Posts by Baldrick

    Hallo Bijl,


    du könntest im Rostocker Stadtarchiv zur Familie anfragen und dir die Todesanzeige von Paul Stanizek aus der Zeitung raussuchen lassen. Für die Recherche wird sicher eine Gebühr verlangt werden aber mit den Namen der Angehörigen hast du mehr Ansatzpunkte für deine Nachforschungen.


    viele Grüße,


    Ralf

    Hallo Bijl,


    herauszufinden ob jemand zu einer bestimmten Einheit gehörte ist schon eine schwierige und langwierige Sache.


    Da der Name Schmalzried aber nicht so häufig vorkommt, (Namensverteilung) könntest Du versuchen direkt jemanden


    mit dem Namen anzuschreiben - vielleicht hast Du ja Glück und findest einen Schmalzried, der Dir weiterhelfen kann.


    Das ist noch für deine Nachforschungen wichtig: die Abkürzung Olt. steht für Oberleutnant, Oberstleutnant ist ein deutlich


    höherer Rang und wird OTL abgekürzt.


    Gruß,


    Ralf

    Hallo,


    ich möchte Euch auf eine interessante Cd aufmerksam machen.
    Sie heißt: „Der weite Weg zurück nach Balga“ von Henning von Löwis of Menar.


    Es ist ein Radio-Feature, das 2006 vom Deutschlandfunk gesendet wurde, hier die
    Beschreibung:


    „Karl-Heinz Schmeelke erlebt als junger Soldat eine der blutigsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges:
    den Endkampf in Ostpreussen im Kessel von Heiligenbeil. Seinen 19. Geburtstag „feiert“ er am 26. März 1945 am Frischen Haff.
    An diesem Tag notiert er in sein Tagebuch:“ Jeder hat den gleichen Gedanken: Weg von hier – kein Mensch wartet mit Gleichmut
    auf seinen Heldentot oder auf die sowjetische Gefangenschaft.“ 2006 kehrt er noch einmal zurück an den Ort, an dem 1945 die Welt unterging, und begeht seinen 80. Geburtstag an der Steilküste von Balga – mit alten Freunden und russischen Bekannten.


    Der 26. März 2006 ist ein klarer, kalter Wintertag. In Balga, einem Ort, der wie so viele andere von der Landkarte verschwunden ist, herrscht Totenstille. An das grausige Geschehen 1945 erinnern lediglich Kreuze im Schnee. Doch Karl-Heinz Schmeelke kommt alles so vor, als wäre es erst gestern gewesen.“



    Die Cd ist bei Polarfilm erschienen, es gibt sie auch beim Deutschlandfunk oder Amazon.


    Ralf


    Leerzeilen rausgenommen,
    Link aktualisiert + eingefärbt; kkn

    Hallo Hannes,


    auf einem Stadtplan von 1936 ist im Westen der Stadt die neue Artilleriekaserne zu sehen. Da in der Nähe (NO) befindet sich


    ein Kraftwerk mit etwas, was ein Wasserturm oder Gasometer sein könnte. Ich schicke den Ausschnitt per Email.


    Gruß,


    Ralf

    Hallo,


    in Gumbinnen gab es die Otto-Kaserne, sie war nach einem Major Otto (1. Wk.,Pour le Merit) benannt und lag im Nordosten der Stadt


    an der Pillkaller Straße. Auf der einen Seite der Straße war die Otto-Kaserne, gegenüber die Artillerie-Kaserne.


    Zur Reichswehrzeit war in der Otto-Kaserne ein Batallion des IR 1 und später das IR 22 untergebracht.


    Ich habe einige Fotos der Kaserne aber einen Wasserturm konnte ich dort nicht erkennen.


    Ich habe aber noch ein Foto aus Gumbinnen auf dem, lt. Beschreibung, ein Wasserturm "Trakehnen" zu sehen ist, der offenbar als


    Orientierungspunkt für einen Geländeritt diente.


    Willst Du ein Bild zuordnen oder weshalb brauchst Du die Info?


    Gruß,


    Ralf

    Hallo Florian,


    wenn die Person auf dem Foto mit Dir verwandt ist, starte doch mal eine Anfrage bei der Wast.


    Mit etwas Glück bekommst Du Infos zum militärischen Werdegang/Auszeichnungen.


    Wie das geht steht hier.


    Grüsse,


    Baldrick

    Hallo FK-SW,


    über der Brusttasche trägt der Soldat eine Bandschnalle.


    Was das ist wird hier genauer erklärt.


    Um welche Auszeichnung es sich handelt kann ich leider schlecht erkennen.


