Posts by Kalli

    Hallo Arnd,


    auch dir ein Dankeschön. Mit war der "Gefrierfleisch Orden" schon bekannt, aber ich dachte das wäre nur für die (richtig) kämpfende Truppe.

    Das hat ja Colin oben aber schon geklärt. Aber Aufgrund meiner Annahme, habe ich in diese Richtung nie geschaut. Das er, also mein Opa, aus einem Haufen Schrott mit seinen goldenen Mechaniker Händen quasi alles irgendwie wieder reparieren konnte, das weiß ich. Dafür war er im ganzen Dorf und weit darüber hinaus bekannt.

    Mich würde bei meinem Opa auch wundern, wenn er jemals einen gezielten Schuss auf einen Menschen abgegeben hätte. Man hätte ihn ja verletzen können....vielleicht in die Luft geballert um jemand zu erschrecken:thumbsup:

    Das zeigt auch der Kommentar meiner Mutter, seiner Tochter, oben über den ich mich sehr amüsiert hab


    Gruss Kalli

    Hallo Colin

    oh, damit hab ich garnicht gerechnet, denn mit einer Verwundung hab ich absolut nicht gerechnet. Ich dachte das ware die Vorausetzung dafür.

    Wenn aber der Faktor Zeit auch genügte, das könnte sein.

    Ganz vielen Dank


    Gruss Kalli

    Hallo zusammen.


    Durch Zufall entdeckte ich auf einem Foto ein Ordensband (oder sonstiges Band) an der Uniform meines Großvaters mütterlicherseits. Das verwundert mich, dass er überhaupt eine Auszeichnung hatte. Im Gegensatz zu meinem Vater, dem es nicht nahe genug an der Front sein konnte, war mein Großvater nicht das was man als Kriegsheld bezeichnen würde.

    Ich weiß, er war durch seinen zivilen Beruf des Automechanikers bei der Instandsetzung, immer weit hinten und er wollte von dem ganzen Krieg absolut garnichts wissen.

    Meine Mutter witzelte, das dass das sicherlich Heimweh-Kreuz am Band war 😊

    Weiß einer von euch was das ist? Irgendwas mit Kraftfahrer evtl?


    Vielen Dank im Vorraus


    Gruss Kalli

    opa ausschnitt.jpg

    Hi Thilo


    ja genau.

    Mich irritiert es auch etwas, dass die hier in Nordamerika die 08 "Luger" nennen, so langsam gewöhne ich mich aber daran..

    Das ist entweder die Pistole 08, P.08, Kurzform 08 oder eine Parabellum Pistole.

    Aber wenn die RCMP (Royal Canadian Mounted Police) welche hier die Registrierung der "Restricted" und "Prohibited" Waffen unter sich hat, meinte dass der Hersteller Luger ist, dann diskutiere ich besser nicht mit denen :)


    Gruss Kalli

    (es ist nach 1 Uhr nachts hier, ich muss ins Bett)

    Hallo Andreas.


    Sorry für die späte Antwort. Dieses Konto ist mit einer eMail Adresse verlinkt, welche ich fast nie benutze und daher klappt das mit der Benachrichtigung auch nicht. Ne, klappt schon, aber ich schaue das nicht rein.


    Meine 1941 byf ist eine mit schwarzen Bakelit Griffschalen und die hatten einen schwarzen Bakelit Magazinboden ohne Stempelung. Leider habe ich nicht das passende Magazin, nur ein neuzeitliches mit schwarzen Magazin Boden und einer mit Alu Boden, jedoch nicht mit passender Nummer.


    Zum Indien Holster – meines stinkt zwar nicht, ist aber es ist schlecht gemacht. Innen hängen Franzen davon vom unsauber gereinigten Leder. Ich las den Tipp die Innenseite mit verdünntem Weiß Leim einzupinseln. Nun ist die Innenseite so hart, dass ich bedenken habe die Brünierung auf Dauer zu beschädigen, lach.

    Ich werde das wohl mal auf Ebay verramschen, denke ich. Für eine co2 Waffe ists ja gut genug.


    Mein Repro P38 Holster ist hingegen absolut super.


