Posts by Albert64

    Hallo Stefan,


    erst einmal recht herzlich willkommen im Forum.


    Ein gefallener mit dem Namen Hermann Fischer gab es, wie Thilo bereits schreibt, nicht auf dem Panzerschiffm "Deutschland".


    Es gab aber ein Heinrich Fischer wie auch ein Willi Fischer auf den Schweren Kreuzer "Blücher", der am 09.04.1940 im Oslofjord versenkt wurde. Bist Du mit dem Vornamen sicher?


    Gruß

    Lothar

    Hallo Dieter,


    das Pionier-Landungsboot 339 = PiLaBo) stellt einige Fragen bei mir auf.


    Theoretisch dürfte die Bootsnummer ein Boot des Types Pionier-Landungsboot 40 sein. Die Bootsnummern 336 bis 350 wurden laut Gröner aber nicht gebaut.


    Auf dem Bild ist nach meiner Meinung nach aber ein Pionier-Landungsboot Typ 41 abgelichtet. Die Boote diese Types wurden ab der Nummer 501 aber durchnummeriert.


    Mehr kann ich zur Zeit nicht beitragen.


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    Hello and welcome to the forum


    hier auf deutsch:


    26.I.1945 Von der Richtung Niekosken nach Schönlanke fuhr eine Einheit von Soldaten der Unteroffiziersschule Kolberg (Panzerjager) mit Kanonen und Panzerfaust.


    Am selben Tag wurde der Befehl zur Evakuierung der Menschen aus diesem Gebiet erteilt. (Operation Hagel)


    Am Nachmittag blieben russische Panzer an der Front des Dorfes Neudorf und von Schönlanke stehen.


    27.I.1945 10:30 Dorf Neudorf von den Russen erobert.


    Beginn der 3-tägigen Schlacht bei Schönlanke.


    Es waren viele Me-109 (Stargard in Pommern + Mark. Friedland) + Ju-88 mit Hans Rudel auf Sendung, der zur Unterstützung der Verteidigung aus Breslau kam.


    Während des Kampfes sind viele Soldaten nach Deutch Krone, Schneidemühl, Tutz, Filehne geflohen.


    Wenn jemand für Deutsch übersetzen kann, wird es großartig sein.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    nun der Schluss.


    22.12.43


    14.00 Mit M 6003/05 Toulon aus zur Sicherung für U-Boot auslfd.


    15.50 3 sm südlich Cap Sicie vom feindlichen U-Boot torpediert.


    U-Jäger 6076 hatte die Aufgabe ein auslaufendes U-Boot gegen 17:00 Uhr heraus zu begleiten. Die Minensuchboote M 6003 und M 6005 liefen um 14:00 Uhr aus Toulon aus und suchten bereits den Weg ab. Gegen 14:30 Uhr passierte U-Jäger 6076 die Sperre, wo sich bereits die Minensuchboote befanden. Mit ausgefahrenen Sonar-Gerät lief U-Jäger 6076 in Richtung Cap Sicie um die Wegkontrolle vorzunehmen. Ab 15:00 Uhr wurden mehrfach Schraubengeräuche geortet, die nicht auswertungsfähig waren. Gegen 15:40 Uhr wurden anschließend eindeutige Schraubengeräuche festgestellt, auf die man zulief. 5 Minuten später meldete ein Ausguck Torpedolaufbahnen an Steuerbord. Hart Steuerbord drehen liefen 2 Torpedos am Bug und 1 Torpedo am Heck vorbei. Ein weiterer Torpedo traf den Maschinenraum. Nach eintretender Backbord-Schlagseite kenterte U-Jäger 6076 nach 2 Minuten und sank nach weiteren 5 Minuten über den Achtersteven.


    U-Jäger 6076 wurde vom französischen U-Boot „Le Casabianca“ unter Lt. Bellet versenkt.


