Posts by B_aus_MV

    Dieses Thema hatten wir hier (bzw. im alten Forum) auch schon mal.
    Soweit ich mich erinnere, gab es zu verschiedenen Zeiten Abkommandierungen von WH-Offz. an die SS, da diese ja kein langgedientes/ erfahrenes OffzKorps hatte. Die abkommandierten Offz. gehörten dann formell weiter zur WH.


    Ich bin sicher, dass dir unsere Experten hier noch bessere Antworten geben können, vor allem auch die entspr. Quellen usw., betrachte also meine Antwort bitte als "Schnellschuß" um deine "Neugierde" möglichst zeitnah zu befriedigen ;)

    Warum sollte Deutschland schon 1938 Lieferungen nach England unterbinden?
    Es herrschten ganz normale Handelsbeziehungen.
    Deutschland war doch eher an einer neutralen Haltung Englands interessiert.


    Das Unterbinden von Handelsbeziehungen durch eine Regierung stellt außerdem einen seeehr unfreundlichen/ feindlichen Akt dar und daran hatte Deutschland nun wirklich kein Interesse.


    Es sei hier auch an Lieferungen von deutscher Seite an die SU erinnert und dies bis kurz vor Kriegsbeginn.


    Ja, interessant wäre der Zusammenhang, also zumindestens die Sätze davor und danach oder der komplette Befehl.

    Da muß ich mal fragen: wie kann das sein, dass nach über 50 Jahren sowas noch so offen rumliegt?
    Es ist klar, dass man heute immer wieder etwas unter der Erde oder in Seen findet aber so offen??
    War das denn unzugängliches Gelände o.ä.?

    Quote

    Original von Barbarossa
    Dann hätte man ihm nicht die Beiwohnung gestatten müssen. Als Vorgesetzer darf man immer dem Dienst der Untergebenen beiwohnen, oder braucht man heute eine Erlaubnis dazu? Ich meine, dass gerade in der heutigen Zeit Offiziere ab und an dem Dienst beiwohnen sollten.
    LG
    Matthias



    Das mag prinzipiell stimmen aber wir wissen nicht in welchem Zusammenhang das Eingangszitat stand. Es wäre also gut, die Eröffnungsfrage zu präzisieren.
    Außerdem entspricht deine Aussage dem allg. Verständnis (und sie ist sicher richtig), was aber nicht ausschließt, dass diese Selbstverständlichkeit in irgendeiner Vorschrift oder einem Text nochmal explizit benannt wird.

    Ist die Diskussion noch ernsthaft?


    Meiner Meinung nach bezieht sich "beiwohnen" hier auf "teilnehmen".


    Der Kdr hat also das Recht zur jederzeitigen Teilnahme am Dienst, d.h. sein Recht auf Dienstaufsicht wahrzunehmen.

    Quote

    Original von wolf310


    Heißt das jetzt "Schießlehrer und Offizier" oder "Schießlehrer oder Offizier"?


    bzw B_aus_MV, hattest du eine spezielle Ausbildung/ATN als Leitender?


    Nein keine spezielle ATN, das ganze gehört, soweit ich mich erinnere, zur ZgFhr-Ausbildung und somit waren auch als ZgFhr eingesetzte HFw oft Leitende.

    Wir hatten ja im alten Forum schon eine heiße Diskussion zu diesem Thema.
    Meiner Meinung nach handelt es sich bei StuG und JPz nicht um unterschiedliche Systeme sondern um eine Weiterentwicklung.
    Die Unterstützung der Infanterie (= Hauptaufgabe der StuG) erforderte in zunehmendem Maße die Bekämpfung von Feindpanzern, das Vernichten von Bunkern und starken Befestigungen (wie noch im WK I oder auch noch im Frankreichfeldzug) rückte in den Hintergrund. Eine Umbenennung und Optimierung in Hinsicht auf diese neue Hauptaufgabe war nur konsequent, wobei die Möglichkeiten zur Erfüllung der alten Aufgaben keineswegs eingeschränkt wurden.


    Darüber hinaus gab es andere neue Systeme, wie Nebelwerfer und PzArt, die im indirekten Richten die Infanterie unterstützten.


    500 Schuß sind bei der Ausbildung seeehr schnell weg.
    Pro Kp. gibt es ja nicht so viele Pistolen und da in der AGA jeder Soldat daran ausgebildet wird, werden bei den entspr. Schießen locker einige hundert Schuß pro Waffe abgegeben. Das war damals sicher nicht anders.

    Also in der NVA wurde auch noch am Seitengewehr ausgebildet, beim Sturmangriff wurde das Seitengewehr aufgepflanzt und die Gefechtsschießen wurden auch mit aufgepflanztem Seitengewehr geschossen.
    In der Nahkampfausbildung wurden "Stich hoch" und "Stich tief" ausgebildet, neben verschiedenen Kolbenstößen und Abwehrvarianten usw.


    Das Seitengewehr hat meiner Überzeugung nach seine Berechtigung behalten.