    Ich habe nun ein 08 repro Holster aus Deutschland bestellt bei einem Händler welche darauf verweisen, dass dies nicht in Indien gefertigt ist, es eine deutliche bessere Qualität ist.

    Mal sehen wann das eintrifft. Auch einen repro Anschlagschaft für eine Ari und Holz Griffschalen habe ich mir da mitbestellt, denn diese „Black Widow“ Griffschalen mögen hier zwar gesucht sein,

    aber mir gefällt Holz einfach besser.

    Und der Ari Anschlagschaft – ich find den einfach cool, der passt ja bei meiner 08 auch und irgendwann wird mir auch ne Ari über den weg laufen wenn ich mit die leisten kann.


    Zum Luger Forum – ja, die hab ich auch schon entdeckt, aber das war nachdem ich hier angefragt hatte.


    Zum original Holster – die sind hier zum einen sauteuer und zum zweiten würde ich das nur ungern benutzen, wie auch mein originales P38 Holster.

    Um das zu schonen habe ich mir ja das Repro P38 Holster zugelegt.


    Und zur SN - meine 08 hat kein Anhang, nur die 4 stellige Nummer, welche auch auf der Seite steht.

    Und Eintragung ist hier in Kanada so ne Sache. Bei mir steht z.B. Luger als Hersteller drin, was ja bei einer byf nicht stimmt.


    Gruss Kalli

    Hi Thilo,

    oh ja, da gebe ich dir vollkommen recht.

    Zumal ich auch nicht weiß, mit was einem Mix aus was-weiß-ich die Repro Koffertaschen (ich nenn die jetzt nur Holster) gegerbt worden sind.

    Das 08 Holster kommt aus Indien und ist noch unterwegs. Woher das Repro P38 Holster kommt, das weiss ich nicht, wird aber auch Indien, China oder die Ecke sein, denke ich.

    Da hilft selbst das kräftige einsprühen der Innenseite mit Ballistol nichts um die Gerbsäuren oder evtl noch schlimmeres Zeug zu binden.

    Aber auch das original Holster der P38 würde ich nicht zum Lagern nehmen

    Ich möchte noch etwas nachtragen.

    Ich habe die 08 bekommen, und bin überglücklich. Es ist nicht die "bastel 08" mt der ich gerechnet habe, es ist eine gut erhaltene, nummerngleiche byf 1941 mit originalen schwarzen Bakelit Griffschalen.

    Hier wird die Black Widow genannt. Einzige Auflage, ich muss gut auf die Waffe auspassen.

    Nur der Lauf wurde aufgrund des hiesigen Waffengesetzes gegen einen neuen 105mm langen Lauf getauscht. Schade, aber so ists nunmal, sonst wäre die Waffe "prohibited".

    Aber der Lauf past von der Brünierung und Oberflachenstruktur so gut zur Waffe, dass man fast meinen könnte, es wäre der originale Lauf. Schussleistung ist, wohl aufgrund des neuen Laufes, hervorragend.

    Beauty Case klein.jpg



    Ich hab mir nun eine schwarze Koffertasche ("EG Leuner" mit WAa stempel und Adler) inkl "Tool" und Holzgriffschalen im Set für umgerechent umrum 50€ bestellt.

    War so günstiger als nur die Tasche mit dem Schlüssel. Kommt aus Indien und hat eine lange Lieferzeit, aber egal.

    Danke nochmal, Thilo für die Info

    Hallo Thilo.

    Danke für die Info. Ne HDv brauch ich dazu nicht zu sehen, ich glaub dir das auch so :)
    Ich werde dann mal die Tage nach einem schwarzen Repro Holster (Koffertasche) auf unserem Amazon schauen.

    Die kosten nicht viel und oft sind die sogar mit WAa Stempelung. Made in India, lach


    Gruss Kalli

    Hallo zusammen.

    Nach einer Ewigkeit hab ich mal wieder eine Frage. Ich hab von meinem Kunden eine 08 geschenkt bekommen, welche gerade im Zulauf ist. Nicht nummerngleich, ein Kanada konformer 105mm Lauf statt 100mm, nicht gut überarbeitet, also mit runden kanten, aber egal. Zudem für den Preis :).

