Posts by Albert64

    Zerstörer Z 13 „Erich Koellner“, 4. Zerstörer-Flottille


    Für das Unternehmen „Wikinger“, Vorstoß gegen die auf der Doggerbank festgestellten brit. Fischdampfer, laufen am frühen Vormittag des 22. Februar 1940 die Zerstörer Z 1 „Leberecht Maass“, Z 3 „Max Schultze“, Z 4 „Richard Beitzen“, Z 6 „Theodeo Riedel“, Z 13 „Erich Koellner“ und Z 16 „Friedrich Eckoldt“ aus Wilhelmshaven in Richtung Deutsche Bucht aus.


    Gegen 19:44 Uhr wird der Verband von einem deutschen Flugzeug gesichtet und angegriffen. Dabei bekommt der Zerstörer Z 1 „Leberecht Maass“ mehrere Bombentreffer und ein eventueller Minentreffer ab, die das Schiff zum Sinken bringen. Kurze Zeit später explodiert eine Mine am Zerstörer Z 3 „Max Schultze“, der auch diesen Zerstörer zum Sinken bringt.


    Knapp 600 Mann verliert die Kriegsmarine an diesem 22. Februar 1940. Auch ein Besatzungsangehöriger von Z 13 „Erich Koellner“ kommt bei den Rettungsmaßnahmen ums Leben. Das zu Rettung der Schiffsbrüchigen ausgesetzte Verkehrsboot kentert an der Steuerbordseite des Zerstörers. Dabei stürzen die drei geretteten verletzten Marineangehörigen von Z 1 „Leberrecht Maass“ wie auch der Marineangehörige von Z 13 „Erich Koellner“ in die See und ertrinken.


    Bei dem Besatzungsmitglied handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    FalkAdolf22.03.1919GöttingenGefreiter22.02.1940Nordsee



    Quelle: NARA-Rolle 3346

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de


    1. Ergänzung:

    Alle zehn Zerstörer der Kriegsschiffsgruppe 1 Narvik verließen am Spätabend des 6. April 1940 Bremerhaven und steuerten Richtung Norwegen. Bei schwerem Seegang und bedeckter, diesiger Sicht erreichen die Zerstörer am 9. April 1940 die Einfahrt in den Ofotfjord. Auf der Fahrt zum Einsatzgebiet ging bei schwerem Sturm zwei Besatzungsmitglied des Zerstörer Z 13 „Erich Koellner“ über Bord und ertrinken.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    MuthWerner20.02.1916SolingenMaat07.04.1940Nordsee
    BökerGustav10.11.1918Dassemsen / Einbeck
    Gefreiter08.04.1940Nordsee


    Der Zerstörer Z 19 „Hermann Künne“ wird in den Herjangsfjord entlassen. In Elvegaard sollen die eingeschifften Gebirgsjäger gelandet werden. Jedoch läuft das Schiff fest. Nachdem der Zerstörer wieder freigekommen ist, werden die Gebirgsjäger in Elvegaard ausgeladen.


    In den frühen Morgenstunden des 10. April 1940 gelangen fünf brit. Zerstörer unbemerkt in den Hafen von Narvik und eröffneten mit einem Torpedo- und Artillerieangriff das erste Gefecht. Nach Alarmierung läuft der Zerstörer mit Z 9 „Wolfgang Zenker“ und Z 12 „Erich Giese“ aus den Herjangsfjord aus und greifen in das Gefecht ein, kommt aber selbst ohne Gefechtsschäden davon. Nach dem Gefecht beteiligt sich die Zerstörer, an der Rettung von Schiffsbrüchigen vom brit. Zerstörers „Hunter“. Nach dem Gefecht wurde am Versorger „Jan Wellen“ festgemacht und mit der Brennstoffübernahme begonnen. Nach Beendigung legte der Zerstörer am Morgen des 11. April 1940 ab und läuft in den Ballangenfjord ein, hier erfolgte eine erneute Grundberührung. Dabei wurde der Schiffsboden von mehreren Abteilungen aufgerissen, die anschließend volllaufen. Nachdem der Zerstörer wieder frei war wurde der Hafen von Narvik angelaufen und am Postpier festgemacht. Man entscheidet sich, nach Abgabe von Treibstoff, Munition und ein Teil der Besatzung den Zerstörer als Sperrbatterie im Ofotfjord zu verankern.


