Posts by DokuWH

    Servus KS und Mitstreiter,

    Das Nummernschild ist eindeutig nicht aus der Kriegszeit. Schaut mal das "WH" an. Beim originalen W ist die mittlere Spitze so hoch wie der ganze Buchstabe. Die Spitze des W auf dem Foto geht aber maximal zur Hälfte hoch!


    Gruß

    Hans

    Servus Robin,

    das muss eigentlich das EK I sein, da dieses Kreuz ständig an der linken Brusttasche getragen wurde und deshalb die Befestigungsnadel hat. Das EK II wurde nur zur Verleihung getragen und hatte einen Ring am Balkenende für das Trageband.


    Gruß

    Hans

    Servus Kesselfritz,

    ende 1948 entließ Frankreich alle deutschen Kriegsgefangenen bis auf häretere Fälle bei SS und Kriegsverbrecher.

    Der französische Staat bot kurz zuvor auch freie Arbeitsverhältnisse bei gleichzeitiger vorzeitiger Entlassung aus dem Gefangenenstatus an, bei gleicher Entlohnung und gleichen Rechten wie die Franzosen. Frankreich war interessiert an Arbeistskräften. Diese Option nutzten ca 138 000 Deutsche, etwa 20% blieben dann für immer in Frankreich.

    Diese Option könnte auch Dein Vater gehabt haben. In meiner Gemeinde gab es auch so einen Fall. Für diesen Soldaten lag in der Familie noch der Ausweis für seine Beschäftigung vor. Also mal schauen, was da noch so da sein könnte!


    Gruß

    Hans

    Servus, ihr Spezialisten an der EDV Front,

    die Umstellung scheint ja gelungen zu sein, so ist mein Eindruck.

    Eine kleinere Änderung hat sich jedoch ergeben, die vielleicht auch an meiner Kiste liegen könnte.

    Beim bisherigen Einstieg unter "Abonnierte Themen" wurden die noch nicht gelesenen Beitrage in Fettschrift angezeigt. Das ist jetzt nicht mehr, alle Beiträge, auch die neuen, werden alle gleich mit normaler Schrift gezeigt.

    Ist das jetzt so gewollt oder wird das noch geändert oder liegt das an meiner Kiste???


    Vielleicht kann das jemand von Euch klären!


    Vielen Dank!


    gruß Hans

    Servus Jan und Versuchsdienst,

    meiner Meinung nach ist der Panzer auf dem Bild im Beitrgag #15 der gleiche wie im Beitrag #18, nur von hinten. Warum?

    Die Kette fehlt auf der gleichen Seite. Die Neigung ist auf der gleichen Seite, also ohne Kette. Der Grasbewuchs auf der Seite ohne Kette ist der gleiche. Der auf der Vorderansicht rechts zu sehende Stein oder das Betonteil ist von hinten auch zu erkennen. Auf der Seite mit Kette stehen Bäume!


    Gruß

    Hans

    Servus Vit,

    vielen herzlichen Dank für Deine bisherigen Ausführungen zu meinem Beitrag :thumbup:. Gut, dass Du mir deutsche Ausführungen übermittelst, da ich des Russischen nicht mächtig bin! Ich suchte auch schon nach den von Dir aufgeführten Akten auf der Seite des russisch duetschen Geminschaftsprojejktes, aber die inteerssanten Seiten sind ins russische übersetzt worden!


    Gruß

    Hans

    Servus Luis,

    ich geh davon aus, dass die Orte auf der Karte nicht ganz richtig geschrieben wurden. Meiner Meinung nach muss es Perlowka heißen. Es wird angegeben, dass der Todesort nördlich Perlowka war. Und siehe da in der Stellungskarte vom 4.8.1942 steht da die 340. Infanterie Division, zu der das 695. Inf. Regt gehörte.

    Das Werejka stimmt anscheinend. Auf der anhängenden Stellungskarte sind die Orte und die 340. ID eingekreist!

    Ich hoffe, Du kommst damit etwas weiter!


    Gruß

    Hans

    Servus Diana,

    seit gestren hatte ich auch einige Male diese Fehlermeldung und vor 5 Minuten wieder.

