Posts by Kugelblitz

    Servus Eumex,


    weiß ich leider nicht, aber ich vermute auch recht früh im Krieg. Scheint eine frühe Uniform zu sein und er trägt indertat kaum Orden außer dem HJ-Leistungsabzeichen.
    Wenn die Schulterstücke Rosa wären, kann der Blitz dann andere Farben als Rosa gehabt haben? Ich dachte die Blitze haben immer dieselbe Farbe wie die Waffenfarbe an den Schulterstücken? Wenn nicht, welche Blitzfarben wären da noch möglich? Das Zitronengelb der Nachrichtentruppe?


    Mark

    Hallo



    Wenn der Blitz Weiß ist, dann müssten die Schulterstücke und Kragenspiegel doch auch Weiß, also Infanterie, sein, oder?
    Kann der Mann nicht zur Nachrichten-Abteilung 341 gehört haben und auf dem Foto überall die helle Zitronengelbe Farbe tragen? Also Blitz, Schulterklappen und Kragenspiegel?? I


    Ich verstehe, dass wir hier am spekulieren sind und will euch auch nicht belästigen mit immer denselben Fragen, aber mann müsste doch herhausfinden können welche Farbe das wahrscheinlich gewesen ist?


    Entweder Infanterie, also alles Weiß, auch der Blitz.
    Nachrichten, also alles Zitronengelb, auch der Blitz
    Panzer, also helles Pink. Dann müsste doch der Blitz auch Pink sein? Ich dachte, die Farbe des Blitzes ist immer dieselbe wie die Waffenfarbe an den Schulterstücken?


    Wenn der Mann doch zu der Panzertruppe gehört hat, also pinkfarbene Schulterklappen und Kragenspiegel trägt, trug er dann trozdem einen gelben Blitz? Wenn so, dann aber auf dunkelgrünem Untergrund, und nicht auf schwarzem?


    Das Bild sieht etwas überbeleuchtet aus, da die Silbernen Litzen auf den Schulterklappen und auf dem Ärmelwinkel auch fast Weiß aussehen, obwohl diese doch eher grauer sind. Der Blitz wirkt meiner Meinung nach auch etwas grauer, als total Weiß... Es ist jedoch sicherlich eine helle Farbe, zum Beispiel Zitronengelb? Pink?


    Könnte mal jeder sagen, welche Farbe er am wahrscheinlichsten hällt? ;)


    Grüsse
    Mark


    Morgen Chris,


    danke! Also, dann müsste die Waffenfarbe auf dem Foto eigentlich auch die rosa Farbe sein? Noch eine letzte Möglichkeit: könnte der Soldat auf dem Foto auch ein Angehöriger der Nachrichten-Abteilung 341 sein, da diese ab 1940 auch der 11. Panzer Division unterstand? Er trägt ja den Nachrichten-Blitz auf dem Oberarm. (http://www.lexikon-der-wehrmac…nzerdivisionen/11PD-R.htm 3. Kapitel, Gliederung 11 PD ab Ende 1940).
    In dem Fall müsste es die Waffenfarbe Zitronengelb sein? Oder meint ihr, er trägt die rosa Waffenfarbe also auch einen rosafarbigen Nachrichten-Blitz?


    LG, Mark


    P.S. Diana, danke! Werde es das nächste Mal beachten!

    Das stimmt, da bin ich mir auch nicht ganz sicher. I habe diesen beitrag auf Englisch gefunden, der sehr interessant ist: http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=121768
    Es scheint, dass Oberst Günther Angern vom 04.12.1939 bis zum 01.08.1940 der 'Führer' der 11. Schützen-Brigade war, wovon die Schützen-Regimenter 110 und 111 Teil waren. Von diesen beiden Regimentern gibt es daher auch dieses Traditionsabzeichen, siehe Fotos oben. Nach dem 01.08.1940 war Angern nicht mehr vernatwortlich für diese 11. Schützen-Brigade. Es erscheint mir logisch, dass die Abzeichen während seiner Zeit als Brigadeführer verliehen wurden, da sie ja auch seinen Namen enthalten.
    Das ist also in der Periode 1939-1940, also recht früh im Krieg. Man würde daher vermuten, dass die Männer die rosa Waffenfarbe gedtragen haben, und noch nicht die grüne. Oder sogar noch die goldgelbe Kavallerie/Aufklärer Farbe?


