Posts by DokuWH

    Servus Christoph,

    aus meiner beruflichen Erfahrung über Böden und Bewuchs schließe ich Wildflecken aus. Wildflecken im Mittelgebirge Rhön hat eindeutig einen Mischwald mit starkem Buchenanteiel und wenn Nadelholz, dann Fichte. Weiterhin einen rötlichen schweren Boden. Auf dem Foto sind aber eindeutig Kiefern (Föhren) zu erkennen. Nach dieser Vorgabe schließe ich eigentlich Prenzlau auch aus, da auch hier Mischwald zu sehen ist. Auch das Merkmal des Bodens, wie anschließend beschrieben, trifft dort nicht zu.

    Ein wichtiges Merkmal ist der Boden. Er zeigt sich auf dem Foto sehr sandig bis fast reinen Sand und hell. Das sind so die bevorzugten Standorte der Kiefern. Kiefern und sehr sandige Böden gibt es aber bevorzugt im Norden Richtung Ostsee. Damit würde sich der Standort Gruppe von allen erwähnten Standorten anbieten.


    Gruß aus dem Bayernland

    Hans

    Servus Mark,

    bitte mach uns einen Gefallen und lege einen Meterstab neben dem Teil, worüber Du was wissen willst. Thilo hat es schon angesprochen, denn ohne Größenverhältnis ist es fast unmöglich etwas zu sagen.

    Bei Deinem letzten dritten Foto, dachte ich zuerst nur an einen Bolzen, aber es scheint doch eine Röhre zu sein, die mit dem zweiten Foto zu tun hat oder?

    Mensch sag mal, hast Du die Ruine eines Panzers IV, den Du restaurierts?


    Gruß

    Hans

    Servus Mark,

    ich nehme an der ganze Bolzen (Bild 2 und 3) hat sich in dem großen Restteil als Achse gedreht. Der kleine Bolzen (Stift) in Bild 4 dient nur der Befestigung des geriffelten Griffes. Den kannst Du herausschlagen, wenn er gegenüber auch zu sehen ist. Dann hast Du die Griffhülle der Achse alleine, wenn nicht festgerostet. Siehst Du auf der gegenüberliegenden Seite den Stift nicht, dann geht das Rausschlagen nicht. Wahrscheinlich war es dann nur eine Druckknopf, der wenn gedrückt die Griffhülle freigab!

    Das ist jetzt mal meine Erklärung!


    Gruß

    Hans

    Quote

    Die von Sten weiter oben eingestellten Schriftstücke finde ich mehr als interessant.

    Sie zeigen deutlich, das man selbst den sogenannten Rückkämpfern zu den eigenen Linien, keinen Glauben schenkte.

    Diese bis Dato eher wie Fahnenflüchtige behandelt.

    Man könnte annehmen, das wohl einige zuvor als solche verurteilt wurden.

    Servus Andre,

    Du meintest, dass wohl einige Versprengte zuvor als solche verurteilt wurden.

    Um das beurteilen zu können, müsste man wissen, aus welcher Zeit des Krieges die eingestellten Schriftstücke von Sten waren. Die Ausführungen klingen ja ganz human. Wenn Du aber die Zeit nach dem Sprung der Amerikaner über den Rhein im März 1945 betrachtest, sieht die Sache ganz anders aus. Da waren dann die "fliegenden Standgerichte" unterwegs, die ohne ordentliches Gerichtsurteil und Verteidigung, Todesstrafen durch Erschießen und Erhängen von Soldaten hinter der Front sofort vollzogen. Standgerichte fußten auf der preußischen Militärgerichtsordnung von 1845, das Verfahren war dadurch geregelt. Es gab Ankläger und Richter. In den fliegenden Stangerichten ab Anfang 1945 wurden die Vorschriften aber nicht mehr beachtet. Jeder Versprengte, der keine Papiere vorweisen konnte, die seinen Aufenthalt belegten, war verdächtig ein Deserteur zu sein. Ein ganz berüchtigtes fliegendes Standgericht war das von Helm in Unterfranken. Auf sein Konto gehen sehr viele wegen Verdacht vollstreckte Todesurteile.

    Also, wichtig wäre zu wissen, aus welchem Jahr die Schriftstücke von Sten stammen!!!


