Posts by Albert64

    Hallo Michaela,


    wen Du weißt wo die Herren gestorben sind, kannst Du bei den jeweiligen Standesamt nachfragen. Hier bekommst Du zumindestens den Geburtsdatum sowie Geburtsort heraus.


    Ich weis zwar jetzt nicht in welchen Verwandschaftsgrad zu den jeweiligen Herren stehst und ob Du Auskunft bekommst, aber fragen kostet nichts.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Michaela,


    da beide nicht in der Online-Gräbersuche gelistet sind, gehe ich davon aus das beide Personen den Krieg überlebt haben oder sie wurden nicht registriert. Sind beide vielleicht vermisst? . Dann könntest Du auch mal hier anfragen.


    In der Online-Suche des VDK ist ein Franz Zehm, Jahrgang 1909, aus Winterfelde registriert. Vielleicht ein Bruder von Albert Zehm. Franz Zehm ist am 20.11.1943 im H.V.Pl. (Hauptverbandsplatz) in Korostyschew verstorben.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Nicco,


    Willy Seeger war Stabsobersteuermann (STOStrm) und Kommandeur des Minenräumbootes R157. Ihm wurde am 13.11.1944 das Deutsche Kreuz in Gold (DKiG) verliehen.

    das war in der Aussage ist so endgültig. Man hat keinen weiteren Anhaltpunkt, aber es war der Stabsobersteuermann des Minenräumschiffes R 157 denn man am 13.11.1944 das Deutsche Kreuz in Gold verliehen hat.


    Das weckt bei manchen falsche Hoffnung. Ich persönlich würde das nicht einfach so sagen, ohne weitere Anhaltspunkte und ob es jetzt ein Willy Seeger bei der U-Boot-Waffe gab, mag ich jetzt nicht nachschauen. Bei rund 40.000 deutsche U-Boot-Fahrer ist es jetzt doch etwas zu viel.

    Aber warten wir doch einfach mal ab was Michaela noch schreibt :)


    Gruß und bleib gesund

    Lothar

    Hallo Rainer,


    "In Wittenberge blieb mein Opa von 02.05.1945 bis 10.08.1945" .


    Ja, bis zum 10.08.1945 kann der Opa in Wittenberg nicht inhaftiert gewesen sein. Ich gehe mal davon aus das er bis zum 10.08.1945 in amerikanischen Gewahrsam war und anschließend in Großbritannien in Kriegsgefangenschaft kam.


    Aber das kann uns nur Opa Ludwig sagen.


    Fakt ist aber, das Wittenberg zuerst von amerikanischen Truppen und ab Juli 1945 von russischen Truppen besetzt wurde.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Rainer,


    Wittenberg wurde im Mai 1945 von amerikanischen Truppen besetzt. Erst auf Grundlage einer alliierten Vereinbarung zogen sich die amerikanischen Truppen zurück und im Juli 1945 marschierten sowjetische Truppen in Wittenberg ein.


    Quelle: Das Kriegsende in Mitteldeutschland


    Gruß

    Lothar

    Hallo Jens,


    ja, es ist der Leichte Kreuzer "Leipzig". Ein Anhaltspunkt ist das Wappen der Stadt Leipzig am Bug (auf der Spitze) des Schiffes. Der Leichte Kreuzer "Nürnberg" hatte auf beiden Seiten am Bug das Wappen der Stadt Nürnberg.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Matthias,


    das genaue Datum der Flottenschau war am Samstag, den 06.06.1936 sowie am Sonntag, den 07.06.1936.


    Die Quelle des Datums ist das Buch "Kreuzer Nürnberg" von Wolfgang Harnack und Dietrich Sonntag.


    Welche Schiffe jetzt an der Flottenschau teilnahmen, kann ich zur Zeit nicht sagen. Zumindestens der Leichte Kreuzer "Nürnberg" und der Leichter Kreuzer "Leipzig", sowie das U-Boot-Begleitschiff "Saar" mit einige U-Boote, darunter U 9, U 12, U 14 und U 20.


    Die Panzerschiffe "Deutschland" und "Admiral Graf Spee" müssten auch dort gewesen sein, bin mir aber nicht sicher.


    Gruß

    Lothar

    Hallo zusammen,


    eine kleine Ergänzung zu den Posts.


    In der Neuauflage von Axel Niestlè von 2014 "German U-Boats losses During World War II." ist bei U 209 zu lesen:


    7.5.43 N.Atlantic: ..... missing = diving accident following D/Cs damage Canso W (S/LB. H. Moffit) 5(BR) sqn RCAF 4.5.43 / 46 killed


    und als Fußnote das was Schorsch schon geschrieben hat:


    Zitat


    Original postwar assessment changed by the author (Dr. Axel Niestlé) in May 1990 and the FDS/NHB (Foreign Documents Section oft he Naval Historical Branch oft he British Ministry of Defence) in October 1991. The attack by frigate HMS Jed and the sloop HMS Sennen on 19 May 1943 in Position 54°54n/34°19w, formerly credited with the destruction of U 209, actually accounted for the sinking of U 954. U 209 reported last on 6 May 1943 via U 954 from approximate position 55°n/42°w on extensive damage and transmitter breakdown sustained from air attack. As a result the boat was recalled to Brest the same day. The reported air attack was in all probability carried out by the Canso W of 5 Sqn RCAF on 4 May 1943 in position 56°38n/42°32w. When the boat failed to return to Brest, France, or signal ist position, it was poste das missing effective 19 May 1943. There is presently no known explantion for its loss. There is, however, a possibility that U 209 was already lost on or about 7 May 1943 to submarine accident as a result oft he damage recieved in the previous air attack.

