Posts by DR40eghs

    Hallo Axel,


    > Bei "aircrewsremembered.com" tauchen zwar beide Namen auch, jedoch ohne weitere Verweise auf Einheiten
    > und möglichem Einsatz der Gebrüder Hengsbach.

    Ich vermute, dass die Internet-Site aircrewremembered.com gemeint ist (ohne 's' in der Mitte - dann klappts auch mit dem Zugriff).


    Ja, dort taucht in zwei Einträgen der Name Hengsbach auf, aber jeweils ohne Vorname.

    - Zunächst in einer Verlustmeldung der 8./KG 77 vom 12.5.1940 (WASt: leicht verletzt - Gehirnerschütterung, Rela. Aachen).
    Der dort Genannte hieß aber Ltn. Konrad Hengsbach (* 19.11.1914). Er war später bei Schulverbänden eingesetzt und ist 1945 als Hauptmann im JG 105 genannt. Er passt schon mal nicht.

    - Der zweite dort Genannte, Uffz. Hengsbach, gehörte 1944 zur 1./NJG 5. Der Eintrag ist den Abschusslisten entnommen, dort allerdings ohne Vorname oder sonstige Personalinfos.

    - Dass es sich bei beiden Einträgen um die gleich Person handelt, halte ich für sehr unwahrscheinlich, wegen des Dienstgrads.


    Die Suche nach einer eventuellen Lw-Zugehörigkeit von Hans und Theodor Hengsbach wäre einfacher mit zusätzlichen Infos, z.B. Geburtsdatum.


    V.Grüße, Uwe K.

    Hallo Sven und Klaus,


    ich kenne die finnischen Ergänzungen in Mattis Daten sehr gut ... ich hab mit ihm ja schon öfters Daten ausgetauscht.:)

    Aber ich kenne die Ergänzungen nur aus seinen Excel-Datensätzen (nie Papier oder Bilddateien), dort stehen seine Kommentare in Finnisch in der Spalte 'Bemerkungen'.


    Mich wundert nur, dass die finnischen Ergänzungen den Weg auf die Originale (???) nach Freiburg gefunden haben.

    Ich nehme an, dass es sich um handschriftliche Ergänzungen handelt? Das war dann wohl jemand der Finnisch spricht.


    Meine Kopie dieser schlecht lesbaren Microfilm-Kopien stammte noch aus dem IWM-London. Es gibt im BA-MA aber auch die (sehr gut lesbaren) A3-Originale im Papierformat. Darauf sind die handschriftlichen Korrekturen in roter und grüner Tinte eingetragen.

    Keine Ahnung was SELKE dir da verkauft hat - die Kopie von Scans einer finnisch kommentierten Papierkopie?

    Finnland stand jedenfalls nicht auf dem Verteiler der Gen.Qu.-Meldungen. Die Meldungen wurden 13-Fach ausgefertigt. Verschiedene Stellen in der Luftwaffe-Bürokratie haben je eine Ausfertigung erhalten, u.a. ging eine Kopie an den Reichsmarschall und eine andere an den 'Chef für Luftsicherheit', usw.. Andere Achsenmächte haben keine Kopie erhalten - so weit ging die Freundschaft nicht.


    Anbei noch der Ausschnitt aus meiner Version zu Heberer (5195) und Stricker (9731, verletzt). Keine Kommentare in Finnisch.


    V. Grüße, Uwe K.

    EJGr-Sud_Heberer_43-02-21.jpg

    Hallo Peter,


    erst mal alles Gute fürs neue Jahr.


    Die Frage ist ja schon im FF beantwortet - das ging dort ganz fix.

    Noch mal für die Mitleser hier:

    - Besatzung und Maschine gehörten zu Stab/St.G 1 (nicht St.G 2 !!!)

    - sie flogen die Bf 110 E-3, 2438

    - Absturz bei Rückkehr vom Feindflug (Auftrag: Aufklärung fürs St.G 1 bzw. VIII. Fl.Korps / Lfl. 2 )

    - Ort: Poddubowek, 5 km SSW Suwalki, 1,5 km südl. Dubowo (Polen)

    - Erstgrab: Ehrenfriedhof 1914-18 in Suwalki


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Zusammen,


    ich habe mich - wie weiter oben beschrieben - in den letzten Wochen mit dem Zusammenstellen einer RK-Träger Datenbasis befasst und dabei natürlich auch zu jedem Eintrag Fotos verglichen.


