Posts by Operation Bergahorn

    Hallo Arnd,


    Der Fähnrich hatte bereits die Kragenspiegel der Offiziere (grau unterlegt) und die Offizieresmütze, mit silberner Kordel!

    das ist allerdings nicht richtig!

    Gemäss der Verfügung vom 22.2.1936 trugen lediglich die Oberfähnriche,Unterärzte,Unterveterinäre und Oberfeuerwerker nach bestandener Offizierprüfung die Mützenkordel für Offiziere.


    Desweiteren entfielen ursprünglich laut den "Ergänzungsbestimmungen für die Offizierlaufbahnen im Heere während des Krieges" vom 30.1.1940 die Bezeichnung Fähnrich und Oberfähnrich für die Dauer des Krieges,bis durch Verfügung vom 1.7.1943 der Dienstgrad Oberfähnrich dann wieder eingeführt wurde. An Stelle des Fähnrichs trat zudem der Dienstgrad Fahnenjunker-Feldwebel (Wachtmeister).



    Gruss Chris


    (Quelle:Schlicht/Angolia "Das Heer")

    Hallo zusammen,


    dem Einwand Peters bezüglich der dunkleren Waffenfarbe kann ich nur vollkommen zustimmen.Auf dem Bild erkennt man die Waffenfarbe am Waffenrock an den Vorstößen am Kragen,der Schulterklappe, vorn herunter (entlang der Knöpfe) sowie an den Kragenpatten.Diese in Verbindung mit der Granate des Schützenabzeichens weisen die Person somit als einen Oberwachtmeister der Artillerie aus.


    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo Willyeksner,

    Quote

    die Armbinde eines Kreisleiters sollte beim Eichenlaub zwei goldene Paspel haben.

    Auf dem Fotos ist nur eine zu sehen.

    damit hast du vollkommen Recht,allerdings vermute ich ebenso wie Max das die zwei goldenen Streifen auf dem Foto lediglich nur ineinander “verschwommen” sind und somit jeweils nur wie ein einzelner Streifen wirken.


    Von daher halte ich an meiner Vermutung,dass es sich auf dem Bild um einen Kreisleiter handelt,weiterhin fest.


    Gruß Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo Thomas,


    Ein Obergemeinschaftsleiter hat einen goldenen Streifen unter den Sternen,

    dieser hier hat aber zwei Streifen, deutlich erkennbar durch eine schwarze Unterteilung.

    Somit wäre das ein Hauptgemeinschaftsleiter.

    wie Ulf und Max bereits vermutet haben handelt es sich auf dem Spiegel um keinen zweiten Dienstrang Streifen,sondern lediglich um den bei den Uniformen der NSDAP genannten Spiegelpaspel (bei der Wehrmacht Vorstoss genannt).

    Auf dem von Max eingestellten Bild scheint es sich zudem um einen Vorstoss/Paspel/Einfassung des Spiegels sowie des Kragens und der Hakenkreuzarmbinde in der weissen Farbe der Kreisleitung der NSDAP zu handeln.

    In diesem Fall wäre dann in Verbindung mit der Hakenkreuzarmbinde als Dienstellungsabzeichen die abgebildete Person ein Kreisleiter im Range eines Obergemeinschaftsleiters.



    Gruss Chris


    (Quelle:Organisationsbuch der NSDAP 1943)

    Hallo ZAG,


    könnte es sein, dass dieses Goebbels-Zitat erst in der Nachkriegszeit aufgehängt wurde?

    mit dieser Vermutung liegst du wohl vollkommen richtig!

    Kommunistische Propaganda war natürlich nach dem Sieg der Roten Armee ein weit verbreitetes Mittel um die deutsche Bevölkerung für den "neuen" Sozialismus der späteren DDR zu gewinnen.

    Im Anhang habe ich dazu ein ähnliches Bild aus dem Bundesarchiv sowie einen Link zu weiteren Plakaten. zur Seite



    Gruss Chris



    (P.S. : Link konnte leider nicht in Blau eingestellt werden)

    Hallo Ingo,


    Die helle (weiß?) Waffenfarbe der Kragenspiegel und die Litzen der Schulterklappen lassen auf die Waffengattung "Infanterie" schließen

    hierzu möchte ich allerdings hinweisen das man die Waffengattung bei dem von Conny eingestellten Bild lediglich nur and dem Vorstoß (Umrandung) an der Schulterklappe erkennen kann!

