Posts by Baldrick

    Hallo Eva, Eumex,


    der oben erwähnte Ernst-Anton Krosigk ist vormals Kommandeur der 1. Infanteriedivision gewesen - in dem Zeitraum April 45, den Eva in ihrem ersten Post erwähnt, war er nicht mehr in dieser Funkktion, sondern bereits schon in Kurland gefallen. Es wird noch einen anderen Offizier mit diesem Nachnamen gegeben haben, eben diesen Major von Krosigk. Inwiefern er mit dem ehemaligen Kommandeur verwandt war, kann ich nicht sagen.


    Da diese Kampfgruppe ja nur wenige Tage existiert hat, vermute ich, dass es da kaum schriftliche Vermerke in den Soldbüchern gegeben hat, auf die sich die russischen Truppen bei der Gefangennahme der Soldaten beziehen konnten. Vielmehr werden die deutschen Soldaten ihren letzten Truppenteil (wenn überhaupt) nur mündlich angegeben haben können. Und den Namen Krosigk wird man, wenn man ihn mündlich hört, in den meisten Fällen sowiso erst einmal falsch schreiben (Vermutung Ende. ;-))


    Weiter oben schrieb ich:

    Quote

    In einer späteren Verlustaufstellung der 1. Infanteriedivision aus der Nachkriegszeit heißt es noch, dass bei der „Kampfgruppe von Krosigk“ 1 Offizier gefallen ist.


    Hierzu noch eine Anmerkung: In dieser Verlustaufstellung wurden nur Offiziere erfasst, über die Verluste an Mannschaften und Unteroffizieren können keine Angaben gemacht werden.


    Viele Grüße,


    Ralf

    Hallo Eva,


    ich habe gerade noch einmal in der Chronik der 1. Infanteriedivision nachgesehen.


    Dort habe folgendes gefunden:


    "Am Abend des 17.04.1945 traf der Korps-Befehl ein, dass aus den Resten der Division eine Kampfgruppe zu bilden sei, die der 58. Infanteriedivision unterstellt wurde. Ihre Führung übernahm Major von Krosigk. Die Kampfgruppe wurde zunächst am Panzergraben bei Lochstädt [bei Pillau] eingesetzt."


    In einer späteren Verlustaufstellung der 1. Infanteriedivision aus der Nachkriegszeit heißt es noch, dass bei der „Kampfgruppe von Krosigk“ 1 Offizier gefallen ist.


    Mehr habe ich dazu leider nicht gefunden.


    Viele Grüße,


    Ralf

    Hallo zusammen,


    bei dem deutschen Soldaten, der rechts im Bild zu sehen ist, erkenne ich eine Aufschiebeschlaufe über dem Schulterstück. Diese zur Tarnung verwendeten Schlaufen weisen, meiner Meinung nach, auf ein frühes Kriegsjahr hin.


    Grüße,


    Ralf

    Hallo,


    üblicherweise wird das Ordensband bei der Verleihung durch das Knopfloch gezogen, so wie es auf dem ersten Bild zu erkennen ist.


    Bei einer Feldbluse mit verdeckter Knopfleiste ist es schon etwas schwieriger anzubringen, und führt, wie auf dem zweiten Foto zu sehen, zu den individuellen "Ausschmückungen" mit den Bandenden.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Matthias,


    wahrscheinlich ist in dem Soldbuch auch mit "Dienstsiegeln" gestempelt worden (meist auf der Seite mit den Beurlaubungen (S. 23)). Bei einer deutlichen Stempelung kannst Du auch die Feldpostnummer der Einheit erkennen. Vielleicht ergeben sich so neue Informationen zu dem o.g. Regiment ?


    Gruß,


    Ralf

    Hallo Matthias,


    Danke fürs Einstellen.


    Kommt die Einheit in dem Soldbuch noch einmal an anderer Stelle vor, ev. mit einem Datum ?


