Posts by askanier

    Guten Morgen,


    auch ich möchte allen, welche an der Umstellung der Forensoftware mitgearbeitet haben, ein ganz großes Dankeschön übermitteln.

    Soweit ich das mal kurz quer geprüft habe, funktioniert bei mir alles Bestens.


    Das neue Bild des Forums, sowie der Umgang sind sicher auch für mich gewöhnungsbedürftig.

    Aber ich denke wir sind alle lernfähig. Je öfter man mit der neuen Software umgeht, je besser wird es werden.


    Euch allen einen schönen Wochenstart und viele Grüße


    Frank

    Hallo Viktor,


    dein Foto zeigt keine militärische Uniform. Die Form der Mütze und die fehlenden Kokarden deuten eher in eine zivile Richtung.


    Ich denke dein Foto zeigt einen Schiffer (Aken = Flußschiffer). Auch erkennbar an den Streifen auf den Schulterstücken.


    Viele Grüße Frank

    Hallo Heidy,


    dein Vater wird in dem von mir genannten Buch nicht namentlich auftauchen können. Dieses Buch betrifft nur die 1. Kompanie LAH.
    Vor diesem Hintergrund solltest du das Buch nicht unbedingt kaufen. Es ist jedoch trotzdem lesenswert, um ein wenig mehr über die Leibstandarte zu erfahren.
    Also wie schon erwähnt, in einer Bibliothek ausleihen (ggf. über Fernleihe).


    Dein Vater wurde zur 1. Ersatzkompanie LAH einberufen. Das ist nicht die im Buch beschriebene Kompanie.
    @ Ultima (Christian) Danke für deinen Hinweis. Ich hatte das E in 1. E Kompanie LAH doch glatt überlesen.


    Ja Heidy, du hast den richtigen Beitrag von mir gefunden. Mein Großonkel Karl Wilhelm Hasenheier stammte aus Thale.
    Ich denke das die beiden Männer sich sicher im Kriegsverlauf irgendwo begegnet sein können. Ob man daraus schließen kann, dass sie sich
    "richtig gekannt" haben, würde ich bezweifeln. Das wäre wohl so, wenn sie in einer kleineren Formation ( z.B. Kompanie) zusammen eingesetzt wurden.


    Dies war jedoch nicht der Fall. Dein Vater war "Panzerjäger" und mein Großonkel "Panzergrenadier", also Infanterie.
    In einem Gefecht wurden Panzerjäger und Panzergrenadiere vielleicht gemeinsam eingesetzt, aber eben mit jeweils anderer Aufgabe.


    Viele Grüße Frank

    Hallo Heidy,


    auch einer meiner Großonkel diente in der 1. Kompanie LAH. Er fiel im März 1943 bei der Rückeroberung von Charkow.
    Ich denke dein Vater und mein Goßonkel dürften sich gekannt haben.


    Für einen ersten Überblick empfehle ich dir auch diesen Beitrag auf Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Leibstandarte_SS_Adolf_Hitler


    Es gibt zur 1. Kompanie LAH auch ein Buch. siehe hier: https://www.amazon.de/Zw%C3%B6…meradschaft/dp/3877251242


    Allerdings würde ich das Buch nicht sofort kaufen - ist nicht besonders "preiswert". Du kannst das Buch, falls es nicht in deiner örtlichen Bibliothek erhältlich ist, über die
    Fernleihe bestellen. Frag dazu einfach in der Bibliothek deines Vertraues nach. Die Mitarbeiter kennen das Procedere ganz sicher.


    Auch hier bei uns im "Lexikon der Wehrmacht" findest du schon eine Menge informationen. Einfach auf der Startseite auf Lexikon drücken und dann unter
    Waffen SS und Divisionen zur Leibstandarte durchklicken.


