Posts by babsie

    Hallo Max 45
    ein paar Erläuterungen zu Deinem Onkel, wie Name ,Geburtsdatum, wären gut. Ich schließe mal bei Wolgang Grote an.
    Ab 20.03.1945 Aufgabe des Brückenkopfes Altdamm und Neuaufstellung des 11.SS Pz.Grenadier Division westlich von Schwedt, wobei der Gefechtsstand vom Art.Rgt, sich in Dobberzin, vom Pz.Rgt. in Albrechtshöhe, vom Rgt. 23 in Liepe, vom Rgt.24 in Hohenlandiin und der Divisiongefechtsstand sich in Alt-Kükendorf befand. Am 07.04.1945 Befehl zur Besetzung der Riegelstellung- u. Artillerieschutzstellungen westlich von Schwedt. Ab 17.04.1945 etwa Prötzel/Hermersdorf, Tiefensee, Strausberg. Ab 18.04.1945 Raum Seelow-Wriezen (503) und ab 19.04.1945 westlich von Reichenow. Ich hoffe sehr meine Daten stimmen so.


    Zu dieser Thematik Schlesien, Kurland bis zu den Oderkämpfen und den Kampf um Berlin, gibt es diverse Bücher, wobei ich glaube das alle zusammen ein Bild ergeben.
    Seelow 1945 - Richert Lakowski
    Festung Küstrin 1945 - Gerd Ulrich Hermann
    Durchbruch an der Oder - Tony Le Tissier
    Der Kampf um Berlin - Tony Le Tissier
    Das Ende zwischen Oder u. Elbe - Wilhelm Tieke
    Ob aber alles der Realität entspricht?
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    ja, es war wieder Oranienburg, nun die 200. Bombe mit Langzeitzünder, die heute (14.12.2016) entschärft wurde. Es ist alles so eingetreten wie in meinem Post vom 23.11.2016 schon beschrieben, nur mit der Besonderheit, das die Entschärfer auf Grund des Fundortes, chemisch- u. radioaktiv verseuchter Boden durch alte Fabriken (Flugzeugwerk u. Pharmawerk) vor 1945 an der Lehnitzstraße, in Schutzanzügen und unter Kontrolle eines Geigerzählers diese entschärfen mußten. Diesmal wurde mit einem Wasserschneidegerät der Zünder herausgetrennt. Großen Dank an den Sprengmeister und seinem Team.
    Vielleicht noch ein anderer Aspekt zu dieser Thematik. Professor Wolfgang Spyra von der Technischen Cottbus mit seinem Team erarbeitete ein Gutachten zur tatsächlichen Gefahr unter/im märkischen Sand Oranienburgs. Es wurde 2008 fertig. Es dauerte aber 2 Jahre, bis dann endlich 2010 das langfristige Konzept zur Kampfmittelberäumung in Oranienburg der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wissenschaftlich belegte Zahlen dazu. Bei 13 Luftangriffen wurden rund 10500 Großbomben auf die Stadt und ihre Umgebung abgeworfen. Beim schlimmsten Angriff am 15. März 1945 fielen etwas mehr als 4000 Großbomben mit Langzeitzündern. Wobei etwa 3500 als 250 kg ( 5 Zentner) und etwa 700 eine halbe Tonne (10 Zentner) herunter gingen. Vermutet werden noch etwas mehr als 300 Blindgänger im Bereich Oranienburg. Die heutigen Entschärfungen gehen eben auch auf dieses Gutachten als Grundlage zurück.
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    diesmal wieder Oranienburg.Es ist womöglich die 200. Weltkriegsbombe auf einem Gewerbegrundstück entdeckt worden. Näheres am 13.12.2016 dazu. Sollte dem dann so sein, und es ist wirklich ein Blindgänger, wird er am 14.12.2016 entschärft. Dazu müßten dann ca. 9500 Menschen, das Krankenhaus, 6 Kitas, der Bahnhof, Seniorenresidenz und 3 Schulen evakuiert werden. Es folgen S-Bahn, Schifffahrt und Fernverkehr. Auf Oranienburg fielen im II. WK mehr als 10000 große Bomben.
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    wir sind des öfteren in Lüneburg. Im ersten Jahr haben wir uns auch die sehr gut erhaltenen Kirchen dort angeschaut und auch an Führungen in den selbigen teilgenommen. So erzählte uns eine kirchliche Mitarbeiterin, das die Engländer Lüneburg geschont hätten( Bombenabwürfe), weil sie dort ihren Garnisions Sitz errichten wollten. Eine der Kirchen wurde dann auch als Garnisionskirche durch die englischen Einheiten genutzt. Vielleicht ist das ein Weg um über die genutzte Kirche an Infos zu gelangen.
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    nicht wieder Oranienburg! Aber eine wichtige Info für alle Bundesländer über die Beseitigung alliierter Munition des II. WK. Mit 60 Millionen Euro wird der Bund sich bis 2019 in den Bundesländern daran beteiligen. Der Haushaltsausschuß des Bundestages gab die Mittel jetzt frei. Wie die Mittel aufgeteilt werden steht noch nicht fest. Brandenburg hat seit 1991 mehr als 200 Millionen für die Kampfmittelberäumung ausgegeben.
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    ein paar Bilder zum Neuen Museum in Thyboren Dänemark. Wie schon geschrieben, ist das Sea Museum in Thyboren jetzt geöffnet. Es sind dort vor allen Exponate aus der Schlacht von 1916 ausgestellt. Mit dem feststellen der Untergangsorte (Karten Eintrag) der insgesamt 26 Schiffe, die insgesamt auf beiden Seiten untergingen, haben die Dänen am Museum ein einzigartiges Zeichen gesetzt. Es stehen dort 26 Granitsteine mit dem Namen der Schiffe und den Verlusten der Besatzungen. Wer kann, sollte einen Besuch dort unbedingt einplanen.
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    mein Beitrag paßt sicher nicht ganz hierher, aber ich komme mit der Bearbeitung meiner Urlaubsfotografien einfach nicht hinterher. War in diesem Urlaub wieder mal in DK und im Neuen Museum in Tyboren, was sich besonders mit der Skagerak Schlacht 1916 beschäftigt. Wer also Interesse an U-Boot Waffen, original Torpedos, Sehrohre, U-Boot Türme usw. hat, ist dort genau richtig und sollte dieses Museum besuchen, alles sehr schön aufgearbeitet. Vielleicht noch ein interessanter Aspekt, es gibt eine Karte mit den Fundstellen der gesunkenen Schiffe (26 ?). Bilder dazu liefere ich unter Museen nach.
    MfG
    Dietrich


