Posts by panzerschütze

    Hallo Alex,


    nach Angaben des Divisionskommandeurs Generalleutnant Hans-Kurt Höcker, wurde die Ausrüstung der Panzerjägerkompanie "Hetzer" erst während des Einsatzes bei Bastogne zugeführt.


    Quelle: "Volksgrenadierdivisionen", Karl-Heinz Pröhuber


    An eine Ausstattung der 1. Kompanie mit 5cm-Pak mag ich nicht recht glauben. Üblich war die 7,5cm-Pak. Die 5cm-Pak war nicht mehr leistungsfähig genug und wurde auch nicht mehr gefertigt. Eine Ausgabe an aktive Divisionen des Feldheeres Ende 1944 wäre eine Besonderheit gewesen. 9 oder 12 Pak 7,5cm-Pak in der 1.Kompanie, 10 oder 14 Jagdpanzer in der 2.Kompanie und 9 x 3,7cm-Flak in der 3.Kompanie war die durchaus übliche Ausstattung einer Infanteriedivision 1944.


    Viele Grüße


    Björn

    Hallo Strops,


    im Buch "Volksgrenadier-Divisionen" von Karl-Heinz Pröhuber wird die 167.VGD auf sechs Seiten abgehandelt. In diesem Buch werden alle im Westraum eingesetzten VGD beschrieben und es berichtet über die Rahmenbedingungen zur Aufstellung der VGD.


    Zu jeder VGD gibt es eine kurze Beschreibung zur Aufstellung (Vorgänger) und den Einsätzen, sowie die Unterstellungsverhältnisse.


    Viele Grüße


    Björn


    Quelle: Karl-Heinz Pröhuber, Volksgrenadier-Divisionen Band I Zur Geschichte und den personellen/ökonomischen Rahmenbedingungen der im Westen 144/45 eingesetzten Großverbände Eine Studie, Helios Verlag 2018

    Hallo,


    auf dem zweiten Bild meine ich mit Sicherheit einen sowjetischen BT 7 zu erkennen. Dann kann 1940 nicht stimmen. Das Bild müsste 1941, Andangsphase des Russlandfeldzuges, entstanden sein.

    Das Bild zeigt auf gar keinen Fall einen französischen Kampfpanzer.


    Viele Grüße


    Björn

    Hallo Stefan,

    bei dem Geschütz handelt es sich um eine schwere Feldhaubitze 18. Kaliber 15cm.

    Zwölf dieser Geschütze waren in der IV. Abteilung des Artillerieregimentes zusammengefasst.


    Viele Grüße

    Björn

    Hallo!


    Vor dem Einsatz des VAK 408 an der Oderfront und in Berlin sollte es östlich der Oder im Oder-Warthe-Bogen eingesetzt werden . Hier sollte es dem V.SS-Gebirgskorps unterstellt werden.


    Im Buch "Brennpunkt Ostwall" findet sich etwas zum VAK 408:


    "... Mit Fernschreiben der Heeresgruppe wurde dem Stab des V.SS-Gebirgskorps für den 27.Februar das Eintreffen des VAK 408 in Bentschen und der Heeres-Artillerieabteilung 1183 in Schwiebus angekündigt..."


    Die VI. Abteilung VAK 408 scheint erst recht spät aufgestellt worden zu sein:


    "...Am 10.1.1945 wurde die Aufstellung einer VI.Abteilung befohlen..."


    "...An der Oder kämpfte schließlich auch eine VI.Abteilung mit 6 Kanonen 17cm und 8 Mörsern Kaliber 21cm..."


    Die Zahlen zur Geschützausstattung halte ich jedoch für fragwürdig. Mörser-und Kanonenbatterien waren ja grundsätzlich mit drei Geschützen in der Batterie ausgestattet. Somit hatte die Abteilung ein mehr von 3 x17cm-Kanonen und 2 x 21cm-Mörsern, gegenüber der sonst üblichen Ausstattung/Gliederung.


    Viele Grüße


    Björn


    Quelle: Brennpunkt "Ostwall" Die Kämpfe um die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen im Winter 1945 , Andre Vogel/Uwe Klar, Helios-Verlag 2015

    Hallo Hans!


    Das Volksartilleriekorps 408 war ab spätestens März 1945 definitiv an der Ostfront eingesetzt.


    Es unterstand dem Harko 307 ( Oberst Schräpler), bzw. dem General der Artillerie z.b.V. 4, Generalleutnant Wissmath, im Rahmen der 9.Armee.


    Der Stellungsraum befand sich im Raum Seelow an der Oderfront.