    Ein möglicher Kandidat für die gesuchte Person auf den Eingangsfotos ist für mich:


    Hptm. Mayerl, Maximilian -

    * 28.5.1917, Aigen/Steiermark (A); verstorben: 11.2.2010 in Nimes/F


    es passen:

    - der Dienstgrad. er war ab 1.7.43 Hauptmann, und wurde später auch nicht mehr befördert

    - hatte das RK ab 7.5.43 (als St.K. der 9./JG 51 'M' bekommen), das DK am 27.11.42

    - war einer der wenigen Jagdflieger mit der FF-Sp.i.G. mit Anhänger (647 FF, die Jagdflieger brauchten dazu mindesten 500 !)

    - er war ab 1.9.44 Kdr. der Jagdgruppe Nord, mit Standort Fliegerhorst Ohlau, Schlesien

    - das Bild zeigt m.E. eine gewisse Ähnlichkeit, zumindest das Alter passt


    Mayrl-Max_Porträt_BW.jpg


    Viele Grüße, Uwe K.

    Hallo Otti,


    in Badenweiler sind recht viele Soldaten endbestattet, meist verstorben im dortigen Reserve-Lazarett I.


    Zu Fw. Niehaus:

    - seine EM war 62522 / - 53 -

    - die Mob.Nr. 62522 gehörte zur 1.(F)/Aufkl.Gr. 122. Dort war er, bevor er zur 2./FAGr. 5 versetzt wurde.


    Fw. Koch gehörte laut EM zur 11./LG 1 (Mob: 62566) bevor er zur 2./FAGr. 5 kam,

    Fw. Broszio hatte eine EM der 2./FAGr. 5 (Mob: 262249).


    Das Kommando Nebel bestand aus Angehörigen der FAGr. 5, die nach der Rückverlegung von Südwestfrankreich (Mont-de-Marsan -> Neubiberg, August 44) von Neubiberg aus in die Luftrüstung abkommandiert wurden. Der Metallbau Offingen (in Offingen Donau, bei Günzburg) war die Tarnbezeichnung für einen Rüstungsbetrieb der Messerschmitt AG, und war in dieser Periode in die Me 262 Produktion (Teilefertigung für die Endmontage in Leipheim, Burgau) eingebunden. Das Kommando Nebel war u.a. mit der Materialbeschaffung und deren Transport, und Organisation der Me 262 Fertigung befasst (Quelle: Robert Forsyth: Shadow over the Atlantic - The Luftwaffe and the U-Boats, 1943-45).

    Zum Kommando Nebel kamen also solche Angehörige der FAGr. 5, die - vereinfacht gesagt - zu schade für den Infanterieeinsatz an der Front waren. Sie sollten für eine spätere fliegerische Verwendung 'geschont' werden. Große Teile des ehemaligen Bodenpersonals der FAGr. 5 hatten dieses Glück nicht und wurden in Erdkampfeinheiten versetzt (und verheizt).


    Welche Aufgabe die 3 Angehörigen der FAGr. 5 nun konkret am 16.12.44 in Müllheim hatten, kann ich auch nicht sagen. Irgendwie hatte das mit der Me 262 Teilefertigung in Offingen zu tun (Material ausfindig machen und organisieren ?). Anscheinend waren sie zur falschen Zeit am falschen Platz.


    Ich nehme an, dass diese Info zu Fw. Niehaus (Sonderkdo. Nebel, Offingen/Donau) einem Sonderausweis entnommen ist, den er bei sich trug. Auf der EM stand nur die 62522 / -53 - .


    Besten Gruß, Uwe K.

    und: bleib gesund !

    Lieber Ottmar,


    zunächst wünsche ich dir ganz herzlich ein Gutes neues Jahr, in alter Frische.

    Zu den 2 Mann der 2./FAGr. 5 kommt noch ein Dritter, der aber in Badenweiler endbestattet ist.


    Fw. Niehaus, Gerhard (* 21.4.1913; + 16.12.1944 Müllheim/Baden; 2./FAGr. 5; GL: Badenweiler, 7-210)


    Zu den 3 Gefallenen habe ich aus dem Buch

    - Karl Kössler / Günter Ott: 'Die großen Dessauer' (S. 245)

    einen Hinweis notiert.

    Das Buch behandelt ja die Junkers Großflugzeuge Ju 89, 90, 290, 390 sowie die Lw-Verbände bei denen diese Maschinen eingesetzt wurden, darunter die FAGr. 5, nebst Verlustaufstellung(en) dieser Verbände.


