Posts by Albert64

    U-Boot U 64, 2. U-Bootflottille


    Während des Unternehmens „Weserübung“ wurden nicht nur die Überwasserstreitkräfte eingesetzt, auch die U-Boot-Waffe spielte bei diesem Unternehmen eine wesentliche Rolle. Zur Sicherung der Westküste Norwegens liefen Anfang April 1940 mehrere U-Boote, die in Gruppen eingeteilt waren, aus. Dieses Unternehmen der U-Boot-Waffe hatte den Decknamen „Hartmut“.


    U 64, ein U-Boot Typ IX. B unter dem Kommando von Kapitänleutnant Georg-Wilhelm Schulz, gehörte bei diesen Unternehmen der Gruppe 1 an. Das Operationsgebiet dieser Gruppe lag im Raum Narvik, Harstad, Westfjord und im Vaagsfjord. Das U-Boot U 64 lief am 6. April 1940 zu seinem ersten Einsatz aus Wilhelmshaven aus. Das U-Boot sollte Geleitschutz für den am 6. April 1940 aus Wilhelmshaven auslaufenden Hilfskreuzer „Orion“ stellen. Jedoch wurde das Boot im Zuge des Stichwortes „Hartmut“ nach Narvik beordert. Am 11. April 1940 sichtete U 64 einen britischen Zerstörer, der erfolglos angegriffen wurde. Das U-Boot konnte den anschließenden Angriff mit Wasserbomben entkommen. Im Hafen von Narvik überstand das Boot einen Luftangriff der britischen Luftwaffe. In der Nacht vom 12. auf den 13. April 1940 verließ U 64 den Hafen von Narvik, lief in den Herjangsfjord und ankerte vor der Ortschaft Bjerkvik, um hier einige Reparaturen durchzuführen.


    Am 13. April 1940 fand die zweite Schlacht um Narvik statt. Das U-Boot wurde von einem Bordflugzeug des britischen Schlachtschiffes HMS „Warspite“ gesichtet und mit Bomben angegriffen, die schwere Schäden am Vorschiff des U-Bootes verursachten. Der Kommandant veranlasste die Besatzung das Boot zu verlassen. 12 Mann der Besatzung verließen das Boot. Da die Schotten verschlossen waren, die Zeit für die Rettung der übrigen Besatzung nicht mehr ausreichte, wurde das Turmluk geschlossen und das U-Boot versank auf 35 m tiefe. Mit Hilfe von Tauchrettern konnten sich später 27 Mann der Besatzung aus der Tiefe retten. Insgesamt überlebten 40 Mann die Versenkung des U-Bootes. 8 Mann der Besatzung bleiben vermisst.


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Albertini Ludwig 09.10.1919 Duisburg Maschinenobergefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    Buhl Willi 29.06.1918 Funkgefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    Keuler Herbert 03.05.1914 Matrosenobergefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    König Ernst 30.11.1915 Rostock Bootsmannsmaat 13.04.1940 Herjangsfjord
    Neese Paul 22.05.1914 Matrosenobergefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    Oehring Kurt 07.12.1914 Manebach / Thüringen Oberfunkmaat 13.04.1940 Herjangsfjord
    Reichenthaler Karl 04.01.1916 Obermögersheim / Dingelsbühl Maschinenobergefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    Wagner Erich 20.08.1915 Mechanikermaat 13.04.1940 Herjangsfjord


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Hallo,


    hier der Einrag aus dem Kriegstagebuch der Seekriegsleitung vom 21.10.1939


    Ostsee:

    Westliche Ostsee: Vorpostenboot 701 bei

    Sperrbewachung am Sund auf Mine gelaufen

    und gesunken (nur 5 Überlebende).

    Nähere Umstände sind Unbekannt. Der
    Verlust kenn durch Auftreiben auf eine eigene Minensperre, durch

    Auflaufenauf eine bei der Schlechtwetterlage vertriebene Mine
    oder durch eine nichtentschärfte Treibmine entstanden sein.


    Eintrag vom 22.10.1939:


    Ostsee:
    In Zusammenhang mit dem Untergang des Vp.-
    Bootes 701 wird das Seegebiet nördlich und
    südlich des Wamgebietes auf vertriebene
    Minen nachgeprüft.


    Viele Grüße

    Lothar

    U-Boot U 50, 7. U-Boot-Flottille


    Während des Unternehmens „Weserübung“ wurden nicht nur die Überwasserstreitkräfte eingesetzt, auch die U-Boot-Waffe spielte bei diesem Unternehmen eine wesentliche Rolle. Zur Sicherung der Westküste Norwegens liefen Anfang April 1940 mehrere U-Boote, die in Gruppen eingeteilt waren, aus. Dieses Unternehmen der U-Boot-Waffe hatte den Decknamen „Hartmut“.


