Posts by Kalli

    Quote

    Original von Xenos
    .........Klaus Havenstein:
    "Zu Kriegsbeginn wurde er als Artillerist zur Leibstandarte-SS Adolf Hitler eingezogen. ........


    Zu Kriegsbeginn bei der LAH eingezogen?
    Ich dachte zu der Zeit gab es da nur Freiwillige bei der LAH, erst später (mitte bis ende des Krieges) wäre man zur LAH eingezogen worden.


    Irre ich mich da?

    das mit Zoll weiß ich, bin ja wie erwähnt "Waffenmensch". Ich kenne auch auf den ersten Blick komischen Umstand dass Kaliber 12 bei Schrot größer ist als Kaliber 16 oder 20.
    (engl Pfund Blei in gleichgroße Kugeln geformt - bei 12 Kugeln hat eine Kal 12, 16 Kugeln Kal 16....)


    Die 7,62, egal ob cm bei der Kanone oder bei Miltär-/Jagdwaffen in mm kommt von .30 Zoll bei der letztgenannten Gruppe (.308 Win, .30-06 usw.) bzw 3" bei Kanone.
    Soweit auch klar.



    Aber warum wurde die 8,8 dann nicht wie die 15cm sFh 18 und die 10cm K18 "zurechtgerundet" wie die beiden? Warum bekommen es die


    Von der typischen "MaulFaulheit" der Menschen wäre es ja zusätzlich einfacher von einer "Achter" oder "Neuner" zu reden als von einer "Acht-Acht"


    Die Amis hatten ja auch keine 3" 17/128stel Kanone - lach

    Hallo zusammen,


    in einem Forum eines PC-Spieles, das ich mom. gerne spiele kam die Frage auf und als „Waffenmensch" wurmt mich das, dass ich das nicht Problemlos beantworten kann. Ich hab das Gefühl, dass die Lösung so simpel ist, dass ich nicht drauf komme.


    Warum z.b. die 8,8 Flak eben genau dieses Kaliber hat.
    Warum hat die nicht eine glatte Zahlenangabe/ Kalibergröße von 8,5 oder 9 cm?

    Der an den Haaren herbeigezogene Grund mit 8,8 und dem 8. Buchstaben des Alphabetes, dem H ist natürlich lächerlich (H.H. = bekannte Grußworte damals)


    Ebenso die 3,7 Pak (oder eben auch die Flak), warum solch eine „Zwischengröße“ des Kalibers und nicht 3,5 oder 4 cm?


    Ok, das Kaliber gibt ja bekanntermaßen nicht alle Kalibermaße gleichzeitig an (z.B. Zug- und Feldkaliber usw.) aber die 8,8 Flak ist nun mal keine 8,5 oder 9 cm gewesenl, sondern eine "krumme" größe dazwischen.


    Meine bisherige Antwort ist auch nur eine Vermutung. Ich schrieb dort:


    Ob ich damit recht habe, weiß ich nicht, aber ich vermute es stark.
    Bei der Ballistik (auch Zielballistik) kommt es auf viele Faktoren an. Bei Geschossen nicht auf den Durchmesser sondern auch auf die länge an (Q =Querschnittsbelastung – wer danach googeln will)
    Das bedeutet man kann um eine gewissen Geschossmasse zu erreichten das Geschoss nicht zu lange machen sonst hat man ein Problem (wie gesagt, googeln nach Q)


    Um die Energie des Geschosses zu erhöhen muss man entweder die Geschoss-Geschwindigkeit oder die Geschossmasse erhöhen (doppelte Geschwindigkeit bedeutet 4-fache Energie/ doppelte Geschossmasse nur doppelte Energie)
    Aber- mehr Geschwindigkeit bedeutet auch höher Verschleiß des Laufes, man muss da also einen hohen, aber nicht zu hohen Wert erreichen. Bei normalen Geschossen (also keine Treibspiegelgeschosse) ist man mit um die 1000 m/s gut mit dabei
    Bleibt alos noch das Geschoss:
    Um also eine bestimmte Geschossmasse zu erreichen muss der Durchmesser größer werden und da die 8,8 aus einer 7,5 cm Flak des 1. WK´s entstand hat man sich nach oben getastet.
    Ich vermute mal, dass 8,5 cm noch nicht die gewünschte Wirkung hatte, aber eine 9 cm zu unhandlich als Flakmun war. Bei Geschossen merkt man schon 1mm Durchmesser mehr durchaus, 2 mm sowieso.
    Wenn das Geschoss mehr Durchmesser hat wird es schwerer, benötigt für die gewünschte Geschossgeschwindigkeit mehr Treibladungspulver und damit wird die gesamte Mun schwerer, schlechter handhabbar und es passen weniger Schuss in den Munitionsbunker usw.


