Posts by powmanschwimmen

    Hallo Thomas!


    Ich bin rein zufällig mal wieder auf diesen Seiten unterwegs. Zur der Einheit "Mottel" kann ich etwas beitragen, denn ich habe in der Vergangenheit mich mit dem russischen Militärarchiv beschäftigt. Ich habe die Unterlegen der 49. sowjetischen Armee und deren unterstellten Einheiten durchforstet, weil ich die Kampfberichte des 8. mechanisierten Korps zu den in meiner Region umhergeisternden Zeitzeugenberichte überprüfen wollte. Da wurde auch die "Mottel" erwähnt. Ich bin der Meinung das diese Einehit an der Müritz im Raum Mirow zum Einsatz kam und dort komplett aufgerieben wurde. Ich werde nochmals meine Unterlagen durchsehen, um genaueres zu berichten. Hierzu brauche ich aber etwas Zeit. Ich schicke Dir eine PN mit meinen Kontaktdaten.


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo liebe Forschergemeinde!


    Ich war diese Woche im Stadtarchiv Perleberg und habe mir die Grundstücksunterlagen zum alten Fliegerhorst mal angesehen. Bisher war ich der Meinung das die Entscheidung in Perleberg einen Fliegerhorst zu errichten in Berlin aus strategischen Gründen erfolgt ist. Doch die Akten sprechen eine andere Sprache.

    Im Spätherbst 1933 bekam der Perleberger Bürgermeister Mende ein Schreiben von dem Rittmeister Remme vom Rittergut in Ponitz. Der Rittmeister hatte Mitglieder der DVS in Berlin getroffen und von ihnen erfahren, dass man nördlich von Berlin noch einen Flugplatz schaffen will. Voraussetzungen waren 400 Morgen (quadratisch) Land kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Stadt wollte sich die Möglichkeit nicht entgehen lassen, weil in der Vergangenheit der Zuschlag der Eisenbahntrassen Berlin-Hamburg an Wittenberge ging und Perleberg als Kreisstadt nicht zum Zuge kam. Nun wollte man an der Entwicklung der Flugverkehrs nicht wieder das Nachsehen haben. Die Stadt fragte offizielle Ende 1933 im Ministerium für Luftfahrt an, aber bekam ein Absage, Perleberg stehe nicht zur Auswahl. Doch man wollte sich die Örtlichkeit mal ansehen und vielleicht in der fernen Zukunft könnte man bei Bedarf auf die Sache zurück kommen.

    Verwunderlich ist nur, dass im Frühjahr 1934 alles so schnell ging, das Flächen des ehemaligen Gutes Tonkital von der Stadt gekauft wurden und an die DVS übergeben wurde und bereit im Frühsommer mit den Vermessungs- und Erschließungsarbeiten bereits für den zukünftigen Fliegerhorst begonnen wurde. Solche schnellen Entscheidungen würde ich mir heutzutage auch mal wieder wünschen, denn die Planungs- und Entscheidungszeiträume sind heute nicht mehr zeitgemäß!

    Ob es durch den direkten Einfluß der NSDAP-Höheren im Landkreises zur dieser positiven Wende kam, ist leider nicht quellenmäßig zu erschließen.

    Ob Herr Kannegießer in Berlin bei Göring Druck ausgeübt hat?

    Hat einer von Euch sich mit der Entstehung der neuen Luftwaffen und dem Bau der neuen Luftwaffenstandorte beschäftigt? Welchen Quellen könnte man zu diesem Thema noch etwas neues zu Perleberg entlocken?


    Die besten Grüßen aus dem Norden der Prigitz


    Thomas

    Hallo liebe Forschergemeinde!


    Beim Suchen im Netz stieß ich auf folgende Seite: http://wgt.museumsserver.de/index.cfm


    Standorte und Liegenschaften der sowjetischen/russischen Truppen in Deutschland

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    Da der alte Fliegerhorst von Perleberg von Bodentruppen der Sowjetarmee von 1945 bis 1994 als Garnisionsgelände benutzt wurde, ist auch ein Lageplan aus den 90iger Jahre enthalten. Benutzung, Baujahr, Größe der Gebäude sind in Listen aufgeführt. Somit kann man die Gebäude aus der Entstehungszeit des Fliegerhorstes verifizieren. Leider habe ich noch keinen Überblick gefunden, wonach man die Unterkunfts- und Schulungsgebäude und deren Bezeichnung wie Haus Göring, Haus Wever, Haus Gotha und Haus Schleißheim entnehmen kann. Das Gebäude der Flugleitung meine ich soll Haus Wever gewesen sein, die Namensgebung erfolgte als Andenken an den Fliegergeneral Wever.


