Posts by Policeman

    Hallo Interessierte,


    hier eine Aufstellung von Gendarmen, die ich in meiner Stellenbesetzung bisher keiner genauen Diensstelle zuordnen kann.

    Wer also mal irgendwann über einen dieser Namen stolpert, bitte melden.


    Sonstige Angehörige des Gendarmerie-Einzeldienstes, welche zwar im Distrikt Lublin eingesetzt waren, bisher aber keiner genauen Dienststelle zuzuordnen sind (?):

    Gendarmerie-Inspektor BUCH, I. Gendarmerie-Hauptmannschaft, mit sofortiger Wirkung als Hauptmannschaftsführer nach Ploch, Reg.Bez. Zichenau abgeordnet (22.03.1940 – bis 28.04.1940)

    Polizei-Sekretär RETZBACH, Verwaltungsbeamter, vom 18.03. – 29.03.1940 auf Heimaturlaub

    Bez.-Leutnant d.Gend. KÖRBER, Einsatzkommando d.Gend. Zmudz (03.07.1942)

    Bez.-Leutnant d.Gend. WULZE, nach Betzendorf abgeordnet (Einsatz bis 16.06.1942)

    Bez.-Leutnant d.Gend. ZRENNER, Führer eines Kommandos beim Kampfeinsatz in Wereszyn, 23 km südlich Hrubieszow (18.01.1943)

    Leutnant (?) Otto KOTZIAN, beim KdGend Lublin, Litauerstr. 3, schrieb einen Brief (SS-Feldpost) an Frln. Franzi Spacek in Wien, Siebenbrunneng. 87/8 (23.03.1943)

    Meister d.Gend. Josef HOLL, FPNr. 59596 A, Polizei-Sanitätsstelle Zamosc (12.09.1943)

    Meister d.Gend. BAUMBACH, I. Gend.-Hauptm. (16.06.1942)

    Meister d.Gend. Heinrich HESSE, Heimatdienststelle: Reg.-Bez. Kassel (09.05.1942 gefallen)

    Meister d.Gend. DREWS, in die Heimat nach Madlow zurückversetzt (16.06.1942)

    Meister d.Gend. RIST, abgeordnet aus dem Land Württemberg, tritt anstelle des von der II. Gendarmerie-Hauptmannschaft zum Dauerverbleib in den Reg.-Bezirk Kattowitz abzugebenden Hauptwachtmeister d.Gend. Max WACHINGER, später aus disziplinaren Gründen in Untersuchungshaft genommen (ab 04.02.1940 – bis 28.04.1940)

    Gend.-Obermeister zur Probe SOPP, sollte als Postenführer beim Gend.-Hauptzug Biala-Podlaska eingesetzt werden (16.06.1940)

    Oberwachtmeister d.Gend. ROTHWEIN, Einsatzkommando d.Gend. Zmudz (03.07.1942)

    Hauptwachtmeister d.Gend. Mathias GLATZ, KdGend Lublin (22.07.1943 gefallen)

    Hauptwachtmeister d.Gend. JÄGER, trat als Fahrer eines Wkw zur II. Gendarmerie-Hauptmannschaft über (25.02.1940)

    Hauptwachtmeister d.Gend. BLEICHNER, am 13.01.1940 bei Chelm an der Erschießung von ca. 600 an Ruhr erkrankten Juden beteiligt

    Bez.-Oberwachtmeister d.Gend. Johann KÖSSLER, geboren am 13.02.1911 in Reith/Tirol, Heimatdienststelle: Reichsstatthalter in Lothringen, Führer einer Einsatzgruppe gegen Banditen im Raum Smoligow, Laskow und Kol. Ameryka/Gemeinde Krylow, Kreis Hrubieszow (27.03.1944)

    Bez.-Oberwachtmeister d.Gend.d.Res. Hans Richter, beim SS- und Polizeiführer im Distrikt Lublin, Forschungsstelle für Ostunterkünfte (21.06.1944)