    Zu den 3 Genannten steht als Verlustursache: 'Volltreffer durch Ferngeschütz';

    Alle 3 waren Bordfunker der 2./FAGr. 5 .


    Im Buch steht leider nichts darüber, was die 3 Männer zu dieser Zeit nach Müllheim geführt hat.

    Die Artilleriegranate kam jedenfalls von der anderen Rheinseite.


    Beste Grüße, Uwe K.

    Hallo Alex,


    prima - jetzt kann ich schreiben, ohne mich bei jedem Satz verbiegen zu müssen damit ich ja nichts Unerwünschtes bekanntgebe.


    Bei dem letzten Flug am 7./8.8.1944 handelt es sich um die Besatzung


    8./KG 100, Do 217 M-11, (WNr. unbek.), 6N+HS

    (F) Ltn. Schildknecht, Hans-Joachim (* 13.6.1923; FSA/KG )

    (Kb) Ogfr. Schmid, Erwin (* 26.9.1922; vm.)

    (Bf) Uffz. Brün, Peter (* 20.8.1922; vm.)

    (Bs) Uffz. Scherbel, Heinrich (* 4.1.1920; vm.)


    Die 3 Vermissten sind in der DRK-Vermisstenbildliste, Band LH, Seite 681 aufgeführt, allerdings nur der Kampfbeobachter, Ogfr. Schmid, mit Bild.


    Zu Ltn. Schildknecht gibt es einen Gefangenen-Vernehmungsbericht der Amerikaner, daraus stammen auch die Infos zum Hergang. Der Bericht ist einsehbar (oder bestellbar) im Britischen Nationalarchiv, Kew, GB.

    Ich habe die Referenz ( AIR 40 / 2871, ADI(K) Reports: Nos 401-600 (1944): Information obtained from German POWs; 1944 Jan 01 - 1944 Dec 31) auf der Online-Suchseite herausgesucht, hier der Link:

    http://discovery.nationalarchives.gov.uk/details/r/C11227276

    Es handelt sich um den Report Nr. 457 .

    Ich selbst habe den Bericht nicht (mehr) kopiert vorliegen. Die für mich relevanten Infos habe ich mir vor über 10 Jahren von einem Franco-Italienischen Forscher-Kumpel herausschreiben lassen.


    Die Maschine wurde gegen 1 Uhr früh (am 8.8.) beim Angriff auf Schiffe vor Avranches beim Hinflug von der schweren Flak in 2000 m Höhe getroffen, und stürzte im Raum zwischen St.Hilaire - Mortain, rund 25 km Ost-Süd-Ost von Avranches, ab.

    Zur Bergung der Maschine und/oder den vermissten 3 Besatzungsmitgliedern habe ich keine weiteren Infos. Das ging vermutlich in den Wirren des Kampfgeschehens (Kampf-/Frontbereich) unter. Es ist gut möglich, dass die geladenen Hs-293 beim Aufschlagbrand explodierten - so blieb vom Wrack und den darin befindlichen Insassen wenig für eine Identifikation übrig.


    Eine interessante Schilderung der Einsätze in dieser Nacht findet sich auch in der Autobiographie 'Langstreckenflug' von Roderich Cescotti: https://neunundzwanzigsechs.de/roderich-cescotti/

    Zufällig ist in einer der Leseprobe des 296-Verlages genau dieser Abschnitt wiedergegeben [Anm.: ich habe das Buch, und kenne den Verleger persönlich]: https://neunundzwanzigsechs.de…/03/Cescotti_Invasion.pdf


    Dies soll als Einstieg zunächst genügen - ich werde noch ein paar Kleinigkeiten hinzufügen, muss dazu aber zunächst noch etwas tiefer ein meinen Unterlagen graben.


    Viele Grüße, Uwe K.

    Und jetzt wird man sicher in den nächsten Jahren etwas zurückgehen: Der Rhein soll wieder ein "Wilder" Fluss werden und keinen kanalisierten Fluss.

    Die Idee von Thula war gut, weniger Überschwemmungen, weniger tote aber die Natur hat davon viel verloren!

    Bonsoir Jean-Marie,


    ich selbst wohne am Oberrhein, ein paar Kilometer nördlich von Karlsruhe, am Ostufer.

    Die Idee mit dem "Wilden Fluss" könnt ihr ja auf der französischen Seite gerne mal Ausprobieren und ein paar Löcher in den Damm reißen.

