Posts by Karin222

    Guten Abend Jörg


    Vielen Dank für die wertvollen Hinweise.


    Ich habe jetzt heute mal in


    Kai Uwe Tapken


    Die Reichswehr in Bayern von 1919 bis 1924

    Studien zur Zeitgeschichte, Band 26


    Hamburg 2002, 462 Seiten

    ISBN 978-3-8300-0646-6


    reingeschaut.


    Die Reichswehr hat ab 1921 auch 17- bis 20-Jährige angeworben. Insofern würde das mit dem Alter (s.o.) passen.

    Sie haben wohl gezielt auch Studenten angesprochen. Corps Bavaria ist neben anderen Verbindungen, auch christlichen Studentenverbindungen, explizit in Zusammenhang mit den Zeitfreiwilligen genannt. Die Zeitfreiwilligen haben an Übungen teilgenommen, aber keine hauptamtliche Verpflichtung aufgenommen. Man konnte als Zeitfreiwilliger beispielsweise Student sein. "Entlohnt wurden die Freiwilligen mit einer Unterstützung ihres Studiums."

    Ganz offenbar waren aber auch Gymnasiasten Zeit-Freiwillige (s. Jahrgang 1906).


    Soweit auf die Schnelle.


    Viele Grüsse


    Karin

    Guten Morgen Eumex, guten Morgen Alex


    Vielen Dank für die Informationen.

    Beim Hauptstaatsarchiv werde ich jetzt mal anfragen.


    Mich wunder vor allem die Minderjährigkeit dieses Zeitfreiwilligen. War es denn üblich, dass Minderjährige teilnahmen? (Es heisst ja Infantrie Regiment und nicht Infant Regiment :-) Sorry, das Wortspiel musste jetzt sein...)


    Viele Grüsse


    Karin

    Guten Abend


    Und gleich noch eine Frage:


    Was muss ich mir unter der Bayerische Einwohnerwehr, Abteilung Grenzschutz, in Passau 1923 für jemanden mit Jahrgang 1906 vorstellen?


    Da die Bay. Einwohnerwehr bereits 1921 aufgelöst wurde, wenn ich das richtig sehe, kann es sich in der Quelle auch um einen Schreibfehler handeln und demnach 1921 gemeint sein.


    Bin für jeden Hinweis dankbar.


    Beste Grüsse


    Karin

    Guten Abend Stefan


    Herzlichen Dank! Das ist sehr spannend. Es scheint doch noch mehr Widerstand gegeben zu haben, als man vermuten möchte.


    Aus dem Text geht trotz der grossen Ausführlichkeit aber leider nicht hervor, dass sie ins Lager selbst sind. Die Bilder, die vorliegen, beweisen dass, aber es gibt in der Publikation keine näheren Informationen dazu. Ich werde mal das Nationalarchiv kontaktieren. Im Moment aber "Government Shutdown". Der reicht also tatsächlich bis zu mir :-)


    Nochmals vielen Dank für das tolle Dokument. Es gibt einen sehr guten Eindruck der damaligen Verhältnisse.


    War es überhaupt üblich, dass die US Army in ihren Reports über die vor Ort vorgefundenen Zustände berichtete?


    Viele Grüsse


    Karin

    In diesem Zusammenhang könnte auch die von Martin Lohmann aufgearbeitete Geschichte des OFLAG VIIA interessant sein (Murnau):


    Titel:

    Alpenblick hinter Stacheldraht: Das polnische Offiziersgefangenenlager VII A in Murnau 1939-1945


    Auch dort jüdische Gefangene.


    Beste Grüsse


    Karin

    Guten Abend


    Ein ehemaliger Lehrer von mir war in solch einem Camp irgendwo im Süden der USA. Er pflegte jeder Klasse einmal eine zugehörige Geschichte zu erzählen. Politische Bildung aus erster Hand. Diese Schulstunde ist mir tief ins Gedächtnis eingebrannt.


    Viele Grüsse


    Karin

    Guten Tag


    Ich habe zwei Fragen zur BDM-Uniform:


    (1) Mir liegt ein Foto vor, auf dem BDM-Mädels in Reih und Glied stehen. Einige haben einen Schlips, andere nicht. Welche Voraussetzungen musste man erfüllen, um diese verliehen zu bekommen.


    (2) In einem Brief steht, dass Schlips und Knoten vom Ordnungsdienst einer Sportveranstaltung abgenommen werden sollten, sofern nicht gespurt wird. Also Androhung einer Disziplinarmassnahme. War das eine offizielle Strafe und wie bekam man Schlips und Knoten zurück?


    Besten Dank und viele Grüsse


    Karin

    Guten Morgen


    Die Royal Airforce hat ja im 2. WK Befliegungen gemacht. Heute kann man diese Luftbilder erhalten.


    Leider decken diese Ostpreußen nicht ab (ich suche Raum Johannisburg/Pisz).


    Nun meine Frage: Hat die sowjetische Armee auch Luftbilder gemacht? Welchen Raum deckten die ab?


    Und: Weiss jemand wo diese Bilder liegen und ob sie evt. zugänglich sind?


