauf, das kann auch an an einem anderen Ort stattgefunden haben.

    Die WNr. 4302 ist später bei der 15/KG 6 als 3E+QZ und der 2/TGr.30 nachgewiesen,

    4304 flog als G1+BH bei der 1/KG 55 (1942)

    4307 gion als G1+AS am 23.05.42 bei der 8/KG 27 verloren

    4314 ging am 24.10.42 beim Fliegerführer Krim über dem Schwarzen Meer verloren -und-

    für die 4341 habe ich nach der Beschädigung keinen weiteren Nachweis.


    Viele Grüße

    JoMe