Posts by Cristiane

    Hallo Micha!


    Der Beitrag ist seit ein paar Tagen nicht mehr auf rbb online aufrufbar, was mit dem Rundfunkgesetz zusammenhängt.

    Im Beitrag erzählt eine noch lebende Zeitzeugin von ihrer Flucht vor der vorrückenden Roten Armee im Januar 1945. Zur Veranschaulichung wurden Schwarzweiß-Filmaufnahmen eingeschnitten, auf welchen Frauen und Kinder mit ihren Habseligkeiten auf US-Army-Trucks steigen und offensichtlich von den amerikanischen Soldaten befördert werden. Diese Aufnahmen passen natürlich nicht zu dem Bericht der Zeitzeugin, erstaunt hat mich aber, dass offensichtlich deutsche Flüchtlinge(?) oder Evakuierte (?) mithilfe amerikanischer Soldaten transportiert wurden.

    Allerdings hat mir meine Mutter erzählt, dass Soldaten der US-Armee sie im Juli 1945 (Vater war noch in Kriegsgefangenschaft) zur Geburt meiner Schwester ins örtliche Krankenhaus gefahren haben.


    Gruß Cristiane

    Hallo zusammen!


    Ich möchte mich nochmals melden, weil mir Eure Meinung über die Schwarzweiß-Aufnahmen aus dem Beitrag wichtig ist. Leider kann ich den Beitrag nur wie nachstehend verlinken, weiß nicht, ob das funktioniert.

    Wenn es mir nicht so wichtig wäre, würde ich nicht mehr nachhaken.

    rbb online Kriegskinder


    Gruß Cristiane

    Hallo zusammen!


    Dies ist kein aktueller Fernsehtipp, sondern möchte ich fragen, wer zufällig am 25.02.2018; 22:05 Uhr auf RBB die Sendung "Stilbruch" mit dem Beitrag "Kriegskinder" - eine vergessene Generation gesehen hat.

    Es berichtet eine 82-jährige Zeitzeugin von ihren Erlebnissen auf der Flucht bei Kriegsende. Zur Veranschaulichung werden authentische Aufnahmen gezeigt von Menschen auf der Flucht, die ihre Habseligkeiten auf Lastwagen der US-Army aufladen. Meine Frage ist, waren amerikanische Soldaten beim Transport von deutschen Flüchtlingen beteiligt?

    Der Beitrag ist übrigens noch 2 Tage in der rbb-Mediathek zu sehen, er dauert ca. 5 Minuten.


    Gruß Cristiane

    Hallo zusammen!


    Das Buch "Hotel Metropol - Tage und Nächte" über die Wiener Gestapozentrale im gleichnamigen Hotel habe ich versucht zu lesen und es dann an ein Forumsmitglied abgegeben. Was Menschen anderen Menschen antun können, wenn ihnen ein verbrecherisches Regime die Legitimation dazu gibt, ich konnte es nicht einmal lesen, die Opfer dieser feigen Teufel mussten es ertragen.


    Gruß Cristiane

    Hallo zusammen!


    Heute habe ich vom Militärarchiv Freiburg eine Antwort auf meine Anfrage von 2016 bekommen.

    Als Anlage erhielt ich eine Kopie der Karteikarte für die Verleihung des EK 1.

    Auf der Karteikarte sind außer Name, Vorname, Geburtsort und -datum noch Dienstgrad, Truppenteil, Verleihdatum, Verleihungsdienststelle, Feldzug und Verleih-Liste vermerkt.

    So hat es doch geholfen - dank Eurer Beiträge - nochmals nachzufragen.


    Gruß Cristiane

    Hallo Thomas, hallo Forumsmitglieder!


    Zunächst braucht sich Thomas meines Erachtens nicht zu rechtfertigen. Wer hier schon länger unterwegs ist, wird kaum an seiner "Gesinnung" (was immer man darunter verstehen mag) noch an seinem Engagement für dieses Forum zweifeln.


    Das wir die vergangene Zeit, das nationalsozialistische Regime, die Wehrmacht, die SS etc., nur aus der Distanz betrachten und uns deshalb schwer ein Urteil erlauben können, habe ich begriffen. Nichts im Leben ist schwarz oder weiß, damals wie heute.


    Als gegen Kriegsende beim Einmarsch der Amerikaner mein damals sechsjähriger Cousin mit seiner Mutter durch die Gassen einer unterfränkischen Kleinstadt in einen Schutzraum fliehen wollten, wurden sie von einem Infanteriepanzer der US-Army beschossen. Ein blutjunger SS-Leutnant (seine Einheit war auf dem Weg nach Nürnberg in einem kleinen Hotel einquartiert) hat den Panzer vom Fenster seines Hotelzimmer heraus abgeschossen und somit beider Leben gerettet. Er selbst erlitt durch den Rückstoß (?) der Waffe schlimmste Verbrennungen, an denen er kurz darauf verstarb.


    Gruß Cristiane

    Hallo Dirk und alle anderen!


    Durch Eure Beiträge ermutigt, habe ich nochmals eine Anfrage an das BA gestellt und jetzt eine Nachricht von dort erhalten. Scheinbar ist mein Schreiben von Anfang 2016 nicht durchgekommen bzw. nicht mehr auffindbar. Jetzt wird meine Anfrage wohl doch noch bearbeitet.

    Danke an Euch!


    Gruß Cristiane

    Hallo Alex, Micha und alle anderen!


    Habe dank Eurer Hinweise das Bundesarchiv nochmal an meine Anfrage erinnert, kam sofort wieder eine standardisierte E-Mail zurück mit dem Hinweis, von weiteren Nachfragen abzusehen.

