Posts by Operation Bergahorn

    Hallo Lutz,


    sind auf den Bildern deines Opas eventuell irgendwelche Ärmelstreifen zu erkennen?

    Diese könnten zumindest schoneimal Auskunft über den Zeitpunkt der Zugehörigkeit zur SA deines Opas geben.


    Gruss Chris

    Hallo IR75,


    Bei den Dienstgradabzeichen hatte ich mich an #8 orientiert.

    die von Thomas erwähnten Dienstgradabzeichen haben mit der Einführung am 22.8.1942 die wie auf deinem eingestellten Bild zu sehenden Dienstgradabzeichen für den Sportschutz -(Tranings)anzug ersetzt.



    Gruss Chris

    Hallo IR75,


    wie Johann Heinrich schon richtig vermutet hat,handelt es sich auf dem von dir eingestellten Bild um die Dienstgradabzeichen für den Sportschutz -(Tranings)anzug wie sie gemäss der Anzugordnung (H.Dv122 A) zu tragen waren.

    Die 2 weissen Streifen stehen demnach für einen Offizier.



    Gruss Chris

    Hallo Karl,


    ersteinmal gilt es zwischen der eisernen Portionen und den eisernen Rationen zu unterscheiden.

    Letztere waren wie von Thomas schon richtig vermutet für Pferde/Tragtiere bestimmt.


    Aber....hat jemand schon einen Befehl dazu gesehen oder verfügbar und kann den bitte hier einstellen?

    Dass die Freigabe der ER in kleineren Gruppen mündlich erfolgt sein kann ist mir klar. Aber bei größeren Einheiten, z. B. in Kesseln/Festen Plätze etc.?

    Und ggf. welcher Dienstgrad entschied das....der jeweil Ranghöchste, z. B. bei einer Kompanie/Zug/Gruppe. Gibt es dazu Beispiele?

    Dies regelte die die H.Dv. 86/1 "Vorschrift für die Verpflegung der Wehrmacht bei besonderem Einsatz" vom 15.5.1939 bzw. deren Neufassungen.

    Darin heisst es unter Nr.32:

    ,,... Die eisernen Portionen dürfen nur beim vollständigen Fehlen anderer Verpflegungsmittel - bei drohendem Verderb auch zum Zwecke der Auffrischung - und nur auf ausdrücklichen Befehl

    des Truppenbefehlshabers angegriffen werden.Im Notfalle sind auch selbstständige Führer kleinster Abteilungen hierzu berechtigt."


    Jeder Verbrauch dieser eisernen Portionen musste darauf sofort gemeldet sowie Ersatz beantragt werden.




    Gruss Chris

    Hallo Peter,


    Der Betreffende hätte also nach mindestens 4 Jahren Gesamtdienstzeit Feldwebel werden können, davon 2 Jahre im Dienstgrad eines Unteroffiziers.

    das ist allerdings nicht ganz richtig!

    Gemäß der H.Dv. 29 a "Bestimmungen über die Beförderung und Ernennung der Unteroffiziere und Mannschaften während des Krieges" war es durchaus möglich das Unteroffiziere mit 12jähriger Gesamtdienstzeit

    bei nachgewiesener Eignung als Zugführer nach bereits 6-monatiger Unteroffizierdienstzeit zum Feldwebel befördert werden konnten.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo Thomas,


    Die Soldaten tragen den Anzug aus Drillich, wie er zur Arbeit und zur Ausbildung innerhalb der Kasernen (hier Barackenlager) getragen wurde, allerdings nicht in der frühen 'Salz und Pfeffer' genannten hellen Form, sondern in Feldgrau oder Schilfgrün. Ich weiß nicht mehr genau, wann dieses Zeug eingeführt wurde, meine aber etwa 1942.


    die schilfgrüne Färbung für die Drillichanzüge wurde bereits mit der Verfügung vom 12.2.1940 (HVBl. 1940 Teil B Nr.129) vorgeschrieben.



    Gruss Chris

    Hallo Bert,


    Bei den Achselstücken fehlen aber die beiden Streifen für den Oberfähnrich.

    diese "Streifen" gab es für Oberfähnriche nicht!

    Mit der Wiedereinführung des Dienstgrades "Oberfähnrich" am 1.7.1943 wurde ebenso deren Uniformierung geregelt ,wobei Oberfähnriche die Dienstgradabzeichen eines Oberfeldwebels ihres Truppenteils trugen.




