Posts by Kneip

    Hallo Eumex,


    noch vor der Umgliederung zum Schützen-Regiment 52 wurden am 1. Februar 1940 der Regimentsstab und das II. Bataillon als Stab + I. Bataillon an das Infanterie-Regiment 513 der 294. Infanterie-Division abgegeben.

    Das II. Batailon IR 52 wurde danach neu aufgefüllt.

    Es ist also genauso möglich, dass sich der Weg seines Großvaters in diese Richtung fortgesetzt hat.


    Gruß

    Yannik

    Hallo,


    Was für Informationen benötigst du?

    Die RAD Gruppe 163 war Teil des Arbeitsgaus XVI (Westfalen-Nord). Die 6. Abteilung befand sich, wie du ja schon aufgeführt hast, in der ehemaligen Gemeinde Beerlage, heute ein Teil der Stadt Billerbeck im Kreis Coesfeld.


    In dieser Ausgabe der Dülmener Heimatblätter befindet sich ein Artikel über die RAD-Lager im Kreis Coesfeld, vor allem das Lager Karthaus.


    Gruß

    Yannik

    Hallo Piepmatz,


    hast du bereits einen Antrag bei der ehemaligen Deutschen Dienststelle (Wast) bezüglich deines Großvaters gestellt? Diese kostet einen überschaubaren Betrag und die Bearbeitung dauert einige Zeit, aber liefert dir dafür einen guten ersten Ansatzpunkt, um mehr über den militärischen Werdegang deines Großvaters zu erfahren, auf dem man dann aufbauen kann.


    Hier außerdem der Lexikon-Eintrag zum Infanterie-Regiment 52.


    Gruß

    Yannik

    Hallo Ralf,


    Asche auf mein Haupt. Bei mir hat sich tatsächlich der Zahlendreher 268 - 286 eingeschlichen. Meine geäußerten Zweifel sind damit hinfällig.

    Auch die Augen werden Anscheinend nicht mehr wirklich jünger. Ich entschuldige mich für die gestiftete Verwirrung.


    Gruß

    Yannik

    Hallo Markus,


    du meinst, dass dein Großvater als Angehöriger der Nachrichten-Abteilung 268 an ein Krad einer Einheitder 24. Panzer-Division gekommen ist?

    Das halte ich aus verschiedenen Gründen für ausgeschlossen, als ausschlaggebendsten führe ich nochmal den Zeitunterschied zwischen Dezember 1944 (Aufstellung der Nachrichten-Abteilung 268) und Spätsommer / Herbst 1942 (Datum der Aufnahme) an. Wenn du dir 100-prozentig sicher bist, dass es sich bei dem Herrn auf der Aufnahme um deinen Großvater handelt, würde ich für eine Zugehörigkeit zu beiden Einheiten plädieren.


    Gruß

    Yannik

    Hallo zusammen,


    die Nachrichten-Abteilung 268 wurde erst im Dezember 1944 aufgestellt. Eine Zugehörigkeit zu beiden Einheiten im Kriegsverlauf würde ich dementsprechend nicht unbedingt ausschließen. Aus was für einem Dokument stammt denn der Beleg der Zugehörigkeit zur I./N.A. 268?


    Gruß

    Yannik

    Hallo Andi,


    bei dem Flugzeug auf dem Foto handelt es sich um eine Focke Wulf Fw 189 "Uhu", einen Nahaufkärer der Luftwaffe.


    Lexikon-Eintrag des Jagdgeschwader 11: Klick


    Gruß

    Hallo Buggi,


    hast du schonmal an einen Antrag bei der ehemaligen Deutschen Dienstelle (Wast), heute Bundesarchiv, gedacht? Es kostet zwar einen geringen Betrag (wirklich überschaubar) und dauert seine Zeit, aber die Auskunft sollte dich mit grundlegenden Informationen zum militärischen Werdegang (etwa Einheitenzugehörigkeiten etc.) deines Vaters versorgen, auf deren Grundlage man dann weitere Nachforschungen anstellen kann.


    Hier ein Link zur Internetpräsenz der Wast.


    Gruß

    Yannik

    Hallo Dieter,


    man verzeihe mir bitte, diese Information habe ich glatt überlesen.


    Das Emblem wurde also von der 1./Erg,ZGr zum NJG 3 übernommen.


    Quote

    Stab, 1. und 3. Staffel wurden Stab II., 5. und 6. Staffel des Nachtjagdgeschwaders 3

    Interessant ist noch, dass bei Ketley vom Stab III. / NJG 3 die Rede ist und ebefalls, dass er die Vermutung äußert, dass das Emblem ursprünglich vom Stab III./ KG 76 genutzt worden sein könnte, da aus diesem der Stab III. / NJG 3 gebildet wurde. Dabei muss es sich wohl um eine Fehlinformation (-> ältere Auflage) handeln, die ja hier durch die belegte Herkunft von der Ergänzungs-Zerstörergruppe Værløse zum II. / NJG 3 widerlegt wurde.


    Mit freundlichem Gruß

    Yannik

    Hallo Marc,


    ein hilfreicher erster Ansatz wäre natürlich generelle Recherche zu der Einheit, die die Feldpostübersicht angibt. Eine Liste mit den FPn - den ihnen zugewiesenen Einheiten und deren chronologisch sortierten Aufenthaltsorten wirst du nicht finden.