    Bei meiner Anfrage bei der WASt hatte ich den Verweis aufs BA Freiburg bekommen und daraufhin dort angefragt (nach einem Telefonat mit einem Mitarbeiter des BA). Mal sehen, ob ich noch Informationen bekomme.


    Danke und Gruß

    Cristiane

    Hallo Marco und alle anderen!


    Im Januar 2016 habe ich eine Anfrage an das Bundesarchiv geschickt, auch ziemlich bald eine (wohl standardisierte) Eingangsbestätigung erhalten mit dem Verweis, dass die Bearbeitung "einige Zeit" in Anspruch nehmen werde. Seitdem habe ich nichts mehr gehört, im Januar 2019 werden es dann drei Jahre. Nachfragen will ich nicht, weil ja diese Stellen eh überlastet sind. Also warte ich weiter.


    Gruß Cristiane

    Hallo Horst und alle anderen!


    Nicht immer stimmt das geltende Recht mit dem persönlichen Empfinden überein. Kann es in diesen Fällen "Gnade vor Recht" geben? Gnade für jene, die damals keine Gnade mit ihren Opfern kannten? Wie würden die Angehörigen der Gemordeten entscheiden?

    Ein aufwühlendes Thema, endgültige und befriedigende Antworten wird es hierzu wohl nicht (mehr) geben.


    Schönen Sonntag!

    Gruß Cristiane

    Hallo Wirbelwind, hallo zusammen!


    Wenn sich greise Männer heute wegen der Taten von damals, die manche heute bereuen, vor Gericht verantworten müssen, frage ich mich, warum erst jetzt? Was will man damit bezwecken? Ist es menschlich, alte und gebrechliche Menschen noch bestrafen zu wollen?

    Wenn aber einem ehemaligen Täter in einer Sendung wie Panorama eine Plattform geboten wird, in der er nicht nur kein Schuldbewusstsein äußert, sondern auch seine "Devotionalien", die ihm aus der heutigen "NS-Szene" überreicht worden sind, zeigen darf, das finde ich höchst fragwürdig.


    Gruß Cristiane

    Guten Abend zusammen!


    Heute Abend, ARD, 21:45 Uhr in der Sendung Panorama ist einer der Beiträge ein Interview mit einem NS-Verbrecher und SS-Offizier:

    "Ich bereue nichts!"


    Gruß Cristiane

    Hallo zusammen, hallo J. H. !


    Eine Tante von mir mit Fernmeldeausbildung war während des Krieges in Dänemark als Luftwaffenhelferin im Einsatz. Dort hat sie wohl wenig vom Krieg mitbekommen und konnte sogar große Mengen an Lebensmitteln für ihre Familie mit nach Hause bringen.

    Mein Onkel, der jüngere Bruder, der eigentlich nie mein Onkel werden konnte, fiel 1943 mit knapp 19 Jahren als Grenadier bei Kursk.


    Gruß Cristiane

    Mutter


    Ich sehe dich in deiner Kerze Licht
    im Rahmen einer dunklen Pforte stehn.
    Du spürst die Kühle von den Bergen wehn,
    du frierst ja, Mutter ... dennoch weinst du nicht.


    Du schaust mir nach, der in die Nacht enteilt,
    in dunklen Schicksals ungewisse Frist,
    mit einem Lächeln, das nur Weinen ist,
    mit einem Schmerz, den kein Vertrauen heilt.


    Ich sehe dich in deiner Liebe Licht
    im Zittern deiner weißen Haare stehn.
    Du spürst die große, dunkle Kühle wehn -


    und langsam, langsam senkt sich dein Gesicht.
    Noch immer leuchtet fern der Kerze Schein -
    du frierst ja, Mutter ... Mutter - geh hinein ...



    Albrecht Haushofer (1903 - 1945), in München geboren; war Professor an der Berliner Universität. Während der Hitlerzeit schloß er sich den Widerstandskreisen an, wurde von der Gestapo verhaftet und 1945 in einem Berliner Gefängnis durch Genickschuß hingerichtet. Sein ebenfalls verhafteter Bruder fand in den Händen des Toten das Manuskript der "Moabiter Sonette" , seiner letzten Gedichte, die er angesichts des Todes im Gefängnis geschrieben hat.


    (Quelle: Das Wort der Dichter; Ehrenwirth Verlag München)


    Hallo zusammen!


    Nein Rudolf, die Frage nach dem Verbleib des Soldbuches meines Vaters wird sich nie mehr klären lassen, so wie viele andere Fragen auch.
    Von ähnlichen Szenen wie in dem von Dir eingestellten Bericht hat mir auch "mein Veteran" berichtet. Nach Jahren der Kriegshölle kamen die Demütigungen der Sieger.


    Gruß Cristiane

    Hallo zusammen!


    Auf dem mir vorliegenden Entlassungsschein meines Vaters aus US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft findet sich der rechte Daumenabdruck von ihm.
    Der Entlassungsschein war als Dokument mitzuführen. Bei Auffälligkeiten musste der Inhaber dieses Dokumentes einen weiteren Daumenabdruck abgeben, welcher dann von den entsprechenden US-Military-Behörden mit der Lupe verglichen wurde. Dies war bis zum elektronischen Datenabgleich wie wir ihn heute kennen die übliche Praxis.


    Ob meinem Vater das Soldbuch während der Kriegsgefangenschaft abgenommen wurde, kann ich nicht sagen, aber in seinen Unterlagen aus der Zeit (Führerschein aus dem Jahre 1937, Verleih- und Besitzurkunden, Auszug aus dem Wehrpass von der DD 03/1945 etc.) habe ich nicht gefunden.


    Gruß Cristiane