    Bez.-Oberwachtmeister d.Gend. SEEBALD, trat als Fahrer eines Wkw zur III. Gendarmerie-Hauptmannschaft (25.02.1940)

    Bez.-Oberwachtmeister d.Gend. Friedrich KRAH, Heimatdienststelle: Reg.-Präs. Minden (am 26.05.1942 gefallen)

    Oberwachtmeister d.Gend.d.Res. Hans MUDERSBACH, Heimatdienststelle: Reg.-Bez. Kassel (am 09.05.1942 gefallen)

    Oberwachtmeister d.Gend.d.Res. W. KAISER, Gend.-Posten Cholm-Ost oder -West (20.02.1942)

    Wachtmeister d.Gend.d.Res. Walter BAUMBACH, KdGend Lublin (am 31.07.1943 tödlich in der Weichsel verunglückt)

    Wachtmeister d.Gend.d.Res. Adolf RATKE, Reg.-Präs. Zichenau (am 16.05.1942 gefallen)

    Wachtmeister d.Gend.d.Res. Josef PRAUSE, Reg.-Präs. Oppeln (am 30.05.1942 gefallen)

    Rottwachtmeister d.Gend.d.Res. Johann BLIEM, Heimatdienststelle: KdGend Reichsstatthalter Innsbruck (am 21.05.1942 an seinen schweren Verletzungen verstorben)

    Hilfspolizist Adolf LEMPKE (01.06.1942)

    Hilfspolizist Reinhold KETER, KdGend Lublin (am 04.06.1942 gefallen)

    Bez.-Oberwachtmeister d.Gend.d.Res. Hermann JURICH (am 22.05.1944 gefallen im Kampf mit Banditen im Walde bei Juliopol, Kreis Lublin-Land)

    Bez.-Oberwachtmeister d.Gend.d.Res. Karl PILZ (am 22.05.1944 gefallen im Kampf mit Banditen im Walde bei Juliopol, Kreis Lublin-Land)

    Oberwachtmeister d.Gend.d.Res. August HAHN (am 22.05.1944 gefallen im Kampf mit Banditen im Walde bei Juliopol, Kreis Lublin-Land)

    Oberwachtmeister d.Gend.d.Res. Emil HOFMANN (am 22.05.1944 gefallen im Kampf mit Banditen im Walde bei Juliopol, Kreis Lublin-Land)

    Unterwachtmeister d.Gend.d.Res. Georg SCHIMPF(am 22.05.1944 gefallen im Kampf mit Banditen im Walde bei Juliopol, Kreis Lublin-Land)


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Achim,


    alles gut, danke für dein Angebot, so dringend ist es aber nicht.

    Ich habe gedacht du hast die Unterlangen bereits vorliegen. Mir reicht erstmal deine Bestätigung, dass der Mann überhaupt existent war.


    Kollmer ergänzt nun Dank Dir meine Stellenbesetzung des Gendarmerien-Einzeldienstes im Distrikt Lublin um einen weiteren Gendarmen. Das reicht mir erstmal.


    Nochmal dankende Grüße

    Daniel

    Hallo Forumsfreunde,


    in letzter Zeit ist mir positiv aufgefallen, dass einige Mitglieder des Forums zugriff auf diverse Adressbücher des Deutschen Reiches haben, möglicherweise auch in PDF-Form mit Suchfunktion. In dieser Hinsicht bräuchte ich mal eure Hilfe bzw. Unterstützung.


    Mich interessieren jegliche Angaben zu einem gewissen


    Hauptwachtmeister d.Gend. Eugen KOLLMER aus Groß-Gerau, Adolf-Göbel-Str. 32,

    diente im Juni 1940 beim Gend.-Hauptzug, dann Gend.-Zug Chelm im Distritk Lublin.


    Die Schreibweise des Namens könnte gegebenenfalls variieren. So könnte der Nachname auch KOLLMAR lauten.

