Posts by Baldrick

    Hallo Mia,


    in der letzten Spalte der Tabelle wird beschrieben mit welchem Ergebnis dein Verwandter aus den in der ersten Spalte aufgeführten Lazaretten entlassen worden ist.

    K.V. am Ende der oberen Zeile bedeutet, dass er wieder "Kriegsverwendungsfähig" war, und in den beiden folgen Zeilen steht, dass er "zur Truppe", d.h. wieder zu seiner (oder einer neuen) Einheit entlassen wurde.


    Grüße,

    Ralf

    Hallo,

    ich denke, dass hier nur die Dienstgrade (der Gefreite und die Feldwebel, die zu erkennen sind) eine Uniform mit Hoheitsadler tragen, der Rest nicht. Anscheinend sind bei den Uniformen (der Rekruten ?) noch keine Effekten angebracht. Ferner ist mir aufgefallen, dass sie alle ein altes Stahlhelmmodell (Lüftungsbolzen) tragen.
    Eventuell ein Bild aus der Übergangszeit Reichswehr/Wehrmacht oder Österreich 1938 ?


    Grüße,

    Ralf

    Hallo zusammen,


    hier der Link zu einer Seite des AeroClubs Göppingen-Salach, auf der es um die Historie des Vereins geht. Besonders interessant finde ich das „Organisieren“ von Segelflugzeugen in der Nachkriegszeit, aber auch die Anfänge der frühen dreissiger Jahren.


    Ann, vielleicht würde es sich für dich lohnen mit dem Verein einmal Kontakt aufzunehmen. Möglicherweise gibt es dort ein Vereins- oder Lokalarchiv, das noch über mehr Detailwissen, besonders zu den Personen, verfügt.


    Geschichte des AeroClubs Göppingen


    Viele Grüße,


    Ralf

    Hallo und Herzlich Willkommen Alex,


    wie Du schon richtig vermutet hast, trägt dein Großvater eine Uniform der Luftwaffe.


    Der Kragenspiegel weist ihn als einen Unteroffizier aus. Anhand der Farbe des Kragenspiegels kann man den Teil der Luftwaffe erkennen, zu dem der Träger gehörte. Die unterschiedlichen Farben sind auf alten Schwarz\Weiss Fotos heute schwer zu unterscheiden. Es könnte Rot sein, was bedeuten würde, dass er bei der Flugabwehr (Flak) war.

    Grüße,

    Ralf

    Hallo Martin,

    meiner Meinung nach zeigt das Foto deinen Verwandten als einfachen Mannschaftssoldaten der Infanterie. Zu erkennen ist das an der weißen Waffenfarbe, die sich an den Kragenspiegeln und am Winkel an seiner Kopfbedeckung findet. Farbfoto sei Dank. ;)

    Die Dienstgradabzeichen der Mannschaften müssten an den Ärmeln aufgenäht sein. Da dort keine zu sehen sind, ist sein Dienstgrad der niedrigste, d.h. „Schütze“. Die Aufschiebeschlaufen über den Schulterklappen könnten bedeuten, das er ein Unteroffiziersanwärter ist. So ganz sicher bin ich mir da nicht, da sie für mein Gefühl etwas zu breit sind.


    Grüße,

    Ralf

    Hallo,

    hier einige Informationen zu Ulrich Iffland, die ich in meinen Unterlagen gefunden habe. Hintergrund ist meine Recherche zu einem Verwandten, der im Stab des IR 22 eingesetzt war. Die meisten Quellen stammen aus seinem Nachlass. Leider sind es nur Puzzlesteine.


    Stellenbesetzung des IR 43 von 1938

    Hauptmann Iffland, Diplom Landwirt, 7. Kompanie


    Regimentszeitung des IR 22 „Tapfer und Treu“ vom 11.10.1942

    „…die Führung des Regiments übernimmt Oberstleutnant Iffland, früher Kommandeur II./IR 43.“

    Vorwort unterzeichnet mit: Iffland, Oberstleutnant und Regimentsführer


    Regimentszeitung des IR 22 „Tapfer und Treu“ vom 01.01.1943

    Vorwort unterzeichnet mit: Iffland, Oberstleutnant und Regimentskommandeur


    Regimentszeitung des IR 22 „Tapfer und Treu“ vom 01.04.1943

    Vorwort unterzeichnet mit: Iffland, Oberst und Regimentskommandeur


    Feldpostbrief Ludwig B. (Stab IR 22) vom 21.11.1943 an seine Eltern

    „Ich möchte Euch nur eben auf die evtl. Nachricht vom Tode unseres Kommandeurs vorbereiten, damit Ihr nicht wer weiß was auch von mir denkt. Unser Oberst kam vom Urlaub zurück und wurde im Wagen durch Partisanen erschossen. Ihr könnt Euch denken, dass uns dieser Verlust sehr nahe ging….“