    Wenn sie Aufnahme des Anschlagschaftes noch ok ist, baue ich diese evtl zu einer langen Ari 08 um, mal sehen... Ich schweife ab, ich weiss, aber ich freue mich so darüber.

    Ich würde mir für die 08 gerne eine repro Koffertasche (holster) zulegen, wie ich sie auch für meine 1943er P38 habe.

    Diese Taschen gibt es in braun und in schwarz. Weiss einer darüber bescheid, wann es braune, wann schwarze holster gab. Ist ja bei 98er Patronentaschen auch so, dass es braune und schwarze gibt.

    Ist das Zeit abhängig gewesen oder Einheiten abhängig? Wurde da gemischt, je nachdem was man vom Nachschub bekam?

    Danke im voraus für Antworten


    Gruss aus dem fernen Edmonto/AB, Kanada

    Kalli

    Quote

    Original von Xenos
    .........Klaus Havenstein:
    "Zu Kriegsbeginn wurde er als Artillerist zur Leibstandarte-SS Adolf Hitler eingezogen. ........


    Zu Kriegsbeginn bei der LAH eingezogen?
    Ich dachte zu der Zeit gab es da nur Freiwillige bei der LAH, erst später (mitte bis ende des Krieges) wäre man zur LAH eingezogen worden.


    Irre ich mich da?

    das mit Zoll weiß ich, bin ja wie erwähnt "Waffenmensch". Ich kenne auch auf den ersten Blick komischen Umstand dass Kaliber 12 bei Schrot größer ist als Kaliber 16 oder 20.
    (engl Pfund Blei in gleichgroße Kugeln geformt - bei 12 Kugeln hat eine Kal 12, 16 Kugeln Kal 16....)


    Die 7,62, egal ob cm bei der Kanone oder bei Miltär-/Jagdwaffen in mm kommt von .30 Zoll bei der letztgenannten Gruppe (.308 Win, .30-06 usw.) bzw 3" bei Kanone.
    Soweit auch klar.



    Aber warum wurde die 8,8 dann nicht wie die 15cm sFh 18 und die 10cm K18 "zurechtgerundet" wie die beiden? Warum bekommen es die


    Von der typischen "MaulFaulheit" der Menschen wäre es ja zusätzlich einfacher von einer "Achter" oder "Neuner" zu reden als von einer "Acht-Acht"


    Die Amis hatten ja auch keine 3" 17/128stel Kanone - lach

    Hallo zusammen,


    in einem Forum eines PC-Spieles, das ich mom. gerne spiele kam die Frage auf und als „Waffenmensch" wurmt mich das, dass ich das nicht Problemlos beantworten kann. Ich hab das Gefühl, dass die Lösung so simpel ist, dass ich nicht drauf komme.


    Warum z.b. die 8,8 Flak eben genau dieses Kaliber hat.
    Warum hat die nicht eine glatte Zahlenangabe/ Kalibergröße von 8,5 oder 9 cm?

    Der an den Haaren herbeigezogene Grund mit 8,8 und dem 8. Buchstaben des Alphabetes, dem H ist natürlich lächerlich (H.H. = bekannte Grußworte damals)


    Ebenso die 3,7 Pak (oder eben auch die Flak), warum solch eine „Zwischengröße“ des Kalibers und nicht 3,5 oder 4 cm?


    Ok, das Kaliber gibt ja bekanntermaßen nicht alle Kalibermaße gleichzeitig an (z.B. Zug- und Feldkaliber usw.) aber die 8,8 Flak ist nun mal keine 8,5 oder 9 cm gewesenl, sondern eine "krumme" größe dazwischen.