    Mir würde schon eine Bestätigung der Schreibweise des Namens oder der damaligen Wohnanschrift reichen.


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Pfalzgraf-Friedrich,


    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Wir helfen natürlich gern. Ich persönlich würde aber trotzdem gern mehr über deine Intension zur Fragestellung wissen wollen.

    Warum interessierst du dich z.B. für das Ukrainische-Schutzmannschafts-Bataillon 51?


    Wie ich sehe, scheinst du im Besitz von auch für uns interessanten Dokumenten zu sein. Wäre schön wenn du mehr davon zeigen und darüber erzählen könntest.


    Für den Anfang ein paar Daten aus dem Archiv unseres Forumsmitglieds RolandP.


    Ukrainisches-Schutzmannschafts-Bataillon F/51

    war ein Bataillon des SS- und Polizei-Standortführers Mogilew

    10.08.1942 - Schuma Btl. W/51

    01.09.1943 - Schuma Btl. F/51

    Das Ukrainische-Schutzmannschafts-Bataillon 51 wurde später zur Aufstellung des Polizei-Schützen-Regiment 31 herangezogen.

    Das Polizei-Schützen-Regiment 31 wurde im April/Mai 1943 in Hamburg aufgestellt. Regimentskommandeur wurde Oberstleutnant Heinrich Hannibal von der Polizeiverwaltung Hamburg. Kommandeur des I. Bataillon wurde Major Erich Vogt, Kommandeur des II.Bataillon Major Heinrich Richter und das III. Bataillon führte Major Dr.Emil von Pasquali.

    Ein Teil des deutschen Personals kam vom I. Bataillon des SS-Polizei-Regimentes 12 (Pol.Batl. 103). Um volle Personalstärke zu erhalten, traten beim Eintreffen der Bataillonsstäbe II. und III. Bataillon in Weissrußland die ukrainischen Schutzmannschafts-Bataillone 54 und 51 zum Regiment. Das Schuma-Btl 51 hatte zuvor Dörfer im Raum Minsk bewacht, das Schuma-Btl 54 war vom 20. Mai bis 23. Juni 1943 noch beim Bandenunternehmen “Cottbus”, Raum Lepel, zusammen mit dem I./Pol.-Schtz-Rgt 31, eingesetzt.

    (Quelle: Stefan Klemp, Nicht Ermittelt, Klartext-Verlag, Essen 2005, S.340 – 347)


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Darko & Zoran,


    auf Grund der Quellenlage ist es sehr schwierig Verbrechen genauen Polizeiformationen zuzuordnen. Dies gilt nicht nur für den slowenischen Raum, sondern für sämtliche vom Deutschen Reich besetzte Gebiete.


    Nur beim Ort Hrastnik ist es bisher zweifelsfrei möglich. Die Ortschaft Hrastnik wurde vom Reserve-Polizei-Bataillon 93 vernichtet.


    Zitat aus dem Kriegstagebuch des Bataillons:
    "20.07.1942

    Auf Grund des Sonderbefehls Nr. 1 des BdO Alpenland vom 19.7.1942 führt unser Bataillon als Sühnemassnahme die Vernichtung der Ortschaft Hrastnigg (4 km nordostwärts Moräutsch) durch. Die männliche Bevölkerung über 15 Jahre wird an Ort und Stelle erschossen und die übrige Bevölkerung ausgesiedelt."


    Somit kommen für den Ort Kanker (Kokra) nur noch die drei Reserve-Polizei-Bataillone 10, 171 und 181 in Frage.


    Edit: Ich habe doch noch einen interessanten Vermerk zum Ort Kanker gefunden, aber leider nicht vom 20.7.1942, sondern vom 24.7.1942 und später.


    Zitat:

    "24.7.42, 20:15 Uhr:

    Einsatzbefehl für die Pzkw. zur Sicherung einer Exekution in Kanker.

