Posts by Albert64

    Hallo Felix,

    Leitender Ingenieur war der zweithöchste Dienstgrad im gesamten U-Boot, es war unter Kapitanleutnant, oder?

    Das ist nicht korrekt. Der Leitende Ingeneur war die verantwortliche Person für die Maschinen- und Hilfsaggregate am Bord eines Schiffes. Er war Vorgesetzter für das Maschinenpersonal im Schiff. Des weiteren war er verantwortlich über alle Steuereinrichtungen im U-Boot. Mal knapp gesagt.

    Der 1. Wachoffizier kam nach dem Kommandanten eines U-Bootes, nicht der LI

    Gruß

    Lothar

    Hallo zusammen,

    hier möchte ich das Unternehmen "Wikinger" ins Spiel bringen, das am 22. Februar 1940 infolge von Fehl- bzw. Nichtinformationen der Kriegsmarine und der Luftwaffe zum Verlust von zwei deutschen Zerstörer führte.

    Eine Heinkel-Bomber vom Typ He-111 sichtete gegen 19:40 Uhr mehrere Seefahrzeuge in Höhe der Doggerbank. Da die Flugzeugbesatzung nicht in Kenntnis gesetzt wurde das sich deutsche Schiffe im Seegebiet befanden und in der Ansicht ein Handelsschiff zu sichten, setzte der Bomber zum Angriff an. Dieser Angriff führte dazu, dass der deutsche Zerstörer "Leberecht Maass" ein Bombentreffer erhielt. Beim Ausscheren aus der Linie geriet der Zerstörer in einen Minenfeld, der darauf ein Minentreffer erhielt und sank. Der zur Hilfe eilende Zerstörer "Max Schultz" geriet ebenfalls in das Minenfeld, erhielt ebenfalls ein Minentreffer und sank.

    Dieser Verlust kosteten rund 580 Seeleuten das Leben.

    Eine tragische Kombination aus fehlende Kommunikation, schlecht ausgebildeten Flugzeugmannschaft und Nichtkenntnis von Minenfeldern. Laut Kriegstagebuch wurde zum Zeitpunkt 22. Februar 1940 das Wetter als "Sehr helle Vollmondnacht. Auf dem Wasser dunstig. Sicht 2-3 sm abnehmend. Nach oben sehr klare Sicht. Wind SW 3, Seegang 1-2" beschrieben.

    Auch sei darauf hingewiesen, dass die deutschen Einheiten zur Fliegerkennung zu diesem Zeitpunkt das HK auf Bug und bei großenen Kriegsschiffen am Bug und Heck aufgemalt waren. Ein bekannte Aufnahme dürfte die Aufnahme des Schweren Kreuzers "Admiral Hipper" sein, kurz vor der Rammung mit dem englischen Zerstörer "Glowworm". Deutlich ist das HK auf dem Bug des Kreuzers zu sehen.

    Selbst auf der "Bismarck" soll das HK auf dem Bug noch zu sehen zu sein.

    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo Roland,

    am 10.06.1944 wurde nur V 2020 und V 2021 versenkt. Vorpostenboot V 2022 wurde am 23.03.1945 vor Stolpmünde versenkt. Woher diese Angabe herkommt, kann ich nicht sagen, ist aber falsch.

    Gruß

    Lothar

    Hallo Roland,

    die 20. Vorpostenflottille verlor bei diesem Angriff an diesem Tag zwei Vorpostenboote. Vorpostenboot V 2020 = "Alexander Becker" sowie V 2021 = Nürnberg. Bei beiden Schiffsversenkungen waren Tote zu beklagen. Auf V 2020 sind es laut Gröner 2 Tote und Vermisste und auf V 2021 gab es 32 Tote und Vermisste.

    wurde bereits von mir auf Seite 1 aufgeführt :). Nur zur Info

    Gruß

    Lothar

    Hallo Thomas,

    erst einmal ein rechtherzliches Willkommen im Forum.

    Die Information habe ich aus dem KTB der 20. Vorpostenflottille. Oberleutnant zur See der Reserve war, wie bereits bekannt, Kurt Lorenz. Kurt Lorenz war der Kommandant vom Vorpostenboot V 2021. Das Deckblatt für den Zeitraum 1. -15.06.1944 habe ich im Anhang.

    Quelle: NARA T1022-3991

    Im Gefechtsbericht für die 1. Sicherungsdivision ist noch vermerkt, das "geborgen wurden insgesamt 122 Mann, darunter 6 Tote und 41 Verletzte, von denen einer nachträglich gestorben ist. Vermißt werden 63 Mann, darunter der Kommandant von Vp.2021, Oblt.z.S.d.R. Lorenz

    Quelle: NARA T1022-3813

    Bei weiteren Fragen einfach melden

    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo zusammen,

    eine kleine Aufschlüsselung der Rettungsboote mit dem Namen "Geheimrat Sartori"

    "Geheimrat Sartori I" KRD 416, Baujahr 1928, Rettungsstationen wärend des Krieges: 1939 Wrementief, 1940 - 1942 Hörnum, Außer Dienst: 1942.

    "Geheimrat Sartori II" KRD 405, Baujahr 1912 als "Hermann Frese I", Rettungsstationen wärend des Krieges: bis Sept. 1942 Amrum, Sept 1942 - Nov. 1942 Hörnum, Nov. 1942 - Dez. 1944 List. ab Dez. 1944 Name "Geheimrat Sartori II" und Reserveboot bis 1946, Außer Dienst Okt. 1948

    "Geheimrat Sartori III" KRB 205, Baujahr 1942 als "Geheimrat Heinrich Gerlach II", Rettungsstationen wärend des Krieges: Nov. 1942 Dorumertief, 1942 - Oktober 1955 Hörnum, ab Dez. 1944 als Geheimrat Sartori III". 1958 außer Dienst.

    Die Abkürzung KR bedeutet = Küsten-Rettungsboot.

    Die Zusatzbuchstaben "D" steht für das Bauprogramm, welches in diesem Fall sämtliche von 1911 bis 1945 außerhalb des "Küsten-Bau-Bauprogramms" gebauten Boote.

    Der Zusatzbuchstabe "B" stehen für die Boote die in unmittelbarer Nähe der Küste sowie in den Wattengebieten eingesetzten Einheiten.

    Quelle: Die Rettungsboote der DGzRS von 1865 - 2004 von Wilhelm Esmann.

    Gruß

    Lothar

    Hallo Henry,

    klar hat es eigentlich nichts mit dem "Forum der Wehrmacht" zu tun. Aber haben nicht einige wenige Beiträge schon hier ihr zuhause gefunden, z.B. Uniformen aus der Kaiserzeit, Briefe die eine Transkription unterlaufen (immer wieder sehr interessant) oder Bilder aus dem 1. Weltkrieg, die bestimmt werden sollen.

    Alles nichts mit der Wehrmacht zu tun, dennoch haben diese Beiträge auch ihren Charme :)

    Und ich als Marinebegeisteter könnt mal wieder etwas dazu beitragen ^^. :/Das Schiff hat doch eigentlich nichts mit der Marine zu tun :S

    Gruß

    Lothar

    Hallo Fridolin Adrian,

    es gibt mehrere Grabkarteikarten von Hans Neumerkel. Der komplette Name lautet

    Schütze Hans Hermann Friedrich Neumerkel, geboren am 29.08.1919 in Hohenstein-Ernsthal, Chemnitz, gefallen am 04.09.1939 in Kamiensk.

    Falls Du die gräberkartei haben möchtest, kann ich diese per PN zukommen lassen.

    Gruß

    Lothar