Posts by Policeman

    Hallo Rafal,


    du scheinst dich im Thema Gendarmerie/Ostrow M. gut auszukennen. Wie kommt es dazu? Möchtest du darüber berichten?

    Ich suche zum Gendarmerie-Posten Ostrow M. Tätigkeitsberichte oder sonstige Meldungen, die Auskunft geben über ihre alltägliche Arbeit. Inwieweit waren die Gendarmen aus Ostrow M. zum Beispiel im "Bandenkampf" oder im Judenmord verwickelt? Der Kreis Ostrow galt ja seit etwa Mai 1940 als "judenfrei". Für mich ist der Zeitraum von September 1941 bis 1944 von besonderem Interesse. Kannst du da in irgendeiner Form weiterhelfen?


    Viele Grüße

    Daniel

    Hallo Rafal,


    kein Problem.

    Jeder kann nur antworten bzw. schreiben wie er Zeit hat, denn berufliches und privates geht immer vor.


    Vielen herzlichen Dank für die aufschlussreichen Dokumente und das Foto. Dadurch konnte ich Reiner auf zwei weiteren Fotos entdecken, welche ebenfalls aus dem selben Nachlass stammen. Er ist recht gut darauf zu erkennen.


    Reiner.jpg


    a.jpg c.jpg


    b.jpg d.jpg


    Die Fotos belegen weiterhin, dass die Dienststelle des Gendarmerie-Zugführers, welche in der Regel ca. 1/3 stark war, vermutlich im selben Gebäude untergebracht war wie der Gendarmerie-Posten Ostrow M. Dort scheint es parallelen zum Distrikt Lublin zu geben.


    Viele Grüße

    Daniel

    Hallo Krystian,


    zum letzten Mal, bitte benutze den Google-Übersetzer beim Erstellen der Beiträge.


    @ Reinhard/stuffz

    Vielen Dank für die Übersetzung.


    Auf dem Gelände der Zitadelle muss es einen oder mehrere Friedhöfe gegeben haben. Es sind dort aber Angehörige unterschiedlicher Waffengattungen und Nationalitäten beerdigt worden. Zum Beispiel:


    Schütze Georg Fiedler, 10./Infanterie-Regiment 461, wurde am 05.01.1941 in der Zitadelle Deblin, Friedhof am Nordtor, beerdigt. Somit gab es auch noch ein Südtor, siehe Foto:


    a.jpg

    Rückseitige handschriftliche Original Beschriftung des Fotos:

    "Südtor Eingang"


    Gab es eventuell noch einen zweiten Friedhof am Südtor?

    Der SS-Sturmann Heinrich Hartmann, 7./SS-Infanterie-Regiment "Der Führer", wurde nach seinem Selbstmord am 26.06.1941 in der Zitadelle Deblin beerdigt. Interessant ist hier seine Ehrengrab-Nummer 34. Somit existierten zu diesem Zeitpunkt bereits 34 Gräber.


    Wie lange der oder die Friedhöfe in der Zitadelle genutzt wurden ist unklar. Was aber belegt ist, dass noch im Jahr 1942/43 verschiedene Soldaten, sogar Italiener und russische Kriegsgefangene direkt in der Zitadelle verstorben sind und anschließend ein Ehrengrab erhielten.

    Ich vermute, dass das mit dem späteren Kriegsgefangenenlager in der Zitadelle (Stalag 307) zu tun hatte.

    Hier noch zwei weitere Fotos aus meinem Archiv von der Zitadelle Deblin. An welchem Tor sie entstanden sind, kann ich leider nicht sagen.


    b.jpg

    Rückseitige handschriftliche Original Beschriftung des Fotos:

    "Eingang zur Zitadelle

    Irena Deblin

    Juni 1941."


    c.jpg

    Rückseitige handschriftliche Original Beschriftung des Fotos:

    "Eingang in die Zitadelle Deblin-Irena.

    Juli 1941

    Links: Wachlokal der Torwache."