    Daher vermute ich stark, dass die Kaliberwahl aus rein ballistischen Gesichtspunkten so entschieden wurde, die in damaligen Berechnungen und Beschuss-Versuchen ermittelt wurden.

    Genau!!!!! Danke - nun klingel, s bei mir auch wieder.
    Tageanrog in Verbindung mit einer wochenlangen Bahnfahrt. Während der Bahnfahrt hatte er sich eine sehr schwere Erkältung mit sehr hohen Fieber zugezogen. Seine Kameraden packten ihn richtig dick ein, füllten ihn Literweise mit Schnaps ab und packten ihn warm verpackt und total besoffen „oben ins „Gepäcknetz“ (seine Angaben – er lag wahrscheinlich auf einer Kofferablage irgendwo oben.
    Nachdem er sich halbtotgeschwitzt und eine kleine Ewigkeit geschlafen hat war er wieder gesund.


    Vielen, vielen Dank für diese Info die mir das wieder in Erinnerung gebracht hat.



    Ich schicke Dir mal seinen Namen per PN, aber ich glaube fast dass Du das warst der mal geschaut hat.



    Nachtrag:
    Wer ist/war dieser R.Kliemann??
    lebt der evtl. noch?


    Nachtrag 2:
    Was ist das für ein Buch aus dem Du zitierst?
    Gibts das irgendwo??

    Ich denke euch mal sehr für die Antworten.


    An die WASt hab ich auch schon gedacht, aber ich war der Meinung dass die über die Soldaten der Waffen SS keine Unterlagen haben. Daher scheid mir diese Informationsquelle zu befragen zunächst als unnötig. Scheinbar hatte ich aber mit der Annahme jedoch unrecht.


    Als Angaben habe ich leider nur recht wenig, denn mein Vater erzählte eigentlich nur immer die gleichen Geschichten in abgeschwächter, fast „Kindgerechter“ Version (Wiedereinnahme von Charkow, Do-Werfereinsatz miterlebt, Vierlingsflak gegen Husaren und 8,8 gegen Panzer und sie als Infanterie mit Hafthohlladungen dazwischen sowie ein paar belanglose Sachen).
    Ich habe hier nur von ihm eine unvollständige Abschrift (Wahrheitsgehalt jedoch ungewiss), dass er am 15.08.41 als freiwilliger zur LAH kam. Gemustert wurde er in Worms. Von der Musterung aus kam er nach Berlin-Lichterfelde zur 5. Ersatzkompanie. Winter 41 soll er in Russland im Raum „Rostock“ (wohl eher Rostow??) verlegt worden sein. Er war beim 2. Rgt, 2. Kompanie, 2. Zug. (wie war denn damals die richtige Schreibweise hierfür– wisst ihr das ? War das dann 2 Rgt 2./2 ? ).
    Frühjahr 42 kamen sie zur Neuaufstellung nach Frankreich. Nach Auffrischung der Truppe kam er Herbst 42 wieder nach Russland. Charkow bis Frühjahr 43. Hier steht auch „ich hatte den Dienstgrad eines Rottenführers“. Zu dem Zeitpunkt muss das stimmen, denn nach seinem Hochzeitsbild mit seiner ersten Frau (sie starb später durch „Übergriffe“ russischer Soldaten in Berlin) war er zum Zeitpunkt der Hochzeit im Juli 44 noch als Rottenführer zu sehen.
    Aber mich macht das mit der Junkerschule in Tölz stutzig. Von meiner Tante (seiner Schwester) weiß ich, dass seine Schwiegereltern ihn sehr gedrängt haben, dass er die endlich die Offizierslaufbahn einschlägt. Schließlich muss er dann dem Drängen nachgekommen sein und für diese Laufbahn dann auch zugelassen worden sein.