    Meine bisherige Antwort ist auch nur eine Vermutung. Ich schrieb dort:


    Ob ich damit recht habe, weiß ich nicht, aber ich vermute es stark.
    Bei der Ballistik (auch Zielballistik) kommt es auf viele Faktoren an. Bei Geschossen nicht auf den Durchmesser sondern auch auf die länge an (Q =Querschnittsbelastung – wer danach googeln will)
    Das bedeutet man kann um eine gewissen Geschossmasse zu erreichten das Geschoss nicht zu lange machen sonst hat man ein Problem (wie gesagt, googeln nach Q)


    Um die Energie des Geschosses zu erhöhen muss man entweder die Geschoss-Geschwindigkeit oder die Geschossmasse erhöhen (doppelte Geschwindigkeit bedeutet 4-fache Energie/ doppelte Geschossmasse nur doppelte Energie)
    Aber- mehr Geschwindigkeit bedeutet auch höher Verschleiß des Laufes, man muss da also einen hohen, aber nicht zu hohen Wert erreichen. Bei normalen Geschossen (also keine Treibspiegelgeschosse) ist man mit um die 1000 m/s gut mit dabei
    Bleibt alos noch das Geschoss:
    Um also eine bestimmte Geschossmasse zu erreichen muss der Durchmesser größer werden und da die 8,8 aus einer 7,5 cm Flak des 1. WK´s entstand hat man sich nach oben getastet.
    Ich vermute mal, dass 8,5 cm noch nicht die gewünschte Wirkung hatte, aber eine 9 cm zu unhandlich als Flakmun war. Bei Geschossen merkt man schon 1mm Durchmesser mehr durchaus, 2 mm sowieso.
    Wenn das Geschoss mehr Durchmesser hat wird es schwerer, benötigt für die gewünschte Geschossgeschwindigkeit mehr Treibladungspulver und damit wird die gesamte Mun schwerer, schlechter handhabbar und es passen weniger Schuss in den Munitionsbunker usw.


    Daher vermute ich stark, dass die Kaliberwahl aus rein ballistischen Gesichtspunkten so entschieden wurde, die in damaligen Berechnungen und Beschuss-Versuchen ermittelt wurden.

    Genau!!!!! Danke - nun klingel, s bei mir auch wieder.
    Tageanrog in Verbindung mit einer wochenlangen Bahnfahrt. Während der Bahnfahrt hatte er sich eine sehr schwere Erkältung mit sehr hohen Fieber zugezogen. Seine Kameraden packten ihn richtig dick ein, füllten ihn Literweise mit Schnaps ab und packten ihn warm verpackt und total besoffen „oben ins „Gepäcknetz“ (seine Angaben – er lag wahrscheinlich auf einer Kofferablage irgendwo oben.
    Nachdem er sich halbtotgeschwitzt und eine kleine Ewigkeit geschlafen hat war er wieder gesund.


    Vielen, vielen Dank für diese Info die mir das wieder in Erinnerung gebracht hat.



    Ich schicke Dir mal seinen Namen per PN, aber ich glaube fast dass Du das warst der mal geschaut hat.



    Nachtrag:
    Wer ist/war dieser R.Kliemann??
    lebt der evtl. noch?


    Nachtrag 2:
    Was ist das für ein Buch aus dem Du zitierst?
    Gibts das irgendwo??

    Ich denke euch mal sehr für die Antworten.


    An die WASt hab ich auch schon gedacht, aber ich war der Meinung dass die über die Soldaten der Waffen SS keine Unterlagen haben. Daher scheid mir diese Informationsquelle zu befragen zunächst als unnötig. Scheinbar hatte ich aber mit der Annahme jedoch unrecht.