    ...

    25.7.42, 20:30 Uhr:

    "Einsatzbefehl für den Einsatz eines Pzkw.-Zuges nach Kanker, wo Banditen eine Bauernhaus eingeschlossen haben und einen Lebensmittelraub beabsichtigen. Einsatz sofort."

    (Quelle: Tagebuch, Vorkommando, Polizei-Gebirgsjäger-Regiment 18)


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo,


    hier wieder ein Fragment.


    Gemäß Schnellbrief des RFSS vom 17.6.1942 sind mit sofortiger Wirkung

    Oberleutnant d.Sch.d.Res SCHANZE, Willy und

    Leutnant d.Sch.d.Res. HEMPEL, Johannes

    zum Res.-Pol.-Batl. 63 (Den Haag) abgeordnet worden.

    Die Inmarschsetzung des Obltn.d.Sch.d.Res. SCHANZE erfolgte von der PV Leipzig aus. Leutnant d.Sch.d.Res. HEMPEL war am 6.7.42 vom Pol.-Lehr-Batl. Hellerau in Marsch gesetzt worden.


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo Freunde,

    hier ein interessantes Dokument zur Aufstellung des I./Polizei-Wach-Bataillon IV Dresden.

    Aufstellung von Polizei-Wach-Bataillonen

    (IdO vom 29.10.1942, vergl. Kommandobefehl Nr. 158/42 vom 28.10.1942)

    a) Im Inspekteurbereich sind 3 Pol.-Wach-Bataillone aufgestellt worden.

    b) Die Chemnitzer Einheiten gehören zum I. Bataillon,
    Kommandeur Major d.Sch. BESSER, PV Dresden,
    und zwar
    als 4. Kompanie, die Ausbildungskompanie Chemnitz und
    als 5. Kompanie die Polizei-Wach-Kompanie.

    c) Beide Kompanie behalten vorläufig ihre bisherige Bezeichnung.

    d) Die Führung der Pol.-Wach-Kompanie übernimmt am 05.11.1942
    Oberleutnant d.Sch. CARL.

    e) Meister d.Sch. KÖNIG verbleibt bei der Wach-Kompanie als Fachlehrer.

    f) Der Ausbildungslehrgang geht als Teil des 2. Zuges in der Wach-Kompanie auf.
    Ltn. d.Sch.d.Res. HALM ist als Zugführer zu verwenden.

    Anmerkung des Verfassers:

    Ein Oberleutnant d.Sch. KÜHNE war Führer der im Dokument erwähnten Ausbildungskompanie Chemnitz.

    Viele Grüße
    Daniel

    Hallo Freunde,


    aus meiner persönlichen Erfahrung.

    Auf den meisten Archivplattformen im Internet kann man digitalisierte Signaturen meistens nur einzeln bzw. Seitenweise abspeichern. Eine Akte komplett geht eher selten. Ich habe auch schon oft Tage daran gesessen, wenn mir diverse Quellen besonders wichtig waren oder ich sie regelmäßig nutzen wollte. Ich habe es aber nie bereut, zumal danach der Zugriff oder die Suche in einer Datei auf dem Rechner enorm vereinfacht wurde.


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Thilo,


    besten Dank für deine Unterstützung. Durchaus eine Möglichkeit, sehr interessant.

    Ehrenwache am Sarg von Erich GUDAT im Palast Potocki in Radzyn hielten 4 Schutzpolizisten und 2 Angehörige der SiPo/SD.

    Auch im Hof des Palast Potocki standen weitere 14 Schutzpolzisten spalier. Den Sarg GUDATs auf den Lastkraftwagen zogen Angehörige der SiPo/SD herauf. Demnach wie bereits gesagt, kann der Tote m.M. nach nur Schutzpolizist oder ein SiPo/SD-Mann gewesen sein.