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo WujekBasior,


    genau kann ich das leider nicht sagen. Du bist der Experte und wohnst in der Region. ;)

    Beim Gendarmerie-Posten Irena sind im Zeitraum von November 1943 bis Juli 1944 insgesamt 7 Gendarmen bei verschiedenen Einsätzen ums Leben gekommen.


    Die Leiche 1 Volksdeutschen Hilfspolizisten wurde in seine Heimat in den Distrikt Radom überführt,

    4 Gendarmen wurden in Pulawy beerdigt und

    2 Gendarmen, darunter Petersen, wurden auf einem "Heldenfriedhof" in Deblin beerdigt.


    Petersens Grab-Nummer lautete 383.

    Also kann man davon ausgehen, dass auf diesem sogenannten Heldenfriedhof bis zur Befreiung des Distrikts Lublin etwa insgesamt 400 Soldatengräber vorhanden gewesen sein müssen. Das ist also eine ganze Menge. War in der Zitadelle für etwa 400 Gräber Platz?


    Gibt es für den Tod von Petersen auch seriöse Quellen?

    Denn der Zeitungsartikel scheint laut Leserkommentaren sehr schlecht recherchiert zu sein. Des weiteren war Petersen auch kein Postenführer, wie im Artikel angegeben.


    Viele Grüße

    Daniel

    Hallo WujekBasior,


    erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.

    Bitte benutze in Zukunft bei der Erstellung deiner Beiträge im Forum den Google-Übersetzter (Translator). Du bekommst sonst Ärger mit der Forumsleitung und das wäre wirklich sehr schade. Denn die Forumsprache ist deutsch, nicht polnisch.


    Hauptwachtmeister der Gendarmerie Christian PETERSEN wurde am 19.11.1900 in Mildstedt, Kreis Husum geboren. Gewohnt hat er mit seiner Frau in Wilster, Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Petersen war wie du richtig angemerkt hast einer der berüchtigsten Gendarmen in Irena. Er soll häufig zusammen mit dem Gendarmen SCHULZ Juden erschossen haben. Beim Posten soll es aber insgesamt zwei Gendarmen mit Nachnamen SCHULZ gegeben haben. Petersen mißhandelte und tötete auch den jüdischen Zwangsarbeiter Puterflam im jüdischen Zwangsarbeitslager am Fliegerhorst Deblin-Irena. Die deutschen Quellen geben Auskunft, dass Petersen im Kampf mit Banditen am 14.06.1944 bei Moszczanka, nordöstlich Irena, gefallen ist. Beerdigt wurde er anschließend auf dem Friedhof in Deblin. Ich weiss nicht, ob in Deblin noch ein altes Friedhofsbuch vorhanden ist. Dort könnte man durchaus fündig werden.


    Die Unterkunft des Gendarmerie-Posten Irena lag im Februar 1942 in der Warschauerstraße 60. Wo das heute ist, kann ich nicht sagen. Die Gendarmerie-Posten waren hauptsächlich zentral gelegen, zum Beispiel in direkter Nähe zum Marktplatz.


    Viele Grüße

    Daniel

    Hallo Diana,


    der Hinweis von Dirk auf die bei Ancestry veröffentlichte Gräberkartei war einfach super, ohne Frage. Eine für die zukünftliche Forschung unverzichtbare Quelle. Hat mir z.B. total neue Möglichkeiten eröffnet. Daher an dieser Stelle auch nochmal meinen Dank dafür. Was aber anschließend Geschehen ist, ob nun unabsichtlich oder nicht, muss ich nicht zwangsläufig toll finden. Es war unrechtmäßig und hat unübersehbar auch auf andere Foren, eBay etc. wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. Vielleicht sollte ich es auch einfach entspannter sehen, ok, ich tue mich damit aber weiterhin unheimlich schwer. Ich werde versuchen den Knochen loszulassen. 😉


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Andre,


    dein seriöser eBay-Verkäufer hat auch hier schon im Forum selbst Werbung für seine Angebote gemacht. Wie seriös kann das sein?