    Sicher werden sich dabei noch viele neue Fragen und Aspekte für dich ergeben. Damit kannst du dich natürlich jederzeit wieder hier melden.
    Wichtig dabei - bleib mit deinen neuen Fragen hier in deinem angefangenen Beitrag. Also nicht für jede Frage einen neuen Beitrag eröffnen.
    Das hilft uns den Zusmmenhang besser zu erkennen und den "Faden" zu behalten.


    Ich wünsche dir frohe Osterfeiertage und viel Erfolg bei deiner Forschung


    Viele Grüße Frank

    Hallo Forumsfreunde,


    anbei eine Mitteilung von der offiziellen Seite des Bundesarchivs zu den dort vorhandenen Beständen an "Krankenblättern".
    Interessant ist der zweite Absatz zum Bestand PERS 9.


    https://ersterweltkrieg.bundes…ationen_und_formulare.pdf


    Wenn ich das richtig lese - Zitat: " Die Geburtsjahrgänge 1900 bis 1928 befinden sich bei der Deutschen Dienststelle (WASt)", liegen nunmehr die
    Krankenblätter der Geburtsjahrgänge vor 1900 im Bundesarchiv.


    Diese Information, sofern sie den richtig ist, wäre für mich völlig neu. Das würde ja bedeuten, wir könnte bei Nachforschungen zum Zeitraum 1. WK wieder
    auf den o. g. Bestand aus dem ehemaligen Krankenbuchlager zugreifen. Nur statt bei der WAST nun beim Bundesarchiv.


    Das wäre eine kleine Sensation und würde für die Suche nach Personen und Einheiten aus dem WK 1 eine riesige Verbessung bewirken.
    Insbesondere für alle mit Vorfahren aus dem Preussischen Heer.


    Viele Grüße Frank

    Hallo Gebhard,


    mit " optischer Zielanrichtung" meinte ich genau das Anvisieren des Zieles über das Rohr - eigentlich bei sich schnell bewegenden Zielen unmöglich.


    Die Verwendung von Nahfeuerpatronen habe ich extra nicht erwähnt. Die standen i.d.R. nicht irgendwo griffbereit im Geschützstand, sondern mussten
    erst aus dem Muni - Bunker herangeholt werden. Also zwangsläufig wieder Zeitverlust.


    Besser den Zünder einer griffbereiten Granatpatrone auf eine kurze Zündzeit einstellen. Aber das kann man eigentlich auch nur grob schätzen, da
    die Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses nach dem Abschuß am höchsten ist.


    Wie schon geschrieben, nur sehr erfahrene und eingespielte Geschützbedinungen hätte hier überhaupt eine Chance etwas zu erreichen.
    Nahbereichsfeuer von schweren Flakgeschützen ist eigentlich nur ein "Nervenpflaster" zur Beruhigung für Geschützbedienung.


    Völlig anders sähe das natürlich aus, wenn man eine 2 cm - Vierling zur Verfügung und ausreichend Munition hätte. Da hätte der Bomber schlechte Karten.  8)


    Viele Grüße Frank

    Hallo Justus,


    ich lese die Daten der WAST so:


    Bis 26.10.41 war dein Großvater mit dem IR 399 im Einsatz. Zwischen 27.10.41 und 08.07.42 dürfte er wohl in einem Lazarett gewesen sein. (Verwundung od. schwere Krankheit ????)


    Ab 08.07.42 als Genesender beim Inf. Ers. Bat. 47, dann wohl wieder einigermaßen hergestellt, in die 3. Komp. gleiches Bataillon. Von dort aus wär es normalerweise zu einer
    Marschkompanie und mit dieser wieder an die Front gegangen. Offensichtlich war dein Großvater jedoch gesundheitlich noch so eingeschränkt, dass ein Fronteinsatz nicht mehr in Frage kam.
    Er kam somit zur Stammkomp. des Ersatzbat. 47 - vielleicht als Ausbilder, Schreibstube, Versorgung o ä.


    In der Zeit v. 09.05.43 bis 15.08.44 könnte er vieleicht wieder in einem Lazarett gewesen sein. Sein gesundheitlicher Zustand scheint wohl nicht der Beste gewesen zu sein.
    (siehe misslungene Ohren - OP) Ist den etwas zu Verwundungen / Krankheiten bekannt ???


