Posts by JürgenP

    Moin Roland,


    hast Du eventuell weitere Anhaltspunkte oder weitere Schriftproben ?
    Ich habe in der Führerliste keinen einzigen Eintrag zur SS-Sturmgeschütz-Schule gefunden. Gibt es vielleicht mehrere in Frage kommende Führer ?


    Herzliche Grüße Jürgen

    Moin nochmal,


    Thomas bzw. Uli: laßt mal Eure Admin-/Mod-Rechte beiseite und versucht es dann noch einmal.
    Wenn ich versuche auf die Grafik zuzugreifen (über rechte Maustaste) bekomme ich eine Zugriffsverweigerung.


    Herzliche Grüße Jürgen

    Hallo zusammen,


    der Stempel auf der Konfirmationsurkunde ist wirklich nicht zu lesen. Aber wir können ja mal "Stalingrad" fragen, ob er dort mehr erkennen kann. Mal sehen, ob er mein "eingerostetes Schulrussisch" versteht.


    Добрый день 'stalingrad'


    Большое спасибо за твое понимание и мы радуют нас очень на следующие картины. :thumbup:
    Можешь ли ты читать штемпель на внизу прибавленной картине?


    Большое спасибо за твой ответ


    Ich hab geschrieben:
    Guten Tag 'stalingrad'


    Vielen Dank für Dein Verständnis und wir freuen uns sehr auf weitere Bilder.
    Kannst Du den Stempel auf dem unten angefügten Bild lesen ?


    Herzliche Grüße Jürgen

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    • Konf.jpg

      (293.91 kB, downloaded 157 times, last: )

    Moin zusammen,


    schade schade ...
    somit sind die in den Dokumenten vorhandenen Daten dann wohl auch für immer aus der Öffentlichkeit verschwunden.


    Ich verstehe ehrlich gesagt die ganze Aufregung nicht. Es handelt sich allem Anschein nach nicht um ein Grab. Wahrscheinlicher ist wohl die Vermutung, daß die "Hinterlassenschaften" eventuell einer Schreibstube zuzuordnen sind, die nach dem Ende der Kämpfe von den Hauseigentümern zusammengefegt wurden und als Dämmung dienten. Auch bei den EM kann man wohl davon ausgehen, daß sie nicht an Soldaten vergeben waren, denn die Masse der Soldaten der Kompanie wird ihre ersten Marken aus den Ausbildungseinheiten behalten haben. Auch Altmetall kann ja dämmen bzw. Lücken im Fußboden füllen.


    Einzig interessant sind die Daten der Soldaten der genannten Kompanien und diese Daten haben uns die beiden Herrn bereitwillig gezeigt. Selbst wenn sie die Unterlagen irgendwann verticken wollen, mit dem Papier allein läßt sich kein Schicksal klären, entscheidend sind die Daten und die hat man uns bereitgestellt.


    Johann:

    Wenn jemand mit einer Sonde durch die Ardennen zieht und ein EK 1 oder einen Stahlhelm ausgräbt, wird er hier im Forum dafür allgemein geächtet. Wenn jemand in Stalingrad in einem Haus den Fußboden erneuert und dabei Feldpostbriefe findet, die ihre Empfänger nicht mehr erreichten, dann ergibt sich daraus aber ein hochwertiges Forumsthema?


    Der Unterschied sollte doch klar sein, der Sondler findet in der Regel wertloses Altmetall und versucht damit Geld zu verdienen. Wenn er dabei eine Grablage zerstört, umso schlimmer...
    Die beiden Herrn haben kein Grab zerstört und sie haben uns die Daten für die Suche nach Angehörigen geliefert. Zum Beispiel das Soldbuch ansich ist auch nur ein Stück Papier und es erhält seine Bedeutung nur durch die darin vermerkten Daten.
    Sicher mag es für einen Angehörigen ein emotional wichtiges Artefakt sein, aber die Klärung des Schicksals sollte doch Jedem viel wichtiger sein.
    Und genau diese Möglichkeit wird uns nun durch die verständliche Reaktion der Beiden genommen.


    Schade Schade


    Gruß Jürgen

    Guten Morgen Diana,


    ich wage es ja kaum, denn eigentlich bist Du hier die unangefochtene Expertin in Sachen "Schriftdeutung".
    Aber ich würde sagen, der Soldat heißt mit Vornamen "Alois"
    Der Anfang sieht meiner Meinung nach genauso aus wie bei "Anschrift" zwei Zeilen drüber. Eventuell wäre es dann auch der Zusatzbuchstabe "A" bei der Feldpostnummer ???


    Herzliche Grüße Jürgen


    Nachsatz:
    Ich habe Alois Birbaumer auch beim Volksbund gefunden mit Vermißtenort Stalingrad und Vermißtendatum 01.12.1942


    2. Nachsatz:
    Alois Birbaumer ist in der VBL Band CK Seite 330 gelistet unter Feldpostnummer 10521 C.

    Moin Thilo,


    Sicher, daß sich der Familienname nicht Pietzonka schreibt?


