Posts by Rudi90

    Hallo zusammen,


    heute erhielt ich aus dem LA NRW noch eine Personalkarteikarte des Polizeipräsidiums Düsseldorf. Darin wird seine SS-Nummer genannt: 350.376.

    Wieder ein kleines Puzzleteil mehr in seiner Biografie.



    Beste Grüße
    Martin

    Hallo Thomas,


    danke für den Hinweis.

    Vielleicht habe ich ja doch noch irgendwann das Glück, dass irgendwo noch Dokumente zu ihm auftauchen.
    Danke. Ich weiß aber nicht, warum meine Beiträge immer so groß erscheinen^^


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für die ausführliche Antwort.

    Deine Ausführungen helfen mir schon weiter. Das Thema habe ich entsprechend angepasst.


    Die Mitgliedschaft im Stamm-Sturmbann macht natürlich hinsichtlich des Polizeidienstes durchaus Sinn.

    Wie verhielt es sich in diesen Stammabteilungen mit dem Dienstgrad? Gab es auch hier feste Termine, wann ein SS-Bewerber im Dienstgrad aufstieg?


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    durch eine Sippenakte aus dem Bundesarchiv fand ich heraus, dass einer meiner Onkel seit 1938 Mitglied der Allgemeinen SS gewesen ist.

    Aus der Akte geht hervor, dass er am 15.05.1938 beitrat. Als Einheit wird ‚Stamm-Stuba 19‘, als Dienstgrad SS-Bewerber angegeben. Am 01.05.1933 trat er der NSDAP bei.

    Die ‚Ergbesundheit‘ wurde durch einen Dr. Josef Nocke, San. H. F. II/19 in Haltern festgestellt.
    Gehe ich Recht in der Annahme, dass es sich dabei um die 19. SS-Standarte handelt? Was bedeutet die Bezeichnung ‚Stamm-Stuba 19‘?

    Wo könnte ich weitere Informationen zu seinem Werdegang in der Allgemeinen SS in Erfahrung bringen? Welcher Einheit könnte er genau angehört haben?

    Beim Landesarchiv NRW habe ich bereits mein Glück versucht. Dort liegen laut Auskunft keine personenbezogenen Unterlagen zu ihm, zur 19. SS-Standarte und den einzelnen Stürme vor.


    Folgendes konnte ich zu Josef Hoffmann, * 05.10.1905, u. a. bereits herausfinden:

    - 03.10.1927 Eintritt Schutzpolizei

    - 01.05.1933 Eintritt NSDAP

    - ab 01.08.1935 Polizeirevier Recklinghausen

    - 15.05.1938 SS-Bewerber

    - Polizei-Inspektor

    - Leutnant Stab II/SS-Polizei-Gebirgsjägerregiment 18


    Auszeichnungen:

    - Reichs-Sportabzeichen

    - SA-Wehrabzeichen


    Schon im Voraus vielen Dank für eure Hilfe.


    Beste Grüße


    Martin

    Hallo Roland und alle anderen,


    die weiteren Recherchen beim BArch/BE ergaben neben einem Foto als Wachtmeister zusätzlich noch Folgendes:

    • NSDAP ab 01.05.1933, OG Datteln, Nr. 3.503.401
    • Bewerbung für geh. Polizeidienst 07.04.1942 (bis dahin HWm der SchuPo)
    • Abordnung in Verwaltungsdienst der staatl. Pol.-Verw. Recklinghausen für Ausbildung zu geh. Pol.-Verw.-Beamten m. W. v. 01.05.1942.

    Weiteren Informationen, insbesondere zum SS-Polizei-Gebirgsjägerregiment 18 waren nicht zu finden.


    Beste Grüße

    Martin

    Liebe Forumsmitglieder und Polizeispezialisten,


    mit großem Interesse habe ich mir die bisherigen Beiträge durchgelesen.


    Vor einigen Tagen erhielt ich neue Informationen zu meinem Onkel Josef Hoffmann, * 05.10.1905 in Groß Neundorf, Kr. Neisse.

    Laut Auskunft des BArch-PA wurde er vom 16.05.1945-11.06.1945 wegen eines Granatsplitters am Kopf behandelt (Krankensammelstelle I Klagenfurt). Als Dienstgrad wurde Leutnant, als FPNr 13069 angegeben. Demnach war er zuletzt im II/SS-Polizei-Gebirgsjägerregiment 18. Weitere Angaben waren nicht zu ermitteln.



