Posts by Eberhard

    Hallo Freunde,

    es gibt einen Bericht vom Einsatz der 3.Kp. 16/87 von Dr.Ing. Körting (VBL VA 212)der die ersten Kämpfe überlebt hatte und dann 4. 45 vermisst ist.

    Kompanieführer 16/87/3 Hptm. Dr. Schmidt-Rohr (VBL VA 215)

    Stv. Bataillonsführer Hptm. Schenk (VBL VA 215)


    Bei VA 609 sehe ich keinen Hinweis für die Frankfurter. Zu meiner Überraschung sind da einige Männer aus den Raum Rothenburg O.L / Niesky. Das Vst.Btl. Rothenburg ist mit einigen Namen schon in Glogau bei CAMO aufgetaucht!

    Beste Grüße

    Eberhard

    Hallo Mitstreiter,

    Zwei Erlebnisberichte zum Einsatz des Vst.Btl. 27/32 finden sich in der Neuerscheinung des Helios-Verlages:

    Eberhard Berndt

    "Auf ein letztes Wort"

    Zeitzeugen erinnern sich an die Kämpfe um Bautzen 1945.

    U.a. dabei ein Strukturschema der Bataillone 27/32 und 27/33 nach Erkennungsmarkenlisten und Ortsgruppen mit Bildern der Bataillonsführer

    sowie ein Bericht zum Ersatzbataillon 27/704 E (Mj. Rohr).

    (Das Buch versendet der Helios-Verlag zum Ladenpreis)

    MfG

    Eberhard

    Hallo Sven,

    Auszug aus der KGL Lohsa : -Vstm. Otto, Friedrich geb.: 25.11.1889 Chemitz , Kompanieführer, EKM : 27/51/3/ Nr.93, gef.: Anfang Mai Lohsa

    -Vstm. Holland, Walter geb. 22.05. 1892 Chemnitz, gef. 08.05.45, ohne EKM

    -Vstm. Kasper, Oswald, aus Chemnitz, gef.: vermutlich März/April 1945, bei Lohsa, ohne EKM

    Uhyst, Ortsteil Rauden:

    Vstm. Funke, Franz geb. 3.4. 1902 in Komotau, EKM: 27/51/3 Nr.33, gef. 26.4.45 bei Rauden

    Großschweidnitz: Vstm. Förtsch, Georg geb.: 23.5.1897,+ 1.5.45, EKM: 27/51/3 (in Großschweidnitz war ein Lazarett)


    (/Auch in Lohsa bestattet :Herzog, Wilhelm geb.: 7.12.1892 Wachau ? bei Leigzig gef. vermutlich April 45 Raum Lohsa, EKM: 27/239/4. mot. Nr. 113)


    Gruß

    Eberhard

    Hallo Freunde,

    nicht nur DRK VBL VC 101 sondern auch VC 84 einbeziehen.

    Also mehr nach Chemnitz schauen.

    Bataillonsführer soll der Schauspieler und Intendant der Städtischen Theaters Chemnitz

    Karl-Heinz Stein (geb. 5.11.1891 Halle,Saale)gewesen sein . Offizier des 1.WK.

    Tote mit dieser Bataillonsnummer finden sich u.a. in der Niederlausitz nördlich von Königswartha.

    MfG

    Eberhard

    Hallo Sven,

    verstanden !

    Einheitsführer:

    Bataillonsführer : Rittmeister Egler (Rittergutsbesitzer)

    Adjutant: Mj.Kortüm (Rittergutsbesitzer)

    Kompanieführer: Helmigk (Rittergutsbesitzer)

    Verbleib: Die Kompanie Helmigk sollte sich zu einem Sammelpunkt in Gefangenschaft begeben.

    Ca. am 26.02.45 setzte sich die Kompanie geschlossen vom Bunker 712 ab und zerstreute sich später.

    Quelle: u.a. Max Schaar, Oststernberger Heimatbriefe 1/2002

    Beste Grüße

    Eberhard

    Hallo Freunde,

    noch einmal zum Bataillonsführer. Der spätere Kompanieführer Helmigk schreibt in seinem Bericht auf S.2 und S.3:

    "Rittm. Egler, unser Bataillonsführer ist auch nicht da....