    Als Angaben habe ich leider nur recht wenig, denn mein Vater erzählte eigentlich nur immer die gleichen Geschichten in abgeschwächter, fast „Kindgerechter“ Version (Wiedereinnahme von Charkow, Do-Werfereinsatz miterlebt, Vierlingsflak gegen Husaren und 8,8 gegen Panzer und sie als Infanterie mit Hafthohlladungen dazwischen sowie ein paar belanglose Sachen).
    Ich habe hier nur von ihm eine unvollständige Abschrift (Wahrheitsgehalt jedoch ungewiss), dass er am 15.08.41 als freiwilliger zur LAH kam. Gemustert wurde er in Worms. Von der Musterung aus kam er nach Berlin-Lichterfelde zur 5. Ersatzkompanie. Winter 41 soll er in Russland im Raum „Rostock“ (wohl eher Rostow??) verlegt worden sein. Er war beim 2. Rgt, 2. Kompanie, 2. Zug. (wie war denn damals die richtige Schreibweise hierfür– wisst ihr das ? War das dann 2 Rgt 2./2 ? ).
    Frühjahr 42 kamen sie zur Neuaufstellung nach Frankreich. Nach Auffrischung der Truppe kam er Herbst 42 wieder nach Russland. Charkow bis Frühjahr 43. Hier steht auch „ich hatte den Dienstgrad eines Rottenführers“. Zu dem Zeitpunkt muss das stimmen, denn nach seinem Hochzeitsbild mit seiner ersten Frau (sie starb später durch „Übergriffe“ russischer Soldaten in Berlin) war er zum Zeitpunkt der Hochzeit im Juli 44 noch als Rottenführer zu sehen.
    Aber mich macht das mit der Junkerschule in Tölz stutzig. Von meiner Tante (seiner Schwester) weiß ich, dass seine Schwiegereltern ihn sehr gedrängt haben, dass er die endlich die Offizierslaufbahn einschlägt. Schließlich muss er dann dem Drängen nachgekommen sein und für diese Laufbahn dann auch zugelassen worden sein.


    Er wurde nach diesen Unterlagen 4 mal verwundet. Mir sind jedoch aus Erzählungen "nur" 2 Verwundungen bekannt. MG-Garbe von unten nach oben, also durchs Bein bis hoch zur Schulter und einmal die Stirn mit einem Granatsplitter durchschlagen. Als Auszeichnungen hatte er bei der Hochzeit die Westwall-Medaille, das Verwundetenabzeichen (Silber) Das EK 2 und die Ost Medallie Das tut zwar nichts zum Dienstgrad, aber vielleicht kann das das eine oder andere erklären bzw. plausibel machen, oder….. ach, ich weiß auch nicht.


    Hier mal seine Auszeichnung bis zur Heirat
    [Blocked Image: http://img7.imageshack.us/img7/7581/brustd.th.jpg]
    Nicht sichtbar (oder noch nicht vorhanden) sind die Panzervernichtungsabzeichen auf dem rechten Arm.


    Morgen fahr ich in sein Heimatdorf um Erde zu holen für sein Grab…

    Welchen Dienstgrad hatte mein Vater?


    Nach langer, schwerer Demenz und seinem Tode gestern bleiben mir noch ein paar unbeantwortete Fragen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen könntet.


    Der letzte mir bekannte und per Bild nachweisbare Dienstgrad meines Vaters war SS-Rottenführer (das muss 1943 oder Anfang 44 gewesen sein) bei der LAH.
    Jedoch weiß ich aus seinen Erzählungen, dass er sich zu Kriegsende in Ausbildung zum Offizier war.
    Soweit ich mich an seine Erzählungen erinnern kann, war dies üblich, dass die angehenden Offiziere vor ihrer Beförderung zum SS-Untersturmführer nochmals an die Front mussten. Das Kriegsende verhinderte dann aber eine Beförderung.
    Nun meine Fragen


    1. Sind meine Erinnerungen richtig – mussten die angehenden Offiziere der Waffen SS (hier LAH) vor dem Eintritt in die Offizierslaufbahn nochmals an die Front?


    2. Gab es diesen „Einsatz-vor-der-Beförderung“ auch beim Wechsel in andere Laufbahngruppen, also Mannschaften zu Unteroffiziere?


    3. Seht Ihr eine Möglichkeit wie ich seinen wirklichen Enddienstgrad verifizieren könnte – ohne Bilder, ohne Zeitzeugen usw.? Das einigste wobei ich mir aus Erzählungen eigentlich sicher bin ist die Ausbildung in die Offizierslaufbahn. Er erzählte auch mehrfach von der Grundausbildung in Berlin Lichterfelde und von der Kadettenanstalt bzw die Junkerschule in Bad Tölz. Gerade wegen der Junkerschule Tölz scheint das mit Offizier wohl zu stimmen. Leider taucht in den Teilnehmerlisten der Lehrgänge dort nicht auf, wobei ja anzunehmen ist, dass nicht alle Listen erhalten bleiben.


    4. Und für mich die mit Abstand interessanteste Frage - Was für einen Dienstgrad hatte er dann mein Vater wohl demnach zu Kriegsende?