    Am 12. April 1940 gegen 18:45 erfolgt ein Luftangriff auf den Hafen von Narvik. Hier wird ein Besatzungsmitglied des Zerstörers getötet sowie ein Besatzungsmitglied schwer verwundet, der später an seinen Verwundungen verstirbt.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    MechlerFriedrich16.06.1917MannheimObergefreiter12.04.1940Narvik
    HechtPaul30.01.1920BinzwangenGefreiter07.06.1940Narvik


    13. April 1940: Der Zerstörer Z 19 „Hermann Künne“ wie auch Z 13 „Erich Koellner“ laufen in den Ofotfjord. Z 13 „Erich Koellner“ sollte hier als Sperrbatterie verankert werden. Gleichzeitig läuft das brit. Schlachtschiff „Warspite“ mit 9 Zerstörer in den Ofotfjord ein. Bei Sichtung des brit. Kampfverbandes wird Alarm gegeben und Z 19 „Hermann Künne“ läuft Richtung Narvik zurück. Der Kommandant von Z 13 „Erich Koellner“ lässt das Schiff quer zur Fahrrinne stellen und eröffnet das Gefecht. Der Zerstörer wird von vier Zerstörer zusammengeschossen. Nach mehreren Artillerietreffer lässt der Kommandant die Besatzung aussteigen und gibt den Befehl zur Sprengung. Nach Sprengung einer Wasserbombe sinkt der Zerstörer gegen 13:10 Uhr. Bei dem Gefecht kommen 31 Mann der Besatzung ums Leben.


    Hier handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    AbkenLudwig23.03.1917OstbenseGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    AscherlJosef22.01.1917VeldenGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BäuerleFriedrich31.10.1914BrenzMaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BönkeFelix16.02.1917Castrop-RauxelHauptgefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BrunsGünther24.05.1919NeuenburgMatrose13.04.1940An Bord /
    Narvik
    DinantErwin04.09.1917GlogauObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    EckertHeinz09.10.1916MagdeburgObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    HermelinkJan31.01.1915AltendorfMaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    HoferWerner21.04.1917RheingönheimObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    HolznerWilhelm22.04.1918Schloßberg / Wittenberg
    Obergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    ItnerGünther01.04.1919Zuchen / Köslin
    Gefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KerkmeierHermann28.02.1920StröheObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KnoppGünter23.12.1920OberhausenGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KöhlerKarl23.03.1919JenaObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KriegerHermann12.09.1918OppelnMatrose13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LübkeErwin16.09.1916WilhelmshavenMaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    OppPeter14.09.1916BingerbrückMaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    PöselWerner16.07.1918OberreißenObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    RathRichard08.04.1914HamburgMatrose d. R.
    13.04.1940An Bord /
    Narvik
    SchalenbergWilhelm16.07.1916BramscheMaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    SchmalzFriedrich06.01.1919BremenGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    StephanHelmut16.09.1917Ostrand / Liebenwerda
    Obergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    TascheHeinrich11.04.1918BottropGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    TwachtmannHermann18.09.1919BremenGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    ÜblerPaul29.06.1918Stübach / Neustadt
    Gefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    VoigtWalter07.09.1911BornaObermaschinist13.04.1940An Bord /
    Narvik
    WandtGerhard25.02.1919HamburgObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    WielkTheodor22.05.1914HamburgMatrose13.04.1940An Bord /
    Narvik
    WienczkewiczTheodor19.03.1915BochumMaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    WiesenbergKurt24.01.1920Kunzendorf / Sorau
    Obergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    WilmsKarl-Heinz27.09.1920LübeckGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik


    Bei den Kämpfen bei Narvik verstarben:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    LemanczykJohann04.12.1915KonitzObergefreiter27.05.1940An der Erzbahn bei Tunnel I.
    MüllerGünther04.04.1919RüstringenGefreiter27.05.1940An der Erzbahn bei Tunnel I.
    AuerFerdinand18.05.1920Groß-GerauGefreiter28.05.1940Fagernes bei Narvik


    Bei Gröner „Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945“ Band 2 wird die Zahl der Gefallenen mit 31 Tote angegeben.


    Quelle: NARA-Rolle 3346

    Quelle: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Z13.htm

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Hallo zusammen,


    wie Thilo bereits schreibt gab es nur den Stahlhelm Modell M 35 bis zum Kriegsende. Jedoch durchlief der Helm im Laufe der Kriegsjahre mehrere Änderungen in der Produktionsvereinfachung.


