Posts by Policeman

    Hallo Bertram

    Vielleicht sollte ich ein neues Thema öffenen, rund um "Sicherheitspolizei (SiPo) und Sicherheitsdienst (SD) im Distrikt Warschau"

    Gute Idee. :thumbsup:


    @Moderatoren

    Bitte daher ab Beitrag #57 abkoppeln und damit unter dem angegebenen Titel (Fettschrift) einen neuen Thread eröffnen. Denn Lublin sollte Lublin bleiben und Warschau eben Warschau. - hiermit erledigt, Diana


    Dankende Grüße

    Daniel

    Hallo Freunde,


    zufällig hatte ich vor einiger Zeit einen dieser Feldpostbriefe ersteigert.


    01.jpg 02.jpg 03.jpg


    Bei dem gesuchten Offizier kann es sich eigentlich nur um


    FISCHER, Rudolf

    31.08.1891 geboren

    verheiratet, 1 Kind, kein SS-Mitglied (Stand 01.11.1941)

    01.05.1933 Eintritt in die NSDAP, Mitgliedsnr. 1.981.669

    01.09.1941 zum Hauptmann der Schutzpolizei befördert


    handeln, denn einen weiteren Polizei-Offizier mit Nachnamen Fischer und Vornamen R. kann man anhand der Reichsranglisten nicht nachweisen.


    Des weiteren wurde FISCHER (Rudolf), Kattowitz, von der Schutzpolizei der Gemeinde Nordhausen übernommen.

    (Quelle: Die Deutsche Polizei, 9. Jahrgang, Nr. 19, 1. Oktober 1941, Personalnachrichten)


    Passt also. 8):thumbup:


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo Dieter


    "...

    Für die Schutzpolzei-Dienstsabteilung Chersson - Heimatstandort Polizeiverwaltung Koblenz - werden abgeordnet:

    Hauptmann der SchP. LANG PV. Wiesbaden - als Führer

    dazu von der Polizeiverwaltung Koblenz

    1 Rev.-Oberleutnant der Schutzpolizei

    1 Rev.-Leutnant der Schutzpolizei

    8 Meister der Schutzpolizei

    11 Wachtmeister d.Schutzpol. u. Schutzpol.d.Res. (SB)

    3 Wachtmeister d.Schutzpol. u. Schutzpol.d.Res. (SB) als Kraftfahrer

    2 Wachtmeister (SB) als Diensthundführer mit Diensthunden


    Kraftfahrzeuge:

    1 Pkw.,

    1 Stkw. 14,

    1 Krad o.B.

    Fahrräder:

    6

    ..."

    (Quelle: aus Schnellbrief, Der Chef der Ordnungspolizei, Betr.: Aufstellung von Stäben für die Kommandeure der Ordnungspolizei bei SS- und Polizei-Führern, Einsatz von SS- und Polizei-Standortführern und Einsatz von Kräften des Einzeldienstes der Schutzpolizei im Reichskommissariat Ukraine, Berlin, den 25.10.1941, )


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo,


    hier weiteres Führungspersonal des Polizei-Bataillon 91, welches bisher nicht in der bekannten Fachliteratur erwähnt wurde.


    Verwaltungsbeamter im Offiziersrang: Polizei-Oberinspektor OLTERMANN (bis 18.01.1940), dann Führer der Verwaltung im Polizei-Regiment Lublin


    Hauptmann d.SchP. BUCHHOLZ , Führer der K-Staffel Pol.-Batl. 91 (bis 00.01.1940), nach Abzug des Bataillons mit der K-Staffel beim Pol.-Batl. 73 in Zamosc verblieben


    Oberleutnant d.SchP. DRAEGER (bis 00.12.1939), dann Führer des Kommandos der Schutzpolizei (Einzeldienst) Lublin, kehrte aber am 17.01.1940 zum Bataillon zurück


    Zum 20. Polizei-Offiziersanwärter-Lehrgang nach Mariaschein (Eintreffetag: 20.02.1941) wurden u.a. folgende Polizisten abgeordnet:

    KNAUP, KOCH (Ernst) und MATZ (allesamt abgeordnet zum Pol.-Batl. 91)


    Es scheint aber, dass die drei Polizei-Offiziers-Anwärter zumindest diesen Lehrgang nicht bestanden hatten. Weitere Recherchen wären demnach also dazu angebracht.


    Sicherlich wäre zu dem Thema noch mehr gegangen, aber für so einen Fragesteller fehlt mir einfach Lust. :cursing:


    Grüße

    Daniel

    Hallo,


    zur gesuchten Person habe ich endlich weitere Informationen finden können. :thumbsup:8)


