Posts by Operation Bergahorn

    Hallo zusammen,


    als Ergänzung der bereits aufgeführten Daten hier noch der Verweis auf die NSDAP Mitgliedschaft Maximilian Wenglers (Mitgliedsnummer:5610330) mit dem Aufnahmedatum vom 1.5.1937.(Quelle:NSDAP Karteikarte)


    Desweiteren war Maximilian Wengler seit 1933 Mitglied der SA und wird in der Zeitschrift "Der SA Führer" Heft 4 vom April 1944 als Sturmführer eines Reservesturmes des 6. Sturmbannes der 73 Standarte Essen der Gruppe Niederrhein.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    noch als Nachtrag zu dem Dienstgrad:

    Durch die Verfügung Nr.11 000 des Hauptamtes Führung der Obersten SA-Führung "Dienstgrade in der SA" wurde der neue Dienstgrad Hauptsturmführer im Verordnungsblatt der OSAF Nr.10 vom 29.Dezember 1939 bekanntgegeben.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    ergänzend zum Thema Flussübergänge heisst es in der

    H.Dv. 470/7 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe - Die mittlere Panzerkompanie" vom 1.5.1941 unter >Angriff über Flüsse< :


    ,,...154. Beim Kampf um Flussübergänge wird es vornehmlich Aufgabe der mittleren Kompanie sein,den Feuerschutz für das Übersetzen und den Angriff über den Fluss für die leicheten Kompanien oder

    die Schützen zu übernehmen.


    155. Die einzelnen Züge müssen am diesseitigen Ufer so in halb verdeckte Feuerstellungen gehen,dasssie feindliche Widerstandsnester schnell unter zusammengefasstes Feuer nehmen können.

    Rascher Wechsel der Feuerstellungen ist meist geboten,damit der Gegner auf dem jenseitigen Ufer keine Zeit zur wirksamen Bekämpfung des einzelnen Panzerkampfwagens gewinnt."



    Gruss Chris

    Hallo Karl,


    Außer diesen grundsätzlichen H.Dv. en sind die hierzu speziell ergangen Vorschriften, z. B. D 645 " Kampfweise der Panzereinheiten gegen Panzerkampfwagen"

    Der von dir genannte Titel dieser Vorschrift ist allerdings falsch!

    Die korrekte Bezeichnung lautet der D 645 lautet "Ausbildungsanweisung für die leichte und mittlere Panzerkompanie 1939 im Gefecht" und datiert vom 1.3.1939.


    Hierzu muss allerdings erwähnt werden das die H.Dv. 470/6 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe - Die leichte Panzerkompanie" vom 2.9.1940 zwar auf diese Vorschrift noch verweist,die

    H.Dv. 470/7 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe - Die mittlere Panzerkompanie" vom 1.5.1941 allerdings nicht.


    Diese enthält bereits einen eigenen Abschnitt über den "Kampf -Panzer gegen Panzer-,genauso wie die H.Dv.470/10 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe - Vorläufige Richtlinien für Führung und Kampf des Panzer-Regiments und der Panzer-Abteilung" vom 18.1.1941.



    Gruss Chris

    Hallo Thomas,


    Wer weiß, was mit den Kragenlitzen auf dem ersten Bild los ist? Zur geschmückten Feldbluse, die er auf diesem vermutlich frühesten Bild trägt, gehörten Kragenpatten oder Litzen? Bin mir da gerade unsicher.

    zum eigenen Anzug der Unteroffiziere und Mannschaften waren laut Verfügung vom 10.12.1934 (AHM 34 Nr.136) Kragenpatten am eigenen Anzug zugelassen.Allerdings war der Vorstoss vorn herunter,wie er auf dem Bild zu sehen ist,nicht zugelassen.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    im Anhang habe ich noch eine Anzeige aus dem Völkischen Beobachter vom 17.Januar 1940 zum Tode des ehemaligen Korvettenkapitäns d.R. und SA-Verwaltungsoberführers

    Hermann Hartung sowie noch einen Ausschnitt aus den NSK-Nachrichten vom 26.April 1937 zu seiner Beförderung innerhalb des SA-Verwaltungsführerkorps.