    U 50, ein U-Boot Typ VII. B unter dem Kommando von Kapitänleutnant Max-Hermann Bauer, gehörte bei diesen Unternehmen der Gruppe 5 an. Das Operationsgebiet dieser Gruppe lag im Raum Nordsee, bei den Shetland Inseln und im Vaagsfjord. Das U-Boot U 50 gilt seit dem Auslaufen am 6. April 1940 aus Wilhelmshaven als vermisst. Der heutige Sachstand ist, das U 50 höchstwahrscheinlich in der Nordsee in einem Minenfeld geriet und sank. Mit dem U- Boot gilt auch die Besatzung von 44 Mann als vermisst.


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Altkemper Heinrich 16.03.1920 Gladbeck Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Bauer Max-Hermann 24.07.1912 Rüstringen Korvettenkapitän 10.04.1940 Auf See
    Behrens Fritz 31.12.1919 Marsdorf Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Bergann Günter 01.06.1918 Berlin Maschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Blankenfeld Richard 10.04.1913 Berlin Bootsmann 10.04.1940 Auf See
    Bohnes Friedrich 04.12.1914 Mühlheim an der Ruhr Obermaschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Brettschneider Herbert 20.09.1918 Leopoldhall Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Decker Alfred 16.04.1916 Marl / Recklinghausen Maschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Fehmel Wolfgang 15.02.1919 Halle an der Saale Funkgefreiter 10.04.1940 Auf See
    Flohr Werner 23.07.1921 Hettstedt / Burgörner Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Gramm Paul 02.02.1904 Lübeck Stabsmaschinist 10.04.1940 Auf See
    Grasmeher Wilhelm 13.05.1920 Runkel an der Lahn Maschinenobergefreiter 10.04.1940 Auf See
    Grusdat Fritz 24.02.1919 Hervst-Dorsten Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Henning Wilhelm 14.01.1919 Mainz Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Höhne Rudolf 17.11.1918 Bruckdorf / Saalkreis Maschinenobergefreiter 10.04.1940 Auf See
    Jakob Erwin 01.07.1917 Steinau Maschinenobergefreiter 10.04.1940 Auf See
    Karge Hans 07.12.1912 Gera Oberleutnant zur See 10.04.1940 Auf See
    Kaufmann Hainz 28.12.1917 Berlin Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Klaunig Ernst 05.02.1915 Kiel Oberleutnant zur See 10.04.1940 Auf See
    Krautsch Albrecht 15.09.1914 Kleinen Kyhan / Delitz Oberfunkmaat 10.04.1940 Auf See
    Krull Werner 04.07.1918 Demmin Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Kutscher Karl 14.09.1916 Udenheim / Mainz Maschinenobergefreiter 10.04.1940 Auf See
    Lange Ewald 09.01.1920 Wuppertal-Nächstebreck Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Lenes Karl 01.11.1907 Villingen Obermaschinist 10.04.1940 Auf See
    Lorenz Emil 17.04.1915 Uetersen / Hamburg Bootsmaat 10.04.1940 Auf See
    Mächler Hermann 03.11.1919 Schkölen / Thüringen Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Maspfuhl Werner 11.04.1909 Rüstringen Obermaschinist 10.04.1940 Auf See
    Müller Gerdt 16.11.1917 Luurhusen / Norden Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Nerger Karl-Heinz 20.03.1920 Berlin Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Nett Rudolf 10.05.1915 Magdeburg Leutnant zur See 10.04.1940 Auf See
    Otten Raimond 22.03.1910 Hamburg Oberleutnant zur See 10.04.1940 Auf See
    Peter Karl 11.04.1910 Böhlitz / Ehrenberg Obersteuermann 10.04.1940 Auf See
    Pietsch Rudi 19.11.1919 Tübingen Funkgefreiter 10.04.1940 Auf See
    Prätz Willi 17.07.1913 Finkenwalde / Stettin Oberbootsmannsmaat 10.04.1940 Auf See
    Ragwitz Hermann 11.06.1916 Essen Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Rüttiger Willi 16.09.1919 Wiesbaden-Schierstein Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Samtleben Erich 15.01.1917 Braunschweig Maschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Schöffler Karl 25.12.1914 Bernsbach / Schwarzenberg Funkmaat 10.04.1940 Auf See
    Seidel Martin 11.10.1919 Ehrenfriedersdorf / Erzgebirge Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Sellhorst Werner 30.03.1921 Billerbeck / Westfalen Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Smit Karl 30.09.1919 Apen / Oldenburg Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Wagenlöhner Wilhelm 09.09.1917 Glinstedt / Rotenburg an der Wümme Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Georg Walter 08.11.1914 Maschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Winkler Herbert 29.06.1915 Röllingshain / Leipzig Obermaschinenmaat 10.04.1940 Auf See


    Das Sterbe- / Vermisstendatum entspricht den Eintragungen beim VDK

    Der Ort entspricht den Eintragungen auf den Gräberkarteikarten


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    U-Boot U 49, 7. U-Boot-Flottille


    Während des Unternehmens „Weserübung“ wurden nicht nur die Überwasserstreitkräfte eingesetzt, auch die U-Boot-Waffe spielte bei diesem Unternehmen eine wesentliche Rolle. Zur Sicherung der Westküste Norwegens liefen Anfang April 1940 mehrere U-Boote, die in Gruppen eingeteilt waren, aus. Dieses Unternehmen der U-Boot-Waffe hatte den Decknamen „Hartmut“.