    Folgende Informationen zu seinem Werdegang konnte ich bisher ermitteln (BArch-BE, PA, Anfrage MA läuft):


    • Volksschule
    • Ausbildung zum Schuhmacher
    • 10.04.1923-01.10.1927 Zeche ‚Königin Luise‘ Hindenburg/OS
    • 03.10.1927 Eintritt Schutzpolizei
    • Polizeiausbildung in Frankenstein
    • 10.1928 Schutzpolizei Görlitz (berittener Zug)
    • nach dessen Auflösung 1933 zur berittenen Hundertschaft Köln
    • 15.08.-08.11.1934 Unterführerlehrgang der Landespolizei
    • ab Oktober 1934 technische Landespolizei-Abteilung Bonn
    • ab 01.08.1935 Polizeirevier Recklinghausen
    • 01.08.-10.05.1936 2. Polizeirevier Datteln
    • Oberwachtmeisterlehrgang Dortmund
    • Kraftfahrstaffel (Datteln?)
    • 15.11.1937-20.02.1938 Lehrgang Kraftfahrschule Dresden
    • 26.10.1938 SS-Bewerber bei der 19. SS-Standarte (‚Stamm 19‘)


    Weitere Unterlagen (Wehrpass, Bilder, etc.) liegen nicht vor; lediglich zwei Bilder aus dem SS-Bewerber-Bogen.


    Ist einer von euch bei den Recherchen zum SS-Polizei-Gebirgsjägeregiment 18 auf den Namen Josef Hoffmann gestoßen?

    Wo könnte ich eventuell noch recherchieren, um etwas zu seiner Zeit bei der Polizei und Allgemeinen SS erfahren?


    Schon im Voraus vielen Dank für eure Hilfe.


    Beste Grüße

    Martin

    Guten Abend liebe Foren Mitglieder,


    nun erhielt ich noch eine Gebührniskarte meines Urgroßvaters.

    Darin wird bei ‚Feldpostnummer‘ eine Einheit genannt, die ich nicht zuordnen kann. Leider ist gerade dieses Feld mit Bleistift ausgefüllt.

    Ich lese ‚Pz. Gren. Abt. 2‘. Laut LdW gab es aber keine Abteilungen bei den Panzergrenadiere .

    Was könnte die Einheitsangabe bedeuten? Kann einer von euch erkennen, was da steht?


    Vielen Dank und beste Grüße

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    Hallo miteinander,


    ich habe von einem Muttersprachler die Info erhalten, dass als Einheit genannt wird: 2. Komp. 7. takt. Div. 2; hinten: Res. Inf. Btl. 57.


    Laut LdW sollte das Res. Inf. Btl. 57 im Rahmen der Leuthen-Bewegung im März 1945 von Dänemark im Fußmarsch nach Assenheim verlegen. Ist es möglich, dass das Btl. dort nicht ankam und in Mecklenburg einem anderen Kampfverband unterstellt wurde?


    Könnte es sich bei der Divisionsbezeichnung eventuell um die 7. PD handeln? Diese kämpfte im März 1945 in Gotenhafen und wurde Anfang Mai 1945 nach Waren-Prenzlin verlegt. Am 3. Mai 1945 kapitulierte sie in Schwerin. Hier würde der angegebene Ort der Gefangennahme (‚Mecklenburger Raum‘) sogar passen. Die 7. PD ergab sich jedoch amerikanischen Truppen und nicht sowjetischen.

    Sollte die 7. PD stimmen, wurden die Gefangenen an die SU überstellt?


    Kann er vom Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 2 zum Res. Inf. Btl. 57 versetzt worden sein?



    Vielleicht hat einer von euch eine schlüssige Idee.


    Vielen Dank und Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    nun habe ich nochmal alle vorhandenen Unterlagen intensiv durchgesehen, insbesondere die Gefangenschaftsakte.

    Dort steht in Z. 20 (laut früherer Übersetzung) etwas wie: ‚2. Komp. 7. (unleserlich, wohl ‚taktische‘) Division 2‘ ; hinten ‚Inf.Res.Btl. 57‘.