    Mit besten Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas



    Hallo liebe Forschergemeinde!


    Erst einmal besten Dank an Dich Frank, ich habe Kontakt zur Firma aufgenommen.

    Eine Frage an die Spezialisten für Flugunfälle. Wo bekommt man Informationen über die Flugunfälle der Fliegerschule Perleberg von 1936-39 her? Ich habe Bilder von Trauerzeremonien auf dem Fliegerhorst und kann diese nicht zuordnen.


    Liebe Grüße


    Thomas

    Ein frohes Neues Jahr liebe Forschergemeinde!


    Ich melde mich nach geraumer Zeit wieder zurück. Ende des letzten Jahres konnte ich ein Fotoalbum aus der Zeit - 2- Hälfte der 30iger Jahre bei ebay erwerben. Es wurde von einen Shop aus Wittenberge angeboten. Leider sind keine Informationen über den Eigentümer zu erfahren gewesen. Ein Infanterist aus dem Standort Guben wurde nach Perleberg versetzt und begann seine fliegerische Ausbildung. 5 Postkarten vom Fliegerhorst, Fotos von Paraden und Beerdigungszeremonien sind ebenfalls enthalten. Ich habe das Album dem Stadtarchiv Perleberg zum Einstandspreis veräußert. Mich schmerzt es, wenn heimatkundliche Sachen aus der Region verschwinden. Warum prüft man nicht erst einmal das Stadtarchiv, Museum oder Kreisarchiv ab, ob diese Einrichtungen nicht doch diese Sachen erwerben wollen?

    Nun bin ich wieder an dem Thema Fliegerhorst Perleberg dran. Bei Herrn Zapf ist in dem Band Berlin-Brandenburg eine Handskizze zum Fliegerhorst abgebildet. Doch es existiert keinen Legende dazu. Ich wollte einen Übersichtsplan über den Fliegerhorst erstellen an Hand des Luftbildes von 1945. Leider kann ich die einzelnen Gebäude ihrer Bestimmung nicht zuordnen bzw. beschreiben. Hat einer von Euch eine Idee wer so etwas hat oder wo ich so etwas finden kann?


    Herzliche Neujahrsgrüße aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo Frank!


    Sei gegrüßt. Die beiden Bücher habe ich noch nicht erwähnt gehabt, aber beide stehen bei mir im Bücherregal. Mit Informationen und Bildmaterial sieht es nicht so prickelnd aus. Auch im Stadtarchiv von Perleberg ist der Fundus sehr begrenz! Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass Hr. Freitag vielleicht noch als Co-Autor zu gewinnen ist und seine Materialien einbringen könnte.

    Zur Zeit bin ich auf Quellensuche.


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo liebe Forschergemeinde!


    Vor einigen Jahren gab es Ansätze die Geschichte des Fliegerhorstes Perleberg zu Papier zu bringen. Vorarbeiten wurden dankenswerter Weise durch Dr. Wolfgang Fische/Potsdam geleistet. Auf diese lässt es sich aufbauen. Er hatte Hr. Freitag/Perleberg um Mithilfe gebeten, doch diese blieb aus. Nun möchte ich mich diesem Thema näher widmen und bin auf der Suche nach Informationen und Bildmaterial.

    Vor etwa 14 Tagen konnte ich ein kleines Konvolut aus Sachsen bekommen (Bilder von 1937, Bilder von Postkarten des Fliegerhorstes), auch aus Salzwedel bekam ich in der letzten Woche Bildmaterial zur Verfügung gestellt.

    In einem Auktionshaus sind von einem Flieger, der in Perleberg sein Flugausbildung geleistet hat, zwei Alben gegenwärtig in der Versteigerung, doch 850,- € sind für mich zu happig. Wer kann mit Bildmaterial behilflich sein und dieses Projekt unterstützen?

