Posts by Atlantis

    Hallo Joshy,

    ich liebe solche präzisen Einzeiler!

    Einheiten welcher Nation: Russen?Deutsche?

    Wann: 1. Weltkrieg? (denn AUCH im 1. Weltkrieg war Sewastopol von deutschen Truppen besetzt) 2. Weltkrieg?

    Ich vermute mal, das die dt. Wehrmacht im Juni 1942 beim Angriff auf Sewastopol von Land(!!) aus ( "gelandet" ist dort keine Einheit) gemeint ist.

    Alle dt. Angriffs-Kräfte unterstanden der dt. 11. Armee ( XXX. AK und LIV. AK mit 7,5 dt. Div. und 1,5 rum. Div.) unter dem Oberbefehl des Gen. d. Inf. von Lewinski gen. von Manstein.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo!

    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon Graz -Land


    Aufstellungsort:

    Reichsgau Steiermark (31)

    Graz/Land


    Aufstellungszeitpunkt:

    Mitte März 1945


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    Ab 30. April 1945 in der Reichsschutzstellung; Festungsabschnitt Steiermark; Unterabschnitt Nord;

    Kampfabschnitt Raabtal. Abschnittskommandant Hauptmann Lepin


    Besonderheiten / Vermerk:


    Verbleib:


    Quelle:

    Manfried Rauchensteiner: Der Krieg in Österreich 1945; Wien 1984; Anhang Seite 499 (Original wahrscheinlich BA-MA Freiburg)


    Beste Grüße

    Ingo


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo!

    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon 31/201 // Volkssturm-Bataillon Weiz


    Aufstellungsort:

    Reichsgau Steiermark (31)

    Weiz/ Kohfidisch


    Aufstellungszeitpunkt:

    Mitte März 1945


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    Ab 30. April 1945 in der Reichsschutzstellung ; Festungsabschnitt Steiermark; Unterabschnitt Nord;

    Kampfabschnitt Kohfidisch. Abschnittskommandant Oberleutnant Groß


    Besonderheiten / Vermerk:


    Verbleib:


    Quelle:

    Manfried Rauchensteiner: Der Krieg in Österreich 1945; Wien 1984; Anhang Seite 499 (Original wahrscheinlich BA-MA Freiburg)


    Beste Grüße

    Ingo


    Edit: Bezeichnung geändert / eingefügt (Sven30)

    Hallo!

    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon 31/181 // Volkssturm-Bataillon Oberwart


    Aufstellungsort:

    Reichsgau Steiermark (31)

    Oberwart


    Aufstellungszeitpunkt:

    Mitte März 1945


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    Ab 30. April 1945 in der Reichsschutzstellung ; Festungsabschnitt Steiermark; Unterabschnitt Nord;

    Kampfabschnitt Rechnitz. Abschnittskommandant Hauptmann Osterroth


    Besonderheiten / Vermerk:


    Verbleib:


    Quelle:

    Manfried Rauchensteiner: Der Krieg in Österreich 1945; Wien 1984; Anhang Seite 499 (Original wahrscheinlich BA-MA Freiburg)


    Beste Grüße

    Ingo


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo!

    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon 31/131 // Volkssturm-Bataillon Leoben


    Aufstellungsort:

    Reichsgau Steiermark (31)

    Leoben


    Aufstellungszeitpunkt:

    Mitte März 1945


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    Ab 30. April 1945 in der Reichsschutzstellung ; Festungsabschnitt Steiermark; Unterabschnitt Nord;

    Kampfabschnitt Rechnitz. Abschnittskommandant Hauptmann Osterroth


    Besonderheiten / Vermerk:


    Verbleib:


    Quelle:

    Manfried Rauchensteiner: Der Krieg in Österreich 1945; Wien 1984; Anhang Seite 499 (Original wahrscheinlich BA-MA Freiburg)


    Beste Grüße

    Ingo


    Edit: Bezeichnung geändert / eingefügt (Sven30)

    Hallo!