    Matrikelnummer: 684


    Laut WASt gehörte er zur:

    • 1./InfErsBtl 54
    • 2./InfRgt 54
    • GenKp/InfErsBtl 51
    • 3./InfErsBtl (mot.) 51
    • GrenErsAusbBtl30
    • 2./GrenAusbBtl (mot.) 30
    • 7./PzGrenRgt 304
    • PzGrenErsBtl 2


    Seine EM waren:

    • -371- 1./Inf.Ers.Btl. 54
    • -684- 1. (St.) I.E.B. (mot.) 30


    Bisher nahm ich an, dass das in der Akte genannte ‚Inf.Res.Btl. 57‘ eigentlich das ‚InfErsBtl 54‘ sein sollte, zu dem er einberufen wurde. Das InfErsBtl 57 stand im März 1945 in Assenheim und scheidet eigentlich aus.

    Bei der genannten Division vermutete ich, dass es wohl auch die 2. Panzerdivision sein sollte. Die 2. InfDiv scheidet aus (1941 Umbenennung in 12. ID). Die 2. GrenDiv scheidet auch aus (1944 Umbenennung in 562. VGD)

    Die Matrikelnummer ist identisch mit der auf seiner zweiten EM genannten.


    Hat einer von euch eine Idee, was dort geschrieben steht bzw. um welchen Truppenteil es sich handeln könnte?


    Besten Dank und Grüße


    Martin

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    Abend Eumex,


    vielen Dank für deine Antwort und die Links.
    Das würde ja bedeuten, dass er vom Heer zur Luftwaffe versetzt wurde und würde auch erklären, warum er eine neue Erkennungsmarke erhielt.
    Leider liegen keine weiteren Informationen oder Personalpapiere vor.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    vor einigen Jahren erhielt ich von der WASt eine Auskunft zu einem Großonkel. Die dortigen Unterlagen ergaben folgendes:


    EM:

    -680- 2./schw.Art.-Ers.-Abt. 256

    und

    -44- Sp.F.B. 208


    Truppenteile:

    Ab 10.05.1940 2./schw. Art.-Ers.-Abt. 256

    Ab 04.11.1940 Art.-Ers.-Abt. 4, Sp.F.B.

    Ab 00.01.1941 Sp.F.B. 208

    Ab 01.01.1943 Flak-Scheinwerfer-Abt. 498

    Ab 17.11.1944 11./Volks-Art.-Korps 403


    Dienstgrad:

    Kanonier


    Nun erhielt ich auch ein Foto von ihm mit seiner Frau. Auf den Knöpfen der Schulterstücke kann man die ‚6‘ gut erkennen. Auf den Schulterstücken scheint eine zweistellige Zahl zu sein, beginnend mit ‚1...‘ oder ‚4...‘.

    Anhand der mitgeteilten Truppenteile kann ich das Bild jedoch zeitlich nicht einordnen, da keine 6. Batterie genannt wurde. Habt ihr dazu eine Idee oder könnt den Rest erkennen?


    Zu den Art.Ers.Abt. 256 und 4 sowie dem Volks-Art.-Korps 403 fand ich die LdW-Einträge. Zur Sperrfeuerbatterie 208 und der Flak-Scheinwerfer-Abteilung 408 fand ich nichts. Waren das reguläre Heerestruppen? Was waren die Aufgaben einer Sperrfeuer-Batterie?


    Schon im Voraus vielen Dank für eure Hilfe.


    Beste Grüße


    Martin

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    Hallo zusammen.

    In Walter Herrmann: Regimentsgeschichte II. (westpr.) Gren. Rgt. Nr. 7 „Königsgrenadiere“, Infanterie Regiment 51, Infanterie Regiment 51 (mot.), Panzer- Grenadier Regiment 51. O. O. 1964 wird angegeben:

    - 20.-23.5. Schlacht an der Schelde

    - 20.-21.5. Gefecht um Tournai

    - 24.5. Übergang über die Lys

    - 25.-30.5. Kämpfe in Westflandern und um Lille.

    Herrmann verweist für den Frankreichfeldzug auf Hans-Georg von Altenstädt: Unser Weg zum Meer. Kriegserlebnisse einer deutschen Infanzerie-Division. Berlin 1940.

    Darin befinden sich viele Erlebnisberichte auch aus dem gesuchten Zeitraum. Auf die Schnelle fand ich aber keinen zur 1./51.


    Grüße

    Martin

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    heute erhielt ich die Offiziersstellenbesetzung ab 23.08.1941 aus dem MA.