    Erich GUDDAT, geboren am 30.05.1907 in Ischdaggen, nahm bereits als Angehöriger des Einsatzommandos 3 der Einsatzgruppe I im September 1939 am Polenfeldzug teil. Mit dieser Einsatzgruppe stieß er von Wien aus über die Slowakei, Zakopane, Jaroslaw, Rzeszow und Przemysl bis nach Lublin vor. Etwa gegen Ende Oktober Anfang November 1939 erreichte das Einsatzkommando 3/I Lublin. Kurz daraf wurde Guddat der KdS-Aussenstelle Lukow zugeteilt, welche später nach Radzyn verlegt wurde. Bei der KdS-Aussenstelle Radzyn war er u.a. für die sogenannten „Judenangelegenheiten“ als Judenreferent in Miedzyrzec eingesetzt. Am 26. Juni 1942 wurde der KdS-Aussenstelle Radzyn fernmündlich mitgeteilt, dass sich in einem Waldstück bei Turow eine Gruppe von Banditen aufhalten sollte. Auf Grund dieser Meldung rückte ein gemischtes Kommando von 20 Mann, bestehend aus Kräften der Gendarmerie und SiPo unter der Führung von Bez.-Leutnant d.Gend. Schroer, in den Turowerwald aus. Beim durchstreifen des Waldes stieß das Kommando auf die Banditen und es entwickelte sich ein Feuergefecht bei dem Guddat gefallen ist.


    Aus diesen Einzelheiten lässt sich nun auch der Umstand erklären, warum sich die Fotos im Nachlass von Bez.-Obltn. d.Gend. Schroer, damals Postenführer in Lukow, später Radzyn, befanden.


    Grüße

    Daniel

    Hallo Dorothee,


    keine Sorge, ich habe dich nicht vergessen. Am Wochenende hatte ich den anvisierten Abgleich mit meinen in Frage kommenden Aufnahmen vorgenommen. Vielen Dank auch nochmal für deine zwei wirklich guten Vergleichsfoto. Wir reden also insgesamt von etwa 50 Fotos, welche hauptsächlich im Mai-Juli 1943 im Bereich des Lagers der Ordnungspolizei in Posen entstanden sind und vermutlich von der 3. Kompanie stammen. Ich meine nun abschließend sagen zu können, dass dein Großvater leider nicht darauf zu sehen ist. Obwohl es auf den ersten Blick viele Fotos sind und ich eigentlich guter Hoffnung war, so sind sie leider doch nur bedingt brauchbar. Es sind demnach also sehr wenig Klein- oder Großgruppenaufnahmen vorhanden, wo man deutlich Gesichter erkennen kann. Wenn ich wieder ein bisschen mehr Zeit habe, kann ich gern die in Frage kommenden Aufnahmen, wo mehr Männer (Gesichter) drauf zu sehen sind, einstellen.


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Ingo,


    vielen herzlichen Dank für dein schnelles positives Feedback. Den Ausstellungskatalog habe ich nun auch endlich vorliegen, da bei meinem Besuch im MHM letzte Woche keine Kartenzahlung möglich war. :(


    Insgesamt wäre ich an einer konstruktiv und sachlich geführten Diskussionsrunde interessiert, so wie es jeder eben subjektiv empfindet, gern auch kritisch, nur eine halbwegs fundierte Begründung sollte der Auffassung schon folgen. Aus der Erfahrung im Forum schwierig, ich weiß. Speziell bei Dir mache ich mir natürlich auch keine Sorgen, ich hoffe du verstehst was ich meine ;). Aber hoffen wir mal das Beste. Demnach also auf eine rege sachliche Beteiligung.:thumbup:


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo Dieter & Ingo,


    was haltet ihr vom Vorschlag, über das Thema in einem eigenständigen Thread weiter zu diskutieren?


    Besonders im Hinblick auf die gezeigte Ausstellung und den dazugehörigen Begleitband bin ich auf weitere fundierte Meinungen, besonders von Ingo (Atlantis) ;) etc. gespannt. Ich habe zufällig auch noch ein interessantes Foto in meiner Sammlung gefunden, welches durchaus zum Thema passt.


    Was haltet ihr von der folgenden Threadüberschrift:

    Hitlers Elitetruppe? - Mythos Fallschirmjäger - Reflexionsrunde zur Ausstellung des MHM in Dresden


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Dorothee,


    vom besagten Polizei-Wach-Bataillon IX Kassel liegen mir zufällig zwei größere Fotonachlässe vor, welche u.a. auch das von Roland eingestellte Foto beinhalten. Hier mal das selbe Gruppenfoto aus einer leicht anderen Perspektive.


    01.jpg 02.jpg

    Rückseitig beschriftet ist das Foto mit: "Leslau 4.7.42". Die Uniform eines Ordnungspolizisten (speziell Schutzpolizisten), schwarze Ärmelaufschläge, kein Wehrmachts-Brustadler und OrPo-Wappen am Helm ist mehr oder weniger deutlich zu erkennen, siehe Vergrößerung.


    Aus dem Jahr 1943 befinden sich auch noch einige Fotos in den Nachlässen. Hast du eventuell ein halbwegs brauchbares Gesichtsfoto deines Großvaters vorliegen?


    Zum heutigen Abschluss noch ein Portraitfoto vom Kommandeur des Polizei-Wach-Bataillons IX Kassel in Leslau/Posen.


    03.jpg

    Major d.SchP. Burkhardt


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo Dieter & weitere Interessierte,


    wenn ich gestern richtig aufgepasst habe, existiert bisher nur die Ausstellung und der dazugehörige eine Begleitband. Somit kein weiteres Taschenbuch, Fachbuch etc.