    Grüsse,


    Baldrick

    Hallo zusammen,


    bei dem zweiten Foto scheint es mir so, als wären dort Engländer fotografiert. Die zwei Personen links bei dem Zelt
    könnten englische Rangabzeichen auf dem Ärmel haben. Es ist nicht so richtig deutlich zu erkennen. Die Uniformen und
    auch die Helme sehen für mich eher englisch aus.


    Vielleicht englische Gefangene in Griechenland?


    Gruß,


    Baldrick

    Hallo Biedermann,


    falls Dein Großvater in Norwegen war, ist folgendes Buch für Dich vielleicht interessant:


    Hans Kohl, Fischdampfer und Walfänger im Krieg. Der Einsatz der 17. U-Bootjagdflottille vor Norwegen, Mittler Verlag


    Gruß,


    Ralf

    Hallo zusammen,


    hier ist noch ein Gutachten über einen Angehörigen der 1. Infanterie-Division (FR 22), Zeitraum Anfang 1945 bis Kriegsende.



    Gutachten
    Über das Schicksal des Verschollenen


    Ernst S. , geb. 16.09.1919


    Truppenteil: Füsilier-Regiment 22 der 1. Infanterie-Division
    Letzte eigene Nachricht vom Februar 1945
    DRK-Verschollenen-Bildliste Band BC, Seite 107


    ...


    Gruß,
    Ralf


    Gutachten --> hier eingefügt. Kordula

    Hallo,


    die Brigade „Scheidies“, die ja offenbar zu der Division Wünnenberg gehört hat wird auch in der Divisionsgeschichte der 1. Infanterie-Division erwähnt.


    Die 1. ID musste Januar, Februar und März 1942, neben ihrem ursprünglichen Verteidigungsauftrag, laufend Stäbe und Bataillone an neue Abwehrbrennpunkte abgeben.



    aus der Divisionschronik:


    Übersicht über die Abgabe von Rgts. und Btls. Stäben an die Brennpunkte Wolchow und Pogostje:


    II./IR22, Abgang 09.01.42, Rückkehr: 04. und 05.03., Einsatz südwestlich Pogostje (269. ID).


    I./IR 22, Abgang: 20.01., Rückkehr: 04. und 05.03., Einsatz südwestlich Pogostje.


    III./IR 22, A.A.1, der Regimentsstab IR 22 und Oberst Scheidies, Abgang 12.02.42, Rückkehr: Anfang April, Einsatz: Brigade Scheidies,
    Einsatz I. A.K., Spasskaja-Polist.


    III./IR 43 Abgang: 13.02., Rückkehr 09. und 10.03., Einsatz nordwestlich Pogostje (269. ID).


    I./IR 43, Abgang: 18.02., Rückkehr: 19.03., Einsatz: bei Lodwa (269. ID).


    Rgts.Stab IR 43 und Oberst Lasch, Abgang: 25.02., Rückkehr: 24.03., Einsatz bei 269. ID über I.II./22 und III./43.


    II./IR 43, Abgang: 15. und 16.03., Rückkehr: 02.04., Einsatz bei 96. ID.


    14./IR 43, Abgang: 20.03., Rückkehr: 18.04., Einsatz bei 269. ID.


    III./IR 1, Abgang: 20.03., Rückkehr: 14.04.


    Rgts.Stab IR 1 und Oberstltn. v. Proeck, Abgang: 22.03., Rückkehr: 16.04., Einsatz bei 269. ID zur Ablösung Rgts.Stab IR 43.




    Zitat:


    „Die Brigade Scheidies zeichnete sich besonders aus, sowohl beim Angriff am 15.03.1942 im Raum Spasskaja-Polist nach Süden als auch bei der Abwehr starker feindlicher Gegenangriffe, die gegen die dünne Sicherungslinie seit dem 22.03. geführt wurden. Als es am 27.03. überlegenen fdl. Panzerverbänden gelang, die „Erikaschneise“ freizukämpfen, war es nur der Umsicht und Tapferkeit ihres hochbewährten Kommandeurs zu danken, daß Schlimmeres verhütet werden konnte. (....)
    Leider waren die Verluste bei den abgegebenen Teilen erschreckend hoch. Die Bataillone kehrten mit geringsten Gefechtsstärken, fast ohne Offiziere, abgekämpft und erschöpft zur Division zurück, z.B. Stärke des II./IR 43: 1 Offz., 1 Uffz., 6 Mann.“



    Die Brigade „Scheidies“ scheint also nur vom 12.02. bis Anfang April als "Feuerwehr"existiert zu haben. Galt das auch für die Division Wünnenberg?


    Gruß, Ralf



    Quelle:


    Richter, Werner: Die 1. (ostpreussische) Infanterie – Division, München, 1975