Posts by Operation Bergahorn

    Hallo Karl,


    Bezüglich der 3 Ringe: So wie ich das sehe sind das eine auf die Jacke aufgeschobene Armbinden: Signalstreifen/Einweiser/ Nachtjagd?



    wie Yannik (Kneip) hier bereits schon ausgeführt hat,handelt es sich bei den Ärmelringen um die Dienstgradabzeichen für den Schutzanzug (Kombination) der Luftwaffe wie sie gemäß der L.Dv.422 A "Anzugordnung für die Luftwaffe"

    vorgeschrieben warenDie Oberfeldwebel der Truppe/ Hauptfeldwebel bzw. Hauptwachtmeister trugen zur Kennzeichnung an diesem Schutzanzug 3 Ärmelstreifen.

    Am Tuchrock/Fliegerbluse etc. trugen sie hingegen nur 2 Streifen.



    Gruss Chris

    Hallo Bert,


    vielen Dank fuer deine Schilderungen!

    Die von dir erwaehnten Drueckeberger hat es natuerlich auch gegeben.Man sollte allerdings auch nicht den Fehler machen und dadurch generell verallgemeinern .

    Dazu gab es schliesslich ja auch eine Vielzahl von Politischen Leitern die bereits schon im Ersten Weltkrieg gedient haben und sich mit Beginn des 2 Weltkrieges dann freiwillig zur Wehrmacht gemeldet haben sowie auch jene deren uk Stellung in den letzten Kriegsjahren aufgehoben wurde.



    Gruss Chris

    Hallo Bert,


    Ganz von ungefähr war die damals häufig vertretene Meinung, "dass Goldfasane Drückeberger sind", wohl auch nicht.

    die Wahrheit liegt wohl wie bei fast allem in der Mitte!

    Man sollte dazu aber auch berücksichtigen das z.B. Parteifunktionäre nicht gegen jederman zu ersetzen waren.


    Selbst der damalige Landesbaurnführer Sachsens Hellmut Körner hatte während des Krieges in der Wehrmacht gedient.

    Das dieser nicht in einem Fronttruppenteil verheizt wurde sollte zudem auch logisch sein.


    Neid und Missgunst gab es dazu natürlich aber auch im 3.Reich.

    Und so konnte natürlich der einfache Soldat nicht unbedingt verstehen warum Politische Leiter UK gestellt wurden.

    Dies ging z.T. sogar soweit das bereits Wilhelm Keitel im November 1939 eine Vefügung (Nr.2905/39) erlassen hatte,in welcher die Soldaten darüber zu belehren waren um das Verhältnis zwischen der NSDAP und der Wehrmacht nicht zu gefährden.



    Aber es gab auch die ANDEREN, die im wehrfähigen Alter übereifrig bis Kriegsende in Parteiuniformen in der Heimatfront unterwegs waren und es verstanden, sich vom Wehrdienst zu drücken. Und wenn man eingezogen wurde, dann wurden viele Parteibonzen bei "den rückwärtigen Diensten" eingesetzt und dann wieder in die

    Heimatfront zurück beordert. Man bekam dann wenigstens das Kriegsverdienstkreuz oder vielleicht sogar das EK 2. Solche Auszeichnungen waren wichtig für PGs der damaligen Zeit, um den Volksgenossen zu beweisen,

    wie tapfer die treuesten Anhänger des "Führers" sind!

    Hast du dafür auch handfeste Belege oder basiert dies auf reiner Mundpropaganda?

    Zudem müste ebenfalls dazu geprüft werden,wieviele von denen bereits schon vor dem Kriege ihre Wehrpflicht in der Wehrmacht abgeleistet haben.





    Gruss Chris

    Hallo Bert,


    die wenigsten Politiker des NS-Staates nahmen am 2. Weltkrieg aktiv als Soldat teil.

    dies ist ein allerdings ein weit verbreiteter Irrglaube!


    Bereits im Jahre 1937 hatte Rudolf Heß dazu eine Anordnung (Nr.88/37) erlassen (ebenso veröffentlicht in den Allgemeinen Heeresmitteilungen), indem die "Notwendigkeit einer vorbildlichen Erfüllung des Wehrdienstes durch Angehörige der Bewegung" nochmals betont wurde und Gesuche von Angehörigen der NSDAP und ihrer Gliederungen zwecks Zurückstellung und Beurlaubung von der Dienstplicht nur in ganz außerordentlich schwerwiegend begründeten Ausnahmefällen

    weitergegeben wurden.


