Posts by JoMe

    Hi


    Interessante Antworten und viel Phantasie.

    Also, so was gab es nicht !

    Es wurde zwar mit Leitstrahlen experimentiert (siehe auch X-Verfahren, Y-Veerfahren, Knickebein), die auch gute Wirkung zeigten, aber gestört werden konnten.

    Wichtig dabei war es, zwei Leitstrahlen zu haben, die sich schnitten, um das Ziel auszumachen.

    Weitere Schnittpunkte mit Leitstrahlen konnten die jeweilige Entfernung zum Ziel anzeigen.

    Die Funktechnik befand sich erst in den Anfängen.

    Es war möglich, einen Sender anzupeilen, damit hatte man dann zwar eine Richtung, aber nicht die Entfernung.

    Wir sollten auch nicht vergessen, die Gegenseite schlief nicht und war uns funktechnisch voraus.

    Ein Sender in Feindesland konnte angepeilt und damit aufgefunden werden.


    Gruß

    JoMe

    Hallo zusammen


    Die GQ-Verlustmeldung besagt, daß Hptm Süssmann vermißt wurde, Ziel seines letzten Einsatzes war der FP Ockenburg/NL.

    In der Ancestry-Meldung steht, daß Hptm Süssmann am Strand "angespült" wurde. Das ist das Synonym dafür, daß er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte.

    Für mich erscheint es logisch, daß die Masch. von Hptm Süssmann aus unbekannten Gründen (vermutlich nach Beschuß) ins Meer stürzte und er anschließend zu einem unbekannten Zeitpunkt angeschwemmt wurde.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi


    Ich hab mir mal ein paar meiner FB-Kopien angeschaut, da kommen auf der A/B-Schule zwischen 160-210 Flugstunden, verteilt auf 500-600 Landungen (ich hätte fast wieder Starts geschrieben) zusammen.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi Sandt


    Die Ausbildung war 1944 bereits sehr eingeschränkt und muß tatsächlich als mangelhaft angesehen werden.

    Das betrifft die Ausbildungsdurchführung, und nicht die Flugschüler. Die waren bestimmt hochmotiviert.

    Z.B. wurden zu Beginn des Krieges (bis etwa 1942) auf den A/B-Schulen etwa 500-600 Flüge absolviert. Im Vergleich zu den 150 Flügen des Horst Sandt ist das ein vielfaches an Flugzeit und damit auch an Erfahrung und erklärt den Begriff "mangelhaft".


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi Julian


    Lt. der Verlustliste des Gen.Quartiermeisters fand der Verlust am 03.12.41 statt.

    He 111 P-2, WNr. 2640, Mittelmeer (b. Insel Capri/I), Motorstörung/Absturz.

    Die Besatzung wurde wie folgt angegeben:

    Bordfunker: Fw Dueing +

    Bordschütze: Uffz Bauer +

    Passagier:

    Reg.O-Baurat Karl Caspari +.

    Die Namen der Geretteten sind nicht bekannt.


    Das Flugzeugkennzeichen wurde nicht angegeben, bist Du Dir mit A1 + NR sicher (die III./KG 53 war meines Wissens immer mit der He 111 H ausgerüstet, nicht mit der anders motorisierten He 111 P) ?

    Falls Du Ergänzungen zu meinen Daten hast, immer her damit, nehme ich gerne an.


    Gruß

    JoMe

    Hi Uwe


    Es handelt sich um die He 111 H-6 / 4302, 4304, 4307, 4314 und 4341.

    Die von Dir angegebenen WNr. (He 111 H-5 und H-6) wurden tatsächlich in Rostock-Marienehe hergestellt (die hier beschädigten Masch. im Juli 1941) und natürlich auch dort eingeflogen (Quelle: FB Heinrich).

    Oranienburg als möglicher Ort der Beschädigung ist eine Vermutung von Dir, versteif Dich nicht darauf, das kann auch an an einem anderen Ort stattgefunden haben.

    Die WNr. 4302 ist später bei der 15/KG 6 als 3E+QZ und der 2/TGr.30 nachgewiesen,

    4304 flog als G1+BH bei der 1/KG 55 (1942)

    4307 gion als G1+AS am 23.05.42 bei der 8/KG 27 verloren

    4314 ging am 24.10.42 beim Fliegerführer Krim über dem Schwarzen Meer verloren -und-

    für die 4341 habe ich nach der Beschädigung keinen weiteren Nachweis.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi Rolf


    Lt einem Flugunfallbericht handelt es sich bei der Maschine um eine Ju W 34 hi mit der WNr.318 der FFS Perleberg.

    Ursache des Flugunfalls war zu tiefes Anschweben bem Landeanflug, wobei Korngarben gestreift wurden, und das Flugzeug dadurch einen Kopfstand "baute".

    Die Maschine wurde dabei nur leicht beschädigt, Personenverluste gab es keine.


    Ist der genaue Unfallort bekannt ?


    Gruß

    JoMe

    Hallo zusammen


    Im brit. Untersuchungsbericht wird die Werknummer. wie folgt angegeben: 334/-035 LMB (für mich unverständlich, LMB kann in diesem Zusammenhang nichts mit der Luftmine, Typ B zu tun haben).

    Die Maschine soll von Blohm & Voss hergestellt worden sein.

    Als Absturzursache wird angegeben, daß das Flugzeug durch die Bodenabwehr abgeschossen worden sein soll.

    Lt dem Buch "Der härteste Tag" soll die Maschine durch eine Raketenkabelsperre zum Absturz gebracht worden sein.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hallo


    Zu Beate Uhse, dies ist der Flug mit der Me 262:

    1(Mitte)/FlÜG 1, 19.04.45 (Berlin-Staaken, Umschulung, WNr.164)

    Als WNr. wurde lediglich 164 notiert, nach meiner Annahme handelte es sich um die WNr. 110164.

    In ihrem Flugbuch ist nur dieser eine Flug mit der Me262 aufgeführt.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi zusammen


    Die Bf 110 war ins Trudeln geraten (Grund und Örtlichkeit wurden nicht angegeben), und der Bordfunker ist deshalb (vermutlich in Panik) ohne Fallschirm abgesprungen (so lt der GQM-Verlustmeldung).

    Offenbar konnte der Pilot die Bf 110 wieder abfangen und anschließend landen.


    Viele Grüße

    JoMe

    Hi


    Diese Ringantenne war drehbar und diente zum Peilen (ich kenne sie unter dem Begriff Peilantenne).


    Viele Grüße

    JoMe