    Oder die netten Damen und Herren verschieben.

    Hallo alle miteinander
    wieder Oranienburg.
    Es gibt womöglich zwei weitere Bombenfunde in Oranienburg/Oberhavel. Bei der Suche nach Blindgängern wurde in 7 bzw.8 m Tiefe metallische Gegenstände entdeckt. Entgültige Klärung am 12. Okt. 2016 ob es Sprengkörper sind. Dann am 13.10.2016 unschädlich machen derselbigen. Sollte es so kommen dann, müßten etwa 4000 Anwohner ihre Häuser verlassen bzw. Einstellung des S-Bahnverkehrs und des Schiffsverkehrs auf den Oder - Havel - Kanal.
    MfG
    Dietrich


    Auch mein Post vom 05.Aug.2016 ansehen.

    Hallo Chinanski
    finde deine Idee mit den Fotos von Einheiten gut. Es gibt nur das Problem, das sie nicht immer die Namen auf den Fotos enthalten, sondern nur die jeweiligen Einheiten. Würde auch gerne Bilder beisteuern, macht es aber Sinn sie ohne die Soldatennamen die sind nicht vorhanden einzustellen, oder man verläst sich darauf, das andere sie dann vervollständigen können. Also viele Fragen!!! Oder dann doch ein Findbuch? Für viele die nur die Einheit Ihres Verwandten kennen sicher eine gute Lösung.
    MfS
    Dietrich

    Hallo Schlichi
    ich glaube nicht das wir das noch einmal klären können mit den unbekannten Soldaten und den EKM`s. Wenn sie gesammelt wurden, dann wissen die Leute auch wer sie in Verwahrung hatte! Die alten sind weg und es interessiert heute keinen mehr, man sieht es an dem Zustand der Kriegsgräberstätte. Mal schauen ob man noch etwas erfährt. Man sollte sich einmal die großen Kriegsgräberstätten, wie Lietzen, Wulkow, Seelow bzw. den jetzt neu hergerichteten Sowjetischen Soldatenfriedhof in Lebus ansehen, wo laut Medien etwas über 300000,00 geflossen sein sollen?
    MfG
    Dietrich


    Zahl 99 noch zuerkennen.