    U 49, ein U-Boot Typ VII. B unter dem Kommando von Kapitänleutnant Kurt von Gossler, gehörte bei diesen Unternehmen der Gruppe 5 an. Das Operationsgebiet dieser Gruppe lag im Raum Nordsee, bei den Shetland Inseln und im Vaagsfjord. Das U-Boot lief am 3. April 1940 aus Wilhelmshaven zu seinem 4. Unternehmen aus und steuerte das Operationsgebiet an. Bis zum 15. April 1940 klärte U 49 im Operationsgebiet auf. Am 15. April 1940 wurde U 49 Im Vaagsfjord von den britischen Zerstörern HMS „Fearless“ und HMS „Brazen“ geortet und anschließend mit Wasserbomben versenkt. Die Besatzung konnte bis auf einem Mann gerettet werden und gerieten in englischer Gefangenschaft.


    Bei den gefallenen Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Lölsberg Wilhelm 01.11.1918 Bergisch-Gladbach Maschinenobergefreiter 15.04.1940 Vaagsfjord


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.


    Sterbebild von Wilhelm Lösberg hier. Hierfür vielen Dank an Andre :thumbsup:

    Hallo David,


    etwas verstehe ich nun nicht. In der Post #8 ist deine Frage wer "Otto Hohmann" war. Nach meiner Nachfrage in der Post #10 über den Zeitraum des Eintrages, ist deine Antwort das der "Onkel war von 1940 und 41 im Norden unterwegs in Norwegen und Finnland" war.


    Also war Otto Hohmann dein Onkel? oder vielleicht der Uronkel. Onkel ist der Bruder deines Vaters. Laut Altersangabe von Dir bist Du 16 :/ :?:


    Das Schlachtschiff "Gneisenau" war nicht in Finnland.


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo David,


    um diese Frage zu beantworten, müsste ich den Zeitraum der Eintragung wissen. Grob gesagt:


    Nordsee, Nordmeer, Atlantik, Brest/Frankreich im Jahr 1941/1942, Kanaldurchbruch nach Deutschland, Instandsetzung in Kiel und nach Bombentreffer schwer beschädigt. Anschließend zur weiteren Instandsetzung nach Gotenhafen und dort erfolgte die Ausserdienststellung.


    Jedenfalls nicht im Mittelmeer bzw. Neapel. Auch nicht in der kurzen Friedenszeit zwischen Indienststellung Mai 1938 und Kriegsausbruch September 1939.


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo David,


    nach meiner Meinung steht dort Otto Hohmann. Schau dir mal das "f" bei Schlachtschiff an. Kein Vergleich mit den Namen "Hohmann".

    Ich laß mich aber auch eines besseren belehren. Hier im Forum gibt es noch weitere Spezialisten, obwohl eigentlich die Schrift gut zu lesen ist.


    Otto Hohmann wird vermutlich ein Besatzungsangehöriger des Schlachtschiffes "Gneisenau" gewesen sein.Vielleicht auf Urlaub in Neapel :/


    Das Schlachtschiff selbst war nie in Neapel, nur so mal zur Info.


    Gruß

    Lothar

    Hallo,


    die Feldpostnummer 07142 ist die Küsten-Überwachungs-Stelle Kurgolowo. Das war eine Marinedienststelle nördlich von Narwa, von dem das Schreiben ausging.


    Das muß jetzt nicht heißen, das der Oberleutnant Niemeyer dieser Dienststelle unterstand.


    Fohe Weihnachten wünscht


    Lothar

    Hallo Kordula,


    nicht das es hier zu Mißverständnis kommt. Die aufgeführte Zahl "18" müssen nicht der 23. U-Jagd-Flottille angehören. Viele Kriegsfischkutter der 23. U-Jagd-Flottille wurden in Warna gebaut. Die über der Donau zugeführten KFK wurden größtenteils der 3. U-Jagd-Flottille zugeteilt. Viele wurden dann anschließend durch die Dardanellen in das Ägäische Meer als Handelsschiffe überführt.


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo Lesie,


    ich weiß nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, EM sind hier ein Dauerbrenner.


    #13: Erkennungsmarken (EKM, richtig EM):

    Fragen zu EM werden nur dann behandelt, wenn ein persönlicher Bezug des Fragestellers zu dieser Marke oder einer WASt-Auskunft glaubhaft gemacht werden kann.


    Die Forumsregeln gelesen?


    Regeln des Forums der Wehrmacht


    Bin zwar kein Admi. oder Mod. musste ich aber mal loswerden.


    Viele Grüße

    Lothar

    Hallo Thomas,


    laut Tagebuch SKL Teil D (NARA-Rolle T-1022 PG- 32286) lief das Lazarettschiff "Gradisca" am 13.11.1943 in Triest ein. Sie verließ den Hafen wieder am 25.11.1943 in Richtung Rhodos.


    Viele Grüße

    Lothar