    Spurensuche:

    Welche Schutzpolizei- und SiPo-Einheiten lagen überhaupt zu diesem Zeitpunkt im Raum Radzyn?

    Die Quellenlage für das Jahr 1942 ist schwierig. In den Tagesbefehlen des Polizei-Regiment Lublin, dann Polizei-Regiment 25, vom Juni 1942 finden sich keinerlei Hinweise auf einen Gefallenen mit Nachnamen GUDAT. Somit scheidet eine hoffnungsvolle Quelle bereits früh aus. Das gleiche gilt für die Besonderen Anordnungen des KdGend Lublin.

    Nach dem Stande vom 25.07.1942 lag in Radzyn der Stab (Major d.SchP. TRAPP), die 1. Kompanie (Hptm. d.SchP. WOHLAUF) des Reserve-Polizei-Bataillon 101 (Heimatstandort: Hamburg) und der 2. Zug (Hptw. d.SchP. EURICH) der 1. Schwadron der Polizei-Reiter-Abteilung III. GUDAT kann aber kein Angehöriger des Hamburger Reserve-Polizei-Bataillon 101 gewesen sein, da das Bataillon erst am 25.06.1942 in Zamosc, im südlichen Teil des Distriks Lublin eintraf. In den nördlichen Teil des Distrikts nach Radzyn gelangte das Reserve-Polizei-Bataillon 101 erst am 20.07.1942, also ca. vier Wochen nach dem Ableben von Erich GUDAT. Somit scheidet das Reserve-Polizei-Bataillon 101 als Truppenteil von GUDAT aus.

    Welche Schutzpolizei-Einheit lag nun vor dem Res.-Pol.-Batl. 101 im Raum Radzyn oder war dort kurzzeitig eingesetzt?

    Hier kommen meiner Meinung nach nur noch diese drei Einheiten in Frage:

    Reserve-Polizei-Bataillon 41

    Reserve-Polizei-Kompanie Frankfurt/Oder

    Reserve-Polizei-Kompanie Gleiwitz

    Wenn GUDAT ein Angehöriger der SiPo und des SD war, kann er nur beim Kommando der SiPo Lublin, Aussenstelle Radzyn (Leitung: SS-Untersturmführer Fritz FISCHER), Pierackiestr. Nr. 21, oder beim Kriminal-Kommissariat Radzyn, Pierackiestr. Nr. 18 gearbeitet haben.


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Experten,


    in einem Fotonachlass eines ehemaligen Gendarmerie-Offiziers sind beschriftete Fotos einer Sargüberführung aufgetaucht.

    Daher suche ich jegliche Informationen zu einem gewissen Erich GUDAT, dessen Leichnam am 29.06.1942 feierlich von Radzyn nach Lublin überführt wurde. Meiner Meinung nach muss GUDAT auch im Juli 1942 im Raum Radzyn, Distrikt Lublin, verstorben bzw. gefallen sein. Ich gehe stark davon aus, dass es sich bei der Person um einen ehemaligen Polizisten, Gendarmen oder Angehörigen der Sicherheitspolizei (SiPo) und des SD handelte.


    Sämtliche Quellen, wie Internet, Volksbund oder auch die Propagandazeitschrift "Die Deutsche Polizei" habe ich bereits wiederholt erfolglos durchsucht.


    Wer kann weiter helfen? Ich bin momentan absolut ratlos, wo ich noch ansetzen könnte.;(


    Hier die rückseitig beschrifteten Fotos, eventuell lese ich auch etwas falsch:

    1.jpg


    Liebe Grüsse

    Daniel

    Hallo


    @Huba/Thomas

    Herzlichen Dank für den Hinweis.


    stefan

    Leider kann ich auf Grund der Dateigröße das Beilleidsschreiben nicht richtig lesen, da zu klein.

    Wenn möglich, bitte nochmal in einer besseren Qualität einstellen.