    Dann wäre der Rhein aber auch nicht mehr bis Basel schiffbar, Strasbourg und Mulhouse wären in jedem Frühjahr überflutet und mit der Landwirtschaft im gesamten Alsace wäre es in der heutigen Form ebenfalls vorbei. ;)


    Der gute Mann hieß übrigens Tulla. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Tulla

    Und für die weiter stromabwärts lebenden Foristen hier noch ein Crashkurs zur Frage der Kanalisierung:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinbegradigung


    Herzliche Grüße, Uwe K.

    Hallo Henry,


    > und Uwe, kannst du etwas zu den als vermisst geführten Fallschirm- und Gebirgsjäger der

    > DRK-Bildsuchliste sagen

    Nein, kann ich nicht.


    1. Gilt mein Interesse den Fliegenden Besatzungen der Luftwaffe, einschl. den bei Flugunfällen beteiligten Fluggästen oder Bodenpersonal der Fliegenden Verbände. Damit fühle ich mich völlig ausgelastet. Die Fallschirmjäger- oder Gebirgstruppen würden mich als Daten-Einzelkämpfer völlig überfordern. Alle anderen Waffengattungen sind gelegentlicher "Beifang" (z.B. eigene Familienforschung, lokale Ereignisse).

    2. Bin ich kein Jurist. Ich kann hier keine Definition geben, wann jemand als Gefallener oder als Vermisster klassifiziert wird.

    3. Ich habe das Gefühl du hast die Vorstellung, der Volksbund habe die Pflicht alle vermissten oder gefallenen Soldaten in seiner Datenbank aufzunehmen. Der VB hat aber eine klar definierte Aufgabe, und wird dafür - über die Spenden und Mitgliedsbeiträge hinausgehend - aus der Steuerkasse finanziert. Ich selbst bin übrigens ebenfalls förderndes Mitglied beim VB.


    Die Gräberdatenbank wurde ursprünglich erstellt zur Verwaltung der vom VB betreuten Kriegsgräber, insbesonders für die

    - Erstellung der an jeder Kriegsgräberstätte ausliegenden Liste der Grabstätten (Friedhofslisten), denn bei Zubettungen ist alles neu alphabetisch zu sortieren. Aus EDV-Tabellen ausdrucken geht bekanntlich effizienter als alles neu von Hand abtippen.

    - Zur Abrechnung der Kosten mit der Staatskasse - der VB erhält fixe Summen aus der Staatskasse für die Grabpflege. Aus den EDV-Tabellen lassen sich ganz einfach die erforderlichen Zahlen generieren.

    - Die über den ursprünglichen Zweck der EDV-Tabellen hinausgehende Nutzung in Form einer Internet-Gräberdatenbank ist eine clevere PR-Idee beim Volksbund.

    - Für die EDV-gestützte Beantwortung von Anfragen der Angehörigen zu den Grablagen.


    Es wäre ggfls. öffentlich zu Diskutieren, ob der VB seine Aufgaben in Richtung einer vollständigeren Dokumentation erweitern sollte - und ob der deutsche Steuerzahler zur nötigen Finanzierung bereit ist. Daran habe ich aber meine Zweifel.


    Viele Grüße, Uwe K.

    Servus Henry,


    zu der Liste "Laboe":

    - der bei dir unter 'Pichot' (1.6.41, 3./St.G. 2) gelistete ist in der Gräberkartei und beim VDK Piechot geschrieben (mit 'ie')

    - genau genommen endete das Unternehmen Merkur am 1.6.41. Also entweder stimmt dann die Themen-Überschrift hier nicht, oder ein guter Teil der hier im Thema aufgeführten Gefallenen gehört in eine andere Rubrik, z.B. 'Auf Kreta und in Griechenland nach dem 1.6.41 Gefallene und Vermisste'.

    'Prommersberger' liegt außerhalb des Zeitraumes (Tod bei Rückfahrt nach Athen).

    *** Klugscheißer-Modus AUS ***


    Noch ein Hinweis:

    - die in der Gräberkartei (Ancestry) bzw. beim VDK gelisteten Lw-Soldaten (nur die habe ich betrachtet) mit Status 'auf See geblieben', sind allesamt juristisch nicht vermisst, sondern noch zu Kriegszeiten 'als tot' (gefallen) erklärt worden, d.h. der Status wurde geändert. Dies erklärt, wieso in den genannten Datenlisten (-banken) manche eigentlich 'vermissten' in die Datenbasis aufgenommen sind und andere (die große Mehrheit, geschätzt > 98%) eben nicht. Für die Statusänderung gab es Gründe, da sie auf Antrag der Familie durchgeführt wurde (Wiederverheiratung der Ehefrau, Waisenrenten, ..., usw.).