    Gruß

    Hans

    Servus an alle Mitleser,

    ja, auch beim Bund war die Gasmaskentasche eine beliebter Transportbehälter für .....Bier! Aber, das wußten die Ausbilder und Vorgesetzten zur genüge, so dass das geliebte Bier nach Zerschlagen der Flasche vor den Augen des Soldaten dahinschwamm.

    Zu den Eiern im Stahlhelm. Es ist wohl eine deutscher Stahlhelm, aber symbolisiert für mich auch die Vorlieben der Amis beim Einmarsch Ende des II. Weltkrieges. Die Us Soldaten waren äußerst scharf auf Eier, Schinken und Schnaps. So gibt es viele Zeitzeugen im Dorf, die davon berichteten, dass die Amis gleich nach Besetzung des Dorfes die Eier aus den Hühnerställen plünderten und in großen Pfannen und auch im Stahlhelm nach Herausnahme des Futters brieten. Und sie bevorzugten die Eier, die sie selbst frisch aus den Hühnerställen holten, um einer absichtlichen Vergiftungsgefahr durch Widerständler aller Art zu entgehen. Sie waren dann auch großzügig in den Geschenken, die sie den Familien hinterließen, wie Dosen mit Orangenmarmelade, Schokolade und Kaffee.


    Gruß aus dem Bayernland

    Hans

    Servus Thomas,

    nach den mitgeteilten Meldungen kannst Du davon ausgehen, dass Dein Großvater bis 1943 nur in den Standorten im Deutschen Reich ohne Kampfeinsatz irgendwo anders eingesetzt war. Wahrscheinlich war er nicht nur zur Ausbildung in den Einheiten, sondern auch als Stammpersonal,d.h. er fungierte dort als festes Personal mit festgelegten Aufgaben, um die Aufagben der jeweiligen Einheiten zu erfüllen.

    Da er in der Marschkompanie auch einige Monate war, wird er dort auch als festes Personal gewesen sein. Eine Marschkompanie sorgte für die Zuführung von neuen Personal, sprich ausgebildeten oder genesenen Soldaten an die Front. Sie wurden vom Stammpersonal an die entsprechenden Stellen der Front oder zu den entsprechenden Einheiten begleitet. Es kann dann auch sein, dass er dann im Schluss mit so einer Marschkompanie 1944 an sein neues Einsatzgebiet auf den Balkan kam.


    Im Übrigen ist der angegebene Standort nicht Santhofen, sondern Sonthofen im Oberallgäu.

    Noch etwas zu den Datumsangaben der damaligen WAST. "Laut Meldung vom" bedeutet, dass das eigentliche Geschehen 3 Monate vor oder nach dem angegebenen Datum sein kann. Wenn es "ab" oder "am" heißt, dann trifft das angegebene Datum für die Veränderung zu!!


    Gruß

    Hans

    Servus Saskia und alle Interessierten,

    anbei kann ich noch einige Fotos zum Friedhof Kursk Besedino beitragen.

    Im Rahmen meiner landwirtschaftlichen Beratungstätigkeit war ich vor 7 Jahren im Raum Bryansk und Orel. Da hatte ich auch einen Suchauftrag im Gepäck. So kam ich auch an die Gedenkstätte Besedino. Doch wir fanden die Stätte erst nicht. Nach Fragen im Ort stießen wir dann drauf, obwohl sie nur max. 100 m von der Straße weg liegt. Dies veranlasste mich beim Volksbund anzuregen, doch ein Hinweisschilld aufzustellen. Und... nach ein paar Monaten kam eine Mail mit Fotos von den jetzt aufgestellten Hinweistafeln. Ich muss schon sagen, das war eine tolle Reaktion, danke dafür!!!


    Gruß Hans

    Servus Thomas,

    das Kochgeschirr scheint ein russisches zu sein oder wenigstens von den Russen benutzt.

    Ich meine, als Buchstaben auf dem Geschirr 3 russische Schriftzeichen zu erkennen!?


    Gruß

    Hans

    Servus Marie,

    ich bin jetzt etwas irritiert mit der Ortsangabe Herrngiersdorf für die RAD Abteilung 1/284. So wie ich das seh, liegt der Ort unterhalb von Regensburg.

