Posts by dr.rudolf

    Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass die RGWA-Kopien umfangreicher sind, da sie sich nicht nur auf den NKWD-Fragebogen beschränken, sondern auch weitere Aktenblätter (handschriftliche Angaben auf Blanko-Seiten) erfassen.

    Hallo zusammen,


    mal so, mal so !

    Die Akte meines Vaters (Kgf. 1945 bis 1950) umfasste lediglich 3 Seiten.

    Was aber viel wichtiger ist: Die Akten sind i.d.R. nicht übersetzt, sondern

    in Russisch/Kyrillisch.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo Markus,


    die Belegung der Feldpostnummer 19532 ist (welche Überraschung !):

    (28.4.1940-14.9.1940) RAD-Abteilung 5/280

    (7.11.1944-Kriegsende) 12.2.1945 gestrichen.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo Mathias,


    "Appellplatz der Reichsarbeitsdienstabteilung 2/12

    Hans von Manteuffel Wallischen"


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)


    P.S. Ich wurde darauf hingewiesen (und korrigiere es nach näherer Prüfung):

    Der Ort heißt SKALLISCHEN und liegt bei ANGERBURG. (Ärgerlich, dass

    es auch WALLISCHEN gibt/gab !)

    Ich finde hier im Forum Hinweise auf die Wehrersatzämter; welche den Einzug wohl ausgeführt haben.

    Hallo Hugo,


    das war als typisch staatliche (hoheitliche) Aufgabe dem Wehrersatzwesen zugeordnet.

    Das Wehrersatzwesen hatte den Auftrag der (kämpfenden) Truppe sowohl personellen

    als auch materiellen Ersatz bereitzustellen.

    Das kam zwar größtenteils nach einer Mobilmachung zum Tragen, aber eine Vielzahl

    vorbereitender Maßnahmen war auch schon in Friedenszeiten notwendig.

    So waren für materielle Ersatzleistungen die Leistungsbescheide i.d.R. im Frieden

    unterschriftsreif vorbereitet "in der Schublade".

    Im Dritten Reich gab es die "unmöglichsten" Dinge (z.B. Tarnorganisationen), aber in

    diesem Fall kann ich mir kaum vorstellen, was eine solche Organisation für einen

    Sinn gehabt haben soll.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)


    P.S. Wenn wir mal die Anstellung Ihres Vaters bei einer Gesellschaft "ATG in Berlin" als

    unstrittig annehmen, ist immer noch nicht geklärt, wie sie auf eine Verbindung zur

    Konfiszierung von Kfz. für die Wehrmacht kommen. Diese Frage wurde bereits gestellt,

    eine Antwort haben Sie geschickt "umgangen".

    Hallo zusammen,


    die Abkürzung ATG stand ab 1939 für "Arbeitsgemeinschaft Kraftverkehrstechnik".

    Dabei handelte es sich um Arbeitsgemeinschaften des VDi (Verein Deutscher

    Ingenieure e.V.) auf Bezirksebene, die sich speziell mit Kraftverkehrstechnik

    beschäftigten.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Organisationen etwas mit der Konfiszierung

    von Fahrzeugen zu tun hatten.

    Quelle: Aufsatz - VDI


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo Hugo,


    es handelte sich wohl um das "Deutsche Auslands-Institut", das 1917 als Museum

    gegründet in der NS-Zeit v.a. die Aufgabe hatte, mit den "Auslandsdeutschen"

    Verbindung zu halten, sie zu unterstützen und so zur "Festigung ihres

    Deutschtums beizutragen".

    U.a. in den ehemaligen Deutschen Schutzgebieten gab es umfangreiche

    NS-Sympathie-Organisationen, die unterstützt wurden, denn man hatte ja immer

    noch das politische Ziel, diese Gebiete "zurück ins Reich zu holen" und damit

    einen weiteren Punkt des "Versailler Diktats" zu tilgen.


