Posts by der unwissende

    Hallo zusammen.


    In der NARA-Rolle T312 R1654 wird in Fame 551 folgende Passage erwähnt:


    22.12.1941
    "Es wird bekannt, dass der Führer die panzerbrechenden Rotkopfgranaten freigegeben hat. Sie müssen aus Gomel auf schnellstem Wege herangebracht werden. Man erhofft sich von den Granaten endlich ein wirksames Mittel gegen die schweren und schwersten Panzer des Feindes."


    Google kann mir nicht helfen. Kennt jemand diese "Rotkopfgranaten"? Wie heissen sie wirklich?


    Gruss


    Markus

    Hallo zusammen.


    Für den 5. Dezember 1941 ist eine Unterstellung der 95. Infanterie Division unter das Höhere Kommando XXXIV angegeben, welches wiederum der 2. Panzerarmee unterstellt ist. Die 95. Infanterie Division wird aber mit dem Höheren Kommando XXXIV weiterhin im KTB der 2. Armee geführt NARA T312 R1654. Sollte die 95.ste nicht bei der 2. Pz.-Armee weitergeführt werden?


    klick


    Gruss


    Markus

    Hallo Rudolf, Hallo Herbert.


    Vielen Dank für eure schnellen Antworten.


    Dann werde ich die einzelnen Zeiträume versuchen zu klären. Für die Klärung von zwei Zeiträumen habt ihr ja schon gesorgt.


    Gruss


    Markus

    Hallo zusammen.


    Wenn im Lexikon bei den Unterstellungen ein "zur Vfg." steht, ist dann damit die nächsthöhere Einheit gemeint?


    Beispiel:


    klick


    12. August 1942
    z. Vfg. (der 2. Armee)


    22. September 1942
    z. Vfg. (Heeresgruppe Mitte)


    Ist das so richtig?


    Gruss


    Markus

    Hallo zusammen.


    Ob es direkt mit Firefox oder IE zu tun hat, glaube ich nicht. Es wird wohl an den Einstellungen der unterschiedlichen Browser liegen. Mit dem Iphone 4s ist die Ansicht auch identisch.


    Auf der Firma benutzen wir IE und ich bekomme eine identische Ansicht wie zu Hause mit Firefox oder auf dem Iphone.
    Das Ergebnis liegt zwischen 1 und 2 mit einer deutlichen Tendenz zu 2.



    Gruss


    Markus

    Hallo Sebastian, Hallo Sascha.


    Wenn ich Sebastian richtig verstanden habe, möchte er weder den Inhalt noch die Zugriffsmöglichkeiten des bestehenden Forums/Lexikons ändern oder beschneiden oder erweitern oder ähnliches.
    Er wollte es Andreas und seinen Helfern einfach erleichtern. Ich vermute, dass die Software, die Wikipedia benutzt (scheinbar eine kostenfreie Software), mehr und einfachere Möglichkeiten bei der Ergänzung und der Nutzung des Lexikons/Forums ermöglicht. In wie weit dieses zutrifft, kann ich nicht beurteilen, aber wenn sie im Endeffekt wie Wikipedia funktioniert (Anwendungsseitig), dann hätte dieses sicherlich Vorteile. Eine Ergänzung bzw. Änderung in den einzelnen Beiträgen im Lexikon würde der Ändernde direkt in den bestehenden Text eintragen und der "Genehmigende"/Andreas bräuchte selbst nicht eintragen, nur freischalten. Das hat sicherlich Vorteile, aber auch die Nachteile sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden. Wie sieht es mit der Sicherheit der Software aus? Welche Möglichkeiten der Regelung von Zugriffsmöglichkeiten gibt es und sind diese für die Ansprüche des Betreibers Andreas ausreichend? Die Forensoftware ist dort sicherlich besser geeignet. Das Lexikon wird (wenn ich richtig liege) mit einer "normalen" Software für Homepages erstellt z.B. MS-Frontpage. Es ist Andreas' Baby und er lässt nur ausgesuchte Hilfe zu (zuarbeiten darf sicherlich jeder, aber Änderungszugriff haben nur einige wenige). Das ist auch ok so und er allein bestimmt, welche Software er dort einsetzt.
    Damit hat eine Diskussion auf unserer Ebene sicherlich nicht viel Sinn, aber der Vorschlag ist doch sicherlich gut und sollte nicht einfach niedergemacht werden.