    Hilfreich waren auch für mich bisher die Listen der Luftwaffenoffiziere, die regelmäßig erweitert wurden. Aus dem Lexikon d. W. konnte ich auf die stationierten Einheiten zurück greifen. Welche Quelle gibt es noch?

    Von dem Artikel aus "Der Frontsoldat erzählt" von 1938 hatte ich mir zwar mehr erhofft, doch diesen Textbeitrag konnte ich dankenswerter Weise als digital Kopie aus der Berliner Museumsbibliothek bekommen.

    Die Geschichte als Produktionsstandort für die Donier-Werke Wismar konnte ich einer Veröffentlichung "Der Flugzeugbau in Wismar" entnehmen.

    Leider so detailliert wie die Veröffentlichungen zum Fliegerhorst Parchim wird es wohl nicht werden, jedoch möchte ich endlich auch zu diesem Thema das noch Vorhandene zusammentragen und somit der Nachwelt erhalten. Die Zeitzeugen werden immer knapper.

    Einen erste Überblick werde ich unter diesem Thema hier in Etappen veröffentlichen.


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo Christian, Hallo Rudolf!


    Besten Dank für Eure Beiträge.


    Gab es eine Dienstvorschrift für die Bildstelle einer Luftaufklärungsstaffel der Luftwaffe? Darin müßten doch alle Gerätschaften aufgeführt sein.

    Die Suche nach einem Kontaktkopierer der Bauart Fritz Völk - Berlin gestaltet sich schwierig. Welche Museen oder Sammlungen könnten Gerätschaften wie die Luftbildkammern, Reihenbildnern und Kontaktkopier der Fa. Völk in ihrem Fundus haben. Welche Einrichtungen sollte man vielleicht kontaktieren?


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo liebe Forschergemeinde!


    Ich bin seit einigen Jahren auf der Suche nach Produkten, die in Wittenberge von der Kriegswirtschaft gefertigt wurden.

    Gibt es ein Nachlagewerk bzw. eine Liste für die Fl - Anforderungszeichen?

    Speziell bin ich auf der Suche nach dem Fertigungsprogramm der Fa. Mechanische Werkstätten Fritz Völk Berlin. Bekannt sind die Fertigung der Handkammern HK 12,5 - 7x9 sowie der Reihenbildnern Rb 12,5 - 7x9 und Rb 32 - 7x9.

    Auch ein Kontaktkopiergerät wurde von der Firma Fritz Völk entwickelt und gefertigt - dem Kp 30, dieses wurde unter anderemauch bei der Fa. Homrich & Sohn in Hamburg Altona gefertigt. Lieder habe ich davon keine Bilder. Nach dem Krieg wurde ein verbessertes Gerät bei der Fa. Völk in Berlin gefertigt für Zeiss unter der Bezeichnung KG 30. Bilder davon sind im Internet zu finden. Der letzte Geschäftsführer hat nach meinem Kenntnisstand noch so ein Exemplar zu Hause zu stehen.

    Hat einer so ein KP 30 schon mal gesehen oder weis wo so eines steht?


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo liebe Forschergemeinde!


    Ich bin auf der Suche nach einem Artikel über den Fliegerhorst Perleberg aus dem Jahre 1938. In der Zeitschrift "Der Frontsoldat erzählt" gibt es von 1938 einen Artikel über den "Geschwadertag in Perleberg". Im Antiquariat ist nur die komplette Sammlung von 1938 erhältlich. 250 € wollte ich nicht dafür ausgeben. Eine Kopie würde mir reichen. Hat einer diese Ausgabe zufällig in seinem Bücherschrank?


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo Paul, Gerd und Bernhard!


    Danke für Eure Beiträge. Zu den Einsatzhäfen 2. Ordnung könnte auch der Flugplatz in Redlin zwischen Parchim und Meyenburg zu zählen sein. Hier war es auch so, dass die Gebäude als Bauernhof getarnt waren.


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo liebe Forschergemeinde!


