Posts by Onkel Horst

    Moin,


    in Kiel ist das einstige Marineuntersuchungsgefängnis im Ortsteil Wik wieder in den Blickpunkt geraten. An dem maroden Gebäude soll jetzt eine Gedenktafel für den dort auf seinen Tod wartenden Oskar Kusch angebracht werden. Im Keller sind heute noch die fünf bis neun Quadratmeter großen und düsteren Zellen zu sehen. Nach einem Bericht der Kieler Nachrichten (3. 6. 2021) sollen dort in einem später zugefügten Zellenbau mehrere hundert Marineangehörige auf die Vollstreckung ihres Todesurteils auf dem Schießstand in Kiel-Holtenau gewartet haben. Neben diesen Tragödien ist auch der Standort des Gebäudes interessant, es liegt ganz in der Nähe des Platzes, auf dem 1918 der Matrosenaufstand begann. Alles Militärgeschichte pur, voller Tragik.


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo,


    auch von der Forumsleitung herzlich willkommen. Hast Du auch einen Namen und magst Du auch den Namen Deines Großvaters (und vielleicht auch nähere Angaben zu seiner Einheit) nennen, das würde unseren Fachleuten das suchen nach Fakten erleichtern. Es gibt sicher mehrere Möglichkeiten, die Abläufe zu dem genannten Datum zu erfahren. Was hast Du schon unternommen?


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo Bondarenko,


    willkommen hier im Forum. Hast Du auch einen Namen, so dass wir Dich korrekt ansprechen können? Dieses hier ist ein militärhistorisches Forum und so werden sich nur Bilddokumente im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg finden lassen. Worum geht es Dir denn?


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    ja, nur sehr schwer zu ertragende Interviews mit den drei in die NS-Mordmaschinerie verstrickten SS-Leuten. Aber es sind eben auch unter historischen Gesichtspunkten wertvolle Aussagen von der Täterseite her, sie bestätigen klar und deutlich die Berichte der überlebenden Opfer des Terrorregimes und damit schließt sich der Kreis.


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo,


    vielen Dank Rudolf für Deinen wichtigen Beitrag, der mögliche Hintergründe für das Handeln des U- Bootkommandanten Oskar Kusch erhellt. Hier an der Kieler Küste sind doch eine Reihe von Zeitgenossen noch an dessen Schicksal interessiert. Justus hat auf die Absicht der Bundesmarine hingewiesen, die Kieler Scheer-Mole in Oskar-Kusch-Mole umzubenennen. Wie immer löste das hier erwartungsgemäß Kritik hiesiger Traditionalisten aus. Gleiches gilt für die Absicht, die Kieler Tirpitz-Mole in Brandtaucher-Mole umzubenennen. Ich könnte weitere Beispiele nennen. Immerhin hat die Landeshauptstadt Kiel der zum Hinrichtungsort (Schießstand) von Kusch führenden Straße den Namen Oskar Kusch gegeben


    In diesem Kontext denke ich immer wieder an den Kieler Nordfriedhof (ich weiß, der hat wohl mit der Bestattung von Oskar Kusch nichts zu tun), wohl aber mit der Hinrichtung von rd. 150 Wehrmachtsangehörigen, auf dem Schießstand. Hierzu bemühe ich mich um weitere Informationen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    vielen Dank, Dmitry, für Deinen Beitrag, die NS-Mörder kamen aus allen Bevölkerungsschichten. Von bildungsfernen Gehilfen, oft in der NS-Hierarchie aufgestiegen, bis hin Personen aus der sogenannten akademischen Oberschicht. Und das ist die wirklich fatale Erkenntnis: wer glaubt, Bildung schützt vor verbrecherischem Handeln, der irrt. Ideologie verseucht die Köpfe, und wie wir nicht nur 1933 bis 1945 erlebten, alle. Es ist eine große Aufgabe unseres Forums, dieses alles sichtbar zu machen.