    Gruss


    Markus

    Hallo zusammen:


    Nochmal abtippen (NARA T313R172):


    Richtlinie für die Behandlung der Bevölkerung:


    Im Bereich Bfh.H.Geb. B wird die Prop.-Abteilung U angewiesen, die gegen Banden gerichteten Unternehmen propagandistisch soweit wie möglich zu unterstützen und alle verfügbaren Propagandamittel einzusetzen. Propagandamaterial ist rechtzeitig bei den Dienststellen der Prop.Abt. U anzufordern und auszugeben.
    Die Prop.Abt. U hat mit den zuständigen militärischen Dienststellen (Ic der Zentralstellen) laufend Fühlung halten, um von geplanten Unternehmungen rechtzeitig Kenntnis zu erhalten, um die notwendigen Vorarbeiten zur Mitwirkung rechtzeitig treffen zu können.
    Der Kdr. Der Prop.Abt. U hat den ihm unterstellten Staffeln und Nebenstellen entsprechende grundsätzliche Anweisungen zu Ziffern 24, 85, 86, 87, 88, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98 und 99 der Richtlinien zu erteilen.


    Gruss


    Markus

    Hallo zusammen.


    Ich darf abtippen, da die Datei keinen Druck oder eine Kopie zulässt (NARA T313R172):


    31.12.1942
    Fragebogen für die Vernehmung von gefangenen oder übergelaufenen Banditen.


    I. Personalangaben:
    Name und Vorname:
    Geboren:
    Geburtsort:
    Mitglied der kommunistischen Partei:
    Volkstumszugehörigkeit:
    Festgenommen/freiwillig gestellt am:
    Wo:
    Durch:
    Militärische Ausbildung:
    NKDW-Zugehörigkeit (in diesem Falle sofort Überstellung an Bfh.H.Geb.B, Ic/AO):


    II. Bandenzugehörigkeit:
    Dienstgrad und Dienststellung: z. B. Bandenführer, Politrum, Punker, Erkundungsagent, Saboteur


    III. Bandengliederung:
    Einheit:
    Stärke der Einheiten:
    Zugehörigkeit zu stärkeren Verbänden:
    Einheit wann und wo aufgestellt:
    Namen der Einheitenführer und Kommissare:
    Bewaffnung (leichte und schwere):
    Munition:
    Bespannung/Motorisierung (Art und Anzahl, Zustand der Fahrzeuge):
    Telefon, Funk, Blinkgerät, Mineurtrupps, berittene Einheiten (Kavallerie, Trosse), Mitschleppen von russischen Familien woher:


    IV. Truppenzusammensetzung:
    Stammtruppe: %Ausbildung, Alter, Herkunft
    Neugeworben: % aus welchen Dörfern
    Ersatz: wann eingetroffen, Stärke
    Vergrößerung der Einheit, seit wann, in welchem Ausmaß


    V. Sonstiges:
    Uniform: russ., zivil, deutsch, ung.
    Verpflegung:
    Disziplin:
    Gerichtsbarkeit:
    Ausweiswesen, Tarnnamen, Kennworte:
    Stimmung, Propaganda:


    VI. Militärische Lage:
    Lager, Skizze fertigen:
    Befestigung des Lagers, M.G.-Nester, Minen usw.:
    Sicherung durch Vorposten:
    Meldewesen, Flüsterpropaganda:
    Spähtrupps, Stärken und Weg:
    Sitz des Stabes und der anderen Stäbe:
    Angaben der nächsten nichtmilitärischen Stützpunkte:
    Besorgung der Lebensmittel – Weg – Dörfer:
    Munitions- und Lebensmittellager:
    Marschwege Tag und Nacht zur Front:
    Marschbewegungen der banden während größerer Zeiträume:
    Gliederung der Marschverbände:
    Richtlinien über die Kampfweise:
    Rückzug – Angriffsabsichten:
    Behandlung deutscher Gefangenen und Milizen:
    Was ist über die deutsche Truppe und militärische Lage bekannt:
    Flugzeugverkehr, Landeplätze – Lichtsignale:
    Geheimer Meldedienst der Zivilbevölkerung:
    Nachrichtenwege – Verkehr mit der Zivilbevölkerung:
    Welche Verbindungen bestehen zur Front bzw. nach Moskau:
    Wo sind Waffen und Munition versteckt:


    Gruss


    Markus

    Hallo zusammen.


    nur für den Dienstgebrauch


    Kampfanweisung für die Bandenbekämpfung im Osten


    (Teil 2)


    Quelle: NARA T311R218


    Das wars für heute.


