Posts by panzerschütze

    Moin!


    Es würde mich aber wirklich interessieren, was sich hinter der Abkürzung K.G.A verbirgt.

    So eine Abkürzung als Einheitsbezeichnung habe ich noch nie gehört.

    Kann es sich evtl. um eine Einheit der Luftwaffe gehandelt haben?


    Den Weg über die königlich-ungarische Armee möchte ich nicht mitgehen.


    Hat wirklich keiner eine Ahnung, wofür die Abkürzung steht?


    Grüße

    Björn

    Moin Uwe,


    In der „Übersicht der im Kampfraum Tunesien eingesetzten Heeres-Einheiten“ ist der Druckereizug 516 nicht gelistet.


    Im Gliederungsbild des Panzer AOK 5 ist die Karten-und Vermessungsabteilung 573 mit dem Zusatz „verstärkt um einen Druckereizug“ abgebildet, leider ohne Nummer des Druckereizuges. Das OKH Kartenlager Süd ist direkt neben der Abteilung 573 abgebildet.


    Vermutlich wird es sich aber um den Druckereizug 516 gehandelt haben, denn Abteilung 573, Kartenlager Süd und Druckereizug 516 werden ja zusammengefasst mit Stärkemeldung in der Aufstellung über den Verbleib unter der Rubrik „b“ (in Italien) gelistet.


    Viele Grüße


    Björn

    Moin Uwe,


    Ich habe jetzt nochmal in meiner Quelle genauer nachgelesen.


    Von der leichten Karten und Verm. Abteilung 573 gingen 50% in Afrika verloren. Mit Stichtag 28.6.43 befand sich noch Personal in Stärke: 5/30/113 in Italien. Zusammen mit der Abteilung befand sich dort auch das Kartenlager OKH Süd mit einer Stärke von 1/1/14. Ebenfalls unterstellt der Druckereizug 516. Unter der Rubrik „jetzt neue Verwendung“ steht: jetzt le.Kart.und Verm. Abteilung 575 in Neapel. (Mitteilung des IA OB Süd an das OKH)


    Die Div.Kartenstelle 200 und der Druckereizug 200 (21.PzDiv) gelten als in Afrika verloren


    Die Kart. u. Verm. Abteilung 578 und der Astr. Meßtr. 722 (Stab DAK) gelten als in Afrika verloren.


    Der Stab 10.PzDiv mit Div.Kart.Stelle gilt als in Afrika verloren.


    Die Div.Kart.Stelle 33 und der Druckereitrupp 33 (15.PzDiv) gelten als in Afrika verloren.


    Die Div.Kartenstelle 90 (90.leichte AfrikaDiv) gilt als in Afrika verloren.


    Die Div.Kartenstelle 220 (164.leichte AfrikaDiv) gilt als in Afrika verloren.


    Die Div.Kartenstelle 334 und der Messtrupp 334 (334.InfDiv) gelten als in Afrika verloren.


    Im nächsten Kapitel:

    Mit Wirkung vom 12.5.1943 gelten als aufgelöst (weil in Afrika verloren): Der VO-Messtrupp 621, Korps Kartenstelle 578, Astronomischer Messtrupp 722


    Bei der 999. Afrika finde ich noch: “Kdo. 999.Afr. Div. mit Kartenstelle: Nur Teile verloren. Jetziger Einsatz: bei OB Süd.


    Viele Grüße Björn.

    Moin Uwe,


    im Buch „Der Arbeitsstab Stalingrad-Tunis“ Übersicht der im Kampfraum Tunesien eingesetzt gewesenen Einheiten findet man etwas über einige der von Dir gesuchten Einheiten.


    - FPN 03543 OKH Kartenlager Süd, in der Übersicht über die im Kampfraum Tunesien eingesetzten Heeres-Einheiten. In der Übersicht über noch vorhandene Einheten vom 12.5.43 ist es als OKH Kartenlager 574 (Süd) in Italien dem OB Süd unterstellt aufgeführt.


    - FPN 39496 „Heeresgr. Afrika u. astron. Messtrupp 721-725 in der Übersicht und zum Messtrupp 722 noch den Vermerk „gilt als aufgelöst mit Wirkung vom 12.5.43“ vom OKH (30.6.1943)


    - FPN 41399 le. Vermessungs und Kartenabteilung 573 Die scheint halbwegs intakt aus Afrika rausgekommen zu sein, in einer Übersicht vom 12.5.43 „als Volleinheiten noch vorhanden“ wird sie als „jetzt le. Karten und Verm.Abt.573 (Neapel) geführt.


    Morgen folgt noch mehr, bin jetzt etwas unter Zeitdruck.


    Grüße Björn

    Hallo Alex,


    nach Angaben des Divisionskommandeurs Generalleutnant Hans-Kurt Höcker, wurde die Ausrüstung der Panzerjägerkompanie "Hetzer" erst während des Einsatzes bei Bastogne zugeführt.


    Quelle: "Volksgrenadierdivisionen", Karl-Heinz Pröhuber


    An eine Ausstattung der 1. Kompanie mit 5cm-Pak mag ich nicht recht glauben. Üblich war die 7,5cm-Pak. Die 5cm-Pak war nicht mehr leistungsfähig genug und wurde auch nicht mehr gefertigt. Eine Ausgabe an aktive Divisionen des Feldheeres Ende 1944 wäre eine Besonderheit gewesen. 9 oder 12 Pak 7,5cm-Pak in der 1.Kompanie, 10 oder 14 Jagdpanzer in der 2.Kompanie und 9 x 3,7cm-Flak in der 3.Kompanie war die durchaus übliche Ausstattung einer Infanteriedivision 1944.


