Posts by Baldrick

    Hallo JJG98 und herzlich Willkommen im FdW.


    Der Soldat auf deinem Foto hat einen Mannschaftsdienstgrad des Heeres. Allein an den Schulterklappen kann man den Dienstgrad nicht erkennen. Die Rangabzeichen dieser Dienstgradgruppe befanden sich auf dem Ärmel. Die Schulterklappe kann Dir nur etwas über seine Einheit sagen - dazu ist aber auch die Farbe der Abzeichen wichtig, und das ist auf Schwarzweiß Fotos oftmals nur sehr schwer zu erkennen.

    Wenn z.B. die Farbe "Weiß" wäre, könnte das Infanterieregiment 41 seine Einheit sein. Die Nummer, die auf dem Knopf der Schulterklappe nur leicht zu erkennen ist, zeigt dabei die Kompanie an.


    Beste Grüße,


    Ralf

    Hallo zusammen,

    ich habe hier einen Bericht über die Fahrt des Dampfers "Sachsenwald" im Mai 1945 von Hela nach Kopenhagen (älterer Beitrag).

    Geschrieben im Jahr 1967 vom Führer der Sanitätskompanie, die auf dem Schiff für die Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge zuständig war.


    San.Komp. 2/1

    Führung: Oberstabsarzt Dr. Eberhard v. Varendorff

    Kompanie kam aus Königsberg

    Hatte ca. 20% des Personals in Ostpreussen verloren

    Der Kp. wurde für die Fahrt das Feld-Lazarett 110 unterstellt

    Von Hela am 02.05.1945 abgelegt

    Über Kopenhagen ging es nach Kiel

    In Kiel am 27.05.1945 angekommen, von dort geschlossene Verwendung der Kompanie in einem Camp.

    eingearbeitet, many

    Standorte Sanitätseinheiten


    Grüße,

    Ralf

    Hallo Arnd,


    die Luftwaffenadler an den Schiffchen und der Soldat rechts im Hintergrund waren meine ersten Eindrücke. Wobei die Uniform des Soldaten alleine betrachtet nicht ganz eindeutig wäre, da gebe ich dir Recht. Dann ist mir bei dem linken Mann (stehend, weißer Drillich, Gewehr an der Seite) noch das Koppelschloss aufgefallen. Für mich sieht es, aufgrund der ovalen Form, nach einem Luftwaffenschloss aus.

    Grüße,

    Ralf

    Hallo und Herzlich Willkommen im FdW.


    Die Soldaten auf dem Bild haben sog. Drillichanzüge an. Es sind Arbeitsanzüge, die z.B beim Arbeiten in der Werkstatt, an Fahrzeugen oder Flugzeugen getragen wurden. Die Soldaten auf dem Bild gehören zur Luftwaffe. Das erkennt man an den Schiffchen, rechts im Hintergrund steht auch noch jemand in Lw-Uniform. Ich vermute, dass es sich hier bei den Handgranaten um Übungsgranaten handelt, ev.eine spontane Übung ? Zeitliche Einordnung ist schwierig, möglicherweise sind die um die Helme gespannten Gurte für Tarnmaterial ein Hinweis. Da bin ich mir nicht sicher, wie lange die in Verwendung waren....


    herzliche Grüße,


    Ralf

    Hallo Mia,


    in der letzten Spalte der Tabelle wird beschrieben mit welchem Ergebnis dein Verwandter aus den in der ersten Spalte aufgeführten Lazaretten entlassen worden ist.

    K.V. am Ende der oberen Zeile bedeutet, dass er wieder "Kriegsverwendungsfähig" war, und in den beiden folgen Zeilen steht, dass er "zur Truppe", d.h. wieder zu seiner (oder einer neuen) Einheit entlassen wurde.


    Grüße,

    Ralf

    Hallo,

    ich denke, dass hier nur die Dienstgrade (der Gefreite und die Feldwebel, die zu erkennen sind) eine Uniform mit Hoheitsadler tragen, der Rest nicht. Anscheinend sind bei den Uniformen (der Rekruten ?) noch keine Effekten angebracht. Ferner ist mir aufgefallen, dass sie alle ein altes Stahlhelmmodell (Lüftungsbolzen) tragen.
    Eventuell ein Bild aus der Übergangszeit Reichswehr/Wehrmacht oder Österreich 1938 ?


    Grüße,

    Ralf

    Hallo zusammen,


    hier der Link zu einer Seite des AeroClubs Göppingen-Salach, auf der es um die Historie des Vereins geht. Besonders interessant finde ich das „Organisieren“ von Segelflugzeugen in der Nachkriegszeit, aber auch die Anfänge der frühen dreissiger Jahren.


    Ann, vielleicht würde es sich für dich lohnen mit dem Verein einmal Kontakt aufzunehmen. Möglicherweise gibt es dort ein Vereins- oder Lokalarchiv, das noch über mehr Detailwissen, besonders zu den Personen, verfügt.


