Posts by Klaus Fischer

    Hallo zusammen,

    ja die Zeit vergeht wie im Fluge...

    um auf die Bf 109 in dem Film "Der letzte Flug" zurückzukommen, möchte ich ein paar Anmerkungen dazu machen. Dieses Flugzeug gehörte dem Spediteur Hans Dittes (Mannheim/Sandhausen).

    Im Jahre 1998 hatte es die Kennung: D-FDME, kam eigentlich als spanische HA-1112 nach Deutschland. Nach aufwendiger Instandsetzung sah ich die 109 bei einem Rollversuch in Mannheim, später als

    Zaungast in kurzem Flug. Ich glaube, dass zu dem Buch: "Der Prinz, der Pilot und Antoine de Saint-Exupery" (Claas Triebel / Lino von Gartzen) Herbig-Verlag München), 2008, doch wenig gesagt wurde

    (ist ja schon eine Weile her, vielleicht habe ich auch nicht genau geschaut). Aber man hat doch versucht einige der bis dahin ungeklärten Fragen zu beantworten. Die Presseberichte waren damals

    allermeist auf Sensation getrimmt und es waren noch nicht alle Ermittlungergebnisse bekannt. Aber was solls, das Buch ist schon lange vergriffen und einige Zweifel blieben natürlich bestehen,

    Werbung dafür zu machen ist nicht mehr nötig. Vielleicht findet ein Taucher oder Fischer wieder mal ein Teilchen dieser P-38 im Meer bei Marseille...

    Herzliche Grüße

    sendet

    Klaus Fischer

    Hallo in die Runde,

    vielen Dank für die Hilfe bei der Rätsellösung.

    Wie das nun genau zustande kam mit den

    Bemerkungen in finnischer Sprache auf

    meinen Kopien wird sich wohl nicht mehr

    klären lassen.

    Grüße

    von Klaus Fischer

    Hallo Uwe,


    da bin ich echt platt! - Wie kann das nur kommen?

    Bei einem Heberer, Erich, RL 2 III, Seite 67, lfd. Nr. 193 ist z.B. der Vermerk "Listassa".

    Er war bei der 1./JGr. Süd und kam am 21.02.1943 durch Absturz (Bodenberührung)

    ums Leben.

    Ferner habe ich noch den Zusatz: "Myös" (finnisch, für auch oder ebenfalls) gefunden,

    und zwar bei Gerhard od. Gerhards, Konrad, 2./JGr. Süd, mit Gotha Go 145, Absturz.

    am 11.05.1943 tödlich verletzt. "Myös 18.07.1943, 2. Störkampfstaffel, Luftflotte 6."

    Die Kopien wurden bei Selke in Freiburg (im Milit.-Archiv) angefertigt. Ob Rollfilm oder Fiche

    ist mir nicht bekannt, jedenfalls meist schlecht lesbar, möglicherweise aber auch Kopien

    von bereits kopierten Akten.


    Grüße

    von

    Klaus

    Hallo Thilo,


    das steht so in den Originallisten

    von Freiburg Mil.-Archiv, als Beispiel untenstehend:


    Verluste der Erg.JGr. Süd / JGr. Süd nach Akte RL 2 III / 1186, Seite 39, lfd. Nr. 185

       Luftflotte 3:

    23.02.1943 1./JGr. Süd bei Flugplatz Marignane Zusammenstoß in der Luft

    (Zweites Flugzeug unter 10% beschädigt). Bf 109 E-7, WNr. 6406, weiße 18, Bruch 100%

    (Oliko 6409?). Flugzeugführer: Unteroffizier Apirtz, Georg, tödliche Verletzungen.


    Grüße

    Klaus

    Hallo Dirk,


    meine Heimatstadt Heilbronn wurde am 4.12.1944 durch Bomber der RAF schwer getroffen, 6530 Tote waren zu beklagen.

    282 Lancaster und 10 Mosquitos waren auf die Stadt angesetzt ("Sawfish"). Die Archivunterlagen von Heilbronn berichten

    über den Erfahrungsaustausch nach der Bombardierung von Heilbronn mit Ulmer Führungspersonal wegen Evakuierungen.

    Die Heilbronner "Führer" konnten sich mit ihren Vorgesetzten über eine evtl. Räumung der gefährdeten Innenstadt nicht

    einigen. - Die Ulmer hatten aus deren Fehler gelernt, deshalb die verhältnismäßig geringe Opferzahl von 707 Menschen.


    Grüße

    sendet

    Klaus

    Hallo Thilo,


    das ist natürlich möglich, eine Auftragsnummer/Baunummer könnte das auch sein.