    Als gefallen wurden gemeldet


    Leutnant zur See Blank, Willi geb. 30.11.1910 in Warnitz
    Obermaschinist Köhler, Karl geb. 00.00.1912
    Maschinen-Maat Müller, Otto geb. 08.03.1921
    Matrosenhauptgefreiter Korn, Franz geb. 04.10.1919
    Matrosenobergefreiter Rössler, Anton geb. 05.09.1923
    Matrosenobergefreiter Hauser, Josef geb. 03.04.1922 in Dortmund
    Matrosenobergefreiter Ehrl, Willi geb. 20.04.1922 in Dortmund
    Maschinenhauptgefreiter Lemke, Paul geb. 09.06.1920
    Maschinenobergefreiter Keppeler, Paul geb. 31.05.1923
    Maschinenobergefreiter Bienek, Walter geb. 08.01.1921
    Maschinengefreiter Formella, Johann geb. 15.01.1915 in Danzig
    Signalobergefreiter Pöhland, Kurt geb. 01.06.1923 in Unter-Sachsenberg
    Funkgefreiter Torzeweki, Konrad
    Matrose Wagner, Erwin geb. 05.07.1921
    Verwaltungsobergefreiter Bohme, Erich geb. 10.09.1924


    Als vermisst wurden gemeldet


    Matrosenhauptgefreiter Zuske, Kurt geb. 03.12.1920
    Matrosenhauptgefreiter Emmert, Ernst geb. 02.08.1920
    Matrosenobergefreiter Klier, Karl geb. 12.04.1922
    Matrosenobergefreiter Hofmann, Ernst geb. 17.08.1921
    Matrosenobergefreiter Block, Walter geb. 25.03.1922
    Matrosenobergefreiter Richter, Heinz
    Matrosenobergefreiter Rebrecht, Heinrich
    Matrosenobergefreiter Jürgens, Karl-Heinz geb. 27.08.1923
    Matrosengefreiter Poerschke, Erich-Ernst geb. 00.00.1922
    Matrosengefreiter Schöner, Josef geb. 14.05.1924
    Matrosengefreiter Ried, Josef geb. 08.05.1923
    Matrosengefreiter Gessner, Richard geb. 09.05.1924
    Matrosengefreiter Leetz, Harry geb. 13.01.1924
    Funkobergefreiter Rhode, Heinz geb. 27.05.1923


    41 Mann der Besatzung konnten gerettet werden.


    Quelle:

    NARA-Rolle T 1022-3770

    NARA-Rolle T 1022-3796

    NARA-Rolle T 1022-3509

    NARA-Rolle T 1022-3510


    Das war nun der Lebenslauf des U-Jägers 2215 in der 22. U-Jagd-Flottille sowie des U-Jäger 6076 in der 6. Sicherungsflottille.


    Falls sowas nicht erwünscht ist, einfach löschen. Die Formatierung gefällt mir persönlich nicht :).


    Gruß

    Lothar

    Hallo Madlen,


    es handlet sich hier um den Schützen Heinrich Klaue und den Gefreiten Josef Gernert. Beide sind in der Online-Suche der Deutschen Kriegsgräberfürsorge gelistet.


    Hier: Heinrich Klaue

    Hier: Josef Gernert


    Da beide gelistet sind, könntest Du eine Anfrage beim der Deutschen Kriegsgräberfürsorge machen. Den Link zur VDK findest du hier. Die können dir Auskunft über die letzte Einheit sagen.


    Friederike´s Angabe mit dem 10./I.R. (10. Kompanie/ Infanterie-Regiment) kann ich bestätigen. Mit der 17 bin ich nicht eins, es könnte auch eine 19 sein.


    Bei Josef Gernert lese ich 4. A.R.... (4 (?)/ Artillerie.Regiment.....)


    Noch eine Frage. Hier gibt es ein Thread "Erstgrablagen", hier. Da beide hier noch nicht aufgeführt sind, dürfte ich in deinen Namen das Bild mit den Angaben der Personen dort einstellen?


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    nun gehts weiter.


    6.11.43


    06.20 Riviera-Küste U.J 6076 meldet ein Torpedo ausgewichen,


    Genua werfe Schreckbomben, S.-Gerät ausgefallen


    19.30 Genua M 6021, 6023, M 6027 und U.J. 6076 mit


    Geleit Genua ein.


    U-Jäger 6076 lag anschließend vom 7.11.43 bis zum 10.11.43 in Genua im Hafen. Es wurden keine besonderen Ereignisse gemeldet.


    11.11.43


    06.00 Genua-Marseille Lt. Einsatzbefehl 7. Sich. Div. Läuft U-Jäger


    6076 mit M 6021, M 6023, M 6027, R 10 und Schlepper „L`Obstine“ aus nach Marseille. Vor Monte Carlo


    ist der Dampfer „Pallas“ (5160 BRT) nach Marseille mitzu-


    nehmen. Geleitzugführer Oblt. Schwarz auf M 6023.