    Am nächsten Morgen gehe ich nach Stapel, um für die Kompanie den Wehrmachtsbericht abzuschreiben.Auf der Str. vor dem Bunker treffe ich Mj. Kortüm,der eben mit dem Schlitten angekommen ist u. Rittm. Eggler

    (Eberhard: alle 3 waren Rittergutsbesitzer in der Neumark). Ich berichte über die Missstände. Egler verspricht, soweit es in seiner Macht steht, für Abhilfe zu sorgen".

    Ich denke Kortüm war der Adjutant. Er war schon nicht mehr im Volkssturmalter und hat sich seinem guten Bekannten einfach unterstellt.


    Beste Grüße

    Eberhard

    Hallo Freunde,


    eine interessante Ergänzung findet sich in : A. Isajew S.21(Berlin 1945, Moskau 2007). Man müsste mal überprüfen ob ein Stepp (geb.: 1885) im Raum Wriezen nachweisbar ist! Auszug:

    Das Geschehen relativ ausführlich beschrieb im Verhör in sowjetischer Gefangenschaft der Oberleutnant Hermann Stepp (geboren 1885), Kompaniechef im 128. Volkssturm-Bataillon. Er geriet am 31. Januar 1945 im Raum Blesen, nördlich Meseritz, in Gefangenschaft. Den Zustand der Befestigung beschrieb Stepp so: «Der Stützpunkt, in dem wir uns befanden, wurde 1936 gebaut und bestand aus einer zweistöckigen betonierten Befestigung. In ihm fand mühelos eine Kompanie mit allen Maschinengewehren Platz (Stärke 50 Mann – A.I.). Dennoch hatte der Stützpunkt entscheidende Nachteile: Die Ventilation funktionierte nicht, deshalb war die Luft schlecht. Außerdem herrschte im Stützpunkt Feuchtigkeit, an den Wänden bildeten sich Wassertröpfchen. Der Zustand des Stützpunkts wirkte stark auf die Moral der Soldaten und Offiziere.»[1] An schweren Waffen gab es in der Kompanie Stepp nur 8 Maschinengewehre, Granatwerfer fehlten völlig. Das Fehlen wirkungsvoller Panzerabwehrwaffen besiegelte den Misserfolg der Verteidigung der Kompanie. Lassen wir noch einmal Oberleutnant Stepp zu Wort kommen: «Am 31. Januar erreichten am Tage russische Panzer unseren Stützpunkt. Sie befanden sich in einer Entfernung von 100 – 150 Metern. Es waren 6 Stück. Außerdem begleiteten sie zahlreiche Selbstfahrlafetten und Panzerabwehrkanonen. Was hätte ich gegen sie mit meinen Waffen ausrichten können? {…} Nachdem ich im Fernglas die Panzer sah, sagte ich, dass die Russen vielleicht weiterziehen, wenn wir nicht schießen. So machten wir es dann auch. In der Kompanie gab es einen, der ein wenig Russisch verstand. Wir hissten die weiße Fahne und kletterten danach ins Freie. Der Dolmetscher schrie den Russen zu, dass wir uns ergeben würden.»[2]


    [1] ZAMO RF, F. 233, op. 2374, d. 153, l. 137 ob.

    [2] ZAMO RF, F. 233, op. 2374, d. 153, l. 137 ob.


    Beste Grüße


    Eberhard

    Hallo Freunde,

    hier liegt ein Fehler vor !

    Das Bataillon 16/269 aus Sternberg Neumark lag im OWB !


    vgl. bei 16/269.

    Es gibt noch zusätzlich u.a. den Bericht des Kompaniefhr. und Gutsbesitzers Helmigk und des Lehrers Max Schaar, die im Bunker 712 lagen.

    vgl. auch Vogel/Klar Brennpunkt "Ostwall" S.215


    Beste Grüße

    Eberhard

    Hallo Sven,

    Ich hatte oben geschrieben das ist eine Aufklärungsmeldung !! Da muss nicht alles stimmen.

    Bei der operativen Lage ist es ganz normal.

    Gemeint ist hier wohl der 1.Gefechtseinsatz.

    Da sollte mal in die VBL VA 459 schauen. Die Männer kamen wohl aus dem ganzen Gau.