    Die luftwaffelosses.com-Seite ist eine echte Fundgrube, als ich über die später in

    Südfrankreich stationierte Jagdgruppe Süd Ermittlungen anstellte konnte ich von

    dort sehr viele nützliche Informationen zu den Flugzeugführern finden. Die Briten

    haben da schon was drauf, in punkto Kriegsgeschichte und Öffentlichkeitsarbeit.


    Grüße

    von

    Klaus Fischer

    Hallo Christian und JoMe,


    herzlichen Dank für die Hinweise zu der Dornier Do 17 Z-2.

    Die Werknummer 334/-035 LMB (?) klingt wie eine Teilenummer. Seltsam!

    Wichtig ist die Kennung der Maschine, zumal es ja auch zwei Bilder der Do 17

    (Absturzreste) im Internet gibt. Das muss für meine Ausarbeitung über Dr. Sommer

    genügen.


    Viele Grüße

    und ein angenehmes Wochenende

    wünscht

    Klaus Fischer

    Hallo Freunde der Luftfahrt,


    ich bin auf der Suche nach der Werknummer einer Dornier Do 17 Z-2, Kennzeichen: F1 + HT / 9./KG 76.

    Am Sonntag, den 18. August 1940 stürzte die Do 17 nach Flakbeschuss bei Kenley zu Boden. Alle 5 Insassen

    kamen zu Tode. Als "Passagier" war Dr. Otto Sommer mit an Bord, welcher Gruppenkommandeur beim KG 76 war.

    Er war als SA-Standartenführer 1933 in Heilbronn, wohl um "Konflikte" zwischen dem Heilbronner Polizeidirektor

    Josef Georg Wilhelm und dem Kreisleiter Drauz zu lösen.

    Einen angenehmen Abend wünscht

    Klaus Fischer

    Hallo zusammen,

    herzlichen Dank an alle, die mir bei der Ermittlung zu der Gedenktafel geholfen haben.

    Diese Steinsäule mit der ramponierten Gedenktafel ist wie folgt zu finden:

    Auf der B 39 von Heilbronn-Frankenbach kommend in Richtung Kirchhausen fahren.

    An der Abzweigung Franz-Reichle-Straße abiegen - ist Richtung Tierheim/Böllinger Höfe (AUDI) -

    Kurz nach der Einmündung von der B 39 steht die Steinsäule, ist gut sichtbar.

    Nochmals vielen Dank.

    Grüße

    sendet

    Klaus Fischer

    Hallo in die Runde,


    zur Erinnerung an einen Feldwegebau von Heilbronn-Neckargartach zum


    Böllingerhof wurde eine Gedenktafel installiert. Bei diesem Bauprojekt war


    damals allerhand Arbeit zu leisten. Leider haben "freundliche Zeitgenossen"


    diese Tafel "bearbeitet" und dadurch wurden Teile der RAD-Einheit nicht mehr


    lesbar. Der noch vorhandene lesbare Text lautet:


    Feldweg...


    Böllinger...


    RAD.-Abteilg. 1/... evtl. 2 (?)


    "Hauptmann von Raben"


    1934 - 1936


    Dass diese Tafel überhaupt noch existiert grenzt schon an ein Wunder.


    Vielleicht hat ein Forumsteilnehmer entsprechende Literatur oder Unterlagen


    zu dieser Abteilung (von Raben war in Afrika - Schutztruppe Kamerun).


    Grüße


    sendet


    Klaus (Fischer)

    Hallo miteinander,

    vielleicht kennt man das schon:


    Buch: Kraichgau 1945, Kriegsende und Neubeginn - Band I

    Dokumente aus den Militärarchiven

    Richard Eiermann / Patrick Remm

    Heimatverein Kraichgau e.V. / Sonderveröffentlichung Nr. 12

    Verlag Regionalkultur (1995)

    Bericht von Colonel Hatcher

    Kommandeur des 255. Infanterieregiments der 63. US-Infanteriedivision

    01.-03.04.1945 (Übersetzung)

    Von Heidelberg nach Bad Wimpfen

    Seite 170, Zeile 28-34:

    Das 1. Bataillon hatte Bad Wimpfen gegen geringen Widerstand besetzt und eine Haus-für- Haus-Durchsuchung nicht für nötig gehalten. Am Morgen marschierte eine Patrouille durch die Stadt und stieß auf eine kleine SS-Abteilung unter Führung eines Leutnants in dem Moment, als die vor das Haus traten, in dem sie die Nacht zugebracht hatten. Unsere Soldaten waren kaum weniger überrascht als die Deutschen, die offensichtlich gut geschlafen hatten – in der festen Überzeugzung, noch meilenweit von unseren Voraustruppen entfernt zu sein. Sie hatten von der nächtlichen Besetzung der Stadt nichts bemerkt. Die SS-Gruppe ergab sich ohne weiteres.


    Möglicherweise Leute von der SS-Sonderinspektion?