    Gruss Chris


    (Quelle:Schlicht/Angolia - Das Heer)

    Hallo Thomas,


    Meinem Wissensstand nach wurden die m.SPW erst ab dem Westfeldzug truppenversuchsweise eingesetzt, also dürften sie beim Polenfeldzug noch gefehlt haben.

    mit dieser Annahme liegst du allerdings falsch!

    Eine geringe Anzahl von Schützenpanzerwagen (Sd.Kfz.251) wurden auch bereits während des Polenfeldzuges von der 1.Panzerdivision eingesetzt.




    Gruss Chris



    (Quelle:Uwe Feist/Kurt Rieger - Schützenpanzerwagen)

    Hallo Karl,


    Die Frage bleibt aber, ob Kräfte unmittelbar taktisch im Zusammenwirken mit Landstreitkräften eingesetzt wurden/waren? Ob diese Zusammenarbeit bereits vor dem Krieg durchgespielt wurde.

    zu einem solchen direktem Zusammenwirken zwischen Truppen des Heeres und der Luftwaffe kam es beispielsweise beim grossen Wehrmachtmanöver 1937.

    In einigen Berichten zu diesem Manöver heisst es,dass die am 26. September angreifenden Panzerverbände direkt von Einheiten der Luftwaffe unterstützt wurden.




    Gruss Chris


    (Quelle:Jahrbuch des deutschen Heeres,Zeitschrift "Die Wehrmacht")

    Hallo Michael,


    Aber warum stieß man den an schon auf Wiedertand bei der Operation Barbarossa ?


    Es musste ja wohl, in irgendeiner Weiße, etwas vorbereitet gewesen sein, oder … ?

    bei der Abteilung "Fremde Heere Ost" des OKH hatte man bis kurz vor Beginn des Russlandfeldzuges zwar Truppenverstaerkungen im Westen der Sowjetunion wahrgenommen,dennoch wurden

    diese als defensive Massnahmen (Grenzsicherung) eingestuft.Dies geht besonders aus den entsprechenden Lageberichten des OKH hervor.

    Fuer konkrete Angriffsabsichten von Seiten der Sowjetunion gab es allerdings keinerlei Belege.



    Gruss Chris

    Hallo Zag,


    Vielleicht findet sogar jemand eine Vorschrift, die so ein aussteigen vorsah,

    obwohl hinten eine Tür, beim 251 eine Doppeltür, vorhanden war und die Gruppe einigermaßen

    durch das Fahrzeug geschützt aussteigen und sich seitlich formieren konnte.

    hier muss man natuerlich zwischen dem "Absitzen" und dem "Abspringen" unterscheiden.

    Das Abspringen war speziell dafuer vorgesehen die Gruppe schnellstmoeglichst vom Schuetzenpanzerwagen zu trennen.

    In der H.Dv.499/4a "Ausbildung und Einsatz der Panzergrenadierkompanie a" vom 25.5.1942 heisst es dazu.:

    ...Auf das Kommando "Abspringen!" springt die Gruppe ohne Fahrer und Beifahrer mit den Waffen rasch ueber den Bordrand und durch die Tuer nach allen Seiten ab und sammelt in Deckung um den Gruppenfuehrer."




    Gruss Chris

    Hallo Bert,


    Eher trifft die Vermutung zu, dass die NSDAP das Kreuz der Finnen nachahmte.


    Es könnte in der Tat sein, dass sich "der Führer" sein Hakenkreuz bei den Finnen abkopierte. Seine malerischen Fähigkeiten reichten dazu jedenfalls aus.

    ist dir eigentlich bekannt,dass das Hakenkreuz schon vor Tausenden von Jahren vor unserer Zeitrechnung als Heilszeichen verwendet wurde?

    Fuer die Nazis eignete sich das Hakenkreuz als Symbol ja auch besonders aus dem Grunde,da es selbst bei den alten Germanen weit verbreitet war und es somit auch ideologisch eine direkte Verbindung dazu gab.So kommt das Hakenkreuz beispielsweise auch auf dem germanischen Lanzenblatt von Müncheberg und Kowel vor.

    Die Annahme das die Nazis das Hakenkreuz evtl. von den Finnen abkopierten ist daher voellig falsch!