    LG, Mark

    Hallo Mark - diese Schützenregimenter waren ganz normale Infanterieeinheiten welche z.B. einer Panzerdivision zugeordnet waren . Später entwickelten sich daraus die mot. Schützen. D.h. Einsatz zu Fuss bzw. auch auf SPW oder auch LKW. Auch das Aufsitzen auf Panzer war natürlich möglich - je nach Situation. Sieh Dir einfach mal den Beitrag lexikon-der-wehrmacht/Zusatz/Heer/Panzerdivision41.html an


    Gruß - Achim - Alte61


    Morgen Achim,


    vielen Dank! Infanterieeinheiten also, da kann man sich eine Vorstellung bei machen. Trugen diese Männer jedoch trotzdem die Feldgrauen Uniformen mit rosa Waffenfarbe, da sie ja Teil einer Panzerdivison waren, oder trugen sie sie Weiße Farbe der Infanterie?


    Wie gesagt habe ich ein Traditionsabzeichen des Schützen-Regiments 111, welches ich einrahmen möchte. Dazu würde ich dann noch gerne einige andere Objekte legen, wie zum Beispiel eine Schulterklappe, einen Brustadler usw. Bevor ich danach suche, will ich jedoch sicher sein, dass ich auch die richtige Waffenfarbe wähle.


    Hier noch ein Bild von einem Soldaten der dieses Traditionsabzeichen auf der Brust trägt. Sieht aus wie eine relativ frühe Uniform, welche Waffenfarbe wird er wohl an den Schulterklappen haben?


    [Blocked Image: https://s18.postimg.org/lmhebdyqh/c5a9b78e0be5d91eea278e862290c1d7592356231911213.jpg]https://postimage.org/index.php?lang=german


    Hier en Foto von den drei bekannten Versionen des Traditionsabzeichen des 'Gespensterregiments Angern'.


    [Blocked Image: https://s16.postimg.org/dt8d06bzp/47527d2e213fb9ea5e8bc4f8b2985d475d776e232761029.jpg]


    LG, Mark


    Morgen Chris,


    danke für deine Nachricht! Also die rosa Waffenfarbe an den Schulterklappen und Kragenspiegeln. Ich nehme an, dass sie die normale feldgraue Uniform trugen, also auch feldgraue/dunkelgüne Schulterklappen mit rosa Umrandung?
    Mit dieser Farbe gehörten sie also zu der Panzertruppe, die ja auch rusa als Farbe hatte. Diese Soldaten saßen jedoch nicht auf Panzern, oder? Kannst du mir erklären, wie sich diese Schützen-Regimenter vortbewegten und was ihre Aufgabe genau war?


    LG, Mark

    Guten Abend,


    ich besitze ein Traditionsabzeichen der 'Gespensterbrigade Angern', des Schützen-Regiments 111.
    Angeblich war oder wurde dieses Regiment Teil der 11. Panzerdvision, die als Zeichen ein weißes Gespenst auf ihren Fahrzeugen führten: http://www.lexikon-der-wehrmac…Panzerdivisionen/11PD.htm


    ''Die 11. Panzer-Division wurde am 1. August 1940 in der Heimat aufgestellt. Die Division entstand durch Erweiterung aus der am 1. Dezember 1939 gebildeten 11. Schützen-Brigade. Diese hatte sich während des Frankreichfeldzuges den Beinamen "Gespenster-Division" erworben, da sie unerwartet im Rücken der französischen Front aufgetaucht war. Diese Beinamen führte die 11. Panzer-Division nun fort.'' (Lexikon der Wehrmacht)


    Wenn ich richtig lese, gab es also schon diese 11. Schützen-Brigade, aus welcher dann später erst die 11. Panzerdivison enstand. Ich vermute, dass das Schützen-Regiment 111 auch aus dieser Periode stammt. Es wird wohl Teil dieser 11. Schützen-Brigade gewesen sein.


    Was ist jedoch nun genau ein Schütze- Regiment? Ich habe gelesen, dass die frühen Panzerdivisonen der Wehrmacht jeweils eine Schützenbrigade hatten, die wieder aus zwei Schützenregimentern bestand. Zusammen mit einem Kradschützen-Batallion nannte man dies die 'Schnellen Truppen'. Auch habe ich herausgefunden, dass ein Regiment aus 2000 bis 6000 Männern bestehen konnte.


    Also:


    - War ein Schützenregiment also ein Infanterie-Einheit, die sich zu Fuss bewegte und 'normale' Waffen wie den K98k führte, oder hatten diese Regimenter auch Fahrzeuge? Wenn ja, was denn für welche?
    - Welche Funktion hatte ein Schützenregiment genau?
    - Gab es auch Schützenregimenter ausserhalb einer Panzerdivison?
    - Was für eine Uniform/Waffenfarbe werden die Soldaten dieses Schützen Regiments 111 der Gespensterbrigade 'Angern' wohl getragen haben?


    Ich hoffe ihr könnt mir dabei etwas weiterhelfen!


    Vielen Dank und Grüße,


    Mark

    Hallo, Guten Abend, Hallo zusammen....


