Posts by Atlantis

    Hallo Joseph,


    nur eine marginale Anmerkung zum letzten Beitrag. Georg-Hans Reinhardt wurde nie zum Generalfeldmarschall befördert.

    Seine allerletzte Beförderung fand im März 1942 statt, als er mit Wirkung und RDA zum 1. Januar 1942 zum Generaloberst ernannt wurde.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo zusammen,


    zum Eingangsthread: Das Denkmal stellt m.E. den deutschen Kaiser Friedrich III.(1888-1888!) dar.

    Zur Genese des Totenkopfabzeichens: Der sog. "Preußische Totenkopf" ( Totenschädel OHNE Unterkiefer auf gekreuzten Knochen) galt während der Regierungszeit Kaiser Wilhelm II als Zeichen einer Elite. Im 1.WK wurde dieser Totenkopf (TK) dann auch zusätzlich von manchen " Sturmformationen" getragen.

    Die sog. "Stabswache" der NSDAP, "okkupierte" im Mai 1923 den preuß. TK für ihre schwarzen Ski-Mützen. Bei der Neugründung der NSDAP 1925 wurde der TK von der "Schutzstaffel" übernommen.

    1934(?) wurde der TK der SS modifziert. Er besaß jetzt einen ausgeprägten Unterkiefer u zeigte den Kopf stärker im Profil.

    1935 griff die neu entstandene Panzertruppe - neben der rosa Waffenfarbe- den preußischen TK als Zeichen der Elite wieder auf. Der Wehrmachts-TK besaß nun einen - wenn auch nur leicht angedeuteten -Unterkiefer, behielt aber die Vollansicht des Husaren-TK bei.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Peter,


    mit den Dienstgrad-Knöpfen hast Du völlig recht. Ich habe mich bei meiner Annahme eines Unteroffiziersgrads ( und kein Gefreiter) von dem Fakt leiten lassen, dass die beiden Husaren keine Mannschafts-Feldmütze ( sog. "Krätzchen") sondern die Unteroffiziers-Schirmmütze.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo zusammen,


    die NS-Führung war seit Ende 1941 an der - wenn auch begrenzten- Lebenserhaltung von Zwangsarbeitern interessiert ( Götz Aly).

    Deshalb wurden wohl zahlreiche - im Jargon der Zeit so genannten "Aufpäppelungslager" eingerichtet, in denen die geschwächten Menschen "gesundheitsmässig" so weit " ertüchtigt" werden sollten, dass sie - zumindest eine Zeit lang- Schwerarbeiten verrichten konnten. Es ging also nicht um Fürsorge, sondern nur um die effizenteste Ausnutzung von Arbeitsressourcen! Aufpäppelungslager gab es u.a. in der Schwerindustrie ( zB. Hermann Göring Werke) oder im Steinkohlenbergbau.

    Aber auch halbverhungerte Wehrmachtssoldaten, die zB aus Stalingrad ausgeflogen wurden kamen in Aufpäppelungslager , bevor sie dann - besser genährt- auf Heimaturlaub gehen durften.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo ZAG,

    auf dem Foto sind m.M.n 2 Unteroffiziersdienstgrade (Knöpfe auf dem Kragen) des 1. Leib-Husaren-Regiments Nr.1 oder des 2.Leib-Husaren-Regiments "Königin Victoria von Preußen" Nr.2 zu sehen. Links die Friedensuniform, rechts die Felduniform.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Christian,

    einige nähere Einzelheiten zum Kampf der 12. PzDiv in Kurland, finden sich in der umfangreichen Regimentsgeschichte von Gerhard Lubs "IR.5- Aus der Geschichte eines 1920-1945"; Bochum 1965, 896 Seiten.

    Dieses PzGrenRegt war das " nicht- gepanzerte" 2. Regiment der 12.PzDiv.


    Im Buch wird der gesamte Kurland-Einsatz der 12.PD (natürlich mit dem Fokus auf das PzGrRgt.5) beschrieben ( Seite 748-834).


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Blitzlichtkabinett,


    ein Infanterie-Bataillon der Wehrmacht hatte 4 Kompanien, die durchs ganze Regiment fortlaufend nummeriert waren. Die jeweils 1.-3.Kp des Batl waren SchützenKp, die jeweils 4. die sogn. "schwere" oder "MG"-Kp..

