Posts by Operation Bergahorn

    Hallo Anja,


    Und warum wurde das nicht einheitlich getragen? Bei der Marine trug man das auch links.

    bei der frühen Reichswehr (von Mai 1919 an) wurde vom Sanitätspersonal gemäss Gemäss Verfügung vom 5.5.1919 (Armee-Verordnungsblatt 1919 Ziffer 811) noch auf beiden Oberarmen ein Armspiegel mit Äskulapstab getragen.

    Gemäss der Neuregelung der Bekleidung und Ausrüstung des Reichsheeres vom 22.12.1920 (HVBl.1920 Ziffer 1368) wurde dann ab dem 1.Januar 1921 von Unterärzten das Dienststellungsabzeichen (Äskulapstab) auf dem rechten Unterarm getragen.

    Diese Regelung wurde dann auch später beim Heer innerhalb der Wehrmacht beibehalten.



    Ist das heute beim Heer auch noch anders, wie bei der Wehrmacht?

    Soweit ich weiss wird solch ein Abzeichen beim Heer der Bundeswehr vom Sanitätspersonal am Feldanzug nicht getragen.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    gemäss der H.Dv. 122 Teil A "Anzugordnung für das Reichsheer" vom 14.11.1934 wurde vom Sanitätsunterpersonal das Abzeichen mit dem Äskulapstab am rechten Unterarm getragen!





    Hallo Justus,


    aus dem Röntgenthread von neulich folgendes Bild: Aesculapstab am linken Arm

    das hängt nun wieder damit zusammen,dass es bei der Kriegsmarine natürlich andere Bestimmungen gab!

    Gemäss der M.Dv.260 "Bekleidungs- und Anzugs- Bestimmungen für die Kriegsmarine" vom 31.10.1935 wurden die Laufbahnabzeichen der Mannschaften unmittelbar über dem Mannschaftsdienstgradabzeichen getragen.




    Gruss Chris

    Hallo Thilo,

    umso peinlicher, wenn dann das Haus Wachenfeld fälschlich Haus Wachenheim genannt wird...

    hier kann man allerdings doch nur den Verfasser des Artikels die Schuld geben!


    Die von Johann Heinrich eingestelleten Zeitungsausschnitte sind zum Teil nicht alle inhaltlich richtig.


    Dies ist schliesslich nicht das erste mal das in diesen Fundstücken deutliche Fehler vorgekommen sind.

    Ich erinnere dort nur einmal an den Zeitungsausschnit zur Heeres-Reit-und-Fahrschule Krampnitz bei welchem fälschlicherweise als Leiter des Springstalls ein

    gewisser Rittmeister Monnie genannt wurde.



    Eventuell wurden dieser Fehler aber in einer späteren Ausgabe von der Redaktion korrigiert.


    Gruss Chris

    Hallo Thomas,


    die besagte Verfügung vom 13.03.1939 (M.V.Bl. 1939 S.181-182) ergänzte bzw. berichtigte die Marine Bekleidungs- und Anzugsbestimmungen und regelte somit auch die

    entsprechenden Abzeichen für die Marine-Artillerie.

    Hier ist dazu einmal der entsprechende Ausschnit der Verfügung.Verfügung.jpg




    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo pvt.snafu,


    Warum sollte die Wehrmacht die russische Zivilbevölkerung besser behandeln als die Soldaten der Roten Armee?

    diesbezüglich kann ich dir ebenso den Thread Verhältnis der Wehrmacht etc zur Landbevölkerung an der Ostfront empfehlen,in welchem gerade auch auf die Wichtigkeit einer guten Behandlung der russischen Zivilbevölkerung durch die Wehrmacht eingegangen wird.



    Hallo Justus,

    Einmal (provokant) umformuliert: Gab es seitens der deutschen Wehrmacht etwa weniger Vergewaltigungen als in anderen Armeen, weil die "Manneszucht", also die Aufrechterhaltung der soldatischen Disziplin innerhalb der Wehrmacht, eine so herausragende Wertigkeit besaß?

    natürlich ist dies eine sehr schwierige Frage,dennoch muss man schon die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Manneszucht innerhalb der Wehrmacht als wirklich sehr hoch einstufen.