    Viele Grüße


    Björn

    Hallo Strops,


    im Buch "Volksgrenadier-Divisionen" von Karl-Heinz Pröhuber wird die 167.VGD auf sechs Seiten abgehandelt. In diesem Buch werden alle im Westraum eingesetzten VGD beschrieben und es berichtet über die Rahmenbedingungen zur Aufstellung der VGD.


    Zu jeder VGD gibt es eine kurze Beschreibung zur Aufstellung (Vorgänger) und den Einsätzen, sowie die Unterstellungsverhältnisse.


    Viele Grüße


    Björn


    Quelle: Karl-Heinz Pröhuber, Volksgrenadier-Divisionen Band I Zur Geschichte und den personellen/ökonomischen Rahmenbedingungen der im Westen 144/45 eingesetzten Großverbände Eine Studie, Helios Verlag 2018

    Hallo,


    auf dem zweiten Bild meine ich mit Sicherheit einen sowjetischen BT 7 zu erkennen. Dann kann 1940 nicht stimmen. Das Bild müsste 1941, Andangsphase des Russlandfeldzuges, entstanden sein.

    Das Bild zeigt auf gar keinen Fall einen französischen Kampfpanzer.


    Viele Grüße


    Björn

    Hallo Stefan,

    bei dem Geschütz handelt es sich um eine schwere Feldhaubitze 18. Kaliber 15cm.

    Zwölf dieser Geschütze waren in der IV. Abteilung des Artillerieregimentes zusammengefasst.


    Viele Grüße

    Björn

    Hallo!


    Vor dem Einsatz des VAK 408 an der Oderfront und in Berlin sollte es östlich der Oder im Oder-Warthe-Bogen eingesetzt werden . Hier sollte es dem V.SS-Gebirgskorps unterstellt werden.


    Im Buch "Brennpunkt Ostwall" findet sich etwas zum VAK 408:


    "... Mit Fernschreiben der Heeresgruppe wurde dem Stab des V.SS-Gebirgskorps für den 27.Februar das Eintreffen des VAK 408 in Bentschen und der Heeres-Artillerieabteilung 1183 in Schwiebus angekündigt..."


    Die VI. Abteilung VAK 408 scheint erst recht spät aufgestellt worden zu sein:


    "...Am 10.1.1945 wurde die Aufstellung einer VI.Abteilung befohlen..."


    "...An der Oder kämpfte schließlich auch eine VI.Abteilung mit 6 Kanonen 17cm und 8 Mörsern Kaliber 21cm..."


    Die Zahlen zur Geschützausstattung halte ich jedoch für fragwürdig. Mörser-und Kanonenbatterien waren ja grundsätzlich mit drei Geschützen in der Batterie ausgestattet. Somit hatte die Abteilung ein mehr von 3 x17cm-Kanonen und 2 x 21cm-Mörsern, gegenüber der sonst üblichen Ausstattung/Gliederung.


    Viele Grüße


    Björn


    Quelle: Brennpunkt "Ostwall" Die Kämpfe um die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen im Winter 1945 , Andre Vogel/Uwe Klar, Helios-Verlag 2015

    Hallo Hans!


    Das Volksartilleriekorps 408 war ab spätestens März 1945 definitiv an der Ostfront eingesetzt.


    Es unterstand dem Harko 307 ( Oberst Schräpler), bzw. dem General der Artillerie z.b.V. 4, Generalleutnant Wissmath, im Rahmen der 9.Armee.


    Der Stellungsraum befand sich im Raum Seelow an der Oderfront.


    Das VAK 408 scheint einigermaßen intakt aus der Schlacht um die Oder herausgekommen zu sein, denn am 22.April befand es sich im Kampabschnitt (bzw.Verteidigungsbereich) A in Berlin. Kommandeur dort General Bärenfänger. Das Geschützmaterial war wohl noch bis auf geringe Verluste vorhanden, es mangelte aber an Munition.


    Kommandeur des VAK 408 war ein Oberstleutnant d.R., später Oberst d.R., Günther Adam. Jahrgang 1894.


    Die I. Abteilung führte ein Hauptmann Peterek. Jahrgang 1912.


    Viele Grüße


    Björn



    Quellen: Wilhelm Tieke, Das Ende zwischen Oder und Elbe/Der Kampf um Berlin 1945, Motorbuch Verlag und Wolf Keilig, Das Deutsche Heer 1939-1945, Loseblattsammlung, Podzun

    Moin Manfred,


    das ist ein Missverständnis. Ich habe eher die These von G. Aders widerlegt, Wenn Dein Vater bereits Ende 1944 der Batterie angehörte, wird diese Einheit bereits vor der Errichtung der "Oderfront" in den Einsatz gegangen sein. Denn die "Oderfront" wurde ja erst ca. vier Monate später errichtet.


    Viele Grüße


    Björn

    Hallo!


    Ich habe bei Koch, Flak Die Geschichte der deutschen Flakartillerie noch gefunden:


    ... In der Gruppe der z.b.V. Einheiten (hohe Nummern) gab es außerdem auch noch einzelne Batterien; teilweise handelte es sich um Restkommandos von Einheiten, die als Erdkampfbatterien an die bedrohten Fronten abgestellt worden waren.....


    Das wird sich sicherlich gegen Kriegsende abgespielt haben, passt also zu Ende 1944.


    Man hat also aus den Resten an Personal und Waffen/Gerät in den Garnisonen auf die schnelle Batterien zusammengestellt und an die Front geschafft. Diese Batterien sollten wohl angeschlagene Verbände unterstützen, die schwere Waffen brauchten.


    Viele Grüße


    Björn