Posts by FM1

    Hallo Konrad und Stefan


    Bei Invenio kann man digitalisierte Akten herunterladen, sofern diese als Digitalisat verfügbar und ohne besonderen Rechte der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Es ist schon einiges digital verfügbar, bei weitem aber noch nicht alles. Am besten Kontakt aufnehmen, z.B. per Mail und nachfragen ob bzw. wann der gewünschte Bestand bzw. Archiv digitalisiert wird, falls noch nicht digitalisiert.

    Ich habe sehr gute, nette Erfahrungen beim Militärarchiv gemacht, auch wenn es ein wenig dauert. Hab dort zum Beispiel schon einen Bestand direkt vom Militärarchiv Freiburg zur Verfügung gestellt bekommen, ohne die Firma Selke (BA Kopierservice) zu beauftragen.

    Ich meine der Download der Digitalisat funktioniert ohne Login oder Account, vorausgesetzt digitalisiert und ohne besondere Rechte hinterlegt. Die Suchfunktion kann ebenfalls nach Digitalisaten suchen.


    Grüsse Martin

    Hallo zusammen,


    Ich habe aus Interesse kurz in der Gräberkartei nachgesehen, könnte es sich beim vorderen Grab um Otto Heinemann geb. 4.08.1900, gef. 30 (31).07.1941 handeln?

    Dieser Ehrenfriedhof war vermutlich im "Park am Freiheitsplatz" und wurde vermutlich lt. weiterer Recherche noch in Kriegszeiten (1942) umgebettet nach "Sammelanlage b. der katholischen Kirche". Dieser Friedhof aber dürfte noch nicht vom VDK umgebettet worden sein.

    Ich will damit sagen, das der Friedhof am Foto bereits zu Kriegszeiten umgebettet wurde.


    Gruß Martin

    Hallo,

    vielleicht dem Einen oder Anderen schon bekannt,

    im Bundesarchiv sind Digitalisate unter Signatur RH13/16 bis ca. RH 13/69 zur Kriegsgräberfürsorge (Kriegsgräber, Ehrenfriedhöfe, WGO usw....) online verfügbar.

    Unter anderem sind auch die meisten Inhalte der NARA Rollen T-78 R-881 u. R880 enthalten.

    Einfach über invenio suchen und öffnen bzw. speichern.

    Da wird zurzeit fleißig digitalisiert, auch andere Inhalte (KTBs der Divisionen usw. tlw. schon verfügbar!)


    Grüße Martin

    Hallo,


    der Ort Lykowo bzw. diese Gegend heißt heute lt. Google Maps Novodmitrovka, der Fluss Reka Optukha.

    Das würde zu den Angaben "östlich Orel,"Lykowo", "neben einem Fluss" passen.

    Lt. Gräberkartei "Feldgrab Südausgang Lykowo", dadurch lässt sich die der Ort der Grablage schon besser eingrenzen.


    Grüße,

    Martin

    Hallo,


    da es sich um einen Österreicher handelt, könnte eine Kriegsvermisstenakte im österreichischen Staatsarchiv vorliegen. https://www.oesta.gv.at/benutzung/kontakt.html

    In eigener Sache bekam ich dort nach einer Anfrage per E-Mail, nach ca. 2 Wochen eine 11 seitige, digitalisierte Akte. Ich wurde sogar vom zuständigen Archivar angerufen, dass Informationen vorliegen und diese bei Bedarf kostenlos übermittelt werden. Diese Kriegsvermisstenakte beinhaltet in meiner Sache z.B.: Vermisstenanmeldung mit persönlichen Angaben, Schriftverkehr mit der WASt , letzte Einheit und FPNr., Todeserklärung, Abschrift der Vermisstenmeldung aus Kriegszeiten.

    Eine Anfrage könnte sich lohnen, ich kann es nur empfehlen.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Sven,


    du hast nichts überlesen, ich habe nach dem angegebenen Sterbeort Valsavignone (Val Savignone) bei Ancestry gesucht.

    Gibt nicht viele Treffer, anhand der EM konnte er gefunden werden.

    Den Namen und die Karteikarte werde ich nicht einstellen, das obliegt dem/der Anfragenden.


    Grüße

    Martin

    Hallo Holli,


    es gibt eine Gräberkarteikarte zum Großvater.

    Lt. dieser Karte wurde er bei Val Savignone im Ortsfriedhof, Grab Nr.5 begraben. Lt. anderer Karten gab es dort einen HVPL (Hauptverbandplatz).

    Möglich ist, dass er schwer verwundet dort starb.

    Die Karteikarte schicke ich per PN (Pers. Nachricht - Sprechblase rechts oben).