    Von der DD habe ich nur ganz wenig Informationen bekommen:


    Name Hans-Otto Wittenberg, 08-05-1927 Hohenhameln
    12-09-1944 Heimat Flak Batterie 87 XI, Luftwaffenhelfer (Mit Meldungsdatum bereits ausgeschieden)
    01-12-1944 Stammkompanie der Panzer Ersatz Abteilung 11 (Erkennungsmarkenausgabe)
    16-04-1945 In Ringethal gefallen


    Den Brief der Schwester werde ich hier nicht veröffentlichen, aber beinhaltet wenig relevante Sachen zu seiner Ausbildung sondern eher zu den Familienumständen.
    Sie berichtet aber, dass sie weiß, dass er einen Kopfschuss bekam, während er auf einem Panzer saß.


    Weiter stehen alle Quellen usw. in diesem Thread.


    Mark

    Danke Wolfgang!
    Aus den Tagebuchaufzeichnungen des Zugführers der Kampfgruppe Grus konludiere ich auf jeden Fall, dass Hans Otto am 16. April zu dieser Kampfgruppe gehörte. Er war davor auf jeden Fall Teil der Panzer Ersatzt Abteilung 11, also könnte es ja sein, dass auch von der (Ersatz!) Abteilung Leute zur Kampfgruppe Grus gekommen sind, oder?


    Da Hans Otto also zu der Zeit bei der Kampfgruppe Grus aktiv war, kann er auf jeden Fall nicht bei der Division 464 gedient haben. Nehme mal an, dass die Kampfgruppe Grus dieser Division nicht unterstand.


    Es hat sich zu Kriegesende auf jeden Fall ziemlich was getan rundum Mittweida, wenn man al diese Informationen mal durchliest...


    LG, Mark

    Wir sind wieder einen Schritt weiter, es geht nicht um das 1. Panzergrenadier Regiment Gruse, sondern um die Kampfgruppe Gruse, die der 11 Panzer Division unterstellt wurde. Der Autor hat sich also vertan!!
    Hier eine interessante Quelle mit Tagebuchausschnitten worin die Kampfgruppe Gruse zusammen mit Ringethal genannt wird: https://books.google.nl/books?…A#v=onepage&q=kampfgruppe gruse&f=false


    Hans-Otto Wittenberg gehörte also im April 1945 dieser Kampfgruppe an und ist dan am 16. April am Abend gestorben. Die Kampfgruppe Gruse hatte auf jeden Fall Schützenpanzerwagen und vielleicht also auch andere gepanzerten Fahrzeuge... Diese Situation lässt sich dann auch wieder besser mit seiner Uniform und der Geschichte seiner Schwester versöhnen.


    Hat jemand noch mehr Informationen über diese Kampfgruppe Gruse und insbesondere den 16. April bei Ringethal?


    LG, Mark

    Hallo Wolfgang,


    vielen Dank für die große Menge an Information!
    Aus deinen Angaben und dem festgelegten Tod eines US-Soldaten am 16. April 1945 bei Ringethal, lässt sich also mit ziemlicher sicherheit schließen, dass Ringethal wenigstens am 16. April 1945 von den Amerikanern angegriffen wurde und nicht von den Russen?


    Laut des Tagebuchs des Zugführers des 1.Pz.Grenadier Regiments war Hans-Otto Wittenberg unter seinen Männern und stierb er am Abend vom 16. April 1945. Hast du oder jemand anders eine Ahnung was dieses Regiment dort zu suchen hatte? Es gehörte schlieslich zur 11. Panzer Division der Wehrmacht, aber ich finde keine Angaben dazu, dass diese Division dort an dem Datum war.


    Scheinbar hat Hans-Otto dan erst (wenn man den Angaben der WAST trauen kann) bei der Stammkompanie Panzer Ersatzt Abteilung 11 gedient (auf jeden Fall noch im Dezember 1944) und ist danach dann zu diesem 1. Panzergrenadier Regiment versetzt worden, wobei er dan nur kurze Zeit (einige Wochen/Monate) gedient hat, da er im April 1945 starb. Könnte es so gegangen sein?


    Das einzige was ich noch nicht richtig verstehe ist, dass er laut den Tagebuchangaben dieses Zugführers starb während er bei dem 1. Panzergrenadier Regiment diente, aber seine Schwester schreibt, dass er einen Kopfschuss auf einem Panzer bekam... Vertut die Schwester sich also, oder kann es sein, dass Hans-Otto tatsächlich auf einem Panzer diente (würde auch stimmen mit der schwarzen Panzerjacke auf den Fotos), aber offiziel als Panzergrenadier angedeutet wurde? So weit ich weiß trugen Panzergrenadiere nämlich nicht die Panzeruniform und fuhren sie nicht auf Panzern?