    Auf Grund seiner Ausbildung u. o. persönlichen Fähigkeiten wurde er dann zu "Höherem" bestimmt und abkommandiert. (Leiter Fronterholungsheim bzw. "Ober - Entlauser" ;) )


    Der Rest bis Kriegeende dürfte ja nachvollziehbar sein.


    Viele Grüße Frank

    Guten Morgen AG Wittmann,


    danke für deine Tipps. Das von mir gesuchte Geschütz "geistert" mit verschiedenen Abbildungen und in diversen Foren seit Jahren durch´s WEB.


    Ich denke das die Hinweise von Schorsch (vgl. oben) zur Zur Bestimmung des Geschützes geführt haben. (siehe Foto im Beitrag auf axishistorie)


    Trotzdem nochmals danke und viele Grüße


    Frank

    Hallo Bernhard,


    den Richtvorgang beim Schießen mit Kommandogerät hast du gut beschrieben.
    Auch den Begriff "Abdecken", also Gleichstellung der Soll - und Istzeiger für Höhen- und Seiteneinrichtung des Rohres.


    Nur ein Punkt passt nicht ganz. Bei Nahbereichsfeuer - in diesem Fall, Ziel in ca. 2000 m Entfernung und ca. 200 m Höhe ist ein
    Schießen mit Kommandogerät eigentlich Unsinn. Bevor der Soldat am Kommandogerät die entsprechenden Sollwerte ermittelt und
    über das Kommandogerät an die Geschütze weitergegeben hat, ist das Ziel längst verschwunden.


    Im Ernstfall kann im Nahbereich nur nach "optischer Zielanrichtung" einigermaßen effektiv geschossen werden.
    Wobei ein Treffer, ob nun mit oder ohne Kommandogerät, bei dieser kurzen Entfernung und Höhe ohnehin mehr als unwahrscheinlich ist.


    Es bedarf schon einer sehr erfahrenen und voll eingespielten Geschützbedienung, um in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit,
    den Zündzeitpunkt am Zünder einzustellen, die Granatpatrone zu laden und das Ziel incl. Vorhaltepunkt anzurichten,


    Aus meiner Sicht sind Treffer auf fliegende Ziele im Nahbereich nur glückliche Zufälle.


    Viele Grüße Frank

    Hallo Tochter,


    erstmal herzlich willkommen in unserem Forum. Übrigens ein Vorname macht sich für eine Anrede besser.


    Wie AviaB.33 schrieb, handel es sich bei der beschossenen Maschine um einen amerikanischen Bomber vom Typ B 17, der aus welchen Gründen auch immer
    sehr tief (200 m) flog. Vielleicht war er schon beschädigt. Die Flak - Batterie deines Vaters versuchte nun diesen Bomber endgültig abzuschießen, was bei diesem
    Nahbereichsfeuer eigentlich nur durch einen "Glückstreffer" möglich wäre.


    Ich denke nicht, dass dein Vater am E - Messer (Entfernungsmesser) saß. Er schreibt von 3 - 7 ° und meint damit die Einrichtung der Höhe des Geschützes.
    Ein Geschütz in Ruhelage hat die Gradstellung 0 ° - also waagerecht. Hebt man das Rohr um 3 - 7 ° ist das eine sehr geringe Rohrerhöhung - in diesem Fall notwendig, da der
    Bomber ja nur 200 m hoch flog. Die Auswirkungen eines so flachen Winkels beim Abschuss sind die beschriebenen Schäden am Schutzwall der Geschützstellung.
    Ich denke dein Vater bediente die Höhenrichtmaschine der Kanone. In dieser Funktion ist er nicht für das Abfeuern der Kanonen zuständig.


