Posts by Atlantis

    Guten Morgen Rebelau,


    zum Einsatz des HSK "Widder" gibt es seit 2004 ein m.E. ausgezeichnetes Buch:


    J.Revell Carr: "13 Millionen Tonnen,2500 Schiffe, 50.000 Leben", 478 Seiten, marebuchverlag,Hamburg 2004.


    Erzählt wird u.a. die Lebensgeschichte des Kdt. Helmuth von Ruckteschell und seiner beiden HSK Widder und Michel.

    Ja, und es ist keine PK-Literatur!


    Online sind diverse Ausgaben der deutschen Übersetzung von 2004 für ca. 10€ +porto zu erhalten


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo LeseFan,


    entsprechende Literaturangaben findest Du im LdW unter dem Stichwort "60. Infanterie-Division".

    Das Umfangreichste dürfte die dreibändige (insgesamt "nur" 313 Seiten) Zusammenstellung von Kurt Bellin von "Beiträgen zur Geschichte der 60.ID (mot)" von 1979 sein.


    Beste Grüsse

    Atlantis

    Hallo LeseFan,


    meines Wissens nach existierte im 2.WK keine "120.Infanterie-Division" in der Wehrmacht.

    wahrscheinlich liegt eine Verwechselung mit der Danziger 60.Infanterie-Division(mot), der das Inf.Regt.120 (mot) unterstellt war, vor :/ ....?


    Beste Grüsse

    Atlantis

    Hallo Jeti,


    es wird schwer ... bis unmöglich sein, mangels jeglicher belastbarer Fakten, auch nur eine einzige konkrete Antwort auf Deine Fragen zu finden :( ....

    Wie alt war, was hatte er für eine Ausbildung??

    Er könnte dort gearbeitet haben z.B. als Spezialist in einer U.K.Stellung?? Er könnte auch ein lebensälterer Soldat/Beamter in Wehrbehörden gewesen sein?? Letzlich bleiben solche meine Mutmaßungen aber nur reine "Kaffeesatzleserei".......


    Solange man weder sein Alter, Ausbildung, Werdegang etc. kennt, werden seriöse Auskünfte hier unmöglich sein.

    Gibt es denn wirklich nichts anderes, als das Wehrstammblatt :/?

    Hast Du schon einmal beim Bundesarchiv PA in Berlin [Früher Wehrmachtsauskunfsstelle (WASt/DD] einen Antrag auf Mitteilung der personenbezogenen Unterlagen gestellt?

    Vielleicht möchtest Du auch Namen, Geburtsdatum mitteilen; damit könnten unsere Experten schon einmal bei Volksbund und/oder sonstigen Datenbänken nachsehen??


    Beste Grüße

    Atlantis


    PS: In Schlesien fanden Kämpfe erst ab Januar 1945 statt.

    Hallo Hirschhof,


    es ist schade, dass Du nichts zu seiner Ausbildung weißt.

    Bezüglich des "Pin mit Hakenkreuz" gibt es viele Möglichkeiten. Es muss nicht unbedingt das "Parteiabzeichen" gewesen sein; auch andere Gliederungen trugen ähnliche Pins und es gab sogar sogn. "Sympathie-Abzeichen".

    Vielleicht kannst Du dieses Foto anonymisiert einstellen?


    Beste Grüße

    Atlantis

    Hallo Hirschhof,


    ja, es war möglich dass Männer nicht in der Wehrmacht waren! Das war dann der Fall, wenn diese Männer eine UK-Stellung besaßen.

    Wahrscheinlich war der Großvater aufgrund seiner Ausbildung als kriegswichtiger Spezialist bei Rheinmetall unabkömmlich gestellt [UK-Stellung]. Sind Dir nähere Einzelheiten zu seiner Ausbildung bekannt :/ ??


    Zum Thema UK-Stellung finden sich hier im FdW bereits einige Threads.




    Beste Grüße

    Atlantis

    Hallo Andreas,


    als "Eigentümer der ersten Stunde" aller Deiner Bände nutzte ich alle 6 Bände häufig und mit großem Gewinn.

    Umso trauriger erscheint mir die Situation, dass (voraussichtlich) kein Ergänzungsband erscheinen wird ;(.

    Die aktuelle Situation und Ausrichtung der deutschen Verlagslandschaft ist mir leidvoll bekannt :(.

    Hast Du schon einmal an Subskription gedacht :/ ?

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Löwenanteil aller bisherigen Käufer des Gesamtwerkes auch einen 7.Band subskribieren würde :thumbup:


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Schubser,


    Zitat:*

    1943 Lazarett Kopt Verb Pl Groß Deutschland SS Kav Abt Warschau (schon wieder dort warum? Es gab doch auch andere Lazarette)

    03 - 05 1945 8 SS Kav Grs. Rat. Marschozoitz ? Marschoroitz ???