    Insbesondere die unzähligen Befehle ,welche sich permanent mit jeglichen Verstössen gegen die Disziplin und Manneszucht beschäftigen, geben diesbezüglich einen sehr guten Hinweis auf deren besonderen Stellenwert.


    Gerade das Ansehen der Wehrmacht sollte demnach stets gewahrt werden und wurde somit auch immer wieder ausdrücklich betont.


    So heisst es z.B. im Merkblatt für das Verhalten des deutschen Soldaten in den bestzten Ostgebieten vom 8 Juni 1942:


    ,,Der deutsche Soldat ist in den besetzten Gebieten der Repräsentant des Deutschen Reiches und seiner Macht.Er soll sich als solcher fühlen und entsprechend auftreten.

    Dieser Standpunkt allein ist geeignet,dem deutschen Heer im fremden Lande die gebührende Achtung zu sichern.''


    Sowie an anderer Stelle:


    ,,Einwandfreie Haltung,tadelloses Auftreten in der Öffentlichkeit und straffe Disziplin sind am besten geeignet,dem deutschen Soldaten Achtung bei der Zivilbevölkerung der besetzten Grebiete zu verschaffen.''




    Gruss Chris

    Hallo pvt.snafu,



    Wie Paul Spohn schon erwähnt hatte wurde das Standrecht erst zum Ende des Krieges gegen die eigenen Streitkräfte eingeführt. Davor gab es das Standrecht nur bei der Polizei, Gestapo und SD zur Aburteilung von Zivilisten.

    das ist allerdings vollkommen falsch!


    Gemäss der Vierten Verordnung zur Durchführung und Ergänzung der Verordnung über das militärische Strafverfahren im Kriege und bei besonderem Einsatz vom 1. November 1939

    wurde die Kriegstrafverfahrensordnung (KSTVO) um den §13a "Standgerichte" bereits erweitert.


    Den Bestimmungen der KSTVO waren zudem alle Soldaten und Wehrmachtbeamten bei begangenen Straftaten unterworfen.



    Gruss Chris

    Hallo Johannes Maria,


    Dabei ist oft die Rede von " Reiterregiment" und " Kavalerieregiment" und ich frage mich, ob es nur eine Umbenennung ist oder ob es gewaltige Unterschiede zwischen beiden gibt .

    da Reiterregimenter und Kavallerieregimenter bis zur Mobilmachung zeitgleich nebeneinander bestanden,gab es demnach natürlich auch einige Unterschiede in deren Organisation.

    Ein Kavallerieregiment bestand damals aus 5 Reiterschwadronen,3 Radfahrschwadronen,1 motorisierten und 1 Nachrichtenschwadron.

    Im Gegensatz dazu bestand ein Reiterregiment aus 5 Reiterschwadronen mit leichten und schweren Maschinengewehren und 1 Stabsschwadron,welche wiederum Pionier-, Pak und einen Kavalleriegeschützzug beinhalteten.


    Aus den Kavallerieregimentern sollten zudem im Kriegsfalle sowie für Manöver insgesamt 3 Aufklärungsabteilungen gebildet werden.

    Des weiteren finden sich bei den Kavallerie- sowie Reiterregimentern auch zahlenmäßige Unterschiede bei den Friedensstärkenachweisungen.



    Gruss Chris


    (Quelle:Freiherr von Wechmar,Dienst bei den Waffen - Heft 2 Kavallerie)

    Hallo pvt snafu,


    Da es sich im Osten um einen Rassenkrieg handelte war eine Vergewaltigung eine "Schwäche im Charakter".

    Einvernehmlicher sexueller Kontakt viel unter die Rassenschande (auch Blutschande genannt) und war eine Straftat.

    Diese Behauptung die du hier aufstellst ist vollkommen falsch!

