Posts by Atlantis

    Hallo Gerhard,


    ... es wird wohl bei 3 SS Div. bleiben8o


    Die 3. SS PzDiv. "Totenkopf" stand mit ihrer Masse nördlich(!) der Donau. Sie kam bei Gallneukirchen u Pregarten (östlich Freistadt) am 9. Mai in US-Gewahrsam. Am 14. Mai wurden nahezu alle Angehörigen der 3. SS PzDiv. von den USA an die Sowjets ausgeliefert...


    Beste Grüsse

    Ingo


    PS: Im Verfügungsraum östlich u westlich Linz hielten sich am 8. Mai noch einige Truppenteile der 2. SS Pz. Div. " Das Reich" auf, die ansonsten zwischen Passau- Prag und Erzgebirge verstreut war.

    Hallo zusammen,


    auch mich verwirrt diese heftige "Schall & Rauch"Reaktion des Themenstarters; sie ist dem doch letzlich banalen Fakt der Position von 3 SS Divisionen wahrlich nicht angemessen.....

    Ich weiss auch nicht, wodurch ich seinen Unmut erregt haben könnte=O....?

    Vielleicht durch meine unbotmässige Frage nach dem ominösen Historiker:/...?

    Tja, man lernt auch nach vielen Jahren im FdW wirklich nie aus......8)


    Mit nachdenklichem Gruss

    Ingo

    Hallo Georg,


    worin liegen die Zweifel an der Aussage des Historikers ( übrigens: um wen handelt es sich dabei?) begründet:/?


    Am 8.Mai 1945 standen Truppenteile bzw. die Reste nachfolgender SS Panzerdivisionen südlich der Donau im Raum Amstetten - Enns bzw. schon am Fluss Enns:


    1. SS PzDiv "LSSAH" ( nach Rückzug aus dem Raum St. Pölten-Lilienfeld, ca 50-60 km östl. von Enns).


    9. SS PzDiv " Hohenstaufen" (nach Rückzug aus dem Raum Radkersburg, ca. 180 km südöstl. von Enns).


    12. SS PzDiv "Hitlerjugend" ( wie LSSAH).


    Quellen:

    Die jeweiligen Divisionsgeschichten

    Rauchensteiner: Der Krieg in Österreich 1945 ... u.a.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Jan,


    leider kann ich mit diesem vagen DELO- Hinweis so garnichts anfangen.

    Ich nutze CAMO häufig und freue mich hier immer über die oft detaillierten(!)

    Verweise auf neue Akten.


    Nach deinem Hinweis habe ich nun diverse Findbücher durchsucht und keine neue Akten mit dem Namen "DELO" gefunden;(.....

    Es wäre hilfreicher, wenn Du das Findbuch und ggfs die neue Aktennummern angibst oder - wenn Du "den Überblick verloren hast - die Info in dieser pauschalen Form nicht postest....:/

    Es mag aber auch sein, das ich die Bedeutung von DELO nicht kenne und einfach nicht damit umgehen kann;(


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Alexander,


    "Torp.D." heisst "Torpedodivision".

    Es gab die I. Division (Kiel) und die II.Division (Wilhelmshaven).

    In diesen Torpedodivisionen wurde die gesamte Ausbildung des Torpedopersonals durchgeführt. Hier wurden die aktiven und Reserve- T-Flottillen "verwaltet"(nicht kommandiert) und ausrüstungstechnisch versorgt. Jede Torpedodivision hatte etwa Regimentsstärke.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Andre,


    zum Thema "Zollgrenzschutz 1933-45" gibt es eine informative online-Seite unter www. zollgrenzschutz.de


    In Jugsoslawien wird er wohl einem sog. "Jagdkommando" angehört haben.

    Der " Zollgrenzdienst" bzw."Zollgrenzschutz" unterstand von 1933-1944 der "Reichsfinanzverwaltung (Reichsfinanzministerium). Seit 1936 hatte die SS versucht, den ZGS unter ihr Kommando zu bekommen. Das gelang erst nach dem 20.07.44, als der ZGS der "SS Grenzpolizei" zugeschlagen wurde.

    Insoweit ist es durchaus möglich, dass der ZGS ungern SS-Mitglieder in seinen Reihen sah...:/..


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Moni,


    am Beispiel Schmidetzki zeigt sich die letzlich unauflösbare Verquickung der Waffen SS mit dem KZ Lagersystem.


    Wechsel zwischen KZ und Waffen SS waren so ungewöhnlich nicht: Nach dem Willen Himmlers sollten sich auch Angehörige der SS Verwaltungsdienstellen , SD u.ä. wie auch des Lagersystems durch einen - wie auch immer gearteten Fronteinsatz "bewähren".

    Somit gab es keine scharfe bzw. "saubere" Trennung zwischen SS- Kampfeinheiten und "Lager SS".


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Urenkelin,


    ich fürchte, dass Du Dir keine zu grossen Hoffnungen auf Aktenfunde der letzten Kriegswochen bzgl. der "Zuschlagungen" von Bataillonsresten kannst. Die meisten Akten der Fronteinheiten im Osten bis Divisions- und auch Korpsebene wurden vor der Kapitulation vernichtet bzw. gingen im "Chaos" verloren.

    Wenn solche Akten überlebt bzw. von der Roten Armee erbeutet wurden, könnte sich die Zuschlagung von Truppenresten in den Akten von Divisionsstäben (zB. der Abt. Ia, Ib, IIa, IIb) finden. Bataillonsreste wurden häufig innerhalb der "eigenen" Division verteilt. Es kam in "Notsituationen" ( und 1945 war eine einzige Notsituation) auch vor, dass "fremde" Divisionen diese "herrenlosen" Reste kraft Befehlsgewalt für sich vereinnahmten.

