Posts by natu02

    Hallo zusammen,


    Christian, der Brief vom 20.2.43 steht noch aus, er folgt als nächstes:


    Edith-Liebes,

    ich möchte Dir am liebsten einen

    ganz verrückten Liebesbrief schreiben,

    das kommt daher, wenn man 8 Tage

    im Bett liegt u. an nichts denkt

    als an seine Frau, gut, daß ich morgen

    aus dem Lazarett entlassen werde!

    Es geht mir wieder gut, nur schade

    ist es, daß ich wieder zur Heeres-

    streife zurückkomme, kann

    nur eine Sa.... auf W.

    kriegen, wenn ich an meine herrliche

    militärische Karriere denke, seit

    er mein Kdr. ist. Ganz abgesehen

    von dem Etappenkrieg, den ich

    führe habe ich auch garnicht das Gefühl

    des "Zuhauseseins", wie man es


    bei seiner Kompanie oder sonstwo hat.

    Hier reise ich mit einem sturen

    Kraftfahrer u. einem dämlichen

    Feldwebel durch die Gegend u. bin

    nie irgendwo im Kameraden-

    kreise! Nein, Stiefelein, ich

    will Dir nichts vorjammern, nur

    ab u. zu muß ich mir mal Luft

    machen!

    Gestern kam Deine Nachtausgabe- ......

    habe ihn eben gelesen, bin schon

    gespannt auf die Fortsetzungen,

    liest Du ihn auch? Mein Radio ist

    wieder ganz, steht hier in unserem

    Lazarettzimmer, haben vorgestern

    die Goebbels-Rede gehört. Ließ ja an

    Deutlichkeit nichts zu wünschen

    übrig, prima, der alte Joseph!

    Wie ist es denn mit Gerhardts

    "Fabrik", fällt die auch unter die


    Schließungsbestimmungen? Wäre ja für

    Else ziemlich hart. Und Du, mein

    Pinselchen? Nun mit den beiden

    kleinen Würmern u. der Sorge für

    den Haushalt hast Du ja einen nicht

    zu knappen Arbeits-Einsatz, wenn

    ich daran denke, daß Muttichen im

    letzten Krieg doch 2 Dienstmädchen u.

    eine Waschfrau zur Hilfe hatte. Nun,

    nach dem Krieg sollst Du es auch

    schön haben, meine tapfere, kleine

    Frau - bleib mir mein Fidelmäuschen!

    Gestern war ich zum ersten Mal

    wieder auf u. im Kino, gab "Dr.

    Crippen an Bord", spannende Kriminal-

    geschichte. Du wirst wohl kaum mal

    ins Kino kommen, zu schade, daß

    in St.dorf keins ist.


    Gestern kriegte ich von der Standarte einen

    Fragebogen zum Beantworten, war ganz er-

    staunt, hatten sogar meine neue Feldpost-

    No., weiß garnicht woher. Möcht mal wissen,

    was die wieder planen.

    Was machen unsere Töchter? Sybille

    werde ich ja garnicht wiedererkennen,

    wenn ich mal wieder nach Hause

    komme. Was macht denn ihre Nase,

    sieht sie noch immer so frech aus wie

    Deine?

    Mein Pinselein, ich habe Dich schrecklich

    lieb!

    Alles Liebe Euch dreien u. Dir

    1000 Küsse

    Dein Kurt


    Wäre schön, wenn noch jemand bei den ..... helfen könnte.


    Beste Grüße

    Hallo, Christian,


    auch mit GIMP oder anderen Programmen nicht? Das Internet bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um große pdf-Dateien extrem zu komprimieren (alles kostenfrei). Ich habe das mal beispielhaft mit dem Feldpostbrief vom 04.08.1943 gemacht; ursprünglich ca. 2,6 MB, komprimiert auf 103 kB.


    Und schwubs, klappt's dann auch mit dem Anhängen ;)


    Grüße

    Hallo zusammen,


    Christian, kommen wir nun zum Brief vom 18.2.42:


    Liebe Schwiegereltern,


    als ich Sonntag nachts vom Wochenend-

    Urlaub aus Berlin zurückkam, fand ich

    Euer liebes Zigaretten-Päckchen vor. Habe

    mich sehr darüber gefreut, besonders, da es

    auch bei uns jetzt knapp mit Zigaretten

    aussieht. Habt also recht herzlichen Dank!

