Posts by hector

    Guten Abend,


    ich versuche Verwaltungsvorgänge in einem Heimatlazarett, hier SS-Lazarett, zu begreifen.

    Als Laie vermute ich:

    - der Verwundete konnte auf einem Hauptverbandsplatz nicht feldverwendungsfähig hergestellt werden,

    - der dortige Arzt schreibt einen Befundschein, der dem Verwundeten mitgegegen wird,

    - der Transport erfolgt mit einem Lazarettzug an den Ort des Heimatlazarettes,

    - hier werden Befundschein und Soldbuch einbehalten,

    - Verpflegungsan/abmeldung,

    - es erfolgt die medizinische Aufnahmeprozedur, Untersuchungen, Behandlungen ....

    - im Soldbuch erfolgen die Einträge: Name des Lazarettes, Zu- und Abgangstag, Krankheit, Name des entlassenden Arztes, empfangene Impfungen, Zahnstation, Zahnersatz, Zahnausbesserungen, Unterschrift Zahnarzt, Eintrag über Wertgegenstände, die der Verwundete dabeihatte,

    - zum Ende der Behandlung wird ein Gutachten geschrieben

    - Hauptkrankenbuch?

    - normalerweise kommt der Genesene zum zuständigen Ersatztruppenteil,

    - ggf. Kontaktaufnahme des Lazarettes wegen möglicherweise Dienstunfähigkeit mit der SS-Entlassungsstelle Mitweida/später zum SS-Genesendenbatailon in Wesserling und Inmarschsetzung des Verwundeten mit einem Befundschein des entlassenden Lazarettes - gleichzeitig Benachrichtigung des Ersatztruppenteiles,

    - in anderen Fällen suche nach einem Platz in einem Erholungsheim,

    - Aushändigung des Soldbuches


    Sollten Mitglieder Verbesserungen oder Zusätze einfügen können, so würde mich das freuen. Mein "Wissen" habe ich aus verschiedenen Beiträgen in verschiedenen Foren zusammengesammelt. Ich habe auch die Inhaltsverzeichnisse einiger Fachbücher ohne Erfolg durchforstet.

    Sicher gibt es eine entsprechende Heeresdienstvorschrift, die ich aber nicht gefunden habe.


    Grüße von hector

    Guten Tag,

    meiner Ansicht nach wäre es wichtig zu wissen, welche Aktivitäten zwischen den Gegnern unmittelbar zuvor geschehen sind. Nur so ließe sich das Geschehen einschätzen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man einen gefangengenommenen Gegner, wie in diesem Fall, grundlos foltert.

    Grüße von Hector

    Hallo,

    sehr interessanter und spannend gestalteter Bericht.

    Die ältere Dame, die von ihren damaligen Aufgaben erzählt wußte wohl noch nicht, daß sie jederzeit angeklagt werden kann.

    Grüße von Hector

    Guten Morgen, Javier,

    schöne Fotos. Welchen Weg allerdings die Lenkbremse (die dicke gelochte Scheibe) ihren Weg ins Freie gefunden hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich waren vorher schon Eingeborene am Fahrzeug?

    Grüße von hector

    hallo,

    hier nochmal zu:

    Horst Tappert (siehe ab Nr. 106),

    Zudem: Luise Rinser,

    Gert Fröbe:

    Ich zitiere aus der Süddeutschen Zeitung vom 6.8.21:

    "Dunkle Vergangenheit, eine Installation am Isartor erinnert an die Entnazifizierung. ...... Ein Beispiel ist der Schauspieler Horst Tappert, 24 Jahre lang als Stephan Derrick der Fernseh-Mordkommissar der Nation - allerdings auch während der NS-Zeit Mitglied in der SS-Division Totenkopf, der schwerste Kriegsverbrechen zur Last gelegt werden. Tappert verschwieg diesen Teil seiner Biografie und behauptete, er habe in Russland Straßen gebaut oder sei im Sanitätsdienst tätig gewesen. Als fünf Jahre nach seinem Tod die Wahrheit ans Licht kam, beschloss das ZDF, keine Derrick-Folgen mehr zu wiederholen.


    Oder die Schriftstellerin Luise Rinser. Sie war eine Moralinstanz im Nachkriegsdeutschland. Als Lehrerin aber hatte sie ihren eigenen Schuldirektor als Juden denunziert, zudem schwärmerische Gedichte auf Adolf Hitler geschrieben. Die beiden Volkssänger und Volksschauspieler Weiß Ferdl und Georg Blädel profitierten ebenfalls von ihren Arrangements mit dem Regime, beteuerten später aber, ihnen sei es doch nur um die Kunst gegangen.


    Anders Gert Fröbe: Der Schauspieler sagte nach dem Krieg, er sei natürlich Nazi gewesen, "ging ja gar nicht anders". ....."

    Grüße, Hector

    hallo,

    ich kann mir gar nicht vorstellen, daß es genehmigt worden wäre, den Reichsadler (schon aus dem damaligen Respekt vor diesem) ausgerechnet auf eine Klopapierverpackung zu drucken.

    Grüße, Hector

    guten Abend,

    es geht hier auch um das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm, das wir alle (es gibt einige Ausnahmen) zahlen müssen.

    Und es geht hier um unsere Landsleute, die uns im Ernstfall schützen sollen. Da meine ich, sollten die Bürger/Steuerzahler/Zahlungspflichtigen das Recht haben, zu angemessener Tageszeit diesen wichtigen Beitrag sehen zu können.

    Grüße, Hector

    Guten Abend,

    hat jemand Erfahrungen aus jüngerer Zeit mit dem Drucken seines Buches (auch Bilder) bei "Books on demand"?

    Gute Erfahrungen bitte hier mitteilen, andere Erfahrungen bitte über "persönliche Nachricht" schreiben.

    Vielen Dank.

    Grüße von Hector