    Er wurde nach diesen Unterlagen 4 mal verwundet. Mir sind jedoch aus Erzählungen "nur" 2 Verwundungen bekannt. MG-Garbe von unten nach oben, also durchs Bein bis hoch zur Schulter und einmal die Stirn mit einem Granatsplitter durchschlagen. Als Auszeichnungen hatte er bei der Hochzeit die Westwall-Medaille, das Verwundetenabzeichen (Silber) Das EK 2 und die Ost Medallie Das tut zwar nichts zum Dienstgrad, aber vielleicht kann das das eine oder andere erklären bzw. plausibel machen, oder….. ach, ich weiß auch nicht.


    Hier mal seine Auszeichnung bis zur Heirat
    [Blocked Image: http://img7.imageshack.us/img7/7581/brustd.th.jpg]
    Nicht sichtbar (oder noch nicht vorhanden) sind die Panzervernichtungsabzeichen auf dem rechten Arm.


    Morgen fahr ich in sein Heimatdorf um Erde zu holen für sein Grab…

    Welchen Dienstgrad hatte mein Vater?


    Nach langer, schwerer Demenz und seinem Tode gestern bleiben mir noch ein paar unbeantwortete Fragen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen könntet.


    Der letzte mir bekannte und per Bild nachweisbare Dienstgrad meines Vaters war SS-Rottenführer (das muss 1943 oder Anfang 44 gewesen sein) bei der LAH.
    Jedoch weiß ich aus seinen Erzählungen, dass er sich zu Kriegsende in Ausbildung zum Offizier war.
    Soweit ich mich an seine Erzählungen erinnern kann, war dies üblich, dass die angehenden Offiziere vor ihrer Beförderung zum SS-Untersturmführer nochmals an die Front mussten. Das Kriegsende verhinderte dann aber eine Beförderung.
    Nun meine Fragen


    1. Sind meine Erinnerungen richtig – mussten die angehenden Offiziere der Waffen SS (hier LAH) vor dem Eintritt in die Offizierslaufbahn nochmals an die Front?


    2. Gab es diesen „Einsatz-vor-der-Beförderung“ auch beim Wechsel in andere Laufbahngruppen, also Mannschaften zu Unteroffiziere?


    3. Seht Ihr eine Möglichkeit wie ich seinen wirklichen Enddienstgrad verifizieren könnte – ohne Bilder, ohne Zeitzeugen usw.? Das einigste wobei ich mir aus Erzählungen eigentlich sicher bin ist die Ausbildung in die Offizierslaufbahn. Er erzählte auch mehrfach von der Grundausbildung in Berlin Lichterfelde und von der Kadettenanstalt bzw die Junkerschule in Bad Tölz. Gerade wegen der Junkerschule Tölz scheint das mit Offizier wohl zu stimmen. Leider taucht in den Teilnehmerlisten der Lehrgänge dort nicht auf, wobei ja anzunehmen ist, dass nicht alle Listen erhalten bleiben.


    4. Und für mich die mit Abstand interessanteste Frage - Was für einen Dienstgrad hatte er dann mein Vater wohl demnach zu Kriegsende?


    5. War er dann SS-Standartenoberjunker oder, was ich mir nicht vorstellen kann, ein Wechsel direkt vom Rottenführer zu SS-Untersturmführer möglich?



    Ich danke im Vorraus für jede Antwort, die mir bei meinen Fragen weiterhelfen.


    Gruß Kalli

    Interessant wie das hier in´s OT rutscht (lach)


    Auch wenn ich nun wolf310 Ausführungen wiederhole …..


    Auch bei Handwaffen gab es schon mehrlagige Läufe. So hatte z.B hatte Heckler u Koch da mal Versuche laufen. Resultat weiß ich jetzt aber nicht. Ob es so was in Serie gibt, weiß ich nicht genau (ich glaube es aber mal gelesen zu haben), da ich mich bisher nicht sonderlich für diese Art von Technik für Handwaffenläufe interessiert hab.