    18.10 Monte Carlo Dampfer „Pallas“ im Geleit aufgenommen.


    22.08 Fliegeralarm, feindliche Flugzeuge überfliegen


    in mehreren Wellen das Seegebiet zwischen Cannes


    und St. Tropez.


    23.30 Alarm beendet.


    23.40 Phosphor- und Brandbombenabwürfe über Cannes beob-


    achtet. Ein Flugzeug von den Flakwaffen aufgefaßt


    u. ohne Erfolg beschossen.


    Dieser Geleitzug mit der Geleitnummer 5148 gehörte noch der Dampfer „Porto de Bouc“ (1743 BRT) an. Dieser Dampfer lief aber wegen Personalmangel nicht aus.


    Auch hat sich M 6020 mit Aviso „Gabolde“ am 12.11.43 ab Toulon das Geleit anzuhängen und mitzulaufen.


    12.11.43


    7.05 Genua – Marseille Dampfer „Pallas“ sieht Torpedolaufbahnen und


    schießt in Richtung der Laufbahnen mit Leucht-


    spurmunition.


    7.07 U.-Jäger 6076 dreht in Richtung der Torpedo-


    laufbahnen und wirft WB-Sperre (13 WB) ohne Erfolg.


    Kein Kontakt im S.-Gerät, keine Geräuche im


    NHG gehört. Morsespruch vom Gruppenführer an K.


    „Geleit geht weiter“.


    7.30 Morsespruch K. an Gruppenführer: „Frage, können


    Sie mich zur weiteren U.-Jagd vor Toulon aus


    diesem Geleit entlassen?


    11.00 La Ciotat U.-Jäger 6076 ist nicht entlassen worden.


    13.47 Marseille eingelaufen


    13.11.43


    7.00 Marseille – Toulon U.-Jäger 6076 mit M 6023 ausgelaufen zur U-


    Jagd vor Toulon.


    11.30 Punkt 676 erreicht


    12.00 Bucht von Toulon erreicht


    13.55 Befehl von 6. Sicherungsflottille über M.S.S.


    „Wegen schlechter Wetterlage beide Boote Toulon


    einlaufen“.


    14.55 Toulon ein.


    Am 14.11. und 15.11.43 lag der U.-Jäger 6076 mit dem Vermerk „Keine besonderen Ereignisse“ in Toulon im Hafen.

    16.11.43


    06.00 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U.-Bootsüberwachung vor Toulon.


    Keine besonderen Ereignisse.


    17.11.43


    Seegebiet vor Toulon Keine besonderen Ereignisse.


    18.00 Toulon ein.


    Bei der U-Bootsüberwachung war auch M 6023 beteiligt.


    18.11.43


    7.30 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U.-Bootsüberwachung vor Toulon.


    Keine besonderen Ereignisse.


    15.50 Toulon ein.


    Bei der U-Bootsüberwachung war auch M 6002 beteiligt.


    19.11.43


    Toulon Keine besonderen Ereignisse.


    20.11.43


    15.50 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U-Bootssicherung für zwei


    auslaufende U-Boote.


    20.50 Toulon ein.


    Bei der U-Bootssicherung war auch M 6025 beteiligt.


    Am 21.11. und 22.11.43 lag der U.-Jäger 6076 mit dem Vermerk „Keine besonderen Ereignisse“ in Toulon im Hafen.


    23.11.43


    7.00 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U-Bootssicherung für deutsche U-Boote, die vor Toulon Tauchversuche machten.


    17.20 Toulon ein.


    Bei der U-Bootssicherung war auch M 6002 beteiligt.


    24.11.43


    7.30 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U.-Bootsüberwachung vor Toulon.


    13.15 Fliegeralarm, Fliegermeldung abgegeben:


    „04 Ost S EN4 80 Flugzeuge Kurs N – NW


    Eigener Standort Seequadrat CH 3397


    Feindlicher Bomberverband, etwa 100 Fortress II.


    Mit 10 Lightings in großer Höhe SO kom-


    mend greift in 3 Wellen Toulon an.


    Bomberverband vermindert die Höhe über Toulon.


    Abflug in 7000 bis 8000 m gemessene Höhe in


    Richtung SSO.


    17.30 Toulon ein.


    Bei der U-Bootsüberwachung war auch M 6003 beteiligt.