    Wie gefährlich ein derartiges Flachfeuer für die Geschützbesatzung wird kommt darauf an, was sich an losen Teilen oder gar Munition im Geschützstand befindet.
    Die Druckwelle des Mündungsfeuers ist durchaus erheblich. Es kann dabei passieren, dass in einer festen Stellung - also nicht auf freiem Feld - die Bedienung Schäden erleidet.
    Geplatzte Trommelfälle wären da noch das kleinste Übel. Das dabei der Kampfsatz an Munition (hier 90 Schuss Muni) explodiert, ist eher unwahrscheinlich.
    Bei festen Geschützstellungen gab es i. d. R. in Nähe der Geschütze Munitionsbunker zum Schutz der Granatpatronen.


    Viele Grüße Frank

    Guten Morgen Forumsfreunde,


    @Schorsch - Du hast mit deiner Beurteilung - Geschütz für Leuchtmunion - offensichtlich ins Schwarze getroffen.


    Das von mir eingestellte Foto stammt aus einer Anfrage im Forum milex.de. Der dortige Fragensteller hat zwischenzeitlich selber noch einen Nachweis gefunden.
    Nach Beschreibung im Buch "Coast Defenses Consructed by the Germans on the Belgian Coast" ist es eine 15cm Kanone welche zur Gefechtsfeldausleuchtung
    eingesetzt wurde. Der genaue Typ der Kanone ist dort leider nicht erwähnt.


    Vergleicht man das Geschoss und die Kartusche auf dem Foto von axishistory kann eine 15 cm Kanone gut möglich sein.
    Damit würde sich auch erklären, warum am Geschütz keine Ladeschale montiert ist. Leuchtgranaten sind sicherlich wesentlich leichter als ein normales 15 cm Geschoss und
    können wohl allein von einer Person per Hand geladen werden.


    Übrigens: im Buch von J.Ryheul "Marinekorps Flandern" ist das von mir gesuchte Geschütz auch abgebildet.
    Dort wird es mit der Beschriftung "21 cm Mörser" angegeben. Da irrt der Verfasser wohl offensichtlich gewaltig.


    Ich danke nochmals allen die versucht haben mir bei meiner Suche zu helfen.


    Viele Grüße Frank

    Hallo Forumsfreunde,


    @Thilo - vielen Dank für deinen "Tippversuch" , war ja nur knapp vorbei ;) (Wer sprach hier eigentlich von Haubitzen ???)
    Übrigens, eine Auflistung aller Batterien im Bereich - Marinekorp Flandern findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Marinekorps_Flandern


    @Alle - ich habe auf einer holländischen Website folgenden Text gefunden:


    Vermelden we tenslotte ook nog een aantal nepbatterijen. Er stond er ééntje tussen de batterijen Aachen en Antwerpen te Raversijde
    met vier oude Warendorff kanonnen uit Luik daterende van 1865 en nog een tweede met vier dergelijk uitgeruste museumstukken net ten oosten van
    Blankenberge, bekend als de Block batterij. Ook op Zeebrugge mole stonden namaakbatterijen die uit hout vervaardigd waren.
    Feit is dat er ook nog stonden op andere plaatsen in de duinen. We hebben van één van deze batterijen trouwens ook nog een foto
    teruggevonden, doch geen lokatie.


    Also ich bin nun nicht der große "Holländer" , aber ich verstehe soviel, dass mit nepbatterijen offensichtlich Scheinbatterien (Tarnanlagen)
    gemeint sind, welche mit alten und nicht mehr nutzbaren Geschützen (vgl. museumstukken) errichtet wurden.


    Für weitere Erläuterungen hier die Website: http://www.forumeerstewereldoo…tbatterijen_in_Vlaanderen


    Möglicherweise ist das von mir gesuchte Objekt eines dieser "Fakegeschütze" aus einer der Scheinbatterien.
    Das würde zum einen erklären, warum es bei der Räumung von Flandern von den Deutschen nicht gründlicher zerstört, bzw. mitgenommen wurde.
    Gleichermaßen wäre dann auch verständlich, warum sich soviele Ari - Spezialisten in diversen Foren schon die Zähne an dem Ding ausgebissen haben.