    Ich habe mich ja nun inzwischen

    recht gut hier im Truppendienst wieder ein-

    gelebt - wurde ja auch allmählich Zeit,

    nachdem ich 1/2 Jahr arbeitslos zu Hause

    herumgesessen habe. Aber schön war es doch,

    mal solch lange Zeit bei Edith u. den

    Kindern zu sein, besonders war ich froh, daß

    ich bei Edith zur Zeit von Sybilles Geburt

    u. auch dann in den schweren Tagen von

    Günthers Krankheit u. Tod zur Seite


    stehen konnte, ebenso auch, daß ich so

    Günther noch einmal besuchen konnte.

    Darüber, daß Ihr mir Günthers gute

    Sachen gegeben habt, freue ich mich sehr,

    besonders gute Dienste haben mir jetzt bei

    der Saukälte die Ski-Ohrenschützer geleistet.

    Mein Bein macht sich auch recht ordentlich,

    die Kälte liebt es ja noch nicht so sehr, aber

    der Hauptteil des Winters ist ja wohl vorbei.

    Ein Einsatz ist für uns vorläufig noch nicht

    zu erhoffen, unser Bataillon ist jetzt erst

    nach den Kreta-Verlusten restlos aufgefüllt

    worden u. wir haben noch einige Ausbildungs-

    Arbeit zu leisten. Aber meine Kompanie, die

    ich bekommen habe, macht mir viel Freude,

    sind im großen u. ganzen prima Jungens.

    Nun werde ich in die Falle kriechen,

    habt nochmals vielen Dank. Ich denke, da

    ich doch ab u. zu vorläufig noch nach Hause

    kommen kann, werden wir uns noch sehen, bevor

    ich wieder raus komme.

    Herzliche Grüße Euch Beiden

    Euer Kurt


    Weiter geht's mit dem Brief vom 13.9.42:


    Mein Pinselein,


    wieder mal ein Sonntagmorgen u.

    nicht zu Hause - ist schon ein Jammer.

    Wir liegen immer noch in unseren

    neuen Unterkunftsort - ist aber nichts

    los - alles ruhig. Wie üblich bin ich

    wieder in einem muffigen Schloß

    einquartiert, außerdem noch W. u. ein

    Stabsarzt. Einen Vorteil haben wir

    hier, hier ist ein Kino, wo jede Woche

    ein deutscher Film mit Wochenschau

    läuft - wenigstens eine Abwechslung.

    Vorige Woche gab es einen sehr

    netten "Wiener Blut" - Lingen u. Moser -

    nur schade, daß nicht Du auf dem

    Platz neben mir sitzt. Es ist der


    Jammer, daß die Kameradschaft im Offz.Korps

    hier nicht zu vergleichen ist mit der

    damals im Rgt. 2 - Man ist immer

    irgendwie alleine. Z. Teil liegt es vielleicht

    auch an dem höheren Dienstgrad - als Hptm. ist

    man eben doch kein Lt. mehr.

    Hatte eigentlich gehofft, Frau Finlitz (?) verbindet

    uns mal wieder - leider nicht. Habe Dir

    u. Elke inzwischen 1 Päckchen mit Hand-

    schuhen geschickt - passen die für Elke?

    Eure Hitzewelle ist jetzt auch hier eingetroffen,

    allerdings heute ist's gewittrig u. trübe.

    Pinselein eine Bitte. Schicke mir doch

    bitte meine große Pistole aus dem linken

    Schreibtischfach, falls sie nicht mehr als 1000 gr

    wiegt - Tasche ist nicht nötig. Wenn sie schwerer

    ist, lasse ich sie mal abholen.

    Und sag mal, braucht Sybille eigentlich

    noch Schuhe? Wir haben doch Elkes blaue

    weggegeben, welche Größe war das?

    So, nun will ich Mittag essen


    laßt es Euch gut gehen,

    sei lieb!

    Lb. Kuß

    Dein Kurt


    Christian, Dein Einverständnis vorausgesetzt, würde ich gerne die Threadüberschrift ergänzen/erweitern um den Namen Deines Uropas und die Einheiten. Wir haben hier auch einige Fallschirmjäger-Experten an Bord, die sich vielleicht dafür interessieren könnten.


    Grüße

    Hallo, Christian,


    Quote

    Könnte das der zweite Teil des Briefes sein?

    ich glaub's eher nicht, trägt doch der Feldpoststempel das Datum 4.8., der Brief jedoch 9.8.


    Aber schauen wir mal, was er schreibt:


    Die jetzigen Offz. des Rgt. Stabs sind nette

    Kameraden, haben auch ein sehr schönes

    Kasino in einer feudalen Villa.