    Die Gruppe 284 war eigentlich Schweinfurt im Arbeitsgaus 28 Mainfranken. Hierzu gehörte das Lager 1 in Ettleben (bei Schweinfurt), also 1/284.

    Es gab aber auch viele Änderungen im Laufe der Jahre. Ob so eine Änderung Ende 1944/Anfang 1945 in Anbetracht der militärischen Lage auch diese konkrete Abteilung betroffen hat, kann ich jedoch nicht sagen! Zu dieser Zeit wurde die RAD-Dienstzeit schon als militärische Grundausbildung für den Miltärdienst hergenommen!


    Gruß

    Hans

    Servus an die Corona,

    meines Wissens waren die DP`s alle ausländischen Personen, die durch Kriegseinwirkung ihren Heimatort verloren nach dem Krieg noch in Deutschland waren. Dazu gehörten besonders ehemalige KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, usw. Sie waren in der Regel in Lagern untergebracht, die Besatzungsmacht versuchte die DP´s in ihre Heimat zurückzuführen, also zu repatriieren.

    Und jetzt sind wir bei den Serben. In meiner Ortschaft waren kriegsgefangene Serben. Die Rückführung nach "Jugoslawien" war schwierig, da auch dort die Sowjets waren und Tito nicht kooperationswillig war (übrigens auch nicht mit den deutschen Kriegsgefangenen). Zum anderen waren darunter viele "Königstreue". Die Kriegsgefangenen wußten nicht, was ihnen in ihrer Heimat bevorstand, denn Tito sonderte nach Gesinnung aus. So wurde noch eine gewisse Anzahl bei ihrer Rückkehr interniert oder gar umgebracht. Hierfür gibt es von 20 serbischen Gefangenen in meiner Ortschaft zwei Fälle, die umgebracht wurden. Das wurde mir bekannt, als ich in den achtziger Jahren ehemalige Kriegsgefangene am Eisernen Tor an der Donau aufsuchte!


    Diese Vorgehensweise verbreitete sich natürlich bei den noch in Deutschland befindlichen Serben. So sind dann einige bei uns geblieben, jedoch nicht in meiner Heimat!


    Gruß und angenehme Osterfeiertage

    Hans

    Servus Thomas,

    diese Keilschneepflüge waren früher die idealen Schneeräumer. Ich kenne sie aus meiner Kindheit nicht anders. Meist waren sie nur aus Holzbohlen gefertigt. Man denke nur an die Pferdeanspannung, da war kein Seitenschneeschild möglich!

    Hier war nur die Zugkraft und die Zugrichtung entscheidend. Ähnlich war es dann beim noch geringen Gewicht der früheren Räumfahrzeuge. Wie und wo sollten da die enormen Seitenkräfte eines Schneeschildes, das nur auf die Seite räumt, aufgefangen werden? im schlimmsten Fall wich dann das schiebende Fahrzeug hinten auf die andere Seite aus, also das Schneeschild beherrschte das Fahrzeug nicht umgekehrt!


    Gruß aus einem früher schneereicheren Bayern ;)

    Hans

    Servus Bert,

    auch zu den Geflohenen habe ich noch Ergänzungen.;)

    Von den neun in französischer Gefangenschaft gewesenen Soldaten aus meiner Ortschaft gelang dreien die Flucht bis nach Hause!

    Es ist anzumerken, dass Frankreich die höchste Zahl an geflohenen Kriegsgefangenen aufwies. Da Deutschland direkt angrenzte, verleitete dieser Umstand zu vermehrten Fluchtversuchen. 171 000 Deutsche flohen, davon wurden aber 89 500 wieder gefasst. Dies führte dann zu individueller Bestrafung, wie 30 Tage Arrest, kahlgeschorener Kopf und spätere Entlassung, als auch zu kollektiven Maßnahmen für das ganze Lager.


    Hier noch etwas zur Herkunft der deutschen Gefangenen.