    Dieses und einige weitere Aufnahmen des Geschützes (auch zeitgenössische Postkarten) geistern offensichtlich schon seit einigen Jahren durch das WWW.
    Und bisher konnte noch keine gesicherte Zuordnung für das "geheimnisvolle Unikum" gefunden werden.


    Was meint Ihr dazu ???


    Viele Grüße Frank

    Hallo Uwe,


    das mit dem "Auskennen" geht mir doch genauso. WK 1 ist zwar schon eher mein "Steckenpferd", aber eben nicht im Bereich Ari.


    Zudem fehlen an dem von mir geposteten Mörser / Geschütz wesentliche Bauteile.
    z.B. Verschluss, Ladevorrichtung bzw. Ladeschale und wohl auch einige Teile der Richtvorrichtung.
    Wie soll man da wirklich gesicherte Vergleiche anstellen.


    Möglicherweise ist es ja auch ein deutsches Versuchsmodell, dass nie in Serie ging.
    Die grundsätzliche Bauweise ist einem 21 cm Mörser / 10 ja nicht unähnlich.
    Aber gut, dass ist alles "Stochern im Nebel".


    Viele Grüße Frank

    Hallo Uwe und Schorsch,


    @Uwe, danke für deinen Tipp. Auf deine Hilfe hatte ich gehofft.
    Alldings passt die britische 9,2 " Haubitze wohl nicht.
    Der Verschluß wird bei diesen nach rechts geöffnet und die Rohrrücklaufbremse ist anders gebaut.
    Zudem habe ich auf keinem der Fotos ein solches Winkelmass zur Höhenrichtung gesehen, wie bei dem von mir gesuchten Objekt.


    @ Schorsch, auch dir ein herzlicher Dank. Bei Axishistory habe ich gestern Abend auch nachgesehen. Den von dir verlinkten Beitrag hatte ich zwar nicht gefunden, aber
    dafür jede Menge Bilder von schwerer Ari zum Vergleichen. Das man das gesuchte Objekt dort auch nicht bestimmen konnte macht mich umso neugieriger.


    Aber ich habe eigentlich keine wirkliche Idee, wo ich noch suchen könnte. K.u.K - Ari, französiche und russische Beutegeschütze - alles schon durch.
    Manche sehen auf den ersten Blick ähnlich aus. Aber es fehlen immer, das Winklemass und die Schwungmasse (keulenartiger Hebel) auf der linken Seite.
    Ebenso sind bei den meisten Vergleichsobjekten oben zwei Zylinder für die Rücklaufbremse montiert. Beim vom mir gesuchten Objekt ist oben nur ein Zylinder verbaut.


    Suchen wir mal weiter, mal sehen, wer als Erster fündig wird.


    Viele Grüße und nochmals danke Frank

    Hallo Forumsfreunde,


    ich möchte heute unsere Spezialisten für schwere Artillerie um Hilfe bitten.


    Auf dem Foto ist ein mir unbekannter Mörser bzw. Geschütz abgebildet, welcher im WK 1 auf deutscher Seite zur Küstenverteidigung im Raum - Zeebrügge eingesetzt wurde.
    Ich hatte als erstes einen deutschen 21 cm Mörser / Modell 10 vermutet. Was allerdings völlig falsch ist.


    Eine Suche in allen möglichen Foren im Netz und in meinen Büchern hat leider zu keinem Ergebnis geführt. Das abgebildete Modell habe ich nirgends finden können.
    Vermutlich handelt es sich um ein Modell, dass als "Beutegut" in deutsche Hände kam und dann in Flandern eingesetzt wurde.


    Ich hoffe nun, dass mir unsere Ari- Spezialisten bei der Bestimmung helfen können.
    Falls das Foto etwas unscharf ist, kann ich es auch per PN in höherer Auflösung versenden. (Musste es erheblich verkleinern)


    Vorab schon mal herzlichen Dank für eure Bemühungen.