    Gruss Chris

    Hallo Bernhard,


    ich finde deine Idee zwar gut,denke aber das sich diese nicht so einfach umsetzen laesst.

    Wenn man allein an die Vielzahl von Uniformteilen,Ausreustungsstuecken,Abzeichen und die dazugehoerigen Anzugsbestimmenungen/Verordnungen etc.denkt,sollte schon klar werden wie umfangreich diese Zeitschiene dann sein wuerde.

    Desweiteren muesste man diese dann auch fuer die Luftwaffe,Kriegsmarine und evt. auch fuer die Waffen-SS,Polizei,RAD, usw. fortfuehren.



    Gruss Chris

    Hallo Ingo,


    in " Friedenszeiten" verfügten die Infanterieeinheiten über keinerlei "Kavallerie". Lediglich die Kompaniechefs, Regiments- u Bataillonsführung waren mit Reitpferden ausgestattet. Sonst nur Zugpferden für die Gespanne.


    Mit der Mobilmachung 1939 wurden in vielen Infanterieregimentern sogenannte " Regiments-Reiterzüge" aufgestellt.

    woher stammt denn diese Information?

    Dies ist naemlich falsch!


    Die Infanterie- Reiterzüge wurden innerhalb des Heeresaufbaus bereits im Jahre 1935 aufgestellt!

    Desweiteren verfuegten ebenso die Infanteriegeschützkompanien und Maschinengewehrkompanien auch ueber Meldereiter.



    Gruss Chris



    (Quelle:Klaus Christian Richter - Die Geschichte der deutschen Kavallerie 1919-1945,versch. Kriegsstärkenachweise von 1937)

    Hallo zusammen,


    Hallo Karl,


    das Visier des G1, FN - Gewehrs oder FAL, Kal. 7,62 Nato, Hersteller Fabrique Nationale Herstal, früher FN de Guerre, Belgien hat ein verstellbares Visier von 100 bis 600 m, jeweils in 100 m Visierentfernung verstellbar.


    diesbezueglich heisst es im Buch "Der Dienstunterricht im Heere" 17.Auflage von 1960 zur Visiereinrichtung des FN-Gewehrs:

    ,,...Die Visiereinrichtung besteht aus dem justierbaren Korn mit Kornschutz auf dem Gasentnahmeblock und der Lochkimme.

    Die Lochkimme ist von 200-600 m Entfernung um je 100m steigend bzw. fallend seinstellbar."



    Gruss Chris

    Hallo Rüdiger,


    was steht hinter der "unsachgemäßen Behandlung" und den "großen Verlusten".

    Hast Du Beispiele dazu oder kannst du das näher beziffern?

    hierzu finden sich insbesondere im Buch "Das deutsche Heeresveterinaerwesen im Zweiten Weltkrieg" von Wilhelm Zieger einige Informationen.


    Darin wird beispielsweise von erschreckend hohen Pferdeausfaellen bei Einheiten denen es and erfahrenem Personal fehlte gesprochen.

    Ebenso wird eine Abteilung erwaehnt,bei welcher die Geschirre ein Vierteljahr nicht abgenommen wurden und so teilweise schwerste Halsverletzungen entstanden sind.


    Desweiteren gibt es auch etliche Auswertungen verschiedener Einheiten,welche sich mit den Pferdeausfaellen und Verlusten beschaeftigten.




    Hallo Paul,



    Aber bereits in der Ausbildung wurde den Pferden nichts geschenkt. Gerte und Peitsche waren die wichtigsten Werkzeuge bei der Ausbildung, von den Tieren wurde unbedingter Gehorsam verlangt, sprich absolute Unterwerfung.

    Und um den Tieren das beizubringen wurden - aus heutiger Sicht - viele unschöne und meist brutale Methoden angewendet. Deren Anblick man sich, seinen Kindern und Enkeln heute nicht mehr zumuten würde.

    woher stammt denn diese Information?Hast du dafuer irgendwelche Belege?



    Und um den Tieren das beizubringen wurden - aus heutiger Sicht - viele unschöne und meist brutale Methoden angewendet. Deren Anblick man sich, seinen Kindern und Enkeln heute nicht mehr zumuten würde.

    Hier kann ich dir absolut nicht zustimmen!
    Sind dir denn die heutigen Skandale rund um die Dressurausbildung und generell die Tierquaelerei von Pferden nicht bekannt?




    Gruss Chris