    5. War er dann SS-Standartenoberjunker oder, was ich mir nicht vorstellen kann, ein Wechsel direkt vom Rottenführer zu SS-Untersturmführer möglich?



    Ich danke im Vorraus für jede Antwort, die mir bei meinen Fragen weiterhelfen.


    Gruß Kalli

    Interessant wie das hier in´s OT rutscht (lach)


    Auch wenn ich nun wolf310 Ausführungen wiederhole …..


    Auch bei Handwaffen gab es schon mehrlagige Läufe. So hatte z.B hatte Heckler u Koch da mal Versuche laufen. Resultat weiß ich jetzt aber nicht. Ob es so was in Serie gibt, weiß ich nicht genau (ich glaube es aber mal gelesen zu haben), da ich mich bisher nicht sonderlich für diese Art von Technik für Handwaffenläufe interessiert hab.


    Ein Geschoss läuft im Lauf und rohrt nicht im Rohr ;)
    Ob ich das „Ding“ nun Rohr, Lauf gar Makkaroni oder auch sonst wie nenne, macht im Bezug zum Thema der Herstellung keinen nennenswerten Unterschied, glaube ich :D


    Die Herstellung ist und bleibt sehr ähnlich, wenn auch die Dimensionen und Belastung sich dann sehr unterscheiden. Ob da noch was über ein Seelenrohr etwas kommt oder ob es ein massiver Lauf ist, ist von dem grundsätzlichen Herstellen nicht nennenswert unterschiedlich.


    Bei den Läufen/Rohren mit Drall über die wir es hier eigentlich hatten (selbst mit progressiven Drall, bei dem ich nicht weiß wie man den Hämmern sollte) unterscheidet sich die Herstellung bei weitem nicht annähernd so signifikant wie bei z.B. von Stabringgeschützen zu Gussrohren zu modernen Läufen.

    Lüfe sind alle recht ähnlich, egal welches Kaliber der Lauf nun hat. Welche für große Kaliber sind "nur" etwas unhandlicher ;-)


    Läufe jeder Art sind Nahtlos (ein paar Mittelalterliche mal ausgenommen)


    Alle Läufe werden nicht auf Druck, sondern auf Zug belastet. Die Belastung kann man ausrechnen...
    Pmax = max Gasdruck
    Zz = Zugspannung Laufstahl
    d = Innendurchmesser (Kaliber)
    D = Außendurchmesser des Laufes


    pmax * d
    ---------------- = Zz
    D - d


    Laufhersteller rücken seltenst die genaue Bezeichnungen ihrer Stähle heraus - welche hier verwendet wurden weiß ich nicht.



    Züge werden bei soch großen Kalibern sicherlich spanend bearbeitet (vermute ich mal), also gezogen und nicht im Knopfziehverfahren oder gar Hämmern hergestellt. Hämmermaschinen für Handwaffen sind ja schon gewaltig, da würden welche die für für solche Geschütze geeignet wären, würden nicht mehr handhabbar sein. Beim Knopfziehen wären die Kräfte wohl auch zu groß.



    Läufe werden bis zum Ziehen z.B. so hergestellt:
    Man nehme Rundstahl....
    Langlochbohren (komplett durch)
    innen Reiben/hohnen
    auf die Spitzen nehmen und außen abdrehen bzw die Form drehen
    evtl Richten nach dem Schatten
    Ziehen oder hämmern
    nochmals Richten nach dem Schatten


    Google mal, es würde mich nicht wundern wenn es da genaueres gibt.

    Quote

    Original von Keili
    Soweit ich weiß hatte diese Version keine Sturzflugbremsen mehr .......


    Ja, das stimmt, die Version htte die Bremsen (und auch die Sirene) nicht.


    Übrigens -
    Nicht nur die Ju87 gabs mit einer 3,7er Bewaffnung, sondern auch die Hs 129 B-2/Wa gab es mit der Bewaffnung, die Hs 129 B-3/Wa hatte sogar eine 7,5er drin.


    Aber wer nun auf die Idee kam die Kanonen dranzuhängen, weiß ich nicht.