    Gruss


    Markus

    Files

    • R218-10.pdf

      (346.85 kB, downloaded 44 times, last: )
    • R218-9.pdf

      (358.82 kB, downloaded 48 times, last: )
    • R218-8.pdf

      (353.8 kB, downloaded 41 times, last: )
    • R218-7.pdf

      (361.38 kB, downloaded 38 times, last: )
    • R218-6.pdf

      (355.47 kB, downloaded 78 times, last: )

    Hallo zusammen.


    nur für den Dienstgebrauch


    Kampfanweisung für die Bandenbekämpfung im Osten


    Quelle: NARA T311R218


    Gruss


    Markus

    Files

    • R218-2.pdf

      (347.51 kB, downloaded 75 times, last: )
    • R218-5.pdf

      (365.34 kB, downloaded 46 times, last: )
    • R218-4.pdf

      (356.86 kB, downloaded 44 times, last: )
    • R218-3.pdf

      (363.77 kB, downloaded 51 times, last: )
    • R218-1.pdf

      (286.17 kB, downloaded 121 times, last: )

    Hallo zusammen.


    Es wäre sicherlich interessant, wenn der Begriff "Bandenkampf" vorher etwas klarer definiert würde. Reden wir von den bis zu einigen tausend Mitgliedern zählenden Zusammenschlüssen, von vereinzelten Splittergruppen mit wenigen Mitgliedern – zum Teil unorganisiert, von den aus Russland eingeflogenen "Fallschirmagenten"? Fällt die Résistance auch unter die Banden? Sind auch Saboteure in Afrika, Italien oder anderswo mit eingeschlossen?
    Die Bekämpfung im Osten war sicherlich anders als die Bekämpfung der Résistance und die Kämpfe gegen die Partisanen im Balkan.


    ==============================================


    Ein paar Auszüge aus einer NARA-Rolle der Heeresgruppe Mitte, von denen ich denke, dass es das ist, was Karl meinte


    ==============================================


    An der Heeresschule für Bandenbekämpfung und Alarmeinheiten, Truppenübungsplatz Kl. Karpaten hält Lehrgänge zur Ausbildung von Streifkommandoführern. Die Absolventen des ersten Lehrgangs werden am 7. November 1944 zu ihren Truppenteilen in Marsch gesetzt. Sie sind als Streifkommandoführer bzw. Lehrer (Ausbilder) einzusetzen.
    (NARA T311 R218 Frame 000014)



    Der Reichsführer-SS


    27.9.1944


    SS-Befehl über die Führung in der Bandenbekämpfung


    1.) Die Führung in der Bandenbekämpfung muss entsprechend der veränderten Lage und unter dem Zwang zum Einsparen von Kräften vereinfacht werden.


    2.) Die Grundsätze der Führung in der Bandenbekämpfung sind in der durch Chef BKV bearbeiteten und durch das OKW herausgegebenen Vorschrift "Bandenbekämpfung" (OKW-Merkblatt 69/2) enthalten. Das Befolgen der Führungsgrundsätze ist eine wesentliche Voraussetzung jeder Vereinfachung.


    3.) Die Verantwortung für die Bandenbekämpfung liegt in den Gebieten mit ziviler Verwaltung allein bei den Höheren SS- und Polizeiführern. Da mit einem Übergreifen der Bandentätigkeit auch auf bisher unberührte Gegenden gerechnet werden muss, sehe ich davon ab, in Zukunft bestimmte Gebiete zu Bandenkampfgebieten zu erklären. Ich dehne vielmehr die Weisungsbefugnis des Chefs BVK auf die Gebiete aller Höheren SS- und Polizeiführer (auch im Reiche) aus.


    4. Die höhere Führung in der Bandenbekämpfung haben die Höheren SS- und Polizeiführer. Ihre Aufgaben sind:
    a) Steuerung des Gesamteinsatzes
    b) Erfassung aller Kräfte, auch außerhalb der SS und Polizei
    c) Führung von Großunternehmen (von Divisionsstärke an aufwärts)


    5.) Die Kampfführung liegt in den Händen der nachgeordneten Führer (SS- und Polizeiführer, Kommandeure der Schutzpolizei, Kommandeure der Gendarmerie, Kampfgruppenkommandeure, Regimentskommandeure, Bataillonskommandeure).
    Die Höheren SS- und Polizeiführer haben die Gebiete, für die die nachgeordneten Führer verantwortlich sind, abzugrenzen und die Kampfaufträge zu befehlen.