    Hier einmal der Lexikon-Eintrag zum Panzergrenadier-Regiment 99.

    Da selbiges am 21.1.1945 in Cottbus aufgestellt wurde ist es durchaus möglich, dass der Verfasser des Feldpostbriefes bereits am 10. Januar dort verweilte. Die FPn 31554 wurde dem I. Bataillon allerdings erst am 3. April 1945 zugewiesen. Wie ist der Brief selbst datiert?


    Gruß

    Yannik

    Guten Abend Javier,


    die eingestellten Unterlagen geben ja schonmal her, dass die Sturm-Mörser-Kompanien (die Umgliederung zu Batterien erfolgte erst am 23.1.1945) 1000 und 1001 während der Kampfhandlungen im Zuge des Unternehmens "Wacht am Rhein" dem LXXXI. Armeekorps unterstellt waren. Zumindest für die Sturm-Mörser-Kompanie 1000 lässt sich diese Angabe noch weiter eingrenzen - sie war der 363. Volks-Grenadier-Division unterstellt. An tatsächlichen Gefechten haben diese allerdings wohl so gut wie nicht mehr teilgenommen.


    Eine Kompanie bestand aus zwei Zügen zu je zwei Sturmtigern.


    Mir ist nicht ganz klar, worüber genau du weitere Informationen benötigst. Eventuell kannst du deine Fragestellung etwas konkretisieren?


    Gruß

    Yannik

    Hallo zusammen,


    was genau war der ausschlaggebende Faktor, das Emblem der 1. Staffel Ergänzungs-Zerstörer Gruppe Fliegerhorst Vaerlöse zuzusprechen?


    Ich verweise nochmals darauf, dass Ketley in seinem Werk das Emblem dem Stab III. / NJG 3 zuordnet. Die Abbildung in seinem Werk entspricht exakt dem Emblem auf dem Foto. Das Fragezeichen weist darauf hin, dass das Emblem - wie bereits erwähnt - eventuell auch bereits vorher vom Stab III./ KG 76 genutzt worden sein könnte.

    Ich habe die Abbildung aus dem Werk Ketleys angehängt.


    Gruß

    Yannik

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    Hallo Matthias,


    im Werk von Ketley & Rolfe ist das Emblem identifziert als Stab III./NJG 3.

    Die III./ Nachtjagdgeschwader 3 war tatsächlich mit Bf110 ausgerüstet, es dürfte also passen.

    Hier gibt es weitere Informationen.

    Die Bilder müssen nach d. 1.11.41 aufgenommen worden sein.


    Nachtrag: Es ist nicht auszuschließen, dass das Emblem in dieser Form bereits vorher vom Stab III./ KG 76 genutzt wurde, da aus diesem im November 1941 der Stab III./ NJG 3 aufgestellt wurde.


    Gruß

    Yannik

    Guten Abend,


    Reinhard, danke für die Info. Ich habe angenommen, dass das Ende der Zuweisung zum 14. September '40 mit einer Streichung der FPn gleichzusetzen ist. Fraglich bleibt nur, warum dann explizit der Zeitraum 28.4.1940 bis zum 14.9.1940 angeben ist, anstatt diesen bis zur tatsächlichen Streichung und Neuvergabe der Nummer auszudehnen.


    Mit freundlichem Gruß

    Yannik

    Hallo,


    hier der Eintrag des SS-Panzergrenadier-Regiment 9 "Germania" im Lexikon.

    Auf dem Bild hat dein Großvater den Dienstgrad eines SS-Rottenführers. Neben dem Eisernen Kreuz II. und I. Klasse trägt er noch das Verwundetenabzeichen in Schwarz und die Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42. Das Foto wurde dementsprechend nach Mai 1942 aufgenommen. Der Ärmelstreifen mit Aufschrift "Germania" ist ebenfalls auf dem linken Unterarm zu sehen.


    Gruß

    Yannik

    Hallo zusammen,


    auch, wenn dieses Thema mittlerweile schon lange brach liegt, habe ich doch, nachdem ich vor einigen Wochen zufällig diesen Thread durchgelesen habe, heute einen kleinen Informationsfetzen gefunden. Es wurde gefragt, ob die Angehörigen der SS-Wehrgeologeneinheiten über ein eigenes Erkennungszeichen jedweder Art verfügten.


    Heute bin ich innerhalb einer NARA-Rolle, in der ich eigentlich zu einem völlig anderen Thema gelesen habe, über die angehängte Aufstellung gestolpert.

    Die Wehrgeologeneinheiten der SS trugen nominell ab Mai/Juni 1942 die eigene Waffenfarbe Hell-Lachsrosa.


    Diese Besonderheit habe ich bis jetzt in keiner Waffenfarben-Tabelle, von denen es ja in der Literatur bekanntlich viele gibt, finden können. Eventuell hängt dieses Fehlen schlichtweg mit der Besonderheit und Unbekanntheit dieser recht kleinen Einheit zusammen. Aufgrund dieser Besonderheit und des folglichen Fehlens von Fotos, überlebenden Uniformteilen usw. blieb diese Waffenfarbe eventuell schlichtweg unbekannt.


    Gruß

    Yannik