    25.11.43


    13.15 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U-Bootssicherung für auslau-


    fendes U-Boot.


    20.05 Toulon ein.


    Bei der U-Bootssicherung war auch M 6005 beteiligt.


    Am 26.11. bis zum 1.12.43 lag der U.-Jäger 6076 mit dem Vermerk „Keine besonderen Ereignisse“ in Toulon im Hafen.


    2.12.43 Toulon


    Von 12.06 bis 13.45 Uhr Fliegeralarm in


    Toulon


    19.20 Befehl: Auslaufen zum Seenotfall nach Luftangriff.


    04 Ost S DM 8 und 04 Ost S EM 8. Ein deutscher


    Jäger abgeschossen.


    Hafensperre geschlossen: warten auf das öffnen


    der Sperre.


    21.00 Sperre geöffnet. Auslaufen aus Toulon auf befohle-


    ne Position.


    2.12.43


    06.00 Seegebiet vor Toulon Suchaktion abgebrochen, nicht gefunden.


    06.30 Penischengeleit aufgenommen (2 Penischen und


    M 6002)


    08.35 Geleit wegen Wetterlage abgebrochen.


    09.43 Toulon ein mit Geleit.


    Hier handelt es sich um den Geleitzug mit der Geleitnummer 5399 von Toulon nach Mentone. Bestehend aus den Fahrprähmen „Estelle“ und „Ruffo“.


    Am 04.12. und 5.12.43 lag der U.-Jäger 6076 mit dem Vermerk „Keine besonderen Ereignisse“ in Toulon im Hafen.


    6.12.43


    10.00 Toulon- St. Raphael Abgelegt.


    Befehl: Auslaufen mit Schlepper zum Seenot-


    fall zur Hilfeleistung für torpedierten


    Dampfer „Virgilio“ im Geleit mit SG 15, Quadrat


    CJ 1443. (Schlepper nicht zur Stelle)


    24.00 Cap Drammont erreicht. Signalstelle Cap Drammont


    meldet: SG 15, U.J. 2210, U.J. 2221 und Dampfer


    „Virgilio“ St. Raphael eingelaufen.


    U.J. 6076 macht befehlsgemäß U-Bootjagd vor


    der Bucht von St. Raphael lt. FT-Spruch.


    7.12.43


    07.00 Seegebiet vor St.Raphael


    und St. Tropez U.J 6076 läuft in der Bucht von St.Raphael


    ein.


    08.00 Uhr Meldung beim Geleitführer auf S.G. 15.


    Da kein Schlepper zur Stelle, bietet sich U.J.


    6076 dem Geleitführer an, den Dampfer „Virgi-


    lio“ mit 4 sm Marschfahrt nach Toulon zu


    schleppen.


    09.25 Geleit S.G. 15, U.J. 2210, U.J. 2221 und Dampfer


    „Virgilio“ in Schlepp von U.J. 6076 St. Raphael


    aus nach Toulon. Marschfahrt 4 sm.


    10.40 Uhr Schleppleine gebrochen


    13.10 Schleppverbindung wieder hergestellt.


    14.45 Cap Camarat passiert, Abstand 3 sm


    U.J. 6076 beabsichtigte, den Außenweg um die


    Hyéres-Inseln zu fahren.


    Lt. Befehl des Geleitzugführers auf S.G. 15 wurde der Innenweg durch die Sperrlücke der beiden


    Netzsperren bei Cap Benat und Petitte Passe


    gefahren.


    Kommandant an Geleitführer: „Das Passieren der


    Sperren ist ohne Schlepperhilfe unmöglich.


    Der Dampfer hat eine 300 m lange Schlepp-


    Leine und schert, da er sein Ruder nicht


    Gebrauchen kann, 200 m nach jeder Seite


    aus. Ich kann mich selbst kaum auf Kurs


    halten.“


    Geleitführer an Kommandant: „Da Dünung von SW


    zunimmt, ist mit Wetterverschlechterung zu


    rechnen. Weg innen herum wählen, gegebenen-


    falls in der Sperre ankern.“


    20.47 Sperrlücke bei Cap Benat gut passiert.


    23.55 Sperre Petit Passe erreicht. D. „Virgilio“


    Schert nach BB. und bleibt in der Netzsperre


    hängen. Alle Versuche, mit Bordmitteln den


    Dampfer frei zu bekommen, bleiben erfolglos.