    Liebe Grüße, Mark

    Ha Eumex,


    vielen VIELEN Dank! Den ersten Link hatte ich schon gefunden, aber der 2. ist ja der Wahnsinn! In der Übersicht der Vermissten/Gefallenen die im Tagebuch dieses Offiziers standen, steht 'mein' Soldat drinn:
    Hans Otto Wittenberg, vermisst am 16. April 1945 bei Ringethal gegen 20 Uhr!


    Aus einem Brief seiner Schwester weis ich, dass er durch einen Kopfschuss auf einem Panzer umgekommen ist und von einem Pfarrer gefunden wurde. Er ist dann auch in der Nähe von Ringethal begraben wurden.


    Laut der WAST (Deutsche Dienststelle) war Hans Otto am 1. Dezember 1944 bei der Stammkompanie der Panzer-Ersatz-Abteilung 11, aber das Tagebuch auf der Website ist von einem Zugführer des 1.Pz.Grenadier Regiments Gruse der 11.Panzer Division. War die Panz. Ers. Abt. 11 Teil der 11. Panzerdivision? Kann ich nicht im Internet finden...


    Auf Fotos die ich von Hans Otto habe, trägt er 1944/45 die schwarze Panzeruniform und keine Panzergrenadier Feldbluse. Kann es also sein, dass das 1.Pz.Grenadier Regiments im April 1945 auch Panzer hatte (da seine Schwester schließlich auch von einem Kopfschuss auf dem Panzer spricht) oder kann das nicht stimmen? Panzer und Panzergrenadier Regiment passen irgendwie nicht zusammen...


    Der 3. Link spricht von einem amerikanischen Soldaten der bei Ringethal umkam. Das beweist also, dass am 16 April die Amerikaner bei Ringethal waren und Hans Otto warscheinlich von ihnen getötet wurde.


    Nochmals vielen Dank, ich hoffe wir können dieses Thema lösen!


    LG, Mark

    Guten Morgen,


    ich würde gerne wissen, durch wen das Dorf Ringethal (in der Nähe von Mittweida, an der rechten Uferseite der Zschopau) im April 1945 befreit wurde.
    Ich besitzte nämlich eine paar Dokumente eines Soldats der Panzer Ersatz Abteilung 11 der am 16. April 1945 bei Ringethal getötet wurde. Mich würde deshalb interessieren ob er gegen Amerikaner oder Sowjets kämpfte.


    Ungefähr auf dieser höhe war die Demarkationslinie zwischen US und USSR, also die Russen und Amerikaner standen sich dort gegenüber. Deshalb habe ich nicht genau herausfinden können welcher von den beiden jetzt genau dieses kleine Dorf genommen und wahrscheinlich den Soldaten getötet hat.
    Die US 6th Armoured Division ist auf jeden Fall bis Mittweida gekommen und am 15. April wurde die Stadt durch US Truppen befreit. Am 7 Mai 1945 marschierten dort auch die Russen ein. So steht es auf der Website von Mittweida. Wie es jedoch bei Ringethal war ist mir nicht deutlich, da dies am anderen Ufer der Zschopau liegt, etwas nördlicher...


    Könnte jemand vielleicht helfen?


    Liebe Grüße, Mark


    Hallo Tobias,


    vielen Dank!
    Wenn weiter noch jemand etwas weiß, bitte!


    LG, Mark

    Hallo Gerhard,


    danke für die Antwort und den Tipp!
    Wäre jemand eventuell in der Lage in diesem Werk nachzuschauen, oder hat jemand die Informationen eventuell durch eigene Forschung selbst parat?
    Das Buch ist schließlich nicht so billig und ich werde es weiter kaum benutzen, da ich nur für diesen kleinen Fall (4 Monate) Info zu der Panz. Ers. Abt. 11 suche.


    Diese Passage der Inhaltsbeschreibung des Werkes sagt ja schon einiges:


    Quote

    Anfang 1945 herausgezogen und zur Panzerersatz- und Ausbildungsabteilung 11 nach Bielefeld verlegt, erfolgte nach einer Neuausstattung mit Panthern die Verlegung der Kompanie in den Großraum Berlin, wo bis Ende April 1945 noch verschiedene kleinere Einsätze erfolgten.


    Mich würde vor allem interessieren ob es üblich war, dass ein 17-jähriger innerhalb von 4 Monaten auf einen Panzer kommt, oder dass dies an der 'Verlegenheit' um neue Soldaten bei Kriegsende lag. Außerdem wüsste ich gerne, welche feindlichen Einheiten ihm eventuell den Kopfschuss in Ringethal (Sachsen) besorgt haben.
    Interessant wäre auch, um was für einen Panzer es sich warscheinlich handelte auf dem der Junge saß, vielleicht auch ein Pz.Kpfw. V Panther?


    Ich bin übrigens Niederländer und habe noch nicht soviel Erfahrungen mit der Arbeit mit deutschen Quellen in diesem Feld.


    Gruß,


    Mark