    Eine aktenmäßig nachvollziehbare "Unterstellungs-Linie" wird sich für April/Mai 45 kaum noch finden lassen.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Urenkelin,


    in den letzen Wochen des Krieges war so ziemlich alles möglich.

    Die nicht mehr aufgeführten Bataillone sind wahrscheinlich vernichtet worden und ihre Reste wurden (mit Glück) innerhalb ihrer Division verwendet bzw (mit Pech) fremden ad hoc "Kampfgruppen" zugeschlagen....


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo J.H.,


    Eleonore Baur "Schwester Pia" ( 1885-1981), war eine fanatische Parteigenossin "der ersten Stunde". Ob sie jemals eine reguläre Krankenschwestern-Ausbildung erhielt, ist umstritten.

    Sie bezeichnete sich selbst als enge Freundin Hitlers und Himmlers.

    Hitler schenkte ihr eine Villa, Himmler angeblich die Rechtsstellung "wie ein SS Oberführer". Im Krieg trieb diese obskure Dame ihr Unwesen auch im KL Dachau.

    Nach dem Krieg wurde gegen sie wegen einiger ungeklärter Tötungen ermittelt...


    Beste Grüsse

    Ingo

    HELLO,


    i don't know.

    This forum is not so fond of probe goers and their finds in the forests etc.


    GREETINGS

    atlantis


    "ich weiß es nicht.

    Dieses Forum ist nicht so "scharf" auf Sondengänger und ihre Funde aus den Wäldern"

    Hallo Pirmasens,


    wenn mich nicht alles täuscht, gibt es den Stroop-Bericht ganz oder teilweise(?) auch online unter www. holocaust-history-org :/.


    Beste Grüsse

    atlantis

    Hallo Daniel, Thomas u Augustdieter,


    vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten und Einschätzungen.

    Nachdem mich nun auch noch (interne) Einschätzungen aus dem Kreis "alter" Fallschirmjäger und Gebern von Ausstellungs-Leihgaben erreicht haben, werde ich auf den Besuch verzichten.

    Da ich bekanntlich am Thema "Fallschirmtruppe" stark interessiert bin, werde ich mir den Begleitband kaufen, um mir möglichst selbst eine Meinung zu bilden.

    Nach den bisherigen Erkenntnissen besteht für mich persönlich bislang der Eindruck, als wenn mit der Ausstellung vorgefasste Meinungen einer bestimmten Zielrichtung, bestätigt bzw. manifestiert werden sollten...!?


    Vielen Dank

    Ingo

    Hallo Pirmasens,


    Du kannst den Bericht auch kaufen.

    Neben der 1960er Ausgabe "Es gibt keinen jüdischen Wohnbezirk in Warschau mehr", gibt es eine Ausgabe von 1976 (Expl. zwischen 40-90 €).

    Meine 60er Ausgabe ist ein Komplettnachdruck mit allen Fotos.


    Beste Grüsse

    atlantis

    Hallo Urenkekin,


    die Bezeichnungen in den Spalten zeigten die "Kampfkraft" der unterstellten Bataillone an.

    In den sog. "Wochenmeldungen" ermittelten die Armeekorps, Armeen u Heeresgruppe den sog. "Zustand der Divisionen" in festgelegten Formblättern.

    Der Inhalt richtete sich (zuletzt im April 45) nach der OKH- Vorschrift OKH/Gen.St.d.H./Org.Abt. Nr. Iz/31674/45 g. Kdos.


    Masseinheit war das infanteristisch einsetzbare (Infanterie-)BATAILLON.

    Definiert war

    stark = über 400 Mann Kampfstärke

    mittelstark = bis 400

    durchschnittlich = bis 300

    schwach = bis 200

    abgekämpft = bis 100.


    Wenn man sich vorstellt, dass 1939 Bataillone normal zwischen 650-750 Mann Kampfstärke besassen, kann man ermessen, wie ausgeblutet die Wehrnacht 1944/45 war.


    Beste Grüsse

    atlantis

    Hallo Urenkelin,


    Du feuerst eine ganze Salve von Fragen in gleich mehreren Threads ab8o.

    Vieles kannst Du selbst durch Nutzung des hier angeschlossenen "Lexikons der Wehrmacht" herausfinden.

    "Volksgrenadier"-Div. waren grundsätzlich auch InfDiv.

    Diese VGD wurden nach dem 20. Juli 44 unter der Regie der Waffen SS aufgestellt. Himmler war nach dem Attentat BdE geworden und steuerte die Aufstellung neuer Heeres(!!)Divisionen, da Hitler die bisherige Heeres-Ersatzführung nun als unzuverlässig galt . Himmler hatte Einfluss auf die Stellenbesetzung und die Ausrüstung.

    "Volksgrenadier" sollte (theoretisch) eine stärkere Verbundenheit der Soldaten und dem Volks mit der Person des Führers aufzeigen. In der Praxis war dies jedoch kaum von Bedeutung.

    Division u Regiment sind unterschiedliche Organisationsformen.

    Die Gliederung in der Wehrmacht lautete von oben nach unten:

    Heeresgruppe

    Armee

    Armeekorps

    Division

    Regiment

    Bataillon

    Kompanie

    Zug

    Gruppe


    Beste Grüsse

    atlantis