    Zu diesem Thema der Zeitgeschiche gibt es keinen seriösen eBay-Händler. Dort gehts ums Geld verdienen, so viel wie möglich versteht sich. Dort schenkt dir keiner was. Ich kaufe selbst wöchentlich zum Thema bei eBay ein, stehe kurz vorm roten Stern. Ich kenne sie alle, teils persönlich, durch Verhandlungen um den Preis zu drücken.


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo Stefan,


    musst du nicht glauben, ich kenne sogar sein Nickname, den ich hier aber nicht verrraten werde. Denn zum Denunzianten werde ich sicherlich nicht. Wollte nur darauf hinweisen, dass in diesem Fall Forumsmitglieder selbst, durch falschen Quellenumgang, die Büchse der Pandora geöffnet haben.


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo,


    ich muss jetzt mal sticheln, kann ich mir nicht verkneifen.


    Was meint ihr wie dieser eBay-Anbieter auf diese spezielle Verkaufsidee kam?


    Mal als Tipp. Der Verkäufer ist rein zufällig Forumsmitglied.

    Den Hinweis hat er hier im Forum bekommen und in anderen Threads gesehen und gelernt wie man ihn nicht umsetzen sollte. 😠


    Nachdenkliche Grüße

    Daniel

    Hallo Werner & Gerard

    Hallo Gerard und Forum,


    die Wolfsangel ist das Truppenkennzeichen des Pol.Btl. 316.

    ...

    PolBtl 316 Hinweisschild c.jpg

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Wolfsangel ein eigenständiges Truppenkennzeichen des Pol.-Batl. 316 war.

    Denn eine NSKK-Kompanie (vermutlich die aus Berlin), welche 1941 beim Polizei-Regiment Russland-Mitte eingesetzt war, trug das Symbol ebenfalls auf ihren Fahrzeugen (Kennzeichen: Pol-36782, sehr nah beim Pol.-Batl. 316 (?). Ist leider nur schwer zu erkennen, aber man kann die Wolfsangel relativ gut erahnen. Die weiteren Fahrzeuge auf dem Foto tragen die Wolfsangel ebenfalls auf dem Kotflügel. Übrigens gibt es hier auch wieder eine Verbindung mit dem bereits bekannten Dreieck = Pol.-Regt. Mitte (?).


    a.jpg b.jpg

    Rückseitige handschriftl. Beschriftung des Fotos:

    "Unsere Abreise von Baranovice nach Minsk"


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hi Thomas,


    du wirst es kaum glauben, mein Puls ist vollkommen normal. ;)

    Ich bin einfach nur ein Realist. Eure Arbeit in der Arge Allg. SS in allen Ehren. Definitiv eine super Sache. Wozu aber der Aufwand in dieser Genauigkeit? Euch zitiert eh keiner, auch wenn eure Arbeit längst zitierfähig ist. Fakt. Wenn ihr ein Buch draus machen würdet, wird es dann automatisch zitierfähig? Tipp, seit mutig und macht etwas draus.