    Todesdatum vom Kapitänleutnant Heinrich Brodda ist der Vermisstendatum des U-Bootes.


    "When the boat failed to return to Brest, France, or signal ist position, it was poste das missing effective 19 May 1943.


    Als das Boot nicht nach Brest, Frankreich, zurückkehrte oder seine Position signalisierte, wurde es mit Wirkung zum 19. Mai 1943 vermisst."


    Gruß

    Lothar

    Hallo Gerard, hallo zusammen,


    Das von Dir gefundene Buch Hitler´s Gateway to the Atlantic: German Naval Bases in France 1940-1945 von Lars Hellwinkel ist die englische Übersetzung von

    der deutschen Ausgabe Hitlers Tor zum Atlantik: Die deutschen Kriegsmarinestützpunkte in Frankreich 1940-1945

    von Lars Hellwinke


    Ich würde das Bild eher auf "Juli 1941" dentieren.


    Gruß

    Lothar

    Hallo zusammen,


    ich habe da einige Zweifel am Datum "April 1941" in Brest. In Brest lief am 22.08.1940 das U-Boot U 64 in Brest ein und verließ am 28.08.1940 wieder Brest. Am 31.10.1940 folgte U-Boot U 29. Am 2.11.1940 lief verließ das Boot wieder Brest. Es erfolgten nur kleine Werft- wie auch Versorgungseinheiten.


    Die 1. U-Flottille wurde erst im Juni 1941 in Brest aufgestellt und U 204 lief als erstes U-Boot der neuen Flottille am 27.06.1941 in Best ein.


    In den von Schorsch erwähnten Buch ist auf Seite 60 erwähnt:


    "Zwar hatte Raeder noch am 14. April 1941 angeordnet, dass wegen der laufenden britischen Luftangriffe auf die in Brest blockierten Schlachtschiffe dort bis zur Fertigstellung des U-Boot-Bunkers keine U-Boot-Reparaturen durchgeführt werden sollen, gegen die Erichtung eines kleineren Instandsetzungsbetriebs im hinteren Bereich des französischen Arsenals hatte der Oberbefehlshaber der Marine (Ob.d.M.) jedoch keine Einwände gehabt.

    Die Boote waren dort durch die hohen Felsabgänge auf beiden Seiten des Arsenalflusses gegen Fliegersicht geschützt und wurden zusätzlich mit Tarnnetzen verhängt. In der von den U-Boot-Fahrern "Wolfsschlucht" getauften Enge wurde nur U 204 bei einem Luftangriff in der Nacht zum 7. Juli 1941 leicht beschädigt."


    Anfang Juli 1941lagen neben U 204, noch U 371, U 558 und U 201. Ich vermag auf dem Bild mindestens 4 Boote zu sehen. Vielleicht täuchen mich ja auch die Augen :). U 204 verließ am 22.07.1941 wieder Brest.


    Ich zweifel das Bild mit dem Datumsangabe "April 1941" an.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Gerard,


    ja, es ist das Mailing von U-Boot U-156. Das Wappen ist das Stadtwappen von Plauen. Plauen ist die Geburtsstadt des Kommandanten von U-156, Korvettenkapitän Werner Hartenstein.


    Die Abbildung zeigt nicht das Ausfahrt von Lorient an, sondern das Einlaufen nach Lorient am 7. Juli 1942. Die Reifen und Fahrzeugschläuche stammen aus dem versenkten jugoslawischen Frachter "Kupa" mit 4.382 BRT. Das Schiff wurde am 15.05.1942 von U-156 versenkt.


    Das Wappen der 2. U-Boot Flottille ist die Rune mit einem von rechts nach links fahrenden U-Boot. U-156 gehörte als Frontboot der 2. Unterseeboots-Flottille "Salzwedel" an


    Gruß

    Lothar

    Hallo Saskia,


    erstes Bild: links = Reichssportabzeichen, rechts = Reichsjugendsportabzeichen


    zweites Bild: Links = Erinnerungsmedaille für den Ernteeinsatz in Ostpreussen, rechts = Erinnerungsmedaille für den Erndeeinsatz im Sudetenland


    drittes Bild: Links = Parteiabzeichen der NSDAP, mitte = ?, Rechts = HJ-Ehrenabzeichen


    Gruß

    Lothar

    Hallo Dieter,


    recht herzlich willkommen im Forum.


    Die Feldpostnummer gibt es immer für einen bestimmten Zeitraum. Hier müsste also einen Datum existieren. Die Feldpostnummer selbst wurde wärend des Krieges mehrmals vergeben


    Guckst Du hier:


    33302

    (28.4.1940-19.9.1940) leichte Reserve-Flak-Batterie 1/VIII,

    (28.2.1941-29.7.1941) leichte Reserve-Flak-Batterie 161,

    dann 1. Batterie leichte Reserve-Flak-Abteilung 773,

    (8.9.1942-11.3.1943) 1. Batterie leichte Flak-Abteilung 773,

    dann 4. Batterie leichte Flak-Abteilung 773,

    (12.3.1943-7.9.1943) 4. Batterie leichte Flak-Abteilung 773 (v),

    (8.9.1943-22.4.1944) 31.3.1944 6. Batterie gemischte Flak-Abteilung 654 (v).


    Der Buchstabe L vor der Feldpostnummer gibt die Waffengattung an. In diesem Fall gehörte es zur Luftwaffe.


    Gruß

    Lothar