Posts by Operation Bergahorn

    Hallo zusammen,


    ich möchte an dieser Stelle ebenso auf das am 15.April 2021 erschienene Buch "Tagebuch für Walter Fritzsch" hinweisen.


    cover_walter_fritzsch_buch.jpg


    Das Buch enthällt überaus interessante Auszüge aus dem Tagebuch des legendären Trainers Dynamo Dresden's (Der kleine General), welches Fritzsch in der Zeit von 1938 bis 1995 führte.

    Walter Fritzsch diente zudem während des 2 Weltkrieges in der Wehrmacht,wo er u.A. als MG Schütze am Russlandfeldzug beim Schützen Regiment 101 teilnahm und im September 1943 das Eiserne Kreuz 2.Klasse erhielt.



    ISBN 978-3-00-063004-0

    480 Seiten (ca. 400 Fotos und Abbildungen)

    Gewicht: ca. 2.300 Gramm

    Preis: 48 Euro

    Erscheinungsdatum: 15. April 2021



    Gruss Chris

    Hallo Raúl,


    im Anhang habe ich lediglich einen PK Bericht aus der Zeitschrift "Die SA" Folge 25 1940 in welchen der Tod des Bataillons- Kommandeurs Major Raben durch flankierendes MG Feuer beschrieben wird.

    Desweiteren habe ich noch eine Todesanzeige des Majors und SA Standartenführers August Raben aus dem Völkischen Beobachter vom 26. Juni 1940 sowie ein Bild aus dem Heft "Regiment Feldherrnhalle".



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei den Schulterklappen eventuell um die frühe Spitze Form handeln könnte welche keine Umrandung in der Waffenfarbe besaß.


    Gruß Chris

    Hallo Tobi,


    1. Zu dem ersten Foto finde ich nichts zu dem Kragenspiegel und der Uniform. Könnte das von der SA sein?

    auf dem Bild scheint es sich um den Mantel der SA mit Kragenspiegeln eines Rottenführers zu handeln.

    Die Farbe der Kragenspiegel könnte zudem auf eine Zugehörigkeit zur Gruppe Südwest hindeuten.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    zu dem genannten Unteroffizier Alois Zmugg aus dem Schützen-Regiment 114 noch ein paar ergänzende Daten

    in Ergänzung dazu noch die Information, dass Alois Zmugg vor dem Krieg als Sturmbannführer den I. Sturmbann der 25. SA Standarte in Aachen (Gruppe Niederrhein) führte.

    (Quelle:"Der SA Führer" Jhg 7- 1942 Heft 2)


    Im Anhang dazu noch zwei weitere Bilder des Besuches der 7 SA Ritterkreuzträger beim SA Stabschef Lutze in Berlin, welches den Unteroffizier Alois Zmugg ganz links und in der Mitte des 2ten Bildes zeigt.

    SA Ritterkreuzträger.jpg


    SA Ritterkreuzträger 2.jpg



    Gruss Chris

    Hallo JR,


    in einem Bericht der Zeitschrift "Der SA Führer" Heft 6 1943 heisst es, dass Viktor Lutze viermal ehrenvolle Verwundungen erlitt und durch Minensplitter das linke Auge verlor.


    in der Verlustliste wird Viktor Lutze nur einmal, 1916, als Angehöriger der 6./369 als leicht verwundet geführt

    Desweiteren war Lutze ebenso als Angehöriger des Reserve-Infanterieregiments 15 an der Front eingesetzt.

    Gegebenfalls erlitt er die weiteren Verwundungen in dieser Einheit.


    Gruss Chris

    Hallo KS,


    wenn Du dir den Einstieg des Beiwagens anschaust sowie Federung und Rahmenhalter, dann muss das BMW R-12 Modell (wenn es denn abgeklebte BMW Embleme sind), schonmal verändert worden sein!

    es handelt sich hierbei ja auch um die 3 Version der BMW R12 mit vereinfachten Armee-Schutzblechen sowie dem Einheitsbeiwagen.

    Diese Version sollte dennoch allgemein bekannt sein.


    Gruss Chris

    Hallo,


    hier auch noch ein sehr schönes Foto eines Krad mit Beiwagen. Eine BMW ist es wohl nicht. Ist das eine Zündapp 750?


    Wobei immernoch ganz oben bei mir die BMW R-12 in der Optik, Gewicht und Leistung steht. Auch mit Beiwagen. Da freu ich mich immer über Fotos.

    bei dem abgebildeten Gespann handelt es sich um eine BMW R12!

    Am Rahmen sowie auch am Seitenwagen lässt sich sogar das BMW Emblem erkennen.


    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    in Ergänzung zu dem von Jockel erwähnten Abkommen sollte allerdings noch erwähnt werden,dass diese Regelungen (wie auch die spätere Anordnung 1/44 des Reichsschatzmeisters Schwarz vom 7.1.1944) ebenso für bei der Waffen-SS dienende HJ-Mitglieder galt!

    Generell sei dazu angemerkt das der §26 des Wehrgesetzes während des Krieges ebenso für die Soldaten der Waffen-SS Gültigkeit besass und die Parteizugehörigkeit für diese somit ebenfalls ruhte.

    Bereits am 8.November 1939 hatte der Reichsschatzmeister der NSDAP Franz Xaver Schwarz dazu klargestellt,dass auch die Beitragspflicht für alle zur Wehrmacht und zu den bewaffneten Einheiten der SS eingezogenen Parteigenossen ruht.


