Posts by Albert64

    Hallo Gert,


    könnte sein das es sich hierbei um einen Tippfehler handelt. Diese Patentlösung wäre mir aber jetzt zu einfach :) . Ich gehe zur Zeit alle KTB durch, die etwas mit der Ostsee und 1944/1945 zu tun haben durch. Ab Oktober 1944 bin ich am suchen sowie an der Aufstellung der ein- und auslaufenden Schiffe in den Häfen der Ostsee. Megaaufgabe. Bin aber dran. Leider gehen die KTB meistens nur bis Mitte Februar 1945. Hauptsächlich laufen die Schiffe "Sanga" und "H 27" die Häfen Libau, Windau und Gotenhafen an. Pillau sehr wenig, Memel bis jetzt nichts gefunden. Übereinschneidungen habe ich bis jetzt nur bei Libau und Gotenhafen gefunden, wobei Gotenhafen für mich aus oben genannten Gründen eigendlich wegfällt. Der Favorit bis jetzt Libau.


    Im Link: https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/libau-liepaja/ habe ich eine Karte von Libau aus dem Jahr 1914 angehängt, sowie ein "charakteristische Hafenszene" aus Libau datiert auf 1923. Es kann sich sicherlich bis 1945 einiges im Hafen geändert haben, aber irgendwie finde ich kein passentes Bild vom Handelshafen Libau aus dem Zeitraum 1939 - 1945 ;( .


    Ich werde mich melden.


    Viele Grüße

    Lothar


    PS: Es hat euch, laut den Nachrichten, in Florida hart getroffen. Ich hoffe bei euch ist alles in Ordnung.

    Hallo Nils Holgersson,


    Bei der Attacke, bei der OL Leu das Luk verschloss, wurde Fähnrich Lang (gehörte wohl zur Brückenwache/ -bewaffnung) über Bord gespült.


    hier stimmt was nicht. Der Kommandant Oberleutnant zur See Wolfgang Leu wurde durch eine Welle bei einem Flugzeugangriff über Bord gespült. Der Turmlug soll anschließend zu gefallen sein. Vermutlich durch den kommandanten verschlossen.


    Ich Zitiere aus dem KTB von U 921: "Versuche jetzt den Kmdt. an der Gummihose herunterzuziehen. Kmdt. wird durch Brecher hochgerissen. Dann schlägt Turmluk zu. Mit grösster Wahrscheinlichkeit durch Kmdt. geschlossen. Es gab drei Verletzte bei diesem Flugzeugangriff. Der Kommandant gilt seit dem 24. Mai 1944 als vermisst. Es sind keine weitere Personen laut KTB über Bord gespült worden.


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo Gert,


    ich habe mir mal die Akte 73 aus dem Link angeschaut. Wie bereits gesagt ein schöner Fund, den ich selbst noch nicht kannte.


    Ich habe mir mal ein Plan von Gotenhafen aus dem Netz gezogen um mir mal einen Überblick über die Situation des Hafens zu machen. Auf der Seite CAMO_500_12453_73_0004 ist zu lesen das die "Sanga" am 16.02.1945 im Hafenbecken 4 am Schuppen 24 lag. "H 27" lag am 15.02.1945 auch im Hafenbecken 4 am Schuppen 21, zu lesen auf der Seite CAMO_500_12453_73_0006. Das wäre eine räumliche Distanz zwischen beiden Schiffen. Ich habe leider kein Plan der Schuppenbezeichnungen bis jetzt gefunden. Wären die Schuppen durchnummeriert, müssen hier noch zwei Schuppen dazwischen liegen. Schuppen 22 lag die "Goya". Wären die Schuppen durchnummeriert, würden nun in der Reihenfolge die Schiffe "H 27", anschließend "Goya" und dann die "Sanga" liegen.


    Ich weis nicht, bin noch nicht überzeugt. Des Weiteren fehlen mir hier die Gleisen und die entsprechenden Schuppen. So wie ich das kenne, müssten die Schuppen ziemlich nahe am Kai liegen, sowie zwischen Kai und Schuppen die Gleisen. :/


    Bin noch nicht überzeugt, das es Gotenhafen ist. Ich habe mal ein Hafenplan von Gotenhafen mit angehängt. Vielleicht finde ich noch was. Ich bleibe dran.


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo Gert,


    ich kannte zwar diese Quelle, habe aber noch nie in dieser Akte geschaut. Es hat sich gelohnt rein zu schauen. Schöner Fund. Ich werde mich mal durch diese Akte durcharbeiten und mit dem Kriegstagebuch der KMD Danzig, Zweigstelle Gotenhafen vergleichen. Zur Zeit liegt meine Meinung noch bei Libau und vermutlich Gotenhafen :) . Ich bleibe dran und werde mich melden. Es gibt Arbeit :S


    Gruß

    Lothar

    Hallo Gert,


    vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich habe die Information aus der NARA-Rolle 2664, PG 39880, Seetransportstelle Libau. Verrate mir bitte mal deine Quelle, sprich NARA-Rolle-Nummer.