    Es ist auch schwierig aus dieser Meldung wieder zurückzugehen. Es sind dann einige Versuche notwendig, die aber im Hintergrund schon wirkten, denn die Seite im FDW springt dann soviel Stufen zurück, so oft ich drückte!


    Grüßchen

    Hans

    Servus Dieter, ich nehme an, Du heißt Dieter!

    es gibt ein Werk über die russischen Gefangenenlager mit über 600 S. in Tabellenform. Es ist ein Findbuch mit dem Titel "Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion (1941-1956)" aus dem Jahr 2010.

    Ich nehme an, die Ortsnamen der Zeitzeugen waren Hörfehler. Wie geschrieben, waren bis auf Kukkola die anderen beiden Orte Zweiglager. Auch die Nr.25 war ein Zweiglager von Leningrad, aber ohne zusätzliche Ortsbezeichnung. Die verbesserten Ortsnamen kannst Du alle auf einer heutigen Karte in Google Maps finden!


    Gruß

    Hans

    Servus Dieter,

    Eumex hat ja schon die Nomenklatur der Lagernummern erklärt.

    Ich kramte jedoch mal in der Literatur herum und schaute nach den drei Ortschaften. Wo hast Du die her? Sollen das auch Lagerstandorte sein?

    Satt einem Kukkolo fand ich ein Kukkola. Es war eien Kriegsgefangenenaufnahmepunkt der Leningrader Front an der Karelischen Landenge und war vom 1.7 - 1.10.1944 in Betrieb.

    Statt einem Serstorestk fand ich ein Sestrorezk. Es war das Zweiglager 9 des Leningrad Hauptlager Nr. 393. Unter dieser Ortschaft ist noch ein Zweiglager 4 eines Leningrader Hauptlagers Nr. 254 zu finden. Unter diesem Zweiglager wird auch die Ortschaft Selenogorsk aufgeführt.

    Statt Lissonow ist eine Ortschaft Liss Nos zu finden. Hier war das Zweiglager 2 des Leningrader Hauptlagers Nr. 393.

    Im Übrigen gab es eine Masse Leningrader Lager (über 50!) mit Zweiglagern,wovon die Masse die Nr. 339 hat. Es gibt dabei auch ein Zweiglager Nr. 25, das vom 6.8.1946 - 19.11.1949 in Betrieb war.

    Die gefunden Lagernummern sind noch nicht umgeschlüsselt laut dem Beitrag von Eumex!


    Wichtig in diesem Zusammenhang sind also die beiden Fragen in der ersten Zeile!


    Gruß

    Hans

    Servus an alle Mitleser und Mitstreiter,

    ein Soldat des Grenadier Regiments 95 aus meiner Ortschaft, das ja zur 17. Inf Division gehörte, wurde am 28. August 1943 von den Russen gefangen genommen und starb dann im Dezember im Lagerlazarett.

    Nach der Auffrischung der 17. Inf Div in Frankreich in der Bretagne war sie seit März 1943 wieder an der Ostfront und war bei den Abwehrkämpfen an der Miusfront bis August eingesetzt. Dann begann der Rückzug über Mariupol bis Nikopol. Die ist schön in den Lagekarten des LDW zu sehen.

    Da ich nähere Angaben für das Schicksal des Soldaten eruiren möchte, suche ich nach Unterlagen. Für die Zeit nach März 1943 bis Ende 1943 kann ich aber keine näheren Anagben mittels KTB finden, weder bei NARA, noch beim deutsch-russichen Projekt noch im Militärarchiv des BA. Anscheinend gibt es nach März 1943 für diese Division keine Unterlagen mehr. Sei es, sie wurden nach der späteren Vernichtung der Division auch vernichtet oder sie sind verschollen.

    Ist meine Erkenntnis so richtig oder gibt es doch noch Unterlagen für die Zeit nach März 1943 ?


    Über eine hilfestellende Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Gruß

    Hans

    Servus,

    ich schaute mir die beiden "gleichen Blätter" genauer an. Also eine Abschrift kann es nicht sein. Franz, da hast Du absolut Recht. Denn die einzelnen Wörter sind haargenau an der gleichen Stelle der beiden Seiten. Das ist bei einer Abschrift mit der Hand unmöglich!