    Und stehen auf Seite 17 noch weitere Eintragungen (als Fortsetzung von Seite 4) ?


    viele Grüße,


    Ralf

    Hallo Birgit,


    vermutlich war dein Vater zunächst auf dem Kreuzer "Nürnberg" und ist dann auf die "Romania" gekommen, die im Schwarzen Meer eingesetzt war. Die "Nürnberg" war dort nie. Die "Romania" ist am 12.05.1944, während der russischen Offensive, versenkt worden. [URL=http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,5766.msg162249.html#msg162249]Zitat Chronik/Beitrag Marinearchiv[/URL]


    Vielleicht kannst Du auch nach Infos/Berichten über die "Romania" suchen ? Ev. gibt es auch noch einen Bericht über die Versenkung.


    Im FdW habe ich das folgende zu dem Schiff gefunden:


    Quote

    Außer „Romania“ waren im Schwarzen Meer noch das rumänische Minenschiff „Admiral Murgesko“ und das Hilfsminenschiff „Dacia“ eingesetzt. Diese Schiffe wurden von rumänischen Seeoffizieren geführt. Einsatz erfolgte durch das Marinelehrkomanndo. Minenschiff „Romania“ Ehemaliges rumänisches Fahrgastschiff, 1904 gebaut,3152 BRT. Das Schiff wahr zunächst Wohn und Liegeschiff der Schnellbootflottille, wurde 43 zum Minenschiff umgebaut. Als solches ab 3 11 43 im Schwarzen Meer eingesetzt. Im Mai 44 auf dem Seeweg von Sewastopol nach Konstanza durch Fliegerbomben Versenkt.


    Quelle: Beitrag, FdW


    Neben dem FdW ist auch das Forum Marinearchiv immer eine aussichtsreiche Adresse für eine Recherche.


    Grüße,


    Ralf

    Hallo,


    das Ärmelabzeichen zeigt die Zugehörigkeit zum Festungswachtkorps an. Was die Farbe "Rot" bedeutet, müsste ich noch einmal nachsehen. Schwarz gibt es auch noch.


    Das Kragenabzeichen ist das eines Mitraillueurs, d.h. MG-Schützen.


    Gruß,


    Ralf

    Hallo Gerda,


    wenn Du hier im Forum bei einem Dateianhang (meist ein Foto) liest, dass er z.B. 800 mal heruntergeladen wurde, heisst das meines Wissens nicht, dass die Datei 800 mal auf einem Computer (bewußt) gespeichert wurde, sondern, dass der Anhang 800 mal angesehen wurde. Und das geschieht automatisch immer dann, wenn man eingeloggt ist und sich den Beitrag aufruft.


    Grüße,


    Ralf

    Hallo Gil,


    Herzlich Willkommen im FdW.


    Auf dem Foto trägt Dein Vater eine Uniform des RAD.


    Über der Hakenkreuzbinde befindet sich das Abzeichen des RAD mit der Nummer seiner Einheit.


    Durch eine Falte im Ärmel ist es allerdings nicht richtig zu erkennen.


    Interessant ist noch der Kragenspiegel, der seinen Rang im Reicharbeitsdienst anzeigt.


    Hier kannst einmal vergleichen: [URL=http://www.google.de/imgres?sa=X&biw=1245&bih=824&tbm=isch&tbnid=nM8CeAeIgAAYPM:&imgrefurl=http://www.wwiidaybyday.com/uniformen/reichsarbeitsdienst.htm&docid=mEdkpJrWUQk2PM&imgurl=http://www.wwiidaybyday.com/uniformen/radunif1.jpg&w=304&h=440&ei=MhN6UvWCBc2KswbTxIHoCg&zoom=1&iact=hc&vpx=716&vpy=193&dur=5446&hovh=270&hovw=187&tx=94&ty=162&page=1&tbnh=140&tbnw=96&start=0&ndsp=42&ved=1t:429,r:5,s:0,i:100]Klick[/URL]


    Bei der Bandschnalle wird es sich wohl um das Schutzwall-Ehrenabzeichenhandeln.


    Herzliche Grüße,


    Ralf

    Hallo Kordula,


    auf dem Bild ist ein Appell zu sehen, so wie er heute auch noch durchgeführt wird.


    Die Mannschaftssoldaten stehen zu dritt hintereinander und viele, viele nebeneinander (wie salopp dazu gesagt wird ;)), am hinteren Ende der Reihe stehen wohl einige Unteroffiziere, die Uniform lässt das erahnen, außerdem würden sie, als Dienstgradgruppe der Unteroffiziere, an der ihrem Rang entsprechenden Position stehen.