    Da es aus diesem Kreis der Auslandsdeutschen - wenigstens in den ersten Kriegsjahren -

    jede Menge Kriegsfreiwillige gab, könnte es sein, dass die Abwicklung der

    Freiwilligenmeldung (Schriftverkehr usw.) über das DAI lief. denn vermutlich ging

    es auch um "Verschleierung", solange die Freiwilligen noch im Ausland waren.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Ja Justus,


    ich durfte ihn noch persönlich kennenlernen, und die posthume

    Ehrung als "Gerechter unter den Völkern" durch Yad Vashem 2001

    in der damals neuen israelischen Botschaft in Berlin war für die ganze

    Familie ein überraschendes und zeitgeschichtlich bewegendes Ereignis.


    (Als Altphilologe stand er mir als Ingenieur nicht ganz so nahe . . .)


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo zusammen,


    jetzt hab ich's !


    Nicht der Truppenteil wurde "gekürzt", sondern es gab Kriegsstärkenachweisungen

    (KStN) v.a. gegen Ende des Krieges, die aus Ressourcenknappheit gekürzt wurden.

    Und die Abkürzung hat man in die Bezeichnung der jeweiligen Truppenteile übernommen,

    um darauf hinzuweisen, dass es eben kein "vollwertiger" Truppenteil war.


    Beispiel:

    Sanitätskompanie b (mot) (gekürzt)

    K.St.N.1314 (1.8.1944)

    oder Auszug aus LdW:

    "Die Veterinärkompanie nach KStN 1415 (gek) für bodenständige Einheiten hatte eine

    Stärke von sechs Veterinäroffizieren, einem Beamten, 24 Unteroffizieren, 196 Mannschaften,

    58 Stammpferden, 130 Ersatzpferden und 21 pferdebespannten Fahrzeugen (darunter

    zwei vierspännige Pferdetransportwagen), drei LKW für den Pferdetransport, ein LKW

    für Verpflegung, einen PKW und drei Krafträdern.

    Im Zuge der späteren Einsparungen von Personal und Material, insbesondere von Kraftfahrzeugen,

    wurden die Kriegsstärkenachweisungen der Veterinärkompanien wiederholt geändert und gekürzt."


    Also: "gek." ==> "gekürzt" !


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hallo Diana,


    ich bin der letzte, der auf seiner Meinung beharrt, aber was sollte denn "gekürzt"

    bedeuten ?

    Wenn ein Truppenteil eine Kompanie oder einen Zug abgegeben hat, dann ist

    der (heutige) Fachbegriff "vermindert". "Gekürzt" ist mir wirklich noch nicht

    untergekommen.

    Und gerade, weil es sich ja um Sanitäts- und Veterinäreinheiten handelt, waren das

    bevorzugt Truppenteile, die erst mit der Mobilmachung voll aufgestellt wurden und

    vorher eben nur "gekadert" waren.


    Gruß

    Rudolf


    P.S. Aber vielleicht wäre das ein Anlass, Abkürzungen/Begriffe, die noch nicht endgültig

    verifiziert sind, entsprechend zu kennzeichnen oder in einen besonderen "Topf" zu tun.

    gek. dürfte für gekürzt stehen.

    Liebe Diana,


    auch wenn solche aus dem Zusammenhang gerissene Ausschnitte eine Interpretation

    erschweren, denke ich, dass "gekürzt" wenig Sinn macht.

    Es handelt sich offensichtlich um eine tabellarische Aufstellung von Truppenteilen, im

    vorliegenden Fall wohl Sanitätstruppenteile.

    Da wäre der Begriff "gekadert" sinnvoll und auch inhaltlich angebracht.

    (Darüber hinaus fehlt mir der zeitliche Zusammenhang etwas, denn nach einer Mobilmachung

    ist die Kaderung von Truppenteilen weniger wahrscheinlich als davor.)


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

    Hello Gustaaf,


    perhaps the following book will help you a little step forward:

    UNGER; Erinnerungen


    In the annex I copied the pages you seem to be interested in.


    Greetings

    Rudolf (KINZINGER)

    . . . ihr habt das Ding echt nachts auseinander- und wieder zusammengebaut. In völliger Dunkelheit? Reife Leistung, wir haben das gerade mal so am hellichten Tag geschafft und das hat da schon ewig gedauert. Na ja, wir waren ja auch keine MG-Schützen. ;)


    Hallo zusammen,


    kennt Ihr das nicht mehr: Zerlegen und Zusammensetzen mit dem Stiefelbeutel

    über dem Kopf ? (Ist genauso gut wie nachts.)


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)