Posts by Michael Jörchel

    Hallo Leute,


    Dessau ist eine große Garnisionsstadt im Wehrkreis XI mit richtig langer Tradition.Ich möchte echt bezweifeln,daß Dessau je dem Wehrkreis III zugeteilt war.
    Ich möchte gerne wissen wie diese Stadt in die Standorte des Wehkreis III kommen?


    Gruß Micha

    Hallo Rainer,
    das eine Einheit die regulär zum Wehrkreis X gehört und vielleicht mal in den Wehrkreis Y verlegt wurde kann ich mir durchaus auch vorstellen.
    Doch kann ich mir nicht vorstellen,daß dieser Standort im Wehrkreis Y dann gleich zum Wehrkreis X gehört.
    Das ist ebend mein Problem mit Blankenburg/Harz,Dessau usw. im Wehrkreis III


    Gruß Micha

    Hallo Leute,


    also meine Oma benutzt das Wort Wehrmacht so gut wie garnicht.Sie sagt immer ,,Als Opa zu den Soldaten mußte...." oder sie sagt ,,Als er Soldat war...". Mein Opa sprach dagegen immer von ,, Wehrmacht " oder er sagte ,,Er war bei den Pionieren" er sagte auch oft ,,Wir Pioniere..." . Die Infanteristen nannte er immer,im positiven sinne,die ,,armen Schweine vorne im Graben".


    Gruß Micha

    Hallo Lemmy,


    ich verstehe das nicht.ich meine,der Harz liegt doch nicht in Brandenburg. Dessau und Magdeburg auch nicht.
    Waren vielleicht die Ländergrenzen damals anders oder waren die Wehrkreis-Grenzen anders als die Ländergrenzen?
    Es muß doch eine Erklärung dafür geben.


    Gruß Micha

    Werde mich einfach mal am Wochenende ran machen und die Standorte vom Wehrkreis III überprüfen.Da steht nämlich noch Bitterfeld,Burg bei Magdeburg und Dessau.Diese Orte gehören bestimmt auch nicht zum Wehrkreis III.


    Gruß Micha

    Hallo Leute,


    ich frage einfach noch einmal.Gehörte Blankenburg/Harz wirklich zum Wehrkreis III ?
    Der Wehrkreis III war doch nur zuständig für Berlin und Brandenburg.Der Harz hat also wenig zu tun mit dem Wehrkreis III.
    Blankenburg/Harz würde eher zu den Standorten des Wehrkreis XI passen.
    Kann mich da jemand aufklären?


    Gruß Micha

    Hallo Roland,


    erstmal Danke für deine Antwort.
    Hab da jetzt nur ein Problem,auf dieser Seite taucht niemals der Wehrkreis III auf.Nur die WK IX,WK XI und WK XIII.
    Ist vielleicht der Ort Blankenburg/Harz falsch in den Standorten des WK III ?


    Hallo Arnold,


    tut mir Leid war ein Schreibfehler von mir.Meinte natürlich Blankenburg/Harz.


    Gruß Micha

    Hallo Leute,


    ich schaue mir zur Zeit intensiv den Wehrkreis III an,bin natürlich noch lange nicht durch damit.ich möchte mir nämlich ein kleines Archiv über diesen Wehrkreis anlegen.
    Nun brauche ich eure Hilfe,im Standort Brandenburg/Harz steht bei Fronttruppenteile,E./Infanterie-Regiment 12 und I.E./Infanterie-Regiment 12 was bedeuten die Buchstaben?
    Im Standort Beeskow steht bei Ersatztruppenteilen,Wehrkreis-Remontenschule.
    Was ist eine Remontenschule?
    Tut mir Leid ich habe noch nie davon gehört.


    Gruß Micha

    Hallo Dieter,


    können da vielleicht noch mehr Wehrmeldeämter fehlen? Zum Beispiel der Bezirk Reinickendorf,der hat noch die Ortsteile Tegel,Frohnau,Lübars und Hermsdorf kann es sei das es da auch noch Wehrmeldeämter gab? Wenn ja von wo kann ich erfahren?
    Ich habe mich nämlich entschlossen ein kleines Archiv über den Wehrkreis III anzulegen.Ist zwar eine ganz schöne Arbeit aber mit diesen Leuten hier im Forum wird es schon klappen.


    Gruß Micha

    Hallo Raul,
    ich schreibe dir hier nun was zu den Kämpfen bei Hulsk im Buch ,,Der Schicksalsweg der 13.Panzer-Division 1939-1945"steht.