    Richter, Werner, Divisionsgeschichte der 1. Infanteriedivision, München, 1974

    „Während dieser Zeit trugen wir am 24.11. auf dem dortigen Heldenfriedhof (Tigodaabschnitt) den durch Partisanen gefallenen Rgt. Kdr. des Füs. Rgts., Oberst Iffland, in einer ergreifenden Feierstunde zu Grabe. Im Oktober war ihm noch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für seine erfolgreiche Führung des Regimentes und für seinen tapferen Einsatz verliehen worden. Seine Füsiliere prägten das Wort: „Er ist immer vorn bei uns“. Auch dieser hochbewährte Kommandeur lebt in unserem Herzen weiter.“



    Herzliche Grüße,

    Ralf

    Hallo zusammen,


    in dem Heft „Luftwaffe im Focus“ Nr. 19 von 2012 sind in dem Artikel „Die Geschichte der Savoia-Staffel“ einige Fotos derselben Maschine wie in Abb. 74B abgebildet. In der besagten Luftwaffenstaffel flogen von 1941 bis 1943 auch drei Savoia SM.73 . Eine davon war die RD + CU mit der hübschen „Palmira“ am Rumpfband. Der Text lautet: „Meiner Blume Palmira“.
    Die drei SM.73-Maschinen sind allesamt verloren gegangen, lt. einer Aufstellung, die allerdings bei zwei Maschinen nicht die Kennung umfasst, sind deren Verlustorte:


    1.) 03.01.1942 auf dem Flugplatz Brindisi (Bruchlandung)

    2.) 06.05.1942 auf dem Flugplatz Malemes/Kreta (Rollschaden)

    3.) 28.03.1943 1Z + QD auf dem Flugplatz Trapani (Kopfstand)


    Da die Maschine auf Wolfs Foto eher nach Rollschaden als nach Bruchlandung aussieht, könnte Kreta passen.


    Beste Grüße,


    Ralf

    Hallo Reinhilde,


    die Wehrpflichtigen, die vor dem Krieg zum Infanterie-Regiment 22 eingezogen wurden, stammten zum größten Teil aus Ostpreussen, aber auch aus Westfalen und dem Rheinland. Daher musste dein Vater nicht zwangsläufig in der Umgebung von Goldap gewohnt haben, um dorthin zum Wehrdienst eingezogen worden zu sein, falls das deine Frage war. Wenn er zu der Zeit in Essen gewohnt hat passt das auch. Allerdings war er zu der Zeit schon älter als die anderen Wehrpflichtigen. Stimmen denn die Daten aus deinem ersten Beitrag oder hatte er einen besondern Beruf, wie z.B Bergmann ?


    Als er am 20.01.1945 bei Breitenstein verwundet wurde befand sich das Regiment, bzw. die 1. Infanteriedivision auch dort:


    In meinen Unterlagen habe ich für den 19.01.1945 gefunden:


    "Div.Gef.-Stand: Stablacken, Neu-Nassau (an Straße Breitenstein - Insterburg)" , aus LENZ, Kampf um Ostpreussen 1945


    Das zeigt, dass dein Vater wohl auch den ganzen Krieg beim Infanterie-Regiment 22 (später Namensänderung in Füsilier-Regiment 22) gewesen ist. Da das Regiment während des Krieges aber ständig sehr hohe Verluste an Soldaten hatte, vermute ich, dass er nicht direkt in einer Kampfkompanie, sondern eher beim Stab, etc. eingesetzt war. Hast Du noch ein Foto deines Vater aus der Zeit und magst es hier einstellen ?


    Herzliche Grüße,


    Ralf




    Hallo Heidy


    es scheint mir, als stünde auf der Rückseite des Fotos noch mehr Text. Erkennen kann ich leider nichts, das Schriftbild erinnert mich aber an eine Adresse. Wie ist denn deine Einschätzung ?

    Grüße, Ralf

    Hallo,


    da, wie das erste Foto zeigt, der Fotograf auch in St. Nazaire gewesen ist, könnten die Bilder mit den vielen Fahrzeugen (001, 002, 003 und 005) auch hier aufgenommen worden sein.


    Der Rückzug der britischen Truppen lief nicht nur über Dünkirchen (wie oftmals angenommen wird), sondern auch über nahezu alle anderen Häfen in Nord- und Westfrankreich. St. Nazaire gehörte auch dazu (1). Dort gab es zu der Zeit auch einen im Bau (2) befindlichen Flugplatz, dessen Flugzeughallen denen auf den Fotos (s.o.) ähneln.


    Hier ein Bild mit unklarem Entstehungszeitpunkt:


    franz. Zeitungsbericht zum 80jährigen Bestehen des Flugplatz St. Nazaire


    Ein Hallenabschnitt scheint wohl etwas schmaler zu sein, allerdings fehlt ein Gesamtüberblick über den Platz. Was meint Ihr ?


    Keiler: Sind unter den Fotos noch weitere mit den Hallen im Hintergrund ?




    (1) Evakuierung Englischer Truppen aus Frankreich (Wiki, Englisch)


    (2) "The rear party was now again together with the main stem, and twenty of our lorries went hurtling at breakneck speed for nearly forty miles from Nantes to a half-built airfield near St Nazaire." aus den Erinnerungen von I. Macpherson: How Grandad went to war


    Grüße,


    Ralf