    Alle vorgenannten Kp wurden vom jeweiligen Bataillons-Kommandeur geführt.

    Die 13.+ 14. Kp waren sogn. Regiments-Kp., deren Einsatz nur der Kommandogewalt des Regimentskommandeurs unterlag. Die 13. Kp verfügte über " die Artillerie des Infanteristen" ,den Infanteriegeschützen (s.IG; l. IG). Die 14. war die einzige vollmotorisierte Einheit des InfRegts. Sie verfügte über 9-12 gezogene(mot) Panzerabwehrgeschütze.


    Also:

    IR 208

    RegtsStab

    13.(IG)/208

    14.(PzJg)/208


    I./208

    1.-3.(Schützen)/208

    4.(MG)/208


    II./208

    5.-7./208

    8./208


    III./208

    9.-11./208

    12./208


    Im Laufe des Krieges wurden die III.Batl aufgelöst. Trotzdem blieb die Bezeichnung für die 13.+14. Kp gleich.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo,

    auch für die Army Air Force in den USA flogen viele Frauen in der als Flugzeugüberführerinnen (AWFS).

    Ebenso in der Luftwaffe. Im "Überführungsgeschwader Mitte" flogen 1944 u.a. 5 Pilotinnen, darunter Hauptmann Beate Uhse(damals noch mit anderem Namen).


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Blitzlichtkabinett,

    zum Thema " Nachrichtenabteilung" hat Eumex schon ganz früh im Thread einen aussagekräftigen Link gesetzt:thumbsup:. Nähere Einzelheiten finden sich auch im LdW.

    Während also die NaAbt die fernmeldetechnische Funktion der Division gewährleistet, war die AufklärungsAbteilung "Auge & Ohr" der Divisionsführung. Ihr oblag die Feststellung wo sich die feindlichen Truppen in der Nähe der deutschen Linien befanden.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Raúl,

    war ja auch nur 'ne Frage8o.

    Vielleicht sollten wir für die T-Boote einen eigenen Thread aufmachen:/?


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Raúl,


    entschuldige bitte, aber was haben die Boote der Raubvogel- und Raubtier-Klasse aus der Weimarer Republik, denn mit der Frage des - zugegebener Maßen "ur-alten"- Ausgangsthreads zu tun=O:/?


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Victor,


    unter "Helmut Konrad" wirst Du auch nichts finden, da das angesprochene Buch von Georg Hoffmann stammt!!


    Erschienen 2016 im Verlag Ferdinand Schöningh. Das Inhaltsverzeichnis kann online eingesehen werden;.... dort taucht dann irgendwo auch der Name Helmut Konrad auf.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Stefan,

    das Foto zeigt einen Soldaten des Heeres der Wehrmacht im "untersten Mannschaftsdienstgrad, im Ausgeh-Anzug. Die Waffenfarbe der Schulterklappen-Einfassungen ist nicht zu erkennen.


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Torben,

    so ca. 5-6 der von Dir aufgezählten Bücher hätte ich Dir auch empfohlen:P. Deshalb ist's gut, dass Du Dir diese Mühe gemacht hast.

    Hast Du es schon mal mit evtl vorhandenen Truppengeschichten der an den Kämpfen (ausser PzGrDiv GD und 20. PzDiv.) versucht?

    Zur 10.SS PzDiv "Frundsberg" finden sich einige Seiten im Buch "Im Feuersturm der letzten Kriegsjahre" Seite 527 bis 551 (= das Ende der 10.SS PzDiv im Kessel von Spremberg).


    Beste Grüsse

    Ingo

    Hallo Torben,


    da Du " so gut wie alle Bücher" über die Kämpfe in der Lausitzer Neisse besitzt, wäre es sicherlich hilfreich, wenn Du (zumindest die wichtigsten )Titel hier kurz auflisten würdest.

    Es könnte sonst manchmal " frustrierend" für Forenteilnehmer sein, wenn sie einen Buchtipp einstellen u Du musst antworten " das habe ich schon..."


    Beste Grüsse

    Ingo