Posts by Der Sanitäter

    Hallo HGE2001,


    wende dich doch bitte an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
    Ich vermute das dein Angehöriger zwar mit Militärischen Ehren bestattet, aber auf Antrag der Familie in die Heimat überführt wurde. (und das häufiger vor gekommen als Vermutet wird , sonst hätten wir nämlich viel mehr Soldatengräber auf den Kriegsgräberstätte !)
    Bei diesen Gräber auf Familiengrab, hängt es an den Gemeinden, Friedhofsträgern ob so ein Grab nach Ablauf der gesetzlichen Ruhezeit abgeräumt wird.
    Waren die Familien damals weitsichtig, ließen sie ihre Söhne, Väter, Onkel etc. auf eine ausgewiesene Kriegsgräberstätte umbetten. Dann war das Grab gesichert.
    Sollte die Gemeinde, alleine schon aus Kostengründen auf ein Abräumen des Grabes besten, sollte versuch werden über den VDK eine Umbettung auf die nächst gelegene offizielle Kriegsgräberstätte zu erreichen.


    Gruß
    Jörg

    Hallo Sascha,
    wie lange hält das Papier von Urkunden und ähnlichem welches in der Kriegszeit bei Materialmangel hergestellt wurde?
    Und wie lange hält dieses Papier wenn es einigermaßen von äußeren Einflüssen geschützt ein laminiert wurde ?
    Ich glaube die Chancen stehen bei beiden gleich.
    Entweder irgendwann unansehnlich, weil bei Aufbewahrung unter privaten häuslichen Umständen vergilbt etc, oder aber im laminierten Zustand etwas milchig verpackt.
    Nicht umsonst verlässt man sich bei Behörden auf die Mikroverfilmung, weil Papier nun mal nicht zu den haltbaren Material gehört. Selbst in den Archiven bei optimalen Bedingungen ist die Zersetzung des Materials nicht zu verhindern.


    Gruß
    Jörg

    Hallo,
    hat vielleicht jemand eine Kartenansicht über den Einsatz der 2.Mar.Inf.Div im Verteidigungsraum der Aller. Besonders würde mich der Abschnitt Verden - Walsrode im März - April 1945 interessieren.


    Sag schon mal Danke


    Gruß
    Jörg

    Hallo Peter,


    der Dienstgrad Oberstleutnant wurde in der Nachkriegszeit bei der Bundeswehr erlangt. Soweit ist jetzt alles klar. Genau war er Oberstleutnant und Kommandeur des VKK 253.
    Aber meine Suche dreht sich ja um die Person Ewald Heinrich. Mit dieser war er kommandiert im einen SS Verbindungs-Stab bei Berlin und verbrachte die Kriegsgefangenschaft von 1945-1949 in Russland.


    Über Ewald Heinrich ist nur bekannt das er Uhrmacher war. Das geht auch aus seinen Erzählungen hervor. Seinen Dienstgrad, wie er übrigens bei allen Person in der Erzählungen, nennt er nicht, nur das er Offizier ist. Kennen gelernt haben beide sich in der o.g. Offz. Schule.
    Bekannt ist auch das eine (Kameraden-) Zeitung mit Namen "Das Eichblatt" gelesen wurde. Was war das für eine Zeitung ?


    Zur Person Lothar Georgi * 03.03.1920 würde mich mal interessieren ob es Informationen über seinen Erhalt der Ehrenblattspange des Heeres und Waffen-SS gibt.


    Gruß
    Jörg

    Hallo kkn,


    kein Problem. Meine Schwiegermutter hat in dem Haushalt viele Jahre als Haushaltshilfe gearbeitet. Nach dem Lothar Georgi vor ca. 4 Jahren verstorben ist wurde "klar Schiff" gemacht. Da sie aber wusste das ich mich für alles um den 2. Weltkrieg interessiere ( ok, beschäftige mich ja mehr mit den Gräbern)
    hat sie diesen Ordner für mich erbeten. Der wäre sonst im Müll entsorgt worden.
    Knackpunkt ist aber das dieser Ordner die Memoiren eines Ewald Heinrich beinhalten. Die Rohschrift landete aber irgendwie bei Lothar Georgi.
    So, nun versuche ich heraus zu finden wer Ewald Heinrich war, und ob diese Aufzeichnungen schon in einem Verlag veröffentlicht wurden.
    Hier mal ein Zitat aus dem Nachwort von Lothar Georgi, was darauf hin deuten könnte:

    Quote

    Viele aus dem Gedächtnis nieder geschriebene Erinnerungen betreffen auch meine Erlebnisse aus dem schwärzesten Abschnitt unseres Lebens.In Kapitel X dieser Erinnerung wird von einer Veruntreuung meinerseits , wen auch als geringfügig angesehen, gesprochen.Ich bin es mir und denen die diese Erinnerungen noch lesen sollten schuldig auf den Vorwurf einzugehen...