    Die Ziege :/ , ich würde sagen ......


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    ein altes Thema von 2015 aufgeploppt :) , schön. Erst einmal recht herzlich willkommen im Forum, Gert.


    Ich habe mir heute, nachdem das Thema aufploppte, beschäftigt. Ja, das Ausgangsbild des Themeneröffners findet man unter vielen Ortsangaben in diversen Bücher. Da sind Windau, Pillau, Swinemünde, Memel und Libau zu nennen. Ich hatte mich 2015 auf Memel konzentriert und war der Meinung "Ja, das kann nur Memel sein". Nun habe ich mich heute auf die Suche gemacht, um Gemeinsamkeiten der Schiffe "H 27" und "Sanga" bezüglich eines gemeinsamen Datums für ein Hafen zu machen. Dabei stellte ich fest, das Memel vermutlich aus meiner Sicht nicht mehr in Betracht kommt.


    Eine Gemeinsamkeit beider Schiffe habe ich für den 05.02.1945 für Libau gefunden. Am 04. 02.1945 lief "Sanga" aus Gotenhafen über Pillau nach Libau und hatte 30 t. Munition an Bord. Am 05.02.1945 um 09:00 Uhr lief "H 27" aus Danzig leer in Libau ein. Beide Schiffe lagen nun rund 7 Stunden in Libau.


    Zwischenzeitlich war die "Sanga" mit 366 Mann, 26 LKW, 7 PKW, 13 Muli, 6 ZKW, 2 Kräder, 22 Pferde, 11 Besp., 3 Anhänger, 1 Kompressor und 15 Geschütze beladen und lief gegen 16:00 Uhr nach Stettin/Swinemünde aus.


    Am 06.02.1945 verließ "H 27" mit 571 Mann, 216 Pferde, 49 Besp., 37 PKW, 36 LKW, 4 Kompressoren, 1 Anhänger, 14 Kräder, 5 Geschütze, 8 I-Karren und 3 Feldküchen sowie 303 liegende Verwundete Libau in Richtung Danzig-Gotenhafen.


    Was spricht noch dafür? Wie bereits Ulf anmerkte, es sind keine Flüchtlinge auf dem Bild zu sehen. Desweiteren ist ein Geschütz sowie Soldaten abgelichtet. "H27" hat einen hohen Freibord, es spricht für ein nicht- bzw. wenig beladenes Schiff.


    Es ist zwar nur eine Hypothese, aber das Bild könnte am 05.02.1945 in Libau in dieser Zeitspanne zwischen 09:00 Uhr und 16:00 Uhr enstanden sein. Leider können wir das heute nicht mehr 100 % feststellen, schade. Es hätte mich schon interessiert, wo genau das sehrbekannte Bild entstanden ist :/


    Vielleicht gibt es noch andere Meinungen :)


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo Christoph,


    ich kann Dir auch kein Bild des Fischdampfers "Westbank" übermitteln. Es wurden 10 baugleiche Fischdampfer auf der Schiffswerft H. Koch in Lübeck gebaut. Um eine ungefähres aussehen eines Fischdampfers aus der Zeit 1917 zu zeigen sind hier und hier einige Beispiele. Im großen und ganzen gab es kaum Unterschiede. Die Beispiele sind aber keine Schwesterschiffe der "Westbank", es sind nur Beispiele :)


    Gruß

    Lothar

    Hallo Christoph,


    erst einmal recht herzlich Willkommen im Forum.


    Welches Schiff ?. Diese Frage ist schnell beantwortet. Es handelt sich hier um den Fischdampfer "Westbank". Der Fischdampfer wurde 1917 für die Kaiserliche Marine als "Travemünde" gebaut und wurde 1919 zum Fischdampfer "Westbank". Er gilt seit 1933 bei Island als verschollen.


    Der Fischdampfer war in Geestemünde unter der Nummer PG 272 registriert und war für die Norddeutsche Hochseefischerei tätig.


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    wie ich ja bereits hier geschrieben habe war die vermulich letzte Einheit bei der 12. U-Jagd-Flottille. So wie ich das lese ab den Zeitpunkt 27.05.1944. Zum Zeitpunkt Mai 1944 waren noch die Boote UJ 1201, UJ 1206, UJ 1207, UJ 1208, UJ 1209, UJ 1211, UJ 1212, UJ 1219, UJ 1220, UJ 1221, UJ 1222 und UJ 1224 in Dienst, Davon waren UJ 1209, UJ 1211, UJ 1212, Uj 1219 und UJ 1220 am Nordkap eingesetzt. UJ 1209 wurde am 20.06.1944 versenkt. Die zahl der Boote wurde etwas eingeschränkt.