    Kurz nach Ausbruch des 2.Weltkrieges wurden von der Parteiführung die hauptamtlichen Politischen Leiter dazu noch auf die geringste Zahl festgesetzt damit weiteres Personal für die Wehrmacht freigegeben werden konnte.


    Leider ist zu diesem speziellen Thema noch keine wissenschaftliche Studie veröffentlicht wurden weil anscheinend das Interesse daran fehlt.

    Ich selbst habe allerdings auf diesem Gebiet schon intensiv in diversen Archiven geforscht.

    Wenn man sich die entsprechenden Personalakten anschaut ist es durchaus erstaunlich wieviele Kreisleiter der NSDAP etc. sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet haben oder zur Wehrmacht eingezogen wurden.


    Die bei manchen "Otto Normal" Landsern vebreitete Meinung,dass die Goldfasane Drückeberger seien,ist somit nicht haltbar.




    Gruss Chris



    Hallo Ralf,



    Wie lange musste der Abstand von der Mannschaftsausbildung zur Unterführeranwärter Ausbildung sein?

    Wie kam man zu einer solchen Ausbildung? Freiwillig oder Eingeteilt?


    gemäss der Vorschrift D.3/4 "Wehrmachtbestimmungen für kurzfristige Ausbildung" vom 27.7.1938 wurde geregelt,dass die Unterführeranwärter die Unterführeranwärterausbildung in der Regel innerhalb eines Jahres und spätestens innerhalb von zwei Jahren nach Beendigung der Grundausbildung abzuleisten hatten.

    Die Unterführerausbildung folgte dabei der Grundausbildung.


    Deweiteren konnten geeignete Ergänzungsmannschaften nach Persönlichkeitswert und Leistungen durch den Kp.- usw. Chef zum Unterführeranwärter ernannt werden.



    Gruss Chris

    Hallo Thilo,


    Auf Kommando des Gruppenführers Laden entnimmt der Schütze 2 dem Munitionskasten (Einzelschuss) bzw. den nach befohlener Anzahl bereitgelegten Granate eine Granate

    von wann stammt den diese Art der Feuertätigkeit?

    Gemäss der H.Dv.130/2a "Ausbildungsvorschrift für die Infanterie - Die Schützenkompanie " vom 16.3.1941 befahl der Schütze 1 nach Beendigung des Richtens ,,Laden" .

    Der Truppführer hingegen hatte die Zahl der hintereinander zu verfeuernden Wurfgranten zu befehlen.



    Gruss Chris

    Hallo Eberhard,


    Der Hinweis der Sowjets ist ja schon fast peinlich zu nennen, kaum zu glauben dass sie die Nachmacher zurechtweisen und an ihre eigene Tradition erinnern mussten...

    inwiefern war dies in der Bundeswehr denn etwa anders?

    Schliesslich war im Jahre 1955 bei der ersten Uniform der Bundeswehr die viel verpönte "Affenjacke" doch amerikanischen Uniformen nachempfunden!

    Die Bundeswehr änderte ihre Uniform allerdings erst im Jahre 1957.



    Gruss Chris

    Hallo ZAG,


    kann man davon ausgehen dass es :


    Divsionseigene Schützen (der begleitenden Schützenregimenter) sind ?


    oder


    Infanterie einer zu diesem Zeitpunkt parallell mit vorgehenden Infanterie-Division?

    hier sind natürlich beide Optionen möglich!

    Man muss dazu natürlich auch bedenken das z.T. auch den Infanteriedivisionen Panzerverbände unterstellt werden konnten.


    Was aber deine Frage zur zufälligen Begegnung während der Vorwärtsbewegung angeht, so gilt es hier verschiedene Punkte zu berücksichtigen.

    Inwiefern waren solche Begegnungen überhaupt rein zufällig?


    Die jeweiligen Führer der Einheiten waren natürlich auch dafür verantwortlich sich frühzeitig zu informieren,welche Einheiten sich in ihrer Nähe befanden,

    sodass man ggf. von Beginn an schon mit einem eventuellen Zusammentreffen von Infanterie und Panzereinheiten rechnen konnte.

    Desweiteren sind bei einer rein zufälligen Begegnung u.A. die Lagebeurteilung und vor allem der Auftrag entscheidend.

    Wie genau dann die Marschfolge auszusehen hatte wurde vom jeweiligen Kommandeur befohlen.(unterschiedliches Marschtempo etc)

    Hier galt die Absprache der verschiedenen Einheiten untereinander.



    Gruss Chris

    Hallo zusammen,


    im Anhang habe ich noch 2 Dokumente aus der Sammlung der germandocsinrussia.org in welchen das Verhältnis der Truppe zur russischen Zivilbevölkerung vom Herbst 1941 bis Anfang 1942 beschrieben wird.



