Posts by Jürgen Fritsche

    Hallo Michel,


    ich meinte ja auch nicht Deine Fotos (oder die anderer), die hier oder anderswo eingestellt und damit bereits veröffentlicht werden/wurden. Ich finde es toll, daß Ihr diese Scans mit uns teilt - vielen Dank dafür. Nicht umsonst heißt es ja, daß Bilder mehr als tausend Worte aussagen können.


    Es gibt aber immer mal private Aufnahmen, Urkunden, Texte, Briefe, u. ä., die nicht jeder gerne veröffentlicht sehen möchte. Gründe dafür gibt es genug.


    Ich möchte daher denjenigen, die mir private Fotos, Urkunden, Texte, Briefe, u. ä., zum Projekt "Sanitätseinheiten von Wehrmacht und Waffen-SS" zusenden möchten (und ich möchte alle, die so etwas besitzen, hiermit ermuntern und bitten, dies zu tun - genealogie@ib-fritsche.de), ganz einfach verläßlich versichern, daß ich sämtliche mir privat für das Projekt zur Verfügung gestellte Unterlagen absolut vertraulich behandele, und daß alles allein bei mir verbleibt und schon gar nicht irgendwie "vermarktet" wird.


    Wenn Ihr aber Fotos von höherer Auflösung habt (die hier oder anderswo in dieser Auflösung nicht veröffentlicht werden sollen), dann wäre ich für das Projekt natürlich sehr an diesen besseren Varianten interessiert. Und das könnte dann ja privat mit mir abgewickelt werden.

    Hallo Karl, Stefan, ACDC und Tbird,


    vielen Dank an Euch für die Literaturtips, die San-Einheiten und die Fotos. Das werde ich alles bei mir ablegen und verarbeiten.


    Noch ein grundsätzlicher Hinweis:
    Ich gebe niemals Fotos, Urkundenscans, o. ä. Dinge, die mir privat zugesendet werden, an Dritte weiter. Vertrauenswürdig zu sein ist ein ein Grundprinzip von mir. Ich vermarkte grundsätzlich nichts und Auskünfte von mir kosten natürlich auch nichts!
    Ich gebe natürlich auch keine in Foren eingestellte Unterlagen weiter, aber diese Dinge sind bereits öffentlich gemacht und auf sie kann jeder zugreifen.


    Hallo Michel,


    danke für Deine Informationen zu den Alben und die beabsichtigte Mitarbeit am Projekt - und auch danke für die guten Wünsche zum Projekt. Mit Deiner / Eurer Hilfe wird das mit der Zeit schon werden :]


    Zur erfolgreichen Klebstoffentfernung:
    Wäre das nicht einen konkreten Tip für alle wert, denn u. U. haben auch viele andere Geschichts- und Ahnenforschungsinteressierte (ich glaube, ich in meinen Ahnenforschungsunterlagen teilweise auch) mit derart "dauerhaft" (offenbar aber wohl doch nicht ... ;)) eingeklebten Fotos zu tun?


    Die Schrift auf der Rückseite des Fotos erinnert mich übrigens sehr stark an die Handschrift meines verstorbenen Vaters, von dem ich aus der Kriegszeit auch einige Fotos besitze. Ich werde sie noch auf meiner HP bei seinen Lebenserinnerungen einbauen.

    Hallo Arnold,


    vielen Dank für den interessanten Literaturtip - ja, auf dieses grundlegende Werk bin ich schon hingewiesen worden. Es mir auszuleihen, muß ich aber noch hinausschieben, denn zum Lesen bzw. Durcharbeiten fehlt mir vorläufig leider einfach die Zeit ...  :(


    Also sammele ich einfach erst mal mit Eurer Hilfe die erreichbaren Daten, natürlich auch unter Zuhilfenahme des LdW und anderer Online-Nachschlagewerke.


    Alles andere, auch aus relevanten Büchern, kann dann später immer noch peu à peu eingearbeitet werden - dafür ist eine DB ja da und gut geeignet.


    Und wo vorab zu klärende Fragen aufkommen, wende ich mich einfach an Euch Experten hier :) .


    An dieser Stelle mal ein herzliches "Dankeschön" an alle hier, die ihre Kompetenz zur Verfügung stellen!
    Ich bemühe mich ebenso, Euch mit meinem Wissen hier und da behilflich zu sein und mich nützlich zu machen.

    Quote

    Original von TransportAdlersKind
    ...
    Wer kennt die Unterschrift? Wer kennt den Grafiker? Wer ließt welchen Namen?


    Hallo "TransportAdlersKind",


    gut zu erkennen: Die Signatur der Zeichnungen lautet "G. Baberg 44" (wobei "44" das Entstehungsjahr der Zeichnung ist).

    Hallo Jan,


    der Divisionsarzt (IV b des Divisionsstabes), meist ein Oberstarzt (OTA), war fachlicher Vorgesetzter des Sanitätspersonals und führte die Sanitätstruppen der Division.


    Dein Großvater wurde von der Ausbildungseinheit zunächst formell zum DivA 334. ID kommandiert, der ihn dann anhand des Bedarfs an Sanitätern innerhalb der vier genannten Tage dem GebJgRgt 756 zuteilte.