    Zumindest die Amerikaner haben bei Kriegsende auch Filme und Fotos (vom Boden aus) gemacht. Gibt es analog hierzu auch Fotos der sowjetischen Armee?


    Besten Dank und viele Grüsse


    Karin

    Guten Abend


    Hat schon mal jemand personenbezogene Daten der DAF angefordert (und erhalten)? Was steht da im Allgemeinen drin?


    Wurden weibliche DAF-Mitglieder beim Panzergrabenschanzen im Osten eingesetzt?


    Und eine weitere Frage: Was hätte dazu führen können, dass jemand (in diesem Falle weiblich) Ende September 1944 aus der DAF austritt (und das nicht wegen Tod)?


    Vielen Dank und beste Grüsse


    Karin

    Guten Morgen


    Dieses Thema finde ich sehr interessant und daher möchte ich gerne eine Anschlussfrage stellen. In einem Arbeitszeugnis meiner Großmutter vom September 1944 habe ich folgende Angabe gefunden:


    "Sie verlässt uns, da sie von der HJ in Zusammenhang mit dem Arbeitsamt ab sofort kriegsdienstverpflichtet wurde."


    Muss ich mir darunter etwas ähnliches vorstellen? Und würden sich da evt. bei der WAST auch noch Unterlagen finden?


    Besten Dank und viele Grüsse


    Karin

    Guten Abend


    Die Engländer haben Ihre Luftbilder, die aus Befliegungen während der Kriegszeit stammen, zugänglich gemacht.
    Ich nehme an, dass auch die Sowjets Luftbilder gemacht haben. Mich interessiert in diesem Zusammenhang v.a. Ostpreußen.
    Die Gegend des südlichen Masuren bzw. die Ortschaften, die mich interessieren, wurde von den Briten nicht befolgen.


    Weiss jemand etwas über sowjetische Luftbilder aus der Zeit und ob man da ran kommt?


    Beste Grüsse


    Karin

    Hallo Justus


    Danke für die Antwort. Das Mädchen hat sich in den vergangenen zwei Jahren schon ins Thema eingelesen und wollte jetzt Archivmaterial finden, dass sie für die Abi-Seminararbeit benutzen könnte. Ihre Recherchen im Staatsarchiv haben ergeben, dass dort nur sehr wenig für den BDM überliefert ist. Wohl nur einige Dienstanweisungen und so. Mehr Dokumente, die an die einzelnen BDM-Dienststellen regelmässig geschickt wurden.
    Sie würde sich gerne damit beschäftigen, wie die Mädchen den BDM erlebt haben, auch welche Motivationen sie hatten begeistert mitzumachen -- oder auch nicht. Daher ist sie auf die Idee mit den Briefen gekommen. Ich finde es eben auch spannend, wenn mal der BDM thematisiert wird. Sonst steht ja doch meist die HJ im Vordergrund.


    LG Karin

    Guten Morgen


    Die Tochter einer Bekannten möchte ihre sog. Abi-Seminararbeit (als Zulassung zum Abitur) über den BDM schreiben. Sie sucht jetzt Material und hat dabei auch an alte Briefe gedacht (wäre kein Problem, wenn die in Sütterlin geschrieben wären).


    Weiss jemand von Briefen, die während des dritten Reiches entstanden sind und deren Schreiberin über den BDM und/oder ihre BDM-Tätigkeit berichtet? Und wäre es dann eventuell möglich davon Kopien zu erhalten, damit die für ihre Arbeit an der Abi-Seminararbeit zur Verfügung stehen würden?


    Vielen Dank und guten Start in die Woche


    Karin

    Hallo Johann


    Tolle Quelle, herzlichen Dank! Darin steht, dass demnach eine "zweijährige geordnete Tätigkeit im Gesundheitsdienst" als Pflichtjahrdienst angerechnet wurde. Landdienst bei Verwandten geht auch, aber nur wenn sie vier oder mehr Kinder haben, was nicht der Fall war beim Onkel meiner Großmutter. Ich tippe daher auf das Krankenhauspraktikum. Das besagte Bild hat hinten vermerkt: "Praktikum für Hebammenschule und Krankenschwester 1940-1942. Im August 1942 war dann der Stellenantritt im Bürojob. Sie trägt eine weisse Krankenschwesterkleidung mit Ärmeln bis zum Ellenbogen. Hochgeschlossen. Schwesternhaube. Und einen Säugling auf dem Arm. Also keine OP-Kleidung, aber eventuell aus Hygienegründen in der Säuglingspflege ein weisser Kittel. Keine Anstecknadel, keine Brosche, nichts dergleichen. Da sie evangelisch war, käme nur Diakonisse in Frage. Schließe ich aber eigentlich aus. Es ist auch keine typische Diakonissenhaube. Die sind hinten in Falten, wenn ich mich recht erinnere.


    Sie war also eigentlich für einen Einsatz beim roten Kreuz qualifiziert. Es ist ohnehin verwunderlich, dass sie 42-44 im Büro war.


    Was die Einberufung zum Roten Kreuz Ende September 1944 betrifft (kurz vor der 1. Evakuierung in Ostpreußen), bin ich immer noch ratlos. Sie hätte ja wohl zu diesem Einsatz hinmüssen.


    Beste Grüsse


    Karin