    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon 31/1 // Volkssturm-Bataillon Bruck a.d.Mur


    Aufstellungsort:

    Reichsgau Steiermark (31); Bruck an der Mur


    Aufstellungszeitpunkt:

    Mitte März 1945


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    Ab 30. April 1945 in der Reichsschutzstellung ; Festungsabschnitt Steiermark; Unterabschnitt Nord;

    Kampfabschnitt Rechnitz. Abschnittskommandant Hauptmann Osterroth


    Besonderheiten / Vermerk:


    Verbleib:


    Quelle:

    Manfried Rauchensteiner: Der Krieg in Österreich 1945; Wien 1984; Anhang Seite 499 (Original wahrscheinlich BA-MA Freiburg)


    Beste Grüße

    Ingo


    Edit: Bezeichnung ergänzt / eingefügt (Sven30)

    Hallo Paul,


    wenn der Schwentker in seinem Buch recht hat, dann wäre Dein Vater Angehöriger der 4. Batterie in der II. Abteilung des FschArtRegt.4 gewesen.

    Diese Batterie war wohl mit schweren Feldhaubitzen 15 cm ausgerüstet.

    In "regulären" Artillerieregimentern waren diese s.FH in der Regel in der 7.,8.. und 9. Batterie der III. Abteilung zugeordnet.

    Aber WAS war im April 1945 in der Endphase des Krieges bei den deutschen Truppen noch "normal"?


    Da lt. Schwentker das Regiment 4 nur 2 Abteilungen mit insgesamt 5 Batterien besaß, erscheint mir diese Nummerierung als logisch.

    Obwohl:/....: das aus der Truppenteilen der 1. und 4. Fsch.Jg.Div. im April für die 10. Fsch.Jg.Div. aufgestellte FschArtRgt.10, hatte seine 6 Batterien in eine II. (4.-6.Batt.) und III. Abteilung (7.-9. Batt.) gegliedert, ohne eine I. Abt. zu haben.


    Beste Grüße

    Ingo

    Hallo Lena,

    wenn das Datum 28.7.1933 gesichert ist, vermute ich, dass Dein Urgrossvater als SS-Mitglied zur sog. " politischen Hilfspolizei" einberufen wurde.

    Vorausgegangen waren Runderlasse in Preußen u Bayern, wonach "... um den dringenden Bedarf an Hilfspolizeikräften zu decken", aus SS-Leuten die Politische- , und aus SA und

    Stahlhelm die Sicherheits-Hilfspolizei zu bilden war.

    Die zur pol. HiPo einberufenen SS-Männer wurden regional in kasernierten Sonderkommandos zusammengefasst, die auch nach der Auflösung der HiPo weiter existierten.

    Unter anderem wurden gebildet:

    13.3.33= SS-Wachtruppe Dachau

    28.7.33= im Bereich des SS Abschnitts XVI Dessau der "SS-Sondersturm Lichtenburg". Diese Truppe wurde am 4.7.34 als 4. Sturm in den I. Sturmbann der SS Standarte 3 der Politischen Bereitschaft Dresden übernommen und ging später im Wachsturmbann "Elbe" der SS-Totenkopfverbände auf.


    Dieser Sondersturm Lichtenburg der 26. SS-Standarte war in dieser Zeit die Wachtruppe des KZ Lichtenburg. Erster Kommandeur war SS-Obertruppführer Edgar Entsberger ( eine selbst für NS-Verhältnisse sehr üble Person, der 1934 wegen Häftlingsmisshandlung aus der SS ausgeschlossen u daraufhin 1936 zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt wurde).

    Quelle: M. van Dijken:"Die SS-Totenkopfverbände, Band 1, S. 31f; S. 152ff.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Paul,

    selbst die Divisionsgeschichte der 4. FJD schweigt sich zum Thema FschArtRgt.4 beharrlich aus.

    Es ist immer nur vom RgtStab unter Major Franke und der I.Abt. unter Major Gressbrand die Rede!

    In der Offiziersstellenbesetzung steht lapidar :"FschArtRgt 4 wurde der Div. nicht zum Einsatz zugeführt. FschArtRegt.4 (neu 1945) keine Angaben (S.299).


    Das kann aber so nicht stimmen:

    Denn auf S. 274 wird die Div-Gliederung am 9. April 1945 mit(!!) dem FschArtRgt 4 mit 2 Abt. (davon 3 Batt. le.FH, 2 Batt. s.FH) dargestellt!


    Auf S. 271 ist eine Tabelle der Kopfstärke der einzelnen Einheiten abgedruckt, dabei auch das FschArtRgt.4:

    1.9.44= --

    1.1.45= 94%

    1.2.45= 100%

    1.3.45= 95% jeweils der Sollstärke


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Felix,


    Niels meint EINDEUTIG die "Kampfgruppe Das Reich" und gibt auch den korrekten Zeitraum an!