    Bei den Doppellitzen am Kragen handelt es sich zudem um die sogenannten einheitlichen Doppellitzen,bei welchen der Litzenspiegel nicht mehr in der Waffenfarbe gehalten war.



    Gruss Chris

    Hallo Michael,


    bei den beiden Fotos vermute ich Unteroffizier

    ja,deine Vermutung ist vollkommen richtig!

    Der Verlauf der Tresse am Kragen hängt von der jeweiligen Uniform ab.

    Auf dem linken Bild trägt der Unteroffizier einen Waffenrock bei welchem die Tresse am oberen Rand entlang läuft,bei der Feldbluse hingegen läuft die Tresse entlang des unteren Kragenrandes.



    Gruss Chris


    (Quelle:Schlicht/Angolia)

    Hallo zusammen,


    das Witze im Allgemeinen auch als Mittel zur Zersetzung der Wehrkraft dienten war selbstverständlich auch der Wehrmachtsführung bekannt.

    Im Anhang dazu einmal ein Ausschnitt zur Belehrung aus den vom OKW veröffentlichten "Mitteilungen für das Offizierkorps" vom November 1942.



    Gruss Chris

    Files

    • Witze.jpg

      (369.5 kB, downloaded 56 times, last: )

    Hallo Christian,


    Gab es eine Tragemöglichkeit des Abzeichens auf der Feldmütze? Auf der Schirmmütze und dem Schiffchen ist es ja klar geregelt: Abzeichen unter dem Hoheitsabzeichen und über der Kokarde. Auf den späteren Feldmützen (M43?) gab es ja zwischen diesen beiden Abzeichen kaum noch Platz.

    bezüglich der Trageweise des Braunschweiger Totenkopfes zu Ende des Krieges gab es eine Verfügung des OKH vom 6.September 1944 in welcher es heisst:

    ,,Die Traditionsabzeichen sind an der Mütze unter der Kokarde zu tragen."


    Im Anhang habe ich dazu einmal ein Bild,welches die Trageweise des Schwedter Adlers (welcher ebenfalls in der genannten Verfügung berücksichtigt wurde) an der Feldmütze zeigt.




    Hallo Thilo,


    dieses Mütze hieß übrigens Kolpak.

    gemäss der Bekleidungs-Vorschrift für Offiziere und Sanitätsoffiziere des Königlich Preußischen Heeres von 1895,hieß diese Mütze Husarenmütze wobei lediglich nur der farbige Tuchbeutel welcher auf der linken Seite herunter hängt als Kolpak bezeichnet wurde.


    Daneben wird in der deutschen Uniformliteratur häufig ebenso der Begriff Pelzmütze für diese Mützen verwendet.



    Gruss Chris

    Hallo Wolfgang,


    und Danke für die Rückmeldung!


    Meinst du eventuell diese Passage aus Hitlers "Mein Kampf" auf Seite 313 :

    ,,...Die geschichtliche Erfahrung bietet hierfür zahllose Belege. Sie zeigt in erschreckender Deutlichkeit, daß bei jeder Blutsvermengung des Ariers mit niedrigeren Völkern als Ergebnis das Ende des Kulturträgers herauskam. Nordamerika, dessen Bevölkerung zum weitaus größten Teile aus germanischen Elementen besteht, die sich nur sehr wenig mit niedrigeren farbigen Völkern vermischten, zeigt eine an-dere Menschheit und Kultur als Zentral- und Südamerika, in dem die hauptsächlich romanischen Einwanderer sich in manchmal großem Umfange mit den Ureinwohnern vermengt hatten."




    Hallo Wolfgang,

    ich vermute, daß der letzte Absatz auf Seite 313 (Kapitel 11; Rasse und Volk) gemeint ist.

    wie oben erwähnt vermute ich diese Stelle ebenfalls.