    Im GebJgRgt 756 war der Regimentsarzt fachlicher Vorgesetzter der Sanitätsdienste.
    Jedes Bataillon des Regiments verfügte über eine Sanitätsgruppe. Diese Sanitätsgruppe richtete im Gefecht den Truppenverbandplatz (TVPl) ein, der Transport der Verwundeten aus der Gefechtslinie zum TVPl erfolgte durch die Sanitäter der Kompanien, ggf. verstärkt durch Hilfskrankenträger.
    Jeder Zug der Infanterie-Kompanie (auch der Gebirgsjäger) verfügte über einen ausgebildeten Sanitätssoldaten.
    In jeder Kompanie der Bataillone gab es im Kompanietrupp einen Sanitäter und einen Sanitätsunteroffizier, diese beiden Soldaten traten im Gefecht zum Bataillonsarzt beim Truppenverbandplatz.


    An einer dieser vielen San-Stellen innerhalb der Bataillone des Regiments, in den Kompanien oder in den Zügen war Dein Großvater vom DivA bzw. dann wohl vom RgtA eingesetzt worden.

    Hallo in die Runde,


    ich suche alle erreichbaren Informationen über den Lazarettzug 024.


    Hintergrund: Vom 17.03.1944 bis zum 03.04.1944 war mein Vater vom Feldlazarett 642 (besp) zum Lazarettzug 024 abkommandiert. Oberarzt war Dr. König.


    Habt Ihr zu diesem Lazarettzug evtl. Informationen, wie zeitliche Angaben zu Einsatz, Einsatzräume und -strecken, Personal, usw.?


    Was ich bisher habe:


    FPN 36275
    (12.3.1943-7.9.1943) behelfsmäßiger Lazarett-Zug 024
    (23.4.1944-24.11.1944) 17.11.1944 gestrichen


    Frage: Was bedeutet in diesem Zusammenhang "behelfsmäßig"?


    Vielen Dank im voraus für Eure Unterstützung.

    Hallo in die Runde,


    ich suche alle erreichbaren Informationen über das Feldlazarett 642 (besp), wie z. B. Unterstellung unter bzw. Zugehörigkeiten zu welchem Verband/Großverband der Heeresgruppe Süd (-> 04.04.1944 HGr Nordukraine -> 28.09.1944 HGr A -> 26.01.1945 HGr Mitte), Einsatzorte/-räume, Personal, Ausrüstung (Fahrzeuge, Geräte, ...)


    Hintergrund: Mein Vater wurde am 21.08.1943 dorthin einberufen und war dort seit dem 25. August 1943 als Arzt eingesetzt. Seine Lebenserinnerungen zu dieser Zeit sind knapp und nicht immer genau.


    Was ich bisher habe:


    Aufstellung:

    • 1941

    Feldpostnummer

    • Mobilmachung - 01.01.1940: 08663

    Chef:

    • August 1944 - ?: Oberfeldarzt (Oberstabsarzt?) Dr. Hamann (Augenarzt)

    Einsätze:

    • August - 23. September 1943: Snamenka (Znamenka, Znam’yanka), Ukraine
    • 23. (oder 25.) September 1943: Verlegung über Kirowograd nach "Nowo Alexojoka" (?, sicher Novo-Alekseyevka bei Novopavlivka, Ukraine)
    • 20. Januar bis zum 17. März 1944 [lt. WASt (Standortkartei): Jan. bis Febr. 1944]: Rybniza (Rybnitsa; heute Moldawien)
    • 6. Mai bis 20. Juni 1944 [lt. WASt (Standortkartei): Juli 1944]: Drohobycz (damals polnisch; heute Drohobyc, Ukraine)
    • September 1944: Skawina (Polen)


    Vielen Dank im voraus für Eure Unterstützung.

    Hallo Koenenstijn,


    vernmutlich existierte die LwSanBereitschaft 4/XI zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn das Flughafen-Bereichs-Kommando 4/XI wurde erst 1941 in Schleswig aufgestellt (s. u.).


    Bei den Flughafenbereichen wurden motorisierte Sanitätsbereitschaften aufgestellt, die aufgrund ihrer Ausstattung mit zwei Chirurgengruppen sowohl als Hauptverbandsplatz als auch als Ortslazarett eingesetzt werden konnten. Sie waren unabhängig von stationären Einrichtungen und wurden deshalb den Flieger- und Flakkorps zugeteilt. Ihre Steuerung erfolgte durch den Luftflotten-Arzt.
    (Quelle: Bundesarchiv, RL 26)


    Luftgau XI
    Aufgestellt am 12. Oktober 1937 in Hannover, im März 1940 nach Hamburg verlegt.
    Seit 04.1939 Erweiterung auf Mecklenburg, nördl. Vorpommern und die Prignitz. Umfaßte damit die Hansestädte Hamburg und Bremen, die Provinz Schleswig-Holstein, Mecklenburg, die Regierungsbezirke Aurich, Hildesheim, Lüneburg, Stade und Hannover, das Land Schaumburg-Lippe, das Land Oldenburg, das Land Braunschweig und den Kreis Ballenstedt (Land Anhalt); seit dem Frühjahr 1940 auch Dänemark.