    Jepp, der Uffz heißt Kurt Pietzonka und auf der Rückseite des Umschlags steht auch nix von Oberjäger. Das Kürzel dort heißt "Abs", also Absender.


    Den Brief habe ich jetzt nicht Wort für Wort verglichen. Es ist immer schwierig, wenn die "Übersetzung" nicht in der gleichen Form wie der Brief gehalten wurde.
    Nur soviel, die "Rückschau" ist doch eher ein "Päckchen" und dort steht auch "Mama" und nicht "Mamma".


    Herzliche Grüße Jürgen

    Moin Zeitenwandlerin,


    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
    Wenn die WASt nichts über den Soldaten hat (sehr ärgerlich), wird es natürlich schwierig, den militärischen Werdegang zu rekonstruieren. Verwunderlich ist es schon, denn wenn er das Verwundetenabzeichen in Gold hat, war er mehrmals und nachweislich verwundet. Eigentlich sollten dann in den Krankenbüchern entsprechende Hinweise zu finden sein, zumal das ja schon vor 1943 passiert sein muß. Die WASt hat Zugriff auf diese Daten. Vielleicht solltest Du den in der WASt-Auskunft genannten Mitarbeiter mal anrufen und fragen, ob denn auch in diesen Unterlagen gesucht wurde. Ich gehe mal davon aus, daß Du den kompletten militärischen Werdegang bei der WASt angefragt hast ?


    Aus dem Ort der Hochzeit würde ich nicht unbedingt schließen wollen, daß der Soldat auch im Osten im Einsatz war, zumal als letzter Wohnort ja auch ein Ort in der Nähe von Tilsit angegeben ist. Er kann auch zur Hochzeit auf Urlaub gewesen sein.
    Und auch Soldaten, die 1945 z.B. in Ungarn gekämpft haben, sind in amerikanische Gefangenschaft gekommen. Insofern wird das ohne weitere Daten alles nur Spekulation bleiben.
    Vielleicht noch eine Möglichkeit:
    In der Literaturliste zur 21. Infanteriedivision (dazu gehörte das Regiment) finden sich einige im Selbstverlag erschienene Abhandlungen u.a. auch über die 12. Kompanie. Eventuell ist es ja möglich, mit den Verfassern oder deren Nachfahren in Verbindung zu treten.
    http://www.lexikon-der-wehrmac…nteriedivisionen/21ID.htm


    Herzliche Grüße Jürgen

    Moin Zeitenwandlerin,


    Weiter oben hast Du geschrieben, daß es sich bei der Angabe der Einheit um einen "Zufallsfund" handelt. Gibt es eventuell weitere Hinweise oder "Zufallsfunde" und läßt sich die Angabe zur Einheit zeitlich einordnen ?
    Das Foto ist ja nur eine Momentaufnahme und der Soldat kann natürlich noch in anderen Einheiten gedient haben und somit auch in Italien in Gefangenschaft geraten sein.
    Was sagt die WASt ? Hast Du schon eine Auskunft von dort erhalten ?


    Herzliche Grüße Jürgen

    Moin Bernhard und Rudolf,


    wer sucht, der findet... Alles schön im Forum verteilt und wahrscheinlich geht es in allen Threads um den gleichen Soldaten: :whistling:


    http://www.forum-der-wehrmacht…?postID=452423#post452423


    http://www.forum-der-wehrmacht…?postID=457340#post457340

    http://www.forum-der-wehrmacht…?postID=459342#post459342



    Zeitenwandlerin:
    Es ist sinnvoll, alle Informationen und Fragen zu einem Soldaten in einem Thread zu bearbeiten. Ansonsten wäre es zumindest sinnvoll, auf die anderen Threads zu verlinken. Spart 'ne Menge an doppelter Arbeit.
    Wenn ich Deinen ersten Thread richtig gelesen habe, dann ist dort doch letztendlich die Nummer "24" auf der Schulterklappe genannt worden. Woher stammt denn die Nummer "12" und woher stammen die Angaben der Einheit ?


    Herzliche Grüße Jürgen


    Edit: Link korrigiert ...

    Moin zusammen,


    ich denke, "Weinstabl" hat sich etwas unglücklich ausgedrückt. Da die Nummer erst am 26.03.1945 der 7./Jg.Rgt. 28(L) zugewiesen wurde, sein Großvater aber bereits im Februar in Gefangenschaft ging, sollte die Frage wohl eher lauten, in welcher Einheit er vorher war.


