Posts by DR40eghs

    Hallo,


    die Mob.Nr. 53660 gehört nach Jean Höidal, "Deutsche Erkennungsmarken"

    zu:

    Kdo d. Luftdienst-Kdo. 1/1 u. 1/3 Rangsdorf u. Strausberg

    5./Flieg.Ziegeschw. 1, Strausberg

    6./Flieg.Ziegeschw. 1, Strausberg

    Flieger-Ziel-Staffel 6, Schönwalde


    Viele Grüße, Uwe K.

    Hallo Karl,

    ja, auf diese Internetseite haben mich die Suchmaschinen auch schon öfter geführt.

    In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant:

    http://www.deutscheluftwaffe.c…en%20der%20Luftwaffe.html


    Dort besonters die Dokumente im Unterabschnitt "Allgemeines Bomben, Zünder, Abwurfgeräte usw..."

    Dank und viele Grüße, Uwe K.

    Hallo zusammen,


    beim scharfen Wurf ist sowohl die psychologische Wirkung beim Anflug ("Ritt auf der Bombe"), als auch die physische Wirkung beim Auftreffen (Explosions-Druckwelle, Splitterwirkung) ganz anders.

    Beim scharfen Wurf konnte man auch das Zusammenspiel der Besatzung beurteilen - denn es geht ja nicht nur darum, dass richtig gezielt wird - durch Beobachter/Bombenschütze oder Piloten, sondern da sind ja vor dem Abwurf auch noch weitere Handgriffe nötig, z.B. das korrekte "Schärfen" der Bomben. Und nach dem Wurf hören die Pflichten ja nicht auf - es muss beobachtet (Wirkung) und berichtet werden (Erfolgsmeldung, Beobachtungen am Ziel).

    All das erforderte "Teamwork".


    Ich persönlich erachte das Üben mit scharfer Muni für weitaus lehrreicher (vom reinen Zielen abgesehen). Alleine das korrekte Einhalten der Abwurfhöhe (z.B. bei Sturz-, Gleit- oder Tiefangriff) ist weit anspruchsvoller. Denn bei zu tiefem Anfliegen trifft man zwar besser (bei Tief- oder Gleitangriff), fliegt aber durch Splitterwirkung und/oder Explosionsdruck selbst mit in die Luft - oder die Maschine wird beschädigt bzw. die Besatzung verletzt (das passierte beim Polenfeldzug am ersten Tag bei einigen KG-Besatzungen bei Tiefangriff auf polnische Fliegerhorste!).


    Beispiel: Ich habe gerade in einer Erfolgsmeldung (BA-MA RL 7/88 bis 106 Serie) gelesen, dass bei einem Zerstörangriff auf einen britischen Hafen der Pilot das Detonieren der Abwurfmunition bestätigt hat, weil er die Explosion "gespürt" hat (ich war selbst überrascht als ich das las). Die Bestätigung per Augenschein war nicht möglich weil die Besatzung in die Wolken ziehen musste (Flakbeschuss). Allerdings wurde hier eine SC 1000 geworfen, die wohl einen kräftigen "Wumms" auslöst. Ob man eine SC 50 auch noch "spüren" kann?

    Es musste also nicht nur das Schärfen, Zielen und Werfen geübt werden - sondern auch noch die Wirkungsbeobachtung und entsprechende Meldung. Ob Letzteres (Wirkungsbeobachtung) ohne echten "Wumms" möglich ist, bezweifle ich.


    Und gleich noch ein Frage meinerseits in die Runde:

    - hatte die damalige Abwurfmunition ein "Verfallsdatum" (Haltbarkeitsdatum) ?

    - Falls ja, dann musste die Muni ja sowieso turnusmäßig "verbraucht" werden

    - von nuklearer Munition ist mir bekannt, dass die Ladung in Intervallen erneuert werden muss (wegen des natürlichen Zerfalls des Spaltmaterials) - aber wie ist das bei konventioneller Ladung ?


    MfG, Uwe K.

    Hallo DR40eghs,

    nein, aber vielleicht gibt es diese Fotos irgentwo Online?