    Viele GrüßeDaniel

    Hallo Thomas,


    kommt durchaus vor. Wenn ich wenig Zeit habe, schreibe ich meine Beiträge zeitlich versetzt vor. Aber heute hatte ich Zeit und viel aus anderen Abschriften kopiert und eingefügt. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich das immer so gemacht. Du hast recht, heute fiel mir auch auf, dass es bei den Schriftgrößen Probleme gibt. Es war alles durcheinander, Schriftgröße, Abstände etc. Daher hatte ich alles auf Arial 10 angepasst. Ich glaube das Forum hat 12.


    Liebe Grüße

    Daniel

    Hallo Stefan,


    bei der Quelle handelt es sich um eine Abschrift, welche höchstwahrscheinlich aus dem Polizei-Dienstpass des ehemaligen Kompaniechef im I./SS-Polizei-Regiment 10 (ehemals Res.-Pol.-Batl. 45), SS-Hstuf. u. Hptm. d.SchP. Joachim Rössler, entnommen wurde. Mehr Informationen dazu liegen mir zumindest bisher leider nicht vor.


    Im Archiv unseres Forumsmitglieds RolandP konnte ich noch diese Angaben finden.


    Im Frühjahr 1944 wurde das I./SS-Pol.Rgt 10 (PB 45) in den Raum Galizien – südöstlich Polens zurückgezogen.

    (Bericht Rudolph, BStU. 000039)


    Von woher stammt dein Großvater bzw. bei welcher Polizeiverwaltung (PV) diente er?


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo Nico,


    hier ein paar neue Informationen zu Heribert Peinhopf.


    01.08.1941 von der PV Graz zur PV Chemnitz versetzt, dort der K-Staffel zugeteilt, Dienstantritt: 01.09.1941

    26. - 28.11.1941 zu einer Besprechung der Kraftfahrsachverständigen nach Berlin abgeordnet

    29.11.1941 zur Verwendung als Kraftfahroffizier zum Stab des Kommandeurs der Ordnungspolizei beim SS- und Polizeiführer Shitomir abgeordnet, Inmarschsetzung: 07.12.1941


    Grüße

    Daniel

    Hallo,


    bei Recherchen festgestellt.


    Im Zeitraum vom 20.12.1940 bis 04.04.1941 waren insgesamt 32 Polizisten (kein Offizier) der PV Chemnitz vom Jagdzug Lublin in den Heimatstandort zurückbeordert worden. Das lässt darauf schließen, dass zumindest ein Jagdzug im Distrikt Lublin entweder generell von der PV Chemnitz oder vom dort eingesetzten Polizei-Bataillon 43 (Heimatstandort: Dresden) gestellt wurde. Später war der Jagdzug mit den Chemnitzer Polizisten auch dem Polizei-Bataillon 73 (Heimatstandort: München) unterstellt.


    Liebe Grüße

    Daniel


    Hallo,


    nicht viel, aber immerhin. Ich fand die Anzahl von 57 Polizisten beachtlich.


    Am 01.01.1941 wurden 57 Polizeiwachtmeister vom Pol.-Batl. 318 (ehem. Pol.-Ausb.-Batl. Pohrlitz) zur PV Chemnitz versetzt.

    (Quelle: KdSch Chemnitz, Tagesbefehl Nr. 9/41 vom 23.01.1941)


    Die am 01.01.1941 vom Pol.Batl. 318 (ehem. Pol.-Ausbildungsbatl. Pohrlitz) zur PV Chemnitz versetzten 57 Polizei-Wachtmeister wurden unter dem
    18.02.1941 zu einem Kraftfahrlehrgang zur Pol.-Kraftfahrschule Wien abgeordnet.

    (Quelle: KdSch Chemnitz, Tagesbefehl Nr. 23/41 vom 15.02.1941)


    Der weitere Weg der Männer ist leider unbekannt geblieben.


    Grüße Daniel

    Hallo Kollegen,


    hier ein paar neue Informationen zum Ende des Bataillons.