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo Jockel,


    wir haben uns hier in unserem Forum angewöhnt, auf Emotionen zu verzichten und auf der sachlichen Ebene zu verbleiben. Aber die von Dir hier eingestellten Berichte der Zeugen der NS-Mordindustrie lassen dieses nicht zu. Alle hier im Forum wissen, welche Menschheitsverbrechen die nationalsozialistische Ideologie ausgelöst hat, aber dann konkrete Aussagen der Zeitzeugen zu lesen, das nimmt den Atem. Wir dürfen das alles niemals vergessen und damit ist das erste Ziel dieses Forums genannt. Deine Beiträge sind sehr hilfreich, danke.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin Vronisucht,


    herzlich willkommen hier im Forum. Hier sind einige Fachleute der Polizei unterwegs, die Dir ziemlich sicher helfen können. Magst Du den Namen des Ururgroßvaters nennen, das würde hilfreich sein. Und uns auch Deinen Vornamen verraten, dann könnten wir Dich auch so ansprechen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin Thoddy,


    danke für Deinen interessanten Beitrag, vermutlich bist Du ein Fachmann, prima. Herzlich willkommen im Forum. Hilfreich ist es immer, sich mit den Regeln des Forums vertraut zu machen, diese sind die Grundlage für eine

    vertrauensvolle und korrekte Kommunikation hier. Wir legen so auch Wert auf Anreise und Gruß.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    jeder Mensch beurteilt Ereignisse aus seinem Blick- und Erfahrungswinkel. Wer als deutscher Bürger Bombenangriffe der Kriegsgegner und ihre Folgen erlebt hat, war emotional geprägt und da waren die Piloten der US/britischen Verbände die Feinde. Wer in Deutschland erinnerte sich bei diesen Angriffen an die mörderischen Aktionen der Nationalsozialisten, ihre Konzentrationslager, die Schlachtfelder mit ihren Millionen Toten des von Deutschland begonnenen Krieges? Das wäre wohl überfordert. Und auch: die Nazis schufen eine Hasspsychologie, die noch weit über die Zeit nach 1945 hinaus wirkte. Vielleicht auch ein Thema dieses Forums, so sehe ich es.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    wir sind ein militärhistorisches Forum und hier bewegen sich nach meiner Kenntnis keine Numismatiker. Ob bei uns seriöse Einschätzungen möglich sind, ich habe Zweifel.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    ja, ein beeindruckender Film. Ich glaube schon, hier werden die Lagerwirklichkeit, die Abläufe der Verbrechen, real dargestellt. Vielen Dank, Arnd, für den Hinweis, sehr hilfreich.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    ein weiteres Beispiel für die Grausamkeiten eines Krieges, überall Opfer, wohin man schaut und die meisten von ihnen wohl ohne Schuld. In diesen Tagen jährt sich die Befreiung des KZ Dachau. Zu den furchtbarsten Begegnungen der US-amerikanischen Soldaten bei der Befreiung, zählte das Auffinden eines Zuges aus dem aufgelösten KZ Buchenwald mit geschätzten 2300 Toten Terroropfern.


    Gruß


    Horst

    Hallo Thomas,


    das von Dir hier im Forum beschriebene Gefühl kennen viele von uns. Es ist Ziel unserer Arbeit, zu erkennen, aufzuklären, insgesamt die Wahrheit zu finden. Jede Reise an die Grabstätten unserer Vorfahren ist ein Stück Friedensarbeit.


    Beste Grüße Horst

    Moin Daniel,


    ja, Deine Beiträge haben mich kurzfristig schon beschäftigt, insbesondere der vom Donnerstag (# 209). Die irgendwie arrogante Bemerkung, über einige User, die neuerdings mit Rezensionen um sich schmeißen......, halte ich jedenfalls für überflüssig.

    Ich kann nicht erkennen, dass die Rezension von Kramer in den Himmel gehoben wurde. Erkennen kann ich aber, dass sie einen - so sehe ich es - seriösen Beitrag zur "Würdigung" des Massenmörders Wirths darstellt. Natürlich habe auch ich keinen Zugang zur Psychologie dieses Mannes, aber wenn ich seinen "Berufsweg" verfolge, erkenne ich deutliche Merkmale eines hochgradig kriminellen Menschen, dessen Tätigkeitsprofil dominant durch antisemitisches und völkisches Denken zu erklären ist. Gelegentliche Spuren von Gewissenskonflikten mag es gegeben haben, die aber finden sich nicht selten im Seelenleben von Mördern.


    Beste Grüße


    Horst