Posts by Mump

    Hallo zusammen,


    in LdW steht bei der 196. Inf.Div.

    http://www.lexikon-der-wehrmac…teriedivisionen/196ID.htm

    der Satz: "Am 6. Januar 1944 wurde die Division auf den Stand einer Ostdivision erweitert".


    Ich kenne den Ausdruck Ostdivision bzw. Ostfrontdivision als Merkmal im Sinne von "kampferprobt" / "Einsatz unter harten Bedingungen gewohnt".

    Gab es jedoch klar definierte Unterschiede einer "Ostdivison" hinsichtlich Gliederung, personeller Ausstattung, Ausrüstung im Gegensatz zu Divisonen auf anderen Kriegsschauplätzen oder Besatzungstruppen?


    Viele Grüsse

    Hubert

    Hallo,


    wie passt die Anfrage zum Raum Deblin / Polen zu den Literaturlinks, die sich auf ein Ereignis bei Leisnig / Sachsen beziehen?


    Viele Grüsse

    Hubert

    Hallo Ingo,

    ergänzend zu dem Post in deinem anderen Thread hier ein Ausschnitt aus google maps des Bereichs. Der Flugplatz Aachen Merzbrück, den dein Großvater erwähnt, existiert heute noch.

    Die Kämpfe Mitte September 1944 im Stolberg Korridor fanden südlich der heutigen Autobahn A4 statt.

    Spitze des amerikanischen Frontvorsprungs war Schevenhütte, der Frontverlauf war in diesem Bereich ab Mitte September bis zur grossen Offensive am 16.11.1944 relativ statisch auf dem Höhenrücken ungefähr Linie Schevenhütte, Hastenrath, Donnerberg.

    Genaue Karten des Frontverlaufs sind im Netz verfügbar.

    Viele Grüsse

    Hubert



    pasted-from-clipboard.jpg

    Hallo,


    noch ein Einschub zum Einsatz im Raum Aachen September 1944:

    Die Einkesselung von Aachen bzw. die "Zangenbewegung" war ja erst Ende September bzw. Anfang Oktober 1944, weshalb es tatsächlich sein könnte, dass die Einheit bei der Schlacht um Aachen doch nicht dabei war.


    Weißt du welche Einheiten auf dem Flugplatz Merzbrück im September 1944 stationiert waren?

    Ab dem 11.09.44 bis ca. 16.09.44 sind die amerikanischen Truppen nach nach Betreten des Reichsgebiets bei Roetgen durch den Stolberg-Korridor südlich Aachen bis Schevenhütte vorgestossen.

    Schevenhütte war bis Mitte November 1944 die Spitze eines weit in die deutschen Linien hineinragenden Frontvorsprungs. Im Zeitraum 11.09. bis 16.09.44 fanden im Stolberg-Korridor schwere Kämpfe statt. Von dort bis bis zum Flugplatz Merzbrück sind es nur wenige Kilometer Luftlinie. Der "Stolberg-Korridor" verlief teilweise auf einem Hochplateau am Südrand der Eifel, von dort ist der Flugplatz Merzbrück fast in Sichtweite und im Wirkungsbereich schwerer Waffen.

    Dass der Flugplatz Merzbrück zu dieser Zeit in umittelbarer Frontnähe noch als Feldflugplatz benutzt wurde, bezweifele ich. Ich vermute eher, dass die Flak-Einheit da schon im Bodeneinsatz eingesetzt war.

    Das ist jedoch "qualifizierte Spekulation".


    Wenn Du diesen Zeitabschnitt näher beleuchten willst, würde es Sinn machen, einen separaten Thread aufzumachen.

    Es gibt hier im Forum wirkliche Spezialisten für die Kämpfe im Grossraum Aachen, die aber unter dieser Threadüberschrift nicht unbedingt auf das Thema aufmerksam werden. Auch ist dieser Zeitraum relativ gut erforscht.

    Viel Erfolg bei deinen weiteren Recherchen.


    Viele Grüsse

    Hubert

    Hallo Uwe,


    vielen Dank für die ausführlichen Informationen.

    Wieso man an die Angehörigen "Gefallen im Luftkampf" übermittelte anstatt den wahren Absturzgrund zu nennen ... lohnt sich hier nicht zu kommentieren..