    Gruß
    Jörg


    Edit: mal wieder einen Rechtschreibfehler beseitigt.(Rechtschreibprüfung im Explorer ist auch nicht das wahre ;( )

    Hallo,


    leider wird in den Aufzeichnungen von Ewald Heinrich kein Hinweis auf die Einheit( in Berlin) geben. Die Aufzeichnungen beginnen mehr oder weniger mit Nennung des 28.April 1945. In der Nacht zum 29.April versuchen Ewald Heinrich, Lothar Georgi, Gels ?, Dr. Kaube und ein nicht genannter Sanitäts-Gefreiter aus den Trümmer von Berlin zu entkommen.
    Der einzige aus dieser Gruppe, Lothar Georgi scheint mit den von Peter -K gefundenen Link überein zu stimmen. Jener hat aber so wie ich das lese nur im Jahre 1996! das Nachwort geschrieben. Die Aufzeichnungen von Ewald Heinrich wurden laut Kopfzeilen aber schon 1950 begonnen.
    Auf den Kopien eines Buches welche mit im Ordner eingefügt sind werden Einheiten der 1.Pz.Div genannt. Z.B.9./ Pz.Gr.Rgt.113 (1944 Tscherkassy). Meine Vermutung ist das Ewald Heinrich vor dem Offz-Lehrgang in Groß Born in dieser Einheit war. Dann auf dem Lehrgang Georgi kennen lernte und zusammen mit Ihm in die Abwehrkämpfe von Berlin landete.


    Ich würde ja gerne Teile hier veröffentlichen, aber so lange ich nicht weiss ob, oder wer Urheberrechte besitzen könnte, lasse ich die Finger davon.


    Gruss
    Jörg

    Hallo,
    mal eine weitere Fragen an die Spezialisten.


    War es möglich als Uffz (1941) bis Ende des Krieges , also 1945 Oberstleutnant zu werden ? Oder sollte in diesem Fall eine anschliessende Dienstzeit in der Bundeswehr für die Beförderung zum Oberst Lt. geführt haben ?
    Meine Frage begründet sich darauf das in dem Ordner auch eine Visitenkarte ( als Lesezeichen) lag auf welcher die Person(Georgi) sich als Oberst Lt. a.D. betitelte.


    Gibt die Führerliste Moore vielleicht was her ?


    Gruss
    Jörg

    Hallo,


    durch einen Zufall habe ich heute die Memorien (Rohschrift mit Schreibmaschine, 184 doppelseitige DIN A4 Seiten) eines Ewald Heinrich bekommen. Das Nachwort schrieb ein Oberst Lt. Lothar Georgi. Leider ist in dieser Schrift kein Hinweis über seinen Dienstgrad oder seine Tätigkeit.
    Jedoch befinden sich im Ordner Kopien eines Buches der 1.Pz.Div. Genauer eine tabellarische Aufstellung der Kriegsteilnahme vom 01.März 1940, Generalmajor Kirchner übernimmt die Führung.... bis Juli 1944, Rückzugkämpfe in den Karpaten. In diesem Zeitraum verlässt Ewald Heinrich die Einheit und wird zum Offz.Lehrgang nach der Art.Schule Groß Born kommandiert. Hier lernt er den (späteren)Oberst Lt. Lothar Georgi kennen. Beide landen später in den Abwehrkämpfen in Berlin, werden beim Ausbruch gefangen genommen und landen in Russischer Gefangenschaft ( Titel des Ordners : Russische Gefangenschaft 1945-1949


    Sind euch vielleicht die o.g. Namen in Verbindung mit der 1.Pz.Div mal aufgefallen ? Gibt es in der Stellenbesetzung des Pz.Art.Rgt. einen Hinweis auf Ewald Heinrich ? Oder taucht der Name Oberst Lt. Lothar Georgi irgend wo auf ?


