Posts by B_aus_MV

    Ich zitiete mal wieder aus Ludwig Baer "Vom Stahlhelm zum Gefechtshelm" Bd. 1, unter der Überschrift "Der Fliegerstahlhem" findet man sinngem. folgendes:


    Erst während der "Schlacht um England" zeigte sich Erfordenis eines Kopfschutzes. Der Stahlhelm M35 war wenig geeignet, wurde aber getragen, teilweise ohne Futter über der FT-Haube oder auch verkehrt herum!
    Der Fallschirmjägerhelm wurde auch verwendet.
    Am 08.05.41 wurde ein besonderer Fliegerstahlhelm eingeführt, dieser wurde SSK90 genannt und war wenig beliebt, es gibt deshalb auch wenige Fotos mit dem Helm. Im weiteren gab es noch einen anderen Fliegerstahlhelm, der in der Form völlig vom SSK90 abwich.



    Ja Karl, ist klar, weil das eine schädliche "Mode" ist, haben die Magazine für das G36 auch als Standard eine entspr. Verbindungsmöglichkeit.


    Was hier rumspekuliert wird... oh Mann!


    Wer schon mal ein volles Magazin im Gefechtsdienst in der Magazintasche hatte und damit auch "Bewegen im Gelände" geübt hat, weiß, dass sich die obere Patrone durchaus verschiebt, dies kann sogar zum Verlust der Patrone führen. Deshalb gibt es die Anweisung -> "Volle Magazine mit dem Boden nach oben in die Magazintasche!" Dann fällt nämlich die entsprechende Patrone in die Magazintasche und geht nicht verloren.


    Wenn man ein Magazin nachlädt, insbesondere nachts kann man außerdem durch Tasten sofort ein volles von einem leeren Magazin unterscheiden.
    Bevor man das Magazin einführt, wird es in die Handfläche geschlagen, andernfalls kann es sein, dass die obere Patone sich um einige Millimeter nach vorne verschoben hat, die Spitze ragt dann über den vorderen Rand des Magazins hinaus und behindert das ordnungsgemäße Einführen des Magazins.
    Es hat also nichts mit Ladehemmungen (im Sinne von zuführen der Patrone ins Patronenlager) zu tun sondern mit dem Einführen des Magazins in den Magazinschacht.

    Also, durch das Klopfen an den Helm (Amis) oder das Schlagen des Magazins in die Handfläche wird die Patrone mit dem Hülsenboden an den dafür vorgesehenen Rand des Magazins gepreßt.
    Es passiert nämlich häufig, dass die erste (obere) Patrone im Magazin nicht mehr im Magazin mit dem Hüsenboden im hinteren Anschlag liegt sondern die Geschoßspitze nach vorne aus dem Magazin herausragt.
    Durch das Schlagen des Magazins an Helm/ in Handfläche rutschen alle Patronen in die richtige Lage.
    Das Magazin kann ohne Probleme eingeführt werden.


    Es handelt sich bei dieser Tätigkeit, meiner Meinung nach, um einen Erfahrungswert, keine spezielle Vorschrift (ich kenne jedenfalls keine entspr. DV).
    Alternativ könnte man die oberste Patrone auch mit dem Daumen in die korrekte Lage schieben.
    Es wird durch diese Tätigkeit auch keine Ladehemmung (im Sinne von Zuführung der Patrone ins Patronenlager) verhindert sondern Probleme beim Einführen des Magazins.

    Quote

    Original von Karl Grohmann
    B aus MV,


    genau deswegen wurden manche Rohre auf dem "Reise -" Marsch gezurrt, um Schäden durch Schwingungen zu vermeiden.


    Gruß Karl


    Warum manche Rohre?
    Soweit mir bekannt, haben ALLE Rohre eine Zurrung (wobei sich dieses ALLE auf Waffen der post WK II-Zeit bezieht, allerdings vermute ich, dass auch damals schon eine Zurrung notwendig war).

    Wobei, wie hier ja schon bemerkt wurde, der "kurze Halt" beim Schießen der Kampf-Pz nix mit dem Vorhalt zu tun hat, sondern mit den Schwingungen während der Fahrt. Selbst auf relativ ebener Fahrbahn schwingt die Kanone so stark, dass ein Treffer auf normale Kampfentfernung nahezu unmöglich wird.


    Wenn doch aus der Fahrt gefeuert wurde, dann entweder aus kürzester Distanz oder aber auf Flächenziele (z.B. lebende Ziele mit Splitter-Spreng-Granate), bei denen kein genauer Treffer nötig ist.

    Bei einem Kettenfahrzeug kommt noch dazu, dass das Fahrwerk, insbesondere die Ketten, mit steigender Geschwindigkeit überproportional belastet werden.
    Ein Fahrwerk, das für 40 km/h ausgelegt ist, kann sicher 50 km/h verkraften, kurzzeitig auch 60 km/h aber dann dürfte Schluß sein.
    Die Kette fängt an zu schlagen, kann reißen oder abspringen, was bei diesen Geschwindigkeiten zu fatalen Folgeschäden führt.

    Es sind zwei unterschiedliche Systeme.
    Der Ejektor soll das Eindringen von Pulvergasen in den Kampfraum verringern (beim Öffnen des Verschlusses).


    Die Mündungsbremse verringert den Rückstoß, die Verteilung der Pulvergase mag eine Nebenfunktion sein um z.B. bei einer PAK die Stellung möglichst wenig zu demaskieren.