    Viele Grüße Frank

    Hallo Winfried,


    ich gehe davon aus, dass dir die Verlustlisten des WK 1 bekannt sind. Falls nicht - siehe hier:
    http://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search


    Die von dir gesuchten Personen stammen alle aus dem Raum Vechta und dienten wohl mit ziemlicher Sicherheit im Preussischen Heer.
    Leider sind die Archivunterlagen des Preussischen Militärarchivs, bis auf wenige Fragmente durch Kriegseinwirkung im WK 2 verloren gegangen.
    Eine Möglichkeit für die Gesuchten eine zugehörige Einheit zu ermitteln, besteht damit leider so gut wie nicht mehr.


    Zu den von dir angegebenen Sterbedaten wurden in den Verlustlisten keine Einheiten mehr angegeben. Dies war nur bis ca. Nov. 1916 der Fall.
    Eine Möglichkeit hier noch etwas zu ermitteln wären Fotos der Gesuchten in Uniform - vielleicht bei heute noch lebenden Nachfahren in Lutten oder Umgebung vorhanden.


    Als letzte Möglichkeit blieben die Archivdokumente des so genannten "Krankenbuchlagers". Aber diese sind aktuell nicht für Privatpersonen zugänglich. (liegen bei der WAST)
    Falls du, wie oben beschrieben, Fotos der Personen finden solltest, bitte hier einstellen. Vielleicht kann ich dir beim Erkennen der Uniformen, respektive Einheiten helfen.


    Ach nochwas, gibt es einen historischen "Krieger - / Soldatenverein in der Region Vechta ??? Dann könnte man dort ggf. Unterlagen zu den im WK 1 Gefallenen haben.
    Meist errichteten die Kriegervereine ja Denkmäler mit den Namen der Gefallenen - möglich das hier auch die Nachweise der Einheit zu finden sind.


    Viele Grüße Frank

    Hallo Lotharson,


    dürfte 1. Leibhusarenregiment sein. Erkennbar am Kolpack (Mützeninnenteil).


    1.Leibhusarenregiment = roter Kolpack


    2. Leibhusarenregiment = weisser Kolpack


    Der Kolpack auf deinem Foto erscheint dunkel - demnach rot.


    Ansonsten sind die beiden "Schwesterregimenter" von den Uniformen und Schnürungen kaum auseinander zu halten.
    Eigentlich kein Wunder, haben ja beide das gleiche Ursprungsregiment.


    Viele Grüße Frank

    Hallo Christian,


    mit dem Hinweis im Schreiben der WAST ist deine Frage bzgl. Kopie aus d. Krankenbuchlager schon beantwortet.
    Es scheint tatsächlich so zu sein, dass es von Teilen der Krankenbuchakten schon eine Verfilmung gab / gibt.
    Wobei es sich augenscheinlich ja um "einige Einzelunterlagen " handelt. Da hast du wohl Glück gehabt.


    Die Antwort auf eine von mir, vor Jahren gestellte Anfrage beim Krankenbuchlager enthielt zwar auch Kopien, aber alle
    ohne den Stempel "Film vorhanden". Daher gehe ich weiter davon aus, dass wohl erst ein Teil der Dokumente verfilmt sein kann.


    Warten wir mal ab, welche Erfahrungen es weiterhin mit von der WAST übermittelten Auskünften aus dem "Krankenbuchlager" gibt.


    Ich sehe es aber als großen Fortschritt, dass nunmehr seitens der WAST bei Anfragen auch Informationen aus dem Krankenbuchlager übermittelt werden.
    Wenn sich das rumspricht, wird man der WAST förmlich "die Bude einrennen" um endlich aus dem jahrelang nicht verfügbaren Aktenbestand des K- Lagers
    nun endlich Auskünfte zu erhalten. Ich werde da auch gleich mal 3 neue Anträge auf Auskunft stellen :rolleyes: .


    Viele Grüße Frank