    Für mich selbst kann ich die Ausstellung einordnen, nicht mehr und nicht weniger. Sie ist trotzdem durchaus sehens- und lesenswert. Überbewerten will ich sie aber grundsätzlich auch nicht. Sie zeigt halt eine andere Sichtweise. Eine Besucherin (Laie) antwortete gestern auf die Frage, wie die Ausstellung auf sie wirkte: „Jede einzelne Ausstellungstafel hat den Elite-Gedanken der Fallschirmjäger demontiert!“ Für mich stellten sich beim Lesen der Ausstellungstafeln viele andere Fragen, über die man durchaus streitbar diskutieren kann. 🤔


    Bin ich automatisch kein „Elite-Soldat“ (Stichwort: Kampfkraft), wenn ich nicht mit dem Fallschirm abgesprungen bin?

    Planungsfehler der Führung = keine Elite?

    Warum sollten „Elite-Soldaten“ unter gewissen Voraussetzungen keine Verbrechen (Beispiel Kreta) verüben?

    Monte Cassino - Kein Sieg sondern Niederlage?


    Grüße

    Daniel

    Hallo Ingo,


    da ich heute zufällig in Dresden unterwegs war, habe ich mir auf der Rücktour u.a. die besagte Sonderausstellung angesehen.


    Hier ein paar kleine Eindrücke davon.


    01.jpg 02.jpg

    Auf 22 Tafeln wurde chronologisch eine kritische Reflexion am Fallschirmjäger-Mythos vorgenommen, von der Aufstellung der Truppe bis hin zur Nachkriegszeit (Bundeswehr). Bei der Ausstellung handelt es sich auf Nachfrage um eine Auftragsarbeit, die angeblich aktuell für viel Wirbel sorgt.


    03.jpg 04.jpg

    Exemplarisch zwei Tafeln.


    Bereichert wird die Ausstellung zudem durch diverse Originalstücke (Dokumente, Uniformen, Waffen etc.), welche in Schaukästen und Vitrinen liegen. Weiterhin kommen medial an sechs Monitoren Zeitzeugen (ehemalige Fallschirmjäger) zu Wort. Insgesamt ist die Ausstellung klein gehalten. Eine Reise dorthin nur allein wegen der Ausstellung lohnt m.M. nach nicht wirklich. Des weiteren erfahren Fachleute, die in der Materie halbwegs drin stecken, nicht viel neues. Zur Sonderausstellung gibt es auch noch einen Ausstellungskatalog, welcher für 26.00 €uro zu erhalten ist.


    Grüße

    Daniel

    Hallo,


    nur als kleine Info.


    Bei bei mir ist das Problem ebenfalls seit vielen vielen Monaten präsent, vollkommen unabhängig mit welchem Gerät (Handy, Tablet, PC) ich versuche das Forum aufzurufen.


    Es ist nicht so, dass es mich ungemein stört, aber es fällt halt doch auf und ist ab und zu mal nervig.


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo


    Am 11.04.1942 traf in Dorpat, Estland, aus Fraustadt kommend der Gendarmerie-Zug (mot.) 21 mit einem Offizier und 35 Mann mit Fahrzeugen, und am 12.05.1942 der Gendarmerie-Zug (mot.) 11 mit einem Offizier und 36 Mann und Fahrzeugen ein. Die eingetroffenen Gendarmerie-Züge (mot.) Nr. 11 und 21 betrieben Instandhaltung ihrer Kraftfahrzeuge, schulten den Nachwuchs an Fahrern und führten dabei gleichzeitig Fernstreifen innerhalb Estlands durch. Hierbei wurden insbesondere die Verkehrs- und Straßenbeschilderungen, Kraftfahrzeuge, Fahrzeuge und Fußgänger überprüft. Gleichzeitig wurde der im Objektschutz eingesetzte Selbstschutz einer laufenden Kontrolle unterzogen. Ferner fanden Überprüfungen über missbräuchliche Benutzung von Kraftfahrzeugen statt.


    Gend.-Zug (mot.) Nr. 11:

    1 Mlkw 23

    2 Stkw 10

    5 Pkw 4

    2 Krad mit Beiwagen

    4 Krad (Solo)

    1 Stkw 3


    Gend.-Zug (mot.) Nr. 21:

    1 Lkw

    2 Stkw 10

    5 Pkw 4

    2 Krad mit Beiwagen

    4 Krad (Solo)

    1 Stkw 3


    Die Kraftfahrzeuge beider Gend.-Züge (mot.) kamen mit dem 15.08.1942 in Abgang, weil sie in Weißruthenien eingesetzt wurden.


    Grüße

    Daniel



    Grüße

    Daniel

    Hallo


    Angehörige des Reserve-Polizei-Bataillon 69 - jetzt III./Polizei-Regiment 17 - zur PV Frankfurt/M. versetzt:

    Oberleutnant d.SchP. Albert DUREK

    Leutnant d.SchP.d.Res. Heinrich BUDDE

    (Quelle: Kommando der Schutzpolizei Dortmund, Sonderbefehl Nr. 26, v. 17.08.1943)


    Grüße

    Daniel