    Gefangennahme 26.05.1945 Český Rudolec (deutsch Böhmisch Rudoletz :südlichen Tschechien knapp östlich der historischen Grenze zwischen Böhmen und Mähren, unweit der Grenze zu Niederösterreich. - Aber die waren doch in Budapest zu dem Zeitpunkt ???


    Bei der SS Kav Abt Warschau handelte es sich um die SS Kavallerie-Ersatz-Abteilung Warschau [auch SS Kavallerie-Ersatzabteilung 8 genannt], die am 1.05.1943 zur SS-Reiter-Ausbildungs- und Ersatz-Abteilung Warschau umgebildet wurde.

    Diese nahm anfänglich an der Niederschlagung des Warschauer Aufstands im Sommer 1944 teil. Sie wurde am 15.08.1944 in geräumte Ortschaften auf dem SS Truppenübungsplatz Böhmen in den Raum zwischen Beneschau (Benešov= ca. 37 Km südöstlich von Prag) und Neweklau (Neveklov= ca. 11 Km südöstlich von Beneschau) verlegt.

    Am 01.12.1944 wurde die Abteilung dort zum SS Kavallerie-Ausbildungs-und Ersatz-Regiment in Beneschau vergrößert.


    Ab dem 20.02.1945 wurden Teile des SS Feld-Rekruten-Depots 8 und Teile dieses SS Kavallerie-Ausbildungs-und Ersatz-Regimentes zur Aufstellung der 37. SS-Freiwilligen-Kavallerie-Division („Lützow“) herangezogen. Diese 37. Division bestand aus den kläglichen Überresten der in Budapest vernichteten 8. und 22. SS Kavallerie-Division. Die Aufstellung erfolgte zunächst im Raum Preßburg (Bratislava), wurde dann aber infolge des sowjetischen Vormarsches immer weiter nach Westen, nordwestlich in den Raum Znaim, verlegt.

    Im März 1945 wurden schon 2 Kampfgruppen aus dieser unfertigen 37. Division gebildet [Kampfgruppe Keitel aus dem SS-Freiwilligen-Kavallerie-Regiment 92, Kdr. SS Sturmbannführer Keitel und Kampfgruppe Ameiser aus dem SS-Freiwilligen-Kavallerie-Regiment 94, Kdr. SS Sturmbannführer Ameiser].


    Ab dem 4.04.1945 kämpfte der Divisionsstab mit unterstellten Fremdeinheiten im Raum nördlich Wien, um dort den sowjetischen Vormarsch nördlich der Donau aufzuhalten.

    Am 18.04. 1945 wurde der Divisionsstab aus der Front gezogen und in den Raum zwischen Pisek(= ca. 100 km südlich von Prag) und Tabor (ca. 40 km östlich von Pisek) zur weiteren Aufstellung der Division verlegt.


    Am Tage der Kapitulation am 8. Mai 1945 abends versuchten sich die Resttruppenteile der Kavallerie in Richtung Westen und Süden abzusetzen. Nach wenigen Kilometern in Richtung Westen gerieten die meisten in US-Gefangenschaft und wurden ab dem 14. 04.1945 an die UdSSR ausgeliefert.


    Die Flucht in Richtung Süden endet für viele im Raum Böhmisch Rudoletz (Český Rudolec ca. 80 km südöstlich von Pisek). Ca. 5 km nordöstlich von Böhmisch Rudoletz bei Lipolz (Lipolec) legte die Rote Armee ein Sammellager für ca. 80.000 deutsche Soldaten an, die im Juli und August 1945 in die UdSSR transportiert wurden.


    Beste Grüße

    Atlantis


    PS* Meiner Meinung nach enthält Deine Abschrift zahlreiche Fehler; hast Du diesen von handschriftlichen Dokumenten übertragen :/?? Vielleicht könntest Du diese Dokumente hier einstellen? Unsere Experten können sicherlich einige weitere "Rätsel" entschlüsseln....

    Hallo Schubser(?)


    Zitat:

    5 SS Kav Rgt 1 unter SS-Untersturmfüher Chapentier (wo kamen sie her und wo stoppten sie?)

    5 SS Kav Rgt 2 unter SS- Obersturmführer Truchsess (Mai 1941 Lublin) (sind die Regt. da zusammen gekommen und es gab Wechsel?)


    Hans-Georg von Charpentier [16.07.02 in Straßburg-12.02.45 in Budapest, SS-Nr. 258 019].

    War seit dem 29.10.1940 Zugführer in der 3. Schwadron des SS-Totenkopf-Reiterregiment 1

    15.7.1941 Beförderung zum SS Obersturmführer

    Vom 19.08.-1.09.1941 war er Adjutant des SS-Totenkopf-Reiterregiment 1

    Ab 1.09.41 wieder in der 3. Schwadron des SS-Totenkopf-Reiterregiment 1

    Ab 11.1941 Chef der 3.Schwadron des SS-Kavallerieregiment 1 bis Anfang 1943



    Veit-Heinrich Ernst Adolf Fritz Freiherr Truchseß von Wetzhausen [06.04.1902 in Saarburg-29.04.1945 beim KZ Dachau, SS-Nr. 14 962].