    Unser III.Pz.K. beabsichtigte den Durchbruch südlich Zwiahel,nachdem die Bedrohung gegen die Flanken und im Rücken abgewehrt war.
    Neben allen zu überwindenden Hindernissen mußte bei Hulsk der Übergang über den Slucz geschafft werden.Nachdem die Besatzungen der Vorfeldstellungen ausgeschaltet waren,sollte die Brücke bei Hulsk wie gewöhnlich handstreichartig genommen werden.Sehr bald stellte sich aber heraus,daß diese Absicht undurchführbar war,denn ca.30m von der Brücke entfernt befand sich ein betoniertes Verteidigungswerk mit auf diese Brücke gerichteten Schießscharten.Der Angriff verlangte also eine systematische Vorbereitung,wenn der Durchbruch durch die Stalin-Linie gelingen sollte.
    Die Annahme der Division,daß die Bunker nur schwachbesetzt sein würde,wurde bald durch Erkundungsergebnisse widerlegt.Der Angriffsbeginn wurde für denn 7.7.1941 auf 3.30 Uhr befohlen.
    Rechts verst. S.R.93,links verst. S.R.66.Jedes Regt. wurde verstärkt durch einen Zug vom Pz.Pi.Btl.4,einen Zug schw.Pak der Pz.Jäg.Abt.13 und eine Batterie II./Flak.26.
    Pz.AA 13 hatte die linke Flanke zu zu sichern.Nach Gewinnung eines Brückenkopfes sollte das Pz.Regt. mit unterstellten Kr.43 in nordwestlicher Richtung antreten.Während sich das verst.S.R.93 pünktlich und vollständig in der Bereitstellung befand,waren bei S.R.66 Pannen aufgetreten.Nur I./66,Teile der 13./66 und 2/3 der Artillerie hatten das Feindgelände einsehen und Ziele festlegen können.Das II./66 konnte,von einem rückwärtigen Sicherungsauftrag kommend,noch nicht zeitgerecht zur Stelle sein.Erst 3.40 Uhr erreichte die Spitze des Bataillons das Gefechtsfeld. Diese Pannen hätten sicherlich für das S.R.66 im weiteren Verlauf nicht so schwerwiegende und verlustreiche Folgen gehabt,wenn die bei der Division beantragte Verschiebung der Trennungslinien zwischen den Regimentern 66 und 93 um weniges nach rechts erfolgt wäre.Die Situation beim S.R.93 war weitaus günstiger.Nachdem bereits um 2.30 Uhr begonnen werden konnte,die Floßsäcke lautlos an das Ufer zu tragen,setzten pünktlich um 3.30 Uhr die vordesten Teile der 2./93 und 3./93 über.Kornfelder boten gute Deckung und ermöglichten den Schützen ein verhältnismäßig leichtes Herankommen an die Bunkerstellung.Ein Zug 8./93 war aus eigenen Entschluß übergesetzt und konnte vorn den ersten Feuerschutz geben.Eine vorgeworfene 8,8 cm Flak schaffte mit Volltreffern auf die Bunker weiter luft.Die Einsätze zweier Leutnante verdienen es,besonders erwähnt zu werden.Lt. Skrypalik griff mit zwei Gruppen der 3./93 den im Abschnitt liegenden Bunker an,verdämmte die Schießscharten und warf durch die geöffnete Tür des Bunkers Handgranaten.Lt. Friebel 3./Pz.Pi.Btl.4 ging mit zwei Stoßtrupps gegen einenfeuernden Bunker rechts umfassend vor.Mit Stangenladungen zerstörte er die Waffen in den Schießscharten.Auch dieser Bunker war außer Gefecht.Lt. Friebel knackte dann unter erheblichen Schwierigkeiten noch einen großen Scheunenbunker.
    Das I./66 befand sich in erster Linie und hatte die 1.Kompanie als vorderste Kompanie eingesetzt.Die Masse des Bataillons war als Feuerschutz aufgebaut worden.Der Russe hatte wohl an dieser Stelle einen Übergangsversuch vermutet.Schon in der vergangenen Nacht hatte er ständig Leuchtkugeln abgeschossen.(Das war der Division auch gemeldet und als Argument zur Verlegung des Gefechtsstreifens geführt worden.) Der Feind ließ uns unsere Sturmboote und Floßsäcke an das Ufer herantragen,ohne zu schießen.Im Schein der Leuchtkugeln wurde aber unsere Absicht erkannt.Starkes feindliches Feuer setzte nun ein und die Pioniere,die sich bei ihren Sturmbooten und Flößsäcken am Fluß befanden,fielen bis auf den letzten Mann.Denn weder unsere Artillerie noch 8,8 cm Flak hatten zeitgerecht bei S.R.66 eintreffen können ,um Feuerunterstützung zu leisten.
    Einige Stoßtrupps des Bataillons gingen über den äußersten rechten Flügel der 1./66 hinaus und durch deckungebietendes Gelände an einen Bunker heran,der den Angriff des I./66 sperrte und knackte ihn.
    Nunmehr schob sich das II./66 rechts an dem I./66 vorbei.Der Schwerpunkt lag jetzt bei dem II./66.Es hatte noch einige mit bis zu 40 Mann besetzte Bunker außer Gefecht zu setzen,wobei der Pi.Zug des Bataillons besonders erfolgreich war.Bei dem weiteren Angriff auf eine Eisenbahnbrücke zeichneten sich Lt.Süssenguth und Oberschütze Rethel besonders aus.Sie verhinderten im letzten Augenblick die Brückensprengung,bauten die Sprengladung aus und machten damit den Weg frei zu einem ganz großen Bunker,der schließlich in dreistündigen Kampf ausgeschaltet werden konnte.Außer den bereits erwähnten Verlusten des Pz.Pi.Btl.4 hatten auch die Angriffe des S.R.66 schwere Opfer gefordert.Der Bataillons-Kdr. I./66,Major Roske,wurde schwer verwundet.Der Ausfall dieses tapferen,klug führenden Offiziers war ein bitterer Verlust für das Regiment.Das Bataillon übernahm Hauptmann Brux.
    Das Pz.Pi.Btl.4 hatte bei diesen Einsatz 2 Offiziere,5 Unteroffiziere und 43 Mann verloren.
    Für die besondere Leistung des S.R.93 erhielt Oberst Radwan ,Kdr. des S.R.93,ein Anerkennungsschreiben des O.B. des Heeres.