    8.12.43


    11.15 Petit Passe und See-


    gebiet vor Toulon Taucherfahrzeug und Schlepper „Cépet“ zur Stelle.


    14.50 U.J. 6076 übergibt Schlepper „Cépet“ die Schlepp-


    trosse und läuft Toulon ein zur Übernahme von


    Speisekesselwasser.


    23.00 Toulon aus zur U-Bootssicherung für das Geleit.


    9.12.43


    02.00 Seegebiet vor Toulon D. „Virgilio“ ankert vor der Hafensperre von


    Toulon auf der Grand Rade. U.J 6076 über-


    nimmt während der Nacht U-Bootsicherung.


    08.58 Eine Seemeile südlich von Cap Sieiß eine trei-


    bende deutsche Mine abgeschossen.


    Bis Anbruch der Dunkelheit U-Bootsüberwachung


    vor Toulon.


    17.30 Toulon ein.


    10.12.43


    07.00 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U-Bootsüberwachung vor Toulon


    Keine besonderen Ereignisse


    17.30 Toulon ein.


    11.12.43


    07.00 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U-Bootsüberwachung vor Toulon


    Keine besonderen Ereignisse


    17.45 Toulon ein.


    12.12.43


    06.30 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U-Bootssicherung für einlaufendes


    deutsches U-Boot.


    08.15 Toulon ein.


    Am 13.12. und 14.12.43 lag der U.-Jäger 6076 mit dem Vermerk „Keine besonderen Ereignisse“ in Toulon im Hafen.


    15.12.43


    09.20 Seegebiet vor Toulon Toulon aus zur U-Bootssicherung für ein deut-


    sches U-Boot, das Tauchversuche machte.


    14.40 Toulon ein.


    16.12.43


    07.30 Mit M 6002/05 Toulon aus zur Sicherung U-Boot einlft.


    09.20 Mit M 6002/05 Toulon eingelaufen.


    17.12.43


    06.00 Mit M 6002/25 Toulon aus zur Sicherung U-Boot einlft.


    und U-Bootsprobefahrt.


    17.30 Mit M 6002/25 Toulon eingelaufen.


    18.12.43

    Ruhe (Toulon)


    19.12.43


    06.00 Mit M 6002/25 Toulon aus zur Sicherung bei U-Bootsprobe- fahrt.


    11.30 Mit M 6002/25 Toulon eingelaufen.


    20.12.43


    05.00 Mit M 6003 Toulon aus zur U-Bootsüberwachung vor Toulon.


    11.20 Mit M 6003 Toulon eingelaufen.


    14.00 Mit M 6003 Toulon aus zur Sicherung für U-Boot auslfd.


    18.15 Mit M 6003 Toulon eingelaufen.


    21.12.43


    Ruhe (Toulon)


    Wird fordgesetzt.


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    aufmerksam bin ich hier durch die Suche von TobiasBG nach einem U-Jägers geworden. Zwar ist die Suche schon rund 10 Jahre alt, aber vielleicht ist der Lebenslauf des Bootes interessant, der eigentlich für die 22. U-Jagdflottille bestimmt war.


    Ich werde den Lebenslauf in mehreren Teilen einbringen. Ein Abschnitt wird das Boot in der 22. U-Jagdflottille beschreiben, den anderen Teil in der 6. Sicherungsflottille.


    Einige Sätze sind in kursiv und fett geschrieben. Das sind Sätze, die aus den Kriegstagebüchern so entnommen sind und entsprechen den dortigen Wortlaut.


    Teil 1: U-Jäger 6076 als U-Jäger 2215 in der 22. U-Jagdflottille


    Wie so manche kleineren Einheiten der deutschen Kriegsmarine, wie Vorpostenboote, Kriegsfischkutter, U-Jäger etc., waren es vor allem eingezogene Fischkutter aus den zivilen Fischereibetrieben.


    Der spätere U-Jäger 6076 entstammt aus dem großen französischen Fischereifahrzeug (Großtrawler) „Volontaire“, der für den Hochseefischerei-Reeder Calut. Malouins in St. Malo auf der Werft Chantier Augustin Normand in Le Havre 1921 gebaut wurde. Bei einer Länge von 60,05 m, eine Breite von 9,69 m und einen Tiefgang von 4,80 m, verdrängte das Boot rund 940 BRT. Neben der „Volontaire gab es noch die Schwesterschiffe „Hardi“ und „Clairvoyant“.


    Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde das Boot von der französischen Marine requiriert und als Wachboot in Dienst gestellt.


    Nach der Besetzung von Vichy-Frankreich im November 1942 und deren Mittelmeerküste durch deutsche und italienische Truppen, musste hier schnellstmöglich einsatzfähige U-Jagd- sowie Geleitflottillen aufgestellt werden. Da hier kein eigener Schiffsraum zur Verfügung stand, musste man auf den bestehenden französischen Schiffsraum zurückgriffen.


    Das ehemalige französische Wachboot, ex „Volontaire“, wurde daraufhin am 18.4.1943 als U-Jäger 2215 (kurz UJ 2215) in La Ciotat für die 22. U-Jagdflottille unter dem Kommandant Leutnant zur See Fritz Becker in Dienst gestellt. Hier erfolgten noch Restarbeiten und am 21.4.1943 verlegten UJ 2214 und UJ 2215 nach Marseille zur Beendigung der Restarbeiten. In Marseille lag das Boot anschließend laut dem Eintrag im Kriegstagebuch UJ 2007, 2015 K.b.u. (Kriegsbereitschaft unterbrochen?) (große Werftliegezeit). Am 8.7.1943 übernahm Oberfähnrich zur See Willi Blank das Kommando von UJ 2215. Das Boot blieb aber weiterhin in Marseille in der Werft. Mit dem Datum 20.9.1943 ist im Kriegstagebuch der 22. U-Jagdflottille zu lesen: U-Jäger 2218 wird von der 6. Sicherungsflottille gegen U-Jäger 2215 eingetauscht.


    Somit beendet der U-Jäger UJ 2215 sein Schiffsleben bei der deutschen Kriegsmarine nach rund 18 Wochen in der Werft für die 22. U-Jagdflottille und wird an die 6. Sicherungsflottille abgegeben.


    Teil 2: U-Jäger 2215 als U-Jäger 6076 in der 6. Sicherungsflottille


    Nach weiteren Arbeiten in der Werft konnte nun das als U-Jäger 6076 unbenannte Boot die Werft in Marseille am 23.9.1943 verlassen. Es wurde der Gruppe E der 6. Sicherungsflottille zugeteilt.


    Bereits einen Tag später, am 24.9.1943, folgte der erste Geleitauftrag für UJ 6076.


    24.9.43


    07.00 Marseille U-Jäger 6076 mit M 6041 bis 6047 mit 11 Fahrprähmen und 1

    Schlepper Marseille aus nach Toulon.


    19.40 Toulon U-Jäger 6076 mit M 6041 bis 6047 mit 11 Fahrprähmen und 1 Schlepper nach Toulon ein.


    Hier handelt es sich um den Geleitzug mit der Geleitnummer 5327 von Marseille nach Toulon. Bestehend aus den Fahrprähmen „Corvette“, „Studio“, „Edelweiss“, „Belga“, „Gaby“, „Anny“, „Aurore“, „Cesylite“, „Nice“, „Ambre“ und „Rhea“ sowie der Schlepper „Neron“.


    25.9.43


    21.10 Toulon FS an Gruppe A: UJ 6076 und 1 Boot Gruppe A 26.9. ab 0630 zur U-Jagd in der Bucht von Toulon für „Pommern“, die 0800 ausläuft.


    Anschließend Boote einlaufen.


    Die „Pommern“ war ein ehemaliges französisches Kühlschiff, das von der deutschen Kriegsmarine erst als SG 7 (Schnelles Geleitschiff) in Dienst gestellt wurde, aber anschließend zum Minenschiff umgebaut.


    26.9.43


    07.00 Toulon UJ 6076 und M 6004 zur U-Jagd in der Bucht von Toulon, Toulon aus.


    UJ 6076 und 1 Boot Gr. A: Von U-Jagd Toulon ein, K.b.V.


    Laut Kriegstagebuch Gruppe A hat M 6004 im Hafen von Toulon um 11:00 Uhr festgemacht.


