Posts by Cristiane

    Hallo Stefan,
    hab' wenig Hoffnung, noch etwas Neues von der WASt zu erfahren, wenn schon im März 1945 nicht alles vollständig vorlag, woher sollen die Daten dann noch kommen.
    Schönen Abend, Gruß Cristiane

    Hallo Kordula,
    Danke für's Daumendrücken.
    Auch einer meiner Onkel ist kurz vor Kriegsende noch eingezogen worden und seither spurlos vermisst. Ein weiterer Onkel mütterlicherseits ist mit knapp
    19 Jahren in Russland gefallen; hier konnte ich zumindest den Ort seines Grabes eruieren.
    Gruß Cristiane

    Hallo Stefan,
    die Zugehörigkeit zur o. g. Abt. 109 war wohl nach einem Lazarettaufenthalt wegen einer Blinddarm-OP. Das letztdatierte vorliegende Dokument ist das Besitzzeugnis für das Sturmabzeichen vom 28.08.1943 (im Felde), Truppenteil 3./schw.Art.Abt. 848. Von 1944 habe ich keinerlei Dokumente. Ist Dir bekannt, ob die WASt nach der Wiedervereinigung unseres Landes noch Dokumente aus der ehemaligen DDR bekommen hat.
    Gruß Cristiane

    Hallo Stefan,


    mein Vater hat Anfang April 1954 eine Bescheinigung von der Deutschen Dienststelle, Berlin-Wittenau erhalten.
    Auffällig ist hier, dass zwar der Diensteintritt in die Reichswehr vom Oktober 1933 bescheinigt wird, aber für die Jahre 1933 bis Kriegsbeginn 1939 keine Unterlagen vorlagen.
    Unter Truppenteile finden sich die folgenden Vermerke:
    bei Kriegsbeginn 1939 12./Art. Rgt. 262
    lt. Meldung vom 19.05.1943 3./ schw. Art. Abt. 848
    lt. Meldung v. 10.06.1943 Genes. Bttr .Art .Ers.u. Ausb.Abt. 109


    Außerdem liegt mir von der Dienstelle ein Auszug vom 20.03.1945 aus dem Wehrpass meines Vaters vor, worin aber nur Einstellungstag, Ausbildung, Auszeichnungen, Beförderungen und mitgemachte Feldzüge aufgeführt sind; über Truppenteile finden sich keine Hinweise.
    Ich hoffe, dass ich von der WASt weitere Daten bekomme, mir wurde von dort gesagt, dass zwar viele Papiere durch Kriegseinwirkung verloren gegangen seien, man aber von der ehemaligen DDR noch einige Unterlagen bekommen hätte.
    Muss ich mich wohl noch gedulden.


    Gruß Cristiane

    Hallo Stefan,
    danke für Deine Antwort und die Karte.
    In den Aufzeichnungen meines Vaters bis Kriegsende finden sich ab Frühjahr 1944 folgende Hinweise:
    "Invasionsfront am Atlantik (Mittelfrankreich), dann Einsatz bei Caen, dort schwere Schlachten. Im Laufe des Sommers Rückzug über die Seine. Anschließend kurze Überholung der Geschütze in Dahlerau. Dann Einsatz Westfront, schwere Abwehrschlacht bei Rees, Rheinübergang der Invasionstruppen, bis Kriegsende (08.Mai 1945) Rückzugskämpfe und Gefechte bis über die Grenzen des Dritten Reiches".


    Somit nehme ich an, das der Ort der Kriegsgefangenschaft irgendwo im Rheingebiet lag.
    Gruß Cristiane

    Hallo Stefan,
    zum Einscannen muss ich mir erst Hilfe holen. Wie verfahre ich, ist das Procedere irgendwo beschrieben. In dieser Hinsicht bin ich alles andere als routiniert. Wird schon irgendwie klappen.
    Gruß Cristiane

    Danke an alle Antworter,


    einen Antrag an die WASt habe ich schon im August letzten Jahres gestellt, die Antwort steht noch aus.
    Ein Lager in Monschau ist nur eine Vermutung von mir; die Unterschrift des Arztes, der seinerzeit meinen Vater als "Fit for work" erklärt hat. ist
    "Dr. Jouck" und einen Arzt gleichen Namens gibt es nach meinen Recherchen in Monschau. Kann Zufall sein, oder evtl. ein Nachfahre.