    Ich denke wir sind beim z.b.V.-Btl. vom Gau Hannover Süd, dass Ende Jan. 45 in Richtung OWB vorgeworfen wurde.


    Beste Grüße

    Eberhard

    Hallo Jahn,

    nach meinen Erkenntnisse könnte der Bataillonsführer Rittmeister Egler gewesen sein. Er war auch Rittergutsbesitzer und gemeinsam mit Krotum im Schlitten verspätet im Abschnitt eingetroffen. Beide sollen Reichswehruniformen getragen haben(also o.Adler und Hakenkreuz).

    Ich versuche mal eine Aufklärungsmeldung der 69.sowjetischen Armee hier hereinzuziehen. Dann wird es etwas klarer.

    Auszug :

    Aufklärungsmeldung Nr.32 Stab der 69.Armee vom 1.2.45 9 Uhr

    Der kriegsgefangene Stellvertretenen Kommandeurs des 16/269. selbständigen Volkssturm-Bataillons, Major KORTUM, der am 1.2. bei Stapel gefangengenommen wurde, sagte aus: Das Bataillon wurde vor drei Monaten im Raum ZIELENZIG aus wehrpflichtigen Reservisten aufgestellt, die einmal die Woche militärisch ausgebildet worden waren. Am 20.1.45 wurde das Bataillon zur Verstärkung der ständigen Garnison des befestigten Raumes nach STARPEL geworfen. Die Bunker im genannten Abschnitt des befestigten Raumes haben Wände aus Beton mit einer Stärke von 1-2 m und Panzerkuppeln. Die Bunker verfügen über ein bis zwei Stockwerke, eine Wasserleitung und Stromversorgung.

    Nach Aussage des gefangen genommenen Adjutanten der 16/269. selbständigen Volkssturm-Bataillons wurde das Bataillon in STERNBERG aufgestellt und bestand aus 4 Kompanien zu je 140-150 Mann wehrpflichtiger Reservisten im Alter von 15-60 Jahren.

    70-75% des Personalbestandes des Bataillons waren im Alter von 50-60 Jahren. Das 16/269. selbständige Volkssturm-Bataillon war dem KREISLEITER der Stadt DROSSEN unterstellt. Jede Kompanie des Bataillons hat 3-4 Bunker besetzt.

    In den kleinen Bunkern beträgt die Besatzung 16 Mann, in den großen – bis zu 50 Mann. Die Wände der Bunker haben unterschiedliche Stärken von 1 m und mehr.

    In den Bunkern sind Maschinengewehre aufgestellt, einige verfügen über Panzerabwehrwaffen und Granatwerfer. Die Verbindung zwischen den Bunkern wird über Telefon gehalten.

    (Veränderungen zur zusammengefaßten Meldung kursiv)


    Fritz Erich KORTüM
    * 27.12.1882 in
    Kemnath Oststernberg
    + 02.02.1945

    Bemerkungen:(notes)
    Todesursache: Todeserklärung
    E 0728, Seite 45 X-p)4 + Seite 46, Xp).
    Beruf: Major, Rittergutsbesitzer in Breesen Zielenzig ( stv. KF 16/269)


    Beste Grüße Eberhard

    Hallo Freunde:

    s.Aufklärungsmeldung:Da muss nicht alles stimmen !!!

    Zu Volkssturmbataillon 33/180 :

    Zusammenfassend Aufklärungsmeldung der Abteilung Aufklärung des Stabes der 69.sowjetischen Armee Zeitraum 31.1.-10.2.45 :

    ES VERTEIDIGEN SICH:

    a) im Abschnitt 2 km südlich von KLESSIN, (ausschl.) LEBUS – 33/180. Volkssturm-Bataillon, aufgestellt am 24.1.45 im Raum südwestlich von MESERITZ, führte Gefechte zum Halten von MESERITZ, ging nach schweren Verlusten nach FRANKFURT zurück und nahm mit Resten die Verteidigung im Raum nördlich von LEBUS ein.