    Vor der Front ein Offizier, der seine Rede mit einer Armbewegung unterstreicht.


    Rechts neben Deinem Opa ein Feldwebeldienstgrad, (Vermutung an) der eventuell den angetretenen Soldaten die in solchen Fällen üblichen Kommandos erteilt hat (Stillgestanden, Rührt Euch, usw.) und die Truppe dem Chef gemeldet hat. Links neben Deinem Opa ev. der Kompaniefeldwebel (Vermutung aus).


    Dann erkenne ich:


    Die Kragenspiegel, wie sie Dein Opa trägt, bzw. deren Waffenfarbe (Schwarz = Lw-Bautruppe) finden sich auch an der Uniform des Feldwebels und des Offiziers in der Mitte.


    Das die Mannschaftssoldaten farblich nicht einheitlich gekleidet sind und schon etwas älter aussehen


    Das bei dem Feldwebel im Vordergrund eine Kordel von der rechten Schulterklappe zur Knopfleiste läuft. Sie sieht nicht nach einer Schützenschnur aus. Ev. Trillerpfeife.


    Dann vermute ich:


    das der Offizier in der Mitte der mit dem höchsten Dienstgrad ist


    das das Gebäude (Kaserne, Schule oder so) in Deutschland liegt


    das auf dem Foto der Bataillonskommandeur des Luftwaffen-Bau-Bataillon zu sehen ist. Hierzu könntest Du die Schulterklappen von ihm und die Deines Opas einmal vergleichen.


    viele Grüße + schöne Feier,


    Ralf

    Hallo zusammen,


    interessant auch der Eintrag über das vom Oberzahlmeister ausgezahlte "Kapitulantenhandgeld".


    Damit ist eine "Prämie " gemeint, die es für die o.g. Verpflichtung von 10 Jahren gegeben hat.


    Gruß,


    Ralf

    Hallo Auslander,


    überhaupt kein Problem. Ich denke, dass das IR 43 nicht sein letzter Truppenteil gewesen sein kann, da das Regiment zu dem Datum 1944.02.01. nicht mehr im Nordabschnitt eingesetzt war. Sie war zu dieser Zeit schon im Südabschnitt im Raum Winniza.


    Wie gesagt: Ein Antrag bei der Wast und eine Anfrage beim Suchdienst des Roten Kreuz (DRK-Suchdienst) wären eine Überlegung wert.


    Grüße,


    Ralf

    Hallo Auslander,


    zunächst würde ich versuchen den Ort Varma zu finden. Dazu ist es wichtig zu wissen, wie der Ortsname genau geschrieben wird.


    Hast Du denn ein Schreiben vom Volksbund, wo man den korrekten Namen lesen kann ?


    Wenn der Ort gefunden ist, kann man nachsehen, ob er im damaligen Bereich des IR 43 lag.
    Allerdings habe ich den Ortsnamen in der Divisionschronik im Zeitabschnitt Februar 1944 bisher nicht gefunden.
    Ebenfalls ist auch kein Walter Winkler in der Vermisstenbildliste für das IR 43 aufgeführt.


    Es kann durchaus sein, dass Walter Winkler (aus den verschiedensten Gründen) im Laufe des Kriegs in eine andere Einheit gekommen ist.


    Liegt denn noch das Schreiben von der Wast vor ? Falls es schon länger her ist, kann es sich durchaus lohnen dort noch einmal einen Antrag zu stellen.


    viele Grüße,


    Ralf

    Hallo zusammen,


    links auf dem Foto 218 müsste das taktische Zeichen für einen Troß (den dieser SAN-Einheit ?) zu sehen sein. Das ist das Zeichen, das wie ein "Briefumschlag" aussieht. ;)
    Mimi, kannst Du auf dem Foto neben diesem Zeichen noch weitere Buchstaben oder Zeichenkombinationen erkennen ?


    Auf dem letzten Bild ist sicher ein Sportplatz/Fußballplatz oder sowas in der Art abgebildet, wichtiger, finde ich, sind jedoch die Fahrzeuge, die offenbar den Fuhrpark dieser Einheit darstellen.


    Grüße,


    Ralf