    Hallo p...,

    nicht dass ich wüsste.

    Was spricht gegen den Kauf des LiF, No.24 ? Der "Luftfahrtverlag Start" und sein Betreiber A.Urb.... lebt bekanntlich vom Verkauf dieser Arbeiten.

    Die Zeitschriften und Bücher aus Bad Zwischenahn gehörem zum Besten, was die Szene zu bieten hat.

    Das Argument: "ich will ja nur das eine (es sind 6 !) Foto, lasse ich nicht gelten.

    Amen.


    Gruß, Uwe K.

    Hallo p...,

    verstehe ich dich richtig - ich soll die fotos aus der von mir referierten Quelle scannen und hier als Datei einstellen?

    MfG, Uwe K.

    Hallo,


    für die Ju 88 sind mir Truppen-Umbauten mit starren MG bekannt.

    Besonders innovativ war dabei das KG 51. Dort war der Geschwader TO Ltn. Dr. Karl-Heinz Stahl der Ideengeber.

    In "Luftwaffe im Focus" No. 24 findet sich auf den Seiten 33 bis 36 ein Artikel und Bilderserie zu dem Thema (Fotos der I./KG 51).

    Beim KG 51 und Ju 88 sind es: 4 x MG 17, starr nach durch die Kanzelverglasung nach vorne, Einsatz für Sturz und Gleitangriffe auf Truppenansammlungen (heute: "weiche Ziele") wo eine hohe Schussfolge gute Wirkung zeigt. Gegen gepanzerte Ziele bringt das natürlich nichts.

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass eine leichte Waffe, schräg noch unten, seitlich vorne gerichtet, beim Entlangfliegen an Straßen mit viel Infanterie auf und seitlich der Straße, bei konstanter Höhe und seitlichem Abstand abgefeuert, gute Wirkung gegen "weiche Ziele" hat.


    Zu dem He 111 Foto selbst kann ich leider wenig informatives beisteuern.


    Gruß, Uwe K.

    Hallo,


    normalerweise versuche ich mich aus derartigen Diskussion herauszuhalten, da hierbei stets ganz schnell "moralisiert" wird und 2 ideologisierte Lager verbal aufeinander eindreschen.


    Wenn man sich näher intensiv mit dem Thema Luftkriegsgeschichte auseinandersetzt, dann wird man früher oder später darauf stoßen, dass:


    - von allen Kriegsparteien und allen Zivilgesellschaften (Polenfeldzug, Westfeldzug, "Blitz" & "Night Blitz", Ostfeldzug, Invasionsfront, ...) es sowohl Tief- und Jaboangriffe (Bombenangriffe sowieso) mit Zivilopfern gab - und

    - es geklärte und ungeklärte Gewaltakte gegen die über Feindgebiet abgesprungenen oder notgelandeten Flugzeugbesatzungen gab. Das passierte in Polen, Frankreich, England, Balkan, Russland, ..., gegenüber Luftwaffe-Piloten, genau so wie über besetztem Gebiet, besonders im Reichsgebiet, gegenüber alliierten Piloten.


    Dabei gilt der einfache Zusammenhang:

    - je intensiver der Luftkrieg über einem bestimmten Gebiet tobt,

    - desto mehr Zivielopfer gibt es am Boden,

    - desto mehr Feindbesatzungen werden über dem Gebiet abgeschossen und

    - desto mehr Gelegenheit für "Lynchmorde" gibt es.


    Klar wurden über dem Reichsgebiet mehr Alliierte Flieger gfangen und gelyncht als z.B. in Frankreich oder England umgekehrt Lw-Piloten

    - einfach weil die Gelegenheit viel größer war.


    Auch spielt ein weiterer Gesichtspunkt eine Rolle:

    - je totalitärer das System mit Menschen umging - auch und besonders gegenüber der eigenen Bevölkerung

    - desto niedriger war die Hemmschwelle gegenüber dem Gegner.