    Mit Divisionsbefehl 64/43 wurde die sehr stark dezimierte Division ab 17.12.43 in eine "Panzer-Kampfgruppe "Das Reich" umgegliedert.

    Dazu kannst Du alles Wichtige in dem von Dir zitierten Weidinger Band IV, Seite 421- Band V, Seite 128 studieren!


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo BieFro,


    im Berlin Document Center (BDC) lagen die "Offiziers-"(SSO) und "Mannschafts-"Personakten der Waffen-SS Angehörigen.

    Seit einigen Jahren werden die Akten vom Bundesarchiv betreut.

    Ich vermute, das die Akte Deines Vaters von 1938-45 erheblich umfangreicher ist, als die obigen 6 Seiten!

    Diese 6 Seiten hat ein amerikanischer Sammler(John Moore) vor einigen Jahren für eine sehr umfangreiche Sammlung von SS-Führerdaten zusammengestellt.

    Als Tochter müsstest Du ohne große Schwierigkeiten Einblick in die Akte erhalten.

    Dein Vater hat m.E. absolut nichts mit den Vergängen im Banat im April/Mai 1941 zu tun.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo zusammen,


    um es vorweg zu sagen: Ich finde diese neue Rubrik zu den Einheiten des Heeres sehr lesenswert. :thumbup:

    Haben die Initiatoren sich auch mit dem seit über 7 Jahren im AxisHistoryForum laufenden und mittlerweile 572 Posts umfassenden Thread „An exensive list of Volkssturm - Bataillons?“ beschäftigt:/?

    Nach meiner – zu diesem Thema – unfachmännischen Meinung müsste sich doch dort Einiges für diese neue Rubrik finden lassen?


    Beste Grüße

    Ingo

    Hallo BieFro,


    ich habe eben beim zufälligen Stöbern in Netz, Hinweise gefunden, die das Verfahren gegen J. Wagner ein einem anderen - aber nicht besseren - Licht erscheinen lassen. Demnach wurde er nicht wegen Partisanenbekämpfung 1943 angeklagt sondern wegen Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung unmittelbar nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens im April 1941 im Banat (in Alibunar und Petrovgrad)


    Die Angaben bzw. englische Aussagen zum Prozess gegen Jürgen Wagner stammen aus dem AHF (Axishistoryforum: the Phil Nix SS & Polizei section: Thread JürgenWagner 2017; Post Nr. 22 und 25) gefunden, die ich nachfolgend auszugweise in freier Übersetzung zitieren möchte:


    „Ich habe festgestellt, dass Jürgen Wagners Anklage und die Gründe für seine Hinrichtung heute nicht wirklich bekannt sind, zumindest nicht online. Erstens wurde er nicht (zumindest nicht in erster Linie) für seine Taten angeklagt, während er 1943 die Brigade "Nederland" bei ihrer Gründung in Kroatien kommandierte. Er wurde wegen seiner (heute vergessenen) Beteiligung an Kriegsverbrechen angeklagt, die unmittelbar nach der Invasion Jugoslawiens im April 1941 begangen wurden, während er als Kurzzeit-Stadtkommandant in der Banathauptstadt Petrovgrad (Zrenjanin) tätig war - und deshalb wurde er auch in dieser Stadt vor Gericht gestellt und hingerichtet.


    Dies waren die Hauptgründe, warum Wagner ausprobiert und ausgeführt wurde (ein Zitat aus dem 1987 erschienenen Buch "Zrenjaninske vatre" von Đ. Momčilović; der Text wurde ursprünglich 1947 in der Zeitung "Slobodna Vojvodina" veröffentlicht):

    Der beschuldigte SS-Generalmajor Jürgen Wagner, ein knallharter Nazi […..], kam mit seinen Truppen am ersten Tag nach dem jugoslawischen Zusammenbruch 1941 ins Banat. Er gab sofort Befehle zur Hinrichtung der Bevölkerung, ohne einen Moment lang daran zu denken, dass er jemals für seine kriminellen Handlungen verantwortlich gemacht werden würde. Die Massengräber in Alibunar und Petrovgrad bestätigen seine Beteiligung an diesen bis dahin unbekannten Verbrechen im Banat.