    Ich glaube die meisten Intellektuellen (keinesfalls negativ gemeint!) sind sich vollkommen bewusst, sich bei einer Quellenangabe nicht offenkundig zum Forum zu bekennen. Darin liegt nämlich der Hund begraben. Wollen die meisten auch gar nicht, da das FdW oder LdW in wissenschaftlichen Kreisen, sagen wir mal vorsichtig, anrüchig wahrgenommen und auch bleiben wird. Die Storie ist ja auch ein alter Hut und die leidige Diskussion zur Zitierfähigkeit kennen wir ja bereits aus der Vergangenheit zur genüge. Dahinter wird sich nur allzu gern versteckt. Kann ich auch nicht mehr hören, weil sie absoluter Blödsinn ist. Wenige mutige Ausnahmen belegen dies ja auch. Wenn man will geht es auch, zu jeder Zeit. Aber wie gesagt, vorausgesetzt man will. Ich stelle hier mal ein paar Fragen in den Raum. Wiso sollte eine Nennung des Forums eine Facharbeit schmälern? Nehmen wir als Beispiel gern eure Arge-Arbeit. Es existieren x-beliebige Facharbeiten, wo der Spiegel, die Welt, die Süddeutsche etc. oder auch andere Berufskollegen zitiert werden, die keineswegs wissenschaftlich gearbeitet haben. Wer bestimmt eigentlich, dass nun ausgerechnet diese Quellen wissenschaftlicher sind als das Forum? Selbst Buchautoren aus unserem Forum, ohne jetzt Namen zu nennen, werden regelmäßig in wissenschaftlichen Facharbeiten zitiert, und dass obwohl sie selbst in ihrem Buch ohne eine einzige Quellenangabe (Fußnote) ausgekommen sind. Ihr Werk würde also nicht mal ansatzweise einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. Da gehts auf einmal auch ohne eine einzige Quellenangabe. Komisch oder? Naja egal, genug gelabert. Ich hoffe du verstehst was ich meine. Lasst uns weiter machen wie bisher, ihr so, ich so. Jeder von uns wie er gerne will. Habe damit überhaupt kein Problem.


    ....

    Ganz vergessen:

    ich bekomme von allen Seiten Gegenwind, jetzt auch noch du?;)

    Ach quatsch. Du bleibst ein feiner Kerl, ob nun Schalke-Fan oder nicht. Man muss nicht immer einer Meinung sein um sich zu mögen.

    Wird wieder mal Zeit auf ne Zigarette, ein Bierchen oder auch ein Schnaps in Soest.


    Noch einen schönen Abend & abschließende liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Dieter

    Erstmal vielen herzlichen Dank für dein Lob. :]


    Über die Erwartungshaltung und das Engagement einiger User kann man sicherlich vortrefflich streiten, ohne Frage, da bin ich ganz deiner Meinung. Ich selbst bin auch oft enttäuscht über Antworten oder zukünftliches Weiterarbeiten in verschiedenen Threads. Viele denken, sie bekommen hier auf die Schnelle und kostenlos eine Art vollständige Chronik frei Haus geliefert. Das fängt beim Enkel an und hört beim Studenten bzw. Historiker auf. Um ehrlich zu sein das Niveau hat generell deutlich nachgelassen, egal von welcher Personengruppe wir hier sprechen. Ich habe schon Einiges erlebt, ohne jetzt weiter ins Detail zu gehen. Nur kurz, schön Infos und Quellenangaben abgreifen und dann auf Nimmerwiedersehen. Hat glaube ich schon jeder erlebt. Darauf habe ich mich aber mittlerweile eingestellt bzw. mein Verhalten in der Forumsarbeit geändert und angepasst. Mit exakten Quellenangaben halte ich mich z.B. absichtlich zurück. Wer mehr wissen will, kann jederzeit nachfragen. Man bekommt schnell ein Gespür dafür, wer im Forum ernsthaft mit- und weiterarbeiten will und wer nicht. Ich werde ganz sicher nicht mehr Haus- und Hoflieferant für irgendjemand sein. So viel steht meinerseits jedenfalls fest.
    Trotzdem will ich generell nicht alle User über einen Kamm scheren. Sebastian/talermania hat sich im Vergleich zu anderen Fragestellern schon recht deutlich Mühe gegeben, so meine Meinung. Ab und zu habe ich hinter den Kulissen noch mit ihm Kontakt. Er selbst hätte außerdem nie die Möglichkeit gehabt, an den von mir eingestellten Infos/Quellen heranzukommen. Denn auch ich hatte einfach nur Glück die richtige Person am richtigen Ort zu treffen. Und selbst wenn er diese Quellen vorliegen gehabt hätte, hätte er damit nichts anfangen können, da der Gend.-Posten Irena selten direkt erwähnt wurde. Man muss also erst wissen, für welche Gemeinden der Posten zuständig war. Das bedeutet knallharte, langwierige und oft auch ermüdende Recherche. Können und wollen die Meisten aus unterschiedlichen Gründen nicht. So ist die Realität. Damit kann ich durchaus leben.