    Das SA-Verwaltungsführerkorps gehörte zudem neben dem SA-Führerkorps und SA-Sanitätsführerkorps zum Führerkorps der SA,welche die Etats/Geldverwaltung bearbeiteten sowie auch für die Beschaffung von Bekleidung und Ausrüstung verantwortlich waren.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    mit Bezug auf das am 7.4.1943 in Kraft getretene Merkblatt ,,Schießausbildung im Ersatzheer mit mit Gewehr,le.M.G.,s.M.G." habe ich im Anhang noch einen Artikel aus der Zeitschrift ,,Kriegskunst in Wort und Bild" Heft 12 vom September 1943 über die allgemeine Bedeutung des Schießlehrers innerhalb der Schießausbildung.


    Gruss Chris

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    Hallo Micha,


    ich habe diesen Thread und die bisherigen Antworten mit Interesse mitgelesen und möchte nun einmal auf deine Frage antworten.

    Wie war der Verhaltens -/ Ehrenkodex innerhalb Waffen SS ?

    Wie wurden die Truppen ausgebildet ?


    Wenn ich Soldat wäre, was wäre mir beigebracht worden wie ich mich zu verhalten habe ?

    Innerhalb des allgemeinen Unterrichts wurde in der Waffen-SS über Themen wie die Pflichten des Deutschen Soldaten,Benehmen gegen Vorgesetzte,Benehmen in der Öffentlichkeit,- auf Urlaub,Verhalten der ausländischen Bevölkerung gegenüber,Behandlung von Gefangenen,Beutemachen,Plündern und Fledderei unterrichtet,in welchen natürlich gerade auch die sittlichen Werte und alten preußischen Tugenden eine große Rolle spielten.


    Der Inhalt und die Behandlung dieser Themen stellen aber keinesfalls eine Besonderheit der Waffen-SS dar.Innerhalb der gesamten Wehrmacht war dieser Unterricht ein fester Bestandteil der Erziehung zum Soldaten.


    Allein in den Pflichten des deutschen Soldaten vom 25.Mai 1934 heisst es dazu unter Punkt 7:,,Selbstbewußt und doch bescheiden, aufrecht und treu, gottesfürchtig und wahrhaft, verschwiegen und unbestechlich soll der Soldat demganzen Volk ein Vorbild männlicher Kraft sein. Nur Leistungen berechtigen zum Stolz".


    Hieran lassen sich ebenfalls diese hohen sittlichen Werte als Teil wahren Soldatentums erkennen.



    Desweiteren ist es allerdings ebenso wichtig darauf hinzuweisen,dass selbst die "ideologische Weltanschauung" ein fester Bestandteil des dir angesprochenen "Ehrenkodexes" der Waffen SS darstellt.

    Innerhalb des weltanschauliches Unterrichts wurden so u.A. auch über moralische Werte wie Verschwiegenheit sowie der Vornehmheit des Geistes und der Haltung unterrichtet.


    Dazu dienten oftmals Passagen aus Adolf Hitlers Buch Mein Kampf in welchen "besondere und edle" Charaktereigenschaften und Tugenden besonders hervorgehoben wurden.So enthielt beispielsweise

    der Informationsdienst "Gedanken zur Menschenführung" der Abt. VI der LSSAH Folge 4 vom November 1944 das Thema Erziehung zur Verschwiegenheit.

    Gerade Hitlers Buch sowie Adolf Hitler selbst diente nach der damaligen Auffassung zumal als das beste Vorbild welcher dem ganzen deutschen Volke den Nationalsozialismus mit seiner Weltanschauung und soldatischen Tugenden vorlebte.




    Ich war immer in der Hoffnung das die Elite-Divisionen der Waffen SS neben guter Ausrüstung und guter Ausbildung noch irgendetwas mit auf den Weg bekommen haben was diese Erfolge, oder sagen wir, was diese Einsatzstärke zur direkten Folge hatte.

    Wie bereits erwähnt war der Allgemeine Unterricht zur Erziehung zum Soldaten mit all seinen vornehmen Tugenden keine Besonderheit der Waffen-SS,sondern war von jeher Bestandteil der Ausbildung innerhalb der deutschen Wehrmacht.




    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo Thilo,


    man beachte, wie wettbewerbsmäßig das Pistolenschiessen war. Mit Schießen unter Nahkampfbedingungen hatte das wenig zu tun, und bis in die siebziger Jahre änderte sich daran bei Polizei und Militär kaum etwas.

    diesbezüglich sollte man hierzu noch auf die Bestimmungen der H.Dv.240/2 "Kriegsnahe Schießausbildung des Einzelschützen" vom 2.11.1944 eingehen.

    Demnach fiel das Schulschießen als reines Scheibenschießen mit Pritschen,Ringscheiben und somit unkriegsmässigen Verhalten des Schützen im Kriege fort.