    Einer meiner Forscherkollegen aus Wittenberge stieß bei seinen Recherchen zu seinem Heimatort Wüsten Vahrnow auf Landwirtschaftsbauten, die dem Wehrmachtsvermögen zugeordnet waren. Speziell geht es um Scheunen. Die große Scheune in Wüsten Vahrnow wurde erbaut 1940/41 - leider abgerissen 1967.

    Eine weitere Scheune befand sich in Weisen am Bahnhof und in Putlitz hat es noch eine weitere gegeben.

    Die Scheune in Wüsten Vahrnow wurde im April 1945 als Ausweichobjekt für die Luftwaffe benutzt, da der Fliegerhorst in Perleberg durch einen Bombenangriff nicht benutzbar war.

    Gab es ein spezielles Bauprogramm der Wehrmacht für solche Objekte? Wer kennt so etwas? Hat einer nähere Informationen. Gibt es Quellenmaterial?

    Waren diese Objekte zur dezentralen Neuaufstellung und Auffrischung von Wehrmachtseinheiten vielleicht konzipiert?


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo Georg! Hallo Dieter!


    Ich hatte von Rolf eine Korridor um Plüschow bekommen und habe erst auf topografischen Karten die Anhöhen durchsucht und hatte dann auf der entgegengestzten Seite von Friedrichshagen zu suchen begonnen. Grund dafür war auch die Umleitung in Groß Krankow. So mußte ich erst über Plüschow nach Friedrichshagen fahren. Auf dem Rückweg nach Klein Krankow habe ich bei langsamer Fahrt den Sockel links entdeckt und habe dann weiter aufgeklärt.
    Dieter, in Bezug auf alliierte Luftbilder kann ich nicht dienen, die einzigen Aufnahmen die verfügbar sind (Geodatenamt MV), sind sie ersten Aufnahmen nach dem Krieg von 1953. Wenn ich mir wieder welche hole, sind die von den Stellungen Reiher und Schwan dabei.
    Die Stellung "Neunauge" und "Rebhuhn" sind die nächsten anvisierten Objekte.
    Ich suche alliierte Luftbilder noch für die Stellung 10C (Kuwalk/Jännerstorf/Redlin), 10B "Eichhörnchen" bei Karow/Plau a. See, 1/III Stepenitz/Marienfließ, 11A Quitzow, Jägerleitstelle "Rharbarber" bei Marnitz, "Goldfasan" bei Below/Goldberg und natürlich für "Schwan" und "Reiher".


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas


    - erfolgreich Radtour beendet - Kleeste-Berge-Grenzheim-Muggerkuhl-Rastplatz "Ruhn"-Aussichtsturm "Ruhner Berge" Ruhner Berge 176,8 m + Aussichtsturm 32 m mit Aussichtsplattform - Marnitz- Leppin am Haus vorbei wo die Uhr um die Ecke geht - Aussichtspunkt Leppin - Landgasthaus Drefahl - Pampin - Platschow am Elefantenhof vorbei - zum Ziel Kleeste - zum erfrischenden Bier!!!


    Allen noch einen schönen Feiertag - "Zum Wohl"!

    Hallo Forschergemeinde!


    Der "Schwan" ist gefunden! Er liegt nordwestlich von Klein Krankow am Friedrichshagener Weg.
    Die Baracken der Luftwaffenhelferinnen wurde nach dem Krieg als Unterkünft für die Vertriebenen aus den Sudeten benutzt, anschließend aber auch durch Umsetzen in ander umliegende Orte als Verwaltungsbaracke bzw. andere Zweckbestimmungen.


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    Hallo Georg!


    Die Wassermann-Stellung bei Below/Goldberg ist ja bekannt.
    Doch mit der "Schwan"-Stellung ist es leider nicht so leicht. Laut der Übersichtskarte aus dem Bundesarchiv (ich habe leider nur einen sehr undeutlichen Ausschnitt dieser Karte) liegt die Stellung unterhalb der Eisenbahnstrecke Bad Kleinen - Grevesmühlen. Der Standort Hoikendorf (mir bekannt - und leider keine WR-Sockel gefunden) ist dafür zu weit nördlich!
    Darum hatte ich auch gefragt nach einer hochaufgelösten Kopie der Übersichtskarte aus dem BA.


    Herzliche Grüße aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

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