Posts by werne

    Hallo

    Bezüglich der Verwendung der He111 als Behelfsnachtjäger und der dazu entsprechenden Bewaffnung konnte ich wieder etwas dazu lernen. Der Aussage von Avia :"... bei der Luftwaffe gab es nichts, was es nicht gab." ist nichts hinzuzufügen. Beim stöbern in ebay Bildern fand ich folgendes.https://www.ebay.de/itm/Foto-Kampfgeschwader-27-30-Heinkel-He-111-Kirowograd-h-W-20245/123592487095?hash=item1cc6afb0b7:g:sXkAAOSwt3hcIlAm:rk:7:pf:0. Zu sehen ist eine He111 mit eingebauter Kanone in der Buglafette, ob starr oder nicht, darüber ein Mg 15 oder 17.

    Gruss, Rene

    Hallo Avia

    Starre Waffen sind meines Wissens in keiner He111 eingebaut gewesen, auch nicht in der Schiffsbekämpfung. Die Waffe im Bug war immer eine bewegliche, die durch den Kampfbeobachter bedient wurde. Starr, für meine Begriffe unbeweglich und fest, eingebaute Waffen gab es bei Jagd- und Stukaflugzeugen sowie bei Zerstörer. In einem Kampfflieger der nicht sturzkampffähig war, machte eine starre Waffe kein Sinn. Wenn also ein Schiff angegriffen wurde , versuchte man natürlich die Schiffsflak niederzuhalten. Dazu brauchten der Kampfbeobachter und die Bordschützen aber bewegliche MG's oder auch Kanonen. Alles andere wäre Unsinn. Die Bildbeschreibung im BA sagt nichts über die Einheitszugehörigkeit und über den Bombentyp aus. Hast Du eine andere Quelle? Die SC 1800 wurde nicht nur gegen Schiffe eingesetzt. Die Bezeichnung MG81J habe ich noch nie gesehen. MG81 und MG81Z ist mir geläufig.

    Gruss Rene

    Hallo

    Der Bombenschütze ist auch der Beobachter. Auf den wird man wohl nicht verzichten. Ist es überhaupt ein MG? Ein starres MG macht bei der He111 keinen Sinn, da nicht sturzkampftauglich, wie die Ju88. Die Bildbeschreibung nennt Adolf Galland. Ich kann ihn nicht entdecken. Genausogut könnte der rechte Mann mit Schnauzbart auch Hitler sein.

    Frohes Neues Jahr, Rene

    Hallo Alex

    Ich habe in erster Linie an grosse Angriffe gedacht und dabei die Mosquitos vergessen. So wie Uwe schreibt, waren die Mosquitos in einer Anzahl von 20 bis 36 Maschinen im Zeitraum Juni/Juli ca. 15 mal über Berlin. Das waren Störangriffe, die die Bevölkerung und die Luftabwehr in Atem hielten. Welche Ziele diese Angriffe hatten, entzieht sich meiner Kenntnis. Flakstellungen eher wenig, die waren auch mit H2S Radar kaum zu finden, auch wenn sie am Tage fotografisch aufgeklärt wurden.

    Gruß, Rene

    Hallo

    Berlin-Angriffe im Zeitraum Juni/Juli 1944. USAAF nur am 21.6. und im Juli nix. RAF überhaupt nicht. Man war in dieser Zeit, nach der Landung in der Normandie, mit wichtigeren Zielen beschäftigt. Flak war natürlich ein Ziel, aber man versuchte Flakzonen in Richtung Ziel zu umfliegen. Lagen Flakstellungen beim sogenanntem 'Bomb Run" im Weg, wurde es in der Einsatzplanung berücksichtigt. In der Angriffsspitze gab es deshalb Flugzeuge, die ausschliesslich die Flak als Ziel hatten und diese mit Speng- und Fragmentbomben bekämpften und das Radar mit Windows störten. Im weiteren Bomberstrom wurden nach einem speziellen Zeitplan weitere Windows abgeworfen. Das taten die Amerikaner. Die Engländer flogen bei Nacht und könnten keine Punktziele wie Flakstellungen bekämpfen. Treffer waren daher eher Zufall.

    Gruss,Rene

    Hallo
    Rheinberg/NRW mit Sicherheit nicht! In der Gegend von Pretzsch-Scholis kam bei Trebitz am 20.1.44 die Halifax EB246 runter. Über eine Mosquito in 1945 habe ich keinerlei Informationen.
    Gruss, Rene



    18.34 Uhr


    Hallo
    Muss mich korrigieren. Es gibt einen Mosquitoverlust in dieser Gegend. In der Nacht vom 4. auf den 5.4.1945 ging die NT495 der 406.(RCAF)Sqdn verloren, beide Besatzungsmitglieder starben. Wäre möglich.
    Rene


    Beiträge zusammengeführt; kkn

    Hallo
    Am 1./2.1.1944 fand ein Absturz bei Weyhausen statt. Wie leclerc schrieb, handelte es sich um die Lancaster JA711. Am 2./3.12.1943 stürzte ebenfalls eine Lancaster in dieser Gegend ab und zwar die LM301 bei Wasbüttel. Das liegt alles nicht weit auseinander. Stirlings waren in diesem Zeitraum und in dieser Gegend nicht im Einsatz.
    Gruss, Rene

    Ebenfalls vielen Dank für die Grablage.
    Ich hatte 2001 mit einem Anwohner gesprochen, der Augenzeuge des Absturzes wurde. Am Morgen nach dem Absturz war er ebenfalls an der Absturzstelle, die er mir nach all den Jahren noch zeigen konnte. Da das Schicksal der Besatzung, Datum und Flugzeugtyp klar war, habe ich mich gewundert, das man dort eine Me410 ausgraben wollte. Schlechte Vorortrecherche und -erkundung.


    Google " Flugzeugbergung Felchow"


    mfG, Rene

    Hallo
    Die Kennung der Maschine war 1L+. Sie kreiste mit brennenden Motor zwischen Flemsdorf und Felchow, mehr
    über dem Felchowssee und stürzte dann in ein Roggenfeld. Ein Luftkampf/Feindflugzeuge wurden nicht beobachtet. Besatzung und Flugzeug wurden durch Luftwaffenangehörigen aus Werneuchen geborgen. Man sprach von einem Testflug mit neuester FuM-Technik. Grablagen der Besatzung: Kurt - mir unbekannt, Vogel-Werneuchen und Uebel-Nürnberg.
    Im Netz gibt es ein kleines Video über die "Bergung".
    Rene

    Hallo Thilo
    Der Luftsieg und die Einheitszugehörigkeit waren mir bekannt. Mehr gibt es über ihn nicht zu finden.
    Als Beweis, das es sich hier um die gleiche Person handelt, zählen diese Angaben nicht. Auch wenn die bekannten Fakten dafür sprechen.
    Beim Suchdienst in München liegt zu Lt.Zingler eine Suchmeldung vor. Bei einer Anfrage hinsichtlich einer Kopie bzw. Nennung der Eineitszugehörigkeit / letzte bekannte Feldpostnummer berief man sich auf das Datenschutzgesetzt.
    Gruß, Rene