    Ein Geschoss läuft im Lauf und rohrt nicht im Rohr ;)
    Ob ich das „Ding“ nun Rohr, Lauf gar Makkaroni oder auch sonst wie nenne, macht im Bezug zum Thema der Herstellung keinen nennenswerten Unterschied, glaube ich :D


    Die Herstellung ist und bleibt sehr ähnlich, wenn auch die Dimensionen und Belastung sich dann sehr unterscheiden. Ob da noch was über ein Seelenrohr etwas kommt oder ob es ein massiver Lauf ist, ist von dem grundsätzlichen Herstellen nicht nennenswert unterschiedlich.


    Bei den Läufen/Rohren mit Drall über die wir es hier eigentlich hatten (selbst mit progressiven Drall, bei dem ich nicht weiß wie man den Hämmern sollte) unterscheidet sich die Herstellung bei weitem nicht annähernd so signifikant wie bei z.B. von Stabringgeschützen zu Gussrohren zu modernen Läufen.

    Lüfe sind alle recht ähnlich, egal welches Kaliber der Lauf nun hat. Welche für große Kaliber sind "nur" etwas unhandlicher ;-)


    Läufe jeder Art sind Nahtlos (ein paar Mittelalterliche mal ausgenommen)


    Alle Läufe werden nicht auf Druck, sondern auf Zug belastet. Die Belastung kann man ausrechnen...
    Pmax = max Gasdruck
    Zz = Zugspannung Laufstahl
    d = Innendurchmesser (Kaliber)
    D = Außendurchmesser des Laufes


    pmax * d
    ---------------- = Zz
    D - d


    Laufhersteller rücken seltenst die genaue Bezeichnungen ihrer Stähle heraus - welche hier verwendet wurden weiß ich nicht.



    Züge werden bei soch großen Kalibern sicherlich spanend bearbeitet (vermute ich mal), also gezogen und nicht im Knopfziehverfahren oder gar Hämmern hergestellt. Hämmermaschinen für Handwaffen sind ja schon gewaltig, da würden welche die für für solche Geschütze geeignet wären, würden nicht mehr handhabbar sein. Beim Knopfziehen wären die Kräfte wohl auch zu groß.



    Läufe werden bis zum Ziehen z.B. so hergestellt:
    Man nehme Rundstahl....
    Langlochbohren (komplett durch)
    innen Reiben/hohnen
    auf die Spitzen nehmen und außen abdrehen bzw die Form drehen
    evtl Richten nach dem Schatten
    Ziehen oder hämmern
    nochmals Richten nach dem Schatten


    Google mal, es würde mich nicht wundern wenn es da genaueres gibt.

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    Original von Keili
    Soweit ich weiß hatte diese Version keine Sturzflugbremsen mehr .......


    Ja, das stimmt, die Version htte die Bremsen (und auch die Sirene) nicht.


    Übrigens -
    Nicht nur die Ju87 gabs mit einer 3,7er Bewaffnung, sondern auch die Hs 129 B-2/Wa gab es mit der Bewaffnung, die Hs 129 B-3/Wa hatte sogar eine 7,5er drin.


    Aber wer nun auf die Idee kam die Kanonen dranzuhängen, weiß ich nicht.

    Da wirst Du Dir schwertun, damit was zu beschädigen. Jezt wo ich das Bild sah, ist mir eingefallen,d aß ich während meiner Lehrzeit schonmal kurz solch einen E-Lauf gesehen hab (lange ist´s her)


    Zum einbauen musst Du den Verschluss Deines 98er entnehmen, den E-Lauf in den Lauf des 98er´s schieben und den dann durch dregen glaube ich als ganzes verriegeln.


    Der Verschliuss des e-Laufes wird dann geöffnet, Patrone rein, E-Lauf Verschluss zu und schießen. Für den 98er besteht da eigentlich keine Beschädigungsgefahr, wenn man den E-Lauf richtig verwendet.

    Da stehts ja auch schon "Schussentfernug 5 Meter"
    http://www.lothar-walther.de/html/87.php


    Daß sich die TPL im Vergleich zur "großen" ändert, ist selbstverständlich. Selbst beim neuen Laden der Reduzierpatrone würde man das (wenn man damit auch weiter schießen könnte) auf längere Entfernung merken, daß die TPL jedesmal wo anders liegt.