    Wie schon erwähnt, bekam Frankreich einen Großteil der Gefangenen von den Amerikanern. Besonders in den letzten Kriegswochen wurden die Amerikaner von unerwartet vielen deutschen Kapitulationsgefangenen überschwemmt und waren damit überfordert. Das führte zur Notlösung die Gefangenen auf den Rheinwiesen, also auf dem freien Feld einzupferchen. Aus diesen "Wire-in-fields-enclosures" wurden die meisten an Frankreich übergeben. Einige Lager fielen direkt in die Verwaltung der Franzosen.


    Gruß

    Hans

    Servus Bert und alle anderen Mitleser,


    bei meinen Recherchen zu den Soldaten, die im II. Weltkrieg eingesetzt wurden, kamen einige natürlich auch in Französische Gefangenschaft. Befragungen der betroffenen Soldaten und Literaturrecherchen geben folgendes Bild.

    Insgesamt waren knapp über 1 Mio Kriegsgefangene in Frankreich in 120 Lagern, dort „Depots“ genannt, davon 907 000 Deutsche. Dabei wurden lediglich 237 000 von der französischen Armee selbst gefangen genommen, die anderen 740 000 aus amerikanischem Gewahrsam übernommen. Das machte 80% der Gefangenen in Frankreich aus. Für die US-Militärs war das eine Erleichterung, da sie nicht mit so vielen Gefangenen gerechnet hatten und damit überfordert waren. Auch von den Briten direkt erhielten die Franzosen 25 000 Soldaten. Die 100 000 von den Briten in Norwegen gefangen genommenen deutschen Soldaten, die sich in relativ guter körperlicher Verfassung befanden, wurden sofort den Franzosen übergeben. Zu dieser Tatsache gibt es schon eine Beitragsreihe hier im FDW (Wie kamen die Wehrmachtssoldaten aus Norwegen nach Frankreich in die Gefangenschaft ? vom 18. Nov. 2008).

    Frankreich forderte nämlich fast 2 Mio deutsche Gefangene zur Wiedergutmachung der Kriegsschäden mittels Arbeitskraft. Andere Länder forderten Reparationsleistungen in Geld oder demontierten Industrieanlagen.


    In einer Übereinkunft vom Dezember 1944 gestanden die Alliierten Frankreich diese Zahl dann zu, um über genügend Arbeitskräfte zur Behebung der wirtschaftlichen Not zu verfügen. Im Februar 1945 begannen die Übergaben. Mit dieser Menge war das Land aber in der Versorgung und Betreuung überfordert. Es gab schon mit den bisherigen 1 Mio Gefangenen Probleme: Katastrophale Ernährungslage, mangelnde hygienische Verhältnisse, schlechte medizinische Versorgung und unzureichende Unterkünfte kennzeichneten die Situation der Kriegsgefangenen. Deswegen gab es auch ernste Zerwürfnisse mit den Amerikanern, die eine Rückführung in ihre Obhut forderten. Folglich stoppte die US-Armee im Herbst 1945 die Überführung weiterer Kriegsgefangener nach Frankreich und forderte, Kranke und Nichtarbeitsfähige zu entlassen. Dadurch wurde die geforderte Zahl von diesen fast 2 Mio Mio Gefangener zum Arbeitseinsatz nicht erreicht. Im Oktober 1945 übergaben die Amerikaner Lieferungen an Lebensmitteln und Kleidung über das IKRK, um das Leben der schweren Fälle wegen der lebensbedrohlichen Unterversorgung zu retten. Es war damals von 150 000 bis 200 000 betroffenen Gefangenen die Rede.


    Bedingt waren die gravierenden Versorgungsprobleme weniger durch Absicht oder Hass auf die Deutschen, als vielmehr durch die schlechte Versorgungslage der eigenen Bevölkerung aufgrund der Kriegseinwirkungen. Die französische Regierung war primär mit der Lösung der Nöte ihrer eigenen Leute beschäftigt. Die schlechte Versorgungslage und Stimmung nutzten die Rekrutierer der Fremdenlegion. Durch ihr gepflegtes Auftreten, ihre Versprechungen und Aussichten auf ein neues angenehmeres Leben mit neuer Identität konnten sie bis zu 10 000 deutsche Gefangene zum Dienst in der Fremdenlegion bewegen. Besonders interessiert zeigten sie sich an Angehörigen der Waffen-SS.

    Erst 1947 attestierte das IKRK den Gefangenen eine normale Ernährungslage.


