Posts by DokuWH

    Servus Georg,

    nach dem Zeichen auf dem Kragen war es der Dienstgrad eines Vormannes im RAD, also 2.Stufe von unten mit Arbeitsmann beginnend. Die Hakenkreuzbinde am linken Arm gehörte zum Arbeitsdienst!


    Gruß

    Hans

    Servus FMPDR (Name?)

    die beiden fehlenden Orte auf der von Harald transkribierten 2. Seite lauten :

    von Slowalki bis Roslawl

    Einnahme von Istra


    Gruß

    Hans

    Servus Eddy,

    ich bin mir eigentlich sicher, dass das keine Backsteine sind. Dafür sind sie zu unregelmäßig. Eine Schicht ist niedriger, die andere höher und auch unterschiedlich breit in der Reihe. Und eine Backsetinmauer hat keine so breiten ausgemörtelten Fugen!

    Es werden zugehauene (gebosste) Natursteine sein, die für solche Zwecke bei Bodenkontakt im Rücken damals viel verwendet wurden. Backsteine würden nach einer gewissen Zeit durch Feuchtigkeit und Frost "blühen" und zerbröseln!


    Gruß

    Hans

    Servus Moritz,

    die Stempel mit WaA und Nummer stehen für "Waffenamt Abnahme". Die Nummer dahinter für den entprechenden Inspekteuer des Waffenamtes. Das Waffenamt war in Wünsdorf bei Berlin.

    Alle Waffen, Geräte, Maschinen, Ausrüstungsgegenstände, usw. auch Gasmasken, wurden durch das Waffenamt für die Wehrmacht zugelassen und sind dadurch geprüft für diesen Zweck. Man könnte sagen wie der heutige TÜV, aber speziell für das Militär.


    Gruß

    Hans

    Servus Tobias,

    das ist doch gut und sei froh, dass Akten da sind und Du die einsehen kannst. Leider kannst Du z.Zt. nicht ins Staatsarchiv wegen Corona.

    Aber, wenn s wieder geht, lass Dir Akten zu dem Fall ausheben, max. 10 pro Besuch, Dir einen Termin geben und studiere das Geschehen, es wird sicherlich interessant.

    Du musst Dich halt öfter anmelden zum Studium. Zu einer Recherche gehört immer Zeit!!!


    Gruß

    Hans

    Servus Tobias,

    Du fragst in Deinem Beitrag nach, warum die Kriegsgefangenschaft Deines Urgroßvaters in Russland so kurz war.

    Hierfür gibt es eine allgemeine Erklärung. Für die Sowjets war es wichtig, dass sie einen Nutzen von den Kriegsgefangenn hatten, d.h. sie waren zur Arbeit eingesetzt und hatten auch Normen zu erfüllen. Die Kriegsgefangenen sollten helfen das ruinierte Land wieder mit aufzubauen. Da waren sie auch zu besonderen Projekten, wie Autobahnbauten, Errichtung und Wiedererrichtung von Schienenstrecken oder im Bergbau eingesetzt..

    Wenn von den Lagerleitungen erkannt wurde, dass der Gefangene die geforderte Arbeitsleistung absolut nicht bringen konnte und keine Besserung wegen Krankheit oder Gebrechen nicht erwartet werden konnte, dann war er nur eine Last. Konsequenz war, er wurde entlassen. Deswegen dürfte Dein Urgroßvater in irgendeiner Form krank und damit nicht arbeitsfähig gewesen sein! Also hier mal nachforschen!

    Außerdem kann es zeigen, dass er nach den Ermittlungen der Sowjets nicht besonders belastet war in Sachen Kriegsverbrechen von ihm selbst oder seiner Einheit!

    Was da bei der Statsanwltschaft Würzburg anstand, ist natürlich eine andere Frage. Hier könntest Du mal im Staatsarchiv Würzburg nach Unterlagen über den Fall fragen. Die Trefferwahrscheinlichkeit ist nach meinem Wissen ziemlich hoch!


    Gruß

    Hans

    Servus an alle Helfenden ,

    ja, zu Eurer Hilfe hatte ich vergessen noch zu erwähnen, dass er Jahrgang 1899 war und auch schon im I.Wk diente. Er war aber nicht in einer Schutztruppe, da war er noch zu jung.

    Damit dürfte die Einstufung von Volker zutreffen, Bingo!:thumbup:

    Danke und machts gut!

    Gruß

    Hans

    Hilfe an die Fachleute,

    kann mir jemand diesen Beitrag ohne Foto löschen, mein PC hatte Aussetzer!

    Danke Hans


    Servus an die Spezialisten von Ehrenzeichen,

    das Foto eines Blockleiters, später stellvertretenden Zellenleiters in meiner Ortschaft gibt mir aweng Rätsel auf. Der Mann war nicht im Krieg, da er U.K gestellt war wegen Arbeit in rüstungswichtiger Industrie. Er war noch Mitglied in der DAF, im Volksbund der Deutschen im Ausland (VDA), im Reichskolonialbund (RKolB) und im NS-Reichskriegerbund (NSRKB). Das obere Abzeichen gibt die Mitgliedschaft in der NSDAP wieder, ist klar.

    Aber für die Bandschnalle oder ähnliches darunter habe ich keine Erklärung. Vielleicht hat das was mit der Mitgliedschaft in den angeführten Verbänden zu tun!

    Es wäre schön, wenn jemand das Rätsel entschlüsseln könnte!


    Danke im Voraus!