    Fakt ist, dass die NS-Führung die Stimmung gegen die alliierten Luftwaffen besonders anheizte. Auch dies hat einen einfachen Grund:

    - nämlich um von der eigenen Verantwortung für den ganzen "Schlamassel" abzulenken. Trivial, oder?

    - Denn wenn sich der Zorn auf die "Feindflieger" richtet, dann kommt niemand auf die Idee, die örtlichen NS-Führer statt der Flieger zu lynchen. Man stellt den Gegner als "böse" dar - und die eigene Führung als Retter und einziger Schutz vor dem Bösen.

    - das ist nicht anderes als perfiede Propaganda !


    Im Sinne der Luftwaffe hatte die Gewalt gegen alliierte Besatzungsmitglieder sogar kontraproduktive Ergebnisse:

    - gefangene Feindflieger waren stets eine Quelle für Feindinformationen. Ein abgeschossener Flieger war im Vernehmungsraum in Oberursel viel wertvoller als am Baum "aufgeknüpft" oder hinter der Hecke mit Genickschuss gemeuchelt.

    - gefangene Feindflieger konnte die Wehrmachtsführung auch als Druckmittel benützen - tot nützt er gar nichts.


    Sorry wenn das alles zu "technokratisch" klingt - aber ich sehe das alles aus der Sicht des Fliegers und des logischen Technokraten.


    Mit Fliegergruß, Uwe K.

    Mojen,


    Oblt. Hans Hattenbach (1./106) wurde am 13.4.40 nach Notlandung gefangen genommen.

    Er wurde am 6.6.40 im Kgf-Lager von einer Wache erschossen.

    Die ganz genauen Umstände seines Todes sind mir nicht bekannt - ich war nicht dabei.


    War denn derjenige, der den Brief geschrieben und das Wort "ermordet" verwendet, persönlich beim fraglichen Geschehen dabei ?


    MfG, Uwe K.

    Hallo,


    ich habe die Verfügbarkeit gerade mal - aus reiner Neugierde - überprüft.

    Und zwar über meinen Arbeitgeber-Suchzugang zum KVK: https://kvk.bibliothek.kit.edu/

    Um die ganze Rätselraterei abzukürzen - welche Bibliothek, ausleihbar, verfügbar ?

    Vorgehen: Suchmaske unter Autor "Rose, Arno" und im Feld Freitext "Bücker" -> auf "Suche" drücken.

    Evtl. vor der Suche noch alle Biblio-Verbünde in Deutschland, Österreich und Schweiz in der Suchmaske aktivieren.


    Das ergibt bei mr 3 Treffer:

    - bereits erwähnter Bestand im BA-MA Freiburg/Brsg., und

    - 2 Treffer im SWB (Südwestdeutscher Bibkiotheksverbund), und zwar je einer für die

    - Badische Landesbibliothek, Karlsruhe

    - Württembergische Landesbibliothek, Stuttgart

    mit je 1 Bestand im Magazin. Das hatte ich bereits erwartet - denn meine beiden Hausbibliotheken sind halt gut bestückt.8)


    Die beiden letzteren Magazinbestände sind selbstverständlich auch per Fernleihe ausleihbar.

    Und beide sind verfügbar, d.h. weder ausgeliehen noch reserviert (habs mir verkniffen - haha).


    Was war daran jetzt so schwer - oder geheimnisvoll ?


    V. Grüße, Uwe K.

    Hallo,


    wo ist das Problem?


    Die Einheit lag natürlich in Athen-Kalamaki(s) und holte ihre Patienten von Kreta und anderen Ägäis-Inseln ab, um sie von Athen aus weiter ins "Reich" oder geeignete Lazarette in Griechenland zur weiteren Behandlung bzw. Genesung zu verteilen. Die Maschinen wurden in Athen gewartet und bei Bedarf repariert, auch die restliche Infrastruktur der Einheit befand sich in Athen. Von Kalamaki aus konnte der Transport - je nach Bedarf - per Luft- oder Landtransport (Eisenbahn) weitergehen.


    Athen-Kalamaki(s) war und ist natürlich der große, internationale Flughafen von Athen (ICAO-Kürzel: ATH).