    Hallo alle miteinander
    Bilder des Soldatenfriedhofes Kunersdorf (MOL). Die Kriegsgräberstätte befindet sich an der B 167 zwischen Wriezen und Neuhardenberg im Wald vor Kunersdorf. Am Ortsschild Kunersdorf von Wriezen komment geht es rechts etwa 2 km in den Wald. Anfangs noch recht gut ausgeschildert, aber dann wird es schwierig. Der Zufahrtsweg ist recht zugewachsen und bei Nässe kaum für PKW passierbar. Leider stellte der Zustand der Kriegsgräberstätte für mich eine Böse Überraschung dar. Er wirkte sehr ungeflegt, was durch das einen etwa halben Meter hohe Unkraut und die stellenweise Zugewachsenen Gräber sichtbar wird. Es liegen 169 Tote Deutsche Soldaten dort und/davon 99 Unbekannte.
    MfG
    Dietrich

    Hallo Rainer
    aber Du hast recht, der Gedenkstein ist mit Gronenfelde beschriftet. Aber ich kenne es nur unter Cronenfelde.


    Hallo Stefan, Hallo MunaLisa
    das mit der Weiterreichung von Kriegsgefangenen ist auch aus der Horn Kaserne bekannt. Aber dann nicht an die Westmächte, sondern es blieb wie gehabt in der SBZ.
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    die Entlassungszeiten wurden auf einen Beschluß Stalins und Berijas vom Juni 1946 zurück geführt. Ob das so 100% stimmt kann ich nicht mehr nachvollziehen, mein Zeitzeuge lebt leider nicht mehr. Ich weiß auch noch, das die alten Baracken die während des Krieges ein Durchgangslager für Ostarbeiter waren, dafür dann bestimmt wurden (1946). Ob der Historische Verein noch existiert, man müßte mal nachhaken, aber viele Zeitzeugen leben ja nicht mehr. Stefan dann hat dein Schwiegervater aber sehr viel Glück gehabt, das er beizeiten nach Hause kam.
    Cronenfelde wird als Ort so geschrieben und liegt am Westrand von Frankfurt/Oder.
    Über Eure Quellen würde ich mich sehr freuen.
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    für die Deutschen Kriegsgefangenen die nach dem II.WK aus der Sowjetunion entlassen wurden war Frankfurt/Oder die erste Station auf Deutschen Boden. Durch das Lager Cronenfelde wurden bis 1950 etwas mehr als 1,2 Millionen ehemalige Wehrmachtsangehöhrige und Zivilisten zurückgeführt. Ab Juni 1946 (?) wurden die ersten arbeitsunfähigen und kranken, die der Sowjetunion nur noch Kosten verursachten, wieder nach hause geschickt. Die Sterberate betrug in den ersten Jahren auf den transporten etwa ein Drittel. Gleichzeitig wurden aber andere Deutsche der SBZ verhaftet (z.B zu 25. Jahre Zwangsarbeit, Wehrwolf usw. unter Fadenscheinigen Begründungen) um den Arbeitskräftebestand wieder auszugleichen. In der Hornkaserne wurden die Heimkehrer dann förmlich entlassen, desinfiziert und entlaust und kamen dann für wenige Tage nach Cronenfelde, bevor sie dann in ihre Heimatorte entlassen wurden. Davor wurden die Gesunden von den Kranken getrennt und diese auf Lazarette und Seuchenstationen verteilt (auch sollte hier die Sterberate bedacht werden). Wie sicher bekannt war diese Thematik in der DDR ein Tabu - Thema.
    Mit Unterstützung der in der einstigen Hornkaserne befindlichen Polizeidirektion Ost und des Museums Viadrina endstand vor etwa 15 Jahren eine Ausstellung die an das Lager erinnert. Diese Ausstellung kann aber nur in Absprache mit der Presseabteilung der Polizei besichtigt werden. Das Lager das vor etwa 5 Jahren einen Gedenkstein erhielt
    Heimkehrerlager
    Cronenfelde
    1946 - 1950
    ist heute von Bäumen überwuchert und befindet sich unweit einer Mülldeponie.
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander
    am 02.08.2016 die 196. Bombe in Oranienburg entschärft. Diesmal war es eine 500 kg Bombe, die in 4,5 m Tiefe dem Sprengmeister doch erhebliche Probleme bereitete. Es sollen wohl im Umfeld noch 2-3 vorhandensein.
    MfG
    Dietrich