    Ich persönlich kenne von der AK 47 (und anderen Waffen wie G3, Uzi usw.) die Brünnierung und von der AK 74 die Lackierung.
    Die Lackierung war nach meiner Erfahrung noch schneller abgewetzt als eine Brünnierung.
    Ich glaube mich zu erinnern (VORSICHT -> Höherensagen!!!), dass die AK 74 ab Werk lackiert geliefert wurden ("Neuware") und bei der ersten Instandsetzung in der Inst dann brünniert wurden.


    Zum Rostschutz der Brünnierung noch -> derartige Waffen wurden nach Gebrauch ja auch IMMER leicht eingeölt, das Öl haftet an der Brünnierung wesentlich besser als an blanken Teilen und bildete so in Verbindung mit der Brünnierung einen Korrusionsschutz.
    Nach meinem Wissen ist die Brünnierung eine billige, einigermaßen beständige und auch relativ einfach zu erneuernde Art des Korrusionsschutzes.



    Zum eigentlichen Thema des Verbots des Anschleifens der Seitengewehre bei der WH:
    Ich kann nur vermuten, allerdings halte ich es für eine begründete Vermutung -> derartige Verbote basieren oft auf Negativerfahrungen, d.h. es hat eventuell in der Truppe zahlreiche "Spezies" gegeben, die ihre Seitengewehre angeschliffen haben und damit mehr Schaden als Nutzen anrichteten. Das kann bedeuten, dass die Seitengewehre dadurch unbrauchbar wurden und/ oder eine erhöhte Gefahr für den Träger darstellten (z.B. Verletzungen bei der Ausbildung). Ich denke, wenn die Führung Bedarf an scharfen Seitengewehren gehabt hätte, hätte es entspr. Vorschriften o.ä. gegeben wie das zu erfolgen hat. Einem selbständigen Anschleifen (=Wildwuchs) wollte man sicher vorbeugen bzw. diesen durch entspr. Befehle unterbinden.

    Genau! Laßt uns zum Thema zurückkommen.


    Zu der obigen Diskussion "Was wer gesagt und gemeint hat" nur noch dieser kleine Text von mir (und danach soll es sich bitte erledigt haben) -> bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, eine flapsige Bemerkung sollte keinen Mod auf den Plan rufen (und wenn dann reicht eine kurze PM an den Verursacher), andernfalls haben wir alle Diskussionen ständig von "Zurechtweisungen" unterbrochen und ruiniert.
    Sowohl an bf109 als auch an wolf und alle anderen -> zieht euch nicht zurück wegen so einem Kleinkrieg!


    *************************************************************


    Zum Thema: im alten Forum hatten wir eine sehr ausführliche Diskussion über den Nahkampf im WK II, insbesondere um die Sinnhaftigkeit des Bajonettkampfes.
    Wie von frontline bereits erwähnt, hieß es dort, dass die WH auf eine Ausbild. im "Bajonettkampf" (wie noch im WK I üblich) verzichtete.
    Einer unserer User hatte da auch eine Quelle, in der es sinngemäß hieß -> der Nahkampf wird durch den Schnellschuß, den gezielten Handgranatenwurf oder den Hieb mit dem Feldspaten entschieden usw.

    Quote

    Original von wolf310



    Brünieren dient nur der Optic und ist kein Rostschutz.



    Ich liebe solche Aussagen, die dann auch noch auf "Erfahrung" basieren! :rolleyes:


    Nur mal hier nachschaun:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCniert



    Mir sagt meine Erfahrung, dass Waffen, an denen die Brünierung durch häufigen Gebrauch abgewetzt war ROSTETEN! Diese wurden dann zur Inst geschickt und kamen frisch brüniert zurück (neben anderen Instandsetzungen).

    Quote

    Original von kostonfan
    Letzeres meinte ich folgendermaßen: Ein Wechsel besaß Geld als Gegenwert, ählich Aktie und Geldnote.
    Da ich nun absolut verwirrt bin, frage ich lieber net weiter.


    Danke! Gruß, Koston!



    Frag ruhig weiter! ;)


    Aber eine Aktie hat ebend keinen bestimmten Geldwert, ihr Wert ändert sich sekündlich/ stündlich/ täglich, je nach Angebot und Nachfrage auf dem freien Markt (=Börse).


    Einen Wechsel kannst du dir (laienhaft) wie einen Schuldschein vorstellen:


    Schuldner A gibt an Gläubiger B einen Schein mit den Worten -> "Ich A, schulde Herrn B 1.000 Mark und zahle diese am .... zurück". Herr B wiederum zahlt mit diesem Schuldschein seine Rechnung beim Bäcker. Weil der Bäcker aber bis zur Fälligkeit des Schuldscheins noch X Tage/ Wochen/ Jahre warten muß, zieht er von den 1.000 Mark einen bestimmten Betrag ab (= abzinsen bzw. diskontieren) und sagt zu B -> "O.k. ich akzeptiere den Schuldschein von A aber nur in Höhe von 950 Mark, da es bis zur Fälligkeit ja noch x Wochen sind!".


    Ein Wechsel ist ein solcher "Schuldschein", der aber hohe Akzeptanz besitzt, weil es bestimmte rechtliche Bestimmungen gibt, die ihn absichern. Er wird/ wurde deshalb unter Geschäftsleuten wie Bargeld anerkannt.