    Grüße

    Martin

    Hallo Viktor,


    Quote

    Meiner Meinung nach waren Kriegerfriedhöfe nur für Soldaten - bzw. "kämpfende Einheiten" bestimmt und Ehrenfriedhöfe auch für "nicht kämpfende Einheiten".

    Ich sehe das ebenfalls so, dass auf einem Ehrenfriedhof Soldaten, sprich "kämpfende Einheiten" bestattet bzw. dort umgebettet wurden, aber auch "nicht kämpfende Einheiten" bestattet wurden.


    Das Dokument zum Ehrenfriedhof ist datiert mit 1943.

    Das Dokument zum Kriegerfriedhof wohl annähernd diese Zeit, es gibt bereits einen WGO.


    Der Begriff Kriegerfriedhof wird häufig in den Dokumenten der NARA-Rollen T-78 R880 und -881 verwendet bzw. auch auf Gräberkarteikarten und sonstigen Dokumenten- der Begriff muss also damals sehr geläufig gewesen sein, passt also in diese Zeit, hat man das eventuell aus dem I.WK übernommen?

    Zum Heldenfriedhof kann ich noch hinzufügen, das dieser Begriff auf einigen Gräberkarteikarten zu finden ist, wobei es den Friedhof oberirdisch, am Tag der Niederschrift bzw. Korrektur der Gräberkarteikarte (1943,1944), vermutlich schon gar nicht mehr gegeben hat. (bereits besetztes, zurückerobertes Gebiet)


    Ob diese Verordnungen auf den Merkblättern tatsächlich auf den Friedhöfen angewendet wurden, lässt sich nicht wirklich nachvollziehen.

    Der einfache Soldat oder Besucher kannte den Unterschied bestimmt nicht. (Helden-,Krieger,-Ehrenfriedhof)


    Meiner Meinung nach war die offizielle Bezeichnung Kriegerfriedhof od. Ehrenfriedhof.

    Der Heldenfriedhof wie zuvor erwähnt, eher bei der Truppe.


    Grüße Martin

    Guten Abend,


    ich habe 2 Dokumente aus meinen Recherchen, die einen Kriegerfriedhof und einen Ehrenfriedhof beschreiben.

    Beschreibung Kriegerfriedhof: "Merkblatt Kriegsgräber" unter Punkt 11

    KF1.jpgKF2.jpg

    (Quelle: wwii.germandocsinrussia.org)


    Beschreibung Ehrenfriedhof: "Merkblatt über die Pflichten der Feld,-Kreis,-Orts- Wehrmachtkommandanturen auf dem Gebiet der Gräberfürsorge" unter Punkt 7.c)

    MK1.jpgMK2.jpg

    (Quelle: NARA-Rolle T-78 R880)


    Meiner Meinung nach waren Kriegerfriedhöfe nur für Soldaten - bzw. "kämpfende Einheiten" bestimmt und Ehrenfriedhöfe auch für "nicht kämpfende Einheiten".

    Viele der Kriegerfriedhöfe wurden damals in den Gräberkarteikarten auch als Sammelanlagen bezeichnet, was zumindest auf eine größeren Friedhof schließen lässt.

    Die Bezeichnung Heldenfriedhof war vermutlich in der Truppe gängiger bzw. heroischer den gefallenen Kameraden gegenüber, da auch die kleineren Regiments bzw. Divisionsfriedhöfe oft so bezeichnet wurden.


    Grüße

    Martin

    Hallo "kms" , Danke erstmal für das Interesse zu meinem Beitrag und für die Informationen zu ihrem Vater.

    Ich bin bei der Suche nach meinem Großonkel, in spannender Recherche und mit der Hilfe eines Forumsmitgliedes eigentlich am Ziel angelangt.


    Aus Briefen und weiteren Dokumenten habe ich folgende Informationen:

    Lt. Vermisstenmeldung des Kompaniechefs Birk vom August 1941 wurden 8 Kameraden der 2./AA44 vermisst, darunter mein Großonkel.

    In einem Brief vom 1.1.42, erwähnt Birk, das er nochmals, anfangs September an diesen Gefechtsort zurückgefahren ist, um etwas über die verschollenen Kameraden in Erfahrung zu bringen.

    Der dort stehende Truppenteil wußte nichts, ein Soldat wurde gefunden und als unbekannter Soldat begraben.

    Lt. Heimkehrer Erklärungen vom DRK (Rotes Kreuz) ist mein Großonkel vermutlich im Gefecht gefallen.

    Bei der WASt und bei einer erneuten Anfrage an den Volksbund und DRK gab es keine weiteren Informationen.


    Ich habe mitte 2020, eine Gräberkarteikarte zu meinen Großonkel bei Ancestry gefunden. Ein Forumsmitglied, Andre, hat mir die Gräberkarteikarte zukommen lassen.

