Posts by Kneip

    Hallo Chris,


    danke für die Korrektur! In dem Punkt war meine Quelle offenbar etwas missverständlich, da in den Texten von der "Waffengattung der Panzerjäger" die Rede war.
    Die Dienstgradbezeichnungen Schütze und Oberschütze müssten dann doch mit der Eingliederung in die Panzertruppe am 1.3 1943 in Panzerschütze und Oberpanzerschütze geändert worden sein, oder?


    Gruß Yannik

    Guten Abend,


    natürlich, die Quelle ist : "Die deutsche Wehrmacht - Dienstgrade und Waffenfarben des Heeres 1939-1945" von Sigurd Henner und Wolfgang Böhler, Seite 55. Die Panzerjäger waren eine eigene Waffengattung innerhalb des Heeres, die Waffenfarbe war, wie bei der Panzertruppe, rosa. Zusätzlich waren Angehörige der Panzerjäger durch ein gotisches P auf den Schulterklappen gekennzeichnet.


    Gruß Yannik

    Hallo Bert,


    die Dienstgrade "Soldat" und "Obersoldat" hatten bei den Panzerjägern die Bezeichnung "Panzerschütze" und "Oberpanzerschütze".
    Die Unteroffiziersdienstgrade behielten ihre normale Bezeichnung.


    Gruß Yannik


    Edit: Rechtschreibung

    Hallo Björn,


    die Russen haben im Zweiten Weltkrieg eine Oberkörperpanzerung in Serie produziert, die Sn-42. Diese bestand aus gepressten Stahlplatten und war in der Lage, den Träger effektiv vor der deutschen 9 Millimeter-Munition der Mp 40 zu schützen, und Bajonettangriffe hatten keine Chance gegen die Panzerung. Der Munition der deutschen Karabiner und Maschinengewehre konnte sie allerdings wenig entgegensetzen. Diese Panzerung wurde, eingeführt im Jahr 1942, primär an die Sturmpioniere und panzerbegleitende Infanterie ausgegeben. Auch habe ich davon gelesen, dass die Soldaten der Wehrmacht nicht nur erbeutete Exemplare einsetzten, sondern auch Kopien der Sn-42 angefertigt, und in sehr kleinen Stückzahlen an Einheiten der Waffen-SS ausgegeben wurden.


    Gruß Yannik

    Guten Abend,


    ich vermute, dass es sich hier um die Torpedos des Typs "Neger oder "Marder" handelt. Diese Torpedos waren allerdings nicht zur Selbstopferung konzipiert, sondern bestanden aus dem oberen, bemannten Trägertopedo und dem unteren, mit einem Sprengsatz versehenen normalen Torpedo. Dieser wurde, sobald das gesamte Gerät auf das Ziel ausgerichtet war, ausgeklinkt und ausgelöst. Es gab allerdings Entwicklungen von Torpedos zur Selbstopferung auf Japanischer Seite (Kaiten). Wenn du einige Fotos von der Anlage einstellen könntest, werden sich hier sicher einige Experten finden, die dir genaueres dazu sagen können :)


    Liebe Grüße Yannik

    Hallo,


    das hat mich tatsächlich auch gewundert, es gab innerhalb der SA viele spezielle Kragenspiegel, wie zum Beispiel für Mitglieder des Stabes, Sanitäter, Angehörige der Leibstandarte und noch einige weitere. Ein blanker rechter Kragenspiegel ist mir bis jetzt allerdings noch nicht untergekommen.


    Gruß Yannik

    Hallo Raul,


    erstmal zu den offensichtlicheren Dingen:
    Es handelt sich hier um die Uniform eines Sturmführers der SA-Gruppe "Ostmark" (rosarote Kragenspiegel). Zu den Knöpfen: Generell gab es silberne und goldene Knöpfe. Die Farbe der Knöpfe wurde durch die Zugehörigkeit zur SA-Gruppe bestimmt, so trugen Angehörige der Gruppe "Ostmark" goldene Knöpfe, während Angehörige der Gruppe "Berlin-Brandenburg" zum Beispiel silberne Knöpfe trugen.


    Edit: Ab 1938 verfügten zwei Gruppen über die rosaroten Kragenspiegel: Ostmark und Südmark. Sie waren dann lediglich an der Farbe der Nummern auf dem Kragenspigel und der Farbe der Knöpfe voneinander zu unterscheiden, da die Gruppe Südmark über silberne Knöpfe verfügte.
    Gruß Yannik

    Danke für die vielen Antworten, auch die Links zu den Dienstvorschriften sind sehr gut. Das mit dem nach hinten schleudern schein ich dann falsch in Erinnerung gehabt zu haben, macht im Nachhinein auch nicht wirklich Sinn.
    Karl: Ich hab mich hier schon umgesehen, lese auch schon seit längerem mit. Jetzt habe ich mich allerdings entschieden, selbst etwas aktiv zu werden, da man hier von so vielen Menschen mit dem selben Interesse für die Zeit zwischen 1933 und 1945 umgeben ist.


    Gruß Yannik


    Edit: Habe mir das betreffende Filmmaterial nochmal herausgesucht, die FlaK wird tatsächlich nicht zurückgeschleudert. Lediglich eine rollt ca. eine halben Meter nach hinten, wird daraufhin aber direkt wieder in Ausgangsposition gebracht.

    Zunächst einmal danke für die schnellen Antworten. Was mich jetzt noch einmal interessieren würde: Brauchte man zum Erdkampf vom Fahgestell aus genauso viele Kanoniere wie im Erdkampf von Lafette? Normalerweise müsste dem ja so sein. Aber fanden diese überbaupt alle auf dem Fahrgestell platz? Und auch das Verletzungsrisiko scheint durch den Enormen Rückstoss (Das Geschützt wurde, da auf Rädern, mehrere Meter nach hinten "geschleudert" und das gesamte Fahrgestell wackelte dabei extrem) recht groß gewesen zu sein. Nochmal eine Frage an dich Chris: Wie kommt ihr an die Dienstvorschrifen der Wehrmacht? Ich habe jetzt schon öfter Antworten gesehen, die sich darauf beziehen. Mir ist es bis jetzt leider nicht gelungen, so eine Dienstvorschrift zu ergattern. Das Internet spuckt auch recht wenig aus.
    Gruß Yannik

    Moin Leute,


    Die Acht-Acht wurde im Feuerkampf ja in der Regel auf einer 360 Grad Kreuzlafette eingesetzt, während sie mit dem Sonderanhänger 201 und später auch dem Sonderanhänger 202 transportiert wurde.
    Nun zu meiner Frage: Ich habe jetzt bereits öfter auf PK-Aufnahmen Acht-Achter gesehen, die abgefeuert wurden, während sie noch auf den Sonderanhängern aufgeprotzt waren( in der Regel befanden sich diese Flaks im Erdkampf). Besonders auf Aufnahmen des Afrika-Feldzuges ist dies öfter zu beobachten. Gab es Vorschriften wann eine Flak aufgeprotzt einzusetzen war, oder waren es Improvisationen der jeweiligen Einheit?


    Gruß Yannik