    Was aber m.M. nach noch viel wichtiger ist und auch oft zu kurz kommt. Letztendlich habe ich ja auch euch alle hier im Forum kennengelernt, meine lieben Polizeihistorikerfreunde (Roland, Marcus, Werner, Darko, Gerard, Peter, Du und viele viele mehr) 8). Und ich will euch keinesfalls mehr missen. Was wir hier in Sachen Polizeigeschichte erreicht und aufgebaut haben, auch hinter den Kulissen, nebst eines tollen Chefs (leider Schalke-Fan :D;)) und Moderatoren, ist enfach grandios. Zeigt mir eine deutschsprachige fachlich ebenbürtige Internetseite, welche für jeden relativ problemlos zu erreichen ist und noch lebt. Es gibt keine. Vor ca. 15 Jahren habe ich in Sachen Polizeigeschichte mit nichts angefangen. Und wenn ich nichts sage, dann meine ich auch mit nichts. Ich hatte gerade mal ein Büchlein zur Materie im Regal zu stehen. Man vergisst sehr schnell, dass man selbst mal ein blutjunger naiver Anfänger war. Dank eurer Mithilfe verfüge ich heute über weitreichendes Wissen und Material. Punkt. Hätte ich mir so im Leben nie erträumen lassen.


    Daher nochmals ein herzliches Dankeschön an euch alle (Freunde und auch User), bleibt gesund, auf ein baldiges (Corona freies) Wiedersehen & bitte weiter so

    Daniel

    Hallo Tailor,


    erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ein schönes Bild, ohne Frage. Magst du uns erzählen, warum es in deinem Besitz ist?

    Im Keller gefunden klingt irgendwie nach Zufall. Demnach ist es also kein Familienbesitz?


    Bitte beachte aber in deinen nächsten Beiträgen die Forumsregeln (z.B. Anrede/Gruß).

    Nachzulesen u.a. hier: Regeln des Forums der Wehrmacht

    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo Diana,


    das Zitieren bzw. eine Abschrift mit genauer Quellenangabe müsste aber weiterhin möglich sein. Oder?


    Siehe Beispiel dazu bitte hier:

    Oberleutnant Schutzpolizei und Führer eines Jagdzuges


    Ums kurz zu machen. Für mich persönlich würde das nur in überschaubaren Einzelfällen in Frage kommen. Ich weiss jetzt aber nicht, inwieweit einige Forumsmitglieder das wieder zu ihrer Lebensaufgabe machen wollen. Ich hoffe du verstehst mich. Deshalb frage ich lieber nochmal nach. Ansonsten würde ich es natürlich auch unterlassen und kann mit eurer Entscheidung definitiv Leben.


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Freunde,


    hier des Rätsels Lösung.


    Familien- u. Vorname: BACHMANN, Leonhard

    geboren am 04.04.1904 in Schelldorf, Kreis: b/Kempten

    Truppenteil: I./Pol. 23, Pol.Btl. 307

    Dienstgrad: Oberltn. d.Sch.

    Erkennungsmarke: -714- (Pol.Btl. 307)

    Tag des Todes: 04.10.1942

    Ort des Todes: Woloki, etwa 90 km nordw. Minsk

    Beerdigt auf dem Heldenfriedhof in Glebokie (Weißruthenien)

    (Quelle: Gräberkarteikarte, Deutsche Dienststelle (WASt), kostenpflichtig abrufbar unter http://www.ancestry.de)


    Grüße

    Daniel

    Hallo Interessierte,


    hier weitere biografische Eckdaten zum gesuchten Polizei-Offizier Kurt CARL.