    Übrigens liegt hier in der Nähe auch der

    Güterfelder Verein, sah nämlich Soldaten

    von dort. Mein Kreta-Band habe ich

    auch bekommen, sehr protzig u. unpraktisch,

    schicke es Dir gelegentlich.

    Sonst ist nichts Besonderes zu schreiben


    laß viel von Dir hören, wenn Du nicht zu

    "müde" bist. Grüß die Kinder, alles

    Liebe und herzlichen Kuß


    Dein Kurt


    Grüße

    Hallo zusammen,


    hier der Brief vom 9.8.43:


    Liebstes Pinselchen,


    bin nun also seit Sonntag wieder beim

    Regt. Ist alles vollkommen friedlich, die

    meisten sind in Urlaub oder fahren noch.

    Die 2 Tage wären also genau so schön ohne

    mich gegangen. M. allerdings sagte, er hätte

    gehört, ich wäre schon von der Division aus

    14 Tage in Urlaub gewesen, wieso er darauf

    kommt weiß ich nicht. Na, ist ja nun

    nicht mehr zu ändern, bin ja hier u. kann

    immer noch hoffen mal 8 Tage nach Haus

    zu können. Liegen hier dicht bei A., sehr

    hübsche Gegend am Rande des Gebirges,

    schon südliche Hitze - erinnert etwas an

    Griechenland. Gibt hier sehr viel Obst -

    Kirschen, Aprikosen, Spargel, allerdings mit

    Butter u. Eiern ist hier garnichts zu machen,

    kann Euch also garnichts an Zusatz-Verpflegung


    schicken. Schade, Pinselein, hätte Euch so

    gerne wieder was zukommen lassen.

    Inzwischen habe ich Deinen sehr lieben Brief

    (LP) nach Smolensk noch gekriegt, danke Dir,

    der darin besprochene Urlaub ist ja nun

    leider vorbei. War aber schön bei Euch 3

    Weibern, hast auch alles immer so schön u.

    gemütlich gemacht, mein Liebes!

    Ich wohne hier z.Zt. in einem Hotel, in dem

    die Geschäftszimmer des Rgt. untergebracht sind,

    sobald der Adjutant zurück ist, ziehe ich in

    ein Privatquartier mit Bad. Als Burschen

    haben ich den von Paschke, ganz ordentlich.

    Das Leben ist hier wie im Frieden,

    mein ....., auch W. ist sehr ruhig u. friedlich,

    wäre so schön, wenn man wie im

    Mittelalter, die Familie mit in den

    Krieg nehmen könnte - wenigstens hier!

    Meine Adresse ist die alte, erwarte

    ja eigentlich den "Brüderchen"-Brief

    von Dir.

    -----------------


    Kann es sein, daß das Ende des Briefes fehlt?


    Grüße

    Hallo, Christian,


    der Brief Deines Großvaters vom 15.10.1942 lautet wie folgt:


    Meine liebe, liebe Pinsel-Frau,


    nun sieht es ja nach langer Pause wieder

    so aus, als wenn es ernstlich zum Einsatz

    geht und Du sollst doch noch schnell vor der

    Postsperre ein paar Zeilen bekommen.

    Es war sehr schön, daß ich Dich und dann auch

    noch Elke ein paar Tage bei mir hatte,

    komme mir in "unserer" Stube wieder

    ganz verlassen vor. Über Dein liebes Zettelchen

    habe ich mich doll gefreut, weißt Du, Liebes,

    ich habe Dich noch genau so lieb, wie

    vor 7 Jahren, als wir uns kennen

    lernten - wenn Du es manchmal auch

    garnicht glaubst. Die ganze Zeit und die

    dadurch bedingten Verhältnisse bedrücken

    einen manchmal doch etwas u. dann

    ist man eben etwas stiller als gewöhnlich.

    Na, es wird ja auch einmal wieder

    anders werden, gell?!


    Vor allem, Pinselein, laß Du den Kopf nicht

    hängen u. sei so tapfer wie immer - ich laß

    Euch schon nicht alleine. Ich habe immer -

    auch in den schlimmsten Stunden auf Kreta -

    die feste Gewißheit gehabt, daß ich wieder zu

    Euch zurückkommen werde, weil ich weiß, daß

    Du auch daran glaubst!

    Schreib mir recht oft - hörst Du?!

    Hast übrigens hier bei den Kameraden einen

    guten Eindruck gemacht, bin direkt stolz, man

    hat mir garnicht solch eine nette u. dazu noch

    junge, zarte Frau zugetraut. Na, mir gefällst

    Du auch am besten von allen Frauen, die

    hier waren, mein Pinselein!