    Stab:

    Kommandeur = Hptm. Toeche Mittler

    Adjutant = Lt. Lenz

    Ordonnanzoffizier = Lt. Nißl

    Nachrichtenoffizier = Lt. Lietz

    Waffenoffizier = Lt. Derrich

    Abteilungsarzt = Oberarzt Dr. Enzinger

    Techn. Beamter (K) = Techn. Inspektor (K) Erhard Pohl

    Techn. Beamter (W) = Waffeninspektor Kämpfer

    1 Verwaltungsbeamter = Regierungsamtmann Seehofer

    2 Verwaltungsbeamter = Regierungsinspektor Gessner

    Kraftfahringenieur = Fl. Stabsingenieur Grotefend


    Bei Interesse kann ich die einzelnen Batterien noch ergänzen.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    im Nachlass eines Onkels fand ich ein Bild von ihm, aufgenommen wahrscheinlich Anfang 1941.

    Er war Kriegsteilnehmer 1914/18 und von 1913-1940 bei der Schutzpolizei. Anschließend dann bei verschiedenen Sicherungsregimentern im Osten.


    An seiner Brust trägt er das SA-Sportabzeichen, darunter das Reichssportabzeichen.

    An der Bandspange erkenne ich drei Auszeichnungen. Das erste Band dürfte das des Ehrenkreuzes für Frontkämpfer sein (Schwerterauflage), bei den anderen beiden bin ich mir nicht sicher. Das zweite Band scheint eine runde Auflage zu haben.

    In Frage kämen noch die Polizei-Dienstauszeichnungen. Beim dritten Band könnte der Polizeiadler aufgestickt sein.


    Erkennt ihr eventuell das zweite und dritte Band?


    Besten Dank und Grüße


    Martin46432675-BA82-4D40-A56D-E1803E76D24C.jpeg

    Guten Morgen zusammen.


    Das Angebot würde ich gerne annehmen, Sven.


    Ohne Verleihungsdokumente ist eigentlich keine Auszeichnung gesichert, Christian. Die beiden Auszeichnungen haben auf der zeitgenössischen ersten Fotomontage lediglich dieselbe Farbe, weshalb ich die II. Stufe bisher vermute.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    Ja, Volker, da wurde jeder Zentimeter ausgenutzt^^ Interessant wären die Rückseite und das Gewicht der Weste.

    Solche Lametta-Hengste gibt es auch heute noch in manchen Vereinen.


    Doch zurück zur Nahkampfspange und dem Verwundetenabzeichen:

    Die offiziellen Stellen sind abgefragt (BArch, Fürsorgeämter, Landesarchiv, Sozialgericht). In der Familie gibt es keine weiteren Dokumente, Bilder o. ä.

    Da er kinderlos verstarb, ist auch unklar, was mit seinem Nachlass passierte. Ob er nach dem Krieg noch Verleihungsdokumente oder Militärpapiere besaß, ist ungewiss.

    Gesichert sind somit EK II, EK I, Ostmedaille, VWA und NKS (beide mindestens Stufe silber). ISA und ASA sind möglich.


    Wo sind die von Emerik genannten 631 Träger der NKS in Gold einsehbar? Dann könnte die Goldstufe zumindest ausgeschlossen werden.


    Beste Grüße

    Martin

    Guten Abend zusammen,


    warum sich an dem späteren Foto drei Sturmabzeichen befinden, kann ich auch nicht beantworten. Unwahrscheinlich wäre eine Verleihung des ASA nach dem ISA zumindest nicht, zumal er ja von einem IR zu einer StGErsAbt und dann einem PzArtRgt versetzt wurde.


    Also Du müsstest schon hoffentlich mehr in Erfahrung bringen.

    Wenn ihr noch eine Idee habt, wo man diesbezüglich weiterforschen könnte, wäre ich sehr dankbar.


    Stell mal bitte weitere Fotos insbes. In Schützenuniform ein, nur das Verwundetenabzeichen getragen glaub ich nicht. Nix für ungut LG;)

    Das Bild füge ich bei. Wenn du noch eine weitere Kriegsauszeichnung finden solltest, lasse ich mich gern eines Besseren belehren. Ich fand keine.


    Beste Grüße3EC8DC7C-7247-4C63-916E-590CB5D6B466.jpeg