    Für Jangwaffen gibts heutzutage E-Läufe die man (so verspricht der Hersteller) nach entnehmen und einsetzen nicht einschießen (=einstellen) muss, da er immer lagerichtig eingesetzt wird, aber der Sache würde ich nicht trauen - einen Probeschuss würd ich trotzdem machen.

    Daß man aber damit das Mucken verringern kann, war mir noch nicht bewusst, aber es ist mir wirklich sehr einleuchtend, denn da spielt auch ganz gewaltig die Psychologie mit.


    Da fällt mir ein - was ich mich noch nie getraut hab…
    Einen 98er im T-Shirt und dazu noch liegend zu schießen. Durch die liegend-Position liegt die Schaftkappe (zumindest bei mir) saublöd auf dem Schlüsselbein…



    und zum eigentlichen Thema:
    Gibts da Bilder?
    Mich würde intressieren
    1. Ob das dann ein langer E-Lauf war
    2. Wie war die Verstellung (da war ja kein Platz) oder wurde die Waffe dann auf den E-Lauf justiert?
    Wobei - beim Militär ist´s ja schon seit je her üblich "ziele hier - treffe dort"


    stimmt - ich hätt ihn ausschalten müssen. ;)


    Das Mucken ist so ´ne Sache.
    Wer schon mal einen originalen 98er mit Stahlschaftkappe im T-Shirt geschossen hat, der kann das schon nachvollziehen warum der eine oder andere gemückt hat, vor allem wenn man die Waffe nicht 100% eingezogen hat.
    Wie man es damals "behandelt hat" weiß ich nicht (wahrscheinlich mit Liegestützen oder so)


    Heute würde ich das so machen, wie wir das zu meiner Lehrzeit gemacht haben, als wir Waffen eingeschossen haben. Ich würde ein kleines Sandsäckchen besorgen, das zwischen Schaft und Schulter kommt. Durch die vergrößerte Fläche spürt man da deutlich weniger.
    Der Schütze kann sich so an den Knall und die Waffenbewegung gewöhnen und merkt trotzdem nur wenig.


    Dem Sandsäckschen würde ich dann immer mehr des Sandes berauben....

    Quote

    Original von TransportAdlersKind
    ...... den Schock des Rückstoßes......


    Klugscheißmodus an:
    Wenn der Schütze nach dem Schuss wegen des Rückstoßes unter Schock steht, dann sollte man sich überlegen ob er wirklich weiter schießen sollte. :D
    Stoß bitte nicht mich Schock verwechseln, es gibt auch keine Schockwelle, sondern "nur" eine Stoßwelle


    Arctusermi ,
    Für bei in Handwaffen übliche Kugelkaliber sind mir auch nur Reduzierhülsen bzw Reduzierpatronen und keine richtigen Einsteckläufe bekannt.
    Diese Reduzierhülsen gibt’s bei jedem Büchsenmacher. Wenn er so was nicht da hat, dann kann er es bestellen. Die gibt’s z.B von Lothar Walther
    http://www.lothar-walther.de/html/27.php

    Ha steht da
    Das ist eine Hanhart, das weiß ich auch ohne das Buch.
    Mehr wenn ich das Buch wieder griffbereit hab.

    Wenn sich einer von Euch für Fliegruhren intressiert...... ;)


    Es wurden z.B. die Beobachteruhren (kurz B-Uhr) gerne von Motoradfahrern benutzt, da sie erstens sehr genau waren (die genaueste Uhr im Flugzeug bei Langstreckenflügen wurde noch ihnen navigiert) und durch ihren langen Riemen konnte man sie nicht nur über dem Fliegerkombi sondern auch über einer Motorradjacke tragen. ....nein die wurde niemals am Bein, am Schenkel getragen, falls das jetzt aufkommen sollte, das ist Quatsch!


    Leider wurde solche Stücke dem neuen Nutzen dann oftmals angepasst, so wurde z.b. die B-Uhren oftmals poliert, damit der graue Origiballack runterkommt.


    Und heutzutage....
    Da sind Sammler froh wenn sie noch eine haben - ich trage meine übrigens hin und wieder, obwohl sie mit ihren 55mm Durchmesser schon gewalttig am Arm ist.


    Hier der größenvergleich:
    [Blocked Image: http://img440.imageshack.us/img440/9704/5trageweisebuhruv8.jpg]


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