    @Weinstabl:
    Die Frage, die sich dadurch stellt, ist: Hat der Briefschreiber seine aktuelle FpNr (im April) verwendet oder die FpNr zum Zeitpunkt der Gefangennahme des Großvaters ?
    Vor dem 26.03.1945 gehörte die Feldpostnummer der 3. Kompanie des Infanterie-Sicherungs-Bataillons Lettland.
    http://www.lexikon-der-wehrmac…SichBat/SichBat1901-R.htm


    Dieses Bataillon wurde am 26.03.1945 als 2. Bataillon in das Jäger-Regiment 28(L) eingegliedert. Insofern wird Dein Großvater bei seiner Gefangennahme noch zur 3. Kompanie des Inf. Sich.Btl. Lettland gehört haben und alle seine Kameraden wurden am 26.03. Angehörige der 7./Jg.Rgt. 28(L) unter Beibehaltung der Feldpostnummer.


    Herzliche Grüße Jürgen

    Nabend zusammen,


    Also hier z.B., steht es darauf das SS-Ostuf. Marsen war der 2.Kp Chef in Rodewald’s obere Bauenschaft. War seine Kompanie in Rodewald zu Rekrutieren oder nur in April 1945 oder als Verteidiger?


    Das Bataillon verlegte Mitte Oktober 1944 von Kaiserslautern nach Nienburg an der Weser.


    In Ermangelung einer entsprechenden Kaserne wurden die Kompanien auf Orte in der unmittelbaren Umgebung von Nienburg verteilt.
    Der Stab quartierte im Nienburger Bahnhofshotel. Die Stamm-, Einstellungs- und Genesendenkompanie wurden in Nienburg untergebracht.
    Die Ausbildungskompanien wurden wie folgt verteilt:
    1. Kp. zunächst Rodewald, dann Marsdorf
    2. Kp. Rodewald
    3. Kp. Haßbergen
    4. Kp. Erichshagen
    5. Kp. Stöckse
    6. Kp. Borstel-Nöpke
    7. Kp. Lemke-Marklohe und Vahrendorf


    Die Marschkompanien waren in Estorf, Landesbergen, Drakenburg, Schessinghausen und Langendamm stationiert.


    Somit waren die Soldaten ursächlich zur Ausbildung in den Orten untergebracht. Die Mobilmachung der nicht per Marschkompanien in die Fronttruppenteile verteilten Rekruten erfolgte dann um den 1. April 1945.


    Die Daten stammen aus dem Heft von Wolfgang Buchwald.


    Herzliche Grüße Jürgen

    Moin Tobias,


    Das Heft heißt: Endkampf - Das Schicksal des A. und E. Bataillons (Brigade) der 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend", genannt Kampfgruppe "Panzerteufel"


    Es wurde von Herrn Wolfgang Buchwald in "Eigenleistung" erstellt (also nie verlegt). Es handelt sich um ein Heft mit ca. 100 Seiten A4. Bei Online-Versandhäusern gab es das Heft als oftmals sehr schlechte Kopie und das zu utopischen Preisen. X(
    Ich hab mir meins seinerzeit direkt bei Herrn Buchwald abgeholt. ;)


    Philip, ich schaue heute abend mal rein.


    Herzliche Grüße Jürgen

    Moin Andreas,


    dann mal los:


    17.11.1940 - 05.03.1941: Besatzungstruppe in Frankreich
    06.03.1941 - 11.03.1941: Lehrtruppe in Rumänien (bin mir bei dem Wort nicht sicher - durch Eumex geklärt)
    12.03.1941 - 05.04.1941: Einmarsch in Bulgarien
    06.04.1941 - 21.04.1941: Durchbruch durch Südserbien zur albanischen Grenze
    06.04.1941 - 07.04.1941: Gefecht bei Carevo Selo
    07.04.1941 - 07.04.1941: Einnahme von Veles
    10.04.1941 - 10.04.1941: Kämpfe im Raum südl. Stip
    11.04.1941 - 21.04.1941: Kämpfe an der albanischen Grenze
    22.04.1941 - 30.04.1941: Verwendung im Operationsgebiet während des Balkanfeldzuges
    01.05.1941 - 12.05.1941: Sicherung von Griechenland
    13.05.1941 - 14.07.1941: Sicherung des ehem. jugoslavischen Raumes


    Das KTB für den Zeitraum März und April 1941 liegt mir vor, würde hier aber den Rahmen sprengen, eventuell per wetransfer.


    Herzliche Grüße Jürgen


    Edit: "Lehrtruppe" nachgetragen

    Moin Andreas,


    ich hänge mal noch einen Beitrag an, denn ich habe einen Auszug aus dem KTB der 73. ID für den 03.08.1941 für Dich. (Hinweis: die 9. Kompanie gehörte zum III. Bataillon)
    Eine Karte habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, auf jeden Fall war die Division auf dem Vormarsch durch die Ukraine in Richtung Krim.


    Herzliche Grüße Jürgen


    Nachsatz: Quelle ist NARA T315 R1063

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