    Das bleibt natürlich Spekulation. Es entspricht m.M. der bei Benachrichtungsschreiben an die Angehörigen häufig zu findenden Tendenz, die Todesursache zu beschönigen bzw. die Situation zu "herorisieren", um dem Tod einen Sinn zu geben,die Angehörigen zu schonen und die Moral der Heimatbevölkerung zu stärken.


    Viele Grüsse

    Hubert

    Hallo,


    es überrascht mich, dass die Bestattung auf einem Friedhof mehrere 100 km entfernt vom Stationierungs - und Todesort erfolgte

    Auch der Geburtsort hat keinen regionalen Bezug zum Niederhein.

    Wie wurde es bei der Luftwaffe bei im Reichsgebiet gefallenen Soldaten gehandhabt?

    Gab es Sammelfriedhöfe?

    Vielleicht kann einer der Luftwaffen-Experten dazu mehr sagen.


    Viele Grüsse

    Hubert

    Hallo zusammen,
    vielen Dank für die zusätzlichen Informationen.

    , diese Division(en) - es sollten ja ursprünglich mehrere aufgestellt werden


    Das ist interessant. Hast Du dazu weitere Infos, wo wird das erwähnt? Waren bereits konkret andere Infanteriedivsionen zur Umgliederung in Sturmdivisionen vorgesehen?


    Viele Grüsse
    Hubert

    Hallo zusammen,


    ich möchte nach langer Zeit diesen Thread und die Fragestellung in Erinnerung bringen.
    Vielleicht ergeben sich in einem anderen Zusammenhang "Zufallsfunde" dazu.
    Ich denke hier inbesondere an die Forenmitglieder, die aktiv die Bestände von germandocsinrussia.org durchforsten.


    Viele Grüsse und allen ein schönes Wochenende!
    Hubert

    Hallo Ingo,
    danke für die zusätzlichen Infos.


    Meine Überlegung war: Die Volksgrenadier-Divisionen waren truppendienstlich und disziplinarrechtlich dem RFSS und ab Juli 1944 zugleich Befehlshaber des Ersatzheeres, Heinrich Himmler, unterstellt.
    Sie waren damit eine Folge des 20.07.44 und der Bemühungen, der Wehrmacht Kontrolle zu entziehen.
    Wenn im März 1945 aus einer VGD wieder eine Infanterie-Division wurde, wurde diese Entwicklung gestoppt, die Division unterstand wieder komplett direkt dem OKH ?
    Zumal Himmler zu diesem Zeitpunkt , nach seinem Versagen als Befehlshaber der HG Oberrhein und Weichsel, flappsig formuliert als Truppenführer "aus dem Spiel war"?


    Die Durchsicht der Einträge bei den VGD im LdW in den letzten Kriegswochen ergibt noch bei zwei anderen Divisionen Änderungen:
    347. VGD: "Am 7. Mai 1945 wurde die 347.Infanterie-Division noch in 347. Volksgrenadier-Division umbenannt."
    349: VGD: " Die Division wurde im Kessel von Heiligenbeil zerschlagen, Reste kamen zur 21.Infanterie-Division. Der Stab und der Rahmen der Division (etwa 250 Mann) wurden im April
    ins Reich verlegt und die 349.Infanterie-Division aufstellen, zur Durchführung des Befehls kam es nicht mehr."
    Quelle: LdW
    D.h. es gab in den letzen Kriegswochen vereinzelt VGD, die (wieder) in Infanteriedivision unbenannt wurden. Andererseits wird am 07.05.45, zwei Tage vor der Kapitulation, noch eine Inf.division zur VGD.
    Über diesen formalen Akt in den allerletzten Kriegstagen kann man nur staunen.


    Eine klare Linie ist nicht erkennbar, ich denke man kann es die Sparte Kuriositäten im Chaos der letzten Kriegswochen einsortieren?


    Viele Grüsse
    Hubert

    Hallo zusammen,
    ich bin im LdW bei der 6. VGD auf folgende Information gestossen:
    "Nach dem Ende der erfolgreich geführten Abwehrkämpfe am 4. März 1945 wurde die Division am 10. April 1945 in 6. Infanterie-Division umbenannt."
    siehe http://www.lexikon-der-wehrmac…nadierdivisionen/6VGD.htm


    Was hatte es sich mit dieser Unbenennung kurz vor Kriegsende auf sich?
    War damit auch eine Umgliederung verbunden?
    Es überrascht mich, dass statt der von der Propaganda aufgeladenen Bezeichnung "Volksgrenadierdiv." in den letzten Kriegswochen wieder die Bezeichnung "Infanteriediv." verwendet wurde.
    Gibt es weitere Beispiele ausser der 6. VGD?