    Erlaubt mir bitte noch eine Bemerkung in eigener Sache: Es ist für mich immens wichtig und hilfreich, in diesem Forum über diese Zeit nachfragen und Antworten erhalten zu dürfen. Auslöser war für mich der ZDF-Film "Unsere Mütter, unsere Väter", den ich hier nicht bewerten möchte. Er hat mich aber dazu veranlasst, mich mit alten Dokumenten und Bildern aus der Militärzeit meines Vaters zu beschäftigen, die vorher nie ein Thema für mich waren. Meine Generation (Jahrgang) 1951 wuchs auf mit der diffusen Angst vor einem Atomkrieg. Später waren dann der Vietnamkrieg und die Demonstrationen dagegen für uns wichtiger. Wir wollten nicht viel hören von unseren Müttern und Vätern, wollten wir doch "ganz anders" sein. Heute sehe ich vieles anders und sehe ein, wie arrogant diese Einstellung war, besser als unsere Eltern zu sein, wie einfach in einer Gesellschaft ohne Mangel und Krieg.
    Mein Vater ist seit fast 13 Jahren tot, und nie mehr werde ich mit ihm über seine Erlebnisse sprechen können; dies bedauere ich zutiefst!


    Viele Grüße
    Cristiane

    Guten Tag,
    wonach richtete sich die Dauer der Kriegsgefangenenschaft, war diese willkürlich oder abhängig von bestimmten Kriterien.
    Mein Vater geriet nach der Kapitulation am 08.05.1945 in Kriegsgefangenenschaft und wurde am 31.08.1945 entlassen. Auf dem Entlassungsschein (Certificate of Dischharge) findet sich links oben ein Stempel "Discharged by Authority of 12 U.S. Army Group". Lässt sich dauraus schließen, das es amerikanische KG war? Waren die befundenden Ärzte Deutsche? Gab es in der Nähe von Monschau ein amerikanisches KG-Lager?
    mfg
    Cristiane

    Hallo TYR,
    danke für den Hinweis VI. Armeekorps. Die Einsatzorte korrelieren soweit ich beurteilen kann mit den Aufzeichnungen meines Vaters. Westfront, Atlantikküste (La Rochelle) 1941 Bereitstellung im Suwalki-Zipfel gegen Russland. Mittelabschnitt Rshew usw. Dann zwischenzeitlich nach Lazarettaufenthalt in Wien und Ers. u. Genes. Abt. 109 Brünn wieder Art. Abt. 848 (Orel?). Dann muss er in eine andere Abteilung und wieder nach Westen (Invasionsfront - Caen und Westfront) versetzt worden sein. Nach Kriegsende dann Gefangenschaft, wo weiß ich nicht, habe nur den Entlassungsschein vom 12 US-Army Group; unterzeichnender Medical Officer Dr. Jouck, Dischcharging Officer K.R. Brown, Stempel Conion Unit Disbandment 43.
    Mfg
    Cristiane

    Hallo TYR,
    vielen Dank für die Karten; auf der von Belji ist 246. vermerkt, auf der Verleihurkunde vom Dezember 1942 zum EK1 steht nach Dienstgrad und Namen 3. schw.Art.Abt. 848 und auf dem Stempel erkennt man 246. ID, auf der Verleihurkunde des Sturmabzeichens vom Aug. 1943 ist dann auch auf dem Stempel nur noch die Art. Abt. 848 vermerkt. Leider ist das Soldbuch meines Vaters nicht vorhanden, obwohl er mit Papieren immer sehr genau war. Vielleicht hat man es ihm in KG abgenommen.
    Danke für Deine Hilfe!
    Gruß Cristiane

    Hallo Eumex,
    danke, jetzt weiß ich Bescheid.
    Mein Vater wurde in Aidenbach/Ndb. geboren und wurde dann hierher (Mfr.) versetzt. Hat übrigens am 22.09.1938 meine Mutter geheiratet, und der 22.09. ist auch der Geburtstag meines Sohnes.
    Pfiad di
    Cristiane

    Hallo Eumex,
    ich war schon etwas verunsichert, bin auch noch unerfahren. Bitte, wie stelle ich Einträge unter Art.Abt. 848 ein, dachte ich müsse immer "neues Thema" anklicken. Mein Vater war übrigens auch aus Niederbayern.
    mfg
    Cristiane

    Hallo Herbert, Taiko und schwarzermai,
    vielen Dank für Euere Antworten. Entschuldigt, wenn ich einen "Themenwirrwarr" verfasst haben sollte. Dies ist mein estes Internetforum überhaupt und das erst seit ein paar Tagen. Ich versuche nur nachzuvollziehen,wo mein Vater im Krieg überall war, und in seinen spärlichen Aufzeichnungen klafft eben eine Lücke von Mai 1943 bis Frühjahr 1944. Also nochmals sorry und bedenkt, dass ich von der Materie an sich nur wenig Ahnung habe und diese Wissenslücken nur langsam füllen kann.
    mfg
    Cristiane

    Hallo Cabron und Thilo,
    leider habe ich keine genaue Datumsangabe zu Stariza; die einzige genau Datumsangabe habe ich für den 23. November 1942 für einen Großangriff der Russen und schwerem Abwehrkampf von 7 h morgens bis abends. Die Front lag da wohl bei Belji. Dann abends Rückzug bei Dubrovka?.
    Danke für Eure Antworten
    mfg
    Cristiane