Posts by DokuWH

    Servus PK Name?

    Auf S. 1 steht in dem Kasten "gefangen" mit einer Nummer. Weißt du was von einer Gefangenschaft? Das ist aber anscheinend kein offizieller Eintrag.

    Der Eintrag auf S. 20 ist auch nicht offiziell. Es heißt vom "1.5 - 31.5.45 Wehrsold 30- ausgezahlt. Franz Win??" ich nehme an, dass dies der Inhaber schrieb. Hieß er Franz???

    Wie Eumex schon schrieb steht auf der S.1 als Einheit : Werfer Ersatz Abteilung 1. Was das Stm bedeutet ist mir nicht ganz klar, könnte Stammannschaft sein.

    S. 4 steht Marschbatterie Werfer Ersatz Abteilung 1 und Werfer Ausbildungs Abteilung 1. M ist Marschbatterie, siehe Stempel S. 15.

    Wenn er ins Lazarett kam, war er wahrscheinlich verwundet oder schwerer krank.

    Ich hoffe es hilft dir!

    Gruß

    Hans

    Servus Frauub,

    der Unteroffizier ist keine Offizierslaufbahn und ist nicht mit Abitur oder Ähnlichem verbunden. Die Offizierslaufbahn beginnt mit Fahnenjunker, Fähnrich und dann Leutnant.

    Es konnte jeder normaldienende Soldat Unteroffizier werden, wenn er die Fähigkieten laut seinen Vorgesetzten hatte und auch den eigenen Willen dazu zeigte. Ein freiwillger Eintritt in den Soldatendienst war und ist auch heute keine Voraussetzung.

    Eine längere Dienstzeit kann schon sein, je nachdem er sich für die Ausbildung zum Unteroffizier entschieden hat!

    Gruß

    Hans

    Servus Name???,

    das dritte Foto sind Soldaten beim Reichsarbeitsdienst.

    Wenn man das erste Foto ansieht sind es die gleichen Hosen, auf keinen Fall Kampfuniformen der Wehrmacht. So wie es aussieht bekamen sie so eine Art Parka und wurden im Kampf eingesetzt. Das erste und dritte Foto haben absolut nichts mit Pionieren zu tun.

    Das zweite Foto zeigt einen Soldaten bei der Luftwaffe, nur der Dienstgrad ist mir nicht klar. Nach der Helligkeit müssten es gelbe Kragenspiegel sein. Dann passt aber die einzelne Adlerschwinge nicht zu einem Gefreiten, der zwei haben müsste. Oder es ist ein brauner Kragenspiegel, dann wäre es ein Flieger!

    Gruß

    Hans

    Servus Ullrich,

    das mit dem Berufsverbot ist schon etwas seltsam. Wer hat denn das Berufsverbot ausgesprochen? Die Amis sicherlich nicht.

    Das verhängte Berufsverbot hört sich sehr nach einem Spruch im Spruchkammerverfahren zur Entnazifizierung an. Wenn das so ist, dann spielt dieser Vorgang beim Einmarsch der Amis keine Rolle. Ein Berufsverbot wurde von der Kammer bei Aktivitäten in NS Organisationen ausgesprochen, je nach Einstufung Hauptschuldiger, Belasteter oder Minderbelasteter.

    Hast Du jetzt schon mal nach Sprcuchkammerakten für Deinen Großonkel geschaut??

    Gruß

    Hans

    Servus Thoddy, Name???,

    Die Biologische Waffe aus Amerika war ein Märchen. Dieses Märchen wurde nach dem Krieg in der DDR mit dem Begriff "Amikäfer" verbreitet. Er soll von den Amis über der DDR abgeworfen worden sein, was jedoch jeder Grundlage entbehrt.

    Der Kartoffelkäfer ist Ende der 30er Jahre langsam aus Frankreich eingewandert, deswegn auch damals als `"Franzosenkäfer" bezeichnet.

    Richtig ist, dass das Naziregime selbst mit dem Kartoffelkäfer "biologische Kriegsführung" plante. Hierzu warfen sie tausende Käfer im Bereich der Französischen Grenze ab und beobachteten den Erfolg. Das Vorhaben kam dann aber nicht zur Ausführung.

    Gruß aus dem Bayernland

    Hans

    Servus Name?

    vielleicht irrst du dich da mit der SS. Wie es aussieht war er bei einer Panzereinheit. Die hatten auf den Kragenspiegeln den Totenkopf, was aber nicht SS war. Die Waffen SS hatte auf der Feldmütze einen Totenkopf und auf dem linken Oberarm das Wehrmachtsemblem!