    Unseren Kennenlern- und Hochzeitstag mußt Du

    nun wohl alleine feiern, kann Dir also nur

    brieflich für Deine Liebe u. überhaupt dafür,

    daß Du meine Frau geworden bist danken!

    Grüße unsere beiden Mädels schön von

    ihrem Vati. Dir selbst einen lieben, lieben

    Kuß u. hoffentlich bald Aufwiedersehen.

    Dein Kurtimann


    Christian, verfügen die Briefe noch über ihre Umschläge? Anhand der Feldpostnummern könnten wir mal schauen, welcher Einheit Dein Opa angehörte. Oder ist das schon bekannt?


    Grüße


    edit: Dank Hinweis von Ludwig zwei Korrekturen vorgenommen, Diana

    Moin zusammen,


    wahrlich Handschriften, die reichlich Phantasie beim Lesen fordern ;) Starten wir mal, auch auf die Gefahr hin, daß es vielleicht einige Lücken geben wird.


    Schlochau, den 28. Sept. 43


    Mein lieber guter Kurtimann, warte wieder einmal

    sehnsüchtig auf Post von Dir, hab schon wieder so lange

    nichts von Dir gehört, bin nun doch wieder in Sorge.

    Bin sehr gespannt welchen Einsatz Du mitgemacht hast.

    Ach weißt Du Kurtimann wie groß meine Sehnsucht nach

    Dir ist kann ich Dir gar nicht sagen. Es ist ja sehr schön hier

    in Schlochau, habe viel Zeit für mich, aber richtig wohlfühlen

    kann ich mich hier nicht, wir sind in unserer Art nun

    doch einmal ganz anders, vor allem der Kinder wegen wünschte

    ich es mir sehr bald wieder nach Hause zu können, wär das

    schön Kurtimann wenn ich Dir all meine kleinen und

    großen Sorgen mal erzählen könnte, komme mir doch

    sehr verlassen vor. Wenn man so sieht, daß es im 5. Kriegs-

    jahr immer noch Menschen gibt, die kaum etwas entbehren,

    sich um keinen Menschen zu sorgen brauchen, ihre Arbeit im-

    mer noch von anderen gemacht bekommen wie im Frieden

    und wenn man dann fast jeden Tag hört wie Ernst-Günther

    Ela...... was sie alles zu tun hat, sie wirke entsetzlich

    mager und sehe furchtbar elend aus und sie käme auch

    gar nicht richtig zum essen weil sie die beiden Kinder besorgen

    müßte, würde man am liebsten meine Sachen manchmal packen

    und nach Hause fahren. Andererseits ist Ernst-Günther aber furchtbar

    nett, findet es wäre Wahnsinn wenn eine Frau mit Kindern

    in luftgefährdeten Gebieten bleibt, na ja Kurtimann, kannst Dir

    meine Stimmung ja sicher vorstellen. Hoffe doch sehr, daß ich

    im Sommer wieder in Stahnsdorf bin.

    Gestern ist Tante Anni aus Riga (?) zurückgekommen, ......


    ....., die Wiedersehensfreude war groß.

    Weiß nicht ob ich es Dir schon geschrieben habe, daß der Mann von

    der .....frau vermißt ist, war auf Sizilien. Und Frau ..... hat

    ein Mädchen bekommen sie schrieb mir eine Karte, die Schwester

    die sie zur Pflege hatte ist aus Schlochau, spaßig nicht?

    Wo ihr Mann ist weiß sie nicht, sie nimmt an im Süden.

    Herr Pfender (?) ist nach wie vor in Stahnsdorf und schlägt sich alleine

    durchs Leben, seine Frau ist in Homberg, sie war neulich auf

    ein paar Tage zu Hause und schrieb mir von dem lockeren Lebens-

    wandel im Hause Schlieffendamm 117.

    Bin mit Ellen im Kinderkino gewesen es gab: der süße Brei

    und Sterntaler sie war ganz begeistert, konnte vor lauter Auf-

    regung abends nicht einschlafen. Sybille kann immer noch nicht

    sprechen, sie gibt sich zwar große Mühe, aber es gelingt ihr nicht so recht,

    wird schon noch werden. Sauber ist sie, haben hier erst ein Mal ein

    nasses Bettchen gehabt, war auch nicht schlimm, wohl dabei wach ge-

    worden und hat wie am Spieße gebrüllt.

    Sybille sitzt auf dem Töpfchen und brüllt "ich bin fertig", mußt sie

    mal erlösen! Fertig!