    Geschichte des AeroClubs Göppingen


    Viele Grüße,


    Ralf

    Hallo und Herzlich Willkommen Alex,


    wie Du schon richtig vermutet hast, trägt dein Großvater eine Uniform der Luftwaffe.


    Der Kragenspiegel weist ihn als einen Unteroffizier aus. Anhand der Farbe des Kragenspiegels kann man den Teil der Luftwaffe erkennen, zu dem der Träger gehörte. Die unterschiedlichen Farben sind auf alten Schwarz\Weiss Fotos heute schwer zu unterscheiden. Es könnte Rot sein, was bedeuten würde, dass er bei der Flugabwehr (Flak) war.

    Grüße,

    Ralf

    Hallo Martin,

    meiner Meinung nach zeigt das Foto deinen Verwandten als einfachen Mannschaftssoldaten der Infanterie. Zu erkennen ist das an der weißen Waffenfarbe, die sich an den Kragenspiegeln und am Winkel an seiner Kopfbedeckung findet. Farbfoto sei Dank. ;)

    Die Dienstgradabzeichen der Mannschaften müssten an den Ärmeln aufgenäht sein. Da dort keine zu sehen sind, ist sein Dienstgrad der niedrigste, d.h. „Schütze“. Die Aufschiebeschlaufen über den Schulterklappen könnten bedeuten, das er ein Unteroffiziersanwärter ist. So ganz sicher bin ich mir da nicht, da sie für mein Gefühl etwas zu breit sind.


    Grüße,

    Ralf

    Hallo,

    hier einige Informationen zu Ulrich Iffland, die ich in meinen Unterlagen gefunden habe. Hintergrund ist meine Recherche zu einem Verwandten, der im Stab des IR 22 eingesetzt war. Die meisten Quellen stammen aus seinem Nachlass. Leider sind es nur Puzzlesteine.


    Stellenbesetzung des IR 43 von 1938

    Hauptmann Iffland, Diplom Landwirt, 7. Kompanie


    Regimentszeitung des IR 22 „Tapfer und Treu“ vom 11.10.1942

    „…die Führung des Regiments übernimmt Oberstleutnant Iffland, früher Kommandeur II./IR 43.“

    Vorwort unterzeichnet mit: Iffland, Oberstleutnant und Regimentsführer


    Regimentszeitung des IR 22 „Tapfer und Treu“ vom 01.01.1943

    Vorwort unterzeichnet mit: Iffland, Oberstleutnant und Regimentskommandeur


    Regimentszeitung des IR 22 „Tapfer und Treu“ vom 01.04.1943

    Vorwort unterzeichnet mit: Iffland, Oberst und Regimentskommandeur


    Feldpostbrief Ludwig B. (Stab IR 22) vom 21.11.1943 an seine Eltern

    „Ich möchte Euch nur eben auf die evtl. Nachricht vom Tode unseres Kommandeurs vorbereiten, damit Ihr nicht wer weiß was auch von mir denkt. Unser Oberst kam vom Urlaub zurück und wurde im Wagen durch Partisanen erschossen. Ihr könnt Euch denken, dass uns dieser Verlust sehr nahe ging….“


    Richter, Werner, Divisionsgeschichte der 1. Infanteriedivision, München, 1974

    „Während dieser Zeit trugen wir am 24.11. auf dem dortigen Heldenfriedhof (Tigodaabschnitt) den durch Partisanen gefallenen Rgt. Kdr. des Füs. Rgts., Oberst Iffland, in einer ergreifenden Feierstunde zu Grabe. Im Oktober war ihm noch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für seine erfolgreiche Führung des Regimentes und für seinen tapferen Einsatz verliehen worden. Seine Füsiliere prägten das Wort: „Er ist immer vorn bei uns“. Auch dieser hochbewährte Kommandeur lebt in unserem Herzen weiter.“



    Herzliche Grüße,

    Ralf

    Hallo zusammen,


    in dem Heft „Luftwaffe im Focus“ Nr. 19 von 2012 sind in dem Artikel „Die Geschichte der Savoia-Staffel“ einige Fotos derselben Maschine wie in Abb. 74B abgebildet. In der besagten Luftwaffenstaffel flogen von 1941 bis 1943 auch drei Savoia SM.73 . Eine davon war die RD + CU mit der hübschen „Palmira“ am Rumpfband. Der Text lautet: „Meiner Blume Palmira“.
    Die drei SM.73-Maschinen sind allesamt verloren gegangen, lt. einer Aufstellung, die allerdings bei zwei Maschinen nicht die Kennung umfasst, sind deren Verlustorte:


    1.) 03.01.1942 auf dem Flugplatz Brindisi (Bruchlandung)

    2.) 06.05.1942 auf dem Flugplatz Malemes/Kreta (Rollschaden)

    3.) 28.03.1943 1Z + QD auf dem Flugplatz Trapani (Kopfstand)


    Da die Maschine auf Wolfs Foto eher nach Rollschaden als nach Bruchlandung aussieht, könnte Kreta passen.


    Beste Grüße,


    Ralf