    Grüße von Klaus Fischer

    Hallo prometheus1,


    in meinen Kriegsgräberlisten des Heilbronner Hauptfriedhofs (74074 Heilbronn, Wollhausstraße 132) ist Werner Grözinger vermerkt,

    Blatt 21, lfd. Nr. 607. In Block 10, Reihe 5, Grab 50 beerdigt. Als Todesursache wird tödlicher Absturz angegeben (Eingeäschert mit dem Flugzeug)

    Beerdigt am 03.11.1942 in Heilbronn. Als Adresse/Wohnung wird Heilbronn, Karlstrasse 99 angegeben. Des weiteren wurde noch ein Familienregister

    mit der Nummer 114/158 vermerkt.


    Grüße

    von Klaus Fischer

    Hallo Alex,

    wegen einer Sterbeurkunde, und evtl. wegen dem fehlenden ärztlichen Bericht bin ich ja

    mit dem dortigen Standesamt in Mainhardt in Verbindung. Wäre deshalb auch selbst dorthin

    gefahren, aber - Corona läßt grüßen, - Besuchsverbot! In München ist nichts Neues zu finden,

    und Kinder hat er keine, der Weber, obwohl gemunkelt wird, dass es einige gäbe. Allerdings

    muss man sich an die amtlichen Tatsachen halten - kein eigener Nachwuchs und ledig.

    Die ehemalige WASt gibt ja, wie bekannt, eigentlich nur für direkte Nachkommen irgendwelche

    Auskünfte preis, und das nach einiger Wartezeit. Kriegsgräberlisten habe ich natürlich auch

    schon durch (Staatsarchiv Ludwigsburg EL 20/1 VI - Bü 144 - online). Jetzt muss ich abwarten,

    was in der Mainhardter Gemeindeverwaltung abläuft. Ich habe so das Gefühl, dass man an

    die "Altlast" Weber nicht so gerne ran will. Furcht vor unangenehmen Tourismus!?

    Melde mich wieder, wenn es Neuigkeiten gibt.

    Gruß

    von

    Klaus

    Hallo Johann Heinrich,

    besten Dank für den Hinweis zum Geburtstag des Major Meßner.

    Das kommt öfters vor, diese Zahlenverwechslungen, röm./arab.,

    besonders bei Truppenbezeichnungen, 1./.. und I. kann man

    ganz schön ins schleudern kommen. Hier auch die Auskunft zu

    Leif Stjerna,- er arbeitet an einem Buch mit dem Titel:

    "München 1914-1945 - Plätze und Personen", sowie ein

    weiteres Buch (fast fertig) über Berlin, wohl auch in gleicher

    Art und Weise.

    Grüße

    sendet

    Klaus

    Hallo Johann Heinrich,

    ja, - bei dem Pfarramt in Mainhardt habe ich ebenfalls nachgefragt, da gibt es keinen Eintrag zu Christian Weber.

    Mit Herrn Stjerna aus Schweden werde ich heute noch Kontakt aufnehmen um mehr über sein Projekt zu erfahren.

    Die Kriegsgräberstätte in Mainhardt habe ich durch die Weber-Recherchen etwas näher kennengelernt. Dort ist

    unter anderem ein Grab eines unbekannten Soldaten, welcher aber später identifiziert wurde, - da müßte der

    Grabstein geändert, bzw. erneuert werden. Der Name: Emrath, Horst, SS-Mann, * 27.07.1928 in (unbekannt),

    gefallen am 14.04.1945 in Geddelsbach/Gde. Bretzfeld (Hohenlohekreis), Grablage: Block III / Reihe 8 / Grab 13.

    Jetzige Grabsteininschrift: Zum Gedenken an einen Unbekannten Soldaten. Die zuständige Sachbearbeiterin

    im Mainhardter Rathaus ist über diese Sache informiert und bei der nächsten Sitzung wird darüber gesprochen.

    Ebenso müßten die Daten auf Webers Grabstein auf neusten Stand gebracht werden, das ist allerdings so eine

    Sache... Sobald darüber Klarheit herrscht werde ich den Volksbund informieren (bin dort Mitglied). Des weiteren

    entdeckte ich noch die Grabstätte eines dort begrabenen Majors. Vielleicht können die Daten jemand weiterhelfen:

    Meßner, Eugen, Major, * 14.11.1894 in Leonberg (bei Stuttgart), verstorben am 03.04.1945 in Mainhardt.

    Im Leichenschauregister ist folgender Eintrag: Erste Besichtigung durch den Leichenschauer: 22. Mai 1945,

    Befunde an der Leiche: Selbstmord durch Erhängen. Beerdigung wurde am 23. Mai 1945 in Mainhardt

    vollzogen. Grablage: Block III / Reihe 9 / Grab 7 (lt. Volksbund).

    Gruß

    von

    Klaus