Posts by Kalli

    Zu der ursprünglichen Frage - ich weiß von meimem Vater, der bei der LAH war, daß sie irgendwo im Osten (ich bin mir fast sicher, daß er sagte - in Russland) mit russischem Material und russichen Waffen noch eine Woche nach Kriegsende kämpften und sogar Dörfer zurückeroberten. (ich vermute fast, daß die Dörfer hier nur ein paar kaputte Hütten am A*** der Welt waren)
    Eigener Nachschub gab es ja schon lange nicht mehr. Durch Fehlinformation über die "Wunderwaffen" waren sie vom letztendlichen Sieg überzeugt.


    Leider nur sehr vage info´s.

    Auch Panzerfahrzeuge wurden damals in dieser Zeit mit der sandfarbenen Grundlackierung produziert. Oftmals wurde erst bei der Truppe die entgültige Tarnung mit Grün und dem Rotbraun aufgebraucht.
    Ich hab mal gelesen, daß die Truppe diese Farben in patöser Form bekamen. Sie mussten erst angerührt werden (ich glaube mit Benzin). Da dieser "Anrührstoff" aber selten war, wurde die Paste gelegentlich mit Öl ode Altöl oder was sonst noch verfügbar war, gestreckt oder gar ganz ersetzt. Daher konnten diese Farbtöne dann wenn sie aufgebracht wurden sehr unterschiedlich ausfallen.


    Auch die Aufbringung war gegen Ende des Krieges sehr unterschiedlich. Üblicheweise wurde die Farbe aufgesprüht. Aber zur Not soll am die Farbe auch mit Pinseln, Reisig oder soagr mit den Händen aufgertagen haben.


    Weiß jetzt aber auf Anhieb nicht mehr in welchem Buch das stand......

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    Damals waren auch Vierlinge dabei, die teilweise von Frauen bedient wurden, im Erdkampfeinsatz...


    Mein Vater berichtete mir von seinem Erlebnis, wie Vilerlingsflak´s im Erdeinsatz gegen eine große Zahl russische (berittene) Kossaken eingesetzt wurden.


    Sie (mein Vater) waren damals in ihren Stellungen und es waren bei ihnen mehrere Vierlingsflaks. Sie mussten die Kossaken seeeehr nahe rankommen lassen. So nahe, daß es selbst den Erfahrnsten aus meines Vaters Eingheit extrem mulmig wurde. Als die Kossaken dann so dicht rangekommen sind, wie es die Flakleute gerade noch vertreten konnten, gab es den Feuerbefehl.........
    Geschossen wurde offensichtlich mit Sprengmunition. Mein Vater meinte nur, daß er so etwas noch nie gesehen hatte und die Wirkung mehr als verherend war.

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    Original von Vormeister
    Das mit den kombinierten Waffen ist richtig,.....


    Danke für die positive Einschätzung meines Beitrages :D


    Bei einer Drückjagd (eine eher ruhigere Variante der Treibjagd auf Schalenwild) kann es aber duchaus relevant sein, mehrere Schüsse direkt hintereinander abzugeben. Deshalb wurden für diese kombinierten Waffen (übrigens auch Drillinge) der freiliegende Kugellauf ersonnen.

    Das mit dem verzeihen kann man leicht ausgleichen in dem das Röhrenmagazin nicht fest mit dem Lauf verlötet wird. Das Röhrenmagazun wird dann nur unter dem Lauf geführt und der Lauf kann sich darüber problemlos in der länge ausdehen.


    diese Probelm gibt es auch bei kombinierten Jagdwaffen wie z.B. einer Bockbüchsflinte (unten Kugellauf, darüber Schrotlauf) und basiert auf dem Bi-Metalleffekt. Bei Abgabe von mehreren Schüssen aus dem Kugellauf erwärmt sich dieser mehr als der Schrotlauf, der Kugellauf dehr sich mehr aus und die Schüsse klettern. Nach Abkühlung ist alles wieder normal.

    nö, das wäre kein größeres Problem.
    Es gibt da einige Möglichkeiten z.B. macht man dann einfach den Bajonetthalter seitlich, oder das Bajonett hat einen Ring der als Halter über den Lauf geschoben wird.

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    Ohne Überrollbügel dürfte sowas wohl kaum noch produziert werden dürfen


    Stimmt - daran hab ich garnicht gedacht.


    Für die Land- / Forstwirtschaftliche Nutzung wollten die Kunden dann sicher noch ein Dach über dem Kopf, eventuell noch Klimaanlage und ein Radio. Mit Getränkekühler, Aschenbecher etc. hätte es dann nichts mehr mit dem eingentliche Kettenkrad zu tun.


    Schade - ausgeträumt, daß man sich iiiiiirgendwann mal doch eines zum halbwegs erschwinglichen Preis als Nachbau zulegen könnte.


    Hab schon als Kind von den "Dingern" geschwärmt.

    Zum vergleich mit Rolls Royce...


    wenn das Kettenkrad dann plötzlich 2-3 mal soviel kostet wie ein Original von damals, wäre es auch nichts.
    Sowas lohnt sich nur über die Stückzahlen und könnte (glaube ich) nur von einem entsrechenden eingesessenen Hersteller realisiert werden - wenn überhaupt.


    Und Quad....


    Mit 4 oder gar 6 Räder bekommt man aber nie die Kraft auf den Boden wie mit einer Kette. Sonst gäbe es z.B. die kleinen Minibagger von Bobcat nicht mit der Gummikette

    10 Beiträge weiter oben hab ich das auch schon gefragt....


    Es wurdert mich trotz der Bremsgeschichte trotzdem. Ich gehe davon aus, daß der Markt da wäre - für Freaks genau so wie für "ernste Anwendungen"

    Wenn ich die Kohle hätte.....


    Ein Kettenkrad ist einfach cool.


    Dann noch "Born to be wild" als Marschmusik dazu :D