    Gruß
    Jörg

    Hallo,


    noch mal eine kleine Erklärung zu den Streitkräften der Niederländer in Seedorf.
    Dieser ehem. Standort der Kriegsmarine im 2.Weltkrieg (s.Lexikon) wurde nach dem Krieg Flüchtlingslager, dort wurden ehem. russ.Kriegsgefangene untergebracht die nicht in ihre Heimat zurück wollten. Denen folgten dann politische Flüchtlinge. Ab Mai 1957 wurde dann mit dem Abriss des Lagers angefangen.
    Mit der Gründung der Bundeswehr gelang diese brach liegende Fläche wieder ins Visier der Planer. Ab April 1959 rückte dann die Bundeswehr mit dem Pz.Btl.74 ausgestattet mit der "lahmen Ente",dem M47in die Kaserne ein. In den weiteren Jahren bis 1962 lagen in dieser Kaserne Teile des Pz.Gren.Btl 73 und Pz.Gren.71
    Im Zuge eines Freundschaftsabkommen wurde diese Kaserne dann ab Mai 1963 von Teilen der 41 NL Panzerbrigade bezogen.Die deutschen Truppen das Pz.Btl 74 und das Pz.Gren. 73 verlegten nach Cuxhaven-Altenwalde, das Pz.Gren.Btl 71 verteilte sich mit 4./Kp. auf Pz.Bt.74, mit der 3./Kp. auf Pz.Gren. 73
    Im gleichen Zuge bezogen deutsche Truppen in Budel/NL. eine Kaserne.
    Im Gegensatz zu den Nato- Standorten und deren Streitkräfte, die sich aus den Besatzungstruppen nach dem Krieg entwickelten, war der Standort Seedorf ein Abkommen zwischen den Niederlanden und Deutschland welches zu einen Tausch von Kasernen führte.
    Nach dem Deutschland durch Truppenreduzierung auch den Standort Budel schloss, waren die Niederlande in der Situation ihre Kaserne ebenfalls aufzugeben. Auch wen gerade Monate vorher mit mehreren Millionen Euro der Standort saniert und für die Berufsarmee der Niederländer umgebaut wurde. So teilten sich immer 2 Soldaten eine Wohneinheit mit Küche und Wohnzimmer. Nach Abzug wurde beschlossen die Kaserne mit den Fallschirmjäger-Einheiten aus verschiedenen Standorten Deutschlands zu belegen. Das Problem, die Struktur der Bw-Einheiten ist anders als bei den Niederländern. Also werden schon wieder hohe Beträge in den Umbau gesteckt.


    Gruß
    Jörg

    Hallo,


    das einzige Marine-Ausbildungslager was mir einfällt, war zwischen Zeven und Bremervörde südlich der Ortschaft Selsingen das Lager Seedorf.
    Dort waren:


    10. Marine-Ersatz-Abteilung


    2. Marine-Artillerie- Ersatz-Abteilung


    2. Unterseeboot-Ausbildungs-Abteilung


    Im Lexikon fälschlicher Weise mit Ort Zeven angegeben.
    Ob der heute in Benutzung befindliche Flugplatz östlich des Lagers auch schon im 2. Weltkrieg bestand entzieht sich meiner Kenntnis.


    Gruß
    Jörg

    Hallo,
    nicht abwegig. Was machte ein Soldat eines Radfahrschwadron wenn das Fahrrad einen Schaden hatte. Zu Fuß hinterher laufen ?. Also vermutlich das schnappen was in die Finger kommt damit der "Mann" hinter seinen Kameraden her kommt. Falls die Kp. einen Werkstatt-Gruppe hatte konnten die ja das Fahrrad reparieren. Aber ich vermute der Soldat wollte seine Kameraden nicht im Stich lassen. Tip auf MG Schütze 2 .