    Damit dürfte entgültig klar sein, dass er es wirklich war.


    01.10.1942 von der PV Dresden zur PV Chemnitz versetzt

    25.11.1942 Umbenennung der Polizei-Wach-Kompanie in 5./Polizei-Wach-Bataillon I

    04.01.1943 – 15.01.1943 Führer eines Ausbildungslehrgangs für neu einberufene Polizei-Reservisten

    16.01.1943 als Führer zu einer auswärts eingesetzten Kompanie des Polizei-Wach-Bataillon I abgeordnet [Anmerkung des Verfassers: Welche? Einsatzort und Aufgaben?]

    10.02.1943 wieder die Führung der 5./Polizei-Wach-Bataillon I übernommen

    05.03.1943 Masse der 5. Kompanie rückte in Stärke von 1/40 unter Führung von Oberleutnant d.SchP. CARL zum auswärtigen Einsatz ab [Niska Banja, Mazedonien, siehe dazu Stephen Tyas]

    00.03.1945 Aufhebung der Abordnung zum I./Polizei-Wach-Bataillon XXI Krakau

    11.03.1945 dem Abschnitt Ost zur Dienstleistung zugewiesen


    Grüße

    Daniel

    Hallo Dirk,


    nur weil das einige hier seit Jahren praktizieren, bedeutet es nicht automatisch, dass das korrekt ist. Diebstahl bleibt Diebstahl, ob dabei erwischt oder nicht. Die Dimension zu dem Vorhaben nach aktuellem Stand, dürfte des weiteren auch eine vollkommen andere sein. Wenn es so weitergeht wie bisher, werden in den nächsten Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit hunderte bis tausende Karteikarten der ancestry-Plattform hier im Forum veröffentlicht. Ich möchte daran erinnern, dass ancestry dadurch erst recht kein Geld verdient. Wie gesagt, wenn erlaubt und gewollt absolut super, wenn nicht könnte es Probleme geben.


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Anhalter,


    ich frage extra, da ich mir ebenfalls unsicher bin wie die Sachlage mit ancestry/wast etc. ist.

    Es ist definitiv eine wunderbare Quelle, ohne Frage, angemeldet habe ich mich dort übrigens auch schon, ist ja kein Verbrechen. Trotzdem habe ich aus unterschiedlichen Gründen Bauchschmerzen hier im Forum eine Veröffentlichungsorgie zu starten, vor allen Dingen bei unklarer Rechtssicherheit. Mal als kleinen Tipp. Sowas kann bei Missbrauch auch ganz schnell wieder offline sein und dann hat niemand mehr etwas davon. Ich hoffe es zwar nicht, aber nach meinen bisherigen bescheidenen Archiverfahrungen in Deutschland und anderen europäischen Nachbarstaaten komme ich zu keinem anderen Schluss. Es würde mich natürlich freuen wenn dem nicht so ist und mich einer eines besseren belehrt.


    Edit:

    Ich sage es nochmal, damit mich keiner missversteht. Die Kartei wurde anscheinend ancestry zur Verfügung gestellt, aber nicht dem FdW. Wir benutzen gerade Scans von einer anderen kostenpflichtigen Internetseite und veröffentlichen sie hier, teilweise sogar ohne Quellenangabe. Ich weiß nicht ob das so korrekt ist? Wenn ja toll, wenn nicht Problem.


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo,


    der Datenschutz könnte trotzdem noch ein Problem sein, da z.B. oft die Ehepartner mit Adresse angegeben werden und die meisten davon werden den Krieg überlebt haben.


    Wie ich oben bereits geschrieben habe, sehe ich hier aber eher ein anderes Problem. Mal überspitzt ausgedrückt, klauen wir im Moment munter drauf los Scans einer kostenpflichtigen Internetplattform und stellen sie hier im Forum ein. Dürfen wir das bzw. erlaubt das Ancestry? Quellenangabe hin oder her.


    Liebe Grüße

    Daniel