    Pol.-Batl. 43:
    Die 1. Kompanie des Pol.-Batl. 43 war am 26. September 1940 in den Standort Chemnitz zurückgekehrt. Die Angehörigen der Kompanie erhielten bis 13. Oktober 1940 Sonderurlaub. Am 14. Oktober 1940 trat die Kompanie erneut in der Polizeikaserne, Dresdner Straße, zusammen.

    (Quelle: KdSch Chemnitz, Tagesbefehl Nr. 81/40 vom 27.09.1940)


    Wachübernahme:
    Ab 14. Oktober 1940 hatte die 1. Kompanie des Pol.-Batl. 43 die Kasernenwache in der neuen Polizeikaserne zu übernehmen.

    (Quelle: KdSch Chemnitz, Tagesbefehl Nr. 87/40 vom 14.10.1940)


    Weltanschauliche Schulung:

    Für die 1./Pol.-Batl. 43 erfolgte die Schulung am 21.10.1940 in der Zeit von 16:00 bis 17:15 Uhr in der Schutzpolizeikaserne, Dresdner Straße 126, Unterrichtszimmer Nr. 183, Aufsicht: Offz. der Kompanie.
    (Quelle: KdSch Chemnitz,Tagesbefehl Nr. 89/40 vom 18.10.1940)


    Waffendurchsicht:

    Bei der 1./Pol.-Batl. 43 fand am 09.11.1940, 10:30 Uhr, eine Waffendurchsicht statt.

    (Quelle: KdSch Chemnitz, Tagesbefehl Nr. 97/40 vom 04.11.1940)


    Es traten nach Auflösung des Pol.-Batl. 43 am 13.12.1940 13 Polizisten von der 1. Kompanie und 5 Polizisten von der 4. Kompanie (Dresden) zur PV Chemnitz zurück.

    (Quelle: KdSch Chemnitz, Tagesbefehl Nr. 112/40 vom 14.12.1940)


    Beste Grüße

    Daniel

    Hallo Rolandus,


    hier ein paar Fragmente zum Polizei-Bataillon 201, welche auch als Ergänzung dienen zum Beitrag von Stefan Klemp, Daluege geht sehr energisch vor - Das Massaker von Lidice, Münster 2011, Seite 50-51.


    Abordnungen zum Pol.-Batl. 201 Kolin im Jahr 1940:

    36 Polizisten der PV Berlin zum Kraftfahrdienst

    1 Polizist der PV Znaim zum Kraftfahrdienst

    5 Polizisten der PV Berlin zum Geschaftszimmerdienst
    1 Polizist der PV Lundenburg zum Geschaftszimmerdienst

    (Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg)


    Standorte des Bataillons im Jahr 1940:

    Res.-Pol.-Batl. 201, Kolin

    3./Res.-Pol.-Batl. 201, Jungbunzlau

    Später scheint das gesamte Bataillon nach Jungbunzlau gekommen zu sein.


    Der Reichsminister des Innern hat mit Erlass vom 16.12.1940 zum Leutnant der Schutzpolizei der Reserve ernannt:

    Pol.Wm.d.Res. HANKE, Fritz, Pol.-Batl. 201

    Pol.Obw.d.Res. FREYTAG, Gerhard, Pol.-Batl. 201

    (Quelle: KdSch Chemnitz, Tagesbefehl Nr. 3/41 vom 09.01.1941)

    Am 18.02.1941 ist das Res.-Pol.-Batl. 201, Jungbunzlau, abgelöst worden.

    Daraufhin wurden 40 zurückgekehrte Pol.-Reservisten zur Einsatz-Reserve-Kompanie und 13 Pol.-Reservisten zum Res.-Pol.-Batl. 41 versetzt.
    (Quelle: KdSch Chemnitz, Tagesbefehl Nr. 26/41 vom 21.02.1941)


    Liebe Grüße

    Daniel