    Gruß
    Jörg

    Hallo Matrose 1970,
    verlasse dich auf den Schutz(wirkung) des Roten Kreuzes oder des Roten Halbmondes und du bist verlassen. Als ehem. Sanitäter der Bundeswehr verfolge ich seit Jahren Konflikte in der ganzen Welt. Alleine durch weit reichende Waffen ist Vorsicht geboten. Raketen und Bomben kennen keine Schutzzeichen! Schau nach Palästina/ Israel oder Afghanistan!
    Das schmälert in keiner Weise die Tätigkeit der Sanitäter und deren Helfer, die tun ihr Möglichstes. Aber wenn es Kracht heißt es Kopf runter! Ein toter Helfer ist ein schlechter Helfer.
    Gruß
    Jörg

    Hallo Uwe
    nicht :

    Quote

    Zitat: Was jetzt in Deutschland lebt sind die Kinder die weder was von der Geschichte in der Schule oder Elternhaus erfahren haben oder aber zur Multi-Kulti, sprich Ausländer-Generation gehören. […] Plötzlich versucht man 90 Jährige Greise noch für Sachen haftbar zu machen… Jörg Sanitäter, ich würde sagen: Thema verfehlt.



    Wie soll eine Schule Geschichte vermitteln, wo 40-60% der Klasse aus der ganzen Welt stammen? Vermutlich stammten die Werbestrategen ebenfalls schon aus einer Altersklasse wo die "Geschichte" nicht mehr gelernt wurde. Frag mal einen 17 Jährigen was Kz waren !
    Die selbe Generation lebt teilweise von Harz 4 und fragt sich warum Justiz Geld für der Verfolgung alter Nazi- Größen ausgibt. Und da stellt sich eigentlich auch die Frage, was haben die Behörden eigentlich die letzten ca.50 Jahre gemacht.


    Was ich damit sagen will, je multikultureller es wird um so schwerer wird es Wörter,Bezeichnungen,Begriffe zu vermeiden, die wir noch in Verbindung mit dem 3.Reich bringen.
    Ich selber arbeite(te) mit US-Amerikaner, Niederländer, Polen, Kenianer, Belgier und noch ein paar anderen zusammen. (und fallen dann schon mal Begriffe die mich Nachdenklich machen)


    Gruß
    Jörg

    Hallo,


    @ Hallo Arnold.

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    Was will uns die '666' sagen? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen Hallo miteinander, in letzter Zeit stelle ich verstärkt Anmeldungen fest, die in ihrer Mail-Adresse den Zusatz '666' haben. In der mittelalterlichen Zahlenmystik ist diese Zahl ja nicht so ganz ohne. Aber was hat das im Internet zu suchen? Vielleicht klärt mich jemand darüber auf... Gruß, Arnold


    Das trift in ähnlicher Form auf den obigen Betrag auch zu.Verfällt man jetzt in Deutschland in die Hysterie ?Über 60 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus fällt einigen Leuten plötzlich auf das auf Grabsteinen Runen oder Buchstabenkombinationen stehen, werden Kennzeichen bemängelt, Werbungen verboten/kritisiert. Plötzlich versucht man 90 Jährige Greise noch für Sachen haftbar zu machen (an die sich diese Personen aus Demenz kaum noch erinnern können). Kasernen, Straßen,Häuser,Schiffe, werden umbenannt (Darf VW noch so heißen ?). In jeden Zahl, in jeden Wort sucht man nach irgend einen versteckten Hintergrund. Ich kann nur schmunzeln wenn ich mir ausmale wo das noch hinführen könnte. Wie viele Worte, Sätze, Zahlen wurden in der Zeitgeschichte missbraucht ? Dürfen wir überhaupt noch was Schreiben?


    Wie schon oben schrieb, Aufklärung tut not.


    ?(
    Gruß Jörg

    Hallo,
    das zeigt eigentlich das man in Deutschland immer noch Problem hat mit der Geschichte umzugehen.
    Die Generation der "Täter"( bitte seht das jetzt nicht zu eng!!!) lebt fast schon nicht mehr. Kinder dieser Generation ist auch meist schon weit über 60 Jahre. Was jetzt in Deutschland lebt sind die Kinder die weder was von der Geschichte in der Schule oder Elternhaus erfahren haben oder aber zur Multi-Kulti, sprich Ausländer-Generation gehören.
    Viel wichtiger wäre eine vernünftige Unterrichtung über die Vorfälle und Taten die mit den 2.Weltkrieg in Verbindung stehen. Nicht aber etwas verbieten wo die meisten schon nicht mehr wissen können womit es in Verbindung stand. Sonst müssten ja auch Schreibweisen wie SS oder SA (Autokennzeichen) oder Schreibgebrauch( oder gab es deswegen das ß ?) verboten werden. Manchmal verstehe ich wirklich nicht was in Berlin durch die Köpfe geht!!!


    Jörg