    Während der deutschen Besatzung war (Athen-) Kalamiki(s), neben den Plätzen von Saloniki (Sedes, Mega), DIE große Lufttransport Drehscheibe für alle Arten von Luftverkehr zwischen dem Norden und dem Großraum "Östliches Mittelmeer". Auch der Luftwaffe-Flugverkehr von/nach Italien wurde zum guten Teil über Athen-Kalamaki abgewickelt.


    Neben Kalamaki, waren Athen-Tatoi (der mil. Flughafen) und Eleusis weitere von der Luftwaffe genutzte Plätze im Großraum Athen.


    @ Dieter (Augustdieter)

    Mich wunder auf dem zweiten Foto der ersten Post die Bewaffnung der Ju 52.

    An den Kriegsschauplätzen mit Beteiligung der Staaten die die Haager-Landkriegsordnung unterrzeichnet hatten, wäre eine Bewaffnung für den Rot-Kreuz-Status der Maschinen nicht zulässig gewesen. Da aber an der Ostfront nach komplett anderen "Spielregeln" gekämpft wurde .... erscheint mir auch eine Bewaffnung der Ju 52 "logisch".


    Frohen Rutsch, Uwe K.

    Hallo zusammen,


    @ uwys:

    > danke für die Antwort, aber meine Frage bezog sich darauf warum man das grundsätzlich ausschließen kann

    Ich hatte das genau so gemeint, wie von Thilo erläutert (Danke Thilo !).

    Eine direkte Identifizierung über die EM war Ende April 45 bis in die direkte Nachkriegszeit nicht möglich, weil alle Kommunikationskanäle zur WASt bzw. den Diensstellen der Luftwaffe mit EM-Verzeichnissen zunächst gekappt waren.


    Bring mir oder der/dem DD (WASt) oder Volksbund oder DRK die EM (Dokumentation) zum Grab eines "Unbekannten", dann lässt sich HEUTE (bzw. bereits seit den 50er-Jahren per Briefwechsel mit der DD/WASt) der Fall schnell lösen - und das Grab bekommt einen Namen. Ich hatte gestern am späten Abend nicht mehr die Muse um langatmige Erklärungen zu schreiben.

    Wer mich verstehen wollte, konnte mich verstehen (z.B.: Thilo).


    Was ich persönlich von der Kooperationsbereitschaft bzw. Motivation und Ehrgeiz der Behörden in der ehemaligen sowjet. Besatzungszone und der späteren DDR beim Aufklären von Vermisstenfällen der Wehrmacht halte, das habe ich an anderer Stelle schon kundgetan. Schwamm drüber.


    Ansonsten will ich hier zum "Fall" Bareuther nicht ins Blaue spekulieren.

    Im damaligen Kampfgebiet gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Suchfälle - die der WASt und/oder Volksbund bekannt sind.


    V. Grüße, Uwe K.

    Guten Abend,


    Ltn. Herbert Bareuther (* 29.7.1914, Asch/Egerland) ist offiziell vermisst, daher ist die Grablage nicht bekannt.

    Pasewalk war am 30. April 45 bereits von der Roten Armee "befreit", wenn ich mich nicht irre. Da die Identifikation der Gefallenen über die EM nicht mehr möglich war, dürfte er als "Unbekannter Soldat" bestattet worden sein - wenn überhaupt.


    > Auch die namentliche Verlustmeldung wäre von größter Bedeutung.

    Aus dieser Periode sind keine NVM der IV./JG 3 überliefert.


    In Obermeier, Ernst : Die Ritterkreuzträger der Luftwaffe 1939-1945 - Band 1 Jagdflieger (Verlag Dieter Hoffmann, Mainz, 2. Aufl., 1989)

    ist auf Seite 84 seine CV mit Bild dargestellt. Das DKiG war ihm am 3.4.44 verliehen, das RK soll er nach Obermeier "in den letzten Kriegstagen, nicht geklärt" verliehen bekommen haben. Nach Obermeier 55 Luftsiege an der Ostfront.


