Posts by One-Man-Army

    Das passt jetzt vielleicht nicht besonders zur Thematik, aber ich hab einige Beiträge bezgl. den Hetzer gelesen, auch unter manchen links nachgeschlagen, und wundere mich (!als Laie!) sehr, dass die Panzerung an manchen Stellen nur 20 mm betrug!


    Waren das nicht schlimme Schwachstellen, auch für Schwere MG's?


    Meines Wissens nach gibt es das amerikanische Browning M2 (.50 cal) Maschinengewehr seit den 20'ern. Sie waren dafür bekannt, dass sie am Heck Motoren von sovietischen panzern zerstören konnten.


    Waren MG's dieser Klasse auch gefährlich für den Hetzer?


    Die Frage klingt blöd, aber ich habe sonst noch nie davon gehört, obwohl es theoretisch mehr als nur möglich ist, mit Patronen dieser sorte 20mm Stahl zu durchschießen.


    Lg aus Österreich

    Frank, danke für deine verständnisvolle Antwort !



    Ich mache das Selbe wie du (Sportschießen auf Schießständen), und dies völlig Legal. Mein k98 ist registriert und verperrt, dem nagant wird es genauso gehen wenn ich ihn mir kaufe.


    In den 400 € ist ein originales ZF inkludiert. Über den Zustand kann ich nicht so besonders viel sagen. Ich weiß welche Teile in einem guten Zustand sein sollen, kann diesen aber als Laie und Amateur nicht leicht erkennen, z.B. den Lauf.


    Von außen jedoch machte die Waffe einen guten Eindruck.



    Wie waren deine Erfahrungen mit der M1 ? hattest du eine Garand, oder Carbine?


    Wie schießt sich die .303'er Patrone?


    Lg,


    Albert




    PS: Ich möchte noch Anmerken, dass ich WEDER rechtsradikalen kreisen angehöre, NOCH dass ich mich für solche ideologien interessiere.
    Also den Namen & Spruch nicht falsch verstehen.
    Danke.

    Quote

    Original von IronPig


    Da setzt du zu tief an. Mit nem gut justiertem G36 und ruhigem Wetter sind ja schon 800m machbar. Auf dem Scharschützenlehrgang der Bundeswehr wird glaube ich auf 1500m geschossen.


    auf 1500 M ganz sicher nicht mehr. Höchstens mit Gewehren im Kaliber .50 BMG (12,7 x 99mm), da die Geschosse dieser Patrone aufgrund ihres schweren Gewichts (50g) selbst auf diesen Distanzen in der Flugbahn bleiben.

    Scharfschützen hatten wie bereits erwähnt die Aufgabe, "grosses Wild" zu jagen. Sie waren nicht nur Schützen sondern auch Späher, indem sie das Gelände abstreiften und nach Feindlichen Stellungen suchen. Hat also mit Elite-Rambos (wie man sie in Hollywood sieht) nichts zu tun.



    Ein Scharfschütze unserer Zeit ist in der Lage, menschliche Ziele auf 800 Meter auszuschalten. Gut und schön, dies ist ZWEIFELLOS eine Kunst und erfordert viel Nervenstärke und Übung.


    Doch dies brachte im 2. WK nichts. Viele von euch werden vielleicht das Buch "Im Auge des Jägers" gelesen haben. Auch hier steht drinn dass sich die meisten kampfentfernungen durchschnittlich um die 200 Meter bewegten. Für 200 Meter ist ein ZF hilfreich, aber nicht unerlässlich.


    Worauf ich hinaus will ist, dass Scharfschützen nicht nur/ nicht immer -ach so tolle- Meisterschützen waren, sondern mit Instinkt kämpfen mussten.


    Scharfschützen sind es, die Chaos aufs Schlachtfeld bringen, indem sie die Ranghöchsten, bzw. gefährlichsten Gegner töten. Dies ist nur mit unzähligen Tricks möglich. (Stellungswechsel, Geräuschkulisse,...)


    Ein anderer "Trick" dem Gegner die Kampfmoral zu nehmen, ist der, nur schwer zu verletzten statt zu töten. Ein gezielter Schuss in den Rumpf/Bauch/Oberkörper ließ den Gegner nicht nur unvorstellbar grässlich aussehen , sondern auch schreien wie am Spieß. Also nix mit gezielten Kopfschüssen usw.


    Außerdem kämpften Scharfschützen im 2. WK teilweise mit Explosivgeschossen (die Idee stammte von den Russen trotzdem sie gegen die Kriegsgesetzte widerstoß), welche ca. Faustgroße Löcher hinterließen..


    Das sind die Hauptgründe, warum Scharfschützen so gehasst und im Falle einer Gefangenschaft misshandelt wurden.


    Lg

    Guten Tag!


    hier- mein erster Beitrag, betreffend die Infantriewaffen Mosin Nagant und K98.


    Gemessen an Kraft und Geschwindigkeit ist die Russische Patrone (7,62 x 54mm Nagant) der Deutschen (7,92 x 57m) ähnlich. Ich besitzte selbst einen K98, der im 2. WK in Verwendung war.


    Habe ein Buch (Im Auge des Jägers) über einen deutschen Scharfschützen an der Ostfront gelesen, welcher in seinem Buch den einzigen gravierenden Unterscheid aufweist, dass Russische Waffen im Gegensatz zu Deutschen nicht aus so vielen kleinen Einzelteilen bestand ,und die Mechanik nicht so extra präzise ausfiel.


    Somit konnten Russen selbst bei -45° (und noch niedrigeren Temperaturen,falls man sie überlebt hat) mit ihren Waffen kämpfen, während deutsche Waffen hingegen völlig starr und unbrauchbar wurden, da sich die vielen kleinen Metallteile zusammenzogen. Dies war kein Problem für ihn, da er anfangs selbst mit einem erbeuteten russischen Scharfschützengewehr (erfolgreich) kämpfte.


    Ich habe erst vor Kurzem solch einen Scharfschützen-Nagant im Waffengeschäft gesehn, und interessiere mich sehr dafür dieses Gewehr zu kaufen..


    Bin aber erst 18 Jahre alt und kenne mich meiner Meinung nach noch nicht gut genug aus, und möchte jetzt nach eurer Meinung fragen, ob es überhaupt noch sinn hat, ein doch altes Scharfschützengewehr zu kaufen, da die Präzision vielleicht doch schon in Mitleidenschaft gezogen wurde.


    Bei meinem K98 hatte ich glück, der Zustand ist einmalig, außerdem ist es mir ja egal ob ich mit Kimme&Korn auf 100 Meter paar zentimeter verfehle..



    Was hält ihr von der Präzisionsausführung vom Nagant? Würdet ihr euch so ein Gewehr um ca 400 € kaufen?


    Kann man objektiv sagen welches Gewehr -besser- war?



    Bin schon sehr gespannt was ihr dazu zu sagen habt, den Beiträgen nach scheint es ja wirklich Experten unter euch zu geben.


    Lieben Gruß aus Österreich,


    Albert