    Zum Gruße, Uwe K.

    Hallo Roland,


    > Hast du zu Heinrich Eisgruber persönliche Daten?

    es wäre mal schön, wenn nicht jeder meiner Bemerkungen/Hinweise mit einer Frage in eine neue Richtung beantwortet würde.


    Im Übrigen findest Du die Personaldaten zu H. Eisgruber in der DRK-Vermisstenbildliste, Band LJ, auf Seite 504 - dort wo auch Makrocki verzeichnet ist.

    Noch ein Hinweis: Eisgruber ist zwar bei den Vermissten des ZG 26 verzeichnet, gehörte aber zur Kriegsberichter-Kp. .


    Ich habe die dumpfe Vermutung, dass Makrocki der PK eine besonders spektakuläre 'Show' bieten wollte und deshalb in seinem Leichtsinn den Schiffsmast gerammt hat. Immerhin haben sie 6 (!) Anflüge auf den Dampfer geflogen. Das war dann des Guten zu viel.


    Mit freundlichen Grüßen, Uwe K.

    Hallo Alex,


    nun sind die Familienverhältnisse ja soweit geklärt. :thumbup:

    Ich kann schon mal schreiben, dass es eine Do 217 M-11 war, und der Feindflug ab Toulouse-Francazal geflogen wurde.


    Bevor ich mir hier nun die Finger wund tippe, möchte ich dich bitten, hier deinen eigenen Kenntnisstand ausführlich darzustellen.

    Mir ist schon öfters passiert, dass ich hier längere Eleborate verfasse und nachher war schon alles bekannt.

    Außerdem möchte ich auch mal etwas Neues erfahren. Ich habe keine Lust auf Versteckspiele. Das fängt schon mal mit dem Namen an.


    Viele Grüße, Uwe K.

    Hallo Roland,


    ich hoffe, dass Du bei passender Gelegenheit - wenn es aus deiner Sicht an der Zeit ist - die Daten von Hptm. Wilhelm Makrocki korrekt einträgst, besser als die Leute von 'Find-A-Grave'. Wenn ich deren Eintrag zur 'Geburt' lese, dann rollen sich mir die Fußnägel.

    Makrocki ist in Schroda, Provinz Posen, damals -> Deutsches Kaiserreich - und nicht in 'Poland'. Bekanntlich gab es 1905 kein 'Poland'.


    Ich bin auch kein 50%-Pole, auch wenn mein Vater 1937 in Wormditt, Ostpreußen geboren ist.


    In froher Hoffnung auf korrekte Daten,

    viele Grüße, Uwe K.

    N'Abend,


    > der Verlust stimmt auch wenn du Buchstaben weglässt.

    Du wolltest den Namen öffentlich nicht nennen, das habe ich berücksichtigt.

    Mir ist sonst keine Lösung eingefallen um zu verifizieren, dass wir die gleiche Besatzung meinen.


    > Die Flugzeugtypen verwirrten mich schon etwas.

    siehe:

    Ulf Balke: Kampfgeschwader 100 "Wiking"

    Eine Geschichte aus Kriegstagebüchern, Dokumenten und Berichten 1934 - 1945, Motorbuch Verlag, 1981

    Die Besatzung ist auf Seite 416 gelistet, der Einsatz am 7./8.8.44 ist auf Seite 309 erwähnt.


    Wer ist denn nun mit der Tochter von Sch. verheiratet?

    Wieso der erste Text in Englisch? Ist das eine Kopie aus dem Internet?


    Gruß, Uwe K.

    Hallo,


    mein obiger Hinweis (in #2) auf das m.E. nicht passende Unterforum war eigentlich an die Moderator-Fraktion gerichtet.

    Verschieben müsste das sowieso ein/e Moderator/in.


    Rein subjektiv gefühlsmäßig in

    - eine der beiden Luftwaffen Rubriken

    - Bilder und Fotos (unspezifischer, allgemeiner Bereich)

    - Personen und Biographien, wenn es um den Großvater geht


    Und,:

    - die Arado Ar 96 hatte ganz sicher keine Schleudersitze, das hatte damals nur ganz wenige Flugzeuge (z.B. die He 219).