    Die russische Bevölkerung setzte sich gemäss nationalsozialistischer Ansicht rassisch auch aus einem großen Teil artverwandten Blutes zusammen,sodass der Begriff Rassenschande (Blutschande) hier keinesfalls zutrifft!


    Gruss Chris

    Hallo Pirmasens,


    bei dem Dienstrang auf dem Bild scheint es sich um einen Regierungsbauratanwärter d.R. zu handeln.

    Diese Stelle wurde durch Verfügung vom 24.2.1944 (HM 1944 Nr.131) als Eingangsstelle mit dem militärischen Rang eines Oberfähnrichs innerhalb des höheren technischen Dienstes geschaffen.




    Gruss Chris

    Hallo Arnd,


    Der Fähnrich hatte bereits die Kragenspiegel der Offiziere (grau unterlegt) und die Offizieresmütze, mit silberner Kordel!

    das ist allerdings nicht richtig!

    Gemäss der Verfügung vom 22.2.1936 trugen lediglich die Oberfähnriche,Unterärzte,Unterveterinäre und Oberfeuerwerker nach bestandener Offizierprüfung die Mützenkordel für Offiziere.


    Desweiteren entfielen ursprünglich laut den "Ergänzungsbestimmungen für die Offizierlaufbahnen im Heere während des Krieges" vom 30.1.1940 die Bezeichnung Fähnrich und Oberfähnrich für die Dauer des Krieges,bis durch Verfügung vom 1.7.1943 der Dienstgrad Oberfähnrich dann wieder eingeführt wurde. An Stelle des Fähnrichs trat zudem der Dienstgrad Fahnenjunker-Feldwebel (Wachtmeister).



    Gruss Chris


    (Quelle:Schlicht/Angolia "Das Heer")

    Hallo zusammen,


    dem Einwand Peters bezüglich der dunkleren Waffenfarbe kann ich nur vollkommen zustimmen.Auf dem Bild erkennt man die Waffenfarbe am Waffenrock an den Vorstößen am Kragen,der Schulterklappe, vorn herunter (entlang der Knöpfe) sowie an den Kragenpatten.Diese in Verbindung mit der Granate des Schützenabzeichens weisen die Person somit als einen Oberwachtmeister der Artillerie aus.


    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo Willyeksner,

    Quote

    die Armbinde eines Kreisleiters sollte beim Eichenlaub zwei goldene Paspel haben.

    Auf dem Fotos ist nur eine zu sehen.

    damit hast du vollkommen Recht,allerdings vermute ich ebenso wie Max das die zwei goldenen Streifen auf dem Foto lediglich nur ineinander “verschwommen” sind und somit jeweils nur wie ein einzelner Streifen wirken.


    Von daher halte ich an meiner Vermutung,dass es sich auf dem Bild um einen Kreisleiter handelt,weiterhin fest.


    Gruß Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo Thomas,


    Ein Obergemeinschaftsleiter hat einen goldenen Streifen unter den Sternen,

    dieser hier hat aber zwei Streifen, deutlich erkennbar durch eine schwarze Unterteilung.

    Somit wäre das ein Hauptgemeinschaftsleiter.

    wie Ulf und Max bereits vermutet haben handelt es sich auf dem Spiegel um keinen zweiten Dienstrang Streifen,sondern lediglich um den bei den Uniformen der NSDAP genannten Spiegelpaspel (bei der Wehrmacht Vorstoss genannt).

    Auf dem von Max eingestellten Bild scheint es sich zudem um einen Vorstoss/Paspel/Einfassung des Spiegels sowie des Kragens und der Hakenkreuzarmbinde in der weissen Farbe der Kreisleitung der NSDAP zu handeln.

    In diesem Fall wäre dann in Verbindung mit der Hakenkreuzarmbinde als Dienstellungsabzeichen die abgebildete Person ein Kreisleiter im Range eines Obergemeinschaftsleiters.



    Gruss Chris


    (Quelle:Organisationsbuch der NSDAP 1943)