    Und eine Durchschrift, also mittels eines Kohle- oder Blaupaiers, ist eigentlich auch unwahrscheinlich, wenn das original mit Tinte geschrieben wurde. Mit Tinte kann beim Schreiben nicht der Druck ausgeübt werden, um über das "Tuschpapier" die Schrift auf das darunterleigende Blatt zu bringen.

    Aber: Schaut mal den Hintergrund bei 2.jpg an. Da schimmert die Schrift der Rückseite etwas durch. Diese Rückseite sieht man auch bei 1.jpg, jedoch nur schemenhafter. Daraus folgt für mich, dass es eine Kopie in irgendeiner Form sein muss! Die Form der Brandspuren (Ausbuchtungen und Vertiefungen) sind im mittleren Teil identisch. Beim Fertigen einer "Kopie" kann sich durch wegbrechen und umlegen was ändern.

    Micha, eine schon angelegte Heftung mit zwei identischen Blättern, die dann angebrannt sind, kann es auch nicht sein.


    Gruß

    Hans

    Servus Werner,

    Asche auf mein Haupt! Es sind nicht die leichten Wehrmachtsschlepper, sondern die leichten bis mittleren Radschlepper!

    Hierfür wurden sowohl zivil laufende Lanz Bulldogs requiriert aber auch eigens fabrikneue Verkehrsmaschinen, wie abgebildet, vom Werk ab an die Wehrmacht ausgeliefert. Ab Werk Mannheim sollen es um die 2000 solcher Bulldogs gewesen sein. Sie hatten dann Wehrmachtsfarbe und WH oder WL Nummern. Besonderer Einsatz war bei der Luftwaffe auf Feldflugplätzen, als Zugfahrzeug für Geschütze und bei der Organisation Todt. Schriftliche Unterlagen gibt es fast keine, aber Fotos, aus denen das ersichtlich ist. Lediglich in den Kriegstärkennachweisen (KSTN) ist etwas zu finden.

    In den KSTN 872 und 873 sind Lanz Verkehrsmaschinen explizit aufgeführt. In den KSTN 1226, 1231 und 1232 werden sie bei der Ausführung II. Art im Text als mittlere Radschlepper als Alternative erwähnt.


    Das wäre zur Ergänzung zu dem Thema. Aber damit schweifen wir vom eigentlichen Thema der Werkstattkompanien in der 2. SS Panzerdivison ab.

    Da ich, wie gesagt so einen Bulldog restaurierte, forschte ich vor Jahren schon mal nach dem Thema Lanz bei der Wehrmacht, jedoch mit sehr, sehr bescheidenen Erfolg. Da war ich aber noch nicht in dem Forum unterwegs. Vielleicht werde ich hierzu nochmal einen neuen eigenen Beitrag starten!


    Gruß

    HansViellicht

    Servus an alle Mitleser,

    Zum Thema Werkstattkompanie 2. SS Panzer Division das Reich. Da auf dem rechten Kotflügel des Lanz Bulldog das Abzeichen der SS Division "das Reich " ersichtlich ist, müsste das auch eine Werkstatt dieser Division sein. Werkstattzüge und Kompanien hatten auch leichte Wehrmachtsschlepper (lWS) in ihrem Bestand.

    Wenn aber dieser Schlepper zu ihnen gehörte, müsste auch das taktische Zeichen auf dem linken Kotflügel zur Werkstatteinheit gehören.

    Nach dem was ich hier sehe, scheint es aber das Zeichen einer Artillerieeinheit zu sein.

    Kann mir jemand sagen, welches taktische Zeichen so ein Werkstattzug oder - kompanie hatte?

    Es wäre sehr schön dies zu erfahren, da ich so ein Viech aus dem II. WK im restaurierten Zustand fahre!

    Danke im Voraus!


    Gruß

    Hans

    servus Frank,

    ein Junker hat eigentlich nichts mit dem Militär zu tun.

    Es war die Bezeichnung für einen Rittergutsbesitzer im Osten, der in der ´Regel dem Adel angehörte!

    Vielleicht gibt es auch den Titel für das Militär, aber das ist mir noch nicht untergekommen! Vielleicht weiß da jemand mehr!


    Gruß

    Hans


    Ergänzung: da war ich wohl zu schnell mit meiner Kenntnis. Es gibt einen Beitrag im Forum SS-Junkerschule Tölz über eine "Junkerschule". Sorry

    Hans