    6. Führungsstäbe für die Bandenbekämpfung sind nicht neu zu schaffen, bestehende auszubauen. Der SS-Befehl Ia Nr. 336/43 g. Kdos vom 7.9.43 wird aufgehoben. Die Höheren SS- und Polizeiführer bedienen sich der BdO-Stäbe, die nachgeordneten Führer ihrer schon sonst planmäßig vorhanden. Für den Ic-Dienst dürfen aus den Kräften der BdS geeignete Führer abgeordnet werden.


    7.) Meldungserstattung entsprechend der Vorschrift "Bandenbekämpfung". Der Chef BKV erlässt die notwendigen Ausführungsbefehle. Auf größte Vereinfachung und Beschleunigung kommt es mir an. Meldungen, die allein statistischen Zwecken dienen, haben zu unterbleiben.


    8.) Ausbildung der zur Bandenbekämpfung eingesetzten Kräfte ist dringend erforderlich. Die Grundsätze der Vorschrift "Bandenbekämpfung" müssen allen eingehämmert werden.


    9.) Von den Bandenbekämpfungsverbänden und auch allen übrigen in der Bandenbekämpfung tätigen Führer und Männern erwarte ich weiterhin größten Eifer und höchster Einsatzbereitschaft. Irgendwelche formalen Schwierigkeiten, Zuständigkeitsfragen u.ä. müssen hinter der Forderung einer schnellen und gründlichen Vernichtung des Bandenwesens zurücktreten.


    10.) Die durch Fortfall der bisherigen besonderen Stäbe für Bandenbekämpfung frei werdenden Führer und Männer sind, wenn sie Erfahrung in der Bandenbekämpfung haben, in die BdO-Stäbe im Austausch gegen andere einzugliedern, sonst den Bandenkampfverbänden zuzuführen. Chef Ordnungspolizei veranlasst das Erforderliche im Benehmen mit Chef BKV und den Höheren SS- und Polizeiführern.


    Gezeichnet Himmler


    (NARA T311 R218 Frame 000039 – 000040)


    Anhang:


    (NARA T311 R218 Frame 000043 – 000044)


    Gruss


    Markus

    Files

    • R218-1.pdf

      (414.73 kB, downloaded 125 times, last: )

    Hallo zusammen.


    Unabhängig von der Diskussionen über die Partisanen, Banden, Banditen, Freischärlern, ... würde ich gerne zum Ursprung des Themas wiederkommen und eventuell Material zur Beantwortung der Frage einstellen bzw. etwas zu der Sammlung beifügen.
    Wird das Thema nochmals geöffnet, damit man etwas zur Sammlung beitragen kann oder lohnt sich das Suchen nach Material nicht?


    Gruss


    Markus

    Hallo Basil.


    Da hast du recht, ich muss aber doch allgemeingültige Regeln schaffen. Einen Textausschnitt in der Überschrift soll ich kennzeichnen (obwohl ich das Zitat damit verfälsche, wenn die Überschrift aus einem Zitat besteht), im Text aber nicht? OK.


    Wenn der Text die Überschrift erklärt, wie es eigentlich sein sollte, ist die Kennzeichnung doch auch in der Überschrift überflüssig, oder? Wenn der Text dieses aber nicht tut, ist die Kennzeichnung auch überflüssig, da damit keine Fragestellung oder Diskussionsgrundlage entsteht.


    Daher verstehe ich die Diskussionsgrundlage nicht.


    Gruss


    Markus

    Hallo zusammen.


    Das amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung von 2006 gibt für die Verwendung der Anführungszeichen (Gänsefüßchen sollte man mit Rücksicht auf die Tiere und ihre ernannten Beschützer nicht schreiben) zwei Paragraphen vor. Zum einen den § 89, in dem die Zitierung und die wörtliche Rede geregelt sind, zum anderen den § 94, der Überschriften, Sprichwörter, Wörter über die eine Aussage getroffen werden soll, aber auch die Hervorhebung als Stilmittel beschreibt.


    Jedes Zitat ist mit Anführungszeichen zu kennzeichnen.


    Soviel zu den Regeln.


    Ich persönlich möchte aber nicht auf das Stilmittel der Anführungszeichen verzichten. Daher finde ich, es sollte möglich sein, dass die Anführungszeichen jeder zu seinem Zweck nutzen darf und nicht gezwungen wird, bestimmte Stilmittel ausschließlich für bestimmte Hervorhebungen zu nutzen.


