Posts by Rudi90

    Guten Abend,

    rund 5 km von Molbergen gibt es Resthausen-Sandberg. Damit dürfte es sich um eine Herkunftsangabe der Eltern handeln. Er taucht auf der verlinkten Seite am 21.07. ebenfalls auf.

    Auf der Folgeseite, 08.02. findet sich die Taufe eines weiten Sohnes: Heinrich, Sohn des Heinrich Brinckmann und der Maria ?; Paten Gerd Teimen (?) und Maria Meyers.

    Weitere Brinkmann-Taufen am 11.12. und 5.01. auf der nächsten Seite.

    Beste Grüße

    Hallo zusammen,


    ich stimme Waltraud fast komplett zu und lese:

    den 6. ten Aug. baptizatus Gerdt [vgl. ‚t‘ bei ‚parentes]

    parentes Heinrich Brinckman et Margaretha [könnte ‚jugy/jugi‘ für eine Ortsangabe an einem Berg sein - hier hilft die Herkuftsregion] Sandtberge [vgl. ‚s‘ in ‚baptizatus‘]

    patrini Gerd Brinckman et Margaretha Migers/Miyers


    Grüße

    Martin

    Guten Abend Johann Heinrich,


    vielen Dank für den nützlichen Rat.

    Ich werde eine entsprechende Anfrage stellen. Die Reproduktionen der KTB habe ich gestern bestellt. Sobald es etwas Neues gibt, werde ich mich wieder melden.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo Stefan, Uwe, Dirk und Andre,


    vielen Dank für eure schnelle Hilfe, die Auszüge aus den KTB und die Lagekarten! Somit kann ich den Ort der Verwundung besser lokalisieren. Die KTB werden ich in Ruhe lesen.

    Leider gibt es in der Familie keine weiteren Dokumente zu Walter Stolze. Vielleicht findet sich eines Tages doch noch ein Foto von ihm oder seinem Grab.


    Kann man anhand der EM-Nummer den Dienstantritt grob eingrenzen?


    Nochmals vielen Dank und Grüße


    Martin

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    bei der Aufarbeitung des Werdegangs eines Onkels möchte ich euch bei zwei Punkten um Hilfe bitten.

    Es handelt sich um Walter Stolze, * 15.07.1914 in Dahlen, + 19.12.1941 bei Bachtschissaraj.

    Er war durchgängig im Infanterie-Regiment 32 (EM -60-/2./IR. 32) Laut Meldungen 1939/40 2./IR. 32, 1940 7./IR. 32, 1940/41 5. IR. 32.

    Das EK I erhielt er am 08.10.1941.

    Sein letzter Dienstgrad war Unteroffizier.

    Er wurde am 17.12.1941 (1. Tag der 2. Offensive auf Sewastopol) bei Schuli schwer verwundet und verstarb am 19.12.1941 im Feldlazarett (mot.) 24.


    Nun die Fragen:

    Ich vermute wegen seines Dienstgrades und der niedrigen EM-Nr. einen Eintritt vor Kriegsbeginn. Liege ich damit richtig?


    Ist jemandem der Ort Schuli/Schüli o. ä. Schreibweisen zwischen Simferopol und Sewastopol auf der Krim bekannt?

    Gibt es Bilder des Soldatenfriedhofes Bachtschissaraj/Bachtschyssaraj? Sein Grab wurde bisher nicht gefunden.


    Anfragen, Auskünfte, Recherchen erfolgten bereits bei/in Stadt-, Kreis-, Staats- und Pfarrarchiven, BArch-PA, -BE, -MA, Gräberkartei, VDK, KTB 09.-10.1939 (germandocsinrussia), Rgt.-Chronik bis 1939 und im LdW.


    Vielen Dank für eure Hilfe und Denkanstöße.


    Martin

    Hallo,

    die Chronik habe ich vor vielen Jahren mal über das MGFA erhalten.
    Die Namen wurden nicht explizit aufgeführt, aber bei meinen Recherchen zur I./38 fand ich einige Urkundennachlässe und Bilder, die dies belegen. Die Tätigkeitsberichte im BArch/MA setzen leider auch erst später ein.