    Alle sagen sie, Sybille sehe genau aus wie Du. Essen tut sie prima

    und fabelhaft anständig, hoffentlich gucken sie sich nicht so viel von

    Elas Kindern ab, mal sehen.

    So mein lieber Kurtimann, vielleicht ist heute was bei für

    mich von Dir, die Post kommt hier immer nachmittags. Laß es

    Dir recht gut gehen, wünsche Dir alles nur Liebe und Schöne, denke

    viel an Dich und hab Dich sehr sehr lieb.

    Herzlicher Kuß

    Deine ......



    So, jetzt gilt es, noch die Lücken zu füllen. Findige Augen sind gefragt ;)


    Grüße


    edit: Dank Ludwig zwei Ergänzungen vorgenommen, Diana

    Hallo, Achim,


    Quote

    4/II/35 ---------------------------------------------------- Koster, --?--, Stuf. (12.06.1933-00.00.0000)

    4/II/35 ---------------------------------------------------- Koster, Paul Dr., Stuf. (12.06.1933-00.00.0000)


    Beste Grüße

    Hallo, Thomas,


    Schütter schreibt aber, daß im Ausbildungsdienst die erdgraue Uniform mit den Rangabzeichen der Allg. SS getragen wurde.


    Also doch Allg. SS?


    Beste Grüße

    Hallo, Det,


    soweit ich das verstehe und beurteilen kann (SS ist nun auch so überhaupt nicht mein Ding), war der SS-Nachrichtensturmbann Teil der SS-Verfügungstruppe und unterstand nicht der SS-Standarte "Deutschland".


    Schütter führt weiter dazu aus:


    Quote

    Die Nachrichtenabteilung (tmot), zunächst als Nachrichtensturmmbann bezeichnet, gilt als Stammtruppenteil aller Nachrichteneinheiten der späteren Waffen-SS. Die Nachrichtenabteilung gehörte im Kriege zur SS-Division "Das Reich".

    Alles andere müssen Dir unsere SS-Spezialisten beantworten ;)


    Beste Grüße

    Guten Morgen, Det,


    Fritz Wilhelm Schütter - Autor des Buches "Wir woll'n das Wort nicht brechen - war Angehöriger dieses SS-Nachrichten-Sturmbanns und schreibt dazu in seinem Buch:


    Quote

    Soeben aus dem Urlaub zurück, begannen die Vorbereitungen für die Verlegung auf den Truppenübungsplatz, die routinemäßig, wie in jedem Jahr, für den Herbst vorgesehen war. Die Inspektion der SS-Verfügungstruppe hatte im Einvernehmen mit dem Oberkommando des Heeres, den Truppenübungsplatz Altengrabow benannt, wo der Sturmbann am 19. September eintraf. ....

    Die Ausgabe der Mob-Uniform vor dem Abmarsch nach Altengrabow ließ auf einen bevorstehenden Einsatz schließen. ....

    In der Nacht zum 4. Oktober kam der Befehl "Fertigmachen zum Abmarsch". Wenige Stunden später trat die Truppe an und bewegte sich im Landmarsch über Magdeburg - Halle - Regensburg in Richtung tschechische Grenze, die am 8. Oktober bei Bayrisch-Eisenstein überschritten wurde. ....

    In Nyrsko, nunmehr Neuern, bezog der Sturmbann Quartier. ....

    Am 22. Oktober 1938 traf der Befehl zur Verlegung in die Friedensgarnison Unna ein, ..... Nach drei Etappen, mit Aufenthalten in Bayreuth und Kassel, erreichte die Truppe am 25. Oktober 1938 wieder heimatlichen Boden.

    Beste Grüße

    Moin, Kay,


    Quote

    Oder sind wir Verwandt? :)

    nicht, daß ich wüßte ;)


    Ja, die Daten sind bei Ancestry zu finden. Demnach hießen die Eltern von Sara: Johann Georg (Beruf Maurer) und Marie Agnes, geborene Röcker.


    Sara (in späteren Dokumenten auch Sarah geschrieben) hat am 18.04.1897 den Franz Buck, geb. 07.04.1867, geheiratet. Beide müssen mindestens 10 Kinder gehabt haben. Daten dazu sind reichlich bei Ancestry zu finden.


    Beste Grüße

    Guten Tag, Robin,


    schon mal google zu Stahlhelm Wehrmacht befragt? Da gibt's genug Militariahändler, die so etwas anbieten. Wir sind definitiv weder eine Verkaufs- noch Tauschplattform.


    Grüße