    - die beiden Insassen sind aus dem Flugzeug gekrabbelt, nachdem dieses seine Endlage erreicht hatte, hier brauchte es auch keinen Fallschirm mehr.


    Ciao, Uwe K.

    Guten Abend,


    die genannte Maschine ist in Graz-Thalerhof (Steiermark, Österreich) zu Bruch gegangen und gehörte zur FFS A 123.

    In der Verlustmeldung wird zu den Umständen: Notladung infolge Motorstörung

    aufgeführt, 70% Schaden. (Gen.Qu,.Verlustmeldungen, Schulen und sonstige Verbände)


    Die Besatzung blieb unverletzt (nach damaligen Maßstäben - ein paar blaue Flecken und Kratzer zählten da nicht).

    Der Flieger ist jedenfalls prima eingeparkt, mit der Backbord-Tragfläche genau zwischen 2 Baumstämmen. Das Flugzeug dürfte in den Baumwipfeln gelandet, und dann senkrecht zwischen den Stämmen nach unten gerutscht sein, ohne dass eine der Flächen abbricht. Sauber.


    V. Grüße, Uwe K.


    P.S.: der Beitrag ist m.E. in der falschen Rubrik/Unterforum - denn es gab bei dem Bruch keine ' Vermissten oder Gefallenen', auch keine 'Grablage'.

    Guten Abend,


    > Ich weiss nur das es eine He117 Greif war die geflogen wurde.

    Die 8. Staffel KG 100, besser die gesamte III. Gruppe, operierte mit Do 217.M-11 und K-3.


    > Der Name taucht in diesen Listen nicht auf und ich möchte ihn erstmal nicht hier posten.

    Hmmm ... dann will ich auch nicht. ***


    Laut meinen Tabellen hatte die 8./KG 100 in dieser Nacht bei Angriff nur einen Verlust, die Besatzung Ltn. H.J. Sch..

    Der Pilot hat überlebt und wurde gefangen genommen, Bo, Bf und Bs sind bis heute vermisst.


    Es gibt dazu einen Gefangenen-Vernehmungsbericht (ADI-k report, Nr. ***, ist in Balkes KG 100 Chronik nicht berücksichtigt).


    > Obwohl er wird ja in den Verlustlisten online als vermisst geführt.

    Tja, was soll man dazu sagen?


    Viel Grüße, Uwe K.

    Hallo Gerhard,


    > zum 30.06.1942 finde ich kein Kriegsgeschehen dem ein Absturz zugeordnet werden könnte.

    > Ich bin mir auch nicht sicher wo Chernowka oder Shernowka genau


    Verlustort:

    Im Anhang eine schnell von mir in Google-Earth erstellte Skizze.

    Die Absturzstelle mit dem Feldgrab lt. Grabkarteikarte befand sich ca. 2 km südwestl. von Baranovo (Baranowo), das wiederum ca. 19 km SSW von Livny, Oblast Orel (Orjol) liegt. Einsatzziel beim letzten Flug war der Ort Zshernovka (Shernowka).

    Zshernovka (Shernowka) liegt ca. 16 km südl. von Liwny und 7,6 km östlich von Baranovo (Baranowo).


    Auf der Karte Osteuropa 1:300.000 Z-53, Liwny, ist der Ort Baranovo/Baranowo nicht eingezeichnet. In meiner Kopie (1943) befindet sich an gleicher Stelle: Wachnowo.


    Bei der Suche in Google-Earth oder -Maps zuerst auf Liwny, Obl. Orjol, positionieren, denn Orte namens Baranovo/Baranowo gibt es haufenweise in Osteuropa.


    Kriegsgeschehen:

    - "Fall Blau", Sommeroffensive 1942 der Wehrmacht, Phase 1 ab 28.6.42

    - Vorstoß der 2. Armee und der 4. Pz.Armee auf Woronesh

    - Im Bereich Baranovo/Baranowo lag die 95. ID, deren IR 279 und 278 hatten im gleichnamigen Ort heftige Verluste

    - Ich vermute einen Gegenangriff der Roten Armee in diesem Bereich auf die linke Flanke der 2. Armee

    - Angriff der I.Gruppe Stuka Zwo auf Bereitstellungen, Truppenansammlungen bei Shernowka

    - Verlustursache dürfte Erdbeschuss, Flak, ... gewesen sein. Genau wissen nur die 2 Toten, ob und was sie getroffen haben könnte.


    Soweit die schnelle Version.


    V. Grüße, Uwe K.