Posts by dr.rudolf

    Hallo zusammen,


    das Blasenlaufen hing sicher einerseits mit der Lederqualität (Härte) zusammen,

    war aber auch systembedingt, denn die Knobelbecher neigten - selbst bei bestem

    Sitz - zum Schlappen im Gegensatz zu Schnürschuhen, Springerstiefeln oder

    später geschnürten Kampfstiefeln. Um das "Schlappen" zu verhindern, gab es

    Stiefelriemen, die über Ferse und Steg geführt wurden und über dem Spann

    verschnallt wurden.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo Rinhard,


    berücksichtige aber, dass die Bezeichnung des Truppenteils von der Erkennungsmarke

    des Gesuchten stammt; das läßt nur ganz bedingt den Rückschluss zu, dass er bei

    seinem Tod auch noch Angehöriger dieser Einheit war.

    "Normalerweise" hatte der (Heeres-)Soldat nur eine Erkennungsmarke und die wurde

    ihm in seinem ersten Truppenteil ausgegeben (und enthielt daher auch dessen Bezeichnung).

    Nur wenn diese Erkennungsmarke verlorenging oder anderweitig unbrauchbar wurde,

    bekam er eine neue (wiederum mit der Bezeichnung der ausgebenden Einheit).


    Also heißt das für Deine Recherchen: Die Bezeichnung auf der Erkennungsmarke läßt

    lediglich den Rückschluß zu, dass ihr Träger irgendwann einmal Angehöriger dieser

    Einheit war (nicht wann und wie lange).


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo Volker,


    die Trageweise der Orden an der Bundeswehr-Uniform legt (neben der gesetzlichen Regelung,

    welche Orden und Ehrenzeichen zulässig sind) die Anzugsordnung ZDv 37/10 fest.

    Hierbei wird zwischen der Kleinen, der Großen Ordensschnalle, sowie der Bandschnalle

    unterschieden.

    Der "Normalfall" ist die Bandschnalle, die zu jedem Anlass getragen werden kann/darf.

    Darauf sind die Ordensbänder befestigt, tw. Miniaturen, und Steck- und Halsorden ebenfalls

    als Miniaturen.

    Die Große Ordensschnalle ist nur wenigen besonderen Anlässen vorbehalten. Hier werden

    Steck - und Halsorden im Original (am vorgesehenen Platz) getragen.


    (Näheres siehe Anhang !)


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    . . . und gab es Soldaten, ausser hohe Offiziere, die noch im ersten WK waren und nun in der jungen Bundeswehr ihren Dienst versahen ???

    Hallo Volker,


    das kannst Du Dir ausrechnen. Das Pensionsalter der Bundeswehrsoldaten war damals je nach

    Dienstgrad 52 bis 58 Jahre. Um am I.Weltkrieg teilzunehmen, musste er 1900 geboren sein;

    also war er mit Aufstellung der Bundeswehr 56 Jahre, und mit 2 Jahren "Restdienstzeit" wurde

    er sicherlich nicht mehr eingestellt.

    Der Personenkreis beschränkte sich also tatsächlich auf "Spitzendienstgrade" wie Adolf HEUSINGER.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Die Farbe der jeweils ersten Kompanien / Batterien im Btl. / in der Abt. etc. war Weiß, die zweite Rot, die dritte Gelb (4. Blau, ggf. 5. Grün).


    Hallo zusammen,


    diese Farben hatten eine lange Tradition und tauchten im Laufe der Geschichte

    an den unterschiedlichsten Uniformteilen (z.B. Troddel) auf. Es handelt sich

    um die "Preußische Farbfolge".

    (Auch bei der Bundeswehr fanden sich diese Farben in den auf dem Ärmel

    getragenen Verbandsabzeichen wieder. Das Wappen der übergeordneten

    Division war für die i.d.R. drei Brigaden mit entsprechend farbiger Umrandung

    versehen.)


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo Johann Heinrich,


    ich bin mir nicht ganz sicher, aber es könnte das Deutsche Sportabzeichen gewesen

    sein, das es zu diesem Zweck als Steckorden (in vergrößerter Form) gab/gibt.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Dann folgt eine Ordensspange, hier eine sog. Frackspnge , schräg an der rechte Reversseite getragen zum z.B. zivilen Gesellschaftsanzug mit folgenden Auszeichnungen:


    Hallo zusammen,


    hierbei handelt es sich um eine "Große Ordensschnalle", die nur zu besonderen Anlässen

    (zur Uniform) getragen wurde/wird. (Bei der "Frackspange" handelt es sich i.d.R. um eine

    verkleinerte Ausführung mit anhängenden Ordensminiaturen.)
    Im Anhang die Trageweise an einer Bw-Uniform (mit "entnazifizierten" Orden in korrekter

    Reihenfolge.)


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Files

    laut diversen Internetseiten steht das "J" ("I") für Instandsetzungsdienste.

    . . . die "Uniform-Designer" hatten in vielen Bereichen (auch in der Wehrmacht) ein Faible

    für gotische Schriftzeichen: Das "J" stellt also (ganz einfach) ein gotisches "I" dar.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo Phili,


    die Feldpostnummer 14581 war wie folgt vergeben:

    (Mobilmachung-1.1.1940) 2. Zug Fla-MG-Reserve-Kompanie 152

    (2.1.1940-27.4.1940) 2. Zug leichte Reserve-Flak-Batterie 152

    (12.7.1941-26.1.1942) gestrichen

    (15.7.1942-24.1.1943) 14. Kompanie Infanterie-Regiment 580

    (1.8.1943-23.3.1944) 5.1.1944 14. Kompanie Grenadier-Regiment 580

    (7.11.1944-Kriegsende) 19.1.1945 gestrichen.


    Jetzt müsstest Du nur noch nach dem Datum der Verwendung der Nummer schauen !


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)


    P.S. Wie kommst Du in der Überschrift auf "581." ???

    Hallo Timo,


    diese Art der Einnerungsurkunden an die Wehrdienstzeit war eher eine

    offiziöse Angelegenheit, die jede Einheit individuell für ihre Soldaten

    regelte. (Im Gegensatz dazu müsstest Du aber eine offizelle Entlassungs-

    urkunde aus der Bw bekommen haben ?!?)


    Die Urkunde besagt, dass er als Luftwaffensoldat in einer Flak-Batterie

    seine zweijährige Wehrdienstzeit ("in Ehren") absolviert hat.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)


    P.S. Im Anhang ein Beispiel für eine offizielle Entlassungsurkunde (der Bw) mit

    der Unterschrift von Peter STRUCK.

    Hatte mich durch den einzelnen Punkt oben für Längerich entschieden.

    Hallo JR,


    hat nur den Nachteil, dass es LÄNGERICH nicht gibt, LONGERICH

    aber schon.

    Aber zum Thema: Die Schiffchen auf den Köpfen der Soldaten sehen

    mir ein wenig nach Luftwaffe aus ?!?


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)