    Viele Grüsse
    Hubert

    Hallo,


    ausgehend vom regionalen Schwerpunkt des Familiennamen "Konter" und dem Landschaftsbild tippe ich auf:
    - westliches Saarland (heutiger Landkreis Mettlach-Wadern), event. Lothringen oder Raum Trier
    - vor dem Westfeldzug 1939/40? (in diesem Fall entfällt die Option Lothringen ;-))


    Grüße
    Hubert

    Hallo MvS,


    ja, wie geschrieben im Zusammenhang mit der Kommunikation einer Adressänderung, aber es kam darauf keine Reaktion.
    Ich vermute wenn die alle Nachfragen zum Bearbeitungsstatus beantworten würden , wäre die Bearbeitungsdauer noch länger wie 2 Jahre ;)
    Es kam einige Wochen nachdem ich online die Anfrage gestellt hatte per Post eine Eingangsbestätigung mit dem Hinweis, von Rückfragen abzusehen.


    Gruss
    Hubert

    Hallo MvS,


    ich hatte im November 2014 eine Anfrage zu einem Verwandten dort gestellt, die Auskunft kam nach über 2 Jahren im Dezember 2016.
    Zwischendurch hatte ich im Zusammenhang mit einer Adressänderung nach dem Bearbeitungsstatus gefragt, jedoch ohne Reaktion.


    Man muß Geduld haben, die Mühlen dort mahlen langsam, aber sie mahlen ... :)


    Viele Grüsse
    Hubert

    Hallo ,
    zum Jubliäum möchte ich mich trotz eines niedrigen Beitragszählers ;- ) zwischen den "alten Hasen" des Forums zu Wort melden.
    Dieses Forum hat was Qualität der Beiträge, Fachwissen und Umgangston angeht eine Ausnahmestellung .
    Das ist das Verdienst des Administratoren- und Moderatorenteams, die eine sehr angenehme, menschliche Atmosphäre schaffen , aber auch wenn notwendig mit klaren Ansagen und Entscheidungen "den Laden in Ordnung halten".
    Und hinter den Kulissen die Arbeit machen.
    Von der Hilfsbereitschaft der Experten, die mich bei meinem Recherchen zu meinen Onkel mit ihrem Wissen und Material aus ihrem Bestand unterstützt haben, habe ich schon sehr profitiert.


    Herzlichen Dank!
    Hubert

    Hallo zusammen,
    @Sven30 danke für das Einstellen der Lagekarte.
    Mir fällt auf, daß sich die 2. FJg Div. nördlich einer Einbruchstelle / Frontlücke befindet, durch welche massive russ. Kräfte , etliche Divisionen drücken.
    Kann jemand etwas zum Hintergrund, der aktuellen Lage in diesen Zeitraum sagen?
    Ich bin mit diesem Zeitraum und Frontabschnitt nicht vertraut.
    Viele Grüsse
    M.

    Hallo,
    danke für's Einstellen.
    Da ich den genannten Wachtmeister Fritz Amling bei den im "Buch der 78. Sturmdivision" gelisteten RK-Trägern der Division nicht finden konnte, habe ich kurz recherchiert.
    Er war Angehöriger der 3./Sturmgeschütz-Abteilung 202
    http://www.lexikon-der-wehrmac…nenregister/A/AmlingF.htm
    http://www.die-sturmartillerie…lt/rktraeger/rkamling.HTM


    Zur Sturmgeschütz-Abteilung 202 habe ich folgendes englischsprachiges Buch gefunden (erschienen 2015)
    Hier eine bei Google verfügbare Leseprobe in der auf den Einsatz von Amling im Zeitraum Dezember 1942 eingegangen wird
    Illustrated History of the Sturmgeschütz-Abteilung 202von Norbert Számvéber, erschienen 2015 (Seiten 113-117)


    https://books.google.de/books?…onepage&q=history&f=false


    Die Abteilung war aufsplittet auf mehrere Divisonen , 337. ID und 78. ID, bei den Kämpfen als "Feuerwehr" im Einsatz.
    Viele Grüsse
    M.