    07.08.2016 - 19.33 Uhr
    Hallo alle miteinander
    Sorry!!! Entschärfung der 196. Bombe in Oranienburg war am 03.08.2016.
    MfG
    Dietrich


    Beiträge zusammengefaßt; kkn

    Hallo Kinraven86
    mein Vater wurde 3/1940 eingezogen, nach 1.Pi.Ers.Btl.213,dann 2.Pi.28 und dann von 10.12.1940 - 23.07.1941 bei. 2.Pi.102.
    Ich empfehle Dir erstmals das Lexikon der Wehrmacht und vielleicht den Verlag Scherzer (ehemals Militärverlag Scherzer) mir hat es gute Dienste geleistet. Es gibt auch einige Bücher zur Thematik.
    u.a. Rshew- Horst Großmann
    MfG
    Dietrich

    Hallo alle miteinander, Hallo draeker
    Nachweis der schweren SS - Pz. Abt. 502 bei Kämpfen 1945 im Bereich Küstrin, Seelow. Am 07.04.1945 Nachweis für Panzerfahrzeuge der 9. Armee, zur Pz. Grenadier Division "Kurmark" gehörende Pz.Abt.502 mit 3 Pz.VI in Reparatur und 27 Pz. VI einsatzbereit.
    Dann die Panzer Abt. 5, die im Februar 1945 an die Oder verlegt wurde und im Bereich Kienitz kämpfte, siehe auch Tread Kriegsverbrechen an Flüchlingstreck Amt- Kienitz. Ich stelle den Artikel der MOZ auch dazu gerne ein.
    Noch die Pz. Abt. 502 die am 31. Jan. 1945 in Pz. Abt.511 umbenannt wurde, würde dann wohl nicht in Frage kommen?
    Über Pz. Abt. 509 bzw. Teile davon im Bereich Ff/o ist mir nichts bekannt, hat aber nichts zu sagen, denn 1945 wurde alles schnell noch hin-und her geschoben.


    Es gibt in Büchern nur kurze Abrisse den Kämpfe der Pz. Abt. im Bereich Schwedt bis Frankfurt/Oder. Vielleicht wissen die Spezialisten unter Euch es noch besser!
    MfG
    Dietrich

    Hallo Roland
    durch die VBGO wurden gefallende Flaksoldaten, ich glaube 2015, in einer alten Flakstellung bei Dolgelin (Hungriger Wolf), neben einem zerstörten Panzer der RA entdeckt. Man muß sich das so vorstellen, die 167 als Hauptstraße zwischen Seelow u. Lebus. Dann unterhalb der Seelower Höhen bis Dolgelin mit den Vorwerken von Friedenstal (Friedersdorf) und Hungriger Wolf (Dolgelin). Das wäre am Fuße der Seelower Höhen und etwa 5 km von Seelow entfernt. Man könnte auch einmal in die andere Richtung denken, von Seelow in Richting Wriezen und zwar um den Krugberg in Werbig,auch sehr steile Hänge. Was mich aber stört, ist die Sicht des aufgenommenden Bildes aus der Perspektive in Richtung Seelower Höhen. Ich kann mich als Kind aus den 50 zigern nicht erinnern ,das auf den Seelower Höhen Gebäude bzw. Reste von Gebäuden vorhanden waren. Da das Bild mit Seelow 1945 bezeichnet ist, kann es doch nur im Seelower Bereich aufgenommen worden sein??? Ich suche weiter, der Stantort muß doch zu lösen sein.
    MfG
    Dietrich