    Beste Grüße

    Abend,

    ist zwar LG XVII, aber vielleicht hilft es.

    Die I./Flak-Regiment 38 übernahm im Rahmen der Besetzung des Sudetenlandes die Sicherung des Flugplatzes Schwetach.

    Bei der Besetzung der Rest-Tschechei verlegte sie über Mähren, Iglau, Budweis.

    Zahlreiche Regimentsangehörige erhielten später die Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 incl. Spange ‚Prager Burg‘.


    Aus: In Linz beginnt‘s (begann‘s). Chronik der I./Flak-Sturmregiment 38. O. O. o. Dat., Bl. 1.

    Hallo Peter,


    vielen Dank. Ja, die Daten kenne ich. Sie stammen aus einer älteren Version meiner Gedbas-Datenbank. Da war ich mit den Dienstgraden noch nicht so bewandert ;)


    Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr.


    Beste Grüße


    Martin

    Abend Peter,


    vielen Dank für deine Antwort.

    Leider liegen in der Familie keine Dokumente mehr vor.

    Eine reine Personalakte konnte ebenfalls nicht ermittelt werden, sondern lediglich eine Personalkarteikarte mit den oben genannten Daten bis März 1942.
    Bisher ist nicht bekannt, ob er nach dem Krieg erneut in den Polizeidienst eintrat. Ich weiß nur, dass er eine Fahrschule eröffnete und glaube nicht, dass er diese nebenbei betrieb.


    Bezüglich möglicher Entnazifizierungsunterlagen habe ich nochmals ans Landesarchiv geschrieben.
    vielleicht taucht ja doch noch etwas auf;)


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo Peter,


    danke für deine Antwort.

    Ja, trotz umfangreicher Recherchen sind leider noch einige Fragen offen.

    Um das Ganze zu präzisieren, liegen folgende Dokumente (genannte Informationen) aus den Archiven vor bzw. verliefen Anfragen negativ:


    BArch/BE:

    • Sippenakte Stamm-Stuba 19 (grober Lebenslauf bis 1938)
    • Abordnung zur Ausbildung gehobener PolVwDienst 1942
    • Karteikarte Staatskrankenhaus Berlin
    • NSDAP-Zentral- und Gaukartei
    • Abordnung zum Polizei-Gebirgsjägerregiment 18 Dez. 1944


    BArch/PA:

    • Auszug KraBuLa (Verwundung Klagenfurt)


    LArch NRW:

    • Personalkarteikarte PP Düsseldorf bis 01.03.1942 (Führerscheine, Eintrittsdatum SchuPo, Ehrenzeichen [Med. 13.03.1938, DA 3. St., Reichssportabz. Silber, SA-Sportabzeichen], Sonderausbildung Kraftfahrer und Fahrlehrer, Beförderungen WMstr bis HWMstr, Mitgliedschaften und Mitgliedsnummern NSDAP, NSV, RLB, KamBd, RKolBd, SS
    • kein Nachweis zu Entnazifizierungsunterlagen


    Einwohnermeldeämter: Wohnanschriften


    Standesamt:

    • ‚Polizei-Inspektor a. D.‘ auf Sterbeurkunde


    BArch/MA, DRK-Suchdienst, KrArch Recklinghausen, StaArch Datteln, Stadt- und Vestisches Archiv Recklinghausen sowie Geschichtsort Villa ten Hompel waren negativ.

    Der einzige Hinweis auf die Teilnahme beim ‚Anschluss Österreichs‘ ist die in der Personalkartei genannte Verleihung der Erinnerungsmedaille.


    Beste Grüße


    Martin

    Hallo Daniel,


    vielen Dank! Nein, das kannte ich bisher noch nicht. Kannst du mir bitte eine Quelle dazu nennen?


    Ich habe ein eigenes Thema zu seinem Werdegang gestartet, da es hier vielleicht nicht ganz passend ist.