    Wagner war auch stark in die Verfolgung der einheimischen Juden verwickelt (die alle bald vernichtet wurden - allerdings nicht von ihm selbst - er verhaftete sie vom ersten Tag an "nur" und stellte sie in ein Lager bis zu ihrer Vernichtung), und er ordnete sogar die Zerstörung der riesigen Stadtsynagoge von 1896 an (das Gebäude wurde vollständig demontiert, Stein für Stein, und das Baumaterial, genau wie alles, was im Tempel wertvoll war, wurde dann von den Deutschen "beschlagnahmt"). Hinweis: Jürgen Wagner war nur zwei Wochen lang der Kommandant von Petrovgrad! ...aber zwei wirklich "arbeitsreiche Wochen".


    Quellen:"Zločini okupatora i njihovih pomagača u Vojvodini", (neu-)herausgegeben von Dr. Drago Njegovan und herausgegeben von Prometej (Novi Sad), ist eine Reihe von Büchern (Berichten) der Provincial (Vojvodina) War Crimes Commission, die ursprünglich in den 1940er Jahren geschrieben wurden (die Kommission begann bereits während des Krieges zu arbeiten.). […..] Im Band über Verbrechen gegen die Juden (Zločini okupatora i njihovih pomagača u Vojvodini protiv Jevreja), gibt es ein Kapitel namens "Sinagoge" gibt (Synagogen - Seite 229), in dem Wagners Namen und Rolle erwähnt wird.


    Auch im Buch "Zrenjaninske vatre" unter Đorđe Momčilović (SUBNOR, Zrenjanin, 1987), finden sich im Kapitel "Istrebljenje Jevreja" (Vernichtung der Juden - Seiten 166-172), Informationen über die Synagoge Petrovgrad (Zrenjanin) und Brigadeführer Wagner. […..]. Auch im Archiv Jugoslawiens (Arhiv Jugoslavije) lassen sich Berichte über Wagner finden.“


    Somit war es auch kein Zufall, dass der Prozess in Zrenjanin (=Petrovgrad) durchgeführt wurde.

    Eine wie auch immer geartete Beteiligung von Karl Heinz Ertel an diesem Verfahren erscheint m.E. ausgeschlossen.


    Beste Grüße

    Ingo

    Hallo BieFro,


    Ertel wurde für den Nürnberger Prozess als Entlastungszeuge für die Waffen SS "nomiert". Das heisst nicht unbedingt, dass er als Zeuge vernommen wurde? Man müsste mal die 40bändige(!) Prozessdokumentation durchsehen.


    Im April 1947 wurde E. nach Jugoslawien ausgeliefert, augenscheinlich wegen seiner Dienststellung im Regt.49 im Jahr 1943?

    Am 29.5.47 begann in Zrenjanin der Prozess gegen seinen damaligen Brigadekommandeur (4. SS Freiwilligen-Panzergrenadier-Brigade "Nederland").Dieser war wohl im Februar 1947 ausgeliefert worden.

    Die Anklage gegen SS Brigadeführer Jürgen Wagner wegen Kriegsverbrechen erstreckte sich auf die " kurze Zeit" der Aufstellung der Brigade bei Oroslavje und Donja Stubica/Agram im Oktober 1943 bis Januar 1944.

    Der Prozess endete am 6.6.47 mit dem Todesurteil für Wagner, das wohl am 27.6.47(?) durch Erschiessen vollstreckt wurde.

    Fraglich ist, ob E. in diesem Prozess auf Zeuge o.ä. auftrat?

    Die Prozessakten müssten in jugoslawischen Archiven zu finden sein.


    Beste Grüsse

    Ingo


    NB: Im Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde ist mit Sicherheit die umfangreiche Personalakte von Ertel vorhanden. (SSO des ehemaligen BDC)

    Hallo BieFro,


    hier einige ergänzende Angaben zu Karl Heinz Ertel:

    Ertel, Karl-Heinz geb. 26.11.19 Lünen-Brambauer gest. 25. 1.93 Langenberg


    Größe 187 cm, Abitur Zuständiges KWEA Iserlohn

    SS-Nr. 357 277

    NSDAP-Nr. 6 973 948


    Ritterkreuz 23.8.44


    1.11.38 – 1.3.40 Eintritt in SS VT 1./Sta.”Germania“ Hamburg

    1.11.39 - 24.2.40 1. Kriegsjunker-Lehrgang SS Junkerschule Tölz

    1.12.39 SS Uscha d.R.

    1.3.40 – 15.6.41 3./SS Germania / 10./SS Rgt Germania

    13.6.40 SS Ustuf d.R.

    15.6.41 – 1.9.42 2./ Frw Bataillon „Nordost“

    1.9.42 – 1.7.43 Finnisches FrwBatl der SS

    30.1.43 SS Ostuf d.R.

    1.7.43 – 1.8.44 SS Frw.PzGrenRegt. 49 „de Ruyter

    20.4.44 SS Hstuf d.R. RegtsAdjutant SS Frw.PzGrenRegt. 49 „de Ruyter“

    29.7.4 – 1.45 (?) Lazarettaufenthalt

    1.2.45 – 6.5.45 1. Ordonnazoffizier Gen.Kdo. III.(germ.) SS Panzerkorps


    Die von Sven erwähnte Akte(?) umfasst 6 Seiten inkl. Stammkarte .

    Im Buch von Veit Scherzer "Himmlers militärische Elite" Band 1 Seite 334 gibt es eine erweiterte Stammkarte nebst Foto.


    Beste Grüße

    Ingo


    NB: Soeben sehe ich Svens neuen Beitrag. Da die dort abgedruckte SS-Stammkarte unvollständig ist, habe ich mir erlaubt, diese aus anderen Quellen zu ergänzen 8o

    Hallo Leon,


    schade, dass Du erst jetzt den echten, wahren Grund deiner Anfrage hier im Forum mitteilst:(, nämlich das "ich wollte nämlich sonst mal mit dem metall detektor auf die suche gehen."


    Dieses Forum befasst sich auf äußerst seriöse Art und Weise mit der umfassenden Erforschung von Aspekten, welche die Wehrmacht im weitesten Sinne betreffen. Das ist auch der Grund, dass dem laienhaften Sondengängertum („Sondeln“) – insbesonders wenn es ohne Genehmigung, bloßer "Neugier" oder aus rein kommerziellem Interesse betrieben wird – hier im FdW keine große Liebe entgegenschlägt, da wir von dieser Art des Geschichtsinteresses nicht sonderlich viel halten.


    Es liegt mir fern und steht mir auch nicht zu, Dir irgendwelche Absichten zu unterstellen. Aber vor dem oben dargelegten Hintergrund wirst Du bestimmt verstehen, dass ich keinerlei Detail-Informationen zu Frontverlauf, Stellungen der deutschen und amerikanischen Streitkräfte im Raum Ense in diesen Thread mehr einstellen werde.


    Mit besten Grüßen

    Ingo


    Hallo Von Harzen,


    Du kannst einmal online forschen, ob sich bei


    germandocsinrussia.org


    etwas im Bestand 500, Findbuch 12474, Armeekorps, zum IV. AK aus dem Mai 1940 findet.


    Auf jeden Fall wirst Du im Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg fündig.

    Unter der Signatur BA-MA RH 24-4 (= IV.Armeekorps 1939-43) findet sich:

    KTB Ia 8/39-5/40 und 7/40-12/41

    KTB Qu. 8/39-12/41

    KTB IIa 5/40-7/40


    Beste Grüße

    Ingo

    Hallo Roland,


    Die erschöpfendste Auskunft zum Thema Waffen-Grenadier-Ausbildungs- und Ersatzregiment der SS Nr. 14 müsste Dir eigentlich Michael James Melnyk, Verfasser der zweibändigen Divisionsgeschichte The History of the Galician Division of the Waffen SS” geben können.

    Er ist Mitglied in diesem Forum. Du findest ihn unter "Mike Melnyk". Vielleicht löst eine PN schon alle Fragen?


    Zu den Regimentskommandeuren habe ich viel Verwirrendes und sich gegenseitig Widersprechendes gefunden. Einigermaßen glaubwürdig ist folgende Reihenfolge:

    15.04.44 – 00.06.44 SS Ostubaf Matthias Huber (14.07.1899 in Neu-Pazova/Kroatien)

    00.06.44 – 25.08.44 SS Ostubaf Franz Binz (02.11.1896 in Düren)

    25.08.44 – 25.10.44 (??)

    25.10.44 – 04.04.45 SS Ostubaf/SS Staf Carl Marks (19.03.1903 in Müncheberg)

    Manche Quellen nennen auch SS Ostubaf Siegfried Binz (13.03.1898 in Binz/Rügen)

    Bei den Vornamen von Marks herrscht heillose Verwirrung: Mal heißt er , Carl Georg Heinrich, dann wieder Karl Peter.

    Beste Grüße

    Ingo