    Im Buch Hitlers Parteigenossen:Die Mitglieder der NSDAP 1919-1945 von Jürgen Falter,wird ebenso ein Fall beschrieben,bei welchem einem Unterscharführer der Waffen-SS vom Reichshauptstellenleiter mitgeteilt wurde das die Aufnahme in die NSDAP für ihn aufgrund des §26 des Wehrgesetzes nicht in Frage komme.

    War die Waffen-SS demnach nun aber auch unpolitisch?

    Es ist von daher eine völlige Fehlauffassung das der §26 des Wehrgesetzes die Wehrmacht als politisch neutral ausrichtete.



    Gruss Chris

    Hallo Thilo,

    die SA-Standarte 129 hatte ihren Sitz in Gerauden/Ostpreußen.

    die Standorte der jeweiligen SA-Standarten waren allerdings des öfteren auch Änderungen unterworfen wonach eine Zuordnung z.T. an eine Zeitspanne gebunden ist.Desweiteren gab es bestimmte Standartennummern sogar mehrfach.

    Laut dem Standortverzeichnis der Sturmabteilungen der NSDAP (Stand 1.11.1935) gab es dazu noch die 129 SA-Standarte mit Standort in Naugard innerhalb der Gruppe Pommern mit apfelgrünen Kragenspiegeln und weißen Nummern im Gegensatz zu dunkelweinroten Kragenspiegeln mit schwarzen Nummern der Gruppe Ostland (Stand 1.März 1934).




    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    es scheint sich bei dem Abzeichen auf der Schulterklappe um ein gotisches E zu handeln, welches laut Verfügung vom 26.6.1935 (HM 1935 Nr.290) von den Ergänzungseinheiten getragen wurde.

    Das gotische E fiel allerdings bereits durch die Verfügung vom 8.10.1936 (HM 1936 Nr.664) wieder weg.


    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    als Ergänzung der bereits aufgeführten Daten hier noch der Verweis auf die NSDAP Mitgliedschaft Maximilian Wenglers (Mitgliedsnummer:5610330) mit dem Aufnahmedatum vom 1.5.1937.(Quelle:NSDAP Karteikarte)


    Desweiteren war Maximilian Wengler seit 1933 Mitglied der SA und wird in der Zeitschrift "Der SA Führer" Heft 4 vom April 1944 als Sturmführer eines Reservesturmes des 6. Sturmbannes der 73 Standarte Essen der Gruppe Niederrhein.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    noch als Nachtrag zu dem Dienstgrad:

    Durch die Verfügung Nr.11 000 des Hauptamtes Führung der Obersten SA-Führung "Dienstgrade in der SA" wurde der neue Dienstgrad Hauptsturmführer im Verordnungsblatt der OSAF Nr.10 vom 29.Dezember 1939 bekanntgegeben.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    ergänzend zum Thema Flussübergänge heisst es in der

    H.Dv. 470/7 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe - Die mittlere Panzerkompanie" vom 1.5.1941 unter >Angriff über Flüsse< :


    ,,...154. Beim Kampf um Flussübergänge wird es vornehmlich Aufgabe der mittleren Kompanie sein,den Feuerschutz für das Übersetzen und den Angriff über den Fluss für die leicheten Kompanien oder

    die Schützen zu übernehmen.


    155. Die einzelnen Züge müssen am diesseitigen Ufer so in halb verdeckte Feuerstellungen gehen,dasssie feindliche Widerstandsnester schnell unter zusammengefasstes Feuer nehmen können.

    Rascher Wechsel der Feuerstellungen ist meist geboten,damit der Gegner auf dem jenseitigen Ufer keine Zeit zur wirksamen Bekämpfung des einzelnen Panzerkampfwagens gewinnt."



    Gruss Chris

    Hallo Karl,


    Außer diesen grundsätzlichen H.Dv. en sind die hierzu speziell ergangen Vorschriften, z. B. D 645 " Kampfweise der Panzereinheiten gegen Panzerkampfwagen"

    Der von dir genannte Titel dieser Vorschrift ist allerdings falsch!

    Die korrekte Bezeichnung lautet der D 645 lautet "Ausbildungsanweisung für die leichte und mittlere Panzerkompanie 1939 im Gefecht" und datiert vom 1.3.1939.


    Hierzu muss allerdings erwähnt werden das die H.Dv. 470/6 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe - Die leichte Panzerkompanie" vom 2.9.1940 zwar auf diese Vorschrift noch verweist,die

    H.Dv. 470/7 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe - Die mittlere Panzerkompanie" vom 1.5.1941 allerdings nicht.


    Diese enthält bereits einen eigenen Abschnitt über den "Kampf -Panzer gegen Panzer-,genauso wie die H.Dv.470/10 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe - Vorläufige Richtlinien für Führung und Kampf des Panzer-Regiments und der Panzer-Abteilung" vom 18.1.1941.



    Gruss Chris

    Hallo Thomas,


    Wer weiß, was mit den Kragenlitzen auf dem ersten Bild los ist? Zur geschmückten Feldbluse, die er auf diesem vermutlich frühesten Bild trägt, gehörten Kragenpatten oder Litzen? Bin mir da gerade unsicher.

    zum eigenen Anzug der Unteroffiziere und Mannschaften waren laut Verfügung vom 10.12.1934 (AHM 34 Nr.136) Kragenpatten am eigenen Anzug zugelassen.Allerdings war der Vorstoss vorn herunter,wie er auf dem Bild zu sehen ist,nicht zugelassen.



    Gruss Chris