    Gruss Chris

    Files

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    Hallo Bodo,


    Andererseits kann man die Behauptungen von Chris, beim sogenannten "Deutschen Gruß" in der Wehrmacht sei alles geklärt,

    nicht so stehen lassen.

    einen solchen Unsinn habe ich von dir keinswegs erwartet!

    Welche "Behauptung" von mir kann man denn nicht so stehen lassen?


    Deswegen hat der Professor Hoffmann doch vollkommen recht, wenn er darauf besteht, daß der "Hitler-Gruß" in der Wehrmacht wenig verbreitet war.


    Dein lieber Professor hatte doch behauptet :

    Quote

    Die Offiziere haben in dem Film ständig mit dem Hitlergruß gegrüßt. Das hat es vor dem 20. Juli 1944 aber nicht gegeben.

    Von wenig verbreitet ist dort doch keinerlei Rede!

    Auch das ist wiedermal ein gutes Beispiel wie hier versucht wird sich alles irgendwie passend zu reden!



    Es ging allein um die Tatsache ,dass der Deutsche Gruß schon lange vor dem Attentat des 20.Juli 1944 als Ehrenbezeigung ohne Kopfbedeckung bei der Wehrmacht vorgeschrieben war.

    Nicht mehr und nicht weniger!
    An welcher Stelle habe ich denn je dazu etwas anderes behauptet?


    Du hättest also etwas besser aufpassen und genau lesen sollen was ich geschrieben habe!



    Gruss Chris

    Hallo tac,


    Wo um Himmels Willen hat der Thread behauptet, dass es sich bei der Wehrmacht um eine der friedfertigsten und unschuldigsten Armeen der Welt gehandelt hat? Das wird doch nur von ungeduldigen Sittenwächtern unterstellt, die mit Wortklaubereien provozieren, einem per Kreuzverhör alles Mögliche andichten wollen. Sozusagen ein inszeniertes Hasentreiben unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Revisionistenjagd.

    Wer provoziert denn hier mit angeblichen Wortklaubereien und wen sprichst du mit Sittenwächtern an?




    Hier geht es in erster Linie um Greifbares, praktische Befunde vor Ort, nach Möglichkeit ab Oktober 1941.

    Das ist ja wunderbar!

    Dann erklär mir bitte wieso du in diese Befunde gewisse Sachen rein spekulativ hineininterpretierst?




    Auch Deine Beweisführung mit dem Führergruß, in der Wehrmacht bereits ab 1934 eingeführt, scheint mir arg hölzern und wäre vor dem Nürnberger Gericht wohl sofort niedergeschmettert worden.

    Niedergeschmettert?

    Merkst du es eigentlich noch?

    Was ist den an einer zweifelsfrei belegten Tatsache arg hölzern?



    Die von Bodo erwähnte Behauptung des Stauffenberg-Biographen Peter Hoffmann


    Quote

    Die Offiziere haben in dem Film ständig mit dem Hitlergruß gegrüßt. Das hat es vor dem 20. Juli 1944 aber nicht gegeben.


    wurde doch ganz klar wiederlegt!

    Da gibt es auch wirklich überhaupt nichts zu diskutieren!


    Warum stört dich diese Sache mit dem Hitler Gruß in der Wehrmacht denn überhaupt so sehr und warum versuchst du

    diesen Fakt irgendwie zu relativieren?





    Du als Kanadier hast ja keine Vorstellung, wozu die Deutsche Nation mit ihren Obsessionen fähig ist.

    Wer hat denn jemals gesagt das ich Kanadier bin?




    Hast Du nun ähnliche Berichte, Erinnerungen oder Fundstücke zum Thema zu bieten?

    Zu welchem Thema denn jetzt genau?

    Wie deutsche Soldaten das Attentat auf Hitler für sich eingeordnet haben oder alles was mehr oder weniger von Christen gegen Nazis zeugt?






    Gruss Chris

    Hallo tac,


    lass mal gut sein, ich gebe mich geschlagen. Ich kann unmöglich bei nasskaltem Windwetter meinen Jahresurlaub opfern,

    um die vielen Wortklaubereien aufzudröseln.


    Jetzt ist es dir auf einmal die Zeit nicht wert?

    Das war natürlich schon von vornherein klar das aufgrund des Fehlens von Belegen da von dir nichts mehr kommt.

    Zudem geht es hier auch nicht um angebliche Wortklaubereien wie du es versuchst darzustellen.





    Gruss Chris