    Mein Großonkel ist lt. dieser Karte erfasst und umgebettet worden, die Informationen darauf klärten also sein Schicksal. Die Erstgrablage war an diesem Gefechtsort in Tripolje, 1942 gab es eine Umbettung nach Kriegerfriedhof Glewacha.

    Leider erreichte diese Information damals seine Angehörigen nicht und war vermutlich auch der WASt und dem Volksbund nicht bekannt, aus welchen Gründen auch immer (Kriegseinwirkung usw.)

    Nach weiterer Recherche in der Gräberkartei, bin ich auf einen anderen Soldaten gestoßen, mit gleicher Grabmeldung, Grablage und Erkennungsmarke. Zu dieser Person habe ich anschließend beim dortigen Standesamt nachgefragt, nach Bestätigung seiner Daten, konnte ich diesen Soldaten ausschließen, der immer noch als vermisst gilt. Es dürfte also damals ein Fehler in der Kartei usw. passiert sein.

    Der Großonkel wurde erst 1954 von seinen Angehörigen am Landesgericht für tot erklärt. Eine Kriegssterbefallanzeige wurde nicht ausgestellt.


    Ich habe Ende 2020 eine Nachricht vom Volksbund erhalten, das es sich aufgrund der historischen Dokumente um meinen Großonkel handelt, es gab 1997 eine Umbettung von deutschen Soldaten, aus dem ehemaligen Friedhof Glewacha, auf dem 1996 vom Volksbund errichteten Friedhof Kiew, der am Ausgang dieses Ortes liegt. Mein Großonkel konnte nicht eindeutig identifiziert werden, er wurde wahrscheinlich geborgen und unter den Unbekannten begraben. Alle Informationen wurden in die Datenbank vom Volksbund aufgenommen bzw. korrigiert. Somit gibt es jetzt auch ein Grab, wo die Suche auch ihr Ende findet.

    Ich habe natürlich auch noch wegen der anderen vermissten Kameraden recherchiert. Der Großteil der Gefallenen und Vermissten an diesen Tagen, der Abteilung Lanz, Anfang August in Tripolje, wurden ebenfalls nach Glewacha umgebettet.


    Ich habe auch bereits die Archive online, wie das Bundesarchiv oder das österreichische Kriegsarchiv nach Informationen durchsucht.

    Es gibt hier sehr viele Informationen u. Nachlässe, allgemein zur 44.ID aber auch speziell zur 2./AA44, und auch einen Gefechtsbericht zum 02.08.1941 2./AA44. Aufgrund der Corona Situation war es noch nicht möglich dort persönlich Archivgut auszuwerten und diese Interessanten Dokumente einzusehen.



    Mit freundlichen Grüßen und viel Gesundheit,

    Martin


    PS.: Ich würde mich bei ihnen "kms", für einen persönlichen Austausch per PN (privater Nachricht, Sprechblase rechts oben) melden.

    Hallo zusammen,


    ich habe damals, vor einigen Jahren, das TKZ des WR 70 auch Christoph (WWIIdaybyday.com) zukommen lassen.

    Aufgenommen in seine Sammlung bzw. Website wurde es scheinbar noch nicht.


    Anhand des Farbfotos (Packtasche Motorrad) lassen sich die Farben gut erkennen.

    Die Grafik von Dieter und "rolfi" deckt sich schon sehr gut mit dem Farbfoto, ich finde sie sehr gelungen.

    WR70.jpg

    Bildquelle: Internet

    Meiner Meinung nach, ist der Rahmen vermutlich zur Unterscheidung der Abteilungen od. innerhalb der Abteilungen in verschieden Farben angebracht worden.

    (auf den SW Bildern oben ist einmal ein sehr heller Rahmen und ein dunkler Rahmen zu sehen.)


    Grüsse, Martin.

    Hallo Zekeye.


    Im Anhang ein Bild, ein Internetfund aus vergangen Jahren.

    Es zeigt das TKZ in Farbe, auf einer Packtasche eines Motorrades.

    Der Beschriftung nach, Stb I./WR 70, handelt sich hier um den Stab der I. Abteilung Werferregiment 70.


    WR70.jpg

    Bildquelle: Internet


    Grüße, Martin.

    Hallo zusammen,


    Ich denke die Todesursache heißt hier I.G. Ha. (Infanterie Geschoß Hals).

    Interessant ist auch, dass bei den beiden Dokumenten zum Großonkel die fortlaufende Nr. der EM (Erkennungsmarke) mit der Nr. des Bataillons vertauscht wurde.

    Scheinbar ist dein Großonkel mit diesen Daten nicht beim Volksbund gelistet, zumindest konnte ich ihn nicht finden.


    Schöne Grüße,

    Martin