    Aber: unbedingt das Foto einstellen!!

    Gruß

    Hans

    Servus Niki,

    deine Beobachtung mit den Löchern ist vollkommen richtig.

    Entscheidend wird die Frage sein, wo diese Schnüre angebracht waren. Mit Bahnpolizei hatte der Waffen SS Mann absolut nichts zu tun. Er fiel wohl über 1 Jahr durch Verwundung in Russland aus. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er in dieser Zeit irgendwo bei der Bahn eingesetzt worden war.

    Grüßchen zurück

    Hans

    Servus Diana,

    der erste Buchstabe bei Bild 2 ist ein V. Ich lese Vonfiont oder mit deiner Endung Vonficiert oder Vonfincet. Scheint ein lateinisches Wort zu sein.

    Aber der Sinn so eines Wortes ist mir nicht bekannt.

    Schwierig, schwierig..

    gruß

    Hans

    Servus ,

    also Forstschutzkommando des Göring ist es nicht. Die Uniformen sahen anders aus. Der Reichsadler war wie bei der SS auf dem linken Oberarm angebracht, auf der rechten Bruststasche war kein Adler. Desweiteren hatten sie an den Krägen der Feldbluse keine Luftwaffenzeichen (Schwingen), sondern eine Eichel, also die Frucht der Eiche (siehe Foto). In der Regel waren sie Fortsarbeiter oder Förster.

    Das Forstschutzkommando war neben Polen auch in Russland tätig und kann als paramilitärische Einheit definiert werden. Es hatte für die gute Entwicklung der Wälder durch gezielten Holzeinschlag und Wiederaufforstung zu sorgen und v.a. die ungestörte Beschaffung von Holz für die Truppe besonders der Pioniere zu gewährleisten. Dabei kamen diese Soldaten immer wieder in Kontakt mit Partisanen und wurden dann auch gezielt dafür eingesetzt, was ihnen hohe Verluste einbrachte.

    Gruß

    Hans

    Servus Dora,

    Respekt vor deinem Werk über den miiltärischen Werdegang deines Onkels.

    Ich habe das für meinem Vater auch gemacht, aber mit gar keinen authentischen Unterlagen. Lediglich über die Unterlagen der damaligen WAST mit den entsprechenden Einheiten konnte sein Weg nachvollzogen werden. Du kannst dich im Endeffekt "glücklich" schätzen so eine Tagebuch zu besitzen.

    Schön, dass du das auch hier zur Verfügung stellst. Damit können Schicksale von Soldaten in gleichen Einheiten nachvollzogen werden!

    Gruß aus dem Bayernland

    Hans

    Servus Otto,

    In Bayern fand ich in einem Staatsarchiv die Vorschlagsliste für die Verleihung des Mutterkreuzes. Die möglichen Mütter wurden durch die Bürgermeister und Funktionäre der NSDAP vorgeschlagen. Hierfür gab es eine Vorschlagsheftung, die eine Stellungnahme des Bürgermeisters, des Landrats, des Gesundheitsamtes und der NSDAP-Kreisleitung beinhaltete. Wichtig war die erbbiologische Gesundheit. Unter der Sammelliste der Vorschläge des Landratsamts an den Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei des Führers und Reichskanzlers in Berlin stand der Satz: „Sämtliche Antragsteller sind deutschblütig und erbtüchtig, sie sind der Auszeichnung würdig.“

    Vielleicht hilft dir das weiter!

    Gruß

    Hans

    Servus Karl,

    für einen Hubhebel für den Druckaufbau der Hydraulikpumpe ist die Stange zu dick und zu lang!

    ich glaube eher an eine Abstützfunktion oder Sicherungsfunktion. Wenn das obere Ende nicht durch irgendwelche Tücher oder Zeltplanen verdeckt wäre, könnte man genaueres sagen!

    Gruß

    Hans

    Servus Thilo,

    deine Theorie mit dem Rückwärtsfahren und dabei den Panzer wie mit einem Hebel anheben, funktioniert technisch nicht. Wenn das so wäre müsste die Kette beim Fahren zur Hebewirkung noch aufgelegt sein. Da aber der Wagenheber dort angesetzt ist, wo die Endverbinder der Kette sind ( siehe Kettenglied über dem Wagenheber), geht das nicht. Die Kette wurde geöffnet oder es war ein Kettenwurf und dann wurde der Heber angesetzt und der ist dann sicherlich hydraulisch betätigt worden!

    Gruß

    Hans