Posts by Cristiane

    Guten Tag,
    wonach richtete sich die Dauer der Kriegsgefangenenschaft, war diese willkürlich oder abhängig von bestimmten Kriterien.
    Mein Vater geriet nach der Kapitulation am 08.05.1945 in Kriegsgefangenenschaft und wurde am 31.08.1945 entlassen. Auf dem Entlassungsschein (Certificate of Dischharge) findet sich links oben ein Stempel "Discharged by Authority of 12 U.S. Army Group". Lässt sich dauraus schließen, das es amerikanische KG war? Waren die befundenden Ärzte Deutsche? Gab es in der Nähe von Monschau ein amerikanisches KG-Lager?
    mfg
    Cristiane

    Hallo TYR,
    danke für den Hinweis VI. Armeekorps. Die Einsatzorte korrelieren soweit ich beurteilen kann mit den Aufzeichnungen meines Vaters. Westfront, Atlantikküste (La Rochelle) 1941 Bereitstellung im Suwalki-Zipfel gegen Russland. Mittelabschnitt Rshew usw. Dann zwischenzeitlich nach Lazarettaufenthalt in Wien und Ers. u. Genes. Abt. 109 Brünn wieder Art. Abt. 848 (Orel?). Dann muss er in eine andere Abteilung und wieder nach Westen (Invasionsfront - Caen und Westfront) versetzt worden sein. Nach Kriegsende dann Gefangenschaft, wo weiß ich nicht, habe nur den Entlassungsschein vom 12 US-Army Group; unterzeichnender Medical Officer Dr. Jouck, Dischcharging Officer K.R. Brown, Stempel Conion Unit Disbandment 43.
    Mfg
    Cristiane

    Hallo TYR,
    vielen Dank für die Karten; auf der von Belji ist 246. vermerkt, auf der Verleihurkunde vom Dezember 1942 zum EK1 steht nach Dienstgrad und Namen 3. schw.Art.Abt. 848 und auf dem Stempel erkennt man 246. ID, auf der Verleihurkunde des Sturmabzeichens vom Aug. 1943 ist dann auch auf dem Stempel nur noch die Art. Abt. 848 vermerkt. Leider ist das Soldbuch meines Vaters nicht vorhanden, obwohl er mit Papieren immer sehr genau war. Vielleicht hat man es ihm in KG abgenommen.
    Danke für Deine Hilfe!
    Gruß Cristiane

    Hallo Eumex,
    danke, jetzt weiß ich Bescheid.
    Mein Vater wurde in Aidenbach/Ndb. geboren und wurde dann hierher (Mfr.) versetzt. Hat übrigens am 22.09.1938 meine Mutter geheiratet, und der 22.09. ist auch der Geburtstag meines Sohnes.
    Pfiad di
    Cristiane

    Hallo Eumex,
    ich war schon etwas verunsichert, bin auch noch unerfahren. Bitte, wie stelle ich Einträge unter Art.Abt. 848 ein, dachte ich müsse immer "neues Thema" anklicken. Mein Vater war übrigens auch aus Niederbayern.
    mfg
    Cristiane

    Hallo Herbert, Taiko und schwarzermai,
    vielen Dank für Euere Antworten. Entschuldigt, wenn ich einen "Themenwirrwarr" verfasst haben sollte. Dies ist mein estes Internetforum überhaupt und das erst seit ein paar Tagen. Ich versuche nur nachzuvollziehen,wo mein Vater im Krieg überall war, und in seinen spärlichen Aufzeichnungen klafft eben eine Lücke von Mai 1943 bis Frühjahr 1944. Also nochmals sorry und bedenkt, dass ich von der Materie an sich nur wenig Ahnung habe und diese Wissenslücken nur langsam füllen kann.
    mfg
    Cristiane

    Hallo Cabron und Thilo,
    leider habe ich keine genaue Datumsangabe zu Stariza; die einzige genau Datumsangabe habe ich für den 23. November 1942 für einen Großangriff der Russen und schwerem Abwehrkampf von 7 h morgens bis abends. Die Front lag da wohl bei Belji. Dann abends Rückzug bei Dubrovka?.
    Danke für Eure Antworten
    mfg
    Cristiane

    Hallo,
    Ostfront Winter 1941/42. In Starsewici (richtige Schreibweise?) Nahkämpfe; in Stariza Überfall der Russen auf die Stellung "Nachhut". Wer weiß etwas darüber. Mein Vater kämpfte in Models 9. Armee, schwere Art. Abt. 848.
    Vielen Dank für Eure prompten und hilfreichen Antworten, langsam setzt sich das Puzzle "6 Jahre Krieg" für mich zusamen.
    Danke und mfg
    Cristiane

    Hallo Thilo,
    vielen Dank für den Hinweis. Habe "Operation Plunder" gegoogelt und erfahren, was ich wissen wollte. Es wird dabei besonders das Artilleriefeuer ohne Sicht auf die andere Rheinseite beschrieben. In den Aufzeichnungen meines Vaters (Geschützführer, Zugführer schwere Artillerie Abteilung?, bis mindestens Aug. 1943 3./schwere Art. 848) stand: Schwere Abwehrschlacht bei Rees, Übergang der Invasionstruppen über den Rhein.
    mfg
    Cristiane

    Hallo Uli,
    die Aufzeichnungen meines Vaters sind tatsächlich in Sütterlin und waren für mich nicht einfach zu lesen, besonders die Namen von Orten in Russland waren schwierig. Es handelt sich um nur wenige Seiten in einem kleinen Taschenkalender, sehr sachlich und emotionslos geschrieben. Mein Vater war Berufssoldat und ist 1933 zum sog. 100.000-Mann-Heer beigetreten, Arbeit gab es ja wenig. Er hat in kurzen Worten seine Feldzüge aufgezeichnet. Den Inhalt kann ich gerne bekanntgeben, wenn ich den mal Text aufschreibe. Seine eigenen Worte möchte ich aber für mich behalten. Leider habe ich zu seinen Lebzeiten (mein Vater ist 2001 verstorben) versäumt, nach Details zu fragen.
    mfg
    Cristiane

    Hallo Schwarzemai, Reinhard2509 und Eumex und vielen Dank für Eure Antworten.
    Einen Antrag an die WASt habe ich schon im August letzten Jahres gestellt und bis jetzt noch keine Auskunft erhalten. Mein Vater war ab 1941 an der Ostfront eingesetzt (Artillerieabteilung 848), vorher 12. Batterie, schwere Artillerie Abt. IV./262. Die Zeit von März 1943 bis etwa Frühjahr 1944 kann ich laut seiner Aufzeichnungen nicht nachvollziehen. Laut einer Verleihurkunde vom 28.08.1943 für das Sturmabzeichen weiß ich, dass er bis dahin wohl bei der Abteilung 848 war. Die Abteilung an der Invasions- bzw. Westfront 1944 ist mir nicht bekannt. Auf dem Entlassungsschein aus der Kriegsgefangenschaft vom 31.08.1945 steht bei Unit: 4. Reg. Div. 6R. 313 und bei Location of Unit: Frankfurt/Oder.
    mfg
    Cristiane

    Hallo!
    Mein Vater war auch 3./ schwere Artillerie Abt. 848. Seinen spärlichen Aufzeichnungen von 1958! ist zu entnehmen: Kampf um Rshew, Rückzug Büffelbewegung. Über die Einsätze von März 1943 bis Frühjar 1944 (Invasionsfront, Westfront) würde ich gerne etwas erfahren.
    mfg
    Cristiane