    Quote

    Original von Karl Grohmann
    Hallooooo,


    auch ist zu berücksichtigen, dass viele moderne Kampfpanzer Rauchabsauger haben, so dass der heute noch anfallende, geringere Rauch/Dampf etc. - Witterung spielt auch eine Rolle - nicht verteilt werden muß. Der wird abgesaugt, was auch günstig für den Kampfraum ist.
    Gruß Karl



    Wobei Ejektor (= Rauchabsauger) und Mündungsbremse rein gar nichts miteinander zu tun haben.

    Nun ja, eine richtige Erklärung gibt es im Buch nicht, es läßt aber vermuten, dass das Müo den eigenen Flugzeugen signalisiert: "Bttr ist Feuerbereit!" ... also mit anderen Worten -> "Macht, dass ihr weg kommt!"


    Zitat: "...Nach zehn Minuten ... war es soweit: "Gefechtsschaltung!" Gottesknecht liieß das Müo auslegen, ..."

    Zur Wiener-Turm-Flak gibts hier sehr interessante Darstellungen:


    http://www.airpower.at/news03/…eg_ostmark/flaktuerme.htm


    Zitat: "...Auf den Türme kamen die 10,5cm Flak 38/39 (nicht in Wien) sowie die 12,8-cm Flak 40 und die 12,8-cm Zwillingsflak 44 zum Einsatz. (Die berühmte "Achtacht" wurde nicht auf den Türmen montiert.) ..."



    http://www.airpower.at/news03/…ostmark/luftwaffe.htmitat


    Zitat: "... Auch die Turmflakbatterien der 184. beteiligten sich - die Rohre gesenkt der Sprengpunkt hochgezogen - am Abwehrkampf. So schoss die Stiftskaserne (2./184.) und der Arenbergpark (1./184.) auf die Einfallstrassen im Süden und Westen und teilweise bis Laxenburg. Der Augarten (3./184.) auf die Favoritenstrasse und in das Pratergelände.


    Den großen Flak-Kalibern der 24. Flakdivision gelang - trotz nur geringer Mengen an Panzermunition - der Abschuss von 68 russischen Panzern.


    Ein jähes Ende erlitten die Batterien allerdings wenn die Front zu nahe kam. War die russische Infanterie einmal auf Gewehrschussweite herangekommen, dann wurde die Stellung mit Werfergranaten, Artillerie und Panzern zusammengeschossen.
    Wo die schwere Flak gemeinsam mit ausgebildeter Infanterie und kleineren Flak-Kalibern eingesetzt wurde - und hier im besonderen mit dem 2cm Flakvierling - war der Erdkampf sehr effektiv und die russischen Angreifer konnten sich nur mit großen Mühen und Verlusten durchsetzen.
    In Einzelfällen waren die Russen gezwungen die Flakstellungen im Infanterieangriff mit aufgepflanztem Bajonett zu nehmen, wenn der Stellung mit Panzern nicht beizukommen war. ..."

    Quote

    Original von basil
    Ich denke aber schon, dass die SU erst ab 1941, ab Stalins Rede zum großen vaterländischen Krieg vermehrt auf die alten Helden zurückgriff. Immerhin wollte er damit den Vielvölkerstaat einen!
    Bei deinem zweiten Link kann ich aus dem Text keinen Zusammenhang zum WKII erkennen. Wie war denn die Verbindung, ausser dem Namen des Krieges!?


    Ich habe jetzt leider keine Quellen zu Kutusow vorliegen aber der Kampf gegen Napoleon wurde auf jeden Fall als Vorbild genutzt. Kein Wunder bei den geschichtlichen Paralellen.


    Zu Newski sei gesagt, dass der Film schon von 1938 ist und er natürlich verstärkt nach Kriegsausbruch gezeigt wurde. Es gab auch ein entspr. Plakat, das mir vor Augen ist, leider nur im Gedächtnis, dort ist ein slawischer Krieger (= Newski) mit dem typischen "Schuppenpanzerhemd" abgebildet und dazu ein entspr. Text.

    Abkühlen nach 3 Schuß halte ich für ein Gerücht.
    Eine KWK ist ja im Wesentlichen nichts anderes als ein Artilleriegeschütz und wenn die Ari Trommelfeuer schießt, wird auch nicht schon nach 3 Schuß Feuerpause gemacht.


    Der Begriff "Dauerfeuer" ist übrigens unpassend.


    "Der Mann" hat keineswegs 1000 Namen, sondern nur einen.
    Das dumme an der ganzen Sache ist, dass die Transkription vom russ. ins deutsche in der DDR eine andere war als heute bzw. in der BRD (alt).
    Weiterhin kommt dazu, dass oftmals auch die Transkription vom russ. ins engl. verwendet wird und die unterscheidet sich nochmals.

    Nun, ich verstehe nicht, worin du da ein Problem siehst.
    Es ist eine Waffenbestandsmeldung, es wird also alles gemeldet, was sich zum Stichtag im Bestand befindet.
    Wenn also irgendwann mal MG42 zur Truppenerprobung zugeführt wurden, so werden diese im Überbestand geführt, so wie dort zu sehen -> 0 im Soll aber 72 im Ist. Der Text "Vom O.K.H. ...." dient dann nur der Erklärung, warum es einen Überbestand gibt.


    Natürlich kann man sich fragen, warum nach über einem halben Jahr der Überbestand noch nicht umgebucht ist aber ich denke man hatte gerade in Afrika anderes zu tun als sich mit buchungstechnischen Finessen herumzuschlagen.