    Das ist alles was in dem Buch zu den Kämpfen um Hulsk steht,hoffe das es Dir was nützt.


    Quelle: Der Schicksalsweg der 13.Panzer-Division 1939-1945


    Gruß Micha

    Hallo Leute,


    ich habe im LdW unter den Wehrmeldeämtern in Berlin nachgeschaut und habe festgestellt,das dort für den Bezirk Wedding nur das Wehrmeldeamt-Wedding steht.
    Mein Opa wurde aber laut WAST am 4.2.1941 vom Wehrmeldeamt Berlin-Gesundbrunnen einberufen.Ist das ein und dasselbe Wehrmeldeamt oder ist es dem LdW noch nicht bekannt das es im Wedding noch ein Wehrmeldeamt gab?


    Gruß Micha

    Hallo Arnold,


    ich habe deinen Bericht in ruhe gelesen und er hat mich tief beeindruckt.
    Ich habe versucht mich in deine Lage zu versetzen,ich weiß klingt blöd aber dadurch hat diese Geschichte noch mehr tiefgang erhalten.Vor Menschen wie Anna kann man nur den Hut ziehen und sich bedanken.Ich will dazu jetzt auch weiter nichts sagen,man muß diese Geschichte erstmal verarbeiten um zu begreifen was damals passiert ist.Wenn man es überhaupt begreifen kann.


    Gruß Micha

    Hallo Arnold,


    erstmal Danke für deine Antwort.
    Ich finde es sehr bemerkenswert von der russischen Bevölkerung, dass sie, trotz allem was sie unter der deutschen Besatzung erleiden mußten, den gefallenen deutschen Soldaten so schöne Anlagen herrichten und auch pflegen. Ich habe mal ein Bericht im Fernseh gesehen, ich glaube der war von Gerd Ruge, da war ein altes russisches Mütterchen und in ihren Garten war ein deutscher Soldat beerdigt. Sie hat auf dem Grab jede Woche neue Blumen gelegt, das ist doch einfach nur rührend von der alten Frau.


    Gruß Micha

    Hallo Arnold,


    da ich weiß das die 208.ID lange Zeit im Raum Shisdra gelegen und gekämpft hat, kann ich doch annehmen, dass die gefallenen Soldaten der 208.ID auch auf den Friedhof von Shisdra liegen. Wie war das überhaupt mit den Friedhöfen, hat jede Division ihren eigenen gehabt oder hatten sogar die Regimenter ihre eigenen Friedhöfe?


    Gruß Micha