Posts by Albert64

    Hallo Heike, ich verweile zur Zeit in Kiel. Habe mir dort ein sehr interessantes Buch gekauft.


    Meldungen vom Kieler Kriegsschauplatz.


    Dort ist unter dem Datum 12. März 1942 folgender Luftangriff auf Kiel vermerkt:


    Anzahl der an Einfügen beteiligten Flugzeugen: 28 Flugzeuge, von denen 12 über das Stadtgebiet gelangten.


    Unter Personenschäden ist vermerkt:


    12 Tote, davon 3 Wehrmachtsangehörige, 20 Verletzte.


    Es kann gut sein, das dein Grossvater an diesen Tag in Kiel war und hier seine Verwundung zuzog.


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    grundsätzlich gibt es nur den Helm M35. Im Laufe der Jahre wurde aus Herstellungsgründen der Helm modifiziert und die Herstellung vereinfacht. Dieser Helm entspricht den Entwicklungsstand ab 1942.


    Helm M 35 mit den Entwicklungsstand 1942. Viele sprechen hier auch vom Helm M 42 was eigentlich falsch ist :)


    Gruß

    Lothar

    Hallo Sebastian,


    ich habe zwar das Buch auch, kann Dir aber jetzt nicht sagen ob etwas über die 3. Minensuchflottille bzw. über die Flakjäger 25 und 26 was in den Buch erwähnt ist. Im KTB sind die beiden Schiffe bruchstückhaft erwähnt. Zumindest habe ich beide ab den 01.09.1943 gefunden und bis zum Dezmber 1944 waren sie der 3. Minensuchflottille unterstellt. Danach habe ich keine Aufzeichnung.


    Viele Grüße

    Lothar

    Schlachtschiff „Scharnhorst“


    Nach dem Atlantikunternehmen „Berlin“, Handelskriegsführung im Atlantik, liefen die beiden Schlachtschiffe „Scharnhorst“ und „Gneisenau“ am 22. März 1941 in Brest ein. Hier erfolgten für beide Schiffe längere Reparatur- und Instantsetzungsarbeiten. Die Liegeplätze der Schlachtschiffe blieben den Feind aber nicht verborgen und die Schiffe waren mehrere Luftangriffe der Royal Air Force ausgesetzt, die Personalverluste forderte.


    Aber nicht nur die Luftangriffe forderte Personalverluste, auch ereigneten sich Unfälle zum Beispiel auf dem Schlachtschiff „Scharnhorst“. Hier wurde ein Marineangehöriger Opfer einer Terpentingasexplosion in der Abteilung VI. die bei ihn Verbrennungen zweiten und dritten Grades verursachten. An den schweren Verletzungen verstarb der Soldat ein Tag später.


    Hierbei handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    HassWolfgang10.07.1918HannoverMatrosen-Obergefreiter28.07.1941Marine-Lazarett Brest


    Quelle: KTB Schlachtschiff "Scharnhorst

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Hallo Heike,


    kurze Aufklärung zur Stammrollennummer. Hier handelt es sich um die Nummer:


    O 31321/41 E


    O = Marinestation der Ostsee

    31321 = laufende Nummer

    41 = Diensteintrittsjahr

    E = Ergänzungs-Marineartillerist


    Gruß

    Lothar

    Hallo Buchwurm,


    so wie ich es sehe war die letzte Dienststelle die Marine-Bordflak .... Oslo. Leider kann man aus der Karte nicht lesen welche Kompanie. Die Marine-Bordflak Abteilung Oslo wurde am 15. März aufgestellt. Siehe auch hier. Gibt es weitere Daten vom Großvater Johann Schäfer?


    Gruß

    Lothar

    Hallo Sebastian,


    in der Aufzeichnung "Der Wasserzolldienst" sind die beiden Boote "Nettelbeck" und "York" aufgeführt. Hier ist zwar die "Nettelbeck" als spätere UJ 164 aufgeführt, die Bezeichnung ist aber nicht korrekt.