    Hoffmann


    Das letzte mir vorliegende Schreiben ist die Abordnung zur Ausbildung für den gehobenen Polizeiverwaltungsdienst vom 19.04.1942.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    um das Thema zum SS-Polizei-Gebirgsjäger-Regiment 18 Link nicht zu überladen, möchte ich ein eigenes Thema zu meinem Onkel eröffnen.

    Es handelt sich um Josef Hoffmann, * 05.10.1905 in Groß Neundorf, Kr. Neisse, + 24.11.1968 in Datteln.


    Über das BArch/BE, das BArch/PA, das BArch/MA, das LArch NRW, den DRK-Suchdienst, das KrArch Recklinghausen, das StaArch Datteln, das Stadt- und Vestische Archiv Recklinghausen, die Einwohnermeldeämter Datteln und Haltern am See sowie den Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster konnte bisher Folgendes ermittelt werden:


    • Volksschule
    • Ausbildung zum Schuhmacher
    • 10.04.1923-01.10.1927 Zeche ‚Königin Luise‘ Hindenburg/OS
    • 03.10.1927 Eintritt Schutzpolizei
    • Polizeiausbildung in Frankenstein/Schl.
    • 01.10.1928 Beförderung Polizei-Wachtmeister
    • 01.10.1928 Schutzpolizei Görlitz (berittener Zug)
    • 1933 berittene Hundertschaft Köln
    • 09.08.-08.11.1934 Unterführerlehrgang Landespolizei Westfalen
    • o. Dat. Beförderung Polizei-Oberwachtmeister
    • 01.10.1934-31.07.1935 technische Landespolizei-Abteilung Bonn
    • 01.08.1935 Beförderung Polizei-Revier-Oberwachtmeister mit gleichzeitiger Versetzung in den Einzeldienst.
    • 01.08.1935-10.05.1936 Polizeipräsidium Recklinghausen, 2. Polizeirevier Datteln
    • 15.10.1935-11.01.1936 Oberwachtmeisterlehrgang Dortmund
    • 15.11.1937-20.02.1938 Lehrgang Kraftfahrschule Dresden
    • Führerscheine Kl. I, II und III, Sonderausbildungen zum Kraftfahrer und Fahrlehrer
    • 07.04.1942 Bewerbung für gehobenen Polizeidienst
    • 01.05.1942 Abordnung in Verwaltungsdienst der staatlichen Polizeiverwaltung Recklinghausen (Ausbildung zu geh. Pol.-Verw.-Beamten)
    • 01.03.1943 Polizeiverwaltung Recklinghausen
    • o. Dat. Beförderung Polizei-Inspektor
    • o. Dat. Leutnant Stab II/SS-Polizei-Gebirgsjägerregiment 18
    • 16.05.1945-11.06.1945 Krankensammelstelle I Klagenfurt (Granatsplitter Kopf)


    Auszeichnungen:

    • Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938
    • Polizei-Dienstauszeichnung 3. Stufe
    • Deutsches Reichs-Sportabzeichen in Silber
    • SA-Sportabzeichen


    Partei/Massenorganisationen:

    • NSDAP (1933) Nr. 3.403.401
    • NSV (1934)
    • RLB
    • Kameradschaftsbund
    • RKB
    • Allgem. SS (1938) Nr. 350.376



    Folgende Fragen sind bisher offen:

    • Mit welcher Polizeieinheit könnte er am ‚Anschluss‘ Österreichs teilgenommen haben?
    • Was war sein letzter SS-Dienstgrad?
    • Was waren seine Stationen zwischen Mai 1942 und Mai 1945?
    • Wann folgte die Ernennung zum Polizei-Inspektor? (zwischen Mai 1942 und Dezember 1944)
    • Wann kam er zum SS-Polizei-Gebirgsjäger-Regiment 18?


    Vielen Dank für eure Hilfe und beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    heute erhielt ich aus dem LA NRW noch eine Personalkarteikarte des Polizeipräsidiums Düsseldorf. Darin wird seine SS-Nummer genannt: 350.376.

    Wieder ein kleines Puzzleteil mehr in seiner Biografie.



    Beste Grüße
    Martin