    Bestätigt durch Gefangene im Raum nördlicher Rand von LEBUS am 6.2.45…….


    a) 2 km südlich von KLESSIN, (ausschl.) LEBUS – 33/180. Volkssturm-Bataillon. Bestätigt durch Gefangene im Raum nördlich von LEBUS am 7.2.45

    Beste Grüße

    Eberhard

    Hallo Freunde,

    Jetzt etwas genauer:

    Aufstellung des Btl. ab 23.01.45 in der Victoria-Luise-Schule und Hermannschule in Hameln.


    Ein wichtiger Hinweis findet sich in der VBL des DRK : VA 459

    Hier sind ca. 130 Namen erfasst. Davon letzte Info Hameln Jan. 45 : 45 und 43 Raum Küstrin/Oder.

    Die beiden Bataillonsnummern 33/38 und 33/180 halte die für vorher aufgestellte Bataillone, die mit Teilen in das z.b.V-Hannover Süd eingegliedert worden.


    Ich war auf das Bataillon durch eine Aufklärungsmeldung der 69.sowjetischen Armee aufmerksam geworden und habe zu dem Lokalhistoriker Gelderblom aus Hameln Verbindung.

    Er sucht jetzt nach Mj. Köhne. Im Adressbuch Hannover kommt der Name häufig vor.

    Ich versuche mal im nächsten Beitrag, die übersetzte Aufklärungsmeldung zu bringen.

    Gruß

    Eberhard

    Hallo Sven,

    Schober hast Du schon als Führer Vst.Btl. 32 !

    Zeller: Standesamt Bautzen Sterbeurkunde Nr.647/ 45:

    " Der Rektor, zur Zeit Volkssturmkompanieführer Hans Otto Zeller", Hans war der Rufname.


    Die Bataillone 35, 36, 37 (örtl. Vst. stammten nur aus Bautzen) sind ja aufgestellt worden, wenn wir außer kleinen Zeitungsannoncen kaum Hinweise haben.

    27/704 E (Mj. Rohr)gehörte zum kasernierten Volkssturm wie auch 32, 33, 34, Volksturmreiterabt.( auch aus dem Kreis Rothenburg) kamen aus dem gesamten Kreisgebiet.

    Zu 414 habe ich keine Hinweise (nur VBL-Überschrift zu BZ).

    Zur Volkssturmreiterabt. Pötscke-Schneider später.


    Beste Grüße

    Eberhard

    Hallo Freunde,

    Ergänzungen zum Vst.Btl 27/33

    Bataillonsfhr.: Major Ohland Walter geb.: 14.06.1894, Lehrer Lutherschule, Todeszeitpunkt :Pfarramt St.Petri + 22.04.45 (Der Familie waren mehrere Orte und Zeitpunkte bekannt. Die Leiche wurde nicht gefunden)

    Stabskp.: unklar

    1.Kp.: Hptm. Jähne Gustav geb.: 28:07:1895; Lehrer Lutherschule, KGL Bautzen Nr. 179 + 20.04.45 (Leiche nicht gefunden)

    2.Kp. Pötscke Paul geb.: 17.03.1898, Standartenobmann, Sterbeurkunde vom 19.04.45, Grab: II.Massengrab

    3.Kp.: Hptm.Schulze Arndt geb.:5.03.1895, Studienrat Handelsschule, 1946 in Gefangenschaft verstorben

    4.Kp. Zeller Oskar Hans geb.: 30.10.1904, Rektor Fichteschule, KGL BZ Nr.458 :vermutl. 23.04.45

    (dazu ein Beitrag in : E.Berndt,Spurensuche Band 5, S.119)


    weitere Bautzener Volkssturmbataillone (Örtlicher Vst. im April 45 aufgestellt):

    27/35 :SA-Obersturmbandfhr. Grüttner

    27/36: Ingenieur Hocke ?

    27/37: Ortsgruppenleiter West Schuchhardt

    Diese Bataillone wurden beim Angriff auf die Stadt ins Oberland verlegt. Sie waren nur unzureichend bewaffnet. Einige Männer waren sogar noch mit U-Bootlederbekleidung ausgerüstet worden.


    mot.Vst.Btl. 40: NSKK-Fhr. Kurze aus Bischofswerda ( Btl. war bei Evakuierung der Zivilbevölkerung eingesetzt.)


    Hoffe geholfen zu haben !

    Eberhard