Posts by Atlantis

    Hallo Mathias,


    eine Verständnisfrage zur Transportkommandantur Venedig FPNr. 16306

    in einem Online-Verzeichnis steht dazu:


    (1.8.1943-22.3.1944) 20.11.1943 Transportkommandantur Venedig

    (7.11.1944-Kriegsende) 28.04.1945 Transportkommandantur Verona


    Spricht das nicht dafür, dass ab November 1944 bereits eine Transportkommandantur in Verona eingerichtet war, zumal Verona als Abschluss der Innsbruck-Brenner-Eisenbahnlinie ein für die Wehrmacht lebenswichtiger Verteilerknotenpunkt in Norditalien war. :/??

    Venedig hingegen lag abseits an der "zweitrangigen" Nord-Ost-Strecke über Tarvisio nach Villach.


    Beste Grüße

    Ingo

    Hallo zusammen,


    Mathias

    Ich warte gerne auf deine Auskünfte:)


    Uwe

    Es handelte sich um reguläre Truppentransporte aus Italien ins Reichsgebiet im März 1945.

    Transportiert wurden 6 verstärkte Inf-Bataillone plus 2 ArtAbteilungen mit verstärkter Teilausstattung an Zugmitteln (LKw) und Geschützen (lFh und LG 40).

    Dazu 1 verstärkte PzJägKp mit 7,5 cm Pak SFl (Marder) und mot.Z.

    Insgesamt 3 "reine" Infanterie-Transporte, 6 gemischte Transporte mit Inf. und Material und Waffenausstattung.


    Vielen Dank und beste Grüße

    Ingo

    Hallo zusammen,



    ich benötige wieder einmal die Hilfe der Eisenbahn-Experten.:*


    1) Wie funktionierte im Frühjahr 1945 die Durchführung und Zusammenstellung von Truppentransporten ab Güterbahnhof Verona/Norditalien in Richtung Norden?

    2) Welche Dienststelle vergab die Fahrtnummern und die Transportbefehle: Die Wehrmachts-Verkehrsdirektion (WVD) Verona oder die Transportkommandantur Verona?

    3) Welche Dienststelle bestimmte die Art und Anzahl der benötigten Güterwagen (gedeckte Wagen, Rungenwagen etc.) und die Zuglänge?

    4) Welche Dienststelle gab den genauen Transportweg bzw. die zu benutzende Eisenbahnlinie vor?

    5) Welche Dienststelle bestimmte über die Beladung der einzelnen Waggons?

    6) Wie viele Soldaten wurden üblicherweise in einem gedeckten Güterwagen transportiert? Die sprichwörtlichen „6 Pferde oder 40 Mann“??


    Ihr seht, ich hab von nix ne Ahnung.;(

    Ich weiß, es sind unverschämt viele Fragen, aber ich hoffe auf Eure Fachkenntnisse.

    Vielen Dank im Voraus


    Beste Grüße

    Ingo



    Hallo Kipling,


    WELCHEN "Kampfpfad" suchst Du?

    Den der 3./PzGrRgt 114 oder der 1./SanAbt 57:/:?:

    Beide gehörten zur 6.Panzerdivision; also wird ihr Weg grundsätzlich der gleiche gewesen sein.

    Zur 6.PzDiv gibt es einige Literatur. Was ist Dir schon bekannt?


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Volker,

    grundsätzlich hast Du recht. Aber letzlich war der "von Seemen" aus den 50er Jahren und die darauf aufbauenden 2 Fellgiebel-Auflagen eher "erweiterte Mitgliederverzeichnisse" der OdR. Wie Fellgiebel selbst schrieb, könne er - wie in jedem Karnickelzuchtverein- über die Kriterien zur Aufnahme entscheiden.

    Sehr erhellend dazu der Briefwechsel im Scherzer.

    Wegen der Anzahl der RK-Träger im Scherzer muss ich später nachsehen, da ich jetzt einkaufen muss<X

    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Gast Nr.19,


    über die 5. Panzerdivision gibt’s leiderneben dem Buch von Anton Detlev von Plato: Die Geschichte der 1938 bis 1945 - nicht allzu viel Literatur.


    Ich kenne nur noch das Buch von Otto Will: Tagebuch eines Ostfront-Kämpfers. Mit der 5. Panzerdivision im Einsatz 1941-1945


    Viel zu den Gliederungen, Stellenbesetzungen und Einsatzchronik findet sich auch im Veit Scherzer: „Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg. Band 3


    Beste Grüße

    Ingo

    Hallo Leclerc,


    erster und einziger Stützpunkleiter der "Basis Nord" war Korvettenkapitän (Ing) Max Nieschlag.(Crew 14)

    geb. 20.7.1895; Fregattenkapitän (Ing) 1.4.1942 (11).Nieschlag wurde nie zum Kapitän z. See befördert


    Bis 9/39 Verbandsingenieur Sperrverband

    Jan. 1940 - Oktober 1940 Stützpunktleiter "Basis Nord"

    Oktober 1940- Juni 1942 Ressortdirektor der KMW Bordeaux

    Juni 1942-Februar 1944 OKW Heimatstab Ausland

    März 1944-Okrober 1944 Direktor MAUREB Saloniki

    Dezember 1944 -April 1945 Stab MOK Süd, Ing.Offz.


    Beste Grüße

    Ingo

    Hallo Leclerc,

    die "Basis Nord" (Sapadnaja Liza) ist wohl nie über das Projektstadium hinausgekommen.

    U36 u U38 waren wohl dort. Es fand aber keine Versorgung oder gar Lieferung statt. Bis zur Aufgabe der Basis im Norwegen-Feldzug wurde kein UBoot oder eine dt. Überwasser-Einheit dort versorgt. Nach Einrichtung der Marinestützpunkte in Norwegen, war die "Basis Nord" überflüssig.

    1939/40 waren von Murmansk aus die dt. Schiffe "Sachsenwald"(635 BRT), "Cordillera" (12050 BRT) und Phoenicia (4124 BRT) entsandt worden, die in der geographisch ungünstigen Bucht nicht lange blieben u nach Murmansk bzw später nach Deutschland fuhren.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Thomas,

    es handelt sich um einen (beschädigten) Kragenspiegel der Waffen-SS bzw. m.E. um einen der SS-Verfügungstruppe 1934-1939(?) (wegen der schwarz-Silbern gedrehten Kordel).

    Bei der rechten Sig-Rune ist der untere Teil "abgeribbelt" d.h. die weisse Garnstickerei verschwunden.

    Da ich zZt um Krankenhaus bin, kann ich es leider nicht in meinen Unterlagen nachsehen...

    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Antje,

    "mot" bedeutet "motorisiert"(=vollbeweglich). Die gesamte Einheit konnte mit eigenen Kraftfahrzeuge vollständig bewegt werden und benötigte keine Hilfe durch andere "Transporteinheiten".

    Andere Einheiten waren "nur" "t-mot" d.h. "teilweise motorisiert".

    Der grösste Teil der Kampftruppen der Wehrmacht- die Infanterie - war "zu Fuß", d.h. ohne jegliche Motorisierung.

    Wenn sie Glück hatten, waren einige Infanterieteile "hot" d.h. mit Pferd u Wagen unterwegs8o...


    Beste Grüsse

    Ingo