    Der größte Teil der Gefangenen lebte nicht in den Depots, denen sie zugeteilt waren, sondern in kleinen Arbeitskommandos bei der Arbeitsstätte, z.B. in der Industrie, im Bergbau und bevorzugt in der Landwirtschaft. Im letzt genannten Wirtschaftsbereich waren mehr als die Hälfte der Gefangenen tätig. Nach der Erzählung eiens Kriegsgefangenen, ging es ihm auf dem landwirtschaftlichen Hof gut. Er war in die Familie eingebunden und wurde auch normal behandelt.


    Die in den Lagern hatten das schlechtere Los gezogen. Ein befragter Kriegsgefangener musste mit

    anderen Gefangenen Bäume fällen, für den Transport bereitzumachen und auch zu Sterholz zu verarbeiten. Grundsätzlich war die Essensversorgung knapp. Als er wieder einmal zur Essensausgabe anstand, versagte sein Kreislauf und er brach zusammen. Die knappen Rationen bei schwerer körperlicher Arbeit zeigten hier ihre Wirkung. Bei Märschen durch Dörfer und Städte kam es immer wieder zu Übergriffen der Bevölkerung. Besonders ältere Franzosen und auch ethnische Minderheiten taten sich durch Schläge und Stockhiebe auf die Gefangenen hervor. Das Wachpersonal griff nicht ein und die Gefangenen mussten diese Demütigungen über sich ergehen lassen.


    Etwa 50 000 Gefangene wurden aber auch zum völkerrechtswidrigen und hochriskanten Minenräumen gezwungen.


    Bis zum 13. Dezember 1948 waren alle deutschen Kriegsgefangenen wieder in die Heimat entlassen worden. Ausgenommen waren Kriegsverbrecher, Soldaten der SS und der Organisationen, die in den Nürnberger Prozessen für verbrecherisch erklärt worden waren. Der Zeitpunkt der Rückführung ergab sich nach der Einteilung in 16 verschiedene Kategorien, die hauptsächlich das Alter, die Familienverhältnisse und die Nützlichkeit der Gefangenen als Arbeitskraft zugrunde legten.


    Die französische Regierung bot auch einjährige Verträge als freie Zivilarbeiter an. Dies war besonders für Internierte interessant, die keine Hoffnung hatten, innerhalb eines Jahres frei zu kommen. Die Gefangenen wurden offiziell aus dem Gefangenenstatus entlassen und in ein freies Beschäftigungsverhältnis mit gleichem Lohn und gleichen Rechten wie ein französischer Arbeiter überführt. Diese Option nutzten nahezu 138 000 Deutsche. Etwa 20% blieben dann für immer in Frankreich. Ein Gefangener aus meiner Ortschaft kam erst 1950 zurück und konsultierte seine Famile wegen einer Übersiedlung nach Frankreich. Sie lehnten aber ab, so dass er in Deutschland blieb.


    Diese Zusammenfassung enthät auch teilweise schon Gesagtes in obigen Beiträgen und bestätigt die Feststellungen.


    Gruß

    Hans

    Servus Georg,

    nach dem Zeichen auf dem Kragen war es der Dienstgrad eines Vormannes im RAD, also 2.Stufe von unten mit Arbeitsmann beginnend. Die Hakenkreuzbinde am linken Arm gehörte zum Arbeitsdienst!


    Gruß

    Hans

    Servus FMPDR (Name?)

    die beiden fehlenden Orte auf der von Harald transkribierten 2. Seite lauten :

    von Slowalki bis Roslawl

    Einnahme von Istra


    Gruß

    Hans

    Servus Eddy,

    ich bin mir eigentlich sicher, dass das keine Backsteine sind. Dafür sind sie zu unregelmäßig. Eine Schicht ist niedriger, die andere höher und auch unterschiedlich breit in der Reihe. Und eine Backsetinmauer hat keine so breiten ausgemörtelten Fugen!

    Es werden zugehauene (gebosste) Natursteine sein, die für solche Zwecke bei Bodenkontakt im Rücken damals viel verwendet wurden. Backsteine würden nach einer gewissen Zeit durch Feuchtigkeit und Frost "blühen" und zerbröseln!


    Gruß

    Hans