    "Nettelbeck" und "York" waren Schwesterschiffe im Zolldienst im Ostseeraum.


    Gruß

    Lothar

    Guten Abend,


    nur die beiden ehemaligen U-Jäger UJ 171 und UJ 174 wurden ab den 30. 03.1940 vom Befehlshaber der Sicherung der Ostsee (B.S.O.) dem Befehlshaber der Sicherung der Nordsee (B.S.N.) unterstellt. Hier von der 17. U-Jagd:Flottille (B.S.O.) zur 2. Flak-Jäger-Flottille (B.S.N)


    Der U-Jäger UJ 172 wurde am 12.04.1940 zur Verfügung des Führer der Vorpostenboote Ost unterstellt.


    Leider sind in den Kriegstagebücher der 17. U-Jagd-Flottille keine ehemaligen Namen aufgeführt. Jedoch wurde am 20.10.1940 der neue U-Jäger UJ 171 in Wesermünde unter dem Kommando vom Leutnant zur See Dabis in Dienst gestellt.


    Werde mal weitersuchen.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Stefan,


    danke für das Kompliment.


    Ja, es ist jedesmal interessant woher die Besatzungsmitglieder der Schiffe herkommen. Selbst aus meinen Lieblingsland Namibia habe ich schon Besatzungsmitglieder gefunden.


    Es ist jedesmal verdammt viel Arbeit. Bei deiner Arbeit zu den Soldatenfriedhöfen weist Du ja was das für eine Arbeit ist. Neben Familie, Haus und Beruf ist das eine sehr zeitintensive Arbeit, aber wir finden es wichtig, sonst würden wir es nicht machen. Es gibt viel zu tun, ich mache weiter ;).


    Ich hoffe es gibt noch einiges zu lesen, auch bei den Soldatenfriedhöfen, übrigens auch eine Toparbeit von Dir. Weiterso :thumbup:


    Viele Grüße von Hessen nach Sachsen


    Lothar

    1. Zug Marine-Kriegsberichterstatter Allgemein West


    Minenunternehmen „Renate“; für dieses Unternehmen werden die beiden Torpedoboote „Kondor“ und „Wolf“ eingesetzt. Diese liefen am 7. Januar 1941 um 18:00 Uhr aus Cherbourg aus. Jedoch wird in den frühen Morgenstunden des 8. Januar 1941 laut Kriegstagebuch der Seekriegsleitung „Unternehmen abgebrochen wegen Auftreffens auf feindliche Schnellboote östlich Dover und dadurch bedingte Zeitmangel“. Nach Abbruch des Unternehmens laufen beide Torpedoboote bis Hellwerden gemeinsam zurück, anschließend trennen sich die Wege der Torpedoboote. Torpedoboot „Kondor“ läuft Richtung Cherbourg und das Torpedoboot „Wolf“ läuft zwecks Maschinenüberholung in Richtung Rotterdam. Um die Mittagszeit erschüttert eine Minenexplosion in Höhe von Dünkirchen das Torpedoboot „Wolf“. Kurze Zeit später kentert und sinkt das Schiff unter hohen Personalverlust an Tote und Vermisste.


    Boote der 36. Minensuch-Flottille können 25 Marineangehörige retten sowie 46 Tote bergen. Die Toten werden am 11. Januar 1941 mit militärischen Ehren auf dem Friedhof von Dünkirchen beigesetzt. Einige Marineangehörige werden später noch an der Küste von England, Belgien und der Niederlande angespült. Drei Seeleute liegen heute auf der Kriegsgräberstätte in Cannock Chase, zwei auf der Kriegsgräberstätte in Lommel und ein Seemann in Ysselsteyn.


    Die Verlustliste des Torpedobootes findet man hier.


    Um den Marine-Kriegsberichterstatter handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    TewsRudolf06.02.1911OldenburgArtilleriemaat / Sonderführer
    08.01.1941Kanal / Dünkirchen


    Quelle: NARA-Rolle T 1022-3108

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.