    Gibt es Bilder oder weitere Infos zum Opa?


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo zusammen,


    habe gerade die Bestätigung vom U-Boot-Fachmann Axel Niestle bekommen, das es sich hier tatsächlich um das U-Boot U 37 handelt, das von einem Tanker am 16.03.1941 um 13:13 Uhr überlaufen wurde.


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo zusammen,


    erst einmal vielen Dank für die Ergänzungen. Mir ging es um das abgebildete U-Boot. Mein interesse bestand darin, welches U-Boot könnte es sein? Nicht die Hintergründe. Im www auf den unterschiedlichsten Seiten wird viel geschrieben. Ob das den Tatsachen entsprechen :/


    Dieses Zitat


    Quote

    Am Mittag des 16. März bricht U 37 in den Konvoi ein, wird aber am nachmittag vom Zerstörer HMS Walker gerammt und mit Granaten beschossen und und schwer beschädigt knapp entkommen.


    zweifele ich an.


    Im U-Boot-Achiv Wiki ist das vermerkt:


    "U 37 - Nordatlantik - 11:28 - Dampfer gesichtet. Alarmtauchen. Von Flugzeug unter Wasser gedrückt. 12:00 - Geleitzug in Sicht. 24 Dampfer + Geleitsicherung. Dem ersten Zerstörer ausgewichen. 13:11 - Torpedo auf Dampfer geht fehl. Tanker kommt mit Lage 0 auf das Boot zu. Er schiebt sich über das Vorschiff. Alles dicht. 14:26 Uhr - Aufgetaucht. Austieg durchs Dieselluk. Turmluk läßt sich nicht öffnen. Schäden durch das rammen: vordere Turmverkleidung nach achtern gedrückt, Peiler und Antennenschacht abgefahren, Am Geschütz fehlt Aufsatzbogen, die E-Trommel und die Visierarme. Netzabweiser ist weg, Oberdeck aufgerissen. Boot ist nur noch beschränkt tauchklar. Einsatz weiter als Wetterboot."


    Diese Seite vertraue ich doch ein wenig mehr :)


    Auf der Seite "Historisches Marinearchiv" wird auch von einer "Überfahrt eines Tankers" gesprochen.


    Quote

    Wie man sieht, handelte es sich für beide Seiten um eine ziemlich blutige, verlustreiche Aktion, von der ich nicht verstehe, was diese in der Rubrik "Kurioses und Absonderliches" zu suchen hat =O ??

    Dazu möchte ich anmerken, das der Einsteller des Bildes die Hintergünde nicht kennt. Für den Einsteller war der doch "geglättete" U-Boot-Turm das "Kuriose und Absonderliche", nicht der Hintergrund.


    Nicht alles auf die Goldwaage legen, das Leben ist Ernst genug ^^


    PS: Ich habe auch in einem anderen Forum angefragt, ob es sich hier vermutlich um U 37 handelt könnte. Habe leider noch keine sichere Informationen bekommen, bleibe aber dran.

    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo Henry,


    das U-Boot lief ein Unterwasserangriff auf einem Konvoi und der Tanker war plötzlich da, schob sich über das Vorderschiff und drückte dabei die Turmverkleidung nach achtern.

    Mal so gesagt: "Man macht einen Rundblick mit dem Sehrohr, schaut wieder nach vorne und es war zu spät".


    Das gute ist, die Mannschaft plus U-Boot kam in Helgoland an.


    Gruß

    Lothar

    Hallo zusammen,


    das von kruppstahl eingestellte Bild ist sehr interessant. Hat mich gleich angespornt, ein fragliches U-Boot zu suchen :).


    Grundsätzlich sind ja keine Bootsnummern bei den U-Booten wärend des Krieges erkennbar. Viele U-Boote hatten Malings an den Türmen aufgetragen. Hier scheint mir kein Maling erkennbar. Dennoch dürfte es ein U-Boot vom Typ IX A sein. Hier habe ich U 37 im Visier. Das U-Boot hatte eine Kollision am 16.03.1941 mit einen feindliche Tanker der das U-Boot überlief. Dabei wirde die vordere Turmverkleidung nach achtern gedrückt. Das U-Boot lief am 21.03.1941 in Helgoland ein. Das U-Boot wurde in Kiel instand gesetzt und anschließend als Schulboot eingesetzt. U 37 bekam später den neuen Turm vom Typ XXI zu Versuchszwecken eingebaut.


    Mal schauen ob ich richtig liege :)


    Gruß

    Lothar