    Ich hatte speziell danach gefragt da die Formulierung mir etwas anders ersschien.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo Thilo,


    die aus MG42 auf Natokaliber umgebauten MGs der frühen BW trugen die Bezeichnung MG2

    woher stammt denn diese Information?

    Im Gegensatz dazu werden nämlich in " Der Dienstunterricht im Heere" (Reibert) von 1960 diese Maschinengewehre ebenfalls als MG 42 bezeichnet!

    Dazu heisst es auf Seite 105:

    ,,Aus dem MG 42 wird aus Gurten die gleiche Munition Kal. 7,62 mm wie aus dem FN- Gewehr verschossen."




    Hallo Rainer,


    MG wird gegen Weichziele benutzt und nicht gegen Panzer.

    das ist so allerdings nicht richtig!

    Karl hat in seinem Beitrag bereits schon darauf hingewiesen,dass im 2.WK auch Maschinengewehre gegen Panzer eingesetzt wurden.


    Der Beschuss der Sehschlitze wird demnach auch in den damaligen Vorschriften erwähnt.

    So heisst es z.B. in der H.Dv.130/9 unter Ziffer 139:

    ,,Gewehre,leichte und schwere Maschinengewehre durchschlagen mit panzerbrechenden Geschossen bei günstigen Auftreffwinkel bis 150m leichte Panzerfahrzeuge.

    Durch Feuer mit s.S.-Munition kann die Besatzung feindlicher Panzerfahrzeuge zum Schließen der Turmklappen und Sehschlitze gezwungen,durch Feuer auf die Sehschlitze selbst bis 800m durch Bleispritzer und Bleidämpfe gefährdet werden."


    Im bereits erwähnten Reibert von 1960 steht zur Nahbekämpfung von Panzern ebenfalls geschrieben,dass durch Blendmittel und Beschuss der Sehschlitze und Optik die Panzer in ihrer Sicht noch mehr beschränkt werden sollen.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    bei der Angabe von 1500 Schuss pro Minute handelt es sich natürlich nur um einen theoretischen Wert wenn man allein bedenkt,dass gemäss der Vorschriften zur Handhabung des MG 42 nach 150 Schuss Dauerfeuer grundsätzlich der Lauf zu wechseln war (die Einhaltung war natürlich im Gefecht nicht immer möglich).


    Von daher ist die Angabe von Schuss pro Minute vollkommen nutzlos.

    Dementsprechend wird in den damaligen Vorschriften des MG 42 die Schussfolge auch in Schuss pro Sekunde angegeben.


    Gemäss der D166/1 "Maschinengewehr 42 -Beschreibung,Handhabung und Behandlung" vom 2.9.1943 beträgt die Schussfolge 25 Schuss pro Sekunde.


    Bei der Angabe von 1500 Schuss pro Minute handelt es sich also nur um eine theoretische Hochrechnung.


    Ich habe mir viele Videos angeschaut wo mit dem guten MG42 geschossen wurde... Allerdings wurde dort immer sehr langsam geschossen (kein Einzelschuss sondern der Abzug wurde gedrückt gehalten). Ich war schon erstaunt wie schnell das schießt. Allerdings war es auf diesen Videos die ich gesehen habe nicht Ansatzweiße 1000 Schuss/min. Ich habe mir mal ein Video heruntergeladen wo exakt eine Minute lang dauerfeuer gemacht wurde mit dem MG (ein Video von früher und eines aus 2017) diese habe ich so stark in meinem Schnittprogramm verlangsamt das man die Schüsse gut zählen konnte. Dies habe ich auch 5x getan und hatte jeweils Abweichungen von 15-32 Schuss (ungefähr). Insgesamt hatte ich immer so knapp was zwischen 673 und 715 Schuss gezählt... Also nicht Ansatzweiße 1500/min.

    anstatt sich eine solche Arbeit zu machen hättest du selbst ganz einfach den Wert für die Schussfolge pro Sekunde ausrechnen können.

    Denn 1500 (Schuss pro Minute) geteilt durch 60 ergeben 25 Schuss in der Sekunde.




    Gruss Chris