    Hauptamtlicher SS Sturmbannführer (Allg. SS) beim RuS-Hauptamt

    25.02.-30.07.1941 SS Obersturmführer d. R. und Chef der 5. Schwadron (Kavallerie-Gechütz) im SS-Totenkopf-Reiterregiment 2


    Beste Grüße

    Atlantis

    Hallo Cedrik,


    nach Inaugenscheinnahme des Karl (Carl) Schweinle im Band 5, S.268 glaube ich auch, dass das der Gesuchte von dem Foto ist und nicht v. Oelhafen.

    Was mich verwirrte, ist der Umstand, dass Schweinle "nur" SA-Brigadeführer und chargierter Gen.Maj. d.Pol.war und er wohl nicht während des Krieges in den "besetzten Gebieten" tätig war.


    Beste Grüsse

    Ingo


    PS: Es tut mir sehr leid, dass Peter (Danuser) durch meinen zwinkernden ;) , nicht ernst gemeinten Einwurf, so verletzt wurde, dass er sich zurückziehen will :( ....

    Hallo Rüdiger,


    Das Urheberrecht für "Mein Kampf" ist am 31.12.2015 ausgelaufen. Theoretisch könnte jeder in Dtld nachdrucken

    Da das Buch in seiner unbearbeiten Form aber nach wie vor wegen seines volksverhetzenden Inhalts gegen Paragraph 130 StGB verstösst, ist ein Nachdruck in Dtld. , auch nach Ablauf der Urheberfrist, verboten!


    Die vom IfZ München historisch-kritisch kommentierte Ausgabe ist eine Ausnahme, da sie kein unveränderter Nachdruck, sondern eher eine "Gegenschrift", fast ein "Gegengift" gegen das Original ist!

    Die Einnahmen verbleiben demnach beim IfZ. "Lizenzen" an den Bayrischen Staat fallen m.E. nicht (mehr) an.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo FschPzKorps,*


    bitte nicht ungeduldig werden.

    Angesichts Deiner beeindruckenden 45jährigen(!!) Recherchetätigkeit und den Unmengen an Zeitungen Mitgliedschaften und Archivbelegen zu Deinem Spezialthema, ist nicht unbedingt zu erwarten, dass hier jemand innerhalb von 72 Stunden(!!) nach Deiner ersten Anfrage, Dir neue, bahnbrechende Erkenntnisse liefern kann :/...??


    Immerhin hast selbst Du mehr als 45 Jahre für "nur" ca. 230 Namen gebraucht, was wohl eindeutig die Komplexität dieser Materie belegt.


    Gut Ding will eben Weile haben...." ;)


    Alles Gute

    Atlantis


    * Ein Name wäre schöner :)

    Hallo THWler,


    m.E. könnte es sich um den SS Gruf. und Gen.Ltn. d.Pol. Otto von Oelhafen handeln [8.6.1886-13.3.1952] :/....

    09.12.41:Gen.Ltn. d. Pol.

    12.12.41: SS Gruf.


    v. Oelhafen war:

    1.4.41-5.9.41 BdO in Böhmen und Mähren

    5.9.41-10.10.42 BdO im Reichskommisariat Ukraine

    10.10.42-15.12.43 [bzw. bis 1.2.44 als Gen.Ltn.a.W.] BdO beim HSSPF im Wehrkreis VII

    1.4.44-5.5.45 SS Führer beim Stab SS OA Böhmen-Mähren


    Beste Grüsse

    Atlantis

    Hallo Peter,


    auf Foto 2 steht links Gauleiter, Reichsstatthalter und Generallbevollmächtiger für den Arbeitseinsatz Fritz S a u c k e l .


    Foto 1 zeigt als höchste Charge einen SS Brigadeführer (linkes Insertbild). Das rechte Insertbild zeigt einen SS Hauptsturmführer der Allg.SS.

    Die Abzeichen der Wehrmachtschargen sind schlecht zu erkennen. Es scheinen mir durchaus "mittlere" Chargen so à la Hauptmann-Oberstleutnant zu sein :/ ?


    Beste Grüsse

    Atlantis

    Auch gab es keine H.Dv., welche die Verleihung von Spitznamen für Vorgesetzte zwingend vorschrieb ;) :D


    Beste Grüsse

    atlantis

    Halllo Stefan,


    Zitat: "Kübler keinen bekam".

    Josef Kübler hieß bei der Truppe "Latschen-Nurmi".


    Da wohl die meisten der Generäle keine individuellen Spitznamen besaßen, sehe ich nicht die Notwendigkeit, dass Lanz einen solchen in jedem Fall von seinen Soldaten einen erhalten haben MUSSTE :/ ?


    Beste Grüsse

    atlantis