    Das VAK 408 scheint einigermaßen intakt aus der Schlacht um die Oder herausgekommen zu sein, denn am 22.April befand es sich im Kampabschnitt (bzw.Verteidigungsbereich) A in Berlin. Kommandeur dort General Bärenfänger. Das Geschützmaterial war wohl noch bis auf geringe Verluste vorhanden, es mangelte aber an Munition.


    Kommandeur des VAK 408 war ein Oberstleutnant d.R., später Oberst d.R., Günther Adam. Jahrgang 1894.


    Die I. Abteilung führte ein Hauptmann Peterek. Jahrgang 1912.


    Viele Grüße


    Björn



    Quellen: Wilhelm Tieke, Das Ende zwischen Oder und Elbe/Der Kampf um Berlin 1945, Motorbuch Verlag und Wolf Keilig, Das Deutsche Heer 1939-1945, Loseblattsammlung, Podzun

    Moin Manfred,


    das ist ein Missverständnis. Ich habe eher die These von G. Aders widerlegt, Wenn Dein Vater bereits Ende 1944 der Batterie angehörte, wird diese Einheit bereits vor der Errichtung der "Oderfront" in den Einsatz gegangen sein. Denn die "Oderfront" wurde ja erst ca. vier Monate später errichtet.


    Viele Grüße


    Björn

    Hallo!


    Ich habe bei Koch, Flak Die Geschichte der deutschen Flakartillerie noch gefunden:


    ... In der Gruppe der z.b.V. Einheiten (hohe Nummern) gab es außerdem auch noch einzelne Batterien; teilweise handelte es sich um Restkommandos von Einheiten, die als Erdkampfbatterien an die bedrohten Fronten abgestellt worden waren.....


    Das wird sich sicherlich gegen Kriegsende abgespielt haben, passt also zu Ende 1944.


    Man hat also aus den Resten an Personal und Waffen/Gerät in den Garnisonen auf die schnelle Batterien zusammengestellt und an die Front geschafft. Diese Batterien sollten wohl angeschlagene Verbände unterstützen, die schwere Waffen brauchten.


    Viele Grüße


    Björn

    Hallo!


    In einer Auflistung des OKH vom 30.6.1943 über die "Truppenteile der H.Gr.Afrika die nach dem 12.5.43 als Volleinheiten noch vorhanden waren", wird die le.Kp.f.Wasserversorgung 578 aufgeführt.


    Unterstellung unter den OB Süd mit Standort Sizilien.


    Demnach müsste die Kompanie noch rechtzeitig von Afrika nach Italien verlegt/abgeschoben worden sein.


    Viele Grüße


    Björn


    Quelle: Der Arbeitsstab Stalingrad - Tunis, von und zu Aufsess/Bauermeister, vA & B Verlag, 2010

    Hallo!


    Bei der Kriegsmarine gab es die Begrifflichkeit "Divisionskommandeur" bei den Sicherungsdivisionen nicht. Die Bezeichnung lautete "Divisionschef", "Divisionsführer" oder "Führer/Chef der ... Sicherungsdivision".


    Ich kann noch zu den Personalien nachreichen:


    Heinrich von Bramsefeld wurde am 24.6.1899 in Gemen i.W. geboren und gehörte zur Crew IV/17.


    Viele Grüße


    Björn


    Quelle: "Lohmann/Hildebrand, "Die Deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945", Podzun, Loseblattsammlung

    Hallo Christian,


    ich habe folgende Literatur zur 12.Panzerdivision:


    - 12.Panzerdivision (2.InfDiv) Pommern 1921 - 1945, Ursprung und Lebenslauf der pommerschen 12.Panzerdivision, von Gerd Niepold, Koblenz 1988, ohne Verlagsangabe


    - Von Minsk bis Lyck. die 12.Panzerdivision in den Rückzugsgefechten im Sommer 1944, von Gerd Niepold, Koblenz 1979, ohne Verlagsangabe


    - Die Panzer-Aufklärungs-Abteilung 12, verantwortlich für die Herausgabe: Herbert Karb, Eigenverlag


    Zu den Kurlandschlachten gibt es diverse Werke des Autors Werner Haupt, die gibt es schon für "kleines Geld".


    Achtung:


    Das Buch "Die Panzer-Aufklärungs-Abteilung 12" beschreibt im wesentlichen den Weg der Abteilung bis Ende 1943, die Endphase des Krieges wird nur auf ganz wenigen Seiten behandelt. Wenn Dein Großonkel erst im März 1944 zur Abteilung gekommen ist, lohnt der Kauf nicht (ist auch nicht ganz billig).


    Viele Grüße


    Björn