    Flughafen-Bereichs-Kommando 4/XI


    Kommandeure:


    * GenMaj Anton Heidenreich, 04.01.1941 - 02.12.1942
    * Oberst Martin Altermann, 12.1942 - 13.03.1943
    * Oberst Curt Estler, 13.03.1943 - 03.04.1943


    Aufgestellt 01.1941 in Schleswig als Flughafen-Bereichs-Kommando Bukarest.
    Am 30.03.1941 umbenannt in Flughafen-Bereichs-Kommando 4/XI.
    Aufgelöst am 03.04.1943.


    Einheiten:
    * Fliegerhorst-Kommandantur E 19/XII Giulesti
    * Fliegerhorst-Kommandantur E 20/XII Targsorul-Nou
    * Fliegerhorst-Kommandantur E 33/XII Bukarest-Baneasa
    * Fliegerhorst-Kommandantur E 6/VI Obliwskaya [8.42 - 12.42]
    * Fliegerhorst-Kommandantur E 61/XI Tazinskaya [8.42 - 12.42]
    * Fliegerhorst-Kommandantur E 12/XVII Morosowskaya [8.42 - 12.42]


    Einsätze:
    * 01.1941 - 17.02.1941 Schleswig unter dem Luftgau-Kommando XI
    * 17.02.1941 - 28.08.41 Bukarest-Baneasa
    * 28.08.1941 - 10.1941 Balti
    * 10.1941 - 06.1942 Cherson
    * 07.42 - 08.1942 Saki
    * 08.1942 - 12.1942 Tazinskaya
    * 03.1943 Uman (Vorbereitung der Auflösung)


    (Quelle: WW2.dk, Flughafen-Bereichs-Kommando 4/XI)

    Ich habe vor kurzem begonnen, Informationen über sämtliche Sanitätseinheiten von Wehrmacht und Waffen-SS zu sammeln. Ich möchte das dann später mal mit Hilfe einer Datenbank dokumentieren und zugänglich machen.


    In persönlichen Briefen (Feldpost), in Gefallenenmeldungen, in DRK-Angaben, in Informationen des Krankenbuchlagers, der WASt, in Online-Datenbanken (wie z.B. der des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge) u.v.m., aber auch sekundär auf Homepages, in Foren, usw., werden vielfach auch Hinweise auf Verwundungen, auf Sanitätseinheiten im Feld (Sammelstellen, Sanitätstrupps und -kompanien, Truppenverbandplätze, Hauptverbandplätze, Feldlazarette, Lazarettzüge, Kriegslazarette, usw.), auf Lazarettaufenthalte in der Heimat in Orts- oder Reservelazaretten, u.ä., gegeben, die von Fall zu Fall auch die Zuordnung (oder räumliche Nähe) der San-Einheit zur kämpfenden Truppe angeben.


    Wer von Euch hierzu Angaben machen kann, den bitte ich um private Zusendung der entsprechenden Informationen per Mail.


    Nach Möglichkeit benötige ich immer folgende Angaben:

    • Name der San-Einheit
    • Feldpost-Nr. (FPN) der San-Einheit
    • San-Personal (Namen, Dienstgrade) der San-Einheit
    • Zeitpunkt, Zeitraum der Nennung
    • Einsatzort, -gebiet der San-Einheit
    • San-Einheit war zugehörig zu (Einheit, Verband)
    • San-Einheit war unterstellt unter (Einheit, Verband)
    • Quelle der Information
    • Bemerkungen


      Es geht mir um wirklich jede San-Einheit von Wehrmacht (Heer, Luftwaffe, Marine) und Waffen-SS, ganz gleich, ob mobil oder stationär, und egal, ob im Feld oder zuhause im Reich, auch egal, wie groß, also von der Verwundeten-Sammelstelle bis zum Kriegslazarett. Auch Fotos, Urkunden, Texte, Karten, Links, ..., usw., zu San-Einheiten sind natürlich willkommen.

    (Hinweis: Ich erfasse keine Personenangaben zu den betreffenden Verwundeten/Gefallenen)
    Meldungen zu San-Einheiten bitte direkt an mich: genealogie@ib-fritsche.de. Falls Ihr möchtet, könnt Ihr sie natürlich außerdem auch noch hier im Forum einstellen.


    Mit diesen Informationen kann man nach und nach (bei genügend Datenmaterial) bspw. auch die Bewegungen der Einheiten und Verbände nachvollziehen, denen die San-Einheiten zugeteilt waren. Gerade von San-Einheiten, insbesondere den beweglichen im Feld, ist bekanntlich nur sehr wenig Material erhalten - sehr verständlich, wenn man sich vor Augen führt, wie häufig San-Einheiten gerade im Osten wegen plötzlicher, weitreichender Feindeinbrüche überstürzt verlegen (flüchten) mußten und das San-Personal dann nur noch das Leben der Patienten und sein eigenes retten konnte (und allzu oft leider auch nicht ...)


    Falls Ihr zu diesem Projekt noch Anregungen habt, gerne, immer her damit.