    27.9.43


    12.00 Toulon UJ 6076 und M 6004 Toulon aus zur U-Jagd vor Toulon.


    21.00 Toulon UJ 6076 und M 6004 von U-Jagd kommend, Toulon ein. K.b.V.


    28.9.43


    07.00 Toulon UJ 6076 und ein Boot der Gruppe A U-Jagd vor Toulon.


    15.05 Toulon UJ 6076 und ein Boot Gruppe A U-Jagd Toulon ein.


    Laut Kriegstagebuch Gruppe A handelt es sich hier auch um Boot M 6004


    29.9.43


    Toulon U-Jäger 6076 Ausbildung


    30.9.43


    Toulon U-Jäger 6076 Ausbildung


    Leider fehlt das anschließende Kriegstagebuch vom Zeitraum 1.10.1943 bis zum 15.10.1943, sodass die nächsten Eintragungen mit den 16.10.1943 beginnen.


    Im Kriegstagebuch der Gruppe E der 6. Sicherungsflottille wird nun der zum Leutnant zur See beförderte Willi Blank für U-Jäger 6076 genannt.


    16.10.43


    06.30 Bucht von Toulon U-Jäger 6076


    Toulon aus zur U.-Bootsüberwachung vor Toulon


    09.47 Maschine unklar. Mitteldruck-Exenterbügel der


    Exenterstange für Vorwärtsgang gebrochen.


    Boot ist manövrierunfähig


    16.00 Seeschlepper von Toulon zur Stelle.


    18.08 Schleppverbindung hergestellt. Boot wird mit


    2 sm vor die Hafeneinfahrt von Toulon ge-


    schleppt. Sodann war die Maschine mit Bord-


    mittel auf Vorwärtsgang klar gemacht.


    22.20 Schlepper los und mit eigener Kraft eingelaufen.


    23.10 Toulon festgemacht.


    Zum Zeitpunkt des Maschinenschadens stand M 6001 als Sicherheitsboot zur U-Bootsüberwachung für U-Jäger 6076 zur Verfügung.


    17.10.43

    bis

    31.10.43


    Toulon U-Jäger 6076 Maschinenreparatur


    U-Jäger 6076 blieb noch bis zum 4.11.1943 in der Werft zwecks Werftarbeiten und verließ am


    5.11.43


    14.55 Toulon U-Jäger 6076 Toulon aus mit Geleit nach Genua mit M 6021, M 6023, M 6027, Schlepper „L´Obstine“ mit R190 und R 191 im Schlepp. Geleitführer Oberleutnant zur See Schwarz auf M 6027.


    Wird fortgesetzt.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Jack,


    Kapitän zur See Werner Hartmann war Kommandeur des Marine- Grenadier-Regiment 6. Diese unterstand der 2. Marine-Infanterie-Division.


    Der Einsatzraum des Marine-Grenadier-Regiment 6, aufgestellt seit Ferbruar 1945 im Raum Husum/Nordfriesland, war der Raum Nienburg/Weser. Rückmarsch nördlich der Aller zwischen Kirchboitzen, Altenwahlingen und Walsrode. Bei den Kämpfen erlied die Truppe schwere Verluste bzw. gingen in Gefangenschaft. Im Raum Rotenburg-Scheeßel wurden die Reste dem 15. Panzergrenadier-Division unterstellt. Die Tagesstärke am 21. April 1945 war noch 381 Mann.


    Quelle: Hitlers Marine im Landeinsatz 1939 - 1945 von Bernd Bölscher


    Gruß

    Lothar

    Hallo Madlen,


    "........ Panzer 7,5 cm

    getroffen von Fliegerbomben

    beim Überfall in .......(Ortsname)"


    Gruß

    Lothar

    Hallo Ulf,


    italienischer Zerstörer der Turbine-Klasse schließe ich aus. Diese Zerstörer hatten zwei Doppeltürme 12 cm. Auf dem Ursprungsbild sind am Heck aber zwei Einzeltürme zu sehen.


    Der jugoslawische Zerstörer "Dubrovnik", später italienisch "Premuda", danach deutsch "TA 32" passt, auch vom Tarnanstrich. Ist alles recht stimmig. Ich würde sagen perfekt :thumbsup:.


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    dann könnte es auch theoretisch die ehemalige griechische Zerstörer "Vasilefs Georgios" sein, der später unter dem deutschen Namen "Hermes" = ZG 3 lief. Ich hatte es aber aufgrund der Heckform ausgeschlossen. Im Anhang das Ursprungsbild mit dem Bereich, wo ich der Meinung bin das es zur "Hermes" nicht passt.


    Link aus dem HMA: VASILISSA OLGA


    Gruß

    Lothar

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