    Der Helm M 35 hatte ab 1940 nur noch geprägte, also gestanzte Lüftungslöcher. Es entfielen die Lüftungsbuchsen. Ab 1942 wurde der Helmrand nicht mehr mit umlaufendem Bördelrand gefertigt.


    Dies alles sind aber Helme Modell 35. Es gibt eigentlich kein Helm M 40 bzw. M 42.


    Gruß

    Lothar

    Zerstörer Z 19 „Hermann Künne“, 3. Zerstörer-Flottille


    Alle zehn Zerstörer der Kriegsschiffsgruppe 1 Narvik verließen am Spätabend des 6. April 1940 Bremerhaven und steuerten Richtung Norwegen. Bei schwerem Seegang und bedeckter, diesiger Sicht erreichen die Zerstörer am 9. April 1940 die Einfahrt in den Ofotfjord. Der Zerstörer Z 19 „Hermann Künne“ wird in den Herjangsfjord entlassen. In Elvegaard werden die eingeschifften Gebirgsjäger gelandet. Anschließend Fahrt nach Narvik um dort beim Versorger „Jan Wellen“ mit der Treibstoffübernahme zu beginnen. Am Abend läuft der Zerstörer in den Ofotfjord und macht hier Patrouillen- und Vorpostendienst. In den frühen Morgenstunden läuft das Schiff nach Narvik zurück, macht erneut bei dem Versorger „Jan Wellen“ fest und beginnt abermals mit der Treibstoffübernahme.


    In den frühen Morgenstunden des 10. April gelangen fünf brit. Zerstörer unbemerkt in den Hafen von Narvik und eröffneten mit einem Torpedo- und Artillerieangriff das erste Gefecht. Z 19 „Hermann Künne“ zu Beginn des Gefechtes noch an der Backbordseite des Versorgers. Die Ölversorgung und die Leinen wurden zum Versorger gekappt. Eine anschließende Maschinenstörung machte das Schiff manövrierunfähig. Nach Beseitigung der Maschinenstörung legte der Zerstörer an der Postpier und die Besatzung beginnt hier mit der Behebung der Schäden. Danach erfolgt hauptsächlich Vorpostendienst im Ofotfjord.


    Folgende Gefallene konnten ermittelt werden:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    HaudeWilhelm20.02.1918SeitendorfObergefreiter10.04.1940An Bord /
    Narvik
    JensenHerbert23.11.1918GlückstadtGefreiter10.04.1940An Bord /
    Narvik
    KrutzschOswald16.05.1919Ebersdorf / Chemnitz
    Obergefreiter10.04.1940An Bord /
    Narvik
    MenzJohann03.05.1917HamburgObergefreiter10.04.1940An Bord /
    Narvik
    PrasseRudi23.08.1917ZittauObergefreiter10.04.1940An Bord /
    Narvik
    RoosErich13.04.1919SchorndorfObergefreiter10.04.1940An Bord /
    Narvik
    SchulzMartin19.11.1917ZwickauMatrose10.04.1940An Bord /
    Narvik


    13. April 1940: Das brit. Schlachtschiff „Warspite“ dringt mit 9 brit. Zerstörern in den Ofotfjord ein und beschießen die restlichen in Narvik liegenden deutschen Zerstörer. Die Zerstörer Z 19 „Hermann Künne“ und Z 13 „Erich Koellner“ verrichten an diesen Tag den Vorpostendienst im Ofotfjord. Bei Sichtung der brit. Zerstörer lässt der Kommandant von Z 19 „Hermann Künne“ Alarm geben und läuft mit Z 13 „Erich Koellner“ Richtung Narvik zurück. Nach Verbrauch der Munition lässt der Kommandant des Zerstörers das Schiff im Herjangenfjord auf einen Felsen auflaufen und zur Sprengung vorbereitet. Nachdem die Besatzung das Schiff verlassen hat, wird es von der Besatzung gesprengt.


    Hier konnte ein Marineangehöriger als Gefallener ermittelt werden:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgrad
    Sterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    PeinertRudolf27.03.1915HannoverMaat13.04.1940Narvik


    Bei den Kämpfen bei Narvik verstarb:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    DomnickHans-Karl23.02.1918Berlin-BuchObergefreiter16.04.1940Narvik


    Die Aufstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


    Bei Gröner „Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945“ Band 2 wird die Zahl der Gefallenen mit 9 Tote angegeben.