    Gruß

    Hans

    Servus an die Spezialisten von Ehrenzeichen,

    das Foto eines Blockleiters, später stellvertretenden Zellenleiters in meiner Ortschaft gibt mir aweng Rätsel auf. Der Mann war nicht im Krieg, da er U.K gestellt war wegen Arbeit in rüstungswichtiger Industrie. Er war noch Mitglied in der DAF, im Volksbund der Deutschen im Ausland (VDA), im Reichskolonialbund (RKolB) und im NS-Reichskriegerbund (NSRKB). Das obere Abzeichen gibt die Mitgliedschaft in der NSDAP wieder, ist klar.

    Aber für die Bandschnalle oder ähnliches darunter habe ich keine Erklärung. Vielleicht hat das was mit der Mitgliedschaft in den angeführten Verbänden zu tun!

    Es wäre schön, wenn jemand das Rätsel entschlüsseln könnte!


    Danke im Voraus!


    Gruß

    Hans

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    • NS zug.jpg

      (19.66 kB, downloaded 64 times, last: )

    Servus Kordula,

    ich muss mich den Kollegen vorher anschließen, das Foto ist nicht aus Deutsch Südwest. Ich betrachtete das Foto ohne noch die weiteren Posts anzuschauen und kam aus den gleichen genannten Gründen zu dem Schluss!

    Was noch dagegen spricht: es sind keine Leute mit schwarzer Hautfarbe zu sehen, die zu dieser Zeit in großer Zahl auf so einem Hof zu sehen sein müssten.

    Der Baum ganz links scheint eine Linde zu sein, die gibt es in Namibia nicht, wäre schon vertrocknet. In jedem Fall ein Baum, den es an nichts mangelt!


    Grüßchen aus dem Bayernland

    Hans

    Servus Thomas, Servus Uli,

    danke für Eure Rückmeldungen.:thumbup:

    Ja, bei den Lagern bleibt einiges im Dunkeln. Trotz Studiums des Werkes "Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion (1941-1950)" mit 632 Seiten und der DRK Vermisstenbildliste, konnten die Lager 2/7 und 21 mit ihren Standorten nicht mehr geklärt werden.

    Karabasch ist inzwischen klar. Es hatte 2 Nummern und zwar 7608 und 7615, wobei ein Lager, wahrscheinlich 7608, für schwere Fälle war.


    Machts gut

    Gruß

    Hans

    Servus Sven,

    Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass alliierte Lagekarten immer mit Vorsicht zu genießen sind, wenn es um die Darstellung der Deutschen Truppen geht. Besonders in den Jahren der Rückzugskämpfe im Westen 1944/45 kam die amerik. Feindaufklärung teilweise kaum noch hinterher, wo gerade neue Einheiten eingeschoben wurden sind, wo Einheiten durch andere aufgefrischt wurden sind, oder wo Splitter- oder Kampfgruppen gerade anderen deutschen Großverbänden unterstellt wurden.

    Du hast völlig Recht mit Deiner Feststellung zu den Lagekarten der Alliierten seit dem Vormarsch in Deutschland.

    Bei meinen Recherchen zum Vormarsch der 3. US ID in der Main Gegend in der ersten Aprilwoche 1945, musste ich feststellen, dass die Lagepläne, die ja immer den Stand um 12.00 Uhr des jeweiligen Tages zeigen, ganze zwei Tage dem tatsächlichen Stand des Vormarsches hinterher hinken! Ich konnte das immer gar nicht glauben, aber nach Überprüfung einiger Fälle ist das tatsächlich so.

    Darum diese Lagepläne nicht für bare Münze nehmen!


    Gruß

    Hans

    Servus liebe Forumsmitglieder,

    ich bitte um Hilfe, welcher Gruppe der junge Uniformträger angehörte! Ich vermute SA, möchte jedoch Sicherheit haben .

    Am linken Arm ist eine Armbinde zu erkennen, auf der ein Hakenkreuz vermutet wird.

    Vielen Dank für Eure Einschätzung im Voraus!


    Gruß aus dem Bayernland

    Hans

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    • Unbek kl.jpg

      (365.62 kB, downloaded 50 times, last: )

    Servus Matthias,

    der Soldat im Hintergrund trägt auf der linken Brusttasche auch eine Auszeichnung. Das Abzeichen spiegelt sich so wie die Farbe der Knöpfe, also hell-silbern. Somit könnte es ein Verwundetenabzeichen in Silber (2. Stufe), ein Infanterie Sturmabzeichen o.ä. sein.


    Gruß

    Hans

    Servus Wattwurm,


    ich will mich nochmal melden wegen der Eingangsbestätigung bei Anfragen an das BA, Abt. PA.

    Du schreibst, dass Du eine automatische Eingangsbestätigung erhältst, wenn die Anfrage per mail gestellt wurde. Das scheint bei Übermittlung der Anfrage per Post anders zu sein. Das war jedenfalls die Auskunft des BA nach 8-monatiger Wartezeit in meinem Fall.

    Wie ist Dein Kenntnisstand bei Postversand?


    Schönen Abend!


    Gruß

    Hans

    Servus Forumsgemeinde,

    meine folgende Erfahrung passt wohl nicht direkt zu der Dauer einer Anfrage hängt aber damit zusammen.


    Solange die WAST bestand, bekam man nach relativ kurzer Zeit eine Mitteilung, dass die Anfrage eingegangen ist mit dem Hinweis auf eine längere Dauer der Bearbeitung. Nachdem ich im Januar 2020 wieder eine Anfrage jetzt an die PA Abteilung des Bundesarchivs stellte und ich mir keine Notiz über das Absenden bei mir machte und ich nichts hörte, war ich unsicher, ob die Anfrage überhaupt ankam. Nach Rückfrage stellte sich heraus, dass im BA keine Mitteilung mehr gemacht würde vor der eigentlichen Auskunft.


    Gruß

    Hans