    Dazu gab es beispielsweise für das Schießen mit der Pistole eine Schnellschußübung,bei welcher der Schütze zuerst in Deckung lauert und nach Ansage des Schießlehrers dann das Ziel beim 3 Sekunden langen Auftauchen mit einem Schuss bekämpft.Nach einer Pause von 10 Sekunden tauchte das Ziel dann widerum an einer anderen Steller erneut auf.


    Desweiteren gab es gemäss dieser Vorschrift auch noch eine Fertigkeits- und Schnellschußübung mit Zielwechsel,bei welcher der Schütze mehrere plötzlich auftauchende Ziele unmittelbar mit 5 Schuss zu bekämpfen hatte.



    Diese Übungen allein zeigen das die Notwendigkeit einer kriegsnahen Schiessausbildung auch bei der Wehrmacht erkannt wurden.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    bezüglich der Architektur innerhalb der Luftwaffe habe ich im Anhang einen Bericht aus dem Buch "Schwert am Himmel - Fünf Jahre deutsche Luftwaffe" von 1940.



    Gruss Chris

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    nwiefern möchtest du diese SchiessausbildungHallo Karl,


    "2. Dieses Merkblatt enthält nur Bestimmungen die von denen der H.Dv. 103, usw.


    Im "Feuerkampf der Schützenkompanie "Ausgabe 139/40 ist die H.Dv. 104 und 103 im Vorwort erwähnt.


    Insofern gehe ich davon aus, dass Passagen davon in dem Merkblatt Eingang gefunden haben, ohne dass es explizit um den bzw. die Granatwerfer ging.


    wie von dir bereits erwähnt wird in der Vorbemerkung des Merkblattes vom 13.10.1939 darauf hingewiesen,dass darin nur Bestimmungen enthalten sind welche von denen anderer Vorschriften wie der H.Dv.103 "Die Auslbildung am l.Gr.W. 36 (5cm) " vom 25.1.1939 abweichen.

    Insofern werden in diesem Merkblatt u.A. auch unter dem Abschnitt C der Kampfweise des Schützenzuges und der Schützenkompanie die Aufgaben des leichten Granatwerfertrupps beschrieben.


    So heisst es dort auf Seite 28 unter Nr.57 :

    ,,...Der l.Gr.W. unterstützt die Gruppen beim Angriff.Er überschießt sie bis kurz vor dem Einbruch. ...."


    Genau aus diesem Grunde habe ich nachgefragt inwiefern du die Schiessausbildung an den Granatwerfern hier mit behandeln möchtest.


    Im Buch "Der Feuerkampf der Schützenkompanie (Schulgefechtsschießen und Gefechtsschießen) " der 2. (Kriegs-)Auflage von 1940 wird dazu auch auf die Wichtigkeit des Überschiessens der Schützenkompanie durch die schweren Waffen (s.Gr.Werfer) innerhalb des Gefechtsschießens hingewiesen.



    Gruss Chris

    Hallo Karl,


    mit Interesse habe ich deine bisherigen Ausführungen hier zur Schiessausbildung verfolgt,durch Zeitmangel aber keine Gelegenheit gehabt einige Ergänzungen etc. hinzuzufügen.


    H.Dv en: 103, 104

    diese Vorschriften behandeln nun speziell die Ausbildung am leichten und schweren Granatwerfer!

    Inwiefern möchtest du diese Schiessausbildung in diesen Thread mit einbauen?


    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    Hallo Karl und Ingo,


    meines Wissens gab es in der SA nur einen Sturmhauptführer.


    Bei der SA gab es den Sturmhauptführer bis 1945.

    Der Dienstgrad Sturmhauptführer wurde im Jahre 1939 bei der SA sowie auch beim NSKK (wie zuvor bei der SS im Jahre 1934) in Hauptsturmführer umbenannt.

    Dementsprechend findet sich dieser Dienstgrad auch in den zeitgenössischen Übersichten,wie beispielsweise im nachstehenden Ausschnitt aus dem Organisationsbuch der NSDAP von 1943.

    SA Dienstgradabzeichen (800x628).jpg


    Gruss Chris

    Hallo Thomas,

    Quote

    am 15.04 habe ich schon die Frage nach dem NSKK gestellt,

    woran man das festmacht


    das ist mir natürlich damals auch schon nicht entgangen.


    Eventuell kann uns aber der clan01 diesbezüglich noch aufklären.

    Für mich ist es nämlich auch ein Rätsel warum sich hier auf das NSKK versteift wird.


    Gruss Chris