    MfG, Uwe K. - aus KA

    Flugzeugführer Fw. Johannes Petersen, Beobachter Oblt. Hans Siegfried Ahrens, Funker Uffz- Karl Greulich, Bordschütze Fw. Hans Dietz

    Guten Abend,


    kleine Korrekturen.

    - Der Beobachter hieß korrekt geschrieben Ahrends (mit "Dora"), * 3.1.1915 in Westeregeln, und

    - Fw Hans Dietz war Bordmechaniker (Bm)


    Quellen:

    - VDK, CWGC, WASt

    - u.a.: Fliegerblatt Nr. 2, Jg. 2016, Seite 111


    V. Grüße, Uwe K.

    Guten Tag,


    das ist die 5. Maschine (= Buchstabe "E") vom Stab bzw . der Stabsstaffel des


    Kampfgeschwader 253 (bis 1. Mai 1939)


    oder des


    Kampfgeschwader 4 "General Wever" (ab 1. Mai 1939 bis etwa Juli 1939)


    Ab Juli 39 wurde die Geschwaderkennung "33" an den Flugzeugen durch das neue Verbandskennzeichen "5J" des KG 4 ersetzt.

    Flugzeuge mit dem "alten" Verbandskennzeichen wurden - durch Flugbucheinträge belegt - noch bis nach dem 1. Sept. 39 ohne Neukennzeichnung weiterbenutzt.


    Gruß, Uwe K.

    Hallo Matthias,


    in der Referenz-Publikation


    Forsyth, Robert : MISTEL - German Composite Aircraft and Operations 1942-45. Classic Publications, London, 2001.


    findest du die Bilder dieses Mistel S3C Gespanns auf den Seiten 267 bis 269.

    Daraus wurden auch die im Internet zu findenden Bilder "gefleddert".


    Die Träger Ju 88 (G-10 ?) hatte die WNr.: 4600666, die Fw 190 ist mit 961243 angegeben, wie von Thilo bereits genannt.


    Viele Grüße, Uwe K.

    Guten Abend,


    der Begriff "Dreizeitenlaufwerk" war mir in dieser Form kein Begriff.


    Aber ich vermute stark, dass es sich hier um eine Komponente des Ziel-/Auslöse-Bordgerätes für das X-Zielverfahren, später in verbesserter Form unter dem Begriff "Knickebeim-Verfahren" bekannt geworden, handelt. Ich zitiere aus der Sytsembeschreibung:


    "[...] der an Bord befindliche Funker setzte nun die sogenannte X-Uhr (einen Bombenabwurfautomaten) durch Tastendruck in Gang, die drei Zeiger auf der Hauptskala dieser Uhr waren schwarz, grün und rot angestrichen, nach dem Tastendruck durch den Funker bewegten sich nun der schwarze und der grüne Zeiger über die Skala

    etwa 20 Kilometer (auch andere Entfernungen waren möglich) vor dem Abwurfpunkt ertönte das sogenannte Hauptsignal, das wieder aus Morsestrichen bestand, der Bordfunker drückte jetzt noch mal auf die Taste an der Uhr der schwarze und der grüne Zeiger kamen dadurch zum Stehen, jetzt aber bewegte sich der rote Zeiger im Sekundentakt über die Skala auf den stehenden schwarzen Zeiger zu, erreichte er ihn, dann wurde der Stromkreis geschlossen, der den Bombenauslösungsmechanismus in Gang setzte, die Bomben fielen. [...]

    zitiert aus: http://www.balsi.de/Weltkrieg/…fe/xgeraet+knickebein.htm


    Bekannt wurde das Richtstrahl-Zielverfahren durch den Angriff der Luftwaffe auf die britische Rüstengsindustrie in Coventry in der Nacht 14./15. November 1940.

    Die Zielmarkierungen wurden von He 111 der Kampfgruppe 100 (KGr. 100) gesetzt ... das Ergebnis ist bekannt.

    Das Ziel wurde mittels "Knickebein-Verfahren" markiert und angesteuert.


    MfG, Uwe K. aus KA