    Nehmen wir mal ein Beispiel:


    Der zitierte Text stammt aus der NARA-Rolle 218 / Heeresgruppe Mitte / Anlagen zum Kriegstagebuch / Bandenmeldungen an OHK / 31. Mai – 28. Juni 1944


    "Bandenmeldung" 27.6.44
    Unternehmen "Kormoran":
    Meldung wegen Leitungsstörung noch nicht eingegangen.
    2. Armee:
    Die Einflüge zur "Bandenversorgung" hielten auch in der Nacht vom 25. Zum 26.6 an (im Raum Luniniec ,5, im Raum Maloryta (4217) 8 Versorgungsflugzeuge).
    An der Bahnstrecke Luniniec – Hancewicze hatten eigene Streifen an verschiedenen Stellen Feuergefechte mit "Banditen". Bei Pawlopol (4213) sowie zwischen Niechaczewo (5335) und Sieradowo (5332) kam es gleichfalls zu Zusammenstößen eigener Kräfte mit "Bandengruppen", die vertrieben wurden. An der Bahnstrecke Brest – Baranowicze fand südwestlich Iwacewicze (5333) ein Feuergefecht zwischen eigenen Streifen und Stützpunktbesatungen mit größerer "Bande" statt, die die Bahnlinie nach Osten überschritt. An der ….


    In diesem kurzen Stück müsste ich 6 x Anführungszeichen setzen, wovon 1 x in diesem Text die Anführungszeichen vorgesehen sind. Weiterhin müsste ich den gesamten Text auch noch in Anführungszeichen setzen. Auf der restlichen Seite wird noch weitere 7 x der Ausdruck Bande bzw. Banditen genutzt. Die Übersichtlichkeit des Textes wird damit stark eingeschränkt und der Ausdruck KORMORAN geht in den ganzen Anführungszeichen unter, zumal er hierbei auch nicht als von uns besonders gekennzeichneter Begriff aufgeführt wird, sondern zur damaligen Zeit schon als hervorhebenswürdiger Begriff gekennzeichnet wurde.


    Ich glaube nicht, dass der Aufwand den Nutzen rechtfertigt, zumal sich hier nur sehr gut verkappte Rechte rumtreiben können, da sie sonst schon längst gesperrt wären.


    Ich nutze die "" lieber für meine eigenen Interessen, als sie aus meinen Hilfsmitteln streichen zu müssen, weil sie anderweitig vergeben sind.


    Gruss


    Markus

    Hallo Wolfgang.


    Danke für deine schnelle Antwort. Damit habe ich grade eine Menge Geld gespart und brauche mir das Buch nicht kaufen.


    Quote

    - Ferner scheint der Befehl (AOK 6 Abt. O.Qu./Qu 2) "... für die Sicherung der Vorräte und die Aufrechterhaltung der Ordnung in Kiew" vom 20.09.41 Maßnahmen zur "Absperrung des Stadtgebietes Kiew" enthalten zu haben, die auch Wehrmachtsangehörige betroffen haben.


    - Weiter hat das XXIX. AK schon am 15.09.41 den "Korpsbefehl für das Verhalten der Truppe gegen die Stadt Kiew" erlassen, auf dessen Grundlage anscheinend am 18.09.41 in der 296. ID der Befehl erteilt wurde: "Die Stadt [Kiew] darf außer von der kämpfenden Truppe nur gegen besonderen Ausweis des Korps betreten werden."


    - Am 20.09.41 dehnte das XXIX. AK diesen Befehl auf alle Militärpersonen aus.


    Die drei Befehle hatten meines Wissen den Hintergrund, dass die Wehrmacht vermutete, die Stadt Kiew wäre zu einem großen Teil vermint, bzw. es wäre eine große Anzahl Sprengfallen aufgestellt worden. Um die eigenen Truppen zu schützen, wurde ein "Betreten verboten" für die Stadt erteilt und nur mit einem Passierschein durfte die Stadt betreten werden.


    Gruss


    Markus

    Hallo Wolfgang.


    Bist du im Besitz des Buches? Wenn ja, würdest du eventuell für mich mal nachschauen, ob dort Hinweise auf die 95. Infanterie Division vorhanden sind? Falls nicht, wären die 60,00 € für mich nicht wirklich zielführend angelegt. :)


    Gruss


    Markus