    Quelle: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Z19.htm

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Hallo J.H.


    falls ich Dich verärgert haben sollte, war es nicht meine Absicht. Das Verlinken innerhalb eines Beitrages ist für mich kein Problem und solte auch kein Problem sein. Ich hätte aber diesen Absatz: "Verbleib: Am 30.11.1939 Gesunken nach Minenexplosion bei Trelleborg" gar nicht erwähnt. Dieses ist falsch und verwirrt nur ein Aussenstehender, der sich hier einlesen möchte.


    Viele Grüße

    Lothar

    Zerstörer Z 11 „Bernd von Arnim“, 4. Zerstörer-Flottille


    Alle zehn Zerstörer der Kriegsschiffsgruppe 1 Narvik verließen am Spätabend des 6. April 1940 Bremerhaven und steuerten Richtung Norwegen. Bei schwerem Seegang und bedeckter, diesiger Sicht erreichen die Zerstörer am 9. April 1940 die Einfahrt in den Ofotfjord. Auf der Fahrt zum Einsatzgebiet ging bei schwerem Sturm zwei Besatzungsmitglied des Zerstörer Z 11 „Bernd von Arnim“ über Bord und ertrinken.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    BauerArno27.05.1917Lundstädt / Sachsen
    Obergefreiter08.04.1940Nordsee
    JuranekKarl26.08.1918Gefreiter08.04.1940Nordsee


    Im Hafen von Narvik macht der Zerstörer Z 11 „Bernd von Arnim“ an der Postpier fest und lässt die eingeschifften Gebirgsjäger aussteigen. Der Zerstörer wird hierbei vom norw. Küstenpanzerschiff „Norge“ beschossen, der daraufhin mit Torpedos versenkt wird. Hier kommen 101 norwegische Seeleute ums Leben. Anschließend erfolgt die Ölübernahme aus dem Tanker „Jan Wellem“. Danach läuft der Zerstörer in den Ballangenfjord und hier vor Anker.


    In den frühen Morgenstunden des 10. April gelangen fünf brit. Zerstörer unbemerkt in den Hafen von Narvik und eröffneten mit einem Torpedo- und Artillerieangriff das erste Gefecht. Alarmiert läuft der Zerstörer Z 11 „^Bernd von Arnim“ mit dem Zerstörer Z 2 „Georg Thiele“ aus den Ballangenfjord aus läuft den abgetreten brit. Zerstörer entgegen. Bei dem anschließenden Gefecht wird der brit. Zerstörer „Hardy“ so schwer beschädigt, dass er auf Strand gesetzt wird. Aber auch Z 11 „Bernd von Arnim“ erhält fünf Treffer. Nach dem Gefecht unterstütz das Schiff Z 2 „Georg Thiele“ bei Löscharbeiten. Anschließend macht der Zerstörer am Erzpier fest, um die Gefechtsschäden zu beseitigen. Bei diesem Gefecht kamen zwei Besatzungsangehörige ums Leben.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    JonasWerner12.01.1919WilhelmstalGefreiter10.04.1940An Bord /
    Narvik
    WiessnerRudolf23.02.1907GrimmaStabsmaschinist10.04.1940An Bord /
    Narvik


    Hier liegt der Zerstörer bis zum 13. April 1940.


    13. April 1940: Das brit. Schlachtschiff „Warspite“ dringt mit 9 brit. Zerstörern in den Ofotfjord ein und beschießen die restlichen in Narvik liegenden deutschen Zerstörer. Bei Gefechtseröffnung legt Z 11 „Bernd von Arnim“ vom Erzpier ab und beteiligt sich am Gefecht. Nach Verschuß der Munition zieht sich der Zerstörer in den Rombakenfjord zurück. Dort geht die Besatzung von Bord und das Schiff wird gesprengt. Gegen 15:20 Uhr kentert das Schiff und sinkt.


    Die Aufstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


    Bei Gröner „Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945“ Band 2 wird die Zahl der Gefallenen mit 2 Tote angegeben.


    Quelle: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Z11.htm

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Zerstörer Z 9 „Wolfgang Zenker“, 4. Zerstörer-Flottille


    Alle zehn Zerstörer der Kriegsschiffsgruppe 1 Narvik verließen am Spätabend des 6. April 1940 Bremerhaven und steuerten Richtung Norwegen. Bei schwerem Seegang und bedeckter, diesiger Sicht erreichen die Zerstörer am 9. April 1940 die Einfahrt in den Ofotfjord. Auf der Fahrt zum Einsatzgebiet ging bei schwerem Sturm ein Besatzungsmitglied des Zerstörer Z 9 „Wolfgang Zenker“ über Bord und ertrinkt.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    HatzenbühlerAlfred17.12.1915Auenheim / Baden
    Obergefreiterin der Nacht vom
    07. auf den 08. 04.1940
    Nordsee


    Der Zerstörer Z 9 „Wolfgang Zenker“ wird in den Herjangsfjord entlassen. In Elvegaard werden die eingeschifften Gebirgsjäger ausgeschifft. Anschließend Fahrt nach Narvik um dort beim Versorger „Jan Wellen“ mit der Treibstoffübernahme zu beginnen. Anschließend Rückfahrt in den Herjangsfjord und bei Elvegaardsmoed geankert.


    In den frühen Morgenstunden gelangen fünf brit. Zerstörer unbemerkt in den Hafen von Narvik und eröffneten mit einem Torpedo- und Artillerieangriff das erste Gefecht. Der Zerstörer greift in das Gefecht ein, kommt aber selbst ohne Gefechtsschäden davon. Nach dem Gefecht beteiligt sich der Zerstörer, wie auch Z 12 „Erich Giese“ und Z 13 „Erich Koellner“ an der Rettung von Schiffsbrüchigen vom brit. Zerstörers „Hunter“. Anschließend Einlaufen nach Narvik und am Versorger „Jan Wellen“ zwecks Brennstoffübernahme festgemacht. Am Abend Ausbruchversuch mit Zerstörer Z 12 „Erich Giese“, der aber abgebrochen wurde. Erneutes Einlaufen nach Narvik. Anschließend am frühen Morgen des 11. April 1940 Fahrt in den Herjangsfjord und vor Elvegaard geankert. Gegen Mittag erneute Fahrt nach Narvik, dort Brennstoffübernahme und anschließend an der Postpier festgemacht. Am späten Abend läuft der Zerstörer wieder in den Herjangsfjord ein, um bei Elvegaard zu ankern, dabei erfolgt eine Grundberührung. Am 12. April 1940 wird Vorpostenstellung bezogen und löst dabei Zerstörer Z 18 „Hans Lüdemann“ ab. Dabei werden starke Schwingungen an der Schraubenanlage festgestellt. Das Schiff läuft daraufhin nach Narvik und macht an der Postpier fest, wo Reparaturarbeiten an den Schiffsschrauben erfolgen. Gegen 18:45 erfolgt ein Luftangriff auf den Hafen von Narvik. Hier kommt ein Besatzungsmitglied des Zerstörers ums Leben.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    QuadHeinrich30.04.1915NiederschlederhütteObergefreiter12.04.1940Narvik
    WallrafHeinrich06.04.1917AachenMaschinenmaat12.04.1940Narvik


    Am 13. April 1940 liegt das Schiff noch an der Postpier.


    13. April 1940: Das brit. Schlachtschiff „Warspite“ dringt mit 9 brit. Zerstörern in den Ofotfjord ein und beschießen die restlichen in Narvik liegenden deutschen Zerstörer. Bei Gefechtseröffnung legt Z 9 „Wolfgang Zenker“ von der Postpier ab und beteiligt sich am Gefecht. Nach Verschuß der Munition zieht sich der Zerstörer in den Rombakenfjord zurück. Dort geht die Besatzung von Bord und das Schiff wird gesprengt. Gegen 15:45 Uhr kentert das Schiff und sinkt. Hier kommen vier Besatzungsangehörige ums Leben.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    HorstHeinrich02.05.1918HadelslebenObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    SchulzOskar09.02.1916SchierzigObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    WarmboldWalter09.09.1920PfungstadtGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    ZiegenerKurt18.11.1913WoltersdorfMaschinenmaat13.04.1940Narvik / erfroren


    Die Aufstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


    Bei Gröner „Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945“ Band 2 werden keine Anzahl von Gefallenen angegeben.


    Quelle: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Z9.htm

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Zerstörer Z 12 „Erich Giese“, 4. Zerstörer-Flottille


    Alle zehn Zerstörer der Kriegsschiffsgruppe 1 Narvik verließen am Spätabend des 6. April 1940 Bremerhaven und steuerten Richtung Norwegen. Bei schwerem Seegang und bedeckter, diesiger Sicht erreichen die Zerstörer am 9. April 1940 die Einfahrt in den Ofotfjord. Der Zerstörer Z 12 „Erich Giese“ läuft in den Herjangsfjord ein, ankert vor Elvegaard und landet hier seine mitgeführten Gebirgsjäger. Anschließend Rückfahrt nach Narvik zur Brennstoffübernahme. Nach Beendigung erneute Rückfahrt in den Herjangsfjord und vor Elvegaard geankert.


    In den frühen Morgenstunden des 10. April 1940 gelangen fünf brit. Zerstörer unbemerkt in den Hafen von Narvik und eröffneten mit einem Torpedo- und Artillerieangriff das erste Gefecht. Der Zerstörer greift in das Gefecht ein, kommt aber selbst ohne Gefechtsschäden davon. Anschließend einlaufen in Narvik zur erneuten Brennstoffübernahme. Am Abend Ausbruchversuch mit Zerstörer Z 9 „Wolfgang Zenker“, der aber abgebrochen wurde. Rückfahrt in den Herjangsfjord und vor Elvegaard geankert. Am Abend des 11. April lichtet der Zerstörer den Anker, läuft nach Narvik zwecks Reparaturarbeiten an der Backbordmaschine und macht an den Versorger „Jan Wellen“ fest. Hier bleibt das Schiff bis zum 13. April 1940.


    Bei einem Luftangriff auf den Hafen von Narvik kam ein Marineangehöriger vom Zerstörer Z 12 "Erich Giese" ums Leben.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    JablonskiHeinz07.02.1921Dungelbeck / Peine
    Matrose12.04.1940Narvik




    13. April 1940: Das brit. Schlachtschiff „Warspite“ dringt mit 9 brit. Zerstörern in den Ofotfjord ein und beschießen die restlichen in Narvik liegenden deutschen Zerstörer. Bei Gefechtseröffnung legt Z 12 „Erich Giese“ vom Versorger „Jan Wellen“ ab und beteiligt sich am Gefecht. Bis zu sechs brit. Zerstörer schießen sich auf den Zerstörer ein, woraufhin der Zerstörer schwere Artillerietreffer bekommt. Zusammengeschossen und brennend sinkt der Zerstörer gegen 14:30 Uhr vor Narvik.


    Laut Gröner „Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945“ Band 2 wird die Zahl der Gefallenen mit 83 Tote angegeben


    Die Aufstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    AlbrechtWerner29.08.1917Alt-WildungenGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BeckerHermann09.02.1919WallstadtObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BeirichKurt05.02.1920WuppertalGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BentlerHermann19.10.1916PaderbornObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BoldtHelmut13.02.1917Neu-LindenauObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BöttcherJohannes22.05.1914AltwaldenburgHauptgefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BrandtHelmuth16.11.1915MannheimHauptgefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    BuersHermann27.04.1919Essen-BorbeckObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    DanielJosef13.12.1914MainzMaschinenmaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    DrogmannWilhelm21.09.1912Berlin-SchönebergMaschinenmaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    EdelhagenKarl26.04.1914DüsseldorgObermaschinenmaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    EngerLambert29.06.1919MühlheimGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    FelderFriedrich04.06.1916RatingenObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    GosertHeinz26.03.1918Frankfurt/MainObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    GrünwaldFriedrich15.01.1916LeverkusenObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    GütlerFritz11.09.1913ReußendorfMatrose13.04.1940An Bord /
    Narvik
    HaberstrohWilhelm14.02.1916Waldkirch / Breiskau
    Maschinenmaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    HahneKurt27.10.1919WanslebenGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    HartungHelmuth15.03.1920Holtensen / Göttingen
    Gefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    HaussKurt28.01.1920Neustadt / Haardt
    Obergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    HornKarl28.09.1919HeidelbergGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    IffarthHans25.10.1919MainzObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    JungingerFriedrich21.02.1903HattersheimObersteuermann13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KastenmüllerJosef02.01.1915HolzkirchenObermaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KleeblattKarl01.05.1901BernburgLeutnant13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KleinigRobert03.11.1912PetersrodeBootsmaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KlotzbachJosef29.12.1916Mainz-KastelGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KöhlichHerbert16.09.1915Frankfurt/OderGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KühneKarl05.04.1918ArnstadtObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    KüppersKarl28.02.1906AachenSteward13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LagmöllerFriedrich27.02.1919KlosterbauerschaftGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LangfriedJohannes19.02.1914RüstringenBootsmaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LauschnerKarl14.10.1919CaverlitzObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LenkHelmut26.12.1917Reichenbach / Vogt
    Gefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LiebelGustav19.02.1918RülzheimObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LöfflerWilli05.04.1919AscherslebenGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LorchHeinrich17.10.1919Neustadt / Haardt
    Obergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    LucksPaul15.03.1916Naufeld / Ditmarschen
    Obergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    MachensBernhard19.06.1900BorsumKoch13.04.1940An Bord /
    Narvik
    MaecklerWilli10.06.1910FreudenbergObersteuermann13.04.1940An Bord /
    Narvik
    MeyerWilli22.03.1921KleingrabeGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    MichelJosef15.12.1918Kronach / Oberfranken
    Obergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    MixdorfGünther28.09.1917HalberstadtObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    MüllerKarl24.09.1914HerneMaschinenmaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    MulzerMoritz26.01.1916OberöslauObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    NeubauerJohann30.09.1919Ehrensdorf / Landshut
    Obergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    NeumannAugust05.03.1919OsnabrückGefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    OslenderFriedrich06.10.1919Köln-DeutzObergefreiter13.04.1940An Bord /
    Narvik
    OspelkausFriedrich11.01.1915OberaggerMaschinenobermaat13.04.1940An Bord /
    Narvik
    PerlJohannes13.06.1913Ortelsburg / Ostpreussen
    Oberleutnant13.04.1940An Bord / Narvik
    PickelHans-Günther27.01.1918WilhelmshavenObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    PräckelWilli05.10.1919Strasburg / Uckermark
    Gefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    QueitschRudolf26.03.1919Köhra / Grimma
    Gefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    ReddemannRudolf11.09.1918ArnswaldeObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    RetkowskyBruno27.04.1917OberhausenObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    RichterHelmut19.01.1917PforzheimObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    Dr. Richter
    Karl-Heinz04.08.1917Berlin-SteglitzSanitätsfähnrich13.04.1940An Bord / Narvik
    RohmannHeinrich27.03.1917HaddenhausenMaschinenmaat13.04.1940An Bord / Narvik
    RosenkranzHeinz26.01.1920BerlinObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    RossmannFritz18.10.1912Derne / Dortmund
    Matrose13.04.1940An Bord / Narvik
    RuppertAugust02.06.1914MannheimMatrose13.04.1940An Bord / Narvik
    SchillingHerbert29.01.1915NaundorfObermaschinenmaat13.04.1940An Bord / Narvik
    SchlepützPaul20.09.1918HannoverGefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    SchmelzkopfAdolf10.10.1918NordenholzGefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    SchmidtErich09.01.1917RecklinghausenBootsmaat13.04.1940An Bord / Narvik
    SchmidtKarl04.02.1914KarlsruheBootsmaat13.04.1940An Bord / Narvik
    SchubertKarl-Heinz08.12.1919BreslauGefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    SchumacherJohann18.10.1913Homberg / Duisburg
    Signalmaat13.04.1940An Bord / Narvik
    SchwantesHorst-Conrad25.01.1917DanzigObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    SchwarztrauberErwin31.05.1919Steinfurt / Sinsheim
    Gefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    SchweinhageWilhelm09.01.1915Vohwinkel / Wuppertal
    Hauptgefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    SeidenfäderRudi12.10.1919SömmerdaObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    StoffelsKurt12.06.1912MerzlichMaschinenmaat13.04.1940An Bord / Narvik
    StreitAlfred07.02.1919LübeckObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    StrumpfEugen26.02.1918KaiserslauternObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    TöpferWalter02.11.1918RatzeburgGefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    VoglJoseph18.03.1906RegensburgObermaschinist13.04.1940An Bord / Narvik
    WilkesWalter15.12.1909AltenvoerdeBootsmaat13.04.1940An Bord / Narvik
    WinkenbachValentin11.12.1919ViernheimGefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    WittWerner25.04.1913AltonaObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    ZeipeltKarl25.12.1905HeidelbergBordschneider13.04.1940An Bord / Narvik
    ZellerAlois14.11.1917KarlsruheObergefreiter13.04.1940An Bord / Narvik
    ZimmermannEgon24.08.1910RiesaObersignalmaat13.04.1940An Bord / Narvik


    An seine Verletzungen erlag:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermissendatum
    Ort
    BelowAlfred25.03.1909WuppertalKapitänleutnant15.04.1940Lazarett in Narvik



    Quelle: Zerstörer Z 12 "Erich Giese"

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Minenschiff „Königin Luise“


    Das Minenschiff „Königin Luise“, das in Helsinki lag, hatte den Auftrag die JUMINDA-Sperre durch den Wurf von 86 EMC-Minen zu verstärken. Am Nachmittag des 25. September 1941 läuft das Schiff in Begleitung der Räumboote R 57 und R 54, die als Räumgeleit mitliefen, aus. Nach Wurf der Minen im befohlenen Sperrgebiet, erhielt das Minenschiff kurz nach 17:00 Uhr einen Minentreffer sowj. Bauart, die das Schiff zum Sinken bringt. Bei diesem Schiffsuntergang kamen vierzig Marineangehörige ums Leben.


    Bei den Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    ArensböhmerHeinrich22.12.1906WesterfildeGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    BaarsRolf03.11.1922StendalGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    BongartzMichael22.11.1919NeußGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    ChomsKurt17.10.1907SchwenteLeutnant25.09.1941Finnischer Meerbusen
    FröbusKarl17.07.1922Hammerstein / Neuwied
    Matrose25.09.1941Finnischer Meerbusen
    GiebfriedKurt01.11.1913HamburgMatrose25.09.1941Finnischer Meerbusen
    GieringLudwig04.05.1912BerlinObergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    HirschAlfred25.04.1903JeseritObergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    HoffmannErich12.01.1923Schwiechelt / PeineMatrose
    25.09.1941Finnischer Meerbusen
    HoffmannErnst19.12.1910Görlitz
    Oberbootsmann25.09.1941Finnischer Meerbusen
    HonefeldJohannes25.12.1914Beermoor / Ostfriesland
    Gefreiter
    25.09.1941Finnischer Meerbusen
    ImmeWilly08.03.1904LuckenwaldeStabsobermaschinist25.09.1941Finnischer Meerbusen
    JörnsEgon07.02.1918HannoverObergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    KahleWilhelm09.11.1918Moers
    Gefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    KauschAlbert14.02.1922VölpkeGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    KlarenbachOswald12.12.1921Lingischken / Ostpreussen
    Matrose25.09.1941Finnischer Meerbusen
    KleinschmidtHeinz01.06.1922UnterröblingenMatrose25.09.1941Finnischer Meerbusen
    KochErnst30.11.1907SaalfeldObergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    KrügerRudolf28.10.1922Kramske /
    Deutsch-Krone
    Matrose25.09.1941Finnischer Meerbusen
    KüblerHans30.06.1922MannheimGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    LaabsAlfred26.08.1922ElbingGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    LinnhoffKarl31.01.1916SoestGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    LukasPhilipp22.01.1921OsthofenMatrose25.09.1941Finnischer Meerbusen
    MartinFelix21.06.1922Elz / Lahn
    Gefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    MeinsOskar15.11.1910HamburgGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    MeyerDiedrich15.06.1912Westerladekop / Stade
    Obergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    MoldenhauerWilli03.04.1915Leba / Pommern
    Gefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    MorrWalter03.01.1921PalmnickenGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    MüllerOtto24.08.1914HamburgGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    PuppePaul12.02.1920MagdeburgGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    RentgensGünther28.04.1921GelsenkirchenObergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    SchadeGerhard27.02.1916BautzenMaat25.09.1941Finnischer Meerbusen
    SimonFriedrich19.02.1916HamburgObergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    SommereyPaul04.06.1920Essen-RüttenscheidMatrose25.09.1941Finnischer Meerbusen
    SporerRuppert08.04.1919PenzbergObergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    TheisHeinz03.04.1922SolingenGefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    ThielWilhelm13.09.1902RendsburgMaat25.09.1941Finnischer Meerbusen
    WallnerLudwig05.02.1921DeggendorfObergefreiter25.09.1941Finnischer Meerbusen
    WenischGerhard31.10.1921ChemnitzMatrose25.09.1941Finnischer Meerbusen
    WoltersErwin21.01.1908HamburgMaat25.09.1941Finnischer Meerbusen



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    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.


    Zusatz zum Minenschiff "Königin Luise"


    Bei der späteren Untersuchung stellte sich heraus das die begleitenden Räumboote vom Kommandanten des Minenschiffes „Königin Luise“